Auf beide Töchter stolz

Donnerstag, 11. Juni 2026

Ich bin auf unsere beiden Töchter zugleich stolz.

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Mari präsentiert heute Abend eine von ihr entworfene Kollektion auf der Modeschau MPT (Mood-Performance-Tants) in der Johanneskirche in Tartu.

Auf der Webseite des Veranstalters gibt es einen eigenen Artikel über sie: „Mari Saffre erforscht in ihren Arbeiten die Schnittstellen von Folklore und zeitgenössischem Modedesign. Ihre Kollektion „Kadristik“ interpretiert die Traditionen und Mythologie der „Kadrisandid“, einer estnischen Volkstradition zum Sankt-Katharina-Tag, aus einer modernen Perspektive neu. Die Gewänder wirken, als könnten sie sowohl den Maskenträgern selbst als auch den in ihnen verkörperten Ahnengeistern gehören. Die Designerin verwendet Wolle aus Estland, die sie als Nebenprodukt von einem lokalen Bauern erhält, und webt die Stoffe selbst am Webstuhl. So entstehen Materialien mit geringem ökologischen Fußabdruck und transparenter Herkunft. „Kadristik“ vereint traditionelles Handwerk und folkloristische Motive mit zeitgenössischer Mode und regt zum Nachdenken über die Bedeutung von Kleidung im Alltag und bei rituellen Anlässen an.“

„Die MPT ist eine einzigartige Modenschau in Estland, die Mode, Performance und Tanz auf besondere Weise vereint. Die Show bietet aufstrebenden Modedesignern eine Plattform, um ihre außergewöhnlichen Kreationen in einem ebenso unkonventionellen Umfeld zu präsentieren. Die Arbeiten der Designer werden dem Publikum durch visuell beeindruckende und spielerische Performances nähergebracht. Die Modenschau fördert einzigartige und unkonventionelle Ideen – nicht nur in den Kollektionen selbst, sondern auch in den Performances, der Bühnengestaltung und den Veranstaltungsorten.“ (fashionfestival.ee)

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Iiris verbringt diese Woche in Vught an der Dommel (von Eupen aus gesehen 30 Km hinter Eindhoven) auf einer Schülerkonferenze zum Thema „Wasser ist Leben“ .

Sie ist dort zusammen mit Schülern aus Kanada, Japan, Italien, Deutschland, Indonesien, Lettland, Spanien, Thailand, der Türkei, Kolumbien und Curaçao. Es handelt sich um ein Erasmus-Projekt, das aus der Zusammenarbeit zweier Schulen in den Niederlanden und auf Singapur entstand.

Bei der Eröffnungszeremonie bekamen die Schüler gesagt „Wasser war schon immer das Wichtigste für unser aller Überleben. Doch nun droht eine Gefahr. Wir können uns in Zukunft nicht mehr darauf verlassen, dass Wasser so einfach verfügbar ist. Junge Menschen sind unsere Zukunft. Und es ist so wichtig, dass sie in der heutigen Welt, in der die Menschen einander immer weniger zuhören, in der es immer mehr Konflikte und Polarisierung gibt, lernen zuzuhören, zu lernen, neugierig zu sein und über Lösungen für die Zukunft nachzudenken. Schließt neue Freundschaften, arbeitet weiterhin zusammen, und ich denke, wir können optimistisch in die Zukunft blicken. Ich wünsche euch allen eine fantastische Woche voller Inspiration, bedeutungsvoller Begegnungen und viel Spaß.“ Auf dem Aftermovie vom ersten Tag können wir sie mehrmals sehen.