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<rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" version="2.0"><channel><title>Lucs Website</title><link>https://luc.saffre-rumma.net</link><description>Lucs private Webseite</description><copyright>2001-2026 Luc Saffre</copyright><docs>http://www.rssboard.org/rss-specification</docs><generator>python-feedgen</generator><language>de</language><lastBuildDate>Tue, 12 May 2026 18:39:08 +0000</lastBuildDate><item><title>Der schlechteste Lehrer, den du je hattest</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0502.html</link><description>&lt;section id="der-schlechteste-lehrer-den-du-je-hattest"&gt;
&lt;h1&gt;Der schlechteste Lehrer, den du je hattest&lt;a class="headerlink" href="#der-schlechteste-lehrer-den-du-je-hattest" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 2. Mai 2026&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier ein Text von Michael Bellinger, den ich super fand. Er hat ihn ursprünglich
&lt;a class="reference external" href="https://www.linkedin.com/posts/michael-bellinger-202b0b178_der-schlechteste-lehrer-den-du-je-hattest-share-7455286609698037760-Cj98/"&gt;auf LinkedIn geteilt&lt;/a&gt;.
Ich veröffentliche ihn auch hier, mitsamt einer subjektiven Auswahl der dortigen
Kommentare.&lt;/p&gt;
&lt;section id="id1"&gt;
&lt;h2&gt;Der schlechteste Lehrer, den du je hattest&lt;a class="headerlink" href="#id1" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Der schlechteste Lehrer, den du je hattest,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;war vielleicht dein wichtigster.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Ich hatte viele Lehrer,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;die ich damals gut fand.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Heute sehe ich das anders.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Ich hätte mehr lernen können.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Mehr wachsen können.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Mehr aus mir machen können.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Aber da war dieser eine Mensch…&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Ein negatives Vorbild –&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;und gleichzeitig eines der prägendsten.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Nicht, weil er mich gefördert hat.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Sondern weil er mir gezeigt hat,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;wer ich niemals sein will.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Viele sprechen über gute Vorbilder.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Aber wir werden genauso stark geprägt&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;von den schlechten.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Der Lehrer, der dich bloßstellt.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Der dich übersieht.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Der dich zweifeln lässt.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Das hinterlässt Spuren.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Aber auch Standards.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Hier steckt die eigentliche Lektion:&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;1. Schlechte Erfahrungen schärfen deine Werte&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Du erkennst klar, was fair ist – und was nicht.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;2. Respekt ist die Basis&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Ohne ihn verliert Lernen seinen Sinn.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;3. Gehört werden verändert Menschen&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Ignoranz wiegt oft schwerer als Kritik.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;4. Angst blockiert Entwicklung&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Sicherheit ist Voraussetzung, kein Extra.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;5. Einfluss zeigt Charakter&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Wie du mit Macht umgehst, prägt andere.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;6. Druck ohne Unterstützung ist keine Stärke&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Sondern schwache Führung.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;7. Haltung ist ansteckend&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Eine Person kann alles runterziehen – oder aufbauen.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Die schwierigen Kapitel sind nicht umsonst.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Sie formen dich.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Sie definieren, wofür du stehst.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Eines Tages wirst du selbst Einfluss haben –&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;als Lehrer, Führungskraft oder einfach im Umgang mit Menschen.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Und genau das ist der Punkt:&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Du kannst es anders machen.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Nicht nur als Lehrer.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Sondern als Mensch.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Mach aus deinem schlechtesten Vorbild&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;den besten Standard für andere. Für dich.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;So verändert man den Kreislauf.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="kommentare-auf-linkedin"&gt;
&lt;h2&gt;Kommentare auf LinkedIn&lt;a class="headerlink" href="#kommentare-auf-linkedin" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ich zitiere einige Kommentare auf LinkedIn, die das Thema weiter ausloten:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Marc Stefan Willems kommentierte: Muss dieses Erlebnis (ich zitiere
„Bloßstellung“) wirklich sein, oder sollten wir Lehrer:innen stets professionell
handeln, damit Schüler:innen genau diese Erfahrung nicht machen? Kinder sollen
in der Schule wachsen, angstfrei lernen und ihr Potenzial entfalten! … und nicht
lernen, wie es nicht funktioniert. Tut mir leid, aber Bloßstellung von
Lehrer:innen gegenüber Minderjährigen hat in der Schule nichts verloren. Solche
Lehrkräfte haben keinen Platz im System. Im Gegenteil: der sinnvolle Aufbsu von
Resilienz muss im Vordergrund stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Worauf der Autor antwortete: Da bin ich bei dir: Bloßstellung hat keinen Platz
in der Schule. Gleichzeitig war das – zumindest in meiner Schulzeit – leider
keine Ausnahme, sondern eher Praxis. Ich erinnere mich gut an meinen
Englischunterricht in der 5. Klasse: Klassenarbeiten wurden nach Noten sortiert,
und dann musste jede:r nach vorne kommen und sie abholen. Der Name und die Note
wurde laut gerufen… Das war kein Einzelfall, sondern Teil eines Systems, das
damals anders funktioniert hat. Umso wichtiger ist es, dass wir heute weiter
sind. Schule sollte ein Ort sein, an dem Kinder wachsen, sich ausprobieren und
Fehler machen dürfen – ohne Angst, bloßgestellt zu werden. Und genau daran
müssen wir uns messen lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hans-Peter Schulz-Bierl kommentierte: Ja, wenn Kinder und Jugendliche diesen
imaginären Punkt der Selbstbehauptung erreichen und in einer späteren Reflexion
merken, wie sie anders selbst sind. Ich halte diese Idee für beschönigend, sie
vermeidet die Selbstreflexion der „schlechten“ Lehrer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Worauf der Autor antwortete: Nachvollziehbar. Diese Perspektive darf auf keinen
Fall dazu führen, dass man negative Erfahrungen „schönredet“. Es gibt viele
Menschen, bei denen genau solche Lehrkräfte eben nicht nur prägend, sondern auch
begrenzend waren – wo etwas verloren gegangen ist: Neugier, Freude, Vertrauen.
Und ja: Lehrkräfte tragen dafür Verantwortung. Ein Gedanke aus der
Psychotherapie – Stichwort Reframing: Man kann Erlebtes im Nachhinein anders
einordnen und ihm eine neue Bedeutung geben. Aber das ist kein Automatismus. Und
schon gar keine Pflicht. Wir sollten beides sehen können – den Schaden, der
entstanden ist, und die Möglichkeit, später bewusst anders damit umzugehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beate Caspers kommentierte: Na ja, die besten Lehrer waren für mich nicht, die
mich blamiert hatten in der Schule, sondern die strengen und berechenbaren.
Lehrer, die klare und anspruchsvolle Erwartungen und Anforderungen hatten und
dies auch kommunzierten. Da habe ich viel gelernt. Stoff aber auch für mein
Leben als späterer Lehrer. Meine Schüler müssen mich nicht lieben. Sie sollen
mich respektieren und mich einordnen können. Ich war und bin transparent und
auch streng == konsequent (was sehr anstrengend ist!) . Heute erhalte ich Emails
von ehemaligen Schülern, die froh über meinen „strengen“ Unterricht waren. Nicht
von allen, klar.  Aber die, die schreiben sind die, die wirklich etwas
mitgenommen haben. Diese Wertschätzung hat mich getragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dorothee Berres kommentierte: Ich weiß nicht, ob es bewusst so gewählt ist. Aber
in diesem Post fehlt mir wirklich sehr doll auch die weibliche Präsens!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Worauf der Autor antwortete: Danke dir für den Hinweis – völlig berechtigt. Das
habe ich beim Schreiben tatsächlich nicht bedacht. Natürlich sind hier
ausdrücklich alle Lehrkräfte gemeint…&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="mein-kommentar"&gt;
&lt;h2&gt;Mein Kommentar&lt;a class="headerlink" href="#mein-kommentar" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der Text und die Kommentare veranschaulichen, wie schwierig und zugleich wichtig
&lt;em&gt;Vergebung&lt;/em&gt; ist. Vergebung (aka Gnade oder Barmherzigkeit) sind prinzipiell
&lt;em&gt;ungerecht&lt;/em&gt;.  Es tut jedem Menschen in der Seele weh, andere Menschen unschuldig
leiden zu sehen. Aber Fehler passieren nun mal, Unrecht geschieht nun mal. Und
wenn sie &lt;em&gt;dir&lt;/em&gt; passieren, dann ist &lt;em&gt;deine&lt;/em&gt; Fähigkeit zur Versöhnung
ausschlaggebend für &lt;em&gt;deine&lt;/em&gt; Heilung. Schwere Unfälle zu vermeiden ist wichtig,
aber kleine Unfälle bleiben unverzichtbarer Teil des Lernprozesses. Um glücklich
sein zu können, müssen wir lernen, dass es „Arschlöcher“ gibt, dass die Welt
trotzdem weiter dreht und dass eine „gerechte Strafe“ manchmal unrealistisch
ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was die die fehlende „weibliche Präsens“ betrifft, empfehle ich
&lt;a class="reference internal" href="../../reden/gng.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Geschlechtsneutrale Grammatik&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0502.html</guid><pubDate>Sat, 02 May 2026 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Software muss synodal entwickelt werden</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0424.html</link><description>&lt;section id="software-muss-synodal-entwickelt-werden"&gt;
&lt;h1&gt;Software muss synodal entwickelt werden&lt;a class="headerlink" href="#software-muss-synodal-entwickelt-werden" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 24. April 2026&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Software muss synodal entwickelt werden, ansonsten wächst daraus nichts Gutes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Wort „synodal“ habe ich natürlich aus der Kirche, denn bis Sommer 2022 war
ich in Estland als Kontaktperson für die Konsultation zur &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Weltsynode"&gt;Weltsynode für eine
synodale Kirche&lt;/a&gt;  zuständig.
Ansonsten hat meine Vision aber nichts mit Kirche zu tun. Man muss nicht
katholisch sein, um synodal zu denken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Domainnamen &lt;a class="reference external" href="https://synodalsoft.net"&gt;synodalsoft.net&lt;/a&gt; habe ich am 1.
Januar 2023 registriert, weil die Namen „TIM“, „Lino“ und „Rumma &amp;amp; Ko“ zur
internationalen Vermarktung suboptimal sind. Die Registrierung habe ich übrigens
von Nispert aus getätigt, vom Sofa meiner Freunde aus, bei denen ich für die 8
Monate meiner Krebsbehandlung wohnte. Einige Stunden später brachte Johannes
mich auf Befehl meines Hausarztes in die Notaufnahme im Eupener
St-Nikolaus-Hospital. Aber das ist eine andere Geschichte, die ich &lt;a class="reference external" href="https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0105.html"&gt;schon damals
aufgeschrieben habe&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seitdem sage ich mir getrost, „dass ich in dieser Sache mein Bestes getan habe
und jetzt nur noch zu beten brauche“. Ähem. Obwohl seitdem mehr als drei Jahre
vergangen sind und sich nichts zu tun scheint? Könnte es sein, dass Gaby Recht
hatte, die schon damals meinte, dass Beten alleine wohl kaum reiche?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich reicht Beten alleine nicht. Der zweite Teil meines Satzes war falsch
formuliert. Und ich habe ja nie aufgehört, für meine Vision &lt;em&gt;auch&lt;/em&gt; zu arbeiten.
Es sieht mir eher danach aus, dass irgendein wichtiges Stück fehlt. Und ich
finde es einfach nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also ich wiederhole nochmal von vorne. Wer findet meinen Denkfehler?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;span class="count"&gt;1&lt;/span&gt;) Mit dem proprietären Geschäftsmodell kommen wir über kurz oder
lang in Teufels Küche. Dank Donald Trump merken europäische Politiker langsam,
wie gefährlich es ist, sich von Softwareriesen abhängig zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;span class="count"&gt;2&lt;/span&gt;) Mein Geschäftsmodell ist an dieser Stelle ein Hoffnungsschimmer.
Dieses alternative Geschäftsmodell funktioniert seit 25 Jahren bestens.  Außer
dass man Rumma &amp;amp; Ko nicht nachhaltig nennen kann, weil die Firma zu klein ist
und zu sehr von meiner Person abhängt. Wenn nicht bald was geschieht, erlischt
dieser Hoffnungsschimmer, wenn ich in 10 Jahren in Rente gehe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;span class="count"&gt;3&lt;/span&gt;) „Synodal“ bedeutet „gemeinsam unterwegs“. Dazu gehört zum
Beispiel, dass wir die Prioritäten der Entwicklungsarbeit gemeinsam festlegen
und sowohl Arbeit als auch Ernte gerecht verteilen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;span class="count"&gt;4&lt;/span&gt;) Ich bin ja überzeugt, dass langfristig nur eine &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vereinigung_ohne_Gewinnerzielungsabsicht"&gt;VoG&lt;/a&gt; oder
eine Stiftung synodal sein kann. Ohne diese Überzeugung gäbe es Lino gar nicht,
weil ich dann seit LAngem für SAP, Google oder Microsoft arbeiten würde. Ich
sehe aber auch, dass jeder normale Geschäftsmann auf diese Klausel sauer
reagiert (sh. &lt;a class="reference internal" href="../2023/0105.html#nachtrag"&gt;&lt;span class="std std-ref"&gt;Nachtrag&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;span class="count"&gt;5&lt;/span&gt;) „Synodal“ bedeutet auch, dass wir iterativ vorgehen statt von
Anfang an alles planen zu wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;span class="count"&gt;6&lt;/span&gt;) „Synodal“ bedeutet auch, dass wir Entwickler in ärmeren Ländern
unterstützen, wodurch wir weltweite Ungerechtigkeit lindern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;span class="count"&gt;7&lt;/span&gt;) Synodale Softwareentwicklung geht nur mit freier Software. Freie
Software ist Software, die durch ihren Autor per Lizenz zum Gemeingut erklärt
wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;span class="count"&gt;8&lt;/span&gt;) Lino gehört juristisch gesehen gar nicht mir, sondern ist
Gemeingut. Laut Lizenz darf jeder Lino kostenlos benutzen und sogar Geld damit
machen, ohne mich um Erlaubnis zu fragen. Ich verdiene mein Geld nicht mit
Lizenzgebühren sondern durch Verkauf meiner Dienstleistungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;span class="count"&gt;9&lt;/span&gt;) Gemeingut sollte eigentlich der Mittelpunkt unseres Handelns sein,
sagte &lt;a class="reference internal" href="0125.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;König Philippe in seiner Weihnachtsansprache&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;span class="count"&gt;10&lt;/span&gt;) Wahrscheinlich dachte der König bei „Gemeingut“ nicht unbedingt
erstrangig an Software. Das liegt aber nur daran, dass unfreie (proprietäre)
Software quasi den Markt beherrscht und die Leute sich gar nichts anders
vorstellen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;span class="count"&gt;11&lt;/span&gt;) Solange wir uns nicht gemeinsam um die Pflege freier Software
kümmern, überlassen wir den höchst lukrativen Softwaremarkt einer Minderheit von
Leuten, die wohlhabend und klug genug waren, sich zu gegebener Zeit Aktien bei
einem proprietären Softwareentwickler zu kaufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;span class="count"&gt;12&lt;/span&gt;) Ich sollte mir nicht so viele Sorgen machen, sondern lieber an
einem Projekt arbeiten, das Lino zum „Durchbruch“ verhilft. Also eine
Internet-Plattform, die von vielen Leuten benutzt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;span class="count"&gt;13&lt;/span&gt;) Lino Prima &lt;em&gt;könnte&lt;/em&gt; dieses Potential haben.  Insider halten diese
Idee zwar für unrealistisch. Aber es gibt auch Hinweise von Endbenutzern, die
auf Unzufriedenheit, sprich: Marktpotential, deuten. Um Lino Prima zu
vermarkten, suche ich &lt;a class="reference internal" href="../2025/0903.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;seit September 2025 einen Mitarbeiter in Ostbelgien&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Offenbar stelle ich mich dabei ungeschickt an. Das könnte
daran liegen, dass ich lieber Programmierer bin als Betriebswirt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;span class="count"&gt;14&lt;/span&gt;) Lino Pronto ist ein weiterer Kandidat für ein Projekt, das Lino
zum Durchbruch verhelfen könnte. Sharif arbeitet daran in Bangladesh. Ich helfe
ihm dabei so gut ich kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;span class="count"&gt;15&lt;/span&gt;) Lino Welfare und Avanti funktionieren gut, sind aber sehr
spezialisierte Anwendungen, die für ein breiteres Publikum nicht in Frage
kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;span class="count"&gt;16&lt;/span&gt;) Lino Voga, Tera und Presto sind Beispiele von Projekten, die
wegen „Personalmangel“ momentan schlafen: der jeweilige Hauptbenutzer fiel im
ungünstigen Moment aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;span class="count"&gt;17&lt;/span&gt;) Lino Noi ist ein Sonderfall, weil wir den selber benutzen. Hier
gilt unter anderem das Sprichwort „Schusters Kinder laufen barfuß“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;span class="count"&gt;18&lt;/span&gt;) Was Lino bisher nicht hat, ist eine Platform, bei der
Einzelpersonen sich registrieren würden.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0424.html</guid><pubDate>Fri, 24 Apr 2026 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Ist gewaltloser Dialog mit Russland möglich?</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0417.html</link><description>&lt;section id="ist-gewaltloser-dialog-mit-russland-moglich"&gt;
&lt;h1&gt;Ist gewaltloser Dialog mit Russland möglich?&lt;a class="headerlink" href="#ist-gewaltloser-dialog-mit-russland-moglich" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;17.-21. April 2026.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einer meiner Freunde reagierte auf &lt;a class="reference internal" href="0410.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Estnische Meinungskämpfe und belgische
Kompromisse&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Daraus entstand ein interessanter Austausch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Nun, lieber Luc, wie hätte die Welt den Belgier beurteilt wenn sie sich
genau so kompromisswillig gegenüber Hitler verhalten hätten? Oder gibt es
tatsächlich einen „qualitativen Unterschied“ zwischen Adolf und Vladolf?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Haha, gute Frage! Ich weiß es nicht. Habe gerade erst nachgeschlagen, wer
dieser belgische NATO-Generalsekretär ist und was er so Schlimmes gesagt hat.
Und dadurch entdeckt, dass Mark Rutte gar kein Belgier sondern Holländer ist…&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Aber hast du schon das hier gelesen (ist schon 2 Monate alt)? &lt;a class="reference external" href="https://belglane.saffre-rumma.net/blog/2026/0207/"&gt;Jookse,
issi, jookse!&lt;/a&gt;. Also ich
kann mir gut vorstellen, dass die momentane estnische Regierung jeden anbellt,
der sich um Frieden bemüht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Sag bloß nicht dass die Esten kriegsliebend sind. Sie bemühen sich nur ums
Überleben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Nicht die Esten, sondern die momentane estnische Regierung. Und selbst das
sage ich auch nur intuitiv, ich lese ja kaum Nachrichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Lieber Luc, was meinst du denn mit “Frieden”?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Dass die Nationen ihre Konflikte ohne Waffen regeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Genau so wie in (&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnchner_Abkommen"&gt;München 1938&lt;/a&gt;)? Ein Russe wird erst
dann friedlich, wenn er einer Übermacht gehenübersteht - oder gestanden hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Ein US-Bürger auch. Das haben die großen Nationen so an sich. Man muss die
Grenzen und Regeln sehr klar setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Eben. Das bedeutet zuerst alle Träumereien von Pazifismus zu vergessen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Wieso denn das? Die Vision vom Weltfrieden ist doch keine Träumerei?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Weil es weder in 1938 noch in 2026 funktioniert. Die Realität der Russen und
Amerikaner erlaubt keine Experimente.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Die ganze Menschheit ist ein ständiges Experiment und wird nie etwas
anderes tun als experimentieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Wer den Frieden mit den Russen auf Kosten der Ukrainer befürwortet… also ich
glaube ich halte lieber jetzt inne, denn sowas regt mich auf. Aber ich sage
es dir gleich: mein Leben gebe ich gern wenn ich zwei Russen mit mir nehmen
darf. Für viele in diesem Land ist es nur eine Frage der Zeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Ich habe zufällig genau zwei Russen unter meinen Freunden. Sollen wir mal
zusammen einen Abend verbringen? Wir könnten noch einen anderen Russengegner
deiner Wahl einladen, um ausgeglichen zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Und würdest du auch den Familienangehörigen der vielen Holländer im
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Malaysia-Airlines-Flug_17"&gt;Malaysia-Airlines-Flug 17&lt;/a&gt; zu einem Essen mit
den Tätern einladen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Theoretisch gerne, aber es wäre viel Arbeit um das zu organisieren inkl.
Sicherheitsvorkehrungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Ich glaube nicht an Dialog mit Moskau, so lange dieser Dialog nicht
überzeugend mit Gewaltbereitschaft unterstützt ist. Um mit Russen zu sprechen
muss man ihre Sprache sprechen. Nicht nur buchstäblich sondern auch im Bezug auf
Denkweise und Mentalität. Du musst deinen Gesprächspartner so verstehen wie er
ist, nicht so wie du dir wünscht dass er wäre. Sonnst kommst du nie zu einer
Verhandlungslösung. Vergiss deine Träumereien und akzeptiere die Welt wie sie
ist, und den Russen wie er ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: In &lt;a class="reference external" href="https://lanz-precht.blogs.audiorella.com/245-240-iran-krieg-macht-und-maerkte"&gt;Lanz + Precht #240 (Iran: Krieg, Macht und Märkte)&lt;/a&gt;
formuliert einer der beiden irgendwann eine interessante Hoffnung: sowohl Putin
als auch Trump zeigen uns, dass es so wie sie geglaubt haben nicht mehr
funktioniert. Sie wollten sich mit Gewalt etwas nehmen und stehen jetzt jeder
auf seine Art vor einem Misserfolg. Hier der Originaltext ab ca 18:15:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Das Interessante ist, dass wir jetzt zweimal gesehen haben, wie Großmächte
einen großangelegten Angriffskrieg gestartet haben, Russland in der Ukraine
und die USA im Iran, und beides &lt;em&gt;ist ein Desaster&lt;/em&gt;. Das heißt also, diese
vermeintlichen Herren der Welt müssen einsehen, dass sie mit dem Krieg alles
schlimmer gemacht haben und nichts besser. Ich kann mir sehr gut vorstellen,
wenn Putin gewusst hätte, wie das die nächssten vier Jahre weitergehen würde,
dann hätte er wahrscheinlich die Ukraine nicht überfallen. Und ich glaube,
wenn Trump geahnt hätte, was er da auslöst (…), dann hätte er das auch nicht
gemacht. Und wenn das am Ende als Botschaft rüberkommt, dass sich die
Angriffskriege von Großmächten im 21. Jahrhundert nicht mehr &lt;em&gt;lohnen&lt;/em&gt;, dann
wäre das eine sehr schöne Korrektur gegenüber der imperialistischen Politik
des 19. Jahrhunderts, die gerade zurückzukommen scheint.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Luc: Ja, man muss Moskau klar in die Grenzen verweisen. Heute morgen sagten mir
zwei Freunde, dass der Ukraineangriff von 2022 kam, weil die Annektion der Krim
in 2014 „so gut geklappt hatte“. Da dachte Putin „Let’s do it again“. Das
Problem ist also gekommen, weil die Weltgemeinschaft 2014 nicht klar reagiert
hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Ich will eigentlich nicht darüber streiten, ob Waffengewalt im Moment gut
ist. Wenn das Haus brennt, muss man zuerst mal löschen. Ich will lieber darüber
nachdenken, wir die Menschheit in Zukunft solche Situationen vermeiden kann. Wie
wir auch den Großmächten klarmachen können dass nicht der Stärkere das Recht
hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Die estnische Regierung macht sicherlich auch Fehler, aber jeder Cent, den
sie für Waffen in der Ukraine ausgeben, ist gut investiert. Denn, und das mag
jetzt furchtbar zynisch klingen, aber genau das ist ihre Logik: Solange diese
„Investitionen in Gewalt“ JETZT und DORT getätigt werden, müssen wir SPÄTER und
HIER keine viel höheren Summen zahlen. Und ja: Es sind die ukrainischen Männer
und Frauen, die ihr Leben für uns lassen, damit wir selbst nicht auf dem
Schlachtfeld bluten müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich: Kapitalismus und Sozialismus verstehe ich als zwei theoretische Extreme,
die Wirklichkeiten der politischen Ordnungen pendeln dazwischen hin und her. Das
einzige, wozu ich mich bekenne, ist das Evangelium. Deshalb ärgere ich mich,
wenn ein angeblicher Christ etwas sagt oder tut, das gar nicht christlich ist.
Zum Beispiel ärgere ich mich über die Stellungnahme des EKN zur Homosexualität.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich: Wenn „liberal“ das Gegenteil von „autoritär“ ist, dann bin ich liberal.
Aber wenn „liberal“ bedeutet, dass der Staat das Geld regieren lässt, dann ist
das asozial, weil dann das Recht des Stärkeren gilt, so wie in der
unzivilisierten Natur oder im Wilden Westen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Politisch-ideologisch haben wir viel gemeinsam, Luc, denn ich bin auch
liberal im Sinne “Wertepolitik”/Moralpolitik, und neige dazu den Kapitalismus
mit sozialistische Elemente zu komplementieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich: Ich ärgere mich und widerspreche dir, wenn du Hass gegen „den Russen“
predigst oder wenn du behauptest, dass „die Russen“ sich nie ändern. Denn das
ist gegen das Evangelium („Liebt eure Feinde und betet für die, die euch
verfolgen.“)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Du triffst mich auf einen wunden Punkt, wenn Du auf meinen unchristlichen
Hass auf Russen als Volk hinweist (obwohl ich einige Freunde in der russischen
Diaspora in Kopenhagen habe). Ich gebe es zu: ich verachte den Russen, und wenn
ich ihre Geschichte 600 Jahre zurück betrachte, sowie ihr heutiges Benehmen,
dann sehe einfach kein Licht am Ende des Tunnels. Ich zweifle wohl nicht nur an
den Russen, sondern in Wirklichkeit am Wort Gottes. Seit mehr als vier Jahren
habe ich mit diesen gewaltigen Gefühlen gekämpft. Ich habe auch mit meinem
Pfarrer darüber gesprochen. Sein Rat war, dass ich meine Gefühlen in positiven
Taten wie etwa aktive Hilfsarbeit für die ukrainische Flüchlinge nutzen sollte.
Aber letztendlich habe ich mich in mich selbst zurückgezogen und versucht mich
weniger in der Debatte auf den Sozialmedien zu engagieren. Das ganze regt mich
so sehr auf dass ich es nicht mehr verkraften kann. Nur eines weiß ich: Wenn
meine Frau mich eines Tages anfleht wir sollten von hier fliehen, dann kaufe ihr
und den kleinsten ein Paar Tickets, aber ich selber wünsche zu bleiben und mein
Leben so teuer wie möglich zu verkaufen. Denn dieses Land ist meine Heimat und
mein Leben geworden, und ich will mich wehren, so wie die Finnen und Ukrainer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Ja, bei dem was man heutzutage so liest, kann man schon Angst kriegen, dass
die Frohe Botschaft eine unrealistische Träumerei und ein Wunschdenken ist.
Deshalb ist es so wichtig, seine Hoffnungsfähigkeit zu trainieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Ich stehe dazu. Es ist eine böse Seite von mir. Der Hass und die Verachtung
droht mich aufzuessen, und deswegen meide ich normalerweise den Schlägereien mit
Trolls, Robotern und &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aluhut"&gt;Aluhüten&lt;/a&gt; auf den
Sozialmedien. Im Januar 2022 –einen Monat vor der Invasion– initiierte ich die
Gründung einer Gruppe von Debattierern in den dänischen sozialen Medien.  Ein
Debattierer ist ein „Soldat“ der sich auf dem Schlachtfeld der Meinungskämpfe
bewegt. Wir wollten uns wehren, vor allem auf den Kommentarseiten der Zeitungen.
Es war ein Riesenerfolg. Die Gruppe hat mittlerweile über hundert Mitglieder und
einen neuen Namen. Aber ich als ihr Gründer habe mich zurückgezogen. Als ich die
Entwicklungen in den sozialen Medien mitbekam, wurde mir klar, dass ich das
psychisch nicht mehr verkraften konnte. Es löste noch heftigere Emotionen in mir
aus. Heute Morgen hörte ich erneut in den Nachrichten, dass ein zwölfjähriger
Junge unter den Opfern der nächtlichen Bombardierung von Wohnsiedlungen in Kiew
war. Ich könnte es nicht ertragen, nur wenige Stunden später mit jemandem oder
etwas konfrontiert zu werden, das so etwas rechtfertigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Hier ein Lied von einem 12jährigen Jungen in El Salvador, das ich in den
1990er Jahren oft gehört habe, und meistens mit Tränen: &lt;a class="reference external" href="https://youtu.be/hnhuOSvfcuw?is=MkKF8Iec_6AsoHD9"&gt;Hannes Wader - Pablo&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: In jenem Jahr (1983) fürchteten wir den Atomkrieg am meisten. Ich sah den
Film „The Day After“ und war überzeugt, ich würde keines natürlichen Todes
sterben. Doch auch Ronald Reagan sah den Film, und auch er war von Angst
ergriffen. Seine Rezept war aber nicht, den Kopf in den Sand zu stecken und zu
fliehen, sondern sich der Gefahr zu stellen, die Angst zu verbergen und zu
zeigen, dass man bereit war zu kämpfen, sollte das Ungeheuer angreifen. Das
Ergebnis war, dass das Monster zuerst nachgab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: In Taizé hören wir „Kämpfe nicht gegen das Böse, sondern für das Gute.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Eben, sowas in der Richtung hat mein Pastor auch versucht mir beizubringen.
Ich denke aber, es geht darum, möglichst schnell mehr Schicksale wie das von dem
12-Jährigen Jungen in der vergangenen Nacht zu vermeiden. Und hier glaube ich
nicht an die Werkzeuge, die du befürwortest. Vielleicht auf die Dauer, in der
Nachkriegszeit. Aber nicht so lange der Zar, der im Kreml sitzt, den Namen Putin
trägt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Ich bin nicht gegen Verteidigung, sondern gegen Waffengewalt. Ich bin für
Einführung neuer gewaltloser Methoden der Verteidigung. Putin und mit ihm der
Traum vom russischen Imperium muss jetzt endlich mal einen Schlag auf die Nase
kriegen, der klarmacht „So gehts nicht“. Aber mit militärischer Gewalt kannst du
so ein Monstrum bestenfalls kitzeln. Wir brauchen neue Methoden. Zum Beispiel
ein &lt;a class="reference internal" href="#kriegsschuldregister-in-den-haag"&gt;Kriegsschuldregister in Den Haag&lt;/a&gt;, das zu einer Steuer auf jeden Import
und jeden Export führt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Ich würde deinen Idealismus begrüßen, wenn er nicht so gefährlich wäre. Du
musst dich zur realen Welt und das heutige Geschehen verhalten. Das andere muss
bis auf der Friedenszeit danach warten. Dann kann man sich wieder die Frage
stellen: „Wie vermeiden wir eine Wiederholung?“. Eine Frage, die man sich seit
der Friedenskonferenz 1648 (nach dem 30-jährigen Krieg) wiederholt gestellt
hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Kaja Kallas hat gesagt: „There is no grey zone. You are either on the side
of freedom or on the side of aggression. If we stop helping Ukraine, it means we
are helping Russia.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Hey, I don’t suggest to stop helping Ukraine.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Du hast doch die estnische Waffenhilfe kritisiert, damit hat unsere ganze
Odysee angefangen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Die Waffen habe ich kritisiert, nicht die Hilfe. Unser Streit ging darum,
ob man ohne Waffen helfen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Genau, und genau darum geht das Ganze. Die Hilfe, die du ohne Waffen geben
kannst, ist 10-20 Millionen Ukrainer zu empfangen, wenn du die Ukraine den
verdammten Russen überlassen hast. Der zwölfjährige Junge wäre noch am Leben
wenn wir rechtzeitig genügend Luftschutzwaffen geliefert hätten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Was soll das ganze Gerede von “andere Hilfe” als Waffen wenn die Russen
jeden Tag und Nacht auf Zivilisten bombardieren? Du kannst ja auch einfach für
ihre Seelen beten, dann geht es bald vorüber und die Seelen befinden sich im
Jenseits. Du hast als Mensch eine Mitverantwortung an dem was geschieht.
Nicht-Handeln (egal ob aus religiösen Gründen oder aus egoistisch-finanziellen
Gründen wie denen des belgischen Establishments) nimmt euch die Verantwortung
für die Folgen nicht ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Welche Luftschutzwaffen sind nicht schnell genug geliefert worden?
Inwiefern habe ich verhindert, dass diese Waffen rechtzeitig geliefert wurden?
Wir beide zahlen dem estnischen Staat Steuern, ansonsten haben wir keine
Verantwortung in diesem Krieg. Was wir im Internet schreiben, das ändert gar
nichts. Okay du könntest dein Haus verkaufen und das Geld der Armee spenden,
toll, dann können die zehn Drohen dafür kaufen. Aber ich hoffe, dass du das
nicht tun wirst. Wir beide können sowieso nur ohnmächtig zuschauen. Also
beruhige dich und hilf mir lieber, an meinem Traum vom Weltfrieden zu arbeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: NB du hilfst mir ja übrigens schon, weil du deine Verzweiflung und deine
Wut formulierst. Unser Gespräch hier ist ein Gebet für den Frieden. Verzeih dem
Lieben Gott, dass er nicht alle Gebete sogleich erfüllt, weil die Wirklichkeit
komplexer ist als wir beide uns vorstellen können. Oder willst du dich etwa als
Soldat melden und an die Front gehen? Oder soll ich das etwa tun?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Ein guter Anfang wäre die Spenden des estnischen Staates (auf unsere
Steuerkosten) zu begrüßen. Wenn Du diese Spenden (politisch / aus eigener Sicht,
denn letztendlich liegt die Entscheidung nicht bei Dir) eher verweigern würdest,
aus prinzipiellen pazifistischen Gründen, dann trägst Du moralische Mitschuld an
allen den Morden, die von den sibirischen Horden gemacht werden. Wie Kaja Kallas
sagt: Es gibt keine graue Zone. Entweder begrüßt Du die Schutzmaßnahmen für die
ukrainische Zivilbevölkerung, oder Du begrüßt den Einmarsch der Orks und den
Folgen davon, die uns bereits aus Mariampol bekannt sind. Die Liste der zu spät
oder zu gering gelieferten Luftschutzwaffen ist sehr lang.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Hm, „begrüßen“? Also in FB auf Like klicken, wenn ein Politiker schreibt,
dass er dieses oder jenes begrüßt? Petitionen unterschreiben? Ja, das tu ich
manchmal, aber ich finde das ziemlich wenig. Im Grunde sind das doch nur Klicks
im Internet. Du könntest heute um 18 Uhr mal zum gemeinsamen Gebet in der
Kaarli-Kirche kommen. Da tun wir etwas Konkretes: wir halten eine Stunde lang
inne, schalten das Telefon aus, schauen auf Gott und beten ihn an und horchen,
was er uns sagt. Dort sind freie Fürbitten, jeder darf seine Bitte formulieren
und alle antworten mit einem Liedruf. Ich spreche immer eine Fürbitte für unsere
Politiker und die Mächtigen dieser Welt. Sich zum gemeinsamen Beten zu treffen
ist wie eine Demonstration auf der Straße.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Hier ein Reel auf Facebook: &lt;a class="reference external" href="https://www.facebook.com/share/r/1CYzsxJAnj/?mibextid=wwXIfr"&gt;Diese russische Frau wollte am MEER leben. Die
Ukrainer wollten einfach nur LEBEN.&lt;/a&gt;. „Ich wollte
verdammt nochmal mit meinem Kind am Meer leben. Das Meer ist durch das Heizöl
total verseucht, verdammt, alles ist ruiniert. Was zum Teufel soll man hier
überhaupt noch machen?! Diese verdammten Drohnen fliegen schon wieder herum und
zerstören alles. Man weiß nicht mal, ob man das überlebt. Ob man selbst noch
aufwacht oder nicht, und das Kind auch nicht. Was zum Teufel soll man hier
überhaupt noch machen? Warum sollte man hier überhaupt noch leben? Nur wegen der
Wärme, wegen so was, verdammt nochmal?“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Armes Weib… So ist das, wenn die Apokalypse zum Verursacher zurückkehrt.
Diese ruzzische Frau war nach Krim gezogen, um am Meer zu leben. Und die
Ukrainer, die wollen einfach… leben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Danke für den Link. Da kann ich sehen wo dein Hass auf „die Russen“ wächst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Du verweigerst im Prinzip den Ukrainern die Waffenungerstützung, die sie
brauchen um unschuldige Zivilisten wie den 12-jährigen Jungen am Leben zu
halten. Darum geht es für mich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Ich verweigeren nicht, sondern kritisiere. Weil ich glaube, dass mehr
Waffen keine Hilfe sind. Ich antworte mit einem Bild: Wir wohnen in einem
ruhigen Stadtteil mit hübschen Einfamilienhäusern und genießen das Leben. Aber
da bricht in einem der Häuser ein Brand aus. Natürlich rufen alle Nachbarn die
Feuerwehr. Und die Feuerwehr kommt und beginnt den Brand zu löschen. Viele
Nachbarn bringen mit Eimern fleißig immer neues Wasser herbei. Aber nach 4 Jahen
sehen wir mit wachsender Sorge, dass das Feuer einfach nicht ausgehen will.
Einige beginnen zu sagen, dass wir eine Wasserleitung graben sollten. Andere
rufen „Bis wir die fertig haben, ist das Haus komplett abgebrannt, also hört auf
zu träumen und bringt lieber noch einen Eimer Wasser“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Du bist sehr zynisch Luc. Du liebst Deine Prinzipien und Theorien mehr  als
das Schicksal dieses Volkes, und bist offensichtlich bereit, die Ankunft der
Sibirier vor Deiner Haustür abzuwarten. Und wenn der Preis dafür ist dass deine
eigene Töchter das Schicksal der Frauen von Butscha leiden sollen, dann bleibst
du bei deinen Prinzipien: “Lasst die Ungeheuer weitertöten und sprich ein Gebet
für sie!” Mittlerweile freue ich mich, dass es der ukrainischen Armee besser
geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Ja, ich finde es interessanter zu überlegen, wie man Kriege allgemein
vermeiden kann, als wie man diesen konkreten Krieg gelöscht bekommt. Als
Feuerwehrmann wäre ich ziemlich ungeschickt. Ich stelle mir manchmal ängstlich
vor, dass der Friede in Estland zerbricht und wir in Vigala von Banditen aus
unserem Haus gejagt oder getötet oder vergewaltigt werden. Und ich bin mir
bewusst, dass ich dann nur ohnmächtig zuschauen könnte. Selbst wenn ich einen
Revolver hätte, wäre ich wahrscheinlich zu langsam, würde erschossen bevor ich
selber schießen könnte. Also als Polizist wäre ich auch ziemlich untauglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Aber die Politik dabei zu unterstützen die dich davor hätte schützen können,
DIE lehnst Du aus prinzipiellen Gründen ab!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Ich unterstütze unsere Regierung doch: Ich zahle doch meine Steuern.
Unterstützt du sie etwa mehr als ich? Was wir im Internet reden, das ändert
überhaupt nichts an den Entscheidungen des Parlaments.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Du ignorierst die Realität, die reale Welt, verhältst dich nicht den
Tatsachen entsprechend, sondern träumst nur von einer nicht existierenden Welt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Mag sein, dass ich ein Träumer bin (ich nenne es die Hoffnung nicht
aufgeben) aber ebenso sage ich dir: du läufst blind vor Wut im Hamsterrad und
weigerst dich, über den Gartenzaun des Hasses hinweg zu schauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Ich lese jeden Tag von der Ermordung von ukrainischen Zivilisten. Ich kann
so etwas nicht einfach mit einer solchen Gleichgültigkeit begegnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Aber weißt du, Luc, ein Wort das du da erwähnst, das trifft auf uns beide
zu: Hamsterrad.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Da könntest du Recht haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er: Wir stecken mit dieser Diskussion fest. Vielleicht gebe ich hier auf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Ja, wir beginnen uns im Kreis zu drehen. Zum Glück erwartet niemand eine
Resolution von uns beiden. Wir können jederzeit Pause machen. Gestern nach dem
Gebet erzählte ich einer russischstämmigen Estin, dass ich einen dänischen
Freund zum Gebet eingeladen habe, der wegen des Kriegs voll Hass auf Russen ist.
Sie schaute ein bisschen ängstlich. Aber meine Einladung an dich bleibt
bestehen: jeden Montag um 18h in der Kaarli-Kirche. Ich versichere dir, dass ich
der einzige Pazifist in dieser Gruppe bin, die anderen sind ziemlich normal.&lt;/p&gt;
&lt;section id="p-s"&gt;
&lt;h2&gt;P.S.&lt;a class="headerlink" href="#p-s" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;section id="kriegsschuldregister-in-den-haag"&gt;
&lt;h3&gt;Kriegsschuldregister in Den Haag&lt;a class="headerlink" href="#kriegsschuldregister-in-den-haag" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Das „Kriegsschuldregister in Den Haag“ stelle ich mir so vor: Feindliche Panzer
besetzen meine Stadt? Statt zu versuchen, die Soldaten aufzuhalten, sammeln wir
so viel Beweismaterial wie möglich und schicken laufende Berichte nach Den Haag.
Wir selbst, also die Leute vor Ort, halten ruhig, um jede Eskalation möglichst
zu vermeiden, wir versuchen, bei Gelgenheit sogar „eine Zigarette zu rauchen“
oder „eins trinken zu gehen“ mit den feindlichen Soldaten, um kleine Zeichen zu
setzen, weil wir wissen, dass die auch nur ihren Job tun. Und in Den Haag werden
alle Berichte buchhalterisch erfasst: „1x Rathaus besetzt unter Androhung von
Gewalt aber ohne nennenswerten Schaden – 5000 EUR Miete pro Tag“. „1x Radioturm
beschädigt – Geschätztenr Marktwert 20 Mio € ersetzen sowie 10000€
Funktionsausfallkosten pro Tag bis zur Reparatur“, usw. Und bei allen
internationalen Transaktionen konsultiert jede Firma diese Datenbank in Den Haag
und zahlt eine „Kriegssteuer“, nach dem gleichen Prinzip wie die Mehrwertsteuer.
Es wäre freilich viel Arbeit, so ein Buchhaltungssystem aufzubauen und zu
pflegen. Allein die Beschaffung von zuverlässigem Beweismaterial wäre ein
Riesenprojekt. Aber &lt;em&gt;das&lt;/em&gt; wäre dann wenigstens gut investiertes Geld. Waffen
dagegen sind buchhalterisch gar keine Investition, sondern Kosten. Ich stelle
mir dieses Register in Den Haag vor, weil dort der &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Gerichtshof"&gt;Internationale Gerichtshof&lt;/a&gt; sitzt, aber der
tatsächliche Ort ist natürlich egal.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0417.html</guid><pubDate>Fri, 17 Apr 2026 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Estnische Meinungskämpfe und belgische Kompromisse</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0410.html</link><description>&lt;section id="estnische-meinungskampfe-und-belgische-kompromisse"&gt;
&lt;h1&gt;Estnische Meinungskämpfe und belgische Kompromisse&lt;a class="headerlink" href="#estnische-meinungskampfe-und-belgische-kompromisse" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 10. April 2026&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein estnischer Freund schrieb mir: „Traurig sehe ich den verrückten
US-Präsidenten und seine Aktionen, und unter anderem auch die verhaltene
Freundschaft der belgischen Regierung mit Putin. Offenbar gefällt das den
Wählern. Und der belgische NATO-Generalsekretär ist auch nicht besser. Zum Glück
schmecken belgische Fritten immer noch gut.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich darauf: Ich lese zur Zeit nicht viel Nachrichten, ich habe eine Allergie
gegen die Wörter „Trump“ und „Putin“ entwickelt. Manchmal denke ich, ob ich
nicht doch ein bisschen mehr verfolgen sollte, was sich in der Welt tut. Aber
dann tröste ich mich selber mit folgendem Gedanken: Nehmen wir an, dass ein
Hinterwäldler wie ich 50% von dem weiß, was ein bestens informierter Mensch
weiß. Das hört sich auf den ersten Blick nach viel an, aber wenn man bedenkt,
dass selbst der bestinformierteste Mensch von der ganzen Wirklichkeit nur ein
Fragment kapiert, sagen wir 1% aber wahrscheinlich sind es noch deutlich
weniger, ist dieser Unterschied letzten Endes belanglos: der eine weiß 0,5% mehr
als der andere, also nichts besonderes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber zum Thema: Du findest also, dass die Belgier zu freundlich mit Putin
umgehen? Haha, das klingt logisch, denn Esten sind ja dafür bekannt, dass sie
sogar einander das Leben schwer machen (sh. Witz mit den drei Kesseln in der
Hölle), während Belgier für ihre Kompromissfähigkeit bekannt sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich schaute mir daraufhin den Film &lt;a class="reference external" href="https://www.arte.tv/fr/videos/050868-000-A/oui-mais-non-le-compromis-a-la-belge/"&gt;Oui mais non! Le compromis à la belge.&lt;/a&gt;
an. Herman de Croo sagt darin „Mit der Schizophrenie kann man auf zwei Arten
umgehen: entweder man wird verrückt, oder man schließt einen Kompromiss. Wir
sind es gewöhnt, einer mit dem Anderen zu leben, auch mit dem Gegensatz des
Anderen. Davon hängt das Überleben dieses Fleckchens Erde und seiner Bewohner
ab. Es ist wie früher in italienischen Ehen: eine Scheidung gibt’s nicht. Man
kann das von den Eltern geerbte Geschirr zerdeppern, aber am Ende muss man sich
vertragen“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist es, die Menschen in Estland irgendwie nicht glauben oder nicht bedenken
wollen: einfach den Dialog abbrechen ist in einer modernen Welt keine Lösung
mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor zwei Wochen hörte ich einen Vortrag über synodale Methoden. Der Redner
erzählte uns, dass Meinungsverschiedenheiten oft als lästig empfunden werden,
aber eigentlich eine Bereicherung sind. Ich fand das eine altbekannte und
selbstverständliche Erkenntnis und fragte:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: How to explain that to people who don’t enjoy diversity of opinions?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Antwort: Listen to them.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0410.html</guid><pubDate>Fri, 10 Apr 2026 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Was soll ich studieren?</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0407.html</link><description>&lt;section id="was-soll-ich-studieren"&gt;
&lt;h1&gt;Was soll ich studieren?&lt;a class="headerlink" href="#was-soll-ich-studieren" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dienstag, 7. April 2026&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Iiris war etwas geknickt, weil sie auch nach dem heutigen Studienberatungstag
keine Ahnung hat, was sie studieren soll. „Das, was ich am liebsten lernen will,
sind Kunstgeschichte und Geisteswissenschaften, aber damit kann man kein Geld
verdienen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem ich ein bisschen mit ihr überlegt hatte und auch von meiner eigenen
Erfahrung mit dem Biologiestudium erzählt hatte, kam mir folgende Idee:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Frag den Lieben Gott, was er von dir will. Bete zum Beispiel „Ich weiß
nicht, welchen Beruf ich wählen soll; sag du mir, was ich hier soll“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Iiris: Das wäre nutzlos. Gott würde mir nicht antworten, der existiert ja noch
nicht einmal.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Och komm. Gott braucht nicht zu existieren, um dir was zu sagen; es reicht
dass du so tust als ob. Kein Mensch hat jemals gewusst und wird jemals wissen,
ob Gott existiert. Die Propheten haben auch alle nur so getan als ob. Das nennt
man Glauben. Glauben heißt zu wissen dass man es nicht weiß. Das ist wie ein
Fanclub.  In einem Harry-Potter-Fanclub fragst du auch nicht, ob Hogwarts
existiert. Die Kirche ist ein riesiges Rollenspiel, deren Fundament die Bibel
ist.  Verglichen mit der Kirche ist das HoYoverse winzig und naiv. Die Kirche
ist ein Fanclub mit zweitausend Jahren Erfahrung.  Die Bibel ist wie ein Roman,
an dem nicht einer sondern hunderte Autoren geschrieben haben, und 400 Jahre
lang haben die Christen sich teilweise die Köpfe eingeschlagen bei der
Diskussion, welche Texte in die Bibel kommen und welche nicht.  Seit 1600 Jahren
wird das Resultat dieser Diskussionen unverändert als normative Schrift benutzt.
Ich gebe ja zu, dass die modernen Pharisäer sich manchmal lächerlich machen,
wenn sie die Bibel als Gesetzbuch präsentieren (Protestanten) oder ihre
liturgischen Shows zu ernst nehmen (Katholiken und Orthodoxe). Aber lass dich
von denen nicht abhalten, dieses geniale Werkzeug zu nutzen.&lt;/p&gt;
&lt;section id="p-s"&gt;
&lt;h2&gt;P.S.&lt;a class="headerlink" href="#p-s" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Abgesehen von „Frag den Lieben Gott“ lautete mein Tipps:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Ob du die „richtige“ Wahl triffst, erfährst du sowieso nur, indem du losgehst
und Erfahrungen sammelst.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Wähle die Schule und dann das Fach. Also suche eine Schule, bei der du spürst
„Hier möchte ich Schüler sein“.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Was die künstliche Intelligenz betrifft lautet mein Tipp an die nächsten
enerationen: passt auf, welche Fähigkeiten ihr euch von Großunternehmen abnehmen
lasst. Selbstständig über abstrakte Dinge nachdenken zu können, bürokratische
Regeln in Frage stellen zu können, … wenn kein Mensch das mehr kann, dann
kommen dunkle Zeiten!&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0407.html</guid><pubDate>Tue, 07 Apr 2026 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Karfreitag 2026</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0403.html</link><description>&lt;section id="karfreitag-2026"&gt;
&lt;h1&gt;Karfreitag 2026&lt;a class="headerlink" href="#karfreitag-2026" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ich trau mich kaum es zu sagen: uns geht es gut. So viel Leid in der Welt,
während wir hier wie die Maden im Speck leben. Am heutigen Karfreitag schauen
wir auf das Schicksal eines Menschen, der unverdient gefoltert und ermordet
wurde. Weshalb musste Jesus qualvoll am Kreuz sterben? Weil jedes andere
denkbare Ende seiner Geschichte die Botschaft verfälscht hätte. Keiner könnte
diese Geschichte dann ernst nehmen und angesichts des Leidens der Welt an Gottes
Liebe glauben, geschweige denn an Auferstehung. Möge der Glaube an diese
Botschaft jedes Menschenherz erfüllen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Soweit meine heutige Predigt, jetzt aber zur Sache.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mari hat es gut in Tartu. Sie war wieder in der Zeitung, diesmal schon im Tartu
Postimees, wieder unter ihrem Künstlernamen „Dirty Mary“. Drag-Kunst ist
höchstwahrscheinlich nicht mein Geschmack, und Mari wehrte auch entschieden ab,
als ich fragte, ob ich zur Aufführung kommen solle, aber beim Lesen des
Zeitungsberichts dachte ich, dass der Apfel nicht weit vom Stamm gefallen ist.
Siehe &lt;a class="reference internal" href="0315.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Dirty Mary ließ ihr Publikum Purzelbäume schlagen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Iiris hat es gut bei den Popsis, bei denen sie seit September 2025 die Posaune
mitspielt. Die &lt;a class="reference external" href="https://popsid.com"&gt;Popsis&lt;/a&gt; sind eine Brass-Band mit über 80
Mitgliedern, die in Estland für ihre stimmungsvollen Auftritte bekannt ist. Im
Februar hat Iiris erstmals bei einem Auftritt mitgespielt, und seitdem darf sie
auch die charakteristische grüne Arbeiter-Latzhose tragen. Fotos davon habe ich
noch nicht, aber  &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=PFnY3o0KceQ&amp;amp;list=PL317F0FD968A721B3&amp;amp;index=15"&gt;hier ist ein Auftritt der Popsis vor 9 Jahren&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht nur bei den Popsis hat Iiris es gut, sondern auch in der Schule. Vorigen
Sonntag hatte sie ein Dutzend Klassenkameraden eingeladen, um ihren Geburtstag
zu feiern. Ich bekam Anweisung, mich nicht einzumischen und verzog mich in mein
Büro. Dennoch bekam ich natürlich mit, dass ein Dutzend 18-jährige drei Stunden
lang in unserer Wohnung waren und sich köstlich amüsierten und dabei sehr
anständig blieben. Und ich dachte „Solange es noch solche Jugendliche gibt, ist
die Welt noch in Ordnung“. Zufällig war ich gerade im Flur, als die ersten
gingen, und raunte ihnen zum Abschied zu „Ich bin ja wohl froh, dass meine
Tochter solche Freunde hat“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch Ly hat es gut, den Umständen entsprechend. Sie lebt in Vigala wie eine
Karmeliterin, abgeschieden von der Welt unter eiserner Selbstdisziplin und
strenger Diät. Trotzdem ist sie dank Telefon weiterhin ganz Mutter für Mari und
Iiris. Und zum Glück bin ich ja da, um ihren Proviant einzukaufen und
abzuliefern. Am vorletzten Samstag war sie für vier Tage nach Tallinn gekommen,
um Iirisens Geburtstag zu feiern. Und auch jetzt am Ostersonntag wollten wir
alle zusammen zu Maris Geburtstag nach Tartu fahren, aber vorgestern teilte Ly
mit, dass die vier Tage in Tallinn für ihren Körper schon zu anstrengend gewesen
waren und Iiris und ich folglich ohne sie nach Tartu fahren müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch Lino hat es gewissermaßen gut und lebt gewissermaßen wie ein Einsiedler.
Sharif und ich haben genau das richtige Maß an Arbeit zwischen Stress und
Langeweile. Zur Zeit haben wir auch mal wieder einen Lehrjungen, der bei uns ein
Praktikum für die Tallinner Universität macht. Aber wann und wie sich endlich
jemand findet, der Lino auch ohne mich weiter entwickelt und pflegt, das steht
in den Sternen.  Ich schaue seit zehn Jahren ohnmächtig zu, wie ein Projekt nach
dem anderen aufkeimt und kurz darauf wieder stirbt. Hier die neueste Story: es
gibt in Ostbelgien noch mindestens zwei andere Schulen, die eigentlich einen
Lino brauchen, aber selbst wenn ich gemeinsam mit diesen Schulen beweisen würde,
dass Lino die Sonderwünsche aller Primarschulen zu einem Bruchteil des von
Skolengo veranschlagten Budgets erfüllen kann (ich hätte fast Lust dazu), selbst
dann würde das Ministerium nur mit den Schultern zucken, weil sich kein
Unternehmer findet, der genug an Lino glaubt, um mich zu ersetzen. Und das alles
hält mich trotzdem  nicht davon ab, stur meinen Weg zu gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Grüße aus Tallinn von&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc mit Ly, Mari und Iiris&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0403.html</guid><pubDate>Fri, 03 Apr 2026 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Dirty Mary ließ ihr Publikum Purzelbäume schlagen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0315.html</link><description>&lt;section id="dirty-mary-liesz-ihr-publikum-purzelbaume-schlagen"&gt;
&lt;h1&gt;Dirty Mary ließ ihr Publikum Purzelbäume schlagen&lt;a class="headerlink" href="#dirty-mary-liesz-ihr-publikum-purzelbaume-schlagen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 15. März 2026&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mari war wieder in der Zeitung, wieder unter ihrem Künstlernamen „Dirty Mary“,
diesmal schon im &lt;em&gt;Tartu Postimees&lt;/em&gt;. Hier einige frei übersetzte Auszüge des
&lt;a class="reference external" href="https://tartu.postimees.ee/8433354/galerii-dirty-mary-pani-publiku-hundiratast-viskama-ja-katekoverdusi-tegema"&gt;Berichts von Aet Rebane&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Gestern Abend fand in der Gallerie „Kett“ (…) eine Drag-Show mit Dirty Mary
statt. Wer eine theatralische Aufführung mit Choreografie und
Lippensynchronisation erwartet hatte, konnte stattdessen konzeptuelle
Performancekunst erleben. Einige Dutzend Menschen hatten sich in der Galerie
versammelt, und zunächst herrschte gespannte Stille. Viele Besucher waren
zunächst verwirrt, als die Künstlerin begann, die Schuhe der Besucher zu
putzen. (…) Im Laufe des Abends bot die Künstlerin den Gästen Bloody Marys
und andere Getränke und Speisen an, die die Leute sich allerdings erst
verdienen mussten durch einen kleinen Auftritt, beispielsweise durch
Purzelbäume, Singen, Klatschen, Liegestütze oder indem man einen anderen
Besucher auf den Schoß nahm. „Ich nutze ein Element, das in estnischen
Volkstänzen üblich ist: Ein Pfand wird jemandem im Spiel abgenommen und muss
eingelöst werden, um es zurückzubekommen. Diese Logik wollte ich mit der
Ausgabe von Cocktails verbinden, das Publikum einbeziehen und es ein wenig
provozieren.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dirty Mary, oder Mari Saffre unter ihrem bürgerlichen Namen, studiert Textil
an der Pallas-Universität. Drag bietet ihr die Möglichkeit, mit verschiedenen
Frauenrollen zu spielen, daher das Bild einer Dienerin, denn laut der
Künstlerin wird Frauen oft genau diese Rolle zugeschrieben. „Ich möchte in
meinen Performances eine Welt erschaffen, in der das Publikum seine Sorgen
vergessen kann. In diesem Werk ist die Schöpferin dieser Welt eine freundliche
und großzügige Bardame.“ Die Künstlerin interessiert sich außerdem dafür, die
Fetischisierung von Frauen aus einer anderen Perspektive zu verstehen und zu
hinterfragen. „Ich trage in meinen Drag-Performances oft Spitze und
Rüschenunterwäsche.“ (…)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stina Leek, die Betreiberin der Galerie, sagte „Es kann wirklich toll sein,
das Publikum ein wenig miteinander in Kontakt zu bringen. Die Performance muss
nicht so sein, dass alle in völliger Stille dasitzen und eine Person
beobachten, sie muss nicht angespannt sein. Ich bin sehr froh, dass Mari den
Mut und das Risiko auf sich genommen hat, denn die jüngere lokale Szene macht
das nicht oft.“ Leek betonte, dass Performance ein sehr gutes Format sei, um
die direkte Kommunikation zwischen Menschen zu fördern, die sonst nicht so
ungezwungen miteinander ins Gespräch kämen. „Eine gute Möglichkeit,
Gemeinschaften aufzubauen“, fügte sie hinzu.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Drag-Kunst ist höchstwahrscheinlich nicht mein Geschmack (Mari wehrte
entschieden ab, als ich fragte, ob ich zur Aufführung kommen solle), aber beim
Lesen des Berichts denke ich, dass der Apfel nicht sehr weit vom Stamm gefallen
ist.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0315.html</guid><pubDate>Sun, 15 Mar 2026 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Daniel Wisser: Die Königin der Berge</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0311.html</link><description>&lt;section id="daniel-wisser-die-konigin-der-berge"&gt;
&lt;h1&gt;Daniel Wisser: Die Königin der Berge&lt;a class="headerlink" href="#daniel-wisser-die-konigin-der-berge" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 11. März 2026&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe Daniel Wissers Roman „Königin der Berge“ gelesen. Die Hauptperson, Herr
Turin, belügt und manipuliert seine Mitmenschen, seine Frau, sich selbst. Er hat
seine „Geheimnisse“, und Geheimnisse zu haben ist ja auch eine Form der Lüge.
Sogar den Leser betrügt er. Einmal habe ich ihm einen Satz lang geglaubt, dass
er nie fremdgegangen ist. Lügen gehört zu seiner Persönlichkeit. Es ist wie ein
Hobby, ein Spiel, ein Sport. Seine Frau weiß das und liebt ihn trotzdem. „Ich
lass ihm seine Geheimnisse, die hat er nötig zum Glücklichsein“ sagt sie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und auch mir ist Herr  Turin nicht nur sympathisch, sondern ich hatte keinerlei
Problem, mich mit ihm zu identifizieren. Er hält mir den Spiegel vor. Der Roman
erinnert mich daran, dass auch ich gelegentlich immer wieder lüge. Und das,
obwohl ich ganze Predigten schreibe über unsere &lt;a class="reference internal" href="../../reden/nochzusagen.html#kultur-der-luge"&gt;&lt;span class="std std-ref"&gt;Kultur der Lüge&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0311.html</guid><pubDate>Wed, 11 Mar 2026 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Hinaus mit den Korinthenkackern!?</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0308.html</link><description>&lt;section id="hinaus-mit-den-korinthenkackern"&gt;
&lt;h1&gt;Hinaus mit den Korinthenkackern!?&lt;a class="headerlink" href="#hinaus-mit-den-korinthenkackern" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 8. März 2026&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die estnischen Wikipedianer streiten mal wieder.  Und ich finde das mal wieder
interessant. Aber glaubt nicht, dass ich eine Lösung hätte. Nicht einmal eine
klare Meinung habe ich. Hier nur ein paar Beobachtungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Diskussion &lt;a class="reference external" href="https://groups.google.com/g/wikimedia-eesti/c/Vrmj48570fY/m/9o-CZ2LsCQAJ"&gt;Viimatisest juhatuse koosolekust ja üldisemalt ka&lt;/a&gt;
begann vor 2 Tagen, als Teele in der Mailingliste schrieb:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Hallo, liebe Mitglieder der VoG!
Die Zeit bis zur Frühjahrsversammlung ist gekommen.
Ich leite euch das Protokoll der letzten Vorstandssitzung weiter, das die
meisten Mitglieder vermutlich nicht finden können.
(…)&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ich erspare euch die Details, es geht diesmal konkret darum, dass der Vorstand
ein neues Vorstandsmitglied schon intern ausgewählt hat und auf der
Vollversammlung lediglich vorschlagen will, was dann höchstwahrscheinlich von
der Mehrheit widerspruchslos bestätigt werden wird. Teele meint jedoch, dass
alle Mitglieder zumindest die Möglichkeit haben müssen, sich schon im Vorfeld
der Versammlung eine Meinung über das neue Vorstandsmitglied zu bilden. Womit
sie ja nicht Unrecht hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon Teeles Bemerkung, dass „die meisten Mitglieder das Protokoll vermutlich
nicht finden können“, gibt den Ton an. Sie wirft der Vereinsleitung vor, im
Dunkeln zu arbeiten und gewisse Leute bewusst auszuschließen. Also Elitarismus
und mangelnde Transparenz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ivo reagiert empfindlich (er und Teele erinnern mich immer wieder an ein
geschiedenes Ehepaar):&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Wenn wir über Organisationskultur sprechen, dann ist ständiges Reden darüber,
was alles schlecht läuft und was falsch gemacht wird, genau die Kultur, die
vermieden werden sollte. Dies gilt insbesondere für eine ehrenamtlich
getragene Organisation, in der es besonders wichtig ist, Menschen zu
unterstützen und zu ermutigen. Ständig Zweifel zu säen und die Aktivitäten
anderer zu kritisieren, weckt weder Interesse noch den Wunsch, sich zu
engagieren. Ganz abgesehen davon, dass dies in mehreren Punkten einen Verstoß
gegen den allgemeinen Verhaltenskodex von Wikimedia darstellen kann.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Robert zeigt Kompetenz als Vorstandsvorsitzender. Er bleibt die Ruhe in Person
und antwortet sachlich und ausführlich auf die konkreten Vorwürfe in Teeles
Nachricht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daria greift schlichtend ein:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Jetzt hört mal, der Vorschlag, sich zu treffen und zu diskutieren, ist
sicherlich konstruktiv und sollte unterstützt werden. Ich habe jedoch einen
Vorschlag für Teele: Sie sollte eine schriftliche Zusammenfassung Punkt für
Punkt erstellen, in der sie darlegt, was derzeit beim Verfahren zur
Einreichung und Auswahl von Kandidaten für Mitglieder und Vorstandsmitglieder
dieser NGO schiefläuft und welche Lösungen vorgeschlagen werden.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ja, Daria ist Wissenschaftlerin und die Neue im Vorstand, sie glaubt noch an den
gesunden Menschenverstand. Wie schön! Ich fürchte nur, dass der Fall unser aller
Verstand übersteigt. Immerhin hat ja sogar der Journalist von Levila (siehe
unten) es nicht geschafft, eine „schriftliche Zusammenfassung Punkt für Punkt“
zu schreiben, die Ivo gut fände.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Teele beendete ihre Mail mit einem ganz anderen Thema, das wie ein Ziegelstein
auf eine Wasserfläche wirkt:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Abschließend füge ich einen Link zu dem Beitrag in der Allgemeinen Diskussion
von Wikipedia hinzu:
&lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/Vikipeedia:%C3%9Cldine_arutelu#U4C_request_about_local_chapter"&gt;https://et.wikipedia.org/wiki/Vikipeedia:%C3%9Cldine_arutelu#U4C_request_about_local_chapter&lt;/a&gt;
Das Koordinierungskomitee für den Universellen Verhaltenskodex (U4C) hat einen
offiziellen Antrag an Wikimedia Estonia gestellt.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Dieser &lt;a class="reference external" href="https://meta.wikimedia.org/wiki/Universal_Code_of_Conduct/Coordinating_Committee/Cases/2026/Wikimedia_Eesti"&gt;Antrag des U4C an das estnische Chapter&lt;/a&gt;
ist in der Tat eine heikle Sache. Wenn die momentane Vereinsleitung (Robert, Ivo
und Daria) es nicht schaffen, die Bedenken des U4C befriedigend zu beantworten,
riskiert die WMEE (Wikimedia Eesti, also das estnische Chapter), ihre Zuschüsse
der internationalen Wikimedia-Stiftung gekürzt zu bekommen. Das wäre ein großer
Verlust, denn das Chapter macht –ganz offenbar– gute und wichtige Arbeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Anfrage des U4C wurde nicht zuletzt ausgelöst durch einen umstrittenen
Artikel &lt;a class="reference external" href="https://www.levila.ee/raadio/nohikute-tulipesa-pilk-vikipeedia-tagatuppa"&gt;Nohikute tüli. Pilk Vikipeedia tagatuppa&lt;/a&gt;
(„Wenn Nerds streiten. Ein Blick in die Hinterstube der Wikipedia“) in der
Online-Zeitung Levila, die bekannt dafür ist, dass sie heikle Themen aufgreift.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ivo, schlagfertig wie immer, bezeichnet den Artikel als Hetzkampagne und die
Vorwürfe als falsche Anschuldigungen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Ich möchte außerdem darauf hinweisen, dass Levila kein klassischer
Medienkanal, sondern eher ein Blog ist. Daher kann man nicht erwarten, dass er
journalistischen Standards entspricht, was ihn zu einem geeigneten Forum für
diese Verleumdungskampagne macht, die wir bereits ertragen mussten. Wenn die
Frage also lautet: „Warum haben wir nichts zur Verbesserung unserer Führung
unternommen?“, dann, na ja, lässt sich nun einmal nicht viel tun, wenn man
falschen Anschuldigungen ausgesetzt ist.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ich selber finde den Artikel eher aufschlussreich und hatte ihn vor knapp einem
Jahr aussführlich in meinem estnischen Blog kommentiert &lt;a class="reference external" href="https://belglane.saffre-rumma.net/blog/2025/0531/"&gt;Tegijal juhtub&lt;/a&gt;,   &lt;a class="reference external" href="https://belglane.saffre-rumma.net/blog/2025/0529/"&gt;Levila uuris
Vikipedistide hingeelu&lt;/a&gt;
und &lt;a class="reference external" href="https://belglane.saffre-rumma.net/blog/2025/0402/"&gt;Tülitsemine on hea asi&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für mich geht es um mehr als um die estnischen Wikipedianer. Ich erkenne in dem
Streit die gleichen Muster wie im aktuellen politischen Weltgeschehen oder das,
was innerhalb der römisch-katholischen Kirche abläuft:  Darf man schmutzige
Wäsche in der Öffentlichkeit waschen? Was gehört an die Öffentlichkeit und was
nicht? Darf man einen Maestro kritisieren? Wieviel Entscheidungsbefugnis darf
eine Einzelperson haben? Wieviel darf Diversität kosten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hatte damals vorgeschlagen, eine Arbeitsgruppe zu gründen, die als Richter
fungiert, wenn ein Mitglied sich über Verletzung des UCoC (&lt;a class="reference external" href="https://foundation.wikimedia.org/wiki/Policy:Universal_Code_of_Conduct/de"&gt;Allgemeiner
Verhaltenskodex der Wikimedia-Stiftung&lt;/a&gt;)
beschwert. Die einzige „Macht“ dieser Gruppe bestünde darin, dass deren
Beschlüsse als offizielle Verlautbarungen gelten und auf der Webseite der
Vereinigung veröffentlicht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oje, und jetzt fragt Robert mich, ob ich als „Vertrauensperson“ kandidieren
möchte. Das wäre ja ein erster Schritt in Richtung meines Vorschlags.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich empfinde Roberts Frage als Kompliment und habe mehrere Tage lang darüber
nachgedacht, ob ich die Ehre annehmen soll. Aber inzwischen vermute ich, dass
ich nicht kandidieren werde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn der Fall erinnert mich doch zu stark an meine Episode als Kontaktperson für
Estland auf der Weltsynode der römisch-katholischen Kirche. Aus meiner
Arbeitsgruppe ist ein verschwiegener Treuhänder geworden, der als Vermittler und
Schlichter zwischen den Streithähnen fungiert, der bei Bedarf Empfehlungen macht
zu „Änderungen in der Organisation der Vereinsarbeit, der Kommunikationskultur,
des Managements und sonstigen Maßnahmen“ und schlimmstenfalls („bei Feststellung
wiederkehrender Verstöße“) den Vorstand oder die Aufsichtsbehörde „in
allgemeiner und anonymer Form informieren kann.“  Das Ziel dieser
Vertrauensperson besteht ausdrücklich nicht darin, „unvereinbare Personen
einander anzupassen“, sondern „die Meinungsfreiheit und ein friedliches
Arbeitsklima im Unternehmen zu gewährleisten“.  Also Konflikte unter den Teppich
kehren statt sie zu lösen, Vertröstung statt Versöhnung, diskrete
Verschwiegenheit statt offene Debatte. Nein, dafür riskiere ich nicht nochmal
meine Gesundheit!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es kann sein, dass jede größere Institution so funktionieren muss, wie Ivo und
Robert uns das zeigen. Aber ich werde mich an diesen &lt;em&gt;modus vivendi&lt;/em&gt; nicht
gewöhnen, ich habe zu viel Mitleid mit Leuten wie Teele, die sich engagieren und
dann als Korinthenkacker dastehen, der durch sein Geschrei die anderen vom
Arbeiten abhält. Zur Vollversammlung werde ich ihr meine Stimme geben (ich
selber kann nicht teilnehmen), weil ich sie als wichtigen Gegenpol sehe.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0308.html</guid><pubDate>Sun, 08 Mar 2026 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Menschen möchten ihre Eltern kennen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0220.html</link><description>&lt;section id="menschen-mochten-ihre-eltern-kennen"&gt;
&lt;h1&gt;Menschen möchten ihre Eltern kennen&lt;a class="headerlink" href="#menschen-mochten-ihre-eltern-kennen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 20. Februar 2026&lt;/p&gt;
&lt;a class="reference internal image-reference" href="../../_images/berth.jpg"&gt;&lt;img alt="../../_images/berth.jpg" class="align-right" src="../../_images/berth.jpg" style="width: 40%;" /&gt;
&lt;/a&gt;
&lt;p&gt;Heute habe ich gelacht als ich nebenstehenden Bilderwitz (von &lt;a class="reference external" href="https://fr.wikipedia.org/wiki/Berth_(dessinateur)"&gt;Berth&lt;/a&gt;) sah.  (Tipp für
Deutsche: Die &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Schl%C3%BCmpfe"&gt;Schlümpfe&lt;/a&gt;
heißen „Schtroumpfs“ in Französisch…).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich fand den Witz so lustig, weil er ein ernstes Thema humorvoll beleuchtet: Die
meisten Menschen möchten ja wenn möglich ihre biologischen Eltern ganz gerne
kennen. Und es gibt ja Fälle, wo das nicht einfach ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Voriges Jahr wurde diese komplexe Thematik hier in Estland durch
Traditionalisten missbraucht, um ein homosexuelles Paar zu verleumden, die per
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Leihmutter"&gt;Leihmutter&lt;/a&gt; ein Zwillingspaar
gezeugt und großgezogen hatten. Der Hauptvorwurf bestand darin, dass die Kinder
dadurch ihrer Mutter beraubt worden seien. Die Kinder selber, die inzwischen 7
Jahre sind, konnten allerdings vor der Kamera ganz gut erklären, was eine
Leihmutter ist und schienen mit ihrem Dasein auch kein akutes Problem zu haben.
&lt;a class="reference external" href="https://news.err.ee/1609854867/father-s-day-hits-home-for-two-estonian-dads-raising-twins"&gt;Father’s Day hits home for two Estonian dads raising twins&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0220.html</guid><pubDate>Fri, 20 Feb 2026 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Kiki’s Delivery Service</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0205.html</link><description>&lt;section id="kiki-s-delivery-service"&gt;
&lt;h1&gt;Kiki’s Delivery Service&lt;a class="headerlink" href="#kiki-s-delivery-service" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 5. Februar 2026&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„For the film, Kiki’s hair was cut short to make the workload easier for the
animators“ (Miyazaki 2006, p. 32., via &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Kiki%27s_Delivery_Service"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Yesterday I watched &lt;a class="reference external" href="https://anikai.to/watch/kikis-delivery-service-ye66#ep=1"&gt;Kiki’s Delivery Service&lt;/a&gt;, a 1989 Japanese
animated fantasy film. Iiris and Leonore had watched this film the day before, I
was too tired that evening, but had seen the first minutes with them, and the
next morning I thought „Hey the beginning was beautiful, I want to see the
rest.“&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0205.html</guid><pubDate>Thu, 05 Feb 2026 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Januar 2025</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0201.html</link><description>&lt;section id="januar-2025"&gt;
&lt;h1&gt;Januar 2025&lt;a class="headerlink" href="#januar-2025" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 1. Februar 2026&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;hier nochmal ein paar Schnappschüsse aus unserem Leben. Natürlich habe ich
jedesmal auch reichlich Senf hinzu geschrieben. Zusammenfassung: uns geht es
gut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;span class="count"&gt;1&lt;/span&gt;) Mehrmals im Monat fahre ich nach Vigala, um Ly zu besuchen, das
ist schon Routine, aber vorgestern habe ich was Außergewöhnliches gemacht und
bin nach Tartu gefahren. &lt;a class="reference internal" href="0130.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Tagesausflug nach Tartu&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;span class="count"&gt;2&lt;/span&gt;) Gestern schrieb ein Freund, der meine &lt;a class="reference internal" href="../../reden/krebs.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Krebsgeschichte&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; erst jetzt im Nachhinein gelesen hatte: „Oh Mann, ich bewundere
wie stoisch Du durch Deine Krebserkrankung gegangen bist.“ Das wollte ich so
nicht stehen lassen: &lt;a class="reference internal" href="0131.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Nachtrag zur Krebsgeschichte&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;span class="count"&gt;3&lt;/span&gt;) Vorigen Samstag hatte ich mich amüsiert, über jeden Tag der Woche
ein Erlebnis zu schreiben. Ich selber finde das alles interessant, aber kann mir
vorstellen, dass nicht jeder es bis zum Ende lesen wird: &lt;a class="reference internal" href="0118.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Wochenrückschau&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;span class="count"&gt;4&lt;/span&gt;) „Lino ist ein Segen, es wäre dumm, den nicht zu nutzen“ meinte
Sharif vorige Woche. &lt;a class="reference internal" href="0129.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Die wunderbare Geldvermehrung&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;span class="count"&gt;5&lt;/span&gt;) Kann man Este „werden“? Oder muss man als Este geboren sein, um
ein Este zu sein? Ich war erschrocken, dass es noch Leute gibt, die diese Frage
stellen. Es geht dabei natürlich um politische Themen wie die russischsprachigen
Einwanderer und den Schutz der estnischen Kultur. Davon hatte ich auch schon im
Dezember etwas mitbekommen &lt;a class="reference internal" href="../2025/1219.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Russisch in Estland&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;,  &lt;a class="reference internal" href="../2025/1220.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Nationale Verteidigung&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; und
&lt;a class="reference internal" href="0124.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Kann man Este werden?&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;span class="count"&gt;6&lt;/span&gt;) Unser König Philippe hatte mich positiv überrascht in seiner
Weihnachtsansprache. &lt;a class="reference internal" href="0125.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Gemeingut als Mittelpunkt unseres Handelns&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Liebe Grüße aus Tallinn von&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Luc&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0201.html</guid><pubDate>Sun, 01 Feb 2026 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Nachtrag zur Krebsgeschichte</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0131.html</link><description>&lt;section id="nachtrag-zur-krebsgeschichte"&gt;
&lt;h1&gt;Nachtrag zur Krebsgeschichte&lt;a class="headerlink" href="#nachtrag-zur-krebsgeschichte" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 31. Januar 2026&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Freund, der meine &lt;a class="reference internal" href="../../reden/krebs.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Krebsgeschichte&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; erst jetzt im
Nachhinein gelesen hatte, schrieb „Oh Mann, ich bewundere wie stoisch Du durch
Deine Krebserkrankung gegangen bist.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich darauf: Ja, ich wundere mich auch, dass ich so glimpflich davongekommen bin.
Nicht ich bin bewundernswert sondern diese Geschichte.  Ich bin sicherlich kein
Stoiker und auch kein Kämpfer, ich habe das weder „ertragen“ noch „erkämpft“,
sondern habe das als ein bereicherndes Abenteuer erlebt. (Ich würde es natürlich
dennoch keinem empfehlen ;-)   Falls dir oder einem Freund mal eine
Krebsdiagnose passieren sollte, empfehle ich die Einstellung „Keine Panik, jetzt
wird’s interessant, und wenn es schief geht, stirbst du halt ein bisschen früher
als geplant“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ehrlich gesagt (aber das wollen die meisten nicht hören) empfehle ich, diese
Einstellung möglichst früh zu trainieren durch wöchentlichen Gottesdienst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um das zu illustrieren, lese ich euch mal drei Kostproben aus meinem heutigen
Posteingang vor. Die ersten zwei sind Auszüge aus den Nachrichten, eine aus
Estland, die andere aus Belgien:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Da die Vereinigten Staaten beabsichtigen, sich in die Innenpolitik unserer
europäischen Länder einzumischen, mit dem erklärten Wunsch, die extreme Rechte
zu unterstützen, und da soziale Netzwerke primär amerikanisch sind, ist es an
der Zeit, unsere Smartphones und ihren Einfluss zu hinterfragen. Wie können
wir darauf reagieren, gemeinsam und individuell? (…) Es ist tatsächlich die
europäische extreme Rechte, die in den Vereinigten Staaten „Optimismus“
hervorruft. Ihr Einfluss wird bejubelt und gefördert. Die MAGA-Version
Amerikas drückt deutlich den Wunsch aus, aktiv in unsere politischen
Entscheidungen und unsere Länder einzugreifen – was als „starker Akt der
Einmischung“ und sogar als eine Form von „hybrider Bedrohung“ angesehen werden
kann.
– Quelle: &lt;a class="reference external" href="https://www.rtbf.be/article/11646758"&gt;RTBF&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Estland plant im Herbst einen Test US-anbieterfreier Software-Infrastruktur.
„Für den Fall, dass beispielsweise Europa und die USA aus irgendeinem Grund –
was unwahrscheinlich ist – beschließen, amerikanischen Produkten nicht mehr zu
vertrauen, in welcher Situation befinden wir uns dann?“, sagte [Ergo Tars,
Direktor des Nationalen Informationstechnologizentrums RIK). Quelle: &lt;a class="reference external" href="https://www.err.ee/1609926128/eesti-hakkab-katsetama-usa-vaba-riigi-it-toimimist"&gt;ERR&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die dritte Kostprobe aus meinem Posteingang ist anders. Es ist eine Geschichte
aus der Bibel, die heute in allen katholischen Gemeinden der Welt erzählt wird:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;An jenem Tag, als es Abend geworden war, sagte Jesus zu seinen Jüngern: Wir
wollen ans andere Ufer hinüberfahren. Sie schickten die Leute fort und fuhren
mit ihm in dem Boot, in dem er saß, weg; und andere Boote begleiteten ihn.
Plötzlich erhob sich ein heftiger Wirbelsturm und die Wellen schlugen in das
Boot, sodass es sich mit Wasser zu füllen begann. Er aber lag hinten im Boot
auf einem Kissen und schlief. Sie weckten ihn und riefen: Meister, kümmert es
dich nicht, dass wir zugrunde gehen? Da stand er auf, drohte dem Wind und
sagte zu dem See: Schweig, sei still! Und der Wind legte sich und es trat
völlige Stille ein. Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr
noch keinen Glauben? Da ergriff sie große Furcht und sie sagten zueinander:
Wer ist denn dieser, dass ihm sogar der Wind und das Meer gehorchen? (Markus
4,35-41)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Ich weiß nicht, ob das jetzt so rüber kommt wie es bei mir angekommen ist, aber
mich frappierte die krasse Deutlichkeit der Botschaft. Ja, wenn ich sonntags zur
Messe gehe und montags sogar noch zum Taizé-Gebet, dann trainiere ich damit
meine Hoffnung, meine Dankbarkeit, mein positives Denken, meinen
Keine-Panik-Reflex. Das Evangelium macht resilient gegen existentielle Ängste.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0131.html</guid><pubDate>Sat, 31 Jan 2026 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Tagesausflug nach Tartu</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0130.html</link><description>&lt;section id="tagesausflug-nach-tartu"&gt;
&lt;h1&gt;Tagesausflug nach Tartu&lt;a class="headerlink" href="#tagesausflug-nach-tartu" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 30. Januar 2026&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute bin ich nach Tartu gefahren. Um 9 Uhr habe ich unsere Tallinner Wohnung
verlassen und um 23 Uhr war ich wieder zurück. Ein anstrengender Tag also. Und
wozu das Ganze? Ich hatte zwei halbe Gründe: Erstens ein Treffen mit Hannes und
zweitens ein Besuch bei Mari und Kris.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Treffen mit Hannes war eine Jetzt-oder-nie-Aktion. Seit September 2020 war
Hannes mein Systemverwalter, aber vor einigen Wochen waren wir uns einig
geworden, dass Rumma &amp;amp; Ko ihm nicht genug Arbeit bieten kann. Außerdem erfüllt
sein anderer Job ihn mittlerweile voll und ganz. Mehr als fünf Jahre lang haben
wir viel Freude und auch Leid miteinander geteilt. Ab jetzt sind wir nicht mehr
Chef und Angestellter sondern reine Freunde. Das haben wir gefeiert. Zwei
Stunden lang saßen wir in einem Café und sprachen über Gott und die Welt.
Physikalisch hatten wir uns in den fünf Jahren nur dreimal getroffen, Tartu ist
eben doch 200 Kilometer entfernt von Tallinn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mari hat mir drei Kunstausstellungen gezeigt. Wenn Papa schon mal kommt, denn
soll es sich auch lohnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Galerie „Typa“ war die Ausstellung „Jalad all“ („Füße dran“) eines
Gemeinschaftsprojekts der Textilabteilung und Möbelabteilung ihrer Schule. Dort
war Mari Ko-Autor eines der Werke. Die Mädchen hatten Garnreste aus der
Teppichproduktion in Würste gestopft und aus diesen Würsten eine Decke gewebt
und diese dann als Sitzfläche für einen Liegestuhl benutzt. Fotos davon sind zu
sehen auf der Webseite der Schule: &lt;a class="reference external" href="https://pallasart.ee/tekstiiliosakonna-ja-moobliosakonna-disainiprojekti-naitus-typa-galeriis/"&gt;Tekstiiliosakonna ja mööbliosakonna
disainiprojekti näitus TYPA Galeriis&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Galerie Pallas war eine &lt;a class="reference external" href="https://pallasart.ee/korgema-kunstikooli-pallas-infokiri-22-jaanuar-nr-1-2026/"&gt;Ausstellung der Skulpturabteilung&lt;/a&gt;
mit dem Titel „Vabandust, ma alles ärkasin“ („Entschuldigung, bin gerade erst
aufgewacht“). Dort stand ein Werk von Kris mit dem Titel „Hätte, hätte,
Fahrradkette“. Er hatte Spielzeugautos aus seiner Kindheit in eine Plastiktüte
gesteckt, einige Liter Seife dazugefüllt und hart werden lassen, und dieses
Gebilde wird jetzt von unten durchleuchtet. Traumatisierende Kindheitserlebnisse
muss man abwaschen, um glücklich zu werden, aber das ist nicht immer leicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Verkaufsladen der &lt;a class="reference external" href="https://www.kettgallery.ee/en/pages/about"&gt;Galerie Kett&lt;/a&gt; hängen mehrere Exemplare von
Maris Strickmützen zum Verkauf, die man an den Fühlerantennen erkennt, die dich
je nach Laune zur Biene oder zur Schnecke machen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tja, das ist Kunst. Ich kann da nicht mitreden und werde wahrscheinlich nie
verstehen, wie man dafür Geld bezahlen kann. Zum Glück gibt es ja offenbar
Leute, die das tun.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann gingen wir zu Maris Wohnung, die sie mittlerweile mit ihrem Freund Kris
teilt. Der war gerade beim Abwaschen. Die beiden haben es sich auf den dreißig
Quadratmetern erstaunlich gemütlich eingerichtet. Zu dritt kochten und aßen wir
&lt;em&gt;Spaghetti carbonara&lt;/em&gt;. Kris ist ein total Lieber, aber sehr menschenscheu. Die
beiden erinnern mich an das Lied „Sie sagt nicht viel“ von Herman Van Veen, das
ich noch auswendig mitsingen kann: „Sie soll, so sagt man, wortkarg sein, / das
hat mich nie gekränkt, / denn wenn sie redet, sagt sie, was sie wirklich denkt.
/ Auf manchen Festen kommt es vor, / dass sie kein Wort verliert / und all‘ die
vielen Schwätzer / dadurch irritiert.“&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2026/01/img_20260130_110947.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2026/01/img_20260130_110947.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2026/01/thumbnails/img_20260130_110947.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2026/01/img_20260130_110947.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2026/01/img_20260130_111114.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2026/01/img_20260130_111114.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2026/01/thumbnails/img_20260130_111114.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2026/01/img_20260130_111114.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2026/01/img_20260130_134256.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2026/01/img_20260130_134256.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2026/01/thumbnails/img_20260130_134256.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2026/01/img_20260130_134256.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2026/01/img_20260130_134457.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2026/01/img_20260130_134457.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2026/01/thumbnails/img_20260130_134457.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2026/01/img_20260130_134457.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2026/01/img_20260130_134619.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2026/01/img_20260130_134619.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2026/01/thumbnails/img_20260130_134619.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2026/01/img_20260130_134619.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2026/01/img_20260130_132028.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2026/01/img_20260130_132028.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2026/01/thumbnails/img_20260130_132028.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2026/01/img_20260130_132028.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2026/01/img_20260130_133418.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title=""/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2026/01/thumbnails/img_20260130_133418.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:60ex" title=""/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2026/01/pano_20260130_144724.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title=""/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2026/01/thumbnails/pano_20260130_144724.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:60ex" title=""/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0130.html</guid><pubDate>Fri, 30 Jan 2026 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Die wunderbare Geldvermehrung</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0129.html</link><description>&lt;section id="die-wunderbare-geldvermehrung"&gt;
&lt;h1&gt;Die wunderbare Geldvermehrung&lt;a class="headerlink" href="#die-wunderbare-geldvermehrung" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 29. Januar 2026&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wisst ihr noch? Im September 2002 (vor knapp 24 Jahren) machte ich in meinem
Rundbrief an Freunde einen Spendenaufruf für eine alleinstehende Mutter von vier
Kindern. Ich schrieb damals damals „Mit „wunderbare Geldvermehrung“ meinte ich
die Tatsache, dass sich eine Spende von Belgien nach Estland quasi automatisch
vervierfacht, weil in Estland das durchschnittliche Monatsgehalt viermal kleiner
ist als in Belgien.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Dienstag schrieb mir eine Ukrainerin, die seit Kriegsbeginn in Tallinn lebt
und als Wissenschaftlerin an der Uni arbeitet: „Ich habe ein schlechtes
Gewissen, wenn ich ins Restaurant gehe, denn was ich da für einen Gang ausgebe,
verdienen manche Menschen in meinem Land in einem Monat. Das ist ein
unerträgliches Gefühl für mich.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich darauf: Ja, man kann Geld vermehren, indem man es jemandem gibt, der in
einem „ärmeren“ Land lebt. Ich nutze diesen Effekt sogar für mein Unternehmen;
ich könnte mir einen Entwickler wie Sharif nicht leisten, wenn er in Estland
leben würde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Tat hatte Sharif – wie zufällig– einige Tage zuvor gesagt „Lino ist ein
Segen und es wäre dumm, den nicht zu nutzen“.  Er arbeitet momentan an einem
Lino für kleine Ladenbesitzer, die damit ihre Bestellungen verwalten könnten.
Sollte das Projekt gelingen, könnte er Personal einstellen und eine Firma
gründen. „Wenn ich in einer normalen Firma arbeiten würde, dann wäre ich ja den
ganzen Tag voll mit diesem Job beschäftigt, und nach Feierabend wäre ich viel zu
müde, um noch darüber nachzudenken, was ich für die Menschen um mich herum tun
kann, oder wie ich meinem Heimatland nützlich sein kann.“ Bangladesh leidet seit
Jahren unter einer enorm hohen Arbeitslosenquote. Ich bin ein sehr relaxer Chef,
mein Führungsstil ist wahrscheinlich ein Musterbeispiel von &lt;a class="reference external" href="https://www.wirtschaftswissen.de/personalmanagement/mitarbeiterfuehrung/laissez-faire-fuehrungsstil/"&gt;Laissez-faire&lt;/a&gt;.
Sharif und ich treffen uns jeden Morgen auf Jitsi, um auszutauschen über die
Fragen „Was habe ich gestern getan?“ und „Was plane ich heute zu tun?“. Wenn
Sharif in Estland lebte, müsste ich ihm mindestens das sechsfache dessen
bezahlen, was er mich momentan kostet. Also nicht nur Lino ist ein Segen für
Sharif, sondern Sharif auch ein Segen für Lino.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besagte Ukrainerin schrieb auch: „Es ist gut, dass du bisher keine ernsthafte
Notlage erlebt hast, und ich bete, dass es auch so bleibt. Ich selbst habe echte
Not erlebt und fühle mich gestärkt durch das Wissen, dass es Menschen gibt, die
nicht kämpfen müssen für die Deckung ihrer Grundbedürfnisse (Essen und ein Dach
über dem Kopf). Und noch wichtiger ist die Angst davor, ohne diese Dinge
dazustehen. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als ich jeden Cent umdrehen
musste, um mir Essen leisten zu können, und habe jetzt Angst, wieder in diese
Situation zu geraten. Das ist wie Angst vor dem Zahnarzt.“  Obwohl es ihr
finanziell gut geht, leidet sie unter posttraumatischer Depression und liest zur
Zeit „The body keeps the score“ von Bessel van der Kolk.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Solche Zeugnisse bestätigen mir, dass wir ein &lt;a class="reference external" href="https://hw.saffre-rumma.net/basic_income/"&gt;weltweites bedingungsloses
Einkommen&lt;/a&gt; bräuchten. Was
freilich eine Idealvorstellung ist, die wohl kaum zu meinen Lebzeiten
Wirklichkeit werden wird. Das ist aber kein Grund, nicht zu hoffen. So gesehen
ist unser gemeinsames Gebet auch eine über-politische Demonstration, bei der wir
uns treffen und provokativ &lt;em&gt;nichts&lt;/em&gt; tun (noch nicht einmal predigen!).  Genauer
gesagt tun wir nichts anderes als Loblieder auf Gott zu singen. Weil Gott das
einzige Ideal ist, das anbetungswürdig ist. Alle anderen Ideale, inklusive
meines weltweites bedingungsloses Einkommens, sind diskutabel. Regelmäßiges
Beten schließt ein aktives Leben keineswegs aus (&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ora_et_labora"&gt;ora et labora&lt;/a&gt;, ist schon seit dem Mittelalter
Motto der Benediktiner), aber es schützt vor blindem Aktivismus.  Denn ständiges
pausenloses Tun kann auch ein Schuss ins Knie werden, weil du den Wald vor
lauter Bäumen nicht mehr siehst und möglicherweise in die falsche Richtung
rennst.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0129.html</guid><pubDate>Thu, 29 Jan 2026 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Winterbilder</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0128.html</link><description>&lt;section id="winterbilder"&gt;
&lt;h1&gt;Winterbilder&lt;a class="headerlink" href="#winterbilder" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2026/01/img_20260104_183743.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2026/01/img_20260104_183743.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2026/01/thumbnails/img_20260104_183743.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2026/01/img_20260104_183743.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2026/01/img_20260108_184658.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2026/01/img_20260108_184658.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2026/01/thumbnails/img_20260108_184658.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2026/01/img_20260108_184658.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2026/01/img_20260111_180712.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2026/01/img_20260111_180712.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2026/01/thumbnails/img_20260111_180712.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2026/01/img_20260111_180712.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2026/01/img_20260112_120853.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2026/01/img_20260112_120853.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2026/01/thumbnails/img_20260112_120853.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2026/01/img_20260112_120853.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2026/01/img_20260118_120852.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2026/01/img_20260118_120852.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2026/01/thumbnails/img_20260118_120852.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2026/01/img_20260118_120852.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0128.html</guid><pubDate>Wed, 28 Jan 2026 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Gemeingut als Mittelpunkt unseres Handelns</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0125.html</link><description>&lt;section id="gemeingut-als-mittelpunkt-unseres-handelns"&gt;
&lt;h1&gt;Gemeingut als Mittelpunkt unseres Handelns&lt;a class="headerlink" href="#gemeingut-als-mittelpunkt-unseres-handelns" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 25. Januar 2026&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich wollte noch sagen, dass ich stolz bin auf unseren König Philippe. Er hatte
mich positiv überrascht in seiner Weihnachtsansprache.  Bedenkt mal, so ein
König ist ja heutzutage kein mächtiger Herrscher mehr, sondern „nur“ ein alter
Mann, der sein Leben lang nichts anderes tut, als das Leben seiner Landsleute zu
verfolgen und sich über deren Wohlergehen Gedanken zu machen. Der hat sich also
wahrscheinlich gründlich überlegt, was er in seiner Weihnachtsrede sagt. Und was
ist des Königs Meinung nach das Wichtigste? Ein selbstsicheres und showgerechtes
Auftreten offenbar nicht. Das hat der nicht nötig. Aber worüber spricht der? Ich
bin gespannt. Und dann sagt er folgendes:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;„Das Gemeingut muss im Mittelpunkt unseres Handelns stehen, auch wenn dies
schwierige Entscheidungen erfordert, umso mehr als dass es heute regelmäßig in
den Hintergrund gedrängt oder sogar verleugnet wird zugunsten von persönlichen
Interessen.“&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Nichts anderes sagt er. Nur das. Er veranschaulicht es auf allen Ebenen, vom
Planeten über Europa und Belgien bis nach Brüssel. Ich sage euch was: der Mann
hat Recht!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er hat seine Rede natürlich gleich dreimal gehalten, in Deutsch, Französisch und
Niederländisch.&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=wLDpcA63Fvk"&gt;Discours du Roi Philippe, Noël 2025&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=a6s5OhbKV9I"&gt;Weihnachts- und Neujahrsansprache des Königs 2025&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=QhfjCu5sb6Y"&gt;Toespraak van de Koning ter gelegenheid van Kerstmis en Nieuwjaar 2025&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Bemerkung: „bien commun“ (common good) würde ich als „Gemeingut“ und nicht als
„Gemeinwohl“ übersetzen, aber selbst Wikipedia ist da momentan nicht klar. Was
bestätigt, wie sehr das Thema vernachlässigt wird und wie recht unser Kõnig hat,
das mal anzusprechen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier der Text im Wortlaut:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine Damen und Herren, wir leben in einer Zeit, in der wir uns viele Fragen
über den Zustand unserer Welt stellen. Wir machen uns Sorgen um die Zukunft.
Deshalb möchte ich heute mit Ihnen über unser Gemeinwohl sprechen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gemeinwohl gehört uns allen. Es ermöglicht uns ein würdiges, sicheres
Zusammenleben in einer gesunden und gerechten Welt. Es muss im Mittelpunkt
unseres Handelns stehen, auch wenn dies schwierige Entscheidungen erfordert, umso
mehr als dass es heute regelmäßig in den Hintergrund gedrängt oder sogar
verleugnet wird zugunsten von persönlichen Interessen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf globaler Ebene beginnt der Erhalt des Gemeinwohls mit dem Schutz unseres
Planeten. Die letzte Klimakonferenz in Berem hat sicherlich nicht alle
Erwartungen erfüllt, aber die internationale Gemeinschaft setzt sich weiterhin
unvermindert für den Klimaschutz ein. Die Anstrengungen der letzten zehn Jahre
tragen erste Früchte und ein weiterer wichtiger Schritt wurde unternommen. Die
tropischen Regenwälder wurden als globales Gemeingut anerkannt, das für den
Kampf gegen den Klimawandel und den Erhalt der Arten Vielfalt von entscheidender
Bedeutung ist. Die internationale Gemeinschaft hat sich verpflichtet, konkrete
Maßnahmen zum Schutz dieser Regelwälder zu ergreifen, wie im Kongobecken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Europa auf einem Friedensprojekt aufgebaut, das
ihm zu Wohlstand verhalf. Dieser Frieden, unser kostbarstes gemeinschaftliches
Gut, wird heute durch brutale Machtgier bedroht, insbesondere in der Ukraine.
Unser Land unterstützt das ukrainische Volk weiterhin stark und entschlossen.
Unsere Haltung in der Frage der russischen Vermögenswerte ändert daran überhaupt
nichts. Jetzt ist die Zeit, in der wir alle innerhalb der Europäische Union
solidarisch handeln müssen. Wir dürfen uns nicht auseinander bringen lassen.
Gemeinsam sind unsere Demokratien viel widerstandsfähiger als manchmal
angenommen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei uns hat die Föderalregierung schwierige Haushaltsverhandlungen
abgeschlossen. Die getroffenen Maßnahmen sollen dazu beitragen, die öffentliche
Finanzen zu sanieren und gleichzeitig unser Sozialmodell und unseren Wohlstand
zu erhalten. Es ist verständlich, dass ein so kompliziertes Unterfangen, das den
Kern unseres Gemeinwohls betrifft, Debatten und Spannungen hervorruft. In dieser
Materie gibt es kein Wundermittel und keine eindeutige Lösung. Wir müssen bei
der Umsetzung der angekündigten Maßnahmen wachsam sein und dürfen die
ursprünglichen Ziele nicht aus den Augen verlieren, indem wir sicherstellen,
dass die Solidarität weiterhin jenen zugute kommt, die sie am dringendsten
benötigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Brüssel habe ich in den vergangenen Wochen viele Menschen getroffen, die sich
für das Gemeinwohl einsetzen. Nachbarschaft-Initiativen, Pflegepersonal,
Polizeibeamte oder auch Mitarbeiter der öffentlichen Reinigungsdienste,
Menschen, die ihre Arbeit zu Herzen nehmen, manche sogar auf heldenhafte Weise.
Aber sie berichten mir auch, dass sie sich angesichts der Schwierigkeiten, mit
denen sie konfrontiert sind, entmutigt und im Stich gelassen fühlen. Diese
Schwierigkeiten wurden durch die unangemessene Dauer dieser Brüsseler
Regierungsbildung noch verschärft. Da die Herausforderungen, denen sich die
Region gegenüber sieht, immer dringlicher werden, fordere ich die Unterhändler
auf, endlich eine Einigung über ein Programm zu erzielen, das dem Gemeinwohl
dient.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine Damen und Herren, während der Festtage zum Jahresende feiern wir gemeinsam
mit unseren Liebsten die Bande, die uns verbinden. Wir sollten uns bewusst sein,
dass in schwierigen Zeiten die Sorge um das Gemeinwohl unsere Einheit stärkt.
Meine Gattin, die Königin und unsere Kinder schließen sich mir an, um Ihnen
frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr zu wünschen.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0125.html</guid><pubDate>Sun, 25 Jan 2026 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Kann man Este werden?</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0124.html</link><description>&lt;section id="kann-man-este-werden"&gt;
&lt;h1&gt;Kann man Este werden?&lt;a class="headerlink" href="#kann-man-este-werden" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 24. Januar 2026&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kann man ein Este „werden“? Oder muss man als Este geboren sein, um ein Este zu
sein? Welch dumme Frage! Natürlich kann man Este werden! Wer das estnische Volk
definiert als „die Menschen, deren Eltern Esten sind“, der verdammt sein Volk
zum Aussterben! Ich bin froh, dass Marek Tamm auf Tiiu Hallaps Kommentar
antwortet. Und ich bin erschrocken, dass Tiius Kommentar überhaupt geschrieben
wurde. So meine Reaktion auf zwei Artikel im Estnischen Rundfunk: &lt;a class="reference external" href="https://www.err.ee/1609914640/marek-tamm-kas-eestlaseks-saab-hakata"&gt;Marek Tamm:
kas eestlaseks saab hakata?&lt;/a&gt;
antwortet auf &lt;a class="reference external" href="https://www.err.ee/1609911463/tiiu-hallap-eestlane-ja-tuareeg"&gt;Tiiu Hallap: eestlane ja tuareeg&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insgesamt ist die Geburtenrate in Estland –wie überhaupt in Europa– seit
Langem zu klein, um die Bevölkerung aufrecht zu erhalten. Seit 2021 ist sie in
Estland noch dramatischer gesunken. &lt;a class="reference external" href="https://www.err.ee/1609557685/tanavu-saab-sundide-arv-eestis-toenaoliselt-olema-rekordvaike"&gt;Tänavu saab sündide arv Eestis tõenäoliselt
olema rekordväike&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tiiu Hallaps Ideen kommen offensichtlich aus der volkskonservativen Partei. Hier
ein Artikel vom vergangenen Sommer, wo Varro Vooglaid darüber klagt, dass ein
Text von Hando Runnel aus dem Repertoire des Liederfestivals gestrichen wurde:
&lt;a class="reference external" href="https://uueduudised.ee/kas-laulupeol-ei-kannata-enam-maa-tuleb-taita-lastega-laulda/"&gt;Kas laulupeol ei kannata enam “Maa tuleb täita lastega” laulda?&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Estnisch habe ich diese Gedanken noch weiter gesponnen:
&lt;a class="reference external" href="https://belglane.saffre-rumma.net/blog/2026/0124/"&gt;https://belglane.saffre-rumma.net/blog/2026/0124/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0124.html</guid><pubDate>Sat, 24 Jan 2026 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Die Missionare</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0119.html</link><description>&lt;section id="die-missionare"&gt;
&lt;h1&gt;Die Missionare&lt;a class="headerlink" href="#die-missionare" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Montag, 19. Januar 2026&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0119.html</guid><pubDate>Mon, 19 Jan 2026 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Wochenrückschau</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0118.html</link><description>&lt;section id="wochenruckschau"&gt;
&lt;h1&gt;Wochenrückschau&lt;a class="headerlink" href="#wochenruckschau" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 18. Januar 2026&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir hatten eine schöne Winterwoche. Nachts ging es stellenweise bis -20° und
getaut hat es keinmal. Hier ein Foto der Straßen von Nõmme am vorigen
Sonntagabend:&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2026/01/img_20260111_180712.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title=""/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2026/01/thumbnails/img_20260111_180712.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:30ex" title=""/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Am Montagabend ging ich wie üblich zum Taizé-Gebet in der Karlskirche. Dieses
Gebet ist das musikalisch schönste Taizé-Gebet in Estland. Zumindest soweit mir
bekannt. Meistens sind alle vier Stimmen vertreten (Sopran, Alt, Tenor und
Bass). Aber auch geistig bzw. kulturell ist es schön divers: wir haben ziemlich
viele Konfessionen (Lutheraner, Katholiken, Baptisten, ein Anglikaner, ein
Methodist) und Nationalitäten (England, Frankreich, Belgien, Russland, Ukraine,
Portugal).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Dienstag fuhr ich Ly nach Vigala zurück. Sie war zwei Nächte lang bei Iiris
und mir in Tallinn zu Besuch gewesen, weil sie am Montag einen Termin bei ihrer
Homöopathin hatte. Aber in Vigala hat sie es besser als in Tallinn, dort
leuchtet nachts keine Straßenlaterne in ihr Zimmer, dort hat sie mehr Anreiz,
sich zu bewegen, weil sie heizen muss und mehrmals am Tag die Treppe rauf und
runter muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Mittwoch ging ich zum Abendessen bei einem befreundeten Ehepaar, einem Russen
und einer Ukrainerin. Er lebt seit etwa 5 Jahren in Estland, sie ist nach der
Invasion ihres Landes hergekommen. Im April 2025 haben sie geheiratet. Das war
mein erster Besuch bei ihnen. Vor einem Monat hatten die beiden mich zum ersten
Mal besucht, damals schrieb ich anschließend &lt;a class="reference internal" href="../2025/1219.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Russisch in Estland&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Diesmal
sind wir nicht so politisch geworden. Ich habe ihnen &lt;em&gt;vastlakukkel&lt;/em&gt;
(„Fastnachtspöffel“) mitgebracht, das kannten sie noch nicht. Wer seit fünf
Jahren in Tallinn lebt und noch nicht weiß, wie ein &lt;em&gt;vastlakukkel&lt;/em&gt; schmeckt, der
hat offenbar zu wenig Kontakt mit Esten. Ich habe sogleich überlegt, welches
estnische Paar ich mit den beiden verkuppeln könnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Donnerstag traf ich mich mit einigen Eupenern auf Jitsi zu einem
Bibelaustausch. Wir lasen Johannes 1,35–51 (Die Berufung der ersten Jünger). Ich
bin wie die ersten Jünger in dieser Geschichte. Jesus ist das Evangelium, die
Frohbotschaft, die wir als Kirche, als Jesu Jünger, allen Menschen verkünden
wollen und sollen. Aber man kann diese Botschaft nicht mit Worten erklären. Über
das Evangelium sind seit 2000 Jahren unzählige gelehrte Bücher geschrieben
worden, und ich habe ja auch immer wieder Lust, ganze Bücher über Jesus zu
schreiben, und merke dann immer wieder schnell (manchmal auch langsam), dass es
utopisch ist zu glauben, ich hätte all diesen Büchern noch was hinzuzufügen.
Jesus findet das gut: „Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde,
weil du das vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen offenbart
hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen. (Jes 29,14; Mt 11,25)“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Freitagabend ging ich zu meinem zweiten Taizé-Gebet in dieser Woche, diesmal
in der Kirche von Mustamäe. Da gehe ich nicht immer hin, dieses Gebet ist
musikalisch weniger schön, es fehlt an Sängern. Im Laufe des Tages verschickte
ich mehrere Privateinladungen, die alle ungefähr so verliefen:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Luc: Heute habe ich vor, zur Mustamäe-Kirche zum Gebet zu gehen, und ich würde
mich freuen, dich dort zu sehen (ich wette zwar, du hast schon einen vollen
Terminkalender, aber ich sage es nur für den Fall…).&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;M: Wir besuchen heute Abend Oma, aber danke für die Einladung! 🤗 Ich versuche
in letzter Zeit etwas kürzer zu treten, weil ich nicht mehr viel machen kann.
🙂&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;L: Deshalb gehe ich beten, ich zwinge mich 45 Minuten lang, abzuschalten.
Abschalten ist ziemlich schwierig, ich muss mich dazu zwingen.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Am Samstagmorgen dachte ich an einen Freund, der momentan eine Ehekrise
durchmacht. Vor einigen Monaten hatte ich ihm einen Link zu einer Episode in
einem katholischen Podcast names &lt;a class="reference external" href="https://www.horeb.org/mediathek/podcasts/ehe-wir-uns-trennen/"&gt;EHE wir uns trennen&lt;/a&gt; empfohlen.
Der Titel der Episode lautete &lt;a class="reference external" href="https://www.horeb.org/xyz/podcast/lh_ehe/20251128lh.mp3"&gt;Ehe als Trainingsraum für Feindesliebe&lt;/a&gt;.  Besagter Freund
hatte sich die Episode damals gar nicht erst angehört, er meinte: „Ich bin nicht
katholisch genug, um die Paarbeziehung als lebenslängliche Leidensprüfung sehen
und leben zu können. Ohne den Podcast gehört zu haben, ahne ich, dass man mir
abverlangen wird, meine Feinde zu lieben, aber ich bin ja nicht derjenige, der
seine Zuneigung nicht zeigen konnte. Und „ehe wir uns trennen“ ist ja auch dann
zu spät.“ Und ich kann inzwischen gut verstehen, dass er damals nicht einmal
reinhören wollte. Er hatte seine Entscheidung ja schon getroffen, seine Ehe
schon abgehakt, sich seinem neuen Leben zugewandt. „Keiner, der die Hand an den
Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes.“ (Lk
9,62)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur Strafe für meinen unangebrachten Rat an besagten Freund hörte ich mir die
Episode heute Morgen selber noch einmal an. Aber aus der „Strafe“ ist nichts
geworden, für mich selber fand ich das Gespräch auch beim zweiten Hören wieder
bereichernd und interessant. Es hilft mir, meine eigene Ehe nicht aufzugeben.
Hier einige Notizen:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Ab Minute 2: Warum „Ich verspreche dir, dich nie zu verletzen“ utopisch ist. “
„Ich mag dich gut leiden“ „&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Ab Minute 25: Selbstmitleid als berechtigte Form der Selbstliebe ist wie ein
Schaumbad zur Linderung des Schmerzes nach einer Verletzung.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Ab Minute 29: Das &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Johari-Fenster"&gt;Johari-Fenster&lt;/a&gt; in der Ehe:  erstens die
Arena (was beide wissen), zweitens die Geheimnisse (was nur ich weiß),
drittens der blinde Fleck (was der andere über mich weiß aber ich kann oder
will es nicht wahrnehmen) und viertens die unbekannte Zukunft (was beide nicht
wissen).&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Ab Minute 30: „Dir kann ich nicht verzeihen“, die Versuchung zur Rache. Die
Opferrolle aufzugeben verlangt Verzicht auf Rache.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich gelegentlich Werbung fürs Durchhalten in der Ehe trotz der unangenehmen
Nebenwirkungen mache, dann habe ich diese Weisheit (falls es eine ist) &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt;
aus der Bibel, sondern aus meinen Beobachtungen. Ich rede dann nicht als
Katholik, sondern als Biologe, Soziologe, Familienvater, Systemanalytiker und
Investor. Ich finde überhaupt nicht, dass die Bibel von uns verlangt, unsere Ehe
als unauflösliches Sakrament zu sehen. Eher im Gegenteil. Ja, Treue
(Zuverlässigkeit), Geduld (Ausdauer) und Versöhnlichkeit
(Kompromissbereitschaft) sind vielgepriesene Tugenden, aber die werden nicht nur
in der Bibel gepriesen, sondern auch in unserer Gesellschaft. Die Bibel dagegen
lobt genauso oft Tugenden, die eher in die andere Richtung weisen: einen Fehler
bereuen zu können und zur Umkehr bereit zu sein, selbst wenn dabei dein ganzes
Leben umgekrempelt wird, oder bei manchen Themen eben &lt;em&gt;keinen&lt;/em&gt; Kompromiss zu
machen, oder spontan zu handeln und eher auf Gott als auf menschliche Vernunft
zu hören. Also wenn ich Papst wäre, würde ich die Lehre von der Ehe als
unauflöslichem Sakrament abschaffen, weil Ehe ein gesellschaftliches Konzept
ist, keine Glaubensfrage.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Samstagabend ging ich zur englischen Messe in Tallinn. Von der Predigt habe
ich wie üblich aus tontechnischen Gründen nur Fragmente verstanden, und wie
üblich vermittelten mir diese Fragmente nicht den Eindruck, dass ich etwas
Wichtiges verpasse. Aber dann bat der Priester eine Frau ans Ambo, die dort fünf
Minuten lang Werbung machen durfte für die neokatechumenale Bewegung. Rebecca
heißt sie, ist vor 8 Jahren mit ihrem Mann und ihren Kindern aus Spanien nach
Tallinn eingewandert, und inzwischen haben sie sieben Kinder. Ich habe sie nach
der Messe natürlich zum Taizé-Gebet eingeladen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Sonntagmorgen hörte ich zufällig Udo Lindenbergs &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wozu_sind_Kriege_da%3F"&gt;Wozu sind Kriege da?&lt;/a&gt;. Ich schätze, dass ich
das Lied mindestens 30 Jahre lang nicht mehr gehört hatte. Und stellt euch vor:
ich konnte fast noch mitsingen. Da sieht man mal, wie sehr Lieder uns prägen.
Ein anderes Lied, an das ich mich noch gut erinnere, das ich in meinem dritten
Lebensjahrzehnt oft in der Jugendmesse gesungen habe, ist &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Wie_ein_Fest_nach_langer_Trauer"&gt;Wie ein Fest nach
langer Trauer&lt;/a&gt;, das  nichts
anderes tut als die Gabe der Versöhnung zu preisen: Wie ein Fest nach langer
Trauer, wie ein Feuer in der Nacht, ein off’nes Tor in einer Mauer, für die
Sonne aufgemacht, wie ein Brief nach langem Schweigen, wie ein unverhoffter
Gruß, wie ein Blatt an toten Zweigen, ein Ich-mag-dich-trotzdem-Kuss, so ist
Versöhnung, so muss der wahre Friede sein, so ist Versöhnung, so ist Vergeben
und Verzeih’n (Text von Jürgen Werth). Aber solche Lieder werden heute nicht
mehr gesungen, dachte ich, heute Nachmittag gehe ich zum Winterkonzert des
Jugendzentrums „&lt;a class="reference external" href="https://kanuti.tln.edu.ee/"&gt;Kanutiaia&lt;/a&gt;“, wo Iiris Hozier’s
„Take Me to Church“ vortragen wird. Ein musikalisch schönes Lied mit
ergreifendem Text, das aber die Kirche als Sündenbock hinstellt für etwas, das
sie nicht schuld ist. Siehe &lt;a class="reference internal" href="../2025/1102.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Hozier - Take Me To Church&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0118.html</guid><pubDate>Sun, 18 Jan 2026 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Samstag, 10. Januar 2026</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0110.html</link><description>&lt;section id="samstag-10-januar-2026"&gt;
&lt;h1&gt;Samstag, 10. Januar 2026&lt;a class="headerlink" href="#samstag-10-januar-2026" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Les mutuelles, avec un patrimoine de plus de 6 milliards : faut-il les taxer
comme le propose Georges-Louis Bouchez?
&lt;a class="reference external" href="https://www.rtbf.be/article/11656907"&gt;https://www.rtbf.be/article/11656907&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein belgischer Politiker bezeichnet das Vermögen der belgischen Krankenkassen
als „breite Schulter“. Alle zusammen besitzen die 6 Milliarden Euro. Dagegen
besitzt Google (Alphabet) ganz alleine 450 Milliarden USD und hatte 2024 einen
&lt;em&gt;Gewinn&lt;/em&gt; von 112 Milliarden USD. Und alle finden das normal. Ojemine.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0110.html</guid><pubDate>Sat, 10 Jan 2026 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Nach Santiago de Compostela pilgern</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0105.html</link><description>&lt;section id="nach-santiago-de-compostela-pilgern"&gt;
&lt;h1&gt;Nach Santiago de Compostela pilgern&lt;a class="headerlink" href="#nach-santiago-de-compostela-pilgern" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Montag, 5. Januar 2026&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Schulen zahlen unser Steuergeld an Microsoft, erstens um MS-Office
benutzen zu dürfen und zweitens um MS-Windows auf Notebooks nutzen zu dürfen.
Drittens machen sie kostenlose Schulungen für diese MS-Produkte. Daraus wachsen
natürlich Schüler, die von MS abhängig sind, weil sie nichts anderes kennen. MS
zahlt von ihren Einkünften Steuern an die USA, die damit kleine Staaten
angreifen. Und alle finden das normal. Ich glaube, ich muss mal nach Santiago de
Compostela pilgern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diesen Stoßseufzer schrieb ich heute, nachdem Iiris sich einen Windows-Notebook
der Schule geliehen hatte, um ihre Forschungsarbeit zu schreiben, weil „die
Web-Version von Word in der Schule die Formatierung aus meinem LibreOffice
durcheinander wirft“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Präzision: nach Santiago de Compostela pilgert man zu Fuß, und von Tallinn aus
sind es knapp 4000 Kilometer, also ich bin gar nicht sicher, ob ich überhaupt
ankäme, geschweige denn zurückkäme. Und wenn ich zurückkäme, müsste ich mir eine
neue Arbeitsstelle suchen, weil meine Kunden dann gezwungenermaßen einen anderen
Dienstleistungsanbieter gefunden hätten. Oder anders gesagt ist das nur so eine
Redensart von mir um zu sagen „Ich gebe auf und kann dir noch nicht mal
erklären, weshalb.“&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2026/0105.html</guid><pubDate>Mon, 05 Jan 2026 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Sylvesterabend zu zweit</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/1231.html</link><description>&lt;section id="sylvesterabend-zu-zweit"&gt;
&lt;h1&gt;Sylvesterabend zu zweit&lt;a class="headerlink" href="#sylvesterabend-zu-zweit" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 31. Dezember 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;wir wünschen euch Gottes Segen im Neuen Jahr sowie einen guten Rutsch!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ly und ich rutschen diesmal zum ersten Mal ganz ohne Kinder. Mari feiert in
Tartu und Iiris in Tallinn.  Wir beiden Alten werden, so hoffe ich, sogar die
Böller verschlafen, denn Ly hält wegen ihrer Arthritis einen klösterlichen
Schlafrhythmus, und ich hatte zwar eigentlich vor, zum Dorffest zu gehen (und zu
den beiden Gottesdiensten in der Kirche), aber seit gestern Abend bin ich mit
einer kleinen Grippe gesegnet, die mich solcher Verpflichtungen enthebt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein kleiner Selfie beim Abendessen:&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/12/img_20251231_190830.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/12/img_20251231_190830.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/12/thumbnails/img_20251231_190830.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/12/img_20251231_190830.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Um unsere Stimmung zu beschreiben, drängt sich mir geradezu ein Gedicht von
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reiner_Kunze"&gt;Reiner Kunze&lt;/a&gt; auf, das er „Fast
ein Gebet“ betitelt hat:&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Wir haben ein Dach&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;und Brot im Fach&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;und Wasser im Haus,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;…&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;(Der Rest des Textes ist zensiert weil ich nicht weiß, ob der Autor mir erlauben
würde, sein Gedicht hier zu veröffentlichen.)&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Liebe Grüße aus Vigala von&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Ly und Luc&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;section id="p-s"&gt;
&lt;h2&gt;P.S.&lt;a class="headerlink" href="#p-s" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das T-Shirt habe ich von Mari zu Weihnachten geschenkt bekommen und mich sehr
drüber gefreut. Eigentlich hatte ihr Freund Kris es gefunden, nachdem Mari ihm
mein Büro gezeigt hatte, in dem  fast alle Bände von Asterix und Tim und Struppi
stehen.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/1231.html</guid><pubDate>Wed, 31 Dec 2025 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Weihnachtsgrüße vom Kirchturm</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/1225.html</link><description>&lt;section id="weihnachtsgrusze-vom-kirchturm"&gt;
&lt;h1&gt;Weihnachtsgrüße vom Kirchturm&lt;a class="headerlink" href="#weihnachtsgrusze-vom-kirchturm" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Weihnachten, 25. Dezember 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Pärnuer Posaunenchor &lt;a class="reference external" href="https://www.facebook.com/pasunakoor/"&gt;Õnn Tuli Õuele&lt;/a&gt;  klettert jedes Jahr am Heiligabend
auf den Kirchturm von Audru (10 Km von Pärnu, 60 Km von Vigala) und spielt dann
von dort oben Weihnachtslieder. Dieses Jahr kletterte und spielte Iiris mit. Und
ich nichts wie hinterher, um das Geschehen zu filmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das war eine schöne Erfahrung. Die Mitglieder des Posaunenchors empfingen Iiris
warmen Herzens und hätten sie am liebsten gleich dabehalten, aber das ist wohl
eher unwahrscheinlich, denn sie spielt ja schon in Tallinn in drei Ensembles
mit. Das reicht doch, oder?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe alles Rohmaterial nach Youtube hochgeladen, aber empfehlenswert ist
vor allem das folgende Filmchen, das 3:01 dauert. Dort sieht man neben Iiris
Jean-Marie (Euphonium), der Iiris eingeladen hatte und von dem ich euch schon
mal erzählt habe, denn zusammen mit ihm war ich Ende 2022 auf &lt;a class="reference external" href="/blog/2022/1113"&gt;Pilgerfahrt nach
Belgien gekommen&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/C5JvBsPEN-w" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Eher fürs Archiv hier auch die anderen Filmchen:
&lt;a class="reference external" href="https://youtube.com/shorts/mdwanEzXPrg"&gt;2:11&lt;/a&gt;
&lt;a class="reference external" href="https://youtube.com/shorts/sA7ElhDvwVA"&gt;1:23&lt;/a&gt;
&lt;a class="reference external" href="https://youtu.be/sBFsZ2_Nkuc"&gt;2:27&lt;/a&gt;
&lt;a class="reference external" href="https://youtube.com/shorts/QfV7S6poH48"&gt;1:57&lt;/a&gt;
&lt;a class="reference external" href="https://youtu.be/C5JvBsPEN-w"&gt;3:01&lt;/a&gt;
&lt;a class="reference external" href="https://youtube.com/shorts/dudHrWoq4Ik"&gt;1:18&lt;/a&gt;
&lt;a class="reference external" href="https://youtube.com/shorts/8VgOwMAWFek"&gt;2:08&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/1225.html</guid><pubDate>Thu, 25 Dec 2025 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Weihnachten in  Vigala</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/1224.html</link><description>&lt;section id="weihnachten-in-vigala"&gt;
&lt;h1&gt;Weihnachten in  Vigala&lt;a class="headerlink" href="#weihnachten-in-vigala" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 24. Dezember 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;wir wünschen euch eine frohe Weihnacht und schicken ein paar Fotogrüße aus
unserem Leben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als ich mit Iiris nach Vigala zu Ly fuhr, fiel uns der schöne Sonnenuntergang
auf. Und das war am 21.12. um 15.30 Uhr, also hatten wir die Wintersonnenwende
in flagranti ertappt: hurra, jetzt werden die Tage wieder länger!&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/12/img_20251221_153334.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/12/img_20251221_153334.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/12/thumbnails/img_20251221_153334.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/12/img_20251221_153334.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Unser Weihnachtsbaum ist auch in diesem Jahr wieder wieder „Unkraut“, das in
unserem Graben wuchs und weg musste. Nach dem Fällen erkannten wir, dass selbst
die Spitze nicht ins Zimmer passen würde. Also stellten wir ihn vor der Haustüre
auf.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/12/img_20251222_124729.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/12/img_20251222_124729.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/12/thumbnails/img_20251222_124729.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/12/img_20251222_124729.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/12/img_20251222_130830.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/12/img_20251222_130830.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/12/thumbnails/img_20251222_130830.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/12/img_20251222_130830.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/12/img_20251223_144110.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/12/img_20251223_144110.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/12/thumbnails/img_20251223_144110.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/12/img_20251223_144110.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Mari kam erst einen Tag später, und ich ging sie in Tallinn abholen, wo sie sie
mit mir zum Taizé-Gebet kam und vorher noch schnell einer Kollegin auf dem
Weihnachtsmarkt Hallo sagen ging.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/12/img_20251222_165158.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/12/img_20251222_165158.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/12/thumbnails/img_20251222_165158.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/12/img_20251222_165158.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Kleine Fahrradtour mit beiden Töchtern zum Dorfladen für die letzten Einkäufe
vor dem Fest.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/12/img_20251223_144933.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/12/img_20251223_144933.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/12/thumbnails/img_20251223_144933.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/12/img_20251223_144933.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/12/img_20251223_145023.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/12/img_20251223_145023.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/12/thumbnails/img_20251223_145023.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/12/img_20251223_145023.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/12/img_20251223_150505.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/12/img_20251223_150505.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/12/thumbnails/img_20251223_150505.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/12/img_20251223_150505.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Ein Kubikmeter Brennmaterial hatten die Mädchen beim Aufräumen unseres
Wohnzimmers aussortiert.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/12/img_20251223_185538.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/12/img_20251223_185538.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/12/thumbnails/img_20251223_185538.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/12/img_20251223_185538.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/12/img_20251223_190553.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/12/img_20251223_190553.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/12/thumbnails/img_20251223_190553.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/12/img_20251223_190553.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Ein Abendessen wie früher, als wir noch alle vier zusammen wohnten.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/12/img_20251223_202112.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title=""/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/12/thumbnails/img_20251223_202112.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:30ex" title=""/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Das hier war am vorigen Samstagabend, Weihnachtsfeier nach der englischen Messe
in Tallinn. 15 Nationen waren um einen Tisch vereint. Theophilus aus Nigeria
hatte Karaoke-Weihnachtslieder vorbereitet.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/12/pano_20251220_192407.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title=""/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/12/thumbnails/pano_20251220_192407.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:30ex" title=""/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Und jetzt fahre ich noch schnell mit meinen Mädchen nach Audru, wo Iiris mit
einigen Männern des Posaunenchors auf den Kirchturm steigen und Weihnachtslieder
herunterschmettern wird, bevor wir auf dem Friedhof die traditionellen Kerzen
auf dem Grab der Vorfahren anzünden und dann zurück zu Ly fahren, um
Graupenwurst mit Zwiebelsuppe zu essen und –vielleicht– einige Geschenke
finden.&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Liebe Grüße aus Vigala von&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Ly, Mari, Iiris und Luc&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/1224.html</guid><pubDate>Wed, 24 Dec 2025 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Nationale Verteidigung</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/1220.html</link><description>&lt;section id="nationale-verteidigung"&gt;
&lt;h1&gt;Nationale Verteidigung&lt;a class="headerlink" href="#nationale-verteidigung" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 20. Dezember 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oje, Iiris hat ein Fach „Nationale Verteidigung“, das ich eher „Werbung für den
Wehrdienst“ nennen würde. Jetzt muss jeder Schüler eine Arbeit schreiben, deren
Ziel wie folgt lautet:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Im Rahmen dieser Kursarbeit sollen die Schüler verstehen, dass Kriege und
Deportationen keine abstrakten Phänomene sind, sondern in den meisten Fällen das
Schicksal ganzer Familien, einschließlich ihrer eigenen, verändert haben.
Erfahrungsgemäß entdecken die Schüler dabei sehr interessante Dinge über ihre
eigene Familie.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Schön und gut, aber eine der Anweisungen geht mir gegen den Strich:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;3. Konzentriere dich nach Möglichkeit auf eine Person oder Personen, die an
Kampfhandlungen teilgenommen haben, unabhängig von ihrer Uniform.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Deshalb habe ich einen offenen Brief an ihren Reichsschutzlehrer begonnen:
&lt;a class="reference external" href="https://belglane.saffre-rumma.net/blog/2025/1221/"&gt;https://belglane.saffre-rumma.net/blog/2025/1221/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Wehrdienst-Unterricht, der in der 11. Klasse beginnt und im Abitur mit
einem Wehrdienstlager endet, sind in Estland Tradition.&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://saksa.tln.edu.ee/kogemused-riigikaitselaagris-unetud-ood-mudased-saapad-ja-voidukas-rannak/"&gt;https://saksa.tln.edu.ee/kogemused-riigikaitselaagris-unetud-ood-mudased-saapad-ja-voidukas-rannak/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Das, was estnische Jugendliche im Wehrdienstunterricht lernen, lernen belgische
Jugendliche –unter einem anderen Namen und anderen Umständen– bei den
Pfadfindern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich finde es traurig, dass das estnische Verteidigungsministerium unsere Schulen
missbraucht, um unsere Kinder zu indoktrinieren.  Wenn ich der König von Estland
wäre, würde ich das Verteidigungsministerium anweisen, das gesamte Budget in
Austauschlager und andere langwährend präventive Maßnahmen statt in Bomben,
Raketen und Panzer zu investieren.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/1220.html</guid><pubDate>Sat, 20 Dec 2025 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Russisch in Estland</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/1219.html</link><description>&lt;section id="russisch-in-estland"&gt;
&lt;h1&gt;Russisch in Estland&lt;a class="headerlink" href="#russisch-in-estland" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 19. Dezember 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Estland haben wir seit 2023 die spannende Situation, dass alle Schulen auf
estnischsprachigen Unterricht umstellen müssen. Die Kinder, deren Eltern noch
immer nicht kapiert haben, dass man hierzulande nun mal Estnisch und nicht
Russisch spricht, müssen die mangelnde Einsicht ihrer Eltern jetzt schon im
Kindergarten und in der Primarschule ausbaden. Bis 2023 wurden sie erst im
Abitur seriös vor die Frage gestellt, ob sie die Landessprache trotz ihres
anderssprachigen Elternhauses mittlerweile gelernt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich ist das nicht ganz leicht.&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;2024-12-31 Rene Kundla (ERR) &lt;a class="reference external" href="https://www.err.ee/1609563673/koolid-peaks-eestikeelsele-oppele-uleminekul-tegema-rohkem-kui-riik-nouab"&gt;Koolid peaks eestikeelsele õppele üleminekul
tegema rohkem, kui riik nõuab&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;2025-05-29 Katre-Liis Võhma, &lt;a class="reference external" href="https://www.delfi.ee/artikkel/120380877/lapsed-nutavad-lahkuvad-tundidest-vene-koolidele-oli-esimene-eestikeelsele-oppele-ulemineku-aasta-vaevaline"&gt;„Lapsed nutavad, lahkuvad tundidest.“  Vene
koolidele oli esimene eestikeelsele õppele ülemineku aasta vaevaline&lt;/a&gt;
Kristina Kallas ja Aleksei Jašin käisid kaemas, kuidas kohe lõppev kooliaasta
varem venekeelsena tegutsenud koolides läinud on.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Es ist eine Herausforderung an die russischsprachige Gemeinschaft Estlands. Es
kostet den Staat viel Geld und verursacht Arbeit, Stress und Frust bei Lehrern
und Schülern. Wozu also? Das Unterrichtsministerium formuliert es so:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Ziel der Umstellung auf estnischsprachigen Unterricht ist es, allen estnischen
Kindern, unabhängig von ihrer Muttersprache, die Möglichkeit einer qualitativ
hochwertigen estnischsprachigen Ausbildung zu bieten. Die Umstellung aller
estnischen Schulen und Kindergärten auf Estnisch liegt im Interesse der Kinder
und Jugendlichen selbst, da estnischsprachiger Unterricht ihnen hilft, sich in
den estnischen Kultur- und Werteraum zu integrieren, sodass sie ihre Identität
bewahren und gleichzeitig ihre Möglichkeiten erweitern. Ein einheitlicher
estnischsprachiger Bildungsraum bietet allen Kindern und Jugendlichen bessere
Chancen auf weitere Bildung und die Suche nach geeigneten Berufen und
Freizeitaktivitäten. Estnischsprachiger Unterricht unterstützt die
Herausbildung der estnischen Nationalidentität, stärkt den gesellschaftlichen
Zusammenhalt und trägt zur Verringerung der Bildungs- und sozioökonomischen
Segregation bei. Die Ergebnisse einer OECD-PISA-Studie zeigen, dass Estland
zwar die beste russischsprachige Bildung weltweit bietet, diese aber im
Vergleich zur estnischsprachigen Bildung durchschnittlich ein Schuljahr
zurückliegt. Zudem mangelt es für den russischsprachigen Unterricht an
modernen Lehrmaterialien, und Estland hat seit Jahrzehnten keine Lehrkräfte
mehr für russischsprachige Schulen ausgebildet. (&lt;a class="reference external" href="https://www.hm.ee/uleminek"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Die Experten sind sich einig, dass das eigentlich schon 1993 hätte begonnen
werden müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber mindestens ein Freund von mir ist überzeugt, dass das Projekt insgesamt
eine &lt;em&gt;dumme&lt;/em&gt; Idee ist. „In manchen Schulen stehen russischsprachige Lehrer vor
russischsprachigen Kindern und dürfen mit ihnen nur in estnisch kommunizieren.
Diese Kinder lernen also weder ordentlich Estnisch noch ordentlich Russisch. Das
ist ein Verstoß gegen das Menschenrecht. Nicht nur die Kinder leiden darunter,
sondern wir alle. Der Anteil von Einwohnern mit unzureichender Ausbildung wird
steigen, somit auch die Kriminalität. Dass die estnische Sprache ausstirbt,
liegt nicht an den russischsprachigen Esten, sondern an der invasiven englischen
Sprache.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Ostbelgien damals an Belgien ging, sagten die Belgier „Willkommen im Club,
jetzt machen wir aus unserem zweisprachigen Staat einen dreisprachigen“. Das war
recht nett von den Belgiern. Schon etwas weiter südlich, im Elsass, wurden sie
nicht so tolerant empfangen, da bekamen sie von den Franzosen gesagt „Schön,
dass ihr jetzt wieder eine ordentliche Sprache lernt statt diese komische
Fremdsprache, die man euch jahrhundertelang aufgezwungen hat.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie aber sollten es die Esten mit ihren Russischsprachigen machen? Aus
systemanalytischer Sicht scheint mir klar: Estland &lt;em&gt;darf&lt;/em&gt; es nicht wie die
Belgier mit den Ostkantonen machen sondern &lt;em&gt;muss&lt;/em&gt; es wie die Franzosen mit dem
Elsass machen. Die estnische Sprachgruppe ist so klein gegenüber der gleich
daneben lebenden russischen Sprachgruppe, dass der Schutz der estnischen Sprache
vor Überwucherung durch russischsprachige Einwanderer  prioritäres Ziel sein
muss. Wir müssen alles Menschenmögliche daran setzen. Durch die Einwandererwelle
aus der Ukraine ist das Problem noch akuter geworden. Die Weltgemeinschaft wäre
bald um eine Sprache ärmer, wenn die estnische Regierung das nicht täte. Es mag
sein, dass Englisch dem Estnischen mehr Schaden zufügt als Russisch, aber das
ist eine andere Art von Bedrohung und deshalb kein Argument in der Diskussion um
den estnischsprachigen Umterricht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wo bleiben die Menschenrechte? Artikel 26 gibt jedem das Recht auf
Erziehung, und Artikel 2 besagt, dass alle Rechte unabhängig von Sprache gelten.
Ja, wegen dieser Menschenrechte organisierte der estnische Staat ja dann auch
Unterricht in russischer Sprache. Damit die armen Kinder, deren Eltern noch
immer nicht einsehen wollen, dass man hierzulande nun mal Estnisch und nicht
Russisch spricht, wenigstens nicht ohne Schulbildung da stehen. Aber wenn eine
spanische Familie mit vier Kindern nach Estland einwandert, haben die doch auch
kein Recht auf einen eigenen Lehrer in ihrer Muttersprache. Weshalb sollten also
russischsprachige Einwandererkinder ein solches Recht haben?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Darf das Wohl einer Gemeinschaft wichtiger sein also das Wohl einzelner Kinder?
Diese Frage ist manipulativ, weil sie unterschwellig behauptet, dass diese
Maßnahme den Menschen Schaden zufügt. Wir sehen aber, dass sie mehr Gutes tut
als Schaden anrichtet. Schaden richtet sie nur bei denen an, die sich gegen
Veränderung wehren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2023-01-20 Natalia Tšuikina, &lt;a class="reference external" href="https://www.opleht.ee/2023/01/vene-keel-eesti-koolis-kas-onn-voi-onnetus"&gt;Vene keel eesti koolis – kas õnn või õnnetus?&lt;/a&gt;
Der Artikel hat ziemlich demagogische Züge (von mir in fett markiert):
„lastevanemad &lt;strong&gt;millegipärast&lt;/strong&gt; eelistavad vene keelt näiteks saksa keelele“,
„on &lt;strong&gt;ilmselge&lt;/strong&gt;, et vene keel võõrkeelena on Eesti ühiskonnas palju populaarsem
kui saksa keel“, „Kui &lt;strong&gt;poliitikud tahavad&lt;/strong&gt; ühiskonna toega vene keelt meie
koolidest välja suruda“, „Mulle tundub, et selle ilusa mitmekesisuse idee taga
on meie &lt;strong&gt;poliitikute eesmärk&lt;/strong&gt; lõpetada vene keele õpetamine Eesti koolides.
Põhjuseks on mõistagi Venemaa agressioon Ukrainas.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2025-04-04 &lt;a class="reference external" href="https://www.superprof.de/blog/elsass-sprache/"&gt;Sprache Elsass: Das vielfältige Erbe einer kleinen Region&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Nach dem Ersten Weltkrieg kam das 1871 abgetretene Gebiet wieder zu Frankreich.
Die reichsdeutschen Beamten und nach 1871 Zugezogene und deren Nachfahren
(insgesamt 300.000 Menschen) mussten das Elsass verlassen. Im Gegenzug kehrten
viele Menschen zurück, die 1871 nach Frankreich gezogen waren.“ (&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Elsass#1918%E2%80%931945"&gt;Geschichte des
Elsass&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/1219.html</guid><pubDate>Fri, 19 Dec 2025 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Die Irrlehre von der digitalen Souveränität dank Technologie aus Europa</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/1206.html</link><description>&lt;section id="die-irrlehre-von-der-digitalen-souveranitat-dank-technologie-aus-europa"&gt;
&lt;h1&gt;Die Irrlehre von der digitalen Souveränität dank Technologie aus Europa&lt;a class="headerlink" href="#die-irrlehre-von-der-digitalen-souveranitat-dank-technologie-aus-europa" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 6. Dezember 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lesenswert: &lt;a class="reference external" href="https://netzpolitik.org/2025/digitale-souveraenitaet-wie-die-eu-freie-software-ausblendet/"&gt;Wie die EU Freie Software ausblendet&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Esther Menhard spricht mir aus der Seele. Ich fasse das für mich zusammen, mit
etwas eigenem Senf: also scheinbar wurde den Teilnehmern des Digitalgipfels in
Berlin Mitte November erzählt, dass wir Digitale Souveränität erreichen, indem
wir auf Technologie aus Europa setzen. Oje. Ja, auch ich fürchte, dass das eine
Irrlehre ist. Die &lt;em&gt;greedy giants&lt;/em&gt; werden wir nicht unterwerfen, indem wir das
Gleiche in Grün tun. Selbst wenn es uns gelänge, europäische Alternativen zu
Google, Microsoft und Amazon zu entwickeln, hätte die Menschheit anschließend
das gleiche Problem wie zuvor, mit dem einzigen Unterschied, dass Europa dann am
Hebel säße. Nein, unsere einzige Hoffnung ist die grundsätzliche Entscheidung
für freie Software und somit den Verzicht auf proprietäre Software. Genauer
erkläre ich das in &lt;a class="reference external" href="https://hw.saffre-rumma.net/plan/"&gt;How to save the world&lt;/a&gt;. Aber das glaubt mir eh keiner.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/1206.html</guid><pubDate>Sat, 06 Dec 2025 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Zwei Wochen Heimaturlaub</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/1204.html</link><description>&lt;section id="zwei-wochen-heimaturlaub"&gt;
&lt;h1&gt;Zwei Wochen Heimaturlaub&lt;a class="headerlink" href="#zwei-wochen-heimaturlaub" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 4. Dezember 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach zwei Wochen Heimaturlaub bin ich jetzt wieder zu Hause. Ich könnte ja viel
erzählen (und wenn ich mal pensioniert bin hole ich das vielleicht nach), aber
fürs erste hier nur zwei kleine &lt;em&gt;faits divers&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Rückflug hatte ich eine etwa 35-jährige Dame neben mir sitzen, die mein
„Hello“ beim Hinsetzen nur überrascht erwiderte und dann weiter konzentriert in
ihrer Kontaktliste im Telefon herumblätterte. Ich deutete das als ein klares
Signal „Fangen Sie jetzt bloß nicht an, mit mir zu reden“ und hielt mich brav
daran. Aber als sie nach etwa zehn Minuten damit aufhörte, fragte ich sie „Are
you from Estonia?“. Wie sich herausstellte, war sie eine waschechte Russin, die
in Istanbul einen Schweizer kennengelernt hat und jetzt mit ihm in der Schweiz
lebt. Sie ging ihre Eltern in Russland besuchen. Sie wunderte sich, weshalb wir
Europäer uns so sehr in der Ukraine investieren, das sei doch gar nicht unser
Problem, und die Ukraine sei korrupter als Russland, und Selensky reicher als
Putin.  Ich erklärte ihr, dass man doch eingreifen müsse, wenn ein
Klassenkamerad auf dem Schulhof von zwei älteren Schülern verprügelt würde.
Bezüglich Korruptionsindex und Privatvermögen der Staatsoberhäupter hatte ich
keine Zahlen zur Hand und habe ihr nicht widersprochen.  Auch sie fand den Krieg
in der Ukraine dumm und fürchtete, dass Putin dabei sei, Russland in den Ruin zu
treiben, aber dass man so etwas in Russland ja leider nicht sagen dürfe. Also
ein ganz normaler Mensch wie wir, mit etwas anderen Informationsquellen als wir.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Einpacken und die Sicherheitskontrolle war ein bisschen spannend gewesen,
denn ich hatte 3 Kg Chicorée gekauft (2 davon für einen Freund) und wollte nicht
extra dafür einen Koffer registrieren, das hätte mehr als dreimal so viel wie
die Chicorée gekostet.  Deshalb las ich die &lt;a class="reference external" href="https://www.brusselsairport.be/en/passengers/your-travel-planner/packing-your-bags/your-hand-baggage"&gt;Liste der verbotenen Produkte&lt;/a&gt;
sorgfältig durch und fand dort nichts über Chicorée. Was allerdings nicht viel
zu sagen hatte, denn auch von Käse stand dort nichts, und ich erinnere mich noch
schmerzlich, wie sie uns vor Jahren einmal einen ganzen Kilo Käse konfisziert
hatten. Ich machte mich darauf gefasst, Widerstand zu leisten, falls sie das
diesmal auch mit der Chicorée versuchen würden. Glücklicherweise kam es nicht
zum Kampf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;P.S.&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;20251213 Mit Interesse habe ich heute einen Artikel über die Geschichte der
Korruption und deren Bekämpfung in der Ukraine gelesen: &lt;a class="reference external" href="https://www.rtbf.be/article/11644384"&gt;L’ombre des
oligarques ou comment l’Ukraine lutte toujours contre la corruption&lt;/a&gt;.  Ohne die unbekannte Sitznachbarin
beim Rückflug hätte ich das wohl kaum getan.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/1204.html</guid><pubDate>Thu, 04 Dec 2025 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Gemütlicher Abend am 27. November</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/1122.html</link><description>&lt;section id="gemutlicher-abend-am-27-november"&gt;
&lt;h1&gt;Gemütlicher Abend am 27. November&lt;a class="headerlink" href="#gemutlicher-abend-am-27-november" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 22. November 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ich bin ja &lt;a class="reference internal" href="0925.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;wie gesagt&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; zur Zeit in Eupen, und ich habe meinen
Terminkalender wie erwartet schon ziemlich voll, aber ich freue mich ja doch
über jedes Gesicht, das ich live sehe, deshalb hier eine Einladung zu zwei
Treffpunkten, bei denen jeder willkommen ist &lt;strong&gt;am kommenden Donnerstag, dem 27.
November&lt;/strong&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Ab &lt;strong&gt;18 Uhr&lt;/strong&gt; Gebet in der Bergkapelle&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Ab &lt;strong&gt;19 Uhr&lt;/strong&gt; Gemütlicher Abend im Haus Ephata (gegenüber der Bergkapelle)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Das Gebet ist natürlich absolut keine Vorbedingung für den gemütlichen Abend.
Sorry für die kurzfristige Ankündigung (ich wusste bis vor einigen Stunden
selber nicht, ob ich mir ein solches Projekt zutraue oder nicht…). Bitte teile
mir kurz mit, wenn du möglicherweise zu kommen gedenkst, weil ich eventuelle
kurzfristige Änderungen nicht mehr allen Freunden schicken werde, sondern nur
denen, die Interesse haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Grüße aus Eupen von&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/1122.html</guid><pubDate>Sat, 22 Nov 2025 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Wer die Welt regiert</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/1115.html</link><description>&lt;section id="wer-die-welt-regiert"&gt;
&lt;h1&gt;Wer die Welt regiert&lt;a class="headerlink" href="#wer-die-welt-regiert" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 15. November 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während unser Leben hier in Estland ruhig vor sich hin plätschert, sieht das
allgemeine Weltgeschehen ja eher besorgniserregend aus.&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;„Microsoft spielt eine enorme Rolle in unserem digitalen Alltag. Doch nur
wenige wissen, wie das Unternehmen hinter Windows, Office und Teams so mächtig
geworden ist, dass es nicht nur unsere Computer am Laufen hält, sondern auch
immer mehr Einfluss auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ausübt. Die
großen Technologiekonzerne verfügen heute über mehr Macht als die meisten
Länder und handeln dementsprechend.“ stellt &lt;a class="reference external" href="https://www.debezigebij.nl/boek/kolonisten-van-de-cloud/"&gt;De Bezige Bij&lt;/a&gt; ein Buch vor.
„Durch die Trump-Regierung hat die Frage der Tech-Souveränität an
Dringlichkeit gewonnen. Am Ende gilt für die US-Konzerne immer das US-Recht“
überschreibt Heise ein &lt;a class="reference external" href="https://www.heise.de/hintergrund/Digitale-Souveraenitaet-Am-Ende-gilt-fuer-die-US-Konzerne-immer-das-US-Recht-11068538.html"&gt;Gespräch mit Ralph Brinkhaus&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Lanz &amp;amp; Precht hatten vorige Woche ein interessantes Gespräch in ihrer &lt;a class="reference external" href="https://lanz-precht.blogs.audiorella.com/221-ausgabe-218-mit-der-kettensaege-regiert-mehr-milei-wagen"&gt;Ausgabe
218 (Mit der Kettensäge regiert – mehr Milei wagen?)&lt;/a&gt;.
„Der argentinische Präsident Javier Milei tritt gerne mit einer Kettensäge
auf. Damit will der Ökonom den Staat zurechtstutzen, Bürokratie abbauen,
Ausgaben senken und so das wirtschaftlich angeschlagene Land reformieren.“&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Mein Fazit:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Theoretisch ist der Fall klar: die Menschheit braucht eine Organisation, die als
oberster Ratgeber für alle Mächtigen der Welt fungiert und deren Macht einzig
darauf beruht, dass sie die unparteiischste und bestinformierteste Organisation
der Welt ist. Ich kann mir sogar vorstellen, dass diese Organisation aus der
Kirche heraus entsteht, und zusammen mit Annely, Ilmar und Stiiv hatten wir in
unserem Bericht &lt;a class="reference external" href="https://hw.saffre-rumma.net/dl/2022/talgud/v18.pdf"&gt;Synodality in Estonia&lt;/a&gt; auch einige konkrete
Vorschläge in diese Richtung erarbeitet, die ich hier zur Erinnerung mal in
deutscher Übersetzung zitiere:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schritt 4: Unsere politische Rolle einnehmen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(80) Die politische Rolle der Kirche besteht darin, den Regierenden der
sichtbaren Welt Orientierung zu geben. Wir sollten uns auf Probleme
konzentrieren, die sichtbares Leid und Schaden für große Menschengruppen oder
die Erde als unser gemeinsames Zuhause verursachen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(81) Fratelli Tutti weist darauf hin, dass die großen Probleme der Menschheit
mit Geld und Industrie zu tun haben. Rechtssysteme, die es Konzernen
ermöglichen, auf Kosten anderer Profit zu machen, sind sündhaft. Wir tragen eine
gemeinsame Schuld, weil unsere Zivilisation diese Gesetze geschaffen hat. Gott
beauftragt uns, die Welt zu regieren (Genesis 1,26). Geld und die „unsichtbare
Hand“ können diese Aufgabe nicht für uns übernehmen, denn sie sind lediglich
Werkzeuge und Infrastrukturen, die für gute oder böse Zwecke eingesetzt werden
können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(82) Unsere Regierungen geben privaten Konzernen die rechtliche Erlaubnis,
Profit zu machen, indem sie Dinge kultivieren, die für uns als Menschen oder
für unseren Planeten schädlich sind.&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Die Medienindustrie profitiert, wenn Menschen sich erregen und Hassreden
halten oder Lügen verbreiten.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Die Medizinbranche profitiert, wenn sexuelle oder kosmetische Fantasien
schädliche Wünsche hervorrufen.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Die Unterhaltungs-, Technologie- und Lebensmittelindustrie profitiert, wenn
Menschen süchtig werden.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Die Massenvernichtungswaffenindustrie profitiert, wenn Regierungen in
Konflikte geraten.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;(83) Die Kirche sollte Regierungen dabei unterstützen, schädliche Gesetze zu
erkennen und innovative Wege zu deren Änderung zu entwickeln. Dies ist
besonders wichtig, wenn eine notwendige Änderung den Interessen privater
Unternehmen zuwiderläuft, die mächtiger sind als nationale Regierungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(84) Die Kirche sollte ihre Kompetenz als unabhängigster und
vertrauenswürdigster Berater derjenigen ausbauen, die die sichtbare Welt
beherrschen.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Freilich braucht es viel Phantasie, um sich vorzustellen, dass die
Römisch-Katholische Kirche sich einmal in diese Richtung entwickeln könnte. Aber
daran fehlt es mir ja nicht. Siehe meine &lt;a class="reference external" href="https://hw.saffre-rumma.net/sc/vision/"&gt;Vision vom nackten Papst&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, ja, diese sicherlich genialen Ideen müsste ich jetzt freilich mal genauer
erklären, und ganz so einfach wird es in Wirklichkeit sicher nicht
funktionieren…&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/1115.html</guid><pubDate>Sat, 15 Nov 2025 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>The dirty and the holy Mary</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/1114.html</link><description>&lt;section id="the-dirty-and-the-holy-mary"&gt;
&lt;h1&gt;The dirty and the holy Mary&lt;a class="headerlink" href="#the-dirty-and-the-holy-mary" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 14. November 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorigen Sonntag erzählte die Pastorin in Vigala in ihrer Predigt zum Vatertag
von einer Frau, die noch im Rentenalter Kraft schöpfte aus einem Gebet, das ihr
Vater ihr als Kind beigebracht hatte. Ich hatte dabei eher resigniert gedacht
„Tja, so ein Strebervater war ich nicht, ich hatte weder die nötige
Selbstdisziplin noch die Autorität, um meinen Kindern religiöse Formeln
beizubringen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass mein Gedächtnis unzuverlässig ist, merkte ich gestern Nachmittag, als Mari
mich anrief und mir ein paar Fragen zum Rosenkranz stellte. Stimmt, den hatte
ich gelegentlich mit den Kindern gebetet, vor langer Zeit, als wir noch in
Vigala lebten! Und jetzt baut Mari für ein Schulprojekt eine Art
Schallschutzkabine, in der man beruhigende Musik aus Lautsprechern hören kann.
Und als sie überlegte, welche Musik sie bei der Vorführung auflegen würde, fiel
ihr nichts Besseres ein als der Rosenkranz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich muss hier hinzufügen, dass Mari vor einigen Wochen in der estnischen
Künstlerzeitung „Müürileht“ &lt;a class="reference external" href="https://www.muurileht.ee/tsirkust-ja-brantsi-ehk-sugusandid-viilu-vahel"&gt;namentlich erwähnt wurde&lt;/a&gt; und
somit jetzt sozusagen in ganz Estland bekannt ist. Allerdings nicht bei den
Katholiken, sondern in der LGBTQ-Szene als Drag-Darsteller mit Künstlernamen
„Dirty Mary“. Falls ihr es nicht wisst (ich zum Beispiel wusste es bis vor
kurzem nicht), eine &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Drag_show"&gt;Drag-Show&lt;/a&gt; ist
eine Form der Unterhaltung für Erwachsene, bei der Geschlechtsmerkmale burlesk
übertrieben dargestellt werden. Dieser Genre ist insbesondere im LGBTQ-Milieu
beliebt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also Maris Lehrer und Kommilitonen können demnächst mit eigenen Ohren hören, wie
Dirty Mary zur Holy Mary betet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und das in einem Land, wo „katholisch“ quasi synonym für „traditionalistisch“
ist.  Ich erinnere daran, dass im Juni 2023 nur 86 Esten mein Manifest
unterschrieben haben, in dem ich schrieb „Homosexuelle Menschen werden auch
heute noch in vielen Kulturen marginalisiert. Wir betrachten das Verbot
gleichgeschlechtlicher Ehen als marginalisierend. Christen sollten zu den Ersten
gehören, die bereit sind, historische Irrtümer aufzugeben.“ Dieses Manifest war
meine Reaktion auf einen offenen Brief der christlichen Führer Estlands, in dem
diese sich gemeinsam gegen die geplante Legalisierung gleichgeschlechtlicher
Ehen aussprachen (Originalfassung &lt;a class="reference external" href="https://belglane.saffre-rumma.net/arvamus/kave"&gt;siehe hier&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Paris fand derweil voriges Wochenende der &lt;a class="reference external" href="https://congresmission.com"&gt;Congrès Mission&lt;/a&gt; statt. Scheinbar sind dort immerhin 30.000
französischsprachige Katholiken zusammengekommen.  Ich vermute, das ist so etwas
wie der &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Deutschen_Katholikentage"&gt;Katholikentag&lt;/a&gt; im
deutschsprachigen Raum.  &lt;a class="reference external" href="https://fr.wikipedia.org/wiki/Aleteia"&gt;Aleteia&lt;/a&gt;
hatte das Großevent angekündigt mit &lt;a class="reference external" href="https://fr.aleteia.org/2025/06/05/pour-2025-le-congres-mission-soffre-laccor-arena-de-bercy/"&gt;Pour 2025, le Congrès Mission s’offre
l’Accor Arena de Bercy&lt;/a&gt;.
Ich selber habe erst gestern und aus einer ganz anderen Quelle davon erfahren:
über einen Artikel im &lt;a class="reference external" href="https://www.lecanardenchaine.fr/coin/a-propos"&gt;Canard enchaîné&lt;/a&gt;, der lautete &lt;a class="reference external" href="https://www.lecanardenchaine.fr/societe/52309-quand-les-cathos-bourrent-l-accor-arena"&gt;Quand les
cathos bourrent l’Accor Arena&lt;/a&gt;.
Erwartungsgemäß lässt der Autor Emmanuel Savoye keine Gelegenheit aus, den
Katholiken eins auszuwischen. Wie es wirklich war, davon kannst du dir &lt;a class="reference external" href="https://www.ktotv.com/article/congres-mission-2025-les-temps-forts-a-suivre-en-direct-sur-kto-novembre"&gt;auf KTO&lt;/a&gt;
selber ein Bild machen, ich habe allerdings nach einigen Minuten abgeschaltet,
ich reagiere –vermutlich wie Savoye– eher allergisch auf &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lobpreis_und_Anbetung#Neue_Lobpreis-_und_Anbetungslieder"&gt;Neue Lobpreis- und
Anbetungskultur&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Mein Reich ist nicht von dieser Welt“ sagt Jesus, deshalb ist mir eine Kirche
zuwider, die machtvoll tut oder Macht anstrebt. Deshalb feiere ich die
Sonntagsmesse hier in Tallinn lieber mit einer Handvoll Leuten im
Dominkanerkloster als mit lateinischen Gesängen in der weihrauchgeschwängerten
Kathedrale.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/1114.html</guid><pubDate>Fri, 14 Nov 2025 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Hozier - Take Me To Church</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/1102.html</link><description>&lt;section id="hozier-take-me-to-church"&gt;
&lt;h1&gt;Hozier - Take Me To Church&lt;a class="headerlink" href="#hozier-take-me-to-church" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 2. November 2025.  Iiris kam heute an meinen Schreibtisch, um sich ein
paar Noten für ihren Bass-Gitarre-Kurs auszudrucken. Eine der Partituren hatte
den Titel „Take Me To Church“, da wurde ich neugierig. Was singen junge Menschen
über die Kirche?  Ich suchte und fand das folgende Video aus dem Jahre 2014:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=PVjiKRfKpPI"&gt;https://www.youtube.com/watch?v=PVjiKRfKpPI&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Ein schönes Lied, und der Mann singt schön. Und eine heftige Botschaft, auf die
ich natürlich reagieren möchte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich las einige der (momentan 268069) Kommentare, und auch drei
Wikipedia-Artikel, um meine Wissenslücken etwas zu füllen: über &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Take_Me_to_Church"&gt;das Lied&lt;/a&gt;, über &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Hozier"&gt;den Autor&lt;/a&gt;,  über &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Quakers"&gt;die Quaker&lt;/a&gt;. Ich wollte auch mal sehen, wie
Hozier in Wirklichkeit aussieht, und schaute &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=QPJK8R4U54g"&gt;einen Live-Auftritt beim Pinkpop
2024&lt;/a&gt;. Insgesamt sympathisch.
Soweit die Auslöser meiner folgenden Meinung.&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Ja, es ist eine Schande, dass LGBTQ-Menschen auch im Jahr 2025 noch immer
wieder Opfer von Gewalttaten werden. Aber ich glaube nicht, dass die Kirche
daran schuld sein soll. Ich glaube im Gegenteil, dass es ohne die Kirche noch
schlimmer wäre. Wenn ich „Kirche“ sage, meine ich natürlich die &lt;em&gt;ideale&lt;/em&gt;
Kirche, also die, die das Evangelium verkündet.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Statt dich auf die Meinungen anderer zu verlassen, lies doch einfach mal
selber etwas Neutrales: &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bibeltexte_zur_Homosexualit%C3%A4t"&gt;Bibeltexte zur Homosexualität&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Die Schlägertypen in dem Video sehen nicht gerade aus wie fromme Kirchgänger.
Das Evangelium ruft nie zur Menschenfeindlichkeit auf.
Homophobie ist eine Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, die ihren
Nährboden vor allem in rechtsradikalen und fundamentalistischen Gruppierungen
findet.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Moderner Journalismus braucht Sündenböcke, und die Kirche ist
heutzutage ein beliebter Sündenbock. Egal wer etwas zu einem kontroversen
Thema sagt, es wird durch die Medienindustrie verwertet.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;„Worship like a dog“ – Ja, es gibt dieses Bild von Kirche, in dem der
Priester ein heiliger Mann jenseits jeder Kritik ist, dem ich bedingungslos
vertrauen darf und den ich wie ein Hund seinen Herrn vergöttern darf. Man
nennt es &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Klerikalismus"&gt;Klerikalismus&lt;/a&gt;. Ich
behaupte mal frech, dass es mehr „Hunde“ gibt, die sich unterwerfen wollen,
als Priester, die sich vergöttern lassen wollen.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;„A fresh poison each week“ – Ja, es gibt noch Leute, die die Bibel
missbrauchen, um Homophobie zu schüren, die bestimmte Bibelstellen propagieren
und andere ignorieren. Hozier hatte offenbar zu viel Kontakt mit solchen
Leuten. Aber die sind nicht Kirche. Nicht jeder, der die Bibel zitiert, ist
Kirche.   Ja, wenn du in einer Sekte aufgewachsen bist, dann sieh zu dass du
da raus kommst.  Ja, die Kirche sollte sich klarer von solchen Irrlehren
distanzieren.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;„We were born sick, you heard it“ – Wer sagt denn so was? Der Papst
jedenfalls nicht. Heute weiß doch jeder, dass Homosexualität weder angeboren
noch eine Krankheit ist. Die Kirche nennt Homosexualität eine &lt;em&gt;Störung&lt;/em&gt;, und
daran stören sich in der Tat manche Betroffene, aber das ist ein anderes
Thema. Siehe  &lt;a class="reference internal" href="0814.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Dankbar sein für Störungen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Ja, die &lt;em&gt;sichtbare&lt;/em&gt; Kirche ist nicht &lt;em&gt;ideal&lt;/em&gt;. Also die Institution, die
Römisch-Katholische Kirche im Vatikan, die hat ihre Fehler. Und die hat ihre
Mitarbeiter, die veralteten Unsinn glauben und predigen, manchmal sogar
&lt;a class="reference internal" href="../../reden/drohbotschaft.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Drohbotschaft&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, aber die werden immer weniger.
Kann sein, dass die Institution nicht deutlich genug gegen veralteten Unsinn
angeht. Aber die Beurteilung der Einzelfälle ist oft eine Frage des
Temperaments, und  solche Probleme hat jede größere Organisation.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Statt mit diesen Fragen allein vor deinem Bildschirm zu hocken, suche dir eine
christliche Gemeinde, die queere Menschen willkommen heißt.  Lass dich durch
die Fehler der Kirche nicht davon abhalten, deinen Glauben zu trainieren.
Regelmäßig gemeinsam mit anderen Menschen zu beten ist wichtiger als jede
Psychotherapie.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Ja, Homophobie ist eine Schande. Christophobie aber auch. Zeig du deinen
Mitmenschen die Frohe Botschaft. Du bist das Salz der Erde. Du bist Kirche.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/1102.html</guid><pubDate>Sun, 02 Nov 2025 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Über Nationalstolz</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/1022.html</link><description>&lt;section id="uber-nationalstolz"&gt;
&lt;h1&gt;Über Nationalstolz&lt;a class="headerlink" href="#uber-nationalstolz" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 22. Oktober 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Reicht die Nationalität alleine als Grund für Stolz aus? Und wo liegen die
Grenzen des Nationalstolzes? Diesen Fragen geht Michael Dujardin in seiner
Ausstellung „Fier et Belge“ nach, die noch am kommenden Wochenende in der
Eastbelgica Eventlocation (Bahnhofstraße 31) zu sehen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So schrieb das Grenz-Echo dieser Tage. Da dachte ich mir, dass ich euch aus der
Ferne meine Antworten dazu schreiben sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer über Emotionen redet, begibt sich auf dünnes Eis. Stolz kann wie jede
Emotion einen bitteren Beigeschmack kriegen. Stolz hat zwei Facetten; er kann
dankbar sein oder überheblich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein junger Mann sieht von der Bank am Spielplatz aus, wie sein Kind ein anderes
Kind tröstet, das hingefallen war. Und auf der Bank neben ihm loben zwei Mütter
dieses Sozialverhalten, ohne zu wissen dass der Vater mithört. Wem würde da
nicht das Herz höher schlagen. Das nennt man Stolz. Wir wissen nicht, wieviel
Verdienst der Vater tatsächlich am Sozialverhalten seines Kindes hat, aber ich
gönne ihm seinen Stolz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stolz ist ein gerechtfertigtes Gefühl, wenn dank dir die Welt ein bisschen
besser geworden ist. Das ist dann eine Form von Dankbarkeit. Du freust dich
darüber, dass dir etwas gelungen ist. Dein Leben hat einen Sinn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich war dieser Tage stolz, weil ich unsere quietschende Flurtüre endlich zum
Schweigen gebracht habe. Graphit und Fett hatten nichts bewirkt, aber dann hatte
ich die geniale Idee, an einer bestimmten Stelle ein Holzplättchen unterzulegen,
und hopps war das Problem gelöst. Jeder Fachmann hätte das wahrscheinlich in 10
Minuten geregelt, ich habe Monate dafür gebraucht, aber ich habs geschafft!
Darüber bin ich stolz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin auch sehr froh, dass ich ein Belgier bin. Wenn ich zum Beispiel Este
wäre, hätte ich jetzt keinen Magen mehr oder wäre an Krebs gestorben. Aber wieso
sollte ich deswegen stolz sein? Dankbarkeit ist hier das angebrachtere Gefühl,
Dankbarkeit für ein funktionierendes Gesundheitssystem.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir Ostbelgier haben in Deutschland den Vorteil, dass wir Französisch können,
und in Restbelgien den Vorteil, dass wir Deutsch können. Da kann es schon mal zu
Situationen kommen, wo man damit angeben kann. Und das ist mir auch schon
passiert, die Versuchung ist jedenfalls da. Aber rational betrachtet sind
Sprachkenntnisse kein Grund, stolz zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ist Belgien überhaupt? Jeder Staat ist doch im Grunde nur eine Konvention.
Irgendwelche Staatsoberhäupter haben sich irgendwann auf irgendwelche Grenzen
geeinigt. Wir Belgier sind zugegebenermaßen selber manchmal erstaunt darüber,
dass diese seltsame Idee knapp 200 Jahre später noch immer funktioniert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf diese trotz allem noch immer funktionierende Idee des Staates Belgien dürfen
wir, gewissermaßen und kollektiv, stolz sein, jawohl. Weil wir ja als wählende
Bürger immerhin unser Stimmchen mitzureden haben bei den Diskussionen im
Parlament, bei denen diese Idee gepflegt und weiterentwickelt wird. Und immerhin
zahlen wir ja Steuern, mit denen das alles finanziert wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Zusammenhang macht es also schon Sinn, über gewisse Dinge zu reden.
Zum Beispiel dass in Belgien die Straßen nicht so gut sind wie in Deutschland.
Ein schwer auszurottendes Vorurteil, das jeder Tresenredner kennt.  Auch dass
Franzosen uns als dumm bewitzeln: wir lächeln milde darüber, denn der Klügere
gibt nach. Aber wer die Fritten erfunden hat, das ist historisch bewiesen, denn
die älteste Beschreibung stammt aus Lüttich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Belgier in Estland werde ich nie müde, den belgischen Humor, die belgischen
Pfadfinder, das belgische Schulsystem, das belgische Sozial- und
Gesundheitssystem, ja sogar die belgische Kirche zu verteidigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesen Sinne wünsche ich euch, liebe Mitbürger, die ihr Duche’s Ausstellung
besucht, tägliche Momente der Dankbarkeit für das Schöne und Funktionierende in
unserem Land. Lasst es euch nicht durch Großkonzerne kaputt machen.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/1022.html</guid><pubDate>Wed, 22 Oct 2025 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Wir Visionäre</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/1014.html</link><description>&lt;section id="wir-visionare"&gt;
&lt;h1&gt;Wir Visionäre&lt;a class="headerlink" href="#wir-visionare" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dienstag, 14. Oktober 2025. Für Dave und Anne.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir sind anders, weil wir Probleme gesehen haben und uns Lösungen dafür
vorstellen können, von denen unsere Mitmenschen keine Ahnung haben. Wir haben
dann nur Gott als Gesprächspartner. „Ich rufe zu Gott, ich schreie, ich rufe bis
er mich hört!“ (Ps 77)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir leiden darunter, dass unsere Ideale noch nicht Wirklichkeit sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir lassen uns nicht entmutigen durch Gegenwind.  Wir können auf fast alles
verzichten, aber in dieser Frage werden wir nicht nachgeben, selbst wenn das
unseren Tod bedeutete. Wir können nichts anderes tun als Gottes Ruf zu folgen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So gesehen sind wir behindert.
Die meisten von uns sterben irgendwann zwischen den Zahnrädern des Weltbetriebs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hab keine Angst. Beruhige dich und finde heraus, was du &lt;em&gt;tun&lt;/em&gt; kannst.
Denn die Tat ziert den Menschen, nicht das Wort.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vergib der Wirklichkeit, dass sie nicht immer schön ist.
Mach ihr Zugeständnisse, geh auf sie zu.
Doch, doch, du darfst Kompromisse machen, das bricht dir keinen Zacken aus der Krone!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lerne, deine Wut in Liebe zu wandeln, dein Ungeduld in Gottvertrauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie lange willst du noch leiden? Hör auf, dich selbst zu quälen, dir selbst das
Leben schwer zu machen, andere für dein Schicksal verantwortlich zu machen, die
Fehler der Anderen anzuprangern!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schau lieber auf das, was du selber falsch machst, denn nur das kannst du
ändern. Bekehre dich, trau dir fundamentale Änderungen in deinem Leben zu. Lass
dir von anderen helfen, deine Denk- und Verhaltensmuster zu heilen.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/1014.html</guid><pubDate>Tue, 14 Oct 2025 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Verlässliche Informationsquellen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/1011.html</link><description>&lt;section id="verlassliche-informationsquellen"&gt;
&lt;h1&gt;Verlässliche Informationsquellen&lt;a class="headerlink" href="#verlassliche-informationsquellen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 11. Oktober 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Rundbrief der Wikimedia Deutschland las ich in einem Fazit der WikiCon 2025
(&lt;a class="reference external" href="https://blog.wikimedia.de/2025/10/09/auswirkungen-von-ki-und-fake-news-auf-wikipedia/"&gt;Verlässliche Informationen im Zeitalter der Desinformation&lt;/a&gt;):&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Verlässliche Informationen bereitzustellen – das ist und bleibt der Kern der
Arbeit in Wikipedia. Dafür braucht es seriöse, überprüfbare Quellen. Doch genau
diese sind heute zunehmend bedroht – durch Desinformation, Deepfakes und den
Missbrauch von KI-Technologien. (…)  Was heißt das für den Journalismus – und
für Wikipedia? Quellen müssen heute mehrfach geprüft, Informationen kritisch
hinterfragt werden. Und: Ausgewogenheit in der Berichterstattung bedeutet nicht,
jeder Meinung Raum zu geben. „Wir bilden in der Wikipedia auch nicht jeden
Pseudowissenschaftler und jede Verschwörungstheorie ab“, so Raimond Spekking.
„In der Wikipedia geht es eben nicht um Meinungen“, betont Juliane Leopold. Die
freie Enzyklopädie bildet so ein notwendiges Gegengewicht zu den algorithmisch
gesteuerten Online-Realitäten. Nicht zuletzt, weil sie nach dem Prinzip der
Checks &amp;amp; Balances funktioniere – der wechselseitigen Kontrolle: „Das könnt ihr
machen, weil ihr viele seid!“, lobt Leopold die Community.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ja, Quellen müssen mehrfach geprüft, Informationen kritisch hinterfragt werden.
Aber wer prüft? Und wer hinterfragt? Wer entscheidet, wann eine Diskussion durch
Moderatoren abgebrochen wird, weil sie eskaliert oder unbegründet ist? Ja, das
alles ist bestens geregelt in der Wikipedia.  Was die Wikipedia noch braucht,
ist ein angemessener Umgang mit Pseudowissenschaftlern und
Verschwörungstheoretikern. Laut den aktuellen Regeln werden solche
Veröffentlichungen schnell abgefertigt und ignoriert. Wenn Demokratie bedeutet,
dass nur Meinungen zählen, die von mindestens einer größeren Firma für
verbreitenswert befunden wurden, dann bin ich kein Demokrat.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/1011.html</guid><pubDate>Sat, 11 Oct 2025 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Suche Mitarbeiter in Ostbelgien</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0903.html</link><description>&lt;section id="suche-mitarbeiter-in-ostbelgien"&gt;
&lt;h1&gt;Suche Mitarbeiter in Ostbelgien&lt;a class="headerlink" href="#suche-mitarbeiter-in-ostbelgien" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Ich suche einen Mitarbeiter (&lt;a class="reference internal" href="../../reden/gng.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;m/w/n&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;), der ab Oktober durch
die Primarschulen der DG und des übrigen Belgiens tingelt, Kontakte aufbaut und
den Menschen von &lt;em&gt;Lino Prima&lt;/em&gt; erzählt. Anfangs kann ich dir nur ein Taschengeld
zahlen und erwarte auch nicht viel von dir, aber jeder neue Lino erhöht unser
Budget und ich hoffe, dass du irgendwann ganztags für Lino arbeitest.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit &lt;strong&gt;Lino Prima&lt;/strong&gt; geben die Lehrer der Pater-Damian-Grundschule ihre
Bewertungen ein, dafür druckt Lino die Zeugnisse der Schüler aus.  Lino Prima
wurde ursprünglich mit viel Liebe von Wanja als Student entwickelt. Mehrere
Mannjahre an Arbeit stecken da drin. Aber natürlich fand Wanja nach seinem
Studium eine gutbezahlte Stelle als Software-Entwickler und hatte seitdem keine
Zeit mehr für die Pflege seiner Anwendung. So kam Arnold auf die Idee, mich zu
fragen, und ich nahm die Herausforderung an, zu einem Preis unter meinen
Selbstkosten, weil ich darin ein Sprungbrett für Lino sehe. Der erste Schritt
des Projekts ist jetzt erfolgreich getan: die alte Anwendung mit der begrenzten
Django-Schnittstelle ist ersetzt durch einen vollwertigen Lino.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich glaube, dass noch viele andere Schulen einen Lino Prima brauchen und dass
dieses Projekt sich irgendwann als finanziell tragbar herausstellen kann. Um
meinen Glauben zu prüfen, suche ich jetzt besagte Person. Wäre das was für dich?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Du müsstest Lino natürlich zuerst mal kennenlernen, ebenso mein ungewohntes
Geschäftsmodell, dessen Endziel nicht Profit sondern nachhaltige Tragfähigkeit
ist. Vielleicht erstellst du eine eigene Webseite, um Lino zu erklären.
Vielleicht wirst du irgendwann den Lehrern Schulung und Support geben. Es gibt
viel zu tun, aber hab keine Angst: bei mir entwickelt sich alles schrittweise
und familiär.&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Lino das Framework: &lt;a class="reference external" href="https://www.lino-framework.org/"&gt;https://www.lino-framework.org/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Demo-Version: &lt;a class="reference external" href="https://primademo.mylino.net"&gt;https://primademo.mylino.net&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Melde dich bei mir, ich erzähle dir gern mehr von Lino!&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Luc Saffre&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;+32475368513 oder +37256672435&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Tallinn, 3. September 2025&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0903.html</guid><pubDate>Wed, 03 Sep 2025 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Dankbar sein für Störungen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0814.html</link><description>&lt;section id="dankbar-sein-fur-storungen"&gt;
&lt;h1&gt;Dankbar sein für Störungen&lt;a class="headerlink" href="#dankbar-sein-fur-storungen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 14. August 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor kurzem sagte ich über einen Freund „Sie ist eine Frau, die lieber ein Mann
wäre.“ Huch, da hatte ich was gesagt! „Du meinst, er ist ein Mann, der als Frau
geboren wurde“ fiel mir mein Gesprächspartner ins Wort. Nein, das meinte ich
nicht, aber ich habe ruhig gehalten, weil wir in dem Moment Wichtigeres zu
besprechen hatten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein anderer Freund erklärte mir etwas später, was TERF bedeutet. Das ist die
Abkürzung für „trans-exclusionary radical feminist“. Dieser trans-ausschließende
Radikalfeminismus kriegt viele neue Anhänger, seit in Deutschland ein Mann zum
Amt gehen und sich zur Frau umschreiben lassen kann. Wenn dann nämlich so ein
als Frau anerkannter Mann in die Frauensauna geht, fühlen sich manche Frauen
verständlicherweise gestört. Und es bringt dann auch nicht viel, wenn der
Betreffende seinen Personalausweis zeigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/TERF_(acronym)"&gt;TERF&lt;/a&gt; dann gibt es
scheinbar noch &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Anti-gender_movement"&gt;anti-gender movement&lt;/a&gt; und &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Postgenderism"&gt;postgenderism&lt;/a&gt;. Das alles erinnert mich
irgendwie an die &lt;em&gt;People’s Front of Judea&lt;/em&gt; in Monty Python’s &lt;em&gt;Leben des Brian&lt;/em&gt;,
die „nur eines noch mehr hassen als die Römer, nämlich diese Typen von der
Judean People’s Front“. Erstaunlich, dass ein Witz aus dem Jahr 1979 noch immer
aktuell ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ihr mich fragt, kommen die Probleme daher, dass wir Homo- und
Transsexualität nicht einfach als sexuelle &lt;strong&gt;Störung&lt;/strong&gt; bezeichnen. Verzeih mir
meine Direktheit, aber Queersein ist eher eine störende Sache. Gib’s ruhig zu:
ohne diese Eigenart hättest du es einfacher im Leben. Für Schlafstörungen schämt
man sich doch auch nicht. Wieso darf man im Jahr 2025 Schlafstörungen als solche
bezeichnen, sexuelle Störungen aber nicht? Wer Schlafstörungen hat, würde doch
auch nicht auf die Idee kommen zu behaupten, einen gesunden Schlaf zu haben.
Lasst uns aufhören, einander einzureden, dass Homo- oder Transsexualität
„Varianten der Sexualität“ seien und nur durch die veralteten Weltanschauungen
der Anderen zum Problem werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Kultur hat insgesamt ein Problem mit Störungen. Dabei sind Störungen
wichtig. Ohne Störungen gäbe es keine Evolution. Wir sollten lernen, dankbar zu
sein für Störungen. Sexuelle Störungen nicht als solche zu bezeichnen ist
undankbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun ja, wir Menschen haben jahrtausendelang geglaubt, dass sexuelle Störungen
„Sünde“ seien. Wir wissen erst seit ein paar Generationen, dass dem nicht so
ist.  Und gute Neuigkeiten verbreiten sich leider nur langsam. Deshalb gibt es
noch immer Leute und ganze Völker, die an diesem alten Aberglauben festhalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmal zurück schaut, der taugt nicht
fürs Himmelreich. Ich kann die Ungeduld derjenigen verstehen, die nach
Gerechtigkeit dürsten und nach einer Welt, in der man endlich ohne
Nebenwirkungen aussprechen darf, wenn jemand eine sexuelle Störung hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist eine Schande, wenn queere Menschen im 21. Jahrhundert noch wegen ihrer
Andersartigkeit angegriffen, beleidigt oder gemieden werden. Es ist aber auch
eine Schande, wenn Menschen wegen politisch-wirtschaftlicher Interessen eines
Volkes getötet, verstümmelt oder vertrieben werden. Herr, erbarme dich! Lehre
uns, dankbar zu sein für Störungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuletzt bearbeitet am 05.09.2025&lt;/p&gt;
&lt;section id="p-s"&gt;
&lt;h2&gt;P.S.&lt;a class="headerlink" href="#p-s" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Vince Ebert geht mit Humor an das Thema ran auf dem &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=xK_yyuxoDJ8"&gt;SWR3 Comedy Festival 2024&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0814.html</guid><pubDate>Thu, 14 Aug 2025 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Umgang mit Narzissten</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0724.html</link><description>&lt;section id="umgang-mit-narzissten"&gt;
&lt;h1&gt;Umgang mit Narzissten&lt;a class="headerlink" href="#umgang-mit-narzissten" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 24. Juli 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe mir das Video &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=jr48j1ACBfw"&gt;Der Geheimcode, um einen NARZISSTEN ohne Kampf
„AUSZUSCHALTEN“! - Vera Birkenbihl&lt;/a&gt; angehört. Genauer gesagt habe
ich nach einigen Minuten gestoppt und stattdessen das von Google generierte
Transkript kopiert und grammatisch korrigiert. Im gesprochenen Text war mir
einfach zu viel „Soße“ dabei. Schade, dass ich meine Arbeit (also das Entfernen
der Soße), nicht veröffentlichen darf, dazu bräuchte ich die Genehmigung des
Autors. Aber inhaltlich war der Text die Arbeit wert. Meine bereinigte Version
des Textes schicke ich dir gerne auf Anfrage per Email zu.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0724.html</guid><pubDate>Thu, 24 Jul 2025 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Pfingsten 2025</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0609.html</link><description>&lt;section id="pfingsten-2025"&gt;
&lt;h1&gt;Pfingsten 2025&lt;a class="headerlink" href="#pfingsten-2025" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Pfingstmontag, 9. Juli l2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;hier noch mal ein paar Bilder aus unserem Leben. Kein vollständiger Bericht,
aber dafür unverfälscht. Falls dein Emailprogramm die Fotos nicht richtig
anzeigt, kannst den Rundbrief auch online lesen unter
&lt;a class="reference external" href="https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0609.html"&gt;https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0609.html&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe weiterhin viel Arbeit wegen der neuen Gesetzgebung in Belgien. Ab
Januar 2026 müssen alle belgischen Unternehmen ihre Rechnungen über das
Peppol-Netzwerk verschicken. Für viele kleine Softwareanbieter bedeutet das das
Ende, aber TIM wird dank Lino weiterleben (siehe &lt;a class="reference external" href="https://using.lino-framework.org/de/topics/tim2lino/index.html"&gt;Mit Lino von TIM ins
Peppol-Netz&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich suche immer dringender jemanden, der mein Chef wird und mein &lt;a class="reference external" href="https://www.synodalsoft.net/what/"&gt;Lebenswerk&lt;/a&gt; weiterführt, wenn ich mal in Pension
gehe. Die internationalen politischen Entwicklungen wären &lt;em&gt;die&lt;/em&gt; Gelegenheit,
etwas aufzubauen (siehe &lt;a class="reference internal" href="0504.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Unabhängigkeit von US-Software ist das Gebot der Stunde&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;). Ich verstehe nicht, weshalb sich keiner
meldet; vielleicht wird &lt;a class="reference external" href="https://www.synodalsoft.net/vision/"&gt;mein Traum&lt;/a&gt; erst
wahr, wenn ich schon lange in der Ewigkeit bin; aber das ist für mich kein
Grund, aufzugeben, ich bleibe stur, ich schreibe Texte wie &lt;a class="reference external" href="https://www.synodalsoft.net/hope/"&gt;There is hope&lt;/a&gt;. Mag sein, dass ich verrückt bin, aber
zumindest prinzipiell bin ich nicht allein, hier ein Beispiel: &lt;a class="reference internal" href="0516.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;ZDF für alle&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den letzten Wochen hatte ich gleich zweimal die Ehre, mit einem belgischen
Botschafter zu speisen. Links mit dem für Arktis und Antarktis, rechts mit dem
für Finnland und Estland. Die haben noch ganz andere Sorgen als ich. Wenn die
Staaten sich nicht einigen über die Verteilung der Ressourcen, dann erübrigt
sich die Frage nach digitaler Souveränität, weil es dann gar keine Computer mehr
gibt.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/05/img_20250518_210735.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/05/img_20250518_210735.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/05/thumbnails/img_20250518_210735.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/05/img_20250518_210735.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/06/img_20250603_142054.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/06/img_20250603_142054.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/06/thumbnails/img_20250603_142054.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/06/img_20250603_142054.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Iiris war im Mai eine Woche lang in der Gegend von Dresden als Austauschschüler
gewesen und hatte jetzt eine Woche lang zwei Rücktauschschüler zu Gast. Gestern
Morgen um 4 Uhr fuhren wir die beiden wieder zum Flughafen und genossen den
Sonnenaufgang und die fast autofreie Straße. Ich habe mich darüber gefreut, dass
die beiden am liebsten noch länger geblieben wären.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/06/img_20250608_040212.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/06/img_20250608_040212.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/06/thumbnails/img_20250608_040212.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/06/img_20250608_040212.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Ende April hat Mari ihrer Schwester einen &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Meckifrisur"&gt;Mecki&lt;/a&gt; geschnitten.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/img_20250426_223859.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/04/img_20250426_223859.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/thumbnails/img_20250426_223859.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/04/img_20250426_223859.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/img_20250426_223923.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/04/img_20250426_223923.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/thumbnails/img_20250426_223923.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/04/img_20250426_223923.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Gelegentlich arbeiten wir in Vigala ein bisschen im Garten. Iiris durfte dieses
Jahr erstmals mit der Motorsäge hantieren, was ihr recht gut gelang. Und es
passte auch zu ihrer neuen Frisur.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/05/img_20250503_153522.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/05/img_20250503_153522.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/05/thumbnails/img_20250503_153522.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/05/img_20250503_153522.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/05/img_20250510_164609.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/05/img_20250510_164609.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/05/thumbnails/img_20250510_164609.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/05/img_20250510_164609.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/05/img_20250510_170844.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/05/img_20250510_170844.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/05/thumbnails/img_20250510_170844.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/05/img_20250510_170844.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/05/img_20250510_172306.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/05/img_20250510_172306.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/05/thumbnails/img_20250510_172306.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/05/img_20250510_172306.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/05/img_20250510_174952.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/05/img_20250510_174952.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/05/thumbnails/img_20250510_174952.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/05/img_20250510_174952.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Aber meistens sind wir in Tallinn. Iiris hat viel zu tun für diverse Konzerte,
auf denen sie je nach Umständen Posaune, Stimme oder Bassgitarre erklingen
lässt.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/05/img_20250511_154845.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/05/img_20250511_154845.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/05/thumbnails/img_20250511_154845.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/05/img_20250511_154845.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/05/img_20250528_180513.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/05/img_20250528_180513.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/05/thumbnails/img_20250528_180513.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/05/img_20250528_180513.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/06/img_20250608_161308.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/06/img_20250608_161308.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/06/thumbnails/img_20250608_161308.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/06/img_20250608_161308.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Auch in Tallinn blüht es. Ende Mai kamen die ersten Maiglöckchen und daneben
zeigt uns Mari den Kiefernblütenstaub vor unserer Wohnung in Nõmme.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/05/img_20250522_182012.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/05/img_20250522_182012.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/05/thumbnails/img_20250522_182012.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/05/img_20250522_182012.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/06/img_20250602_194444.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/06/img_20250602_194444.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/06/thumbnails/img_20250602_194444.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/06/img_20250602_194444.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Lys Arthritis wird bald zwei Jahre alt. Im Herbst 2023 hat die Misere begonnen
(sh. &lt;a class="reference internal" href="../2023/1124.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Der Winter ist da&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;).  Die Ärzte haben das Phänomen zwar inzwischen
diagnostiziert und ihm den Namen &lt;a class="reference external" href="https://www.healthline.com/health/arthritis/undifferentiated-arthritis"&gt;seronegative undifferenzierte Arthritis&lt;/a&gt;
gegeben, konnten aber bisher keine überzeugenden Therapievorschläge machen. So
vertraut Ly weiterhin hauptsächlich auf ihre Hexenkunst. Wir hoffen weiterhin
beharrlich, dass das alles bald vorbei ist. Auf ebener Fläche kann sie auch ohne
Krücken gehen, links tut sie das an ihrem Geburtstag auf einer Ausstellung der
Werke von &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/%C3%9Clo_Sooster"&gt;Ülo Sooster&lt;/a&gt; in
Tallinn, rechts seht ihr sie mit Krücken bei unserem ersten –recht
improvisierten– Grillabend mit Nachbar in Vigala.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/img_20250427_134017.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/04/img_20250427_134017.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/thumbnails/img_20250427_134017.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/04/img_20250427_134017.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/05/img_20250510_195301.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/05/img_20250510_195301.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/05/thumbnails/img_20250510_195301.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/05/img_20250510_195301.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Das Pfingstfest erinnert wir uns daran, wie der Heilige Geist auf
die Jünger Jesu herabkam. Ein Geist ist eine Idee, die von mehreren Menschen
geteilt wird. In diesem Sinne ist auch jede Firma und jeder Staat ein Geist.
Estland, Belgien, Europa, Mercedes-Benz und Google sind letztlich nur Ideen in
den Köpfen der Menschen und würden verschwinden, wenn keiner mehr an sie dächte.
Geister brauchen ein materielles Medium. Moderne Geister sind juristisch
festgeschrieben. Auch der Heilige Geist ist festgeschrieben, und zwar in der
Bibel, die freilich kein juristisches Dokument ist (obschon sie noch immer
manchmal als solches missverstanden wird), sondern eine Schriftensammlung, deren
Entwicklungszeit immerhin mehrere Tausend Jahre beträgt. Da kann TIM mit seinen
gerade mal dreißig Jahren nicht mithalten, auch wenn dreißig Jahre für Software
ein stolzes Alter sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Heilige Geist ist im Grund nur einer der vielen Namen für Gott und dessen
&lt;a class="reference internal" href="../../reden/evangelium.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Frohe Botschaft&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, die behauptet, dass unser Leben
einen Sinn hat, der unsere sterbliche Hülle weit überdauert. Ob diese Behauptung
stimmt, weiß kein Mensch, aber man kann dran glauben. Glauben bedeutet: zugeben,
dass ich es nicht weiß und dann so tun als ob es so wäre.  Die Frage hat
ziemlichen Einfluss auf ungefähr alles was wir so tun. Zum Beispiel ob ich dem
verzeihen kann, der sich mir gegenüber als richtiges Arschloch benimmt. Wer an
die Frohe Botschaft glaubt, wird glücklich, das bezeuge ich weiterhin jedem der
es hören will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich finde es erstaunlich, dass manche Leute begeistert jede Nachricht über ein
Kriegsgebiet oder einen Wettbewerb schlucken, während der Heilige Geist sie
gleichgültig lässt. Vielleicht liegt es daran, dass Religion die materielle und
messbare Welt verlässt und die geistige und unmessbare Welt betritt. Aber ich
finde, dass z.B. die Vergebung der Sünden (noch so ein altes Thema aus der
Bibel) deutlich mehr mit meinem Alltag zu tun hat als das Gerede irgendwelcher
Machthaber, die irgendwelche Leute gegeneinander aufhetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber jedem Tierchen sein Pläsierchen. Jedenfalls sind wir alle mehr oder weniger
begeistert von den Ideen, an die wir glauben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Beispiel begeistert Estland sich für das &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liederfest_(Estland)"&gt;Liederfest&lt;/a&gt;, das Anfang Juli
stattfindet. Aus unserer Familie steht diesmal nur Iiris auf der Bühne. Warum
diese Veranstaltung so wichtig ist, erklären uns ein Berliner und ein
Geschichtslehrer in einem Podcast: &lt;a class="reference external" href="https://wrint.de/2025/06/03/estnisches-liederfest-mit-matthas-von-hellfeld"&gt;Estnisches Liederfest&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Beispiel begeistern die Wikipedianer sich fürs Sammeln von unverfälschtem
Wissen. Hier sieht man uns bei einem Treffen im &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Noblessner"&gt;Noblessner-Hafen von Tallinn&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/img_20250429_181942.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/04/img_20250429_181942.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/thumbnails/img_20250429_181942.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/04/img_20250429_181942.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/img_20250429_205928.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/04/img_20250429_205928.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/thumbnails/img_20250429_205928.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/04/img_20250429_205928.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Weshalb die Wikipedia als das „digitale Weltwunder“ bezeichnet werden kann und
weshalb Trump und Musk sie nicht mögen, erklärt uns ein Podcast des Bayrischen
Rundfunks.  Eine halbe Stunde Zuhören, die sich auch für Nicht-Wikipedianer
lohnt: &lt;a class="reference external" href="https://www.br.de/mediathek/podcast/br24-medien/wikipedia-warum-das-digitale-weltwunder-in-gefahr-ist/2106775"&gt;Warum das „digitale Weltwunder“ in Gefahr ist&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein Denkanstoß für junge Menschen, die ihre Lebensfreude sinnvoll investieren
wollen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Wie viele Stunden pro Woche verbringst du auf Facebook, Instagram, TikTok und
anderen Plattformen? Wer erntet die Früchte deiner Zeit, wer macht Geld aus
deiner Begeisterung? Jeder Klick ist wertvolle Information für diejenigen, die
sie zu nutzen wissen. Anstatt deine Energie den Tech-Giganten zu überlassen,
könntest du sie dem Erbe der Menschheit geben. Wikimedia bietet jungen
Menschen viele Möglichkeiten, du hast die Wahl. Lass dich begeistern von
&lt;a class="reference external" href="https://blog.wikimedia.de/2025/06/04/youth-conference-2025/"&gt;Janosh auf der Wikimedia Youth Conference 2025&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Danke, dass du meine möglicherweise skurrilen Gedanken mitverfolgt hast. Mögen
sie dich inspirieren. Wer weiß, vielleicht entsteht ja gerade in &lt;em&gt;deinem&lt;/em&gt; Kopf
die Idee, die uns gerade noch gefehlt hat!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Grüße aus Tallinn von&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc mit Ly, Mari und Iiris&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0609.html</guid><pubDate>Mon, 09 Jun 2025 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Samstag, 7. Juni 2025</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0607.html</link><description>&lt;section id="samstag-7-juni-2025"&gt;
&lt;h1&gt;Samstag, 7. Juni 2025&lt;a class="headerlink" href="#samstag-7-juni-2025" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Eine sinnvolle Aktivität erkennst du daran, dass sie dir Freude macht. Echte
Freude ist oft nicht so einfach zu erkennen. Deshalb ist es zum Beispiel
wichtig, über sich selbst lachen zu können. Ich stimme Adrien Candiard auch in
den letzten Seiten seines Buches &lt;em&gt;Quand tu étais sous le figuier…&lt;/em&gt; (ISBN
978-2-204-12105-7) zu, wo er schreibt:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;À vrai dire, je ne connais pas de meilleur critère de discernement d’une
vocation que la joie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;J’emprunte souvent à un roman des années 1950, pour en parler, en particulier
avec des jeunes, une expression que je trouve assez juste: la «ligne de joie».
Elle dit bien que cette joie n’est pas une disposition de caractère ni un état
d’euphorie permanent. Je ne suis pas sûr qu’on pourrait trouver une vie
chrétienne constamment guillerette, que ne traverserait jamais la détresse ni
l’acédie; je ne sais où on pourrait la trouver, mais ce ne serait
certainement pas dans la vie des saints. La ligne de joie, c’est une manière
d’être à sa juste place, là où la joie de Dieu peut nous traverser. Se savoir
sur sa ligne de joie permet de passer les orages sans trop de casse, de
pouvoir être à la fois profondément malheureux et troublé et, plus au fond,
parfaitement paisible. Cette joie n’empêche pas de vivre les chagrins de la
vie pleinement, de pleurer des larmes qui ne sont pas feintes sous prétexte
que notre vie n’est qu’illusion. Mais tant qu’on ne quitte pas sa ligne de
joie, ce chagrin n’est pas le plus fort.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;J’ai souvenir d’une rencontre avec une jeune fille de dix-neuf ans, qui
s’interrogeait avec inquiétude sur sa vocation. Elle pensait, me dit-elle,
qu’elle devait devenir religieuse, mais elle trouvait que Dieu n’était tout de
même pas très explicite dans son appel, et cela l’angoissait assez
profondément. J’essaie donc de lui faire dire pourquoi elle se sent faite pour
la vie religieuse: connaît-elle des sœurs dont l’exemple l’attire?
Éprouve-t-elle de l’enthou-siasme quand elle entend parler de telle mission,
de telle œuvre, de telle vie? Rien de tout cela, m’assure-t-elle; elle n’a
jamais vu de religieuses de près, et ne ressent aucune envie de le faire. Mais
puisque Jésus a donné sa vie pour nous, ajoute-t-elle, elle sent qu’il faut se
montrer à la hauteur d’un tel don, et donner en retour tout ce qu’elle a. La
vie religieuse, pour laquelle elle ne se sentait aucune attirance, lui
paraissait donc le lieu adapté pour un tel contre-don sacrificiel. « Et donc,
lui demandé-je malicieusement après m’être assuré qu’il n’y avait pas la
moindre trace d’un appel au fond du cœur, parce que Jésus a donné sa vie pour
nous, tu penses devoir gâcher la tienne pour essayer de lui faire plaisir ?»&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(…)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Il faut avoir un peu d’humour sur soi-même pour ne pas prendre au sérieux nos
drames comiques et pour regarder en face, sans complaisance et sans excès,
notre péché, de nous regarder aussi, pécheurs, avec douceur. Il y a un démon
qu’il ne faut pas prendre trop au sérieux, parce qu’il aime cela: l’orgueil.
Il est difficile à chasser, parce que nos vertus même le renforcent: le jeûne
peut le nourrir, la prière peut le faire grandir, et si nous faisions des
miracles, pas de doute, il saurait même en profiter. Mais il n’aime pas
l’humour, parce qu’il n’en a pas, parce qu’il aime qu’on le prenne au sérieux,
et il n’aime même que cela. Il a de l’orgueil, le démon de l’orgueil. Alors se
moquer de lui, c’est encore le seul moyen de le chasser.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je n’ignore pas qu’il y a un danger à ne vivre que dans l’humour et la
dérision: il est difficile de descendre en profondeur; on se plaît en surface,
parce qu’on n’affronte rien et qu’on peut continuer à trouver que tout est
drôle. Il y a une manière de rire qui ne permet pas de vivre pleinement. Sans
doute parce que c’est un rire qui se prend trop au sérieux, qui ne laisse pas
de place au reste; un rire qui est trop lourd. Au contraire, ce que devrait
nous apporter la joie, c’est un peu de légèreté. Dans l’humour, dans la vie.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0607.html</guid><pubDate>Sat, 07 Jun 2025 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>ZDF für alle</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0516.html</link><description>&lt;section id="zdf-fur-alle"&gt;
&lt;h1&gt;ZDF für alle&lt;a class="headerlink" href="#zdf-fur-alle" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 16. Mai 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die deutschen Aktivisten für freies Wissen haben guten Grund sich zu freuen:
&lt;a class="reference external" href="https://blog.wikimedia.de/2025/05/07/zdf-gutachten"&gt;Ein großer Schritt zu mehr Offenheit und Nachnutzung: ZDF-Gutachten zu Digital
Public Value&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Öffentlich-rechtliche Inhalte, die unter freien Lizenzen veröffentlicht werden,
ermöglichen es, dass Informationen für alle zugänglich und nutzbar sind – ohne
rechtliche Hürden oder finanzielle Barrieren. Das fördert den freien
Wissensaustausch und die Weiternutzung, etwa in der schulischen Bildung. Dies
ist ein zentraler Baustein für eine offene und demokratische Gesellschaft.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Wichtig ist, die Rechte für eine Verwertung unter freien Lizenzen vor Aufnahme
der Produktion einzuholen. Die Möglichkeit, die Inhalte unter freien Lizenzen zu
veröffentlichen, sollte daher integraler Bestandteil der Konzeptualisierung von
Produktionen sein.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schön, dass auch gescheitere Leute als ich auf solche Ideen kommen. Ich schreibe
mir ja seit 2018 die Finger wund: &lt;a class="reference external" href="https://hw.saffre-rumma.net/lutsu"&gt;A just salary for authors and distributors&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hoffen wir, dass das ZDF und überhaupt alle Nachrichtensender „die Vergütung der
Kreativen angemessen anpasst und die freie Lizenzierung von Wissens- und
Bildungsinhalten die Regel wird.“&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0516.html</guid><pubDate>Fri, 16 May 2025 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Unabhängigkeit von US-Software ist das Gebot der Stunde</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0504.html</link><description>&lt;section id="unabhangigkeit-von-us-software-ist-das-gebot-der-stunde"&gt;
&lt;h1&gt;Unabhängigkeit von US-Software ist das Gebot der Stunde&lt;a class="headerlink" href="#unabhangigkeit-von-us-software-ist-das-gebot-der-stunde" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 4. Mai 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Unabhängigkeit von den USA ist das Gebot der Stunde. Die EU-Kommission nutzt
jedoch im Arbeitsalltag Software von Microsoft. Experten halten das für ein
Sicherheitsrisiko.“ (&lt;a class="reference external" href="https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ausland/microsoft-europa-donald-trump-erpressung-100.html"&gt;30.04.2025&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein Kommentar: Jetzt wäre der richtige Moment, um Lösungen anzubieten, die mit
nachhaltig freier Software funktionieren. Nachhaltig freie Software bedeutet
nicht einfach nur Open Source.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Odoo ist ein Beispiel für Software, die ursprünglich frei war, aber gekapert
wurde. Irgendwann kamen ein paar clevere Geschäftsmänner hinzu, entwickelten
einige proprietäres Module und nannten das die Enterprise-Version. Zwar gibt es
weiterhin die Community-Version mitsamt gemeinnütziger Organisation (OCA), die
sich ganz offiziell um die Entwicklung und Pflege kümmert, und die OCA kriegt
auch viel Geld zugesteckt von der Enterprise-Version. Aber eben gerade dadurch
ist sie finanziell abhängig von ihren Sponsoren und wird sich hüten, Module zu
entwickeln, die der Enterprise-Version Konkurrenz machen könnten. &lt;em&gt;De facto&lt;/em&gt; ist
es inzwischen unrealistisch, mit der Community-Version detwas machen zu wollen,
das mit Buchhaltung zu tun hat.&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://odoo-community.org/partners"&gt;https://odoo-community.org/partners&lt;/a&gt;?&amp;amp;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.reddit.com/r/Odoo/comments/1f3smii/questioning_the_preference_community_vs/"&gt;https://www.reddit.com/r/Odoo/comments/1f3smii/questioning_the_preference_community_vs/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://odoo-community.org/about"&gt;https://odoo-community.org/about&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Aber ich gebe ja zu, dass meine Kritik an Odoo sehr philosophisch ist, und dass
Lino als Institution das Niveau von Odoo noch nicht erreicht hat. Ich &lt;a class="reference external" href="https://www.synodalsoft.net/dream/"&gt;träume
zwar noch davon&lt;/a&gt;, aber das ist immer noch
nur &lt;em&gt;mein&lt;/em&gt; Traum, ich finde keine Mitträumer. Sollte ich endlich Vernunft
annehmen, selber in Odoo einsteigen und meine Kunden dorthin migrieren?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Odoo wird voraussichtlich vom „Gebot der Stunde“ profitieren, weil es in Europa
sitzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber langfristig ist Odoo keine Lösung, weil die Amerikaner, die Russen, die
Chinesen, die Australier und die Afrikaner nicht einsteigen werden. Digitale
Souveränität geht nur, wenn &lt;em&gt;alle&lt;/em&gt; Staaten sie haben. Langfristig kann das nur
&lt;em&gt;wirklich&lt;/em&gt; freie Software gewährleisten. Kann sein, dass mein Traum erst wahr
wird, wenn ich schon lange in der Ewigkeit bin.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0504.html</guid><pubDate>Sun, 04 May 2025 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Ostern 2025</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0423.html</link><description>&lt;section id="ostern-2025"&gt;
&lt;h1&gt;Ostern 2025&lt;a class="headerlink" href="#ostern-2025" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 23. April 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;auch wenn die Feiertage jetzt wieder vorbei sind, wünsche ich euch, dass ihr
jeden Tag in der Freude der Auferstehung lebt und durch Eintracht und Liebe ein
sichtbares Zeichen von Gottes Gegenwart seid (Formulierung aus &lt;a class="reference external" href="https://www.taize.fr/de_article85.html"&gt;Taizé&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Ostermontag habe ich erstmals seit der &lt;a class="reference internal" href="../2023/0311.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Operation&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; wieder 70 Kg auf die Waage
gebracht. Vor zwei Jahren hatten die Ärzte in Löwen mir gesagt, dass ich mein
Normalgewicht wohl kaum jemals wieder erreichen würde. Normal waren bei mir 75
Kg, aber auf die letzten 5 Kg kann ich gerne verzichten, ich fühle mich schon
mit 70 wieder kerngesund.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein paar Fotos aus unserem Leben. Falls dein Emailprogramm die Fotos nicht
richtig anzeigt, kannst den Rundbrief auch online lesen unter
&lt;a class="reference external" href="https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0423.html"&gt;https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0423.html&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle paar Wochen, wenn Mari nach Tallinn kommt, fuhren wir mal kurz nach Vigala,
um dringende Arbeiten zu erledigen. Das Schloss der Flurtüre war zerbrochen, ein
Baum war auf den Schuppen gefallen und das Auto musste die Winterreifen
ausziehen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/02/img_20250223_130520.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/02/img_20250223_130520.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/02/thumbnails/img_20250223_130520.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/02/img_20250223_130520.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/03/img_20250322_131820.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/03/img_20250322_131820.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/03/thumbnails/img_20250322_131820.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/03/img_20250322_131820.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/03/img_20250322_145228.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/03/img_20250322_145228.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/03/thumbnails/img_20250322_145228.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/03/img_20250322_145228.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/03/img_20250322_145622.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/03/img_20250322_145622.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/03/thumbnails/img_20250322_145622.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/03/img_20250322_145622.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Seit Ende März darf ich wieder Autofahren. Das nutzen wir sogleich aus und ich
fuhr allein für einige Tage in Vigala. Endlich noch mal wieder Heizen,
Holzhacken und aufs Dach klettern.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/img_20250401_142032.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/04/img_20250401_142032.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/thumbnails/img_20250401_142032.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/04/img_20250401_142032.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/img_20250402_200910.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/04/img_20250402_200910.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/thumbnails/img_20250402_200910.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/04/img_20250402_200910.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/img_20250404_125225.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/04/img_20250404_125225.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/thumbnails/img_20250404_125225.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/04/img_20250404_125225.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Noch ist es kalt, aber der Schnee ist schon weg. Blick in den Garten vom
Badezimmer und vom Dach aus.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/img_20250403_070915.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/04/img_20250403_070915.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/thumbnails/img_20250403_070915.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/04/img_20250403_070915.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/img_20250404_125218.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/04/img_20250404_125218.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/thumbnails/img_20250404_125218.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/04/img_20250404_125218.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;In Tallinn lässt Bruder Alain derweil frischen Wind wehen. Zum ersten Mal seit
ich in Estland lebe erlebe ich, dass der Priester fürs Vaterunser alle Kinder an
den Altar sammelt. Für wohlerzogene estnische Katholiken etwas zu liberal. Ich
dagegen fühle mich wieder etwas mehr zu Hause in der Kirche und habe ihn schon
zum Frittenessen eingeladen, denn er kommt aus Brügge.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/03/img_20250329_184421.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/03/img_20250329_184421.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/03/thumbnails/img_20250329_184421.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/03/img_20250329_184421.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/03/img_20250328_122438.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/03/img_20250328_122438.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/03/thumbnails/img_20250328_122438.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/03/img_20250328_122438.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Links ein Taizé-Gebet, rechts ein Fackelzug der populistischen konservativen
Volkspartei. Ohne Kommentar.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/02/img_20250228_195726.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/02/img_20250228_195726.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/02/thumbnails/img_20250228_195726.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/02/img_20250228_195726.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/02/img_20250224_191410.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/02/img_20250224_191410.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/02/thumbnails/img_20250224_191410.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/02/img_20250224_191410.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Anlässlich Maris Geburtstag hatten wir einen entspannten gemeinsamen
Familienabend.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/02/img_20250223_110431.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/02/img_20250223_110431.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/02/thumbnails/img_20250223_110431.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/02/img_20250223_110431.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/img_20250405_210544.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/04/img_20250405_210544.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/thumbnails/img_20250405_210544.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/04/img_20250405_210544.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Der Frühling kommt hier in Estland eindeutig plötzlicher als in Belgien. Erst
vor zwei Wochen hatten wir noch einen Abschiedsgruß des Winters…&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/img_20250405_072026.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/04/img_20250405_072026.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/thumbnails/img_20250405_072026.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/04/img_20250405_072026.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/img_20250405_174435.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/04/img_20250405_174435.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/thumbnails/img_20250405_174435.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/04/img_20250405_174435.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;… aber danach legte der Frühling endlich richtig los. Und mit der Wärme kommt
auch der Regen. Aber der Kirschblaum ließ sich dadurch am Ostermorgen nicht vom
Blühen abhalten.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/img_20250420_091916.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/04/img_20250420_091916.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/thumbnails/img_20250420_091916.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/04/img_20250420_091916.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/img_20250420_110450.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2025/04/img_20250420_110450.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2025/04/thumbnails/img_20250420_110450.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2025/04/img_20250420_110450.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Gestern wurde ich schmerzlich an das Thema &lt;a class="reference internal" href="../2024/1129.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Entschuldigung? Verzeihung!&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; erinnert. Die
Drehbuchautoren der Fernsehserie „Frühling“ im ZDF haben sich offenbar noch nie
Gedanken über den Unterschied zwischen „Entschuldigung“ und „Verzeihung“
gemacht. Gestern schaute ich eine Folge aus dem Jahr 2021, da hatte eine
Vierzehnjährige die Handtasche der Protagonistin gestohlen. Als das aufflog,
floh das Mädchen zunächst ohne sichtbares Schuldbekenntnis in ihr Zimmer. Am
nächsten Morgen hat sie sich wieder beruhigt und wartet auf Katja:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Katja: „Petra, was machst du denn hier?“&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Petra: „Ich habe auf Sie gewartet. Ich wollte mich bei Ihnen entschuldigen.“&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Katja: „Meinst du das ernst?“&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Petra: (nickt)&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Katja: „Gut. Entschuldigung angenommen.“&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;(&lt;a class="reference external" href="https://www.zdf.de/play/serien/fruehling-144/fruehling---schmetterlingsnebel-100?staffel=10"&gt;Schmetterlingsnebel&lt;/a&gt;, Folge 2 Staffel 10, ab 1:16:53)&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ich schau die Serie gern, weil sie recht lebensnahe Geschichten erzählt. Umso
entsetzter bin ich dann über solche Desinformation.  Petra will sich ja
eindeutig eben nicht &lt;em&gt;entschuldigen&lt;/em&gt;, sondern hat ihre Schuld eingesehen und
bittet jetzt nun um &lt;em&gt;Verzeihung&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mag sein, dass ich ein Korinthenkacker bin, aber dann bin ich nicht der einzige.
Zufällig ebenfalls gestern las ich Folgendes in einem Buch eines
Dominikanermönchs aus dem Jahre 2017:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;[I]l nous arrive de vouloir des choses inexcusables; il arrive qu’on nous
fasse ou qu’on nous dise des choses inexcusables. Inexcusables, mais toutefois
pardonnables. Pourtant, nous préférons les excuser. Ne vous est-il jamais
arrivé, quand un proche vous demandait pardon, d’avoir préféré l’excuser,
parce que c’est plus facile, parce que cela ne demande en fait pas de vraie
relation? « Je te demande pardon pour ce que je t’ai dit ce matin. Non, tu
n’étais pas en forme, tu ne voulais pas… Oh si!, j’ai vraiment voulu te
faire du mal. Je l’ai vraiment voulu, de même qu’à présent je regrette
vraiment. Rester dans l’excuse, c’est ne pas traiter l’autre, l’offenseur,
comme un vrai sujet capable de vouloir quelque chose. On se protège comme
cela. On se met à l’abri.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;J’insiste parce qu’il me semble important de ne pas faire de confusion.
Habiller aux couleurs du pardon l’oubli ou l’excuse, ce n’est pas seulement
mal nommer les choses, ce qui n’est pas dramatique; c’est aussi s’interdire
d’apporter au mal le remède approprié. C’est surtout se rendre complice du mal
qu’on nous fait. Faire comme si ce n’était pas du mal, le couvrir, le
travestir, cela n’a rien de chrétien, c’est même le contraire du
christianisme, puisque cela nous fait passer de victime à complice, ou plutôt
les deux à la fois, ce qui est vraiment la double peine.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Le pardon passe toujours par la vérité. Appeler un chat un chat, et un mal un
mal. Il n’y a rien à attendre de la mièvrerie quand elle a lieu aux dépens de
la vérité.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Adrien Candiard, Quand tu étais sous le figuier…, ISBN 978-2-204-12105-7, p.
60-61)&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Für die Ausländer unter euch eine Zusammenfassung in Deutsch:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Ich bestehe auf der Unterscheidung, weil es mir wichtig erscheint, keine
Verwirrung zu stiften. Das Vergessen oder die Entschuldigung in den Schatten
der Vergebung zu stellen, ist nicht nur eine falsche Bezeichnung der Dinge,
was nicht dramatisch wäre; aber es bedeutet auch, sich selbst davon
abzuhalten, das Übel angemessen zu bekämpfen. Vor allem machen wir uns damit
zu Komplizen des Schadens, der uns zugefügt wird. So zu tun, als sei nichts
Böses passiert, es zu vertuschen, es zu verschleiern, ist überhaupt nicht
christlich, es ist sogar das Gegenteil von Christentum, denn es macht uns vom
Opfer zum Komplizen, oder vielmehr zu beidem gleichzeitig, was in Wirklichkeit
eine doppelte Strafe darstellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vergebung kommt immer durch Wahrheit. Die Dinge beim Namen nennen, auch das
Böse. Von Sentimentalität ist nichts zu erwarten, wenn sie auf Kosten der
Wahrheit geht.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Die beiden Konzepte haben in allen vier Sprachen, die ich täglich benutze,
getrennte Wörter:&lt;/p&gt;
&lt;table class="docutils align-default"&gt;
&lt;thead&gt;
&lt;tr class="row-odd"&gt;&lt;th class="head"&gt;&lt;p&gt;fr&lt;/p&gt;&lt;/th&gt;
&lt;th class="head"&gt;&lt;p&gt;de&lt;/p&gt;&lt;/th&gt;
&lt;th class="head"&gt;&lt;p&gt;et&lt;/p&gt;&lt;/th&gt;
&lt;th class="head"&gt;&lt;p&gt;en&lt;/p&gt;&lt;/th&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/thead&gt;
&lt;tbody&gt;
&lt;tr class="row-even"&gt;&lt;td&gt;&lt;p&gt;excuser&lt;/p&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;&lt;p&gt;entschuldigen&lt;/p&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;&lt;p&gt;vabandama&lt;/p&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;&lt;p&gt;apologize, excuse&lt;/p&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr class="row-odd"&gt;&lt;td&gt;&lt;p&gt;pardonner&lt;/p&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;&lt;p&gt;verzeihen, vergeben&lt;/p&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;&lt;p&gt;andeks andma&lt;/p&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;&lt;p&gt;forgive, pardon&lt;/p&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;Und dennoch leugnet selbst der Duden, dass es einen Unterschied gibt. Als erste
Bedeutung von &lt;a class="reference external" href="https://www.duden.de/rechtschreibung/entschuldigen"&gt;„sich entschuldigen“&lt;/a&gt; nennt er „jemanden wegen
eines falschen Verhaltens o. Ä. um Verständnis, Nachsicht, Verzeihung bitten“,
und die Bedeutung von &lt;a class="reference external" href="https://www.duden.de/rechtschreibung/unentschuldbar"&gt;unentschuldbar&lt;/a&gt;  erklärt er nicht nur
als „nicht entschuldbar“, sondern meint noch „unverzeihlich“ hinzufügen zu
müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das estnische Äquivalent des Dudens macht den gleichen Fehler, &lt;a class="reference external" href="https://keeleabi.eki.ee/?leht=8/index.php?leht=8&amp;amp;id=202"&gt;hier&lt;/a&gt; lese ich
wortwörtlich „Tegusõna vabandama tähendab ’andeks andma, andestama’“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein Entsetzen wäre unangemessen, wenn wir Menschen trotzdem glücklich und
zufrieden wären. Aber viele sind das doch nicht. Zumindest habe ich in letzter
Zeit oft den Eindruck. Ein Freund streitet sich mit seinem Nachbarn, weil der
seinen Holzschuppen um einen Meter erhöht hat und meinem Freund die ganze
Aussicht verbaut. Zwei meiner Freunde streiten sich über angebliche
Nichteinhaltung des &lt;a class="reference external" href="https://foundation.wikimedia.org/wiki/Policy:Universal_Code_of_Conduct/de"&gt;Allgemeinen Verhaltenskodexes der Wikimedia-Stiftung&lt;/a&gt;
dermaßen, dass andere Vereinsmitglieder ihr Vertrauen verlieren. Ehepaare
streiten sich bis zur Scheidung, weil einer dem anderen diese oder jene Schwäche
nicht verzeihen kann. Eine andere Freundin schreibt ihrem Mieter, einem
Ausländer: „you should be exterminated, you are not fit for our society, go back
to your cardboard ghetto where you originate from. And take your psychotic
daughter and schizophrenic bitch with you, you are just wasting the oxygen
here“, und ich habe mich nicht getraut, den Mieter zu verteidigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also ich rede gar nicht erst von dem, was in der Kirche und der Welt passiert.
Diese Geschichten hier sind so lebensnah, dass ich sie wegen des Datenschutzes
gar nicht genauer erzählen darf. Ich erlebe es täglich: das Zusammenleben wäre
so viel einfacher, wenn wir uns im Verzeihen von Fehlern übten statt uns zu
entschuldigen, wenn wir mehr über &lt;em&gt;bugfixes&lt;/em&gt; nachdächten als über &lt;em&gt;workarounds&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Womit ich bei der Softwareentwicklung angelangt wäre. In die will ich mich jetzt
wieder stürzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Grüße aus Tallinn sendet diesmal ganz ohne Rücksprache mit seinen Damen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0423.html</guid><pubDate>Wed, 23 Apr 2025 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Was liebst du?</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0308.html</link><description>&lt;section id="was-liebst-du"&gt;
&lt;h1&gt;Was liebst du?&lt;a class="headerlink" href="#was-liebst-du" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 8. März 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;hier das Resultat meiner &lt;a class="reference internal" href="0303.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Studie von voriger Woche&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Ich war bei
weitem nicht der einzige, der Göttingen nicht kannte. International scheint das
Lied bekannter zu sein als in Ostbelgien. Vielleicht sind wir einfach zu jung:
die Ostbelgier unserer Generation brauchten dieses Lied nicht mehr, weil es
seine Früchte schon getragen hatte. Vielleicht haben die Ostbelgier dieses Lied
nie gebraucht, weil wir zwischen den Fronten leben. Jedenfalls dünkt mir, dass
solche Lieder jetzt nötig wären für gewisse Völker.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Freund fragte mich: „Unser Körper ist der Tempel unserer Seele auf der Erde.
Wenn wir der Seele nicht zuhören, spricht sie über unseren Körper mit uns. Was
hast du zum Beispiel all die Jahre runtergeschluckt? Dass dann mal eine
Krankheit entsteht, ist doch gut verständlich, oder? Es geht darum, die Gedanken
zu verändern und anders zu handeln. (…) Wo willst du eigentlich gerade sein?
Was willst du tun? Was liebst du?“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und das ist nicht das erste Mal, dass ich mit diesen Fragen konfrontiert bin.
Seit meinem Krebs stellen nicht nur meine Freunde sondern auch ich selber mir
ständig diese und ähnliche Fragen. Deshalb versuche ich mal eine Antwort. Aber
glaub nicht, dass es da eine einfache Antwort drauf gibt. Ich fange mal mit der
letzten Frage an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich liebe es, wenn ich mit einem Kunden oder einem Kollegen nach oft langen
Recherchen endlich die Lösung für ein Problem gefunden habe. In
Softwareprogrammen geht es oft zu wie im Kriminalroman.  Gestern Morgen haben
Sharif und ich über eine Stunde lang gesucht für &lt;a class="reference external" href="https://jane.mylino.net/#/api/tickets/AllTickets/5610"&gt;Ticket 5610&lt;/a&gt;, an dem wir seit neun
Monaten knabbern. Die Lösung war &lt;a class="reference external" href="https://gitlab.com/lino-framework/xl/-/commit/660145d304c68017d8e976188914ac13da842a30"&gt;eine einzige Programmzeile&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich liebe es, wenn ich anderen Menschen durch einen Impuls zu einer neuen
Erkenntnis oder einem positiven Erlebnis verhelfen kann. Deshalb drücke ich den
Touristen, die während unserer Probe die Kirche betreten, gerne ein Liedheft in
die Hand, zeige ihnen wo wir dran sind und lade sie zum Mitsingen ein. Freilich
flüchten zwei von dreien dann schnell, aber die Restlichen legen später oft
erstaunliche Dankeszeugnisse ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Es geht darum, die Gedanken zu verändern und anders zu handeln“, schreibt
besagter Freund. Ich muss zugeben, dass der Krebs erstaunlich wenig in meinem
Leben verändert hat. Als hätte ich nichts gelernt aus der ganzen Geschichte. Ja,
ich versuche keine Dinge mehr runterzuschlucken, die mir nicht gut tun. Aber das
ist leichter gesagt als getan. Mit der Hüftprothese und ohne Speiseröhre ist das
Leben nicht mehr so angenehm wie früher. Aber gerade deshalb bin ich mir meiner
Endlichkeit bewusster geworden, genieße jeden einzelnen Tag und lass es mir gut
gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eigentlich ist Veränderung ja auch in der Bibel immer wieder Thema. Umkehr wird
es da genannt: „Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!“ Umkehr verstehe ich
dabei als die Bereitschaft, meine Meinung zu ändern und meine Überzeugungen
loszulassen. Paradoxerweise ruft uns die gleiche Bibel aber auch immer wieder
auf, standhaft zu sein. Also eben &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; umzukehren, &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; aufzugeben, sein
Fähnchen &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; in den Wind zu hängen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also es gibt Dinge, die sind wahr und gut, und an denen müssen wir festhalten.
Und andere Dinge sind es nicht, und die sollten wir loslassen, also keine Zeit
und Energie daran vergeuden. Die Herausforderung besteht lediglich darin, das
eine vom anderen zu unterscheiden. Wofür lohnt es sich zu leben und zu kämpfen,
und wofür nicht?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Wie stehst Du zu den Waffenlieferungen an die Ukraine? Richtig oder falsch?“
fragte mich ein anderer Freund vor kurzem. Haha, Luc als politischer
Kommentator! Nun gut, ich versuchs mal. Die meisten Europäer sind überzeugt,
dass die Ukraine das Opfer sind und Russland der Übeltäter. Ich vermute, dass
ebensoviele Menschen in Russland überzeugt sind, dass sie etwas unternehmen
mussten, weil doch die Amerikaner immer näher kamen. Also wissen wir, dass wir
es nicht wissen. Und wenn man etwas nicht weiß, dann richtet man sich nach
seinem Glauben. Ich glaube, dass es einfach zweifellos falsch ist, sich
gegenseitig die Häuser kaputt zu schießen.  Alles, was wir in Waffenarsenale
investieren, fehlt uns um die Armut zu bekämpfen, das Bildungs- und
Gesundheitswesen zu verbessern oder um eine menschenwürdige Zukunft für den
Einsatz von Technologie zu gewährleisten (&lt;a class="reference external" href="https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2025-03/leitartikel-tornielli-vatikan-papst-waffen-europa-ruestung-krieg.html"&gt;hier gelesen&lt;/a&gt;).
Ich glaube auch, dass Territorialkriege altmodisch sind, in Zukunft geht es viel
mehr um digitale Souveränität (&lt;a class="reference external" href="https://www.heise.de/news/Big-Tech-Abhaengigkeit-Trump-als-Booster-fuer-digitale-Souveraenitaet-in-der-EU-10294963.html"&gt;hier gelesen&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hannes Hüttner erzählt in seinem Kinderbuch „Das Blaue vom Himmel“ aus dem Jahr
1974 folgende Geschichte (Seite 151-152):&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Da war Hermanns Opa abends nach Hause gekommen und wollte das Haus
aufschließen, aber er fand das Schlüsselloch nicht. Vielleicht hatte er im
Gasthaus ein wenig zuviel getrunken. Jedenfalls dachte er sich etwas aus, er
malte um das Schlüsselloch einen weißen Ring, damit man sofort sah, hier war
das Schlüsselloch. Aber hinterher erkannte er, daß es nichts nützt, die ganze
Tür war ja weiß, da konnte man den Ring nicht erkennen. Drum malte er die Tür
schwarz. Jetzt sah man den weißen Ring besser, aber die Tür erkannte man
schlecht, weil das ganze Haus schwarz war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[&lt;em&gt;Einen Teil der Geschichte schneide ich hier raus, damit das noch als
Zitat gilt und ich es ohne Erlaubnis der Rechteinhaber veröffentlichen darf&lt;/em&gt;]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und er dachte nach, wie man das ändern könnte. Er hatte vor, die Nacht ganz
hell zu machen. Aber das redeten ihm Hermann und die Oma aus, denn dann müßte
er ja auch den Tag schwarz malen, dann würde die Nacht zum Tag und der Tag zur
Nacht. Nachts schiene die Sonne und tags der Mond, und obendrein könnte er
dann zur Nacht, nämlich zu der Nacht, die früher Tag war, wieder nicht den
schwarzen See sehen. Da fiel es endlich Hermann wie Schuppen von den Augen:
Sie brauchten ja nur einen schwarzen Ring um das Schlüsselloch zu malen, dann
könnte die Tür weiß bleiben, das Haus schwarz, die Birken weiß, die Buchen
schwarz, der See weiß, die Nacht schwarz, der Tag hell, und alles hätte seine
Ordnung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So einfach ist das manchmal im Leben.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ja, so einfach ist es, sich zu irren. Und aus solchen unscheinbaren aber
fundamentalen Irrtümern können enorme Denkkonstruktionen erwachsen, ganze
Wirtschaftssysteme. Hüttners Geschichte vom Schlüsselloch ist ein wunderschönes
Gleichnis dessen, was momentan in der Menschheit geschieht. Wir überlegen, wie
wir die Nacht ganz hell machen könnten, obwohl wir doch eigentlich nur einen
schwarzen Ring ums Schlüsselloch brauchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ly und ich überlegen zur Zeit, ob wir zusammen mit meiner Schwester eine Wohnung
in Eupen kaufen sollen, die diese dann bewohnen würde. Wer meine Schwester
kennt, weiß, wie gewagt dieses Projekt ist. Ich glaube entgegen vieler
wohlgemeinter Ratschäge, dass wir das tun sollten. Richtig oder falsch? Wieder
so eine Schlüssellochfrage.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So geht das hin und her im Leben. Deshalb hier noch eine dritte Antwort auf den
Titel: ich liebe es, wenn ich in der Kirche manchmal das Gefühl habe, der
Wahrheit ganz nahe zu sein. Mag sein, dass diese Momente nur kurz und
vorübergehend sind, aber die halten mich am Leben und geben mir immer wieder
neue Energie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute ist &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Frauentag"&gt;Internationaler Frauentag&lt;/a&gt;, deshalb bin ich
heute Morgen mit dem Fahrrad durch die Gegend gefahren in der Hoffnung, ein paar
Schneeglöckchen zu finden. In manchen Gärten und wahrscheinlich auch in Vigala
standen schon ein paar ganz vorwitzige, aber die einen konnte ich aus
juristischen und die anderen aus geografischen Gründen nicht pflücken. Nach
einer halben Stunde gab ich die Suche auf und schloss mich der Menge der Männer
an, die im Einkaufszentrum Blumensträuße für ihre Frauen kauften.&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Mit lieben Grüßen aus Tallinn von&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Luc mit Ly, Mari und Iiris&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0308.html</guid><pubDate>Sat, 08 Mar 2025 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Macchiato mit vier Silben</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0305.html</link><description>&lt;section id="macchiato-mit-vier-silben"&gt;
&lt;h1&gt;Macchiato mit vier Silben&lt;a class="headerlink" href="#macchiato-mit-vier-silben" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;This article is in German, for a Google translation click &lt;a class="reference external" href="https://luc-saffre--rumma-net.translate.goog/blog/2025/0305.html?_x_tr_sl=de&amp;amp;_x_tr_tl=en&amp;amp;_x_tr_hl=en-US&amp;amp;_x_tr_pto=wapp"&gt;here&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 5. März 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Sonntag war ich auf einem Konzert der Musikschule von Nõmme, bei dem auch
Iiris mitspielte. Es war das Abschlusskonzert der „Posaunentage“, also auf der
Bühne waren nur Blechbläser der unteren Stimmlage: Althorn, Euphonium, Posaune
und Tuba.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim letzten Stück &lt;em&gt;sprachen&lt;/em&gt; die Musiker an drei Stellen einen kurzen Text. Das
ist so ein besonderer Effekt. &lt;em&gt;Was&lt;/em&gt; sie da sagten, verstand ich allerdings
leider nicht. Später las ich den Titel des Stücks auf Iirisens Partitur:
„Espresso macchiato“. Aha, &lt;em&gt;das&lt;/em&gt; haben sie also gesprochen.  Ich wunderte mich,
dass sie das „macchiato“ falsch ausgesprochen hatten. Sie hatten eindeutig
„mak-i-aa-to“ statt „mak-jaa-to“ gesagt, das „i“ hatte eine eigene Silbe
bekommen statt sich mit dem „a“ dahinter zu verbinden, vier Silben statt drei.
Ich vermute, dass ein italienischer Muttersprachler „macchiato“ niemals
viersilbig aussprechen würde, und davon abgesehen ja gar nicht von „espresso“
reden, sondern es „caffè macchiato“ nennen. Ich schlussfolgerte deshalb, dass
der Komponist kein Italiener sein konnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehr wollte ich gar nicht wissen. Etwas Wertvolles würde ich sicherlich nicht
verpassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber heute schrieb mir ein Freund, dass es in Lettland „einige Fans des
estnischen Musikanten Tommy Cash mit dem dubiosen ESC Beitrag“ gebe. Ich hatte
keine Ahnung, wovon er sprach. Wer ist Tommy Cash und was bedeutet ESC? Und als
ich danach im Internet suchte, fand ich besagten Titel wieder. Wiedersehen macht
ja Freude, deshalb erfuhr ich nun, dass Tommy Cash ein estnische Rapper ist, der
ein Lied mit diesem Titel geschrieben hat und damit Estland beim
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Eurovision_Song_Contest"&gt;Eurovisionswettbewerb&lt;/a&gt; vertreten wird.  Auf
YouTube fand ich das offizielle Video des Liedes an und wusste nun, dass ich am
Sonntag tatsächlich ein Arrangement dieses Liedes gehört hatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf dem Video schaut der junge Mann blasiert und herablassend in die Kamera und
mischt sich einen Milchkaffee in einem Pappbecher, den er aus einer Papiertüte
holt. Zucker aus einer Portionspackung und Wegwerfstäbchen aus Holz statt Löffel
zum Umrühren. Das alles erledigt er offenbar routinemäßig. Also wenn der das
jeden Morgen so macht, verbraucht allein dieser junge Mann einen Zentner Holz
pro Jahr für seinen morgentlichen Kaffee. Und wenn seine vielen Fans ihm das
nachmachen, dann frage ich mich, wie lange es in Estland noch Wälder geben und
unser Planet noch bewohnbar sein wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Musikalisch ist das Stück ja ganz nett, aber auch nur, weil es &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=TYtdYslLY9I"&gt;L’italiano&lt;/a&gt; von Toto Cutugno imitiert.  Da
höre und sehe ich mir doch lieber das Original an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nee, sorry Leute, wenn ich Este wäre, würde ich mich schämen, dass mein Volk
durch dieses Lied beim Eurovisionswettbewerb verteten wird. Und wenn ich die
Posaunentage mitgeplant hätte, hätten die Teilnehmer ein anderes Stück eingeübt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als ich zu Iiris sagte „Dieses Stück, das ihr am Sonntag gespielt habt, ist von
einem Tommy Cash, der damit für Estland zum Eurovisionswettbewerb geht“, winkte
sie ab und meinte nur „Dann weißt du mehr darüber als ich“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich vermute, dass die meisten Esten sich in der Tat schämen und sich fragen: wie
konnte es nur zu so einem Missgeschick kommen? Kann es sein, dass die Wahl fürs
Eesti Laul gehackt worden ist? Wer saß in der Jury?&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0305.html</guid><pubDate>Wed, 05 Mar 2025 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Karneval in Tallinn</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0303.html</link><description>&lt;section id="karneval-in-tallinn"&gt;
&lt;h1&gt;Karneval in Tallinn&lt;a class="headerlink" href="#karneval-in-tallinn" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Rosenmontag, 3. März 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;wenn ihr heute im Karnevalszug „Alaaf!“ ruft, dann kriegen wir hier in Estland
rein gar nichts davon mit. Also lasst meinen Rundbrief ruhig noch bis
Aschermittwoch ungelesen in eurem Postfach liegen und lasst euch nicht vom
Feiern abhalten, ich habe sowieso nichts Besonderes zu erzählen, ich schreibe
euch eigentlich nur aus Spaß an der Freude und um für mich selbst mal wieder der
Frage nachzugehen, wie es mir geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch ohne Karneval habe ich kein bisschen Langeweile. Sharif ist wieder auf
seinem Posten, fast jeden Morgen treffen wir uns für eine halbe Stunde zu einem
Videotreffen. In Bangladesh haben sie schon gestern mit der Fastenzeit begonnen.
Lino und TIM stehen vor einer interessanten Herausforderung, weil alle
belgischen Unternehmen ab Januar 2026 ihre Rechnungen elektronisch verschicken
müssen. In den kommenden Wochen wird ein erster Pilotkunde unsere Lösung in
Betrieb nehmen und bis August will ich alle TIM-Benutzer versorgt haben (&lt;a class="reference external" href="https://www.saffre-rumma.net/blog/2025/0126/"&gt;mehr
dazu in meinem letzten Firmenrundbrief&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gesundheitlich nichts Neues: ich bleibe bei meinem Schlafmangel und Ly bei ihrer
Arthritis.  Zweimal pro Tag mache ich einen kleinen Spaziergang, aber zu
systematischem Sport habe ich mich immer noch nicht überredet bekommen.
Vorgestern bat ich meinen Bruder, mir mal zu erklären, was am Badminton so
faszinierend ist, dass er es wöchentlich mit Freunden spielt, aber als er
antworten wollte, wurde unsere Leitung unterbrochen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Iiris hat gerade eine Woche Schulferien hinter sich, von der sie aber den
größten Teil mit Fieber im Bett verbracht hat. Voriges Wochenende fuhr ich mit
Mari und ihrem Freund Krissu nach Vigala. Ich habe ja noch bis Ende März meinen
Führerschein gesperrt, deshalb nutzen wir Mari gerne als Chauffeur, wenn sie uns
in Tallinn besuchen kommt. Das tut sie nur noch alle paar Wochen, ansonsten hat
sie ja jetzt ihr eigenes Leben in Tartu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe eine Frage an euch alle, für eine kleine private Studie: Kennst du das
Lied „Göttingen“ der französischen Sängerin Barbara aus dem Jahr 1964? Und wenn
ja, seit wann kennst du es? Antworte einfach kurz und formlos per E-Mail auf
diesen Rundbrief.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weshalb ich das frage, ist eine längere Geschichte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor einigen Wochen musste Iiris für die Schule Victor Hugos kompletten
&lt;em&gt;Notre-Dame de Paris&lt;/em&gt; lesen. Wohlbemerkt die estnische Übersetzung; sie hat zwar
dieses Jahr auch einen Französischkurs begonnen und lernt schnell, aber so
schnell dann doch nicht. Als sie fertig war, habe ich es auch mal probiert. Ich
hatte Victor Hugo nie gelesen –bin eben nie dazu gezwungen worden– und dachte
mir, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen sei, diese Kulturlücke zu stopfen. Aber
ich habe nur die ersten zehn Seiten geschafft, danach hatte ich keine Lust mehr.
Vielleicht weil die Sätze zu lang und verdreht waren. Oder lag es daran, dass es
mir einfach „verkehrt“ vorkam, diese Geschichte in estnisch zu lesen? Vielleicht
werde ich sie demnächst mal in der Originalsprache lesen, was ich ja dank des
&lt;a class="reference external" href="https://www.gutenberg.org/ebooks/19657"&gt;Projektes Gutenberg&lt;/a&gt; jederzeit von
meinem Telefon aus tun kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber vorher will ich noch ein anderes Buch zu Ende lesen. Als ich nämlich den
&lt;em&gt;Hugo&lt;/em&gt; zur Bibliothek zurückbrachte (jawohl, hier in Estland gibt es noch
Bibliotheken, mit Regalen voller echter Bücher aus Papier), hatte ich dann doch
ein schlechtes Gewissen gegenüber der französischen Kultur und schlenderte
deshalb durch die Romane und nahm mir aufs Geratewohl ein Buch von einem anderen
Franzosen, einem gewissen &lt;a class="reference external" href="https://fr.m.wikipedia.org/wiki/David_Foenkinos"&gt;David Foenkinos&lt;/a&gt;. Nie gehört hatte ich den
Namen, aber von dem standen mehrere Bücher da. Ich nahm mir eines mit, dessen
Titel „Henri Picki müsteerium“ (&lt;em&gt;Le mystère Henri Pick&lt;/em&gt;) lautete. Das lese ich
jetzt. Ich weiß nicht, ob es so gut ist wie der &lt;em&gt;Hugo&lt;/em&gt; und in zweihundert
Jahren Pflichtlektüre sein wird, aber es liest sich jedenfalls leichter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Geschichte von diesem Henri Pick spielt ungefähr im Jahr 2015. Im elften
Kapitel des siebten Teils stöbert Joséphine in ihren alten Schallplatten, lauter
bekannte Namen wie Pink Floyd wie Alain Souchon, und dann stößt sie zufällig auf
ein Album einer Sängerin namens Barbara aus dem Jahr 1967. Ein Lied namens
Göttingen soll die gesungen haben. Ich schlug das nach und tatsächlich, ja, auch
die &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6ttingen_(Lied)"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt; berichtet
davon, und &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=PF-SwKi0BT4"&gt;Youtube&lt;/a&gt; erlaubt mir
gnädigerweise nach einer kurzen Reklamedusche, es anzuhören. Barbara war
tatsächlich als Jüdin von den Nazis verfolgt worden und schrieb zwanzig Jahre
später „Ô faites que jamais ne revienne / le temps du sang et de la haine / car
il y a des gens que j’aime / à Göttingen, à Göttingen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also erst vor ganz kurzer Zeit, im Jahr 1964 –ich war noch nicht geboren aber
meine Eltern kannten sich schon– brauchten die Franzosen und die Deutschen noch
solche Lieder, um ihre gegenseitigen Erlebnisse zu verdauen!  Und ich &lt;a class="reference external" href="https://luc.saffre-rumma.net/reden/familie.html#grete-saffre-berg-1934-2023"&gt;erinnere
mich ja auch an das Detail&lt;/a&gt;,
dass die Eltern meines Vaters es im Jahr 1964 nicht leicht hatten als sie
hörten, dass ihr Sohn eine „sale boche“ heiraten wollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mich wundert, dass ich trotz alledem jahrzehtelang in der Gewissheit
aufgewachsen bin, dass Kriege nur noch zwischen unterentwickelten Kulturen
existieren und bald ganz Vergangenheit sein werden. Ich hätte gewettet, dass
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Micha"&gt;Michas Prophezeiung&lt;/a&gt; von vor knapp
dreitausend Jahren („Es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und
sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen“) bald erfüllt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spätestens seit Putins Invasion in die Ukraine glauben wir ja zu wissen, dass
das Illusionen sind. Wir erschrecken, wenn sich wie jetzt bei den Wahlen in
Deutschland demokratisch nachweisbar rausstellt, dass wir sehr wohl lernen
wollen, endlich mal wieder Krieg zu führen. Wenn ich lese oder höre, was in der
Welt da draußen angeblich alles passiert, fühle ich mich wie Frodo der Hobbit,
bevor er das Auenland verließ.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lasst euch dadurch wie gesagt bloß nicht vom Feiern abhalten.  Karneval trägt
mit dazu bei, in einer scheinbar vom Geld regierten Welt zu zeigen, wer hier der
eigentliche Herr ist. Lacht sie aus, die Teufel, die in den öffentlichen Medien
so bedrohlich scheinen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und David Foenkinos musste also diese Barbara in einem Roman erwähnen, der Roman
musste ins Estnische übersetzt werden, Iiris musste Victor Hugo lesen, ich
musste auf die Idee kommen, das Buch für sie zur Stadtteilbibliothek von Nõmme
zurück zu bringen und dort durch die Regale zu schlendern. Deshalb würde mich
mal interessieren, weshalb ich von Barbara noch nie gehört hatte und ob ich der
einzige Ostbelgier mit dieser Kulturlücke bin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So, ich habe natürlich längst nicht alles erzählt, aber hier mache ich einen
Punkt und werfe mich wieder in die Arbeit.&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Mit lieben Grüßen aus Tallinn von&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Luc mit Ly, Mari und Iiris&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;section id="nachtrag"&gt;
&lt;h2&gt;Nachtrag&lt;a class="headerlink" href="#nachtrag" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ja, viele wollen wieder lernen, Krieg zu führen. Noch am gleichen Tag las ich
folgende Bestätigung: „Die europäischen Länder werden also wieder mehr in ihre
Verteidigung investieren müssen. Das verlangt nicht nur US-Präsident Trump. Das
sagen inzwischen alle westlichen Staats- und Regierungschefs in Europa. Das sagt
auch der ostbelgische Kammerabgeordneten Luc Frank (CSP/Les Engagés), Mitglied
des Verteidigungsausschusses. Für Frank fest: Europas Nationen müssen wieder
eigenständig für die Verteidigung ihres Kontinentes einstehen. „Wir müssen uns
darauf vorbereiten, Russland alleine gegenüber zu stehen, um einen Frieden in
der Ukraine gewährleisten zu können“. In dieser Hinsicht würden
Verteidigungsausgaben prioritär, „um weiterhin unsere Freiheit, unsere
Demokratie und unsere Bürger zu schützen“, so Frank.“ (Quelle: &lt;a class="reference external" href="https://ostbelgiendirekt.be/wehrpflicht-in-belgien-408617"&gt;Rückkehr zum
freiwilligen Militärdienst in Belgien – Alle 18-Jährigen erhalten schon bald
eine Einladung&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0303.html</guid><pubDate>Mon, 03 Mar 2025 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Die beiden Blinden</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0302.html</link><description>&lt;section id="die-beiden-blinden"&gt;
&lt;h1&gt;Die beiden Blinden&lt;a class="headerlink" href="#die-beiden-blinden" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 2. März 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute Morgen haben sie in den Kirchen gelesen „Kann ein Blinder einen Blinden
führen? Werden sie nicht beide in die Grube fallen?“. Und heute Nachmittag war
in Eupen Karnevalszug.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das erinnert mich daran, wie mich dieses Evangelium vor vielleicht 25 Jahren mal
inspiriert hatte, als blinder Journalist im Kinderzug mitzugehen. Ich trug ein
Schild mit dem Spruch „Die ganze Wahrheit über das Milliardenloch“. Das war
damals in Ostbelgien ein heißes Thema, das Parlament hatte durch einen Fehler in
der Buchhaltung der DG den bereits fast fertig geplanten Haushalt um eine
Milliarde BEF kürzen müssen. Mein Witz bestand darin, dass ich behauptete, die
„Wahrheit“ zu berichten und dabei selber blind war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute abend ging ich in Tallinn zur Messe und bekam ebenfalls diesen Text
vorgelesen. Und in seiner Predigt meinte Bruder Alain dazu: Die beiden Blinden,
die sich da aufeinander verlassen, sind anonym, es gibt nichts, wodurch sie sich
unterscheiden. Unterschiede sind wichtig und gut. Gott will uns Menschen mit all
unserer Diversität. Es ist dramatisch, wenn wir es verlernen, Andersdenkende zu
wertschätzen. Jesus ruft uns auf, immer wieder auf Menschen zuzugehen, die
anders denken als wir.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0302.html</guid><pubDate>Sun, 02 Mar 2025 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Macht Religion intolerant?</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0228.html</link><description>&lt;section id="macht-religion-intolerant"&gt;
&lt;h1&gt;Macht Religion intolerant?&lt;a class="headerlink" href="#macht-religion-intolerant" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 28. Februar 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Vortrag lohnt sich. Bin nicht sicher, ob ich alles unterschreiben würde,
aber der Mann sagt viel Richtiges. Und er kann gut erklären.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://youtube.com/watch?v=mn626IrFE-4&amp;amp;si=M2f7QKHFmRsMYunR"&gt;Johannes Hartl über Hexenwahn, Kreuzzüge und die dunklen Seiten der Kirchengeschichte&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie kann etwas so Schönes wie das Evangelium zu so schrecklichen Sachen führen
wie Kreuzzügen, Inquisition oder Hexenbrennungen? Macht Religion intolerant?&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0228.html</guid><pubDate>Fri, 28 Feb 2025 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Die letzten Glühwürmchen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0217.html</link><description>&lt;section id="die-letzten-gluhwurmchen"&gt;
&lt;h1&gt;Die letzten Glühwürmchen&lt;a class="headerlink" href="#die-letzten-gluhwurmchen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Montag, 17. Februar 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gestern Abend hat Iiris uns den Film &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Die_letzten_Gl%C3%BChw%C3%BCrmchen"&gt;Grave of the Fireflies&lt;/a&gt; gezeigt,
ein japanischer Zeichentrickfilm ohne Happy End für Erwachsene. Spielt in Japan
im Jahr 1945 in der Endphase des zweiten Weltkrieges. Hat sich gelohnt.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0217.html</guid><pubDate>Mon, 17 Feb 2025 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Sonntag, 16. Februar 2025</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0216.html</link><description>&lt;section id="sonntag-16-februar-2025"&gt;
&lt;h1&gt;Sonntag, 16. Februar 2025&lt;a class="headerlink" href="#sonntag-16-februar-2025" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2025-02/vatikan-aufruf-global-steuerreform-gerechtigkeit-solidritaet.html"&gt;Vatikan ruft zu globaler Steuerreform auf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0216.html</guid><pubDate>Sun, 16 Feb 2025 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Warum Faktencheck bei Wikipedia klappt</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0125.html</link><description>&lt;section id="warum-faktencheck-bei-wikipedia-klappt"&gt;
&lt;h1&gt;Warum Faktencheck bei Wikipedia klappt&lt;a class="headerlink" href="#warum-faktencheck-bei-wikipedia-klappt" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 25. Januar 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Was unterscheidet Wikipedia von Facebook, Instagram und X? Warum ist das
Community-Modell der Wikipedia so erfolgreich? Und lässt es sich auf
kommerzielle Plattformen übertragen? (…) Auf den ersten Blick könnte man
meinen, dass das Prinzip, Inhalte durch die Community prüfen zu lassen,
vielversprechend klingt – schließlich zeigt Wikipedia, wie effektiv es sein
kann. (…) Können Facebook, Instagram und X plötzlich nach einem ähnlichen
Prinzip funktionieren? Vermutlich nicht, jedenfalls nicht so, wie sie gestaltet
sind: Ohne einheitliche Prinzipien oder eine gemeinsame Vision ist es nahezu
unmöglich, eine Community zu motivieren, Verantwortung für ihre Inhalte zu
übernehmen. Stattdessen dominieren Algorithmen und wirtschaftliche Interessen
auch darüber, welche Inhalte für wen sichtbar sind. Denn die Plattformen sind
anders als die Wikipedia in erster Linie gewinnorientiert.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Auszug aus einem Artikel von Hanna Klein: &lt;a class="reference external" href="https://blog.wikimedia.de/2025/01/21/wikipedia-gegen-desinformation/"&gt;Faktencheck durch Community: Warum
das bei Wikipedia klappt – und bei Social Media nicht&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0125.html</guid><pubDate>Sat, 25 Jan 2025 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Planmäßige Zerstreuung der Aufmerksamkeit</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0124.html</link><description>&lt;section id="planmaszige-zerstreuung-der-aufmerksamkeit"&gt;
&lt;h1&gt;Planmäßige Zerstreuung der Aufmerksamkeit&lt;a class="headerlink" href="#planmaszige-zerstreuung-der-aufmerksamkeit" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 24. Januar 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt (…) ein Phänomen, das wir als „planmäßige Zerstreuung der
Aufmerksamkeit“ durch digitale Systeme bezeichnen könnten, die unsere
Wahrnehmung der Wirklichkeit verändern (…). So kommt es, dass wir (…) einer
Art Atomisierung der Interessen beiwohnen, was letztendlich die Seinsgrundlagen
der Gemeinschaft untergräbt, nämlich die Fähigkeit, für das gemeinsame Wohl
zusammenzuarbeiten, einander zuzuhören und die Beweggründe des jeweils anderen
zu verstehen. Es scheint dann unerlässlich, einen „Feind“ zu identifizieren,
gegen den man verbal losschlagen kann, um sich selbst zu behaupten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Auszug aus der &lt;a class="reference external" href="https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2025-01/botschaft-medien-kommunikation-papst-franziskus-heiliges-jahr.html"&gt;Botschaft von Papst Franziskus zum 59. Welttag der sozialen
Kommunikationsmittel&lt;/a&gt;
vom 24. Januar 2025.)&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0124.html</guid><pubDate>Fri, 24 Jan 2025 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Teilweise gelungen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0108.html</link><description>&lt;section id="teilweise-gelungen"&gt;
&lt;h1&gt;Teilweise gelungen&lt;a class="headerlink" href="#teilweise-gelungen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 8. Januar 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;wir wünschen euch Gottes Segen im noch relativ neuen Jahr und hoffen, dass ihr
gut hineingerutscht seid.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieses Jahr hatten wir in Tallinn ja einen besonderen Jahreswechsel, weil das
47. Jugendtreffen der Communauté von Taizé hier stattfand. Etwas mehr als 3500
junge Erwachsene sind für drei Tage nach hier gekommen, um die Menschen Estlands
kennenzulernen und Hoffnung zu propagieren. Teilweise ist ihnen das gelungen.
Ich selber habe keinerlei Verdienst daran; nicht einmal im Chor habe ich
mitgesungen, weil das einen kompletten Tag Probe verlangt hätte, was ich mir
nicht zutraute. Aber immerhin habe ich es zu 3 der 4 Abendgebete geschafft. Dank
mehrerer Teams professioneller Kameraleute kannst du dir diese vier Abendgebete
vom &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=PsvX1DhDHJc&amp;amp;t=5s"&gt;28.&lt;/a&gt;, &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=hBHHQvev1KI&amp;amp;t=5s"&gt;29.&lt;/a&gt;,  &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=viSXAQ0u4Vk&amp;amp;t=5s"&gt;30.&lt;/a&gt; und  &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=t4wfawZXTUM&amp;amp;t=5s"&gt;31.&lt;/a&gt; Dezember auf YouTube
nachträglich ansehen. Man konnte einen gewissen Masseneffekt spüren. Okay, beim
&lt;a class="reference external" href="https://2019.laulupidu.ee/uudised/lauluvaljaku-kulastajate-arv-on-saavutamas-maksimumi/"&gt;Sängerfest 2019&lt;/a&gt;
standen wir zu 35.000 auf der Bühne vor 60.000 Zuschauern, so gesehen ist es
fast schon beschämend, 4.000 Leute als „Masse“ zu bezeichnen (zu den 3.500
Gästen kamen noch ca 500 hiesige). Aber scheinbar hat es in der Geschichte
Estlands so viele Christen auf einmal noch nicht gegeben. Wenn du in der
Hauptstadt eines Volkes, das sich als Sängervolk bezeichnet, Woche für Woche
bestenfalls 40 Leute zu einem &lt;a class="reference external" href="https://www.taize.fr/de_rubrique2655.html"&gt;gemeinsamen Gebet&lt;/a&gt; zusammenkriegst (bei dem
bekanntlich quasi nur gesungen wird), dann fragst du dich immer wieder mal, ob
du auf dem falschen Dampfer bist, und dann tut es schon gut, wenn du zur
Abwechslung mal 4.000 Leute um dich herum hast.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An einem Abend fuhr ich nach dem Gebet nicht mit einem Nachbarn im Auto direkt
nach Hause, sondern mit einem der Sonderbusse in die Innenstadt. Der Bus war
natürlich gut befüllt. Was mich schon bei meinem allerersten Besuch in Taizé
beeindruckte, ist noch immer da: so viele Jugendliche auf engem Raum zusammen
und trotzdem keinerlei Anzeichen von Frust oder aggressiver Stimmung. Wenn du an
einem normalen Tag in Tallinn eine Gruppe Jugendlicher im Bus hast, kannst du
immer auch ein paar kleine Zankereien beobachten. Und diese Jugendlichen hier
zankten nicht nur nicht, sondern starrten auch nicht auf ihre Handys.
Stattdessen &lt;em&gt;redeten&lt;/em&gt; sie miteinander und schauten sich dabei an. Es gab auch
eine Ausnahme: im Mittelteil des Busses, in dieser Ziehharmonika, wo es keinen
Sitzplatz gibt, stand ganz allein ein junger Mann. Ich sprach ihn an und –siehe
da!– es war ein Finne. Natürlich! Ich musste an den &lt;a class="reference external" href="http://finnishnightmares.blogspot.com/2016/02/where-to-go.html"&gt;Witz vom Finnen im vollen
Bus&lt;/a&gt; denken
aus der Serie „Finnish nightmares“. Auch er kannte diese Serie. Und die ganzen
20 Minuten bis zum Stadtzentrum haben wir uns angeregt miteinander unterhalten.
Ehrlich gesagt habe ich schon etwas mehr als er geredet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Gebet am 30. Dezember bekamen wir diese berühmten Kerzchen, die während des
Gebets angezündet werden. Du sitzt dann anfangs mit deiner noch unnützen Kerze
in der Hand da, kriegst irgendwann von deinem Nachbarn Licht gereicht und gibst
es weiter, und kurz darauf erstrahlt der ganze Saal. Diese wunderbare
Lichtvermehrung dauert nur etwa fünf Minuten, weil die Kerzen aus
Sicherheitsgründen dann automatisch erlöschen. Als ich nach dem Gebet den Saal
verließ, stand da vor der Tür eine junge Dame mit einem Karton, um darin die
halb abgebrannten Kerzenreste einzusammeln. Glückliche Ehemänner in meinem Alter
sollten junge Damen, die ihre Töchter sein könnten, nicht allzu blauäugig
ansprechen, aber aus einer Ahnung heraus fragte ich sie „Where are you from?“,
und –siehe da!– sie kam aus Korea. Korea! Erinnert ihr euch? &lt;a class="reference internal" href="../2024/0505.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Twinkling
Watermelon&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;? &lt;a class="reference internal" href="../2024/0526.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Crash-Kurs in K-Pop&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;? Erst kurz vor Weihnachten hatte
Iiris ihre Elternschulung fortgesetzt und begonnen, Ly und mir eine nächste
Fernsehserie aus Korea zu zeigen: &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hometown_Cha-Cha-Cha"&gt;Hometown Cha-Cha-Cha&lt;/a&gt;. Das alles erzählte ich
nun dem Mädchen und erfuhr, dass sie Yoonchin heißt, und ich durfte ein Selfie
mit ihr machen. Dieses Selfie zeige ich euch allerdings nicht, das habe ich nur
für Iiris gemacht. Später kam auch noch eine Freundin von ihr und die beiden
sprachen in Koreanisch miteinander, was ich sogleich am Klang erkannte (weil wir
kein Netflix haben sondern diese Serien im O-Ton mit englischen Untertiteln
schauen). Iiris saß zu diesem Zeitpunkt mit Ly vorm Fernseher und schaute die
nächste Episode von &lt;em&gt;Hometown Cha-Cha-Cha&lt;/em&gt; an. Aber jetzt kommt’s: als ich nach
Hause kam, war Iiris noch nicht einmal neidisch darüber, dass ich zwei echte
Koreanerinnen getroffen hatte, während sie nur eine nächste Episode geschaut
hatte. Und als ich ihr anbot, am nächsten Mittag für sie ein Treffen mit
Yoonchin zu organisieren, lehnte sie erschrocken ab: „Was sollte ich denn mit
denen reden?!“ Tja, wer nicht will, der hat schon.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir hatten zwei Österreicherinnen zu Gast, die waren echt nett und haben dadurch
bewirkt, dass Iiris mitkam zum „Fest der Nationen“. Ly hatte sowieso geplant,
den Jahreswechsel lieber allein im Bett zu verbringen und gab Iiris und mir
deshalb ihren Segen, diesen Moment gemeinsam mit den 200 in unserem Stadtteil
untergebrachten Pilgerern feiern zu gehen. Das Fest begann mit einem gemeinsamen
Gebet, für die Pilgerer das vierte an diesem Tag, für Iiris das erste seit
Jahren und vermutlich das letzte in absehbarer Zeit. Aber sie ertrug es ohne
Murren und überraschte mich sogar noch dadurch, dass sie bei allen Liedern die
Alt-Stimme vom Blatt mitsang.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während dieses Gebets gab es auch einen lustigen Moment. Wir wurden
aufgefordert, das Vaterunser jeder in seiner Muttersprache zu sprechen. So
erklang in der kleinen Kirche von Nõmme aus zweihundert Mündern ein echtes
Gebabbel in mindestens 20 Sprachen. Und eine einzige Gruppe sprach noch weiter,
als alle anderen schon fertig waren: und zwar die Finnen. Was zumindest die
Esten im Saal zum Schmunzeln brachte, denn das ist ein zweites Klischee über
Finnen: dass sie langsamer seien als andere Menschen, weil ihre Wörter viel
länger sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe das mal nachgezählt und 8 Sprachen anhand der Anzahl Buchstaben im
Vaterunser verglichen. Englisch ist mit nur 262 Zeichen die kurzbündigste
Sprache, und Finnisch fällt in der Tat als langwierigste auf:&lt;/p&gt;
&lt;img alt="../../_images/0106.png" src="../../_images/0106.png" /&gt;
&lt;p&gt;Neben den Finnen gibt es noch ein anderes Volk, das für seine langsame Sprache
bekannt ist: die &lt;em&gt;Ents&lt;/em&gt; in J.R.R. Tolkiens „Herr der Ringe“. Ich erlaube mir,
eure Aufmerksamkeit mit einem Zitat &lt;a class="reference external" href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sprachen_und_Schriften_in_Tolkiens_Welt"&gt;aus der Wikipedia&lt;/a&gt; zu
belasten: „Nachdem sie von den Elben sprechen gelernt hatten, erfanden die Ents
auch eine eigene Sprache. Diese ist wie die Ents selbst sehr langsam und
klangvoll mit ständigen Wortwiederholungen und kann von keinem anderen Volk als
den Ents gelernt werden, da sie sehr kompliziert und zeitaufwändig ist.
a-lalla-lalla-rumba-kamanda-lindor-burúme ist wohl der einzige Versuch, einen
Teil eines entischen Satzes aufzuschreiben. Baumbart, der älteste Ent, sagt in
&lt;em&gt;Die zwei Türme&lt;/em&gt;, dass das Entische in der Regel nicht nur eine Beschreibung,
sondern auch die Geschichte eines Gegenstandes oder Wesens erzählt und die
Wörter deshalb so lang seien. Aus diesem Grund werden einfache Etikett-Begriffe
wie „Berg“ von den Ents in ihrer Redeweise als &lt;em&gt;hastig&lt;/em&gt; empfunden.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ansonsten hat meine Familie gar nichts vom Taizé-Treffen mitbekommen. Selbst
Mari ist zu keinem der Gebete gegangen und fuhr schon am 30.12. frühmorgens
wieder nach Tartu. Wer nicht will, der hat schon.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch der größte Teil des estnischen Volkes (nämlich die mindestens 70%
Nichtchristen) hat kaum etwas mitbekommen von dem Treffen.  Drei Viertel der
Pilgerer mussten in Schulen übernachten, weil sich nicht genügend Gastfamilien
gefunden hatten. Dem estnischen Fernsehen war das Treffen gerade mal einen
&lt;a class="reference external" href="https://www.err.ee/1609563973/tuhanded-noored-palverandurid-veedavad-aastavahetuse-tallinnas"&gt;einminütigen Kurzbericht&lt;/a&gt;
am 31.12. wert (als es schon wieder zu Ende ging), und am 4. Januar nahm sich
ein Radiomoderater Zeit für &lt;a class="reference external" href="https://menu.err.ee/1609567063/noor-kristlane-regina-virma-palverandurid-otsisid-eestlaste-usku-ja-lootust"&gt;ein kurzes Telefoninterview&lt;/a&gt;,
wobei er einleitend klarstellte, dass 4.000 Besucher für Tallinn so viel seien
wie ein größeres Kreuzfahrtschiff (von denen jeden Sommer etwa 100 anlegen) und
dass die Bezeichnung „Pilgerweg“ doch zunächst einmal an Islam und Mekka
erinnere. Mich hätte der damit schnell auf die Palme gebracht. Aber zum Glück
war nicht ich am anderen Ende seiner Leitung, sondern Regina, die seine
rhetorischen Schwerthiebe lachend parierte. Später vergleicht er die
Veranstaltung sogar mit den Kreuzzügen und fragt besorgt, ob auch Gehirnwäsche
stattgefunden habe. Oh Gott. Aber wer nicht will, der hat schon.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere beiden Österreicherinnen beim Abschied am 1. Jänner.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/12/img_20250101_093720.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2024/12/img_20250101_093720.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/12/thumbnails/img_20250101_093720.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2024/12/img_20250101_093720.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/12/img_20250101_094037.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2024/12/img_20250101_094037.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/12/thumbnails/img_20250101_094037.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2024/12/img_20250101_094037.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Uns geht es gut, nur zwei Kleinigkeiten erhoffen wir beharrlich vom Herrn: dass
ich wieder besser schlafe und dass Ly ihre Arthritis überwindet.&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Mit lieben Grüßen aus Tallinn von&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Luc mit Ly, Mari und Iiris&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;section id="nachwort"&gt;
&lt;h2&gt;Nachwort&lt;a class="headerlink" href="#nachwort" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Hier das Programm, mit dem ich obige Grafik erzeugt habe:&lt;/p&gt;
&lt;div class="highlight-default notranslate"&gt;&lt;div class="highlight"&gt;&lt;pre&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="n"&gt;paternosters&lt;/span&gt; &lt;span class="o"&gt;=&lt;/span&gt; &lt;span class="p"&gt;{&lt;/span&gt;
    &lt;span class="s2"&gt;&amp;quot;fin&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;:&lt;/span&gt; &lt;span class="s2"&gt;&amp;quot;&amp;quot;&amp;quot;Isä meidän, joka olet taivaissa. Pyhitetty olkoon sinun nimesi. Tulkoon sinun&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    valtakuntasi. Tapahtukoon sinun tahtosi, myös maan päällä niin kuin taivaassa.&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    Anna meille tänä päivänä meidän jokapäiväinen leipämme. Ja anna meille meidän&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    syntimme anteeksi, niin kuin mekin anteeksi annamme niille, jotka ovat meitä&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    vastaan rikkoneet. Äläkä saata meitä kiusaukseen, vaan päästä meidät pahasta.&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    Sillä sinun on valtakunta ja voima ja kunnia iankaikkisesti.&amp;quot;&amp;quot;&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;,&lt;/span&gt;

    &lt;span class="s2"&gt;&amp;quot;deu&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;:&lt;/span&gt; &lt;span class="s2"&gt;&amp;quot;&amp;quot;&amp;quot;Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.&amp;quot;&amp;quot;&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;,&lt;/span&gt;

    &lt;span class="s2"&gt;&amp;quot;est&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;:&lt;/span&gt; &lt;span class="s2"&gt;&amp;quot;&amp;quot;&amp;quot;Meie Isa, kes Sa oled taevas! Pühitsetud olgu Sinu nimi. Sinu riik tulgu. Sinu&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    tahtmine sündigu nagu taevas, nõnda ka maa peal. Meie igapäevast leiba anna&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    meile tänapäev. Ja anna meile andeks meie võlad, nagu meiegi andeks anname oma&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    võlglastele. Ja ära saada meid kiusatusse, vaid päästa meid ära kurjast. Sest&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    Sinu päralt on riik ja vägi ja au igavesti.&amp;quot;&amp;quot;&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;,&lt;/span&gt;

    &lt;span class="s2"&gt;&amp;quot;fil&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;:&lt;/span&gt; &lt;span class="s2"&gt;&amp;quot;&amp;quot;&amp;quot;Ama namin, sumasalangit Ka. Sambahin ang ngalan Mo. Mapasaamin ang kaharian&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    mo Sundin ang loob Mo dito sa lupa para nang sa langit. Bigyan Mo kami ng&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    aming kakanin sa araw-araw At patawarin Mo kami sa aming mga sala Para nang&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    pagpapatawad namin sa nagkakasala sa amin. At huwag Mo kaming ipahintulot sa&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    tukso At iadya Mo kami sa lahat ng masama.&amp;quot;&amp;quot;&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;,&lt;/span&gt;

    &lt;span class="s2"&gt;&amp;quot;fre&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;:&lt;/span&gt; &lt;span class="s2"&gt;&amp;quot;&amp;quot;&amp;quot;Notre Père, qui es aux cieux, que ton nom soit sanctifié, que ton règne vienne,&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    que ta volonté soit faite sur la terre comme au ciel. Donne-nous aujourd’hui&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    notre pain de ce jour. Pardonne-nous nos offenses, comme nous pardonnons aussi à&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    ceux qui nous ont offensés. Et ne nous laisse pas entrer en tentation mais&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    délivre-nous du Mal.&amp;quot;&amp;quot;&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;,&lt;/span&gt;

    &lt;span class="s2"&gt;&amp;quot;spa&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;:&lt;/span&gt; &lt;span class="s2"&gt;&amp;quot;&amp;quot;&amp;quot;Padre nuestro que estás en el Cielo, santificado sea tu nombre,&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    venga a nosotros tu Reino, hágase tu voluntad en la Tierra como en el Cielo,&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    danos hoy nuestro pan de cada día, y perdona nuestras ofensas, como también&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    nosotros perdonamos a los que nos ofenden, no nos dejes caer en la&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    tentación, y líbranos del mal.&amp;quot;&amp;quot;&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;,&lt;/span&gt;

    &lt;span class="s2"&gt;&amp;quot;pol&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;:&lt;/span&gt; &lt;span class="s2"&gt;&amp;quot;&amp;quot;&amp;quot;Ojcze nasz, któryś jest w niebie święć się imię Twoje; przyjdź&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    królestwo Twoje; bądź wola Twoja jako w niebie tak i na ziemi; chleba&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    naszego powszedniego daj nam dzisiaj; i odpuść nam nasze winy, jako i my&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    odpuszczamy naszym winowajcom; i nie wódź nas na pokuszenie; ale nas zbaw od&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    złego.&amp;quot;&amp;quot;&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;,&lt;/span&gt;

    &lt;span class="c1"&gt;# Ecumenical&lt;/span&gt;
    &lt;span class="c1"&gt;# https://www.wordproject.org/bibles/resources/our_father/e/The%20Lord&amp;#39;s%20Prayer%20_%20Our%20Father_3.html&lt;/span&gt;
    &lt;span class="s2"&gt;&amp;quot;en-e&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;:&lt;/span&gt; &lt;span class="s2"&gt;&amp;quot;&amp;quot;&amp;quot;Our Father in heaven, hallowed be your name, your kingdom come, your will be&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    done, on earth as in heaven. Give us today our daily bread. Forgive us our sins&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    as we forgive those who sin against us. Lead us not into temptation but deliver&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    us from evil.&amp;quot;&amp;quot;&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;,&lt;/span&gt;

    &lt;span class="c1"&gt;# Catholic&lt;/span&gt;
    &lt;span class="c1"&gt;# https://www.wordproject.org/bibles/resources/our_father/e/Our%20Father_4.html&lt;/span&gt;
    &lt;span class="s2"&gt;&amp;quot;en-c&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;:&lt;/span&gt; &lt;span class="s2"&gt;&amp;quot;&amp;quot;&amp;quot;Our Father, who art in heaven, hallowed be thy name. Thy kingdom come,&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    thy will be done, on earth, as it is in heaven. Give us this day our daily&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    bread and forgive us our trespasses as we forgive those who trespass against&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    us; and lead us not into temptation, but deliver us from evil.&amp;quot;&amp;quot;&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;,&lt;/span&gt;

    &lt;span class="c1"&gt;# # Presbyterian Church&lt;/span&gt;
    &lt;span class="s2"&gt;&amp;quot;en-p&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;:&lt;/span&gt; &lt;span class="s2"&gt;&amp;quot;&amp;quot;&amp;quot;Our Father who art in heaven, hallowed be thy name. Thy kingdom come, thy&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    will be done, on earth as it is in heaven. Give us this day our daily bread;&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    and forgive us our debts, as we forgive our debtors; and lead us not into&lt;/span&gt;
&lt;span class="s2"&gt;    temptation, but deliver us from evil.&amp;quot;&amp;quot;&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;,&lt;/span&gt;

&lt;span class="p"&gt;}&lt;/span&gt;

&lt;span class="n"&gt;labels&lt;/span&gt; &lt;span class="o"&gt;=&lt;/span&gt; &lt;span class="p"&gt;[]&lt;/span&gt;
&lt;span class="n"&gt;chars&lt;/span&gt; &lt;span class="o"&gt;=&lt;/span&gt; &lt;span class="p"&gt;[]&lt;/span&gt;
&lt;span class="n"&gt;data&lt;/span&gt; &lt;span class="o"&gt;=&lt;/span&gt; &lt;span class="p"&gt;[]&lt;/span&gt;
&lt;span class="k"&gt;for&lt;/span&gt; &lt;span class="n"&gt;lng&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;,&lt;/span&gt; &lt;span class="n"&gt;text&lt;/span&gt; &lt;span class="ow"&gt;in&lt;/span&gt; &lt;span class="n"&gt;paternosters&lt;/span&gt;&lt;span class="o"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;span class="n"&gt;items&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;():&lt;/span&gt;
    &lt;span class="n"&gt;words&lt;/span&gt; &lt;span class="o"&gt;=&lt;/span&gt; &lt;span class="nb"&gt;len&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;(&lt;/span&gt;&lt;span class="n"&gt;text&lt;/span&gt;&lt;span class="o"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;span class="n"&gt;split&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;())&lt;/span&gt;
    &lt;span class="n"&gt;label&lt;/span&gt; &lt;span class="o"&gt;=&lt;/span&gt; &lt;span class="sa"&gt;f&lt;/span&gt;&lt;span class="s2"&gt;&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;span class="si"&gt;{&lt;/span&gt;&lt;span class="n"&gt;lng&lt;/span&gt;&lt;span class="si"&gt;}&lt;/span&gt;&lt;span class="s2"&gt; (&lt;/span&gt;&lt;span class="si"&gt;{&lt;/span&gt;&lt;span class="n"&gt;words&lt;/span&gt;&lt;span class="si"&gt;}&lt;/span&gt;&lt;span class="s2"&gt;)&amp;quot;&lt;/span&gt;
    &lt;span class="k"&gt;if&lt;/span&gt; &lt;span class="kc"&gt;True&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;:&lt;/span&gt;
        &lt;span class="n"&gt;chars&lt;/span&gt; &lt;span class="o"&gt;=&lt;/span&gt; &lt;span class="nb"&gt;len&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;(&lt;/span&gt;&lt;span class="n"&gt;text&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;)&lt;/span&gt;
    &lt;span class="k"&gt;else&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;:&lt;/span&gt;
        &lt;span class="c1"&gt;# Nur Buchstaben statt auch Satzzeichen und Leerstellen:&lt;/span&gt;
        &lt;span class="n"&gt;chars&lt;/span&gt; &lt;span class="o"&gt;=&lt;/span&gt; &lt;span class="nb"&gt;len&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;(&lt;/span&gt;&lt;span class="s1"&gt;&amp;#39;&amp;#39;&lt;/span&gt;&lt;span class="o"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;span class="n"&gt;join&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;(&lt;/span&gt;&lt;span class="n"&gt;x&lt;/span&gt; &lt;span class="k"&gt;for&lt;/span&gt; &lt;span class="n"&gt;x&lt;/span&gt; &lt;span class="ow"&gt;in&lt;/span&gt; &lt;span class="n"&gt;text&lt;/span&gt; &lt;span class="k"&gt;if&lt;/span&gt; &lt;span class="n"&gt;x&lt;/span&gt;&lt;span class="o"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;span class="n"&gt;isalpha&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;()&lt;/span&gt; &lt;span class="ow"&gt;or&lt;/span&gt; &lt;span class="n"&gt;x&lt;/span&gt;&lt;span class="o"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;span class="n"&gt;isspace&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;()))&lt;/span&gt;
    &lt;span class="n"&gt;data&lt;/span&gt;&lt;span class="o"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;span class="n"&gt;append&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;((&lt;/span&gt;&lt;span class="n"&gt;chars&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;,&lt;/span&gt; &lt;span class="n"&gt;label&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;))&lt;/span&gt;
&lt;span class="n"&gt;data&lt;/span&gt;&lt;span class="o"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;span class="n"&gt;sort&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;(&lt;/span&gt;&lt;span class="n"&gt;key&lt;/span&gt;&lt;span class="o"&gt;=&lt;/span&gt;&lt;span class="k"&gt;lambda&lt;/span&gt; &lt;span class="n"&gt;x&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;:&lt;/span&gt; &lt;span class="o"&gt;-&lt;/span&gt;&lt;span class="n"&gt;x&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;[&lt;/span&gt;&lt;span class="mi"&gt;0&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;])&lt;/span&gt;
&lt;span class="n"&gt;labels&lt;/span&gt; &lt;span class="o"&gt;=&lt;/span&gt; &lt;span class="p"&gt;[&lt;/span&gt;&lt;span class="n"&gt;i&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;[&lt;/span&gt;&lt;span class="mi"&gt;1&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;]&lt;/span&gt; &lt;span class="k"&gt;for&lt;/span&gt; &lt;span class="n"&gt;i&lt;/span&gt; &lt;span class="ow"&gt;in&lt;/span&gt; &lt;span class="n"&gt;data&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;]&lt;/span&gt;
&lt;span class="n"&gt;chars&lt;/span&gt; &lt;span class="o"&gt;=&lt;/span&gt; &lt;span class="p"&gt;[&lt;/span&gt;&lt;span class="n"&gt;i&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;[&lt;/span&gt;&lt;span class="mi"&gt;0&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;]&lt;/span&gt; &lt;span class="k"&gt;for&lt;/span&gt; &lt;span class="n"&gt;i&lt;/span&gt; &lt;span class="ow"&gt;in&lt;/span&gt; &lt;span class="n"&gt;data&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;]&lt;/span&gt;

&lt;span class="kn"&gt;import&lt;/span&gt;&lt;span class="w"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span class="nn"&gt;matplotlib.pyplot&lt;/span&gt;&lt;span class="w"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span class="k"&gt;as&lt;/span&gt;&lt;span class="w"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span class="nn"&gt;plt&lt;/span&gt;
&lt;span class="n"&gt;fig&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;,&lt;/span&gt; &lt;span class="n"&gt;ax&lt;/span&gt; &lt;span class="o"&gt;=&lt;/span&gt; &lt;span class="n"&gt;plt&lt;/span&gt;&lt;span class="o"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;span class="n"&gt;subplots&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;()&lt;/span&gt;
&lt;span class="n"&gt;bars&lt;/span&gt; &lt;span class="o"&gt;=&lt;/span&gt; &lt;span class="n"&gt;ax&lt;/span&gt;&lt;span class="o"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;span class="n"&gt;barh&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;(&lt;/span&gt;&lt;span class="n"&gt;labels&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;,&lt;/span&gt; &lt;span class="n"&gt;chars&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;)&lt;/span&gt;
&lt;span class="n"&gt;ax&lt;/span&gt;&lt;span class="o"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;span class="n"&gt;bar_label&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;(&lt;/span&gt;&lt;span class="n"&gt;bars&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;,&lt;/span&gt; &lt;span class="n"&gt;fmt&lt;/span&gt;&lt;span class="o"&gt;=&lt;/span&gt;&lt;span class="s1"&gt;&amp;#39; &lt;/span&gt;&lt;span class="si"&gt;%d&lt;/span&gt;&lt;span class="s1"&gt;&amp;#39;&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;)&lt;/span&gt;
&lt;span class="n"&gt;ax&lt;/span&gt;&lt;span class="o"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;span class="n"&gt;set_xlim&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;(&lt;/span&gt;&lt;span class="n"&gt;right&lt;/span&gt;&lt;span class="o"&gt;=&lt;/span&gt;&lt;span class="mi"&gt;510&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;)&lt;/span&gt;  &lt;span class="c1"&gt;# adjust xlim to fit labels&lt;/span&gt;
&lt;span class="n"&gt;ax&lt;/span&gt;&lt;span class="o"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;span class="n"&gt;set_title&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;(&lt;/span&gt;&lt;span class="s2"&gt;&amp;quot;Anzahl Zeichen im Vaterunser&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;)&lt;/span&gt;
&lt;span class="n"&gt;plt&lt;/span&gt;&lt;span class="o"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;span class="n"&gt;savefig&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;(&lt;/span&gt;&lt;span class="s2"&gt;&amp;quot;0106.png&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;)&lt;/span&gt;
&lt;span class="n"&gt;plt&lt;/span&gt;&lt;span class="o"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;span class="n"&gt;show&lt;/span&gt;&lt;span class="p"&gt;()&lt;/span&gt;
&lt;/pre&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;N.B. Das Programm hat sich nach dem Rundbrief noch entwickelt. Ein Freund schlug
vor, nur die Buchstaben und keine Satzzeichen zu zählen. Ein anderer wies darauf
hin, dass er die Version, die ich für Englisch verwendet hatte, überhaupt nicht
kenne. Aber egal welche Version ich nehme, Englisch bleibt die schnellste und
Finnisch die langsamste Sprache.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2025/0108.html</guid><pubDate>Wed, 08 Jan 2025 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Weihnachtsgruß aus Tallinn</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/1223.html</link><description>&lt;section id="weihnachtsgrusz-aus-tallinn"&gt;
&lt;h1&gt;Weihnachtsgruß aus Tallinn&lt;a class="headerlink" href="#weihnachtsgrusz-aus-tallinn" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;wir wünschen euch ein gesegnetes Weihnachtsfest mit vielen Begegnungen, wenig
Zeit am Bildschirm, einfachen Freuden, zufriedenen Herzen und mächtigem
Vertrauen in die Zukunft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier unser traditionelles Weihnachtsfamilienfoto 2024:&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/12/img_20241223_165051_10.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2024/12/img_20241223_165051_10.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/12/thumbnails/img_20241223_165051_10.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2024/12/img_20241223_165051_10.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Diesmal gibt es auch zwei Fotos von hinter der Bühne :)&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/12/img_20241223_164958.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2024/12/img_20241223_164958.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/12/thumbnails/img_20241223_164958.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2024/12/img_20241223_164958.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/12/img_20241223_165011.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2024/12/img_20241223_165011.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/12/thumbnails/img_20241223_165011.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2024/12/img_20241223_165011.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Falls ihr demnächst Zeit zum Lesen findet, dann empfehlen wir&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Maris zweiten Rundbrief aus Tartu, den sie gestern geschrieben hat:
&lt;a class="reference internal" href="1223b.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Maris Rundbrief aus Pallas, Jahrgang 2&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Franziskus‘ Rede vor der Römischen Kurie, die er vorgestern gehalten hat:
&lt;a class="reference external" href="https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2024-12/papst-franziskus-wortlaut-roemische-kurie-deutsch.html"&gt;https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2024-12/papst-franziskus-wortlaut-roemische-kurie-deutsch.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Wir hier in Tallinn sind derweil gespannt auf die beiden Jugendlichen, die bei
uns wohnen werden, um am
&lt;a class="reference external" href="https://www.taize.fr/de_rubrique3866.html"&gt;Europäischen Jugendtreffen der Gemeinschaft von Taizé&lt;/a&gt;
teilzunehmen. Über dreitausend Teilnehmer aus aller Welt werden ab dem 28.
Dezember drei Tage lang die Tallinner Innenstadt überfluten.&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Mit lieben Grüßen aus Tallinn von&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Luc, Ly, Mari und Iiris&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/1223.html</guid><pubDate>Mon, 23 Dec 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Schlussdokument der Weltsynode</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/1222.html</link><description>&lt;section id="schlussdokument-der-weltsynode"&gt;
&lt;h1&gt;Schlussdokument der Weltsynode&lt;a class="headerlink" href="#schlussdokument-der-weltsynode" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 22. Dezember 2024&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe begonnen, das Schlussdokument der Weltsynode zu lesen. Hier meine
Lesenotizen. Genauer gesagt habe ich  die &lt;a class="reference external" href="https://www.synod.va/content/dam/synod/news/2024-10-26_final-document/DEU---Documento-finale.pdf"&gt;Deutsche Arbeitsübersetzung des
Generalsekretariats der Bischofssynode&lt;/a&gt;
gelesen.&lt;/p&gt;
&lt;nav class="contents local" id="inhalt"&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="#was-heiszt-synodal" id="id5"&gt;Was heißt „synodal“?&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="#ausgrenzung" id="id6"&gt;Ausgrenzung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="#gesprach-im-geiste" id="id7"&gt;Gespräch im Geiste&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="#die-kirche-in-der-welt" id="id8"&gt;Die Kirche in der Welt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="#abbruch" id="id9"&gt;Abbruch&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/nav&gt;
&lt;section id="was-heiszt-synodal"&gt;
&lt;h2&gt;&lt;a class="toc-backref" href="#id5" role="doc-backlink"&gt;Was heißt „synodal“?&lt;/a&gt;&lt;a class="headerlink" href="#was-heiszt-synodal" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ich versuche ja noch immer herauszufinden, wie die Kirche das Wort „synodal“
eigentlich definiert. Es kommt ja oft genug vor in dem Dokument: „synodaler
Weg“, „synodale Methodik“, „synodale Umkehr“, „synodale Qualität“, „synodale
Sendung“, „missionarisch-synodale Perspektive“, …&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es mag sein, dass Theologen nicht „klar“ im juristischen Sinne sein können, weil
Gott &lt;em&gt;per definitionem&lt;/em&gt; für menschliche Definitionen nicht fassbar ist. Als
Softwareentwickler bin ich damit aber irgendwie nicht ganz zufrieden. Ich
brauche eine &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Definition"&gt;Definition&lt;/a&gt;, die
wenigstens linguistisch gültig ist, einen Satz im Stil „Ein Jungeselle ist ein
männlicher, lediger Erwachsener“ (Beispiel aus den &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Definition#Definitionsregeln"&gt;Definitionsregeln&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oh, ich bin überrascht: unter Punkt (28) stehen einige Sätze dieser Art:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Die Begriffe „Synodalität“ und „synodal“ leiten sich von der alten und
beständigen kirchlichen Praxis ab, sich in Synoden zu versammeln. (…)
Synodalität ist das gemeinsame Gehen der Christen mit Christus und auf das
Reich Gottes zu, in Einheit mit der ganzen Menschheit. (…)  In einfachen und
prägnanten Worten ist die Synodalität ein Weg der geistlichen Erneuerung und
der Strukturreform, der es der Kirche ermöglicht, partizipativer und
missionarischer zu sein, damit sie mit jedem Mann und jeder Frau gehen und das
Licht Christi ausstrahlen kann.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Diese Aussage steht jetzt allerdings leider in offenem Widerspruch zu dem, was
wir mit dem interkonfessionellen Synodenteam in unserem &lt;a class="reference external" href="https://hw.saffre-rumma.net/sc/report/"&gt;Bericht&lt;/a&gt; geschrieben hatten:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;A neologism&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(18) While the word “synod” has been widely used since ancient times to
designate an eccle- siastical council, the adjective “synodal” (together with
its derived noun “synodality”) is a neologism. It has the same parents as
„synod“ (both words come from Greek &lt;em&gt;συν&lt;/em&gt; (together) and &lt;em&gt;ὁδός&lt;/em&gt; (way,
journey), but saying „The Church is synodal“ does obviously not mean that the
Church functions only in synods. This neologism emerged during the pontificate
of Pope Francis. He spoke about it during a speech in 2015&lt;a class="footnote-reference brackets" href="#id3" id="id1" role="doc-noteref"&gt;&lt;span class="fn-bracket"&gt;[&lt;/span&gt;11&lt;span class="fn-bracket"&gt;]&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. It was later&lt;a class="footnote-reference brackets" href="#id4" id="id2" role="doc-noteref"&gt;&lt;span class="fn-bracket"&gt;[&lt;/span&gt;12&lt;span class="fn-bracket"&gt;]&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;
described as “the decision to journey together” that was „at the heart of the
work of renewal the Council Vatican II was encouraging“, as the specific
organization model („modus vivendi et operandi“) of the Church.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(19) Synodality carries in itself unity in diversity.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(20) We suggest the following definition: Synodality is journeying together as
a community. Where journeying means being on our way, we are not yet there. We
cannot exclude anybody because we all are children of God.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Unsere Definition basierte auf zwei Dokumenten des Vatikans (sowie unserer
Deutung):&lt;/p&gt;
&lt;aside class="footnote-list brackets"&gt;
&lt;aside class="footnote brackets" id="id3" role="doc-footnote"&gt;
&lt;span class="label"&gt;&lt;span class="fn-bracket"&gt;[&lt;/span&gt;&lt;a role="doc-backlink" href="#id1"&gt;11&lt;/a&gt;&lt;span class="fn-bracket"&gt;]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;p&gt;Pope Francis, Address at the Ceremony Commemorating the 50th Anniversary of
the Institution of the Synod of Bishops (17 October 2015).
&lt;a class="reference external" href="https://www.vatican.va/content/francesco/en/speeches/2015/october/documents/papa-francesco_20151017_50-anniversario-sinodo.html"&gt;https://www.vatican.va/content/francesco/en/speeches/2015/october/documents/papa-francesco_20151017_50-anniversario-sinodo.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/aside&gt;
&lt;aside class="footnote brackets" id="id4" role="doc-footnote"&gt;
&lt;span class="label"&gt;&lt;span class="fn-bracket"&gt;[&lt;/span&gt;&lt;a role="doc-backlink" href="#id2"&gt;12&lt;/a&gt;&lt;span class="fn-bracket"&gt;]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;p&gt;Synodality in the life and mission of the Church (2 March 2018).
&lt;a class="reference external" href="https://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/cti_documents/rc_cti_20180302_sinodalita_en.html"&gt;https://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/cti_documents/rc_cti_20180302_sinodalita_en.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/aside&gt;
&lt;/aside&gt;
&lt;p&gt;Inhaltlich das Gleiche wurde auch vom offiziellen estnischen Synodenteam
abgesegnet und steht auf unserer Webseite in &lt;a class="reference external" href="https://sinod.katoliku.ee/3/#uudissona"&gt;Estnisch&lt;/a&gt; und &lt;a class="reference external" href="https://sinod.katoliku.ee/en/3/#a-neologism"&gt;English&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der englische Wikipedia-Artikel (&lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Synodality"&gt;Synodality&lt;/a&gt;) ist momentan sehr schlecht.
Diesen Artikel hatte ich im Dezember 2021 begonnen und damals folgende
Definition vorgeschlagen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Synodality (from Greek συν together + ὁδός way, journey) is how the Catholic
Church describes its form of government, differentiating it from democracy and
monarchy.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Meinen Vorschlag machte einige Monate später ein Benutzer namens Veverve mit den
Worten „unsourced and not to be found in the body of the article“ zunichte und
ersetzte ihn durch eine linguistisch ungültige Aussage:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Synodality (from Greek συν together + ὁδός way, journey) is in the Catholic
Church a term „often used to describe the process of fraternal collaboration
and discernment that bodies like the [Synod of Bishops] were created to
express.“[1]&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Diese letzteren Informationen habe ich übrigens in der &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Synodality&amp;amp;action=history&amp;amp;dir=prev"&gt;Historie des Artikels&lt;/a&gt;
nachgeschlagen. Oh, und ich sehe, dass &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/User:Veverve"&gt;Veverve&lt;/a&gt; sich inzwischen zurückgezogen
hat mit der Begründung „that I took too much of my time to write or enhance
articles that no one outside of a tiny circle cared about“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oh, und jetzt habe ich auch den französischen Artikel &lt;a class="reference external" href="https://fr.wikipedia.org/wiki/Synodalit%C3%A9"&gt;Synodalité&lt;/a&gt; gesehen. Der gefällt mir
richtig gut:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;La &lt;strong&gt;synodalité&lt;/strong&gt; (du mot « synode », formé du grec σύν « ensemble » et ὁδός «
chemin, voyage ») est la manière dont l’Église catholique fait participer à sa
mission les différentes entités qui la composent. Il s’agit d’un processus de
collaboration et de discernement auquel sont dédiés des organismes comme le
Synode des évêques. Préconisée par le pape François, elle a été en 2023-2024
au centre du Synode sur la synodalité.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Einen deutschen Artikel in der Wikipedia über Synodalität gibt es zur Zeit noch
nicht. (Und ich werde mich hüten, den anzulegen.)&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="ausgrenzung"&gt;
&lt;h2&gt;&lt;a class="toc-backref" href="#id6" role="doc-backlink"&gt;Ausgrenzung&lt;/a&gt;&lt;a class="headerlink" href="#ausgrenzung" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Katholiken Estlands haben laut meinem Empfinden eine recht starke Tendenz,
in ihrer eigenen Welt zu leben und sich von anderen recht deutlich abzugrenzen
und gewisse Gruppen sogar auszuschließen. Das Abschlussdokument bestätigt mir,
dass aus Rom deutliche Signale kommen, diese Haltung zu ändern. Es gibt viel zu
tun!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Punkt (36) lese ich als Abmahnung an Bischöfe, die die Ausgrenzung homosexueller
oder wiederverheirateter Menschen auch im Jahr 2025 noch fördern: „Traurigkeit
über die weit verbreiteten Schwierigkeiten innerhalb der Kirche, blühende
Beziehungen zwischen Männern und Frauen, zwischen verschiedenen Generationen und
zwischen Einzelpersonen und Gruppen mit unterschiedlichen kulturellen
Identitäten und sozialen Bedingungen vollständig zu leben.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Punkt (38) „Die ganze Kirche bestand schon immer aus einer Vielzahl von Völkern
und Sprachen sowie aus Ortskirchen. Diese Ortskirchen wiederum besaßen seit
jeher ihre eigenen Riten und Disziplinen sowie ihr eigenes theologisches und
geistliches Erbe, ebenso wie ihre eigenen Berufungen, Charismen und Dienste zur
Förderung des Gemeinwohls. Die Einheit in der Vielfalt wird durch Christus, den
Eckstein, und den Heiligen Geist, die Quelle aller Harmonie, verwirklicht. Diese
Einheit in der Vielfalt ist genau das, was mit der Katholizität der Kirche
gemeint ist.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Punkt (41) „An jedem Ort der Erde leben Christen Seite an Seite mit Menschen,
die nicht getauft sind, aber Gott durch die Ausübung einer anderen Religion
dienen. (…) Dialog, Begegnung und Austausch von Gaben, die für eine synodale
Kirche typisch sind, sind Aufrufe, sich für Beziehungen zu anderen religiösen
Traditionen zu öffnen, mit dem Ziel, Freundschaft, Frieden, Harmonie und das
Teilen moralischer und spiritueller Werte und Erfahrungen in einem Geist der
Wahrheit und Liebe zu etablieren.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Punkt (42) Die Diversität der Kirche ist „Einladung an jeden Menschen, sich mit
seinen eigenen unbewussten Vorurteilen auseinanderzusetzen, der Versuchung zu
widerstehen, im Mittelpunkt zu stehen, und sich für die Akzeptanz anderer
Perspektiven zu öffnen.“&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="gesprach-im-geiste"&gt;
&lt;h2&gt;&lt;a class="toc-backref" href="#id7" role="doc-backlink"&gt;Gespräch im Geiste&lt;/a&gt;&lt;a class="headerlink" href="#gesprach-im-geiste" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Oh! Ich lese zum ersten Mal, dass es eine Methode gibt, die „Gespräch im Geiste“
genannt wird (Punkt 45). Ich habe ein wenig gesurft: &lt;a class="reference external" href="https://www.katholische-kirche-steiermark.at/portal/glaubenfeiern/unserenglaubenerleben/spiritualitaet/artikeltermine/article/43145.html"&gt;1&lt;/a&gt;,
&lt;a class="reference external" href="https://www.schoenstatt.de/de/news/6288/112/Gespraech-im-Geist-Folge-5-der-Serie-Synodales-Leben-im-Bund.htm"&gt;2&lt;/a&gt;,
&lt;a class="reference external" href="https://fsspx.news/de/news/synodale-methode-gespraech-im-geiste-ursprung-und-grenzen-41036"&gt;3&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tja, hier in Estland haben wir davon leider &lt;em&gt;nichts&lt;/em&gt; mitbekommen. Was
gewissermaßen meine Schuld ist, weil ich meinen Posten als Synodalreferent
vorzeitig hingeschmissen habe.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="die-kirche-in-der-welt"&gt;
&lt;h2&gt;&lt;a class="toc-backref" href="#id8" role="doc-backlink"&gt;Die Kirche in der Welt&lt;/a&gt;&lt;a class="headerlink" href="#die-kirche-in-der-welt" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Punkt 47 gefällt mir: „Wir leben in einer Zeit, die von immer größeren Un-
gleichheiten, wachsender Enttäuschung über traditionelle Regierungsmodelle,
Ernüchterung über das Funktionieren der Demokratie, zunehmenden autokratischen
und diktatorischen Ten- denzen und der Vorherrschaft des Marktmodells ohne
Rücksicht auf die Verletzlichkeit der Menschen und der Schöpfung geprägt ist.
Die Versuchung kann darin bestehen, Konflikte mit Gewalt statt durch Dialog zu
lösen. Authentische Praktiken der Synodalität ermöglichen es Christen, eine
kritische und prophetische Stimme gegenüber der vorherrschenden Kultur zu sein.
Auf diese Weise können wir einen besonderen Beitrag zur Suche nach Antworten auf
viele Herausforderungen leisten, mit denen unsere heutigen Gesellschaften beim
Aufbau des Gemeinwohls konfrontiert sind.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich lese daraus, dass Christen sich durchaus politisch engagieren und ihre
Stimme wenn nötig erheben sollten. Eine Vorstellung von Kirche, die unter
estnischen Katholiken eher unbeliebt ist.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="abbruch"&gt;
&lt;h2&gt;&lt;a class="toc-backref" href="#id9" role="doc-backlink"&gt;Abbruch&lt;/a&gt;&lt;a class="headerlink" href="#abbruch" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Bis zum Anfang des zweiten Teils habe ich es geschafft, aber hier will ich die
Lektüre lieber abbrechen, denn der Text ist gewissermaßen gefährlich für meine
Gesundheit. Er bringt mich in Versuchung, wieder mit anzupacken. Es gibt so viel
zu tun in der Kirche! Aber der Bischof hat ja Recht, wenn er mir sagt „Beruhige
dich, Luc“. Marge erledigt ihren Job doch gut. Sie hat schon vor zwei Monaten,
gleich nach Veröffentlichung des Dokuments, auf dem Blog der estnischen
Katholiken eine sachliche Zusammenfassung veröffentlicht: &lt;a class="reference external" href="https://katoliku.ee/index.php/et/uudised/vaelismaa/1228-roomas-loppes-piiskoppide-sinod"&gt;Roomas lõppes
piiskoppide sinod&lt;/a&gt;.
Das kann sie besser, als ich es je könnte.  Und sporadische emotionale Beiträge,
wie ich sie liefere, stören da eher. Zumal ich nicht auf dem Laufenden bin,
vieles einfach nicht mitbekomme. Dazu bräuchte es mehr Zeit. Deshalb kann ich
nicht ab und zu mal schnell aushelfen, das könnte ich nicht einmal als
Halbtagsjob, sondern das dürfte ich nur tun, wenn ich davon meine Familie
ernähren könnte. Schuster, bleib bei deinen Leisten!&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/1222.html</guid><pubDate>Sun, 22 Dec 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Von Katastrophen und Freuden</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/1216.html</link><description>&lt;section id="von-katastrophen-und-freuden"&gt;
&lt;h1&gt;Von Katastrophen und Freuden&lt;a class="headerlink" href="#von-katastrophen-und-freuden" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;in dieser vorweihnachtlichen Wartezeit versuche ich nochmal zu erzählen, wie es
mir geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gesundheitlich geht es mir gut. Am meisten stört mich, dass ich seit der
Hüftoperation noch nicht wieder im Schneidersitz auf dem Boden sitzen kann. Aber
ich bringe schon wieder 67 Kg auf die Waage und gewöhne mich immer mehr an meine
diversen Behinderungen. Heute habe ich mir zum Beispiel Pfannenfritten gemacht.
Diese Methode habe ich entwickelt seit die Portionen im Restaurant zu groß für
mich sind. Ich nehme eine mittelgroße Kartoffel, schneide sie in Stäbchen und
brate diese in Öl auf der Pfanne. Das reicht schon, um mich glücklich zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ly ist gesundheitlich schlimmer dran als ich. Das habe ich euch aus Gründen des
Datenschutzes bisher noch nicht erzählt. Sie leidet schon seit über einem Jahr
an einer Arthritis, die die Ärzte ihr nicht erklären können.  Ihr Homöopath
dagegen hat schon im Januar per Bioresonanz diagnostiziert, dass es sich um eine
Infektion mit dem &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Humanes_Cytomegalievirus"&gt;Cytomegalievirus&lt;/a&gt; handelt.  Dank der
homöopatischen Mittel ist immerhin die Schwellung an den Hand- und
Fingergelenken zurückgegangen. Aber die Fußgelenke sind noch problematisch. Sie
geht wie eine alte Frau und verlässt die Wohnung nicht ohne Krücke. Im Herbst
konnte sie trotzdem noch mit dem Bus nach Vigala fahren, um Äpfel zu trocknen
und die Ruhe zu genießen. Aber vor zwei Wochen hatte sie einen Schub und ist
seitdem nicht mehr aus der Wohnung gegangen. Wir hoffen natürlich, dass das bald
vorbei ist und völlig ausheilt. Auch Sharif (mein Programmierer in Bangladesh)
ist schlimmer dran als ich, er leidet an einer Depression und ist jetzt deswegen
in Behandlung. Wir hoffen, dass er im Januar wieder einsatzbereit ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mari fühlt sich wohl als Studentin in Tartu. Schon im März schrieb sie extra für
euch folgenden Artikel (sorry für die verspätete Veröffentlichung): &lt;a class="reference internal" href="1028.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Mari: Mein erstes Semester in Tartu&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.
Eigentlich wollte sie im April 2025 für ein halbes Jahr mit Erasmus nach Berlin
ziehen, aber vor einigen Wochen erfuhr sie, dass ihre Bewerbung abgelehnt worden
ist. Kunsthochschulen sind also scheinbar recht beliebt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Iiris hat zur Zeit viele Verpflichtungen mit der Posaune, weil im Dezember immer
so viele Konzerte sind. Deshalb erleben wir sie zu Hause meistens im Ruhezustand
in ihrem Bett, mit ihrem Telefon in der Hand. Letzteres macht mir schon Sorgen.
Immerhin ist „Hirnfäule“ (&lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Brain_rot"&gt;brain rot&lt;/a&gt;) zum englischen Wort des Jahres
gewählt worden und der Guardian (dem ich schon allein wegen seines
Geschäftsmodells zu vertrauen trendiere) meint &lt;a class="reference external" href="https://www.theguardian.com/commentisfree/2024/dec/09/brain-rot-word-of-the-year-reality-internet-cognitive-function"&gt;The evidence is getting harder
to ignore&lt;/a&gt;.
Ein Professor der Ecole Normale Supérieure de Paris dagegen bezeichnet zumindest
die Theorie vom sinkenden IQ als Panikmache: &lt;a class="reference external" href="https://www.polytechnique-insights.com/en/columns/society/declining-global-iq-reality-or-moral-panic/"&gt;Declining global IQ: reality or
moral panic?&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das estnische Unterrichtsministerium plant, die Berufsschule von Vigala zu
schließen! Das wäre eine Katastrophe für das ganze Dorf und die ohnehin durch
Landflucht gebeutelte Gegend &lt;a class="footnote-reference brackets" href="#err" id="id1" role="doc-noteref"&gt;&lt;span class="fn-bracket"&gt;[&lt;/span&gt;1&lt;span class="fn-bracket"&gt;]&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Auch Lys und mein Plan, in einigen Jahren
aus dem „Exil“ (Tallinn) wieder in unsere „Heimat“ (Vigala) zu ziehen, ist
dadurch gefährdet. Zum Beispiel kann ich mir kaum vorstellen, dass das einzige
Lebensmittelgeschäft im Umkreis von zehn Kilometern noch lange überlebt, wenn
die Berufsschule verschwindet. Es besteht scheinbar noch Hoffnung. Immerhin
&lt;a class="reference external" href="https://petitsioon.ee/toetamevvttkjatkamist#btn-more"&gt;3971 Unterschriften&lt;/a&gt;
haben sie gesammelt, um gegen die Schließung zu protestieren.  Falls das
gelingt, wird es allerdings nicht mein Verdienst gewesen sein, denn abgesehen
von meiner Unterschrift habe ich nicht mitgeholfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sowieso denke ich in letzter Zeit öfter als früher  „Och
macht doch was ihr wollt“. Zum Beispiel als die Amerikaner den Herrn Trump
wiedergewählt hatten (siehe &lt;a class="reference internal" href="1107.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Wir sind vom Idiotenclub&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;). Oder als Ly noch ein drittes Sofa für
unsere ohnehin überfüllte Stadtwohnung kaufte. Ich klinke mich dann aus, auf
mich hört ja eh keiner.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, ich bin ein nutzloser alter weißer Mann geworden. Ich sehe das auch an
kleinen Alltagserlebnissen. Neulich, als ich auf den Bus wartete, hätte ich
beinahe den Bus Nr 45 weiterfahren lassen, weil ich die Nummer als „nicht für
mich“ registriert hatte. Dabei sind 36 und 45 die beiden Linien, die an unserer
Bushaltestelle vorbei kommen. Oder ich drücke auf den falschen Knopf unseres
elektrischen Herdes und wundere mich nach einigen Minuten, dass die Milch für
meinen Kakau nicht warm wird, während die leere Pfanne auf der Platte daneben zu
knistern begonnen hat. Und vor ein paar Tagen bekam ich den Schraubdeckel einer
Burke &lt;a class="footnote-reference brackets" href="#burke" id="id2" role="doc-noteref"&gt;&lt;span class="fn-bracket"&gt;[&lt;/span&gt;2&lt;span class="fn-bracket"&gt;]&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; nicht auf und  suchte nach einem Messer, um den Deckel mit
Gewalt zu öffnen, da trat Iiris hinzu und meinte „Lass mich mal“, und mit einem
kurzen Griff hatte sie das Glas geöffnet. Ich finde es schon etwas peinlich,
dass ich mit 56 Jahren von meiner Tochter an Körperkraft übertroffen werde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Versteht mich nicht falsch. Den nutzlosen alten weißen Mann meine ich keineswegs
abwertend. Dass ich alt werde, habe ich mit allen anderen Menschen gemeinsam,
Hautfarbe und Geschlecht kann man sich nicht aussuchen, und über nutzlose Arbeit
schrieb ich neulich einen &lt;a class="reference internal" href="1016.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;ganzen Blogeintrag&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Und als ich noch bei
den Pfadfindern war, las ich mal in einem pädagogischen Lehrbuch den Satz „Das
eigentliche Ziel eines guten Pfadfinderleiters besteht darin, sich nutzlos zu
machen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ganz nutzlos bin ich allerdings noch nicht. Zum Beispiel für Lino werde ich
weiterhin gebraucht. Genauer gesagt bräuchte es sogar mindestens drei Lucs, um
Lino angemessen und nachhaltig zu warten und weiterzuentwickeln. Deshalb
erinnere ich euch daran: bitte betet mit mir, dass sich Menschen finden, die
eine Trägerorganisation für Lino und ähnliche freie Softwareprodukte aufbauen
wollen. Sorry falls ich mich wiederhole, aber das scheint mir wichtig, weil ich
sehe, dass die Menschheit bezüglich Softwarenutzung in einer katastrophalen
Zwickmühle steckt. Wir sind auf dem Weg in eine neue Form der Sklaverei, deren
Ausmaß man sich bisher nicht vorstellen kann. Sowohl Privatunternehmen als auch
öffentliche Verwaltungen vertrauen lebenswichtige Arbeitsprozesse und Daten
Konzernen an, deren erklärtes Ziel nichts als die Bereicherung ihrer Aktionäre
ist. Unsere Entscheidungsträger sind verwirrt und kaufen Katzen im Sack, weil
sie keine andere Wahl haben. Trotz solch katastrophaler Aussichten verliere ich
den Mut nicht. Ein offensichtlicher Grund zur Hoffnung ist, dass ich mich ja
vielleicht irre. Viele Leute sehen das Problem nicht bzw. finden es nicht so
schlimm.  Es kann also durchaus sein, dass meine Sorge unberechtigt ist. Darüber
werden wir frühestens in ein paarhundert Jahren urteilen, wenn wir gemütlich im
Himmel bei einem Gläschen zusammensitzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Solche politisch-philosophischen Erwägungen sind gar nicht der eigentliche Grund
dafür, dass ich Lino mache.  Der eigentliche Grund ist, dass Lino mir täglich
Freude gibt.  Heute Morgen habe ich einen Bug verstanden und behoben, nach dem
ich seit Monaten gesucht hatte.  Gestern habe ich mit Hannes einen neuen Lino
aus der Taufe gehoben, der voraussichtlich noch dieses Jahr in Produktion gehen
wird. Vorgestern habe ich endlich Resultate liefern können für ein Projekt, an
dem ich mehrere Mannwochen gearbeitet hatte. Und so geht das täglich. Weitere
Geschichten aus dem Geschäftsleben eines Ostbelgiers im Ausland erzähle ich in
meinem letzten &lt;a class="reference external" href="https://www.saffre-rumma.net/blog/2024/1107/"&gt;Rundbrief an Kunden&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls wir in den kommenden Wochen nichts mehr voneinander hören, wünschen wir
euch eine gesegnete Adventszeit, frohe Weihnacht und einen guten Rutsch ins
nächste Jahr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc mit Ly, Mari und Iiris&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;section id="fusznoten"&gt;
&lt;h2&gt;Fußnoten&lt;a class="headerlink" href="#fusznoten" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;aside class="footnote-list brackets"&gt;
&lt;aside class="footnote brackets" id="err" role="doc-footnote"&gt;
&lt;span class="label"&gt;&lt;span class="fn-bracket"&gt;[&lt;/span&gt;&lt;a role="doc-backlink" href="#id1"&gt;1&lt;/a&gt;&lt;span class="fn-bracket"&gt;]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;p&gt;Mehr über diesen Plan gibt es nur in Estnisch (welcher Ausländer außer
unseren Freunden würde sich auch dafür interessieren):  &lt;a class="reference external" href="https://www.err.ee/1609466626/ministeerium-tahab-korraldada-umber-hiiumaa-ja-vana-vigala-kutsekooli-too"&gt;Ministeerium tahab
korraldada ümber Hiiumaa ja Vana-Vigala kutsekooli töö (2024-09-20)&lt;/a&gt;,
&lt;a class="reference external" href="https://www.err.ee/1609525654/impulss-vana-vigala-kutsekooli-sulgemise-laiem-moju-teeb-kohalikele-muret"&gt;Vana-Vigala kutsekooli sulgemise laiem mõju teeb kohalikele muret (2024-11-19)&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/aside&gt;
&lt;aside class="footnote brackets" id="burke" role="doc-footnote"&gt;
&lt;span class="label"&gt;&lt;span class="fn-bracket"&gt;[&lt;/span&gt;&lt;a role="doc-backlink" href="#id2"&gt;2&lt;/a&gt;&lt;span class="fn-bracket"&gt;]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;p&gt;Eine &lt;a class="reference external" href="https://de.wiktionary.org/wiki/Burke"&gt;Burke&lt;/a&gt; (estnisch
&lt;em&gt;purk&lt;/em&gt;) ist ein verschließbares Glasgefäß, das z.B. zum Einmachen von
Lebensmitteln benutzt wird. In Deutsch ist das Wort nicht sehr verbreitet und
wurde möglicherweise durch Baltendeutsche aus dem Estnischen importiert.&lt;/p&gt;
&lt;/aside&gt;
&lt;/aside&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/1216.html</guid><pubDate>Mon, 16 Dec 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Sonntag, 15. Dezember 2024</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/1215.html</link><description>&lt;section id="sonntag-15-dezember-2024"&gt;
&lt;h1&gt;Sonntag, 15. Dezember 2024&lt;a class="headerlink" href="#sonntag-15-dezember-2024" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;In der Kirche mache ich weiterhin „Minimumprogramm“, d.h. ich erfülle meine
Sonntagspflicht. Auf dieses kostenlose lebenslange Selbstfindungstraining will
ich nicht verzichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute morgen ging ich für 11.30 Uhr zum Hochamt in der Kathedrale. Das Hochamt
mag ich zwar eigentlich nicht, weil es mir zu pompös ist, aber an diesem Sonntag
störte es zeitlich am wenigsten unser Familienleben. Unterwegs erfuhr ich, dass
heute auch Kindermesse war. Die findet einmal im Monat zeitgleich zum Hochamt
statt und hat gegenüber diesem mehrere Vorteile: sie ist nicht so pompös,
deutlich kürzer, und ich verstehe die Predigt. Das folgende ist jetzt nicht die
heutige Predigt, sondern vielleicht eher davon inspiriert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der dritte Adventssonntag wird in der Kirche „Freut-euch-Sonntag“ (Gaudete)
genannt. Dabei war erst zwei Wochen zuvor vom Weltuntergang die Rede, dass „die
Völker auf der Erde bestürzt und ratlos sein werden“ und die Menschen „vor Angst
vergehen werden in der Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen“.
Solche Inhalte (wenn sie gekonnt dargestellt werden) sind beliebt in den
Internetkneipen, weil sie Emotionen auslösen. Aber heute morgen in der Kirche
rief uns Paulus zu: „Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!“ und „Sorgt euch um
nichts“. Damit bekäme er auf Facebook bestenfalls ein paar freche Bemerkungen im
Stil „Träum mal schön weiter“, denn wie soll man sich in so einer Welt freuen
und keine Sorgen machen.  Also stellen wir heute noch genau die gleiche Frage
wie die Leute damals Johannes den Täufer: „Was sollen wir also tun?“ Und seine
Antwort ist interessant: „Wer zwei Gewänder hat, der gebe eines davon dem, der
keines hat, und wer zu essen hat, der handle ebenso!“ Also um sich freuen zu
können, braucht man keine Heldentaten zu vollbringen und keine Reichtümer
anzuhäufen, sondern muss lernen, etwas abgeben von dem, was man im Überfluss
hat. Dieses Abgeben ist bei weitem nicht so einfach wie es sich anhört und ist
ein lebenslanger Lernprozess. Unsere Weihnachtsgeschenke sind nur ein Symbol
dafür.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ob dieses wöchentliche Glaubenstraining so wichtig ist, weiß ich nicht. Aber ich
stelle mir schon die Frage, weshalb manche Leute viel Zeit und Geld investieren
für Gesundheit, Bildung und Kultur, und sich im Grunde ihres Herzens dennoch
unzufrieden fühlen, während ich hier ganz ohne eigenen Verdienst mein Leben
genieße und sogar eine Krebserkrankung als Abenteuer erlebe. Und ich vermute,
dass das die langfristige Heilwirkung der Kirche ist. Aber beweisen kann man das
nicht, Gott ist größer als jede Wissenschaft.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/1215.html</guid><pubDate>Sun, 15 Dec 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Entschuldigung? Verzeihung!</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/1129.html</link><description>&lt;section id="entschuldigung-verzeihung"&gt;
&lt;h1&gt;Entschuldigung? Verzeihung!&lt;a class="headerlink" href="#entschuldigung-verzeihung" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 29. November 2024&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Scheinbar sind viele Menschen deutscher Sprache nicht fähig, einen Unterschied
zwischen Entschuldigung und Verzeihung zu erkennen. „Du musst dich
&lt;em&gt;entschuldigen&lt;/em&gt;!“ sagt eine Frau zu dem Kind, das einen Passanten angerempelt
hat. Und sogar ein Buchautor, der es doch wissen müsste, schreibt „Ein
ausgeprägter Narzisst kann sich nicht aufrichtig &lt;em&gt;entschuldigen&lt;/em&gt;, er ist
unfähig, Bedauern oder Reue zu zeigen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo? Habe ich was verpasst?  Wenn du zu einem Termin nicht kommen konntest,
weil du krank warst, dann &lt;em&gt;entschuldigst&lt;/em&gt; du dich mit einem ärztlichen Attest.
Sich entschuldigen bedeutet sich seiner Schuld zu entledigen, dem anderen zu
zeigen, dass man keine Schuld hat. Wenn du den Termin aber einfach nur
verschlafen hast, dann bist du Schuld an deinem Fehlen, hast du eben &lt;em&gt;keine&lt;/em&gt;
Entschuldigung, sondern musst deine Schuld &lt;em&gt;eingestehen&lt;/em&gt; und um &lt;em&gt;Verzeihung&lt;/em&gt;
bitten. Entschuldigung ist dann schlicht das &lt;em&gt;falsche Wort&lt;/em&gt;. Sich zu
entschuldigen kann die Verzeihung des anderen dann sogar verhindern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Friedliebende Menschen erkennt man &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; daran, dass sie niemandem weh tun,
sondern dass sie dir verzeihen, &lt;em&gt;wenn&lt;/em&gt; du ihnen weh getan hast, sei es
versehentlich oder absichtlich. Verzeihen bedeutet, auf Rache zu verzichten.
Verzeihen kann nur derjenige, der geschädigt wurde. Du kannst ihm bestenfalls
dabei helfen, indem du deinen Fehler einsiehst, deine Schuld bekennst, Reue
zeigst und den Geschädigten um Verzeihung bittest.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn du aber kommst und „dich entschuldigst“ und zwischen den Zeilen vom anderen
erwartest, dass er „deine Entschuldigung annimmt“, dann beteuerst du  zumindest
grammatisch deine Unschuld und verleugnest deinen Fehler.  Es ist schwer,
jemandem zu verzeihen, der seinen Fehler noch nicht einmal einsieht. So gesehen
gefährden wir sogar den Frieden, wenn wir den Unterschied zwischen Verzeihung
und Entschuldigung verwischen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und die Wikipedia, die doch eigentlich Klarheit schaffen sollte,  ist bei diesem
Thema (zumindest momentan) eine Katastrophe. Sie leitet &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Verzeihung&amp;amp;redirect=no"&gt;Verzeihung&lt;/a&gt; nach
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Entschuldigung"&gt;Entschuldigung&lt;/a&gt;  um und
suggeriert dort, dass man „früher“ einen Unterschied gemacht habe und inzwischen
jedoch eine „Begriffsverschiebung“ stattgefunden habe. Ich lese daraus: wer wie
ich noch einen Unterschied machen will, sei folglich ein altmodischer
&lt;a class="reference external" href="https://en.wiktionary.org/wiki/Korinthenkacker"&gt;Korintenkacker&lt;/a&gt;. Danke für
das Doppelkompliment. (Nachdem ich mich beruhigt hatte, habe ich immerhin einen
ersten Schritt getan und „Verzeihung“ nach „Vergebung“ statt „Entschuldigung“
umgeleitet.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Leonhard Menges benutzt diplomatischerweise in &lt;a class="reference external" href="https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/dzph-2021-0070/html"&gt;Boshammer über Verzeihen&lt;/a&gt; das Wort
„Entschuldigung“ im „modernen“ Sinne und fügt dann in Klammern ein „(oder
besser: Bitte um Verzeihung)“ hinzu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier noch Beispiele:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.psychologie-heute.de/leben/artikel-detailansicht/39726-es-gibt-kein-recht-auf-entschuldigung.html"&gt;https://www.psychologie-heute.de/leben/artikel-detailansicht/39726-es-gibt-kein-recht-auf-entschuldigung.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.mdr.de/wissen/sich-richtig-fuer-fehler-entschuldigen-um-verzeihung-bitten-100.html"&gt;https://www.mdr.de/wissen/sich-richtig-fuer-fehler-entschuldigen-um-verzeihung-bitten-100.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;section id="p-s"&gt;
&lt;h2&gt;P.S.&lt;a class="headerlink" href="#p-s" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;20260219 Das &lt;a class="reference external" href="https://www.dwds.de/wb/entschuldigen#etymwb-1"&gt;Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache&lt;/a&gt; konstatiert schlicht und
neutral diese Fehlentwicklung der Sprache. Sich entschuldigen ist heute
einfach das Gleiche wie um Verzeihung bitten. Menschen deutscher Sprache nicht
fähig, einen Unterschied zwischen Entschuldigung und Verzeihung zu erkennen.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/1129.html</guid><pubDate>Fri, 29 Nov 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Wir sind vom Idiotenclub</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/1107.html</link><description>&lt;section id="wir-sind-vom-idiotenclub"&gt;
&lt;h1&gt;Wir sind vom Idiotenclub&lt;a class="headerlink" href="#wir-sind-vom-idiotenclub" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 7. November 2024&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach über zwanzig Jahren kam mir heute wie zufällig das Lied „Wir sind vom
Idiotenclub“ wieder in den Kopf. Der Refrain lautet so:&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Wir sind vom Idiotenclub und laden herzlich ein,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;bei uns ist jeder gern gesehn, nur blöde muss er sein,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;bei uns heißt die Parole „sei blöd bis an den Tod“,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;und wer am allerblödsten ist, wird Oberidiot.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Eine Gruppe namens „Liederjan“ sang das in den 1980er Jahren. Ha! Hier ist es
ja:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=UdBiOkiuLa8&amp;amp;t=66s"&gt;https://www.youtube.com/watch?v=UdBiOkiuLa8&amp;amp;t=66s&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damals witzelten sie über die Bundesrepublik, heute würden sie vielleicht über
die USA witzeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber jetzt mal seriös. Was bedeutet Trumps Wiederwahl für die EU und Russland?
„Ein schwieriger Tag für Europa“ meinten drei ZDF-Korrespondenten:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.zdf.de/nachrichten/heute-19-uhr/reaktionen-trump-wahlsieg-sgs-video-100.html"&gt;https://www.zdf.de/nachrichten/heute-19-uhr/reaktionen-trump-wahlsieg-sgs-video-100.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tja, ich hätte den Mann nicht gewählt, weil mir seine Art zu kommunizieren nicht
gefällt. Aber ich sehe auch eine Hoffnung daran: wenn dadurch jetzt die
Zusammenarbeit zwischen der EU und den USA schrumpft, kommen wir vielleicht
irgendwann mal besser voran, um unsere Konflikte mit Russland auf synodale Art
zu lösen. Mit „synodal“ meine ich, dass die Streitenden „gemeinsam unterwegs“
sind, also keiner den anderen ausschließt bei der Kompromisssuche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Herr, erbarme dich unser!&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/1107.html</guid><pubDate>Thu, 07 Nov 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Mari: Mein erstes Semester in Tartu</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/1028.html</link><description>&lt;section id="mari-mein-erstes-semester-in-tartu"&gt;
&lt;h1&gt;Mari: Mein erstes Semester in Tartu&lt;a class="headerlink" href="#mari-mein-erstes-semester-in-tartu" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Montag, 28. Oktober 2024. Von Mari Saffre. Geschrieben schon am 6. März 2024,
aber aus technischen Gründen erst heute veröffentlicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle Patentanten und Tanten wollen ja gerne wissen, was ich in Tartu an der
Schule für höhere Kunst Pallas denn so mache. Jetzt ist das erste Halbjahr um
und ich kann auch so einiges zeigen, was wir bisher gemacht haben. Ein Foto von
meinen Zeichnungen vom ersten Zeichnungskurs, wo wir erste Zeichnungsübungen und
verschiedene Stillleben mit Graphit und Kohle machten. Daneben sieht man auch
einige bunte 5-10 Minuten- Skizzierungsübungen (einzelne Stunden neben
zeitintensiveren Stillleben), die mir am meisten Spaß machten.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/03/ms/20240216_181044.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2024/03/ms/20240216_181044.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/03/ms/thumbnails/20240216_181044.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2024/03/ms/20240216_181044.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/03/ms/20240221_125344.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2024/03/ms/20240221_125344.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/03/ms/thumbnails/20240221_125344.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2024/03/ms/20240221_125344.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/03/ms/20240226_154353.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2024/03/ms/20240226_154353.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/03/ms/thumbnails/20240226_154353.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2024/03/ms/20240226_154353.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Im ersten Kurs gibt es noch nicht viel allzu spannendes Fachbezogenes, denn
vieles ist Einleitung und Theorie, aber wir haben schon Stoffe gefärbt (mit
Reaktiv- und Säurefarben) und technische Details wie Reißverschlüsse
durchgenäht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was am allerspannendsten war: im Fach „Material und Struktur“ haben wir in einer
Technik namens „Multiweave“ gewebt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ist Multiweave? Unsere Lehrkraft Kadi Pajupuu hat diese Technik erarbeitet
und in den letzten Jahren immer wieder Studenten Aufgaben aufgetragen, wobei die
Technik ständig weiter entwickelt wurde. Zwischen uns wurde ausgelost, welches
Objekt wir machen müssen - Kopfbedeckungen, Weste/Pullover oder gar eine Hose -
und in welchem Muster unsere Webstöcke verlaufen müssen. Davon gleich mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Multiweave ist nämlich eine Webetechnik, die gedacht ist, (irgendwann in der
Zukunft) höchst effizient mit 3D-Druckern produziert zu werden. Das müsste man
sich vorstellen, dass man anstatt zwischen Kettenfäden zu weben, die sich in
einer Reihe befinden, rund herum um Kettenfäden webt, die sich selber schon in
einer Fläche befinden. Der Stoff wächst schon aus einer Fläche in die Höhe, ohne
dass man ihn in das 3D zusammennähen muss. Und wenn man einen Stoff drucken
kann, kann man auch schon von vornerein Schnitt und Form bestimmen und
modifizieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hatte als Aufgabe, eine Mütze zu machen, wo die Ohren bedeckt sind. Und die
Fläche, mit der ich webe (oder multi-webe oder multiweave) musste aus einem
Zickzackmuster zusammengesetzt sein. Beides war durch Zufall ausgelost. Hinzu
gehörte, dass wir unser Webeinstrument selber bauen mussten, ich habe meines aus
Polycarbonat und Bambusstöcken gebastelt. [Foto]&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/03/ms/20240117_025900.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2024/03/ms/20240117_025900.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/03/ms/thumbnails/20240117_025900.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2024/03/ms/20240117_025900.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/03/ms/20240118_103430.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2024/03/ms/20240118_103430.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/03/ms/thumbnails/20240118_103430.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2024/03/ms/20240118_103430.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/03/ms/20240131_192317.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2024/03/ms/20240131_192317.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/03/ms/thumbnails/20240131_192317.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2024/03/ms/20240131_192317.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Seit Ende Januar hat schon das Frühlingssemester angefangen. In diesem Semester
haben wir mit Malen begonnen, ein weiteres Allgemeinfach, und in der
Zeichnungsstunde lernen wir nun menschliche Proportionen zeichnen. Am Anfang
Draht- und Kantenköpfe, und jetzt zeichnen wir einen Antikkopf – die Aphrodite.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Textilmäßig weben wir jetzt dieses Semester Teppiche. Auf richtigen,
komplizierten Webstühlen, mit all den verschiedenen Vorbereitungsschritten vor
dem Weben. Wir haben etwa 7 Webstühle wo verschiedene Muster verlaufen und jeder
im Kurs muss 60 cm einen kleinen Teppich auf jedem Stuhl weben. Das ist einiges
an Arbeit!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ansonsten mache ich Vorbereitungen für ein Erasmussemester, planmäßig in Berlin
an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Und unter anderem bewerbe ich mich für
die &lt;a class="reference external" href="https://www.artun.ee/et/erki-moeshow/"&gt;ERKI Modeschau&lt;/a&gt; mit einer
Modekollektion. Ein waghalsiges Unternehmen für jemanden aus dem 1. Jahrgang,
doch ich glaube es wird gut sein, diesen Prozess schon mal durchgemacht zu haben
und ich verliere nichts, wenn meine Idee nicht weiter kommt.&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Mit lieben Grüßen aus Tartu von&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Mari&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/1028.html</guid><pubDate>Mon, 28 Oct 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Franziskus bei den Belgiern (Fortsetzung)</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/1021.html</link><description>&lt;section id="franziskus-bei-den-belgiern-fortsetzung"&gt;
&lt;h1&gt;Franziskus bei den Belgiern (Fortsetzung)&lt;a class="headerlink" href="#franziskus-bei-den-belgiern-fortsetzung" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Montag, 21. Oktober 2024&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich las gerade das hier &lt;a class="reference external" href="https://ostbelgiendirekt.be/empoert-ueber-papst-399593"&gt;Über 520 Personen wollen enttauft werden wegen
Äußerungen des Papstes zu Abtreibung und Frauen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ojemine!  Das erinnert mich an meine Unterschriftensammlung „Christen für
Ehegleichberechtigung“ mit anschließendem &lt;a class="reference external" href="https://belglane.saffre-rumma.net/arvamus/streik/"&gt;Kommunionsstreik&lt;/a&gt; in Estland. Also ich kann
mitfühlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Huch, wenn De Vos die Themen „Abtreibung“ und „Rolle der Frau in der Kirche“ in
einen Topf wirft, ist er wahrscheinlich so wütend, dass er am Ende auch das
Zölibat, das Sakrament der Beichte, Entwicklungshilfe abschaffen will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Kommentare zeigen insgesamt, wie heiß die Themen sind. Und wie alt es ist.
Insgesamt nichts weltbewegend Neues. Ein Kommentar lautete „Die Gründe weshalb
eine Frau sich zu einem Abbruch entscheidet, sind vielschichtig. Kein
Außenstehender hat das Recht, sich einzumischen oder sein moralisches Urteil zu
fällen!“ Darauf hätte ich geantwortet „Die Gründe, weshalb ein Diktator sich für
die Beseitigung eines Regimekritikers entscheidet, sind vielschichtig. Kein
Außenstehender hat das Recht, sich einzumischen oder sein moralisches Urteil zu
fällen!“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Folgender Absatz erschreckt mich vor allem:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Bei seinem Besuch an der Universität Leuven hatte der Pontifex erklärt, die
Frau sei „fruchtbare Aufnahme, Fürsorge, lebendige Hingabe“. Es sei hässlich,
wenn die Frau sich zum Mann machen wolle. „Die Frau ist Frau, und das ist
wichtig.“&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Vor allem der zweite Satz wundert mich. Hat Franziskus das wirklich gesagt? Ich
erlaube mir das Nachhaken, weil just dieser Satz nicht in Anführungszeichen
steht.&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2024-09/belgien-universitaet-louvain-papst-franziskus-distanzierung-frau.html"&gt;Belgien: Katholische Universität distanziert sich&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2024-09/kirche-papst-franziskus-reise-belgien-katholisch-uni-louvain.html"&gt;Papstrede an Studis in Belgien: Umweltschutz, Rolle der Uni und Rolle der
Frau&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2024-09/papst-franziskus-reise-belgien-wortlaut-rede-universitaet-loewen.html"&gt;Wortlaut: Rede von Papst Franziskus, Katholische Uni Löwen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.bfmtv.com/societe/religions/tueurs-a-gages-des-propos-du-pape-sur-l-ivg-poussent-500-personnes-a-demander-d-etre-debaptisees-en-belgique_AN-202410190261.html"&gt;„Tueurs à gages“: 500 catholiques demandent à être débaptisés après des propos du Pape sur l’IVG en Belgique&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.lesoir.be/627174/article/2024-10-04/une-action-collective-en-debaptisation-suite-aux-propos-du-pape-sur-livg"&gt;Une action collective en débaptisation suite aux propos du pape sur l’IVG&lt;/a&gt;
(Article réservé aux abonnés)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/1021.html</guid><pubDate>Mon, 21 Oct 2024 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Nutzlose Arbeit</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/1016.html</link><description>&lt;section id="nutzlose-arbeit"&gt;
&lt;h1&gt;Nutzlose Arbeit&lt;a class="headerlink" href="#nutzlose-arbeit" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 16. Oktober 2024&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin offenbar noch immer in einer Art geistigem Schockzustand.  Wohlgemerkt
ein heilsamer Schock. Aber eben doch ein Schock und insofern lähmend. Die
Lawine, die da ins Rollen kam, ist scheinbar noch nicht zu Ende. Ich vermute,
dass ich gerade einen waschechten Burnout durchlebe, der aber glücklicherweise
„nur“ meine ehrenamtliche Arbeit betrifft und nicht die Arbeit, mit der ich
meinen Lebensunterhalt verdiene.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gestern habe ich noch mal wieder gesehen, wie nutzlos meine Arbeit der letzten
Jahre für die Kirche war. Der Tag begann damit, dass ich doch tatsächlich fast
zwei Stunden lang an einem kleinen Text in meinem estnischen Blog geschrieben
habe, mit dem ich die Besucher unserer wöchentlichen Taizé-Gebete in der
Karlskirche ermutigen möchte, doch aus den Kirchenbänken raus zu kommen und sich
„zu uns“ auf den Boden vor dem Altarraum zu setzen. In Estland ist
Auf-dem-Boden-Sitzen für viele Menschen etwas Abartiges, etwas ganz und gar
Undenkbares. So what. Aber wie komme ich Tuppes auf die Idee, dass die Leute das
doch wenigstens mal probieren sollten?! Und wieso schreibe ich noch immer
„unsere“ Gebete? Wenn ich irgendeine Verantwortung trüge, dann wäre das
verständlich, aber (zum Glück) leitet Annely diese Gebete und ich nehme
lediglich momentan oft daran teil, weil sie mir zeitlich passen und weil ich
dort singen darf. Annely ist äußerst vorsichtig ist mit allem, was die Leute
abschrecken könnte, und wer Estnisch kann und meinen Blogeintrag liest
(&lt;a class="reference external" href="https://belglane.saffre-rumma.net/blog/2024/1014/"&gt;Põrandal istumisest&lt;/a&gt;),
der kann wahrscheinlich bestätigen, dass dieser Text die Zuhörer emotional
ansprechen will. Also dieser Text wird wahrscheinlich nie in der Karlskirche
benutzt werden. Wohlweislich habe ich ihn lediglich in meinem estnischen Blog
veröffentlicht, wo ihn kaum jemand lesen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwei Stunden Computerzeit ohne messbaren Nutzen. Aber das ist nicht alles. Ich
hatte gerade mal 40 Minuten für mein momentanes Hauptprojekt &lt;a class="reference external" href="https://luc.lino-framework.org/blog/2024/0930.html"&gt;Lino Prima&lt;/a&gt; programmiert, als
besagte Annely anrief. Ich war nicht verpflichtet abzuheben, aber ich tat es,
denn sie hatte mir schon zwei Stunden zuvor zwei Kurznachrichten geschickt, die
mich beschäftigten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die erste Kurznachricht hatte gelautet „Vorschläge zum Gebetsablauf bitte im
Team-Chat, nicht in der großen Gruppe“. Ich hatte am Montagabend in der Tat mal
wieder etwas Dummes in der großen Gruppe geschrieben, was eine Reaktion
ausgelöst hatte, auf die ich dann wieder reagiert hatte. Die große Gruppe ist
eine Messenger-Gruppe mit 49 Mitgliedern. Nach dem Gebet hatte ich dort
geschrieben „Heute war der nächste Rekord: 7 Sprachen waren zusammen: et fi ua
de es en fr“. Diesen Satz fand Annely super und möchte gerne, dass ich solche
Sätze auch in Zukunft schreibe. Dadurch kriegen diejenigen, die nicht kommen
konnten, eine kleine Ahnung von dem, was sie verpasst haben. Ich fand es
jedenfalls echt beeindruckend, dass da sieben verschiedene Muttersprachen
vertraten waren. Diesbezüglich sind Annely und ich uns einig: wir ermutigen
ausländische Gebetsteilnehmer seit Jahren, dass sie den Bibeltext in ihrer
Muttersprache vorlesen. Wer schon mal eine Woche in Taizé war, der kennt das
wahrscheinlich: wenn man einen Text in sieben verschiedenen Sprachen hört, von
denen man mindestens die Hälfte noch nicht einmal versteht, dann wird einem
bewusst, wie komplex die Wirklichkeit doch ist. Oder religiös formuliert, wie
groß Gott doch ist. Also allein die Tatsache, dass am Montag in der Karlskirche
sieben verschiedene Menschensprachen erklangen, ist ein Lob Gottes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bis dahin alles gut. Aber dummerweise hatte ich hinter meinem ersten Satz noch
einen zweiten geschrieben: „Ich hoffe, dass das nicht so weitergeht“. In der
Woche zuvor hatten wir nämlich mit sechs Spachen ebenfalls einen Rekord
gebrochen. Wenn das so weiterginge, so dachte ich mir in meiner Funktion als
Programmierer, hätten wir nächste Woche acht Sprachen, übernächste neun, und
schon bald würden die Leute sich beklagen, dass die Lesung zu lang wird. Und sie
würden Recht haben. Ich hatte scherzhaft nochmal betonen wollen, dass sieben
Sprachen eindeutig genug sind. Aber diesen Witz hat scheinbar niemand
verstanden. Und ein Gruppenmitglied hatte nachgehakt: „Du hoffst doch wohl, dass
es so weiter geht!“ Und ich hatte versucht zu erklären: „Wollte sagen, dass wenn
das so weitergeht, müssen wir es vielleicht wie in Taizé machen: Volltext nur in
2-3 Sprachen und die anderen Sprachen lesen nur ein paar Sätze“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dieser letzte Satz vom Montagabend war Stein des Anstoßes für Annelys erste
Kurzmitteilung gestern Morgen. Ich hatte sie mir denken können, denn wir hatten
schon des öfteren darüber geredet, dass jegliches Missverständnis in so einer
großen Gruppe Schaden anrichten kann. Ich hatte auf ihre Kurznachricht
geantwortet „Okay, aber dann werde ich überhaupt nichts mehr in die große Gruppe
posten, denn wo ist die Grenze?“ Die Grenze ist mir jetzt wieder etwas klarer:
meine kurzen Berichte über das, was wir erlebt haben, sind willkommen, aber
dumme Witzchen eben bitte möglichst vermeiden. Und wenn es wie gestern trotzdem
mal passiert, dann kriege ich eben Zigarren vom Chef und lerne daraus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies alles erfuhr ich nach einigem Hin und Her ich im ersten Teil unseres
halbstündigen Gesprächs. Die erste Kurznachricht war aber insgesamt noch relativ
schnell erledigt, die zweite bescherte mir mehr Arbeit. Die hatte gelautet:
„Wohin ist der Teil der laudate.ee-Seite verschwunden, wo man die Solopartituren
runterladen kann? Oder ist der noch da und ich finde ihn nicht?“ Ich erspare
euch und mir jetzt die Details, aber deswegen hatte ich nach unserem Gespräch
noch zwei Stunden Arbeit. Unter Anderem habe ich zwei weitere Verse vom Psalm
145 in MuseScore eingegeben. Die hatte ich am vorigen Montag im Bus auf dem Weg
zum Gebet geschrieben. Bei den Liedern aus Taizé sind Soloverse jene Texte, die
von Solisten über den Chorgesang hinweg gesungen werden. Dazu gibt es eigene
Partituren. Die Communauté hat bisher keine estnischen Soloverse herausgegeben.
Seit Jahren sammle ich handgeschriebene estnische Übersetzungen solcher
Partituren, die mir hier und da in die Hände fallen. Und ich veröffentliche
meine Sammlung auf der Webseite &lt;cite&gt;laudate.ee&lt;/cite&gt;. Genauer gesagt &lt;em&gt;veröffentliche&lt;/em&gt;
ich sie nicht, sondern stelle sie zum Download zur Verfügung für diejenigen, die
das Passwort kennen. Das muss aus juristischen Gründen so sein, weil die
dazugehörigen Autorenrechte noch lange nicht geklärt sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem ich dann nochmal eine Stunde zum Programmieren gefunden hatte, erhielt
ich um 19.20 Uhr eine neue Kurznachricht, diesmal von Bruder Luc: dass Bruder
Philip live auf TV7 zu sehen sei.  Außer Bruder Philip erzählte auch Annely,
dass sie fünf Jahre lang in Taizé gelebt hat. Und en passant erwähnte sie
übrigens auch die sieben Sprachen vom Montag.  Aber ich schaue nur eine
Viertelstunde lang und ich bin erstaunt:
da haben sie also eine zweistündige Fernsehsendung produziert
anlässlich des bevorstehenden Europäischen Jugendtreffens, und ich erfahre das
erst jetzt. Typisch. Aber es stimmt ja:
TV7 ist der estnische Christenkanal, den schauen eh nur Christen.
Was soll ich denen groß erzählen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während der Sendung war ich erstaunt, wie gleichgültig mich all dieses Gerede
lässt. Aber zumindest ein Satz ist mir offenbar doch nicht ganz gleichgültig.
Das merkte ich aber erst später. Kaimo begleitete mit der Gitarre ein Ensemble
von vier Sängern, die zwischen den Gesprächen Lieder aus Taizé vortrugen. Auch
hier nichts Neues: ich kannte keinen der Sänger und ich fand es eher doof, wie
sie da so vor der Kamera standen und sangen, als würden sie dafür bezahlt. Aber
eines der Lieder, das sie sangen, war mir neu: „Sinu käes on kõik minu aeg“ (In
deiner Hand steht meine Zeit, Psalm 31). Und das hatte ich heute morgen noch
immer im Kopf. So dass ich die zweistündige Fernsehsendung im &lt;a class="reference external" href="https://www.tv7.ee/arhiiv/suur-palveohtu/tulipunktis-taize-palvus_p100562/"&gt;Archiv von TV7&lt;/a&gt;
raussuchte und erfuhr, dass das Lied angeblich von &lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/Hugo_Lepnurm"&gt;Hugo Lepnurm&lt;/a&gt; geschrieben ist. Hugo Lepnurm
ist 1999 gestorben, und der soll ein Lied im Taizé-Stil geschrieben haben?! Das
glaube ich nicht. In der Tat, seine Version klingt anders, &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=v8QbztH9sqI"&gt;hier&lt;/a&gt; wird sie von Ott Indermitte
(Bariton) und Piret Aidulo (Orgel) vorgetragen.  Jemand hat zwei Sätze daraus im
Taizé-Stil arrangiert. Was ich nur sagen wollte: ist es nicht erstaunlich, dass
genau Psalm 31 in meinen Burnout auf solch einem Umweg zu mir kommt? Da mache
ich mir Sorgen, weil ich meine Arbeitszeit „nutzlos vergeude“, und dann kriege
ich gesagt: meine Zeit steht in Gottes Hand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kann es sein, dass ich beleidigt bin?  Ich, der ich so viel getan habe für die
Kirche in Estland! Meine jahrelange Arbeit für die Taizé-Freunde in Estland wird
durch die Organisatoren des Europäischen Jugendtreffens größtenteils ignoriert!
Das Europäische Jugendtreffen in Tallinn wird reibungslos ablaufen, und zwar
ganz ohne meine Hilfe! Da könnte man doch beleidigt sein, oder?  Ja, aber diese
Diagnose unterschreibe ich trotzdem nicht, denn im Grunde passt mir das doch
alles in den Kram, ich habe es selbst so gewollt. Schon im Januar spürte ich,
dass ich bei der Organisation des Treffens eher stören als nützen würde. Für so
ein Großprojekt braucht man keine Systemverbesserer, die begeistert ihre
Visionen verkünden, sondern zuverlässige Teamworker, die demütig ihre Pflicht
tun. Die Organisatoren des Europäischen Jugendtreffens &lt;em&gt;ignorieren&lt;/em&gt; mich nicht,
sondern sie &lt;em&gt;respektieren&lt;/em&gt; meinen Wunsch. Wie gesagt: ein heilsamer Schock.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/1016.html</guid><pubDate>Wed, 16 Oct 2024 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Franziskus bei den Belgiern</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0929.html</link><description>&lt;section id="franziskus-bei-den-belgiern"&gt;
&lt;h1&gt;Franziskus bei den Belgiern&lt;a class="headerlink" href="#franziskus-bei-den-belgiern" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 29. September 2024&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Möge der Belgienbesuch von Papst Franziskus dazu beitragen, dass die Kirche
endlich wieder ihre Arbeit machen kann. Die ja bekanntlich darin besteht, das
Evangelium zu verkünden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Kontext der Missbrauchskandale sagte Anne Preckel in einem
&lt;a class="reference external" href="https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2024-09/papst-franziskus-belgien-missbrauch-opfer-treffen.html"&gt;Kollegengespräch bei Vatican News&lt;/a&gt;:
„Der ehemalige Bischofsbeauftragte der Bischofskonferenz, Bischof Bonny von
Antwerpen, hatte etwa klar kritisiert, es sei zu wenig passiert, die Kirche
zahle dafür heute den Preis.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn eine Firma einen Fehler macht und die Sache auffliegt, dann wird vor
Gericht ein angemessener Schadensersatz vereinbart, die Firma zahlt, und dann
ist es wieder gut. Zum Beispiel ein im Bau befindliches Hochhaus stürzt ein,
zehn Arbeiter verlieren ihr Leben, und deren Witwen kriegen als Gegenleistung
für den Rest ihres Lebens eine Rente. So geht das heute. Zumindest, wenn
juristisch alles korrekt läuft. Der Name eines Bauunternehmens ist mehr wert als
zehn Witwenrenten. Und wenn die Firma es irgendwie schafft, ihre Verantwortung
zu vertuschen und die zehn Witwen ohne Entschädigung zum Schweigen bringt, und
die Sache viel später dann trotzdem auffliegt? Ja, dann haben viele Anwälte und
Journalisten alle Hände voll zu tun. Gott segne sie bei ihrer Arbeit. Ich bin
weder Anwalt noch Journalist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was mir bei diesen Worten hochkam: Aber die Kirche ist doch keine Firma! Ihr
Ziel besteht doch nicht darin, das Kapital ihrer Besitzer zu vermehren!  Ich
höre so viele Menschen rufen „Schluss mit der Kirche, die hat genug Schaden
angerichtet!“, aber bitte denkt das doch mal zu Ende. Ihr meint, der Vatikan
stellt seine Tätigkeit ein, das Personal wird entlassen und die Besitztümer
werden durch einen Gerichtsvollzieher verkauft und an diejenigen verteilt, die
Anspruch darauf haben? Selbst wenn das irgendwie gelänge, fiele die Menschheit
dann um 2000 Jahre zurück, denn jedes Volk würde wieder seine eigenen „Priester“
berufen und diese würden wieder versuchen, weltliche Macht an sich zu reißen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die (ideale) Kirche ist nun mal die einzig denkbare Organisation, die fähig ist,
alle Völker der Menschen auf geistiger Ebene zu vereinen. Ich wüsste nicht, wie
wir es ohne geistige Vereinigung schaffen sollen, in Frieden auf diesem Planeten
zu leben. Staaten und politische Vereinigungen bis hin zur UN sind ein wichtiges
Instrument zum Frieden, aber sie können nur in den mess- und regelbaren
Bereichen des Lebens arbeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also wenn hier jemand einen Preis dafür zahlt, dass zu wenig passiert ist, dann
sind &lt;em&gt;wir&lt;/em&gt; das. Wir brauchen die Kirche doch! Wir &lt;em&gt;sind&lt;/em&gt; doch die Kirche!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oh Gott, jetzt bin ich hier doch tatsächlich schon wieder seit zwei Stunden am
philophieren! Jetzt reicht’s mir aber hoffentlich!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;P.S. 20241014  Dem Argument „l’Église n’est pas une entreprise“ widerspricht
der Schweizer Theologe Jean-Christophe Emery in &lt;a class="reference external" href="https://www.reformes.ch/blog/jean-christophe-emery/2021/06/les-defis-de-lorganisation-ecclesiale"&gt;Les défis de l’organisation
ecclésiale&lt;/a&gt;.
Die Kirche ist natürlich sehr wohl ein Unternehmen. Ich meinte nur, sie sei
keine Firma im Sinne einer profitorientierten Aktiengesellschaft.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0929.html</guid><pubDate>Sun, 29 Sep 2024 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Mittwoch, 25. September 2024</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0925.html</link><description>&lt;section id="mittwoch-25-september-2024"&gt;
&lt;h1&gt;Mittwoch, 25. September 2024&lt;a class="headerlink" href="#mittwoch-25-september-2024" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0925.html</guid><pubDate>Wed, 25 Sep 2024 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Die Kirche und ich</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0828.html</link><description>&lt;section id="die-kirche-und-ich"&gt;
&lt;h1&gt;Die Kirche und ich&lt;a class="headerlink" href="#die-kirche-und-ich" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Begonnen am 28. August und zuletzt bearbeitet am 19. November 2024.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehr als 20 Jahre lang  habe ich mich  mit ganzem Herzen für die katholische und
lutherische Kirche in Estland eingesetzt. Aber seit Anfang März 2024 (sh.
&lt;a class="reference internal" href="0628.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Immer mit der Ruhe&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;) versuche ich, meine Zeit nicht mehr mit „unnützen“
Aktivitäten zu vergeuden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und ob eine Aktivität nützlich ist, erkenne ich daran, ob jemand meine Arbeit
wertschätzt. Zwischenmenschliche Dankbarkeit erfahre ich oft und bin dafür
dankbar, aber damit kann ich keine Familie ernähren. Ich habe nun mal
Softwareentwicklung und nicht Theologie gelernt. Folglich muss ich Gott loben,
indem ich Software schreibe und nicht, indem ich andere Leute zum Gebet aufrufe.
Letzteres ist Aufgabe der Profis, und die Profis wollen nicht, dass Amateure
ihnen ins Handwerk pfuschen. Bitteschön, dann macht euer Handwerk ohne mich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Wieso gehst du dann noch zur Messe? Gott hat das doch nicht nötig,“ sagt Ly
mir. Ja, Gott hat mich nicht nötig, aber ich ihn. Die Sonntagsmesse ist das
Minimumprogramm der Kirche, und das will ich mitmachen. Das ist meine
persönliche nonverbale Kundgebung, dass ich weiterhin an die ideale
&lt;a class="reference internal" href="../../reden/kirche.html#term-Kirche"&gt;&lt;span class="xref std std-term"&gt;Kirche&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; glaube.  Ich glaube sogar noch etwas konkreter, dass die
Römisch-Katholische Kirche am nächsten dran ist an diesem Ideal. Trotz aller
durchaus berechtigter Kritik.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese ideale („heilige“) Kirche ist die weltweite Gemeinschaft aller Menschen,
die der Frohen Botschaft vom Reich Gottes folgen. Und die Texte der Bibel sind
nun mal meines Wissens die einzige Methode, dieses Evangelium in Menschenworte
zu fassen. Kein Mensch kann die Bibel ganz verstehen, aber wer es nicht
wenigstens versucht, der steht in deinem Leben da wie ein Analphabet mit einem
Liebesbrief.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich sage also weiterhin „Ja zur Kirche“. Unsere Kirche hat freilich einige Bugs,
die behoben werden sollten. Ich halte folgende Änderungen für längst überfällig:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Unterscheidung der drei Ämter „Priester“, „Apostel“ und „Seelsorger“. Apostel
sind die leitenden Entscheidungsträger („Hirten“) und die einzigen, die
unverheiratet und kinderlos sein müssen („Zölibat“). Priester leiten
Gottesdienste, Messen und andere Gebetsversammlungen. Seelsorger hören die
Beichte und erteilen Absolution.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Gleichberechtigung der Frau. Alle Ämter können unabhängig des Geschlechts
wahrgenommen werden.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Offenlegung der Kirchenlehren. Die Gesamtheit der kirchlichen Lehren muss wie
freie Software entwickelt, veröffentlicht und gewartet werden. Mit den
gleichen Werkzeugen und Methoden, die bei der Entwicklung freier Software
verwendet werden. Versionskontrolle, öffentliche Diskussion und Historie.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die Behebung dieser Bugs ist &lt;em&gt;zwingend nötig&lt;/em&gt;, weil sie die Kirche bei der
Erfüllung ihrer Aufgabe behindern. Und sie ist nicht nur zwingend sondern auch
&lt;em&gt;dringend&lt;/em&gt; nötig. Weil die Menschheit dabei ist, mit voller Wucht gegen die Wand
zu fahren. Demokratieverfall, Versklavung, Kriege, Umweltverschmutzung,
Klimawandel, …&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber offenbar hat Gott andere Auffassung von Zeit und offenbar werde ich diese
Änderungen nicht mehr als Lebender sehen. Auch gut. Der Sinn des Lebens besteht
darin, Gott zu loben und Zeugnis für das Evangelium abzulegen, so zumindest
meine persönliche Formulierung. Bisher glaubte ich, dass die vielen sichtbaren
kirchlichen Institutionen irgendwie Teil der Kirche sein müssen, auch wenn ich
nicht immer mit allen Details einverstanden bin. Aber ich bin skeptischer
geworden. Nicht in allem, wo „Kirche“ drauf steht, ist auch Kirche drin. Nicht
jeder, der „Herr Jesus“ ruft, tut auch den Willen Gottes. Man erkennt einen Baum
an seinen Früchten. Die Früchte einer kirchlichen Institution sind das, was sie
in der Öffentlichkeit sagt und zeigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die oberste Aufgabe der Kirche ist es, allen Menschen die Frohe Botschaft zu
verkünden. An dieser Aufgabe versagt die Kirche in modernen Kulturen momentan
fast völlig. Weil sie dort nicht mehr erst genommen wird. Leute mit gesundem
Menschenverstand &lt;em&gt;können&lt;/em&gt; die Kirche nicht mehr ernst nehmen, weil sie
stellenweise Unsinn redet. Die Kirche muss lernen, klare Distanzierung von
Irrlehren und klare Stellungnahmen in heißen Themen zu erarbeiten. Beispiele von
modernen Irrlehren (aber das ist jetzt nur meine momentane Meinung): Dass ein
Papst vermeidbar sei, dass die Bibel als Gesetzbuch verstanden werden dürfe,
dass Priester außergewöhnliche Menschen seien, oder dass Homosexualität Sünde
sei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber lassen wir das. Ich bin des Redens müde.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0828.html</guid><pubDate>Wed, 28 Aug 2024 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Das erste estnische Lied aus Taizé</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0823.html</link><description>&lt;section id="das-erste-estnische-lied-aus-taize"&gt;
&lt;h1&gt;Das erste estnische Lied aus Taizé&lt;a class="headerlink" href="#das-erste-estnische-lied-aus-taize" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 23. August 2024&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Käsmu hatten wir dieses Jahr das neue Taizé-Lied „Pühas paigas“ gesungen. Wir
sind natürlich begeistert, dass es in Taizé jetzt auch ein Lied aus Estland
gibt.  Ich finde das Lied sehr schön und musikalisch genial.  Es lässt
Sängerfest-Stimmung aufkommen. Ich habe ungefähr drei Lieder von Uusberg bei
Rello mitgesungen („Igaviku tuules“, „Muusika“ und „Mis on inimene“).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber eines stört mich ganz gewaltig an diesem Lied: es verdreht die Aussage des
Textes. Psalm 63 beschreibt die Sehnsucht eines Menschen, der nach Gott sucht.
Uusberg macht daraus den Triumphgesang eines Menschen, der Gott schon gefunden
hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Psalm 63 (EÜ):&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Gott, du mein Gott, dich suche ich, meine Seele dürstet nach dir.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Nach dir schmachtet mein Leib wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Darum halte ich Ausschau nach dir im Heiligtum, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Denn deine Huld ist besser als das Leben, darum preisen dich meine Lippen.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Pärt Uusberg:&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;An heiligem Ort habe ich dich gesehen, deine Macht und Herrlichkeit gespürt.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Mehr als das Leben ist deine Huld, dein Lob verkündet mein Mund.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Bemerkst auch du den Unterschied? Oder bilde ich mir den nur ein?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich reagiere schnell allergisch auf „triumphierende Gehabe“, weil ich es –wie
Bibelvergötterung und Elitarismus– als Symptom für den „Sauerteig der
Pharisäer“ deute.&lt;/p&gt;
&lt;section id="bemerkung"&gt;
&lt;h2&gt;Bemerkung&lt;a class="headerlink" href="#bemerkung" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ich bin mit der Einheitsübersetzung aufgewachsen, die Vers 3 mit den Worten
„Darum halte ich Ausschau nach dir im Heiligtum, um deine Macht und Herrlichkeit
zu sehen.“ wiedergibt.  Die EÜ stimmt überein mit der English Standard Version
„So I have looked upon you in the sanctuary, beholding your power and glory.“
Aber nicht alle Übersetzungen sind gleich. Die King James Version formuliert „To
see thy power and thy glory, so as I have seen thee in the sanctuary“ was der
Interpretation von Uusberg deutlich näher ist.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0823.html</guid><pubDate>Fri, 23 Aug 2024 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Abschied vom Viru Folk</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0812.html</link><description>&lt;section id="abschied-vom-viru-folk"&gt;
&lt;h1&gt;Abschied vom Viru Folk&lt;a class="headerlink" href="#abschied-vom-viru-folk" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Montag, 12. August 2024&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;dieses Wochenende war ich zum fünften und letzten Mal mit den estnischen
Taizé-Freunden beim Festival „Viru Folk“ in Käsmu. Das ist etwas Ähnliches wie
der Musik-Marathon in Eupen, ich habe auch schon früher davon erzählt, siehe
&lt;a class="reference internal" href="../2020/0821.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Sommerbericht&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; und &lt;a class="reference internal" href="../2022/0815.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Montag, 15. August 2022&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnahme am Viru Folk war in diesem Sommer mein einziges „Abenteuer“, das
einzige Mal, dass ich zweimal hintereinander nicht zu Hause in meinem
präparierten Bett schlief. Ich bin ja jetzt behindert. Sowohl in Vigala als auch
in Tallinn habe ich einen Hocker unterm Kopfende des Bettes, so dass ich auf
einer schiefen Ebene von 15 Grad liege. Wenn ich noch flacher liege, schwappt
irgendwann mein Magen über.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/08/20240809_212901.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="right"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/08/thumbnails/20240809_212901.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; float:right; max-height:20ex" title="right"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Die Matratze auf nebenstehendem Foto hat mir wahrscheinlich das Wochenende
gerettet, denn dank ihr konnte ich trotz meiner Behinderung relativ normal
schlafen. Davon abgesehen erinnert uns das Bild allerdings auch an die
Geschichte von dem Gelähmten, zu dem Jesus sagte „Steh auf, nimm deine Liege und
geh!“ (&lt;a class="reference external" href="https://www.bibleserver.com/EU/Johannes5"&gt;Joh 5:8&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnahme am Viru Folk war seit Jahren eines meiner größten ehrenamtlichen
Projekte zugunsten der estnischen Kirche. Wir nutzten das Festival sozusagen
aus, um eine genügend große Zahl von Leuten dazu zu kriegen, dass sie für ein
Wochenende zusammenkommen und wie in Taizé einfach leben und dreimal täglich
miteinander beten. Ich finde das genial und habe da immer recht viel Herzensblut
reingesteckt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als ich im März nach meinem Sturz alle ehrenamtlichen Verpflichtungen absagte,
gelang mir das für für den Viru Folk nur teilweise. Ich sagte zur
Verantwortlichen der Kirchengemeinde: „Okay, die Gebete und Proben werde ich
dieses Jahr noch leiten, aber die Leute einladen und registrieren musst du ab
jetzt alleine machen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein Plan für unsere Gebete war dieses Jahr recht einfach: vor jedem Gebet würde
ich die Lieder auswählen in Funktion der anwesenden Sänger, falls nõtig würden
wir eben nur die ganz einfachen und altbekannten Lieder singen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber eine Woche vor dem Festival meldete sich Silja, eine der eingeschriebenen
Teilnehmer, mit Vorschlägen zur musikalischen Gestaltung. Sie ist Musiklehrerin
und wollte einige neue Lieder singen und auch Instrumentalisten einladen und
deshalb zwei fertige Liedblätter benutzen. Ich fand das keine gute Idee, aber
ich spürte, dass sie begeistert war und nutzte die Gelegenheit: „Ja, wenn du die
musikalische Leitung der Gebete und Proben übernimmst, dann können wir das gerne
so machen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und so haben wir das dann auch gemacht. Musikalisch ordnete ich mich Silja
unter. Das war nicht leicht, denn Silja und ich haben recht unterschiedliche
Prioritäten: für mich ist es wichtig, dass jeder Teilnehmer ermutigt wird,
mitzusingen.  Silja dagegen findet eher, dass die meisten Teilnehmer gar nicht
mitsingen &lt;em&gt;wollen&lt;/em&gt; und stattdessen lieber still zuhören. Ihr könnt euch
vorstellen, dass meine Methode auf Kosten der musikalischen Qualität geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dazu will ich etwas ausholen. Wenn man in einem ordentlichen gemischten Chor
singt, ist vor allem eines wichtig: dass man keine einzelne Stimme heraushört.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gegen diese Regel habe ich schon vor 25 Jahren im Eupener Jugendkammerchor
verstoßen. Da waren wir nur zu einer Handvoll Männer gegen eine Armee von
Sopränen und Älten.  Ich hätte es irgendwie sinnlos gefunden, „so zu singen,
dass man mich nicht hört“. Dadurch kam es wohl auch, dass uns die Jury nach
einem Einstufungsauftritt einmal kritisiert haben soll, dass „der Tenor
allerdings leider ein gutes Solo gegeben habe“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was will man machen. Ich hatte nunmal 5 Jahre Gesangsunterricht bei  &lt;a class="reference external" href="https://www.grenzecho.net/74836/artikel/2022-06-04/walter-meessen-ein-leben-fur-die-musik-und-den-gesang"&gt;Walter
Meessen&lt;/a&gt;
gehabt. Meine großen Vorbilder sind Jacques Brel, Herman von Veen oder Hannes
Wader. So wie die würde ich gerne singen können! Die sind in ihrem Element!
Schaut sie doch euch mal an:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://m.youtube.com/watch?v=xm30fTx5Wbw"&gt;Herman van Veen - Und er geht und singt 1983&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://m.youtube.com/watch?v=V2ljOIN_lvs"&gt;Hannes Wader - Pablo - Live 1984&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://m.youtube.com/watch?v=dCHi5apc1lQ"&gt;Jacques Brell - Les bourgeois&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Aber eine Karriere als Solosänger ist für mich nie in Frage gekommen. Dazu hätte
ich ja üben müssen. Singen macht mir eigentlich nur mit anderen zusammen Spaß.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich erinnere mich gerne an unsere Singanfälle mit dem Staff von Kala-Nag. Wenn
wir zu fünft ein „What shall we do with a drunken sailor“ hinschmetterten, dann
erzitterten die Scheiben. Geschulte Musikerherzen konnten das dann
möglicherweise nicht ungetrübt genießen, aber wir selber hatten es gut dabei.
Und darum ging es doch. Für mich zumindest.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ach ja, und unser Vokalensemble „Ohrenschmaus“! Gerd Dürnholz und ich hatten
irgendwann entdeckt, dass wir „dazu geschaffen waren, miteinander zu singen“.
Wir luden Isabelle Brüll, Katja Thess und Iris Breuer hinzu und begannen zu
proben. Das war einfach wunderschön. Und wir haben sogar ein paar Konzertchen
gegeben und Applaus bekommen. Mein Bruder, der 5 Jahre Violine am Konservatorium
studiert hat, nennt uns freilich auch heute noch immer „Ohrengraus“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also ich glaube, dass Singen glücklich macht, und versuche meine Mitmenschen
manchmal zu ihrem Glück zu zwingen. Deshalb ermutige ich vor einem Gebet die
Leute mit allen möglichen Tricks zum Mitsingen. Ich zitiere dann zum Beispiel
den Heiligen Augustinus, der gesagt haben soll „Wer singt, betet zweimal“, um
dann darauf hinzuweisen, dass er nicht gesagt hat „wer &lt;em&gt;zuhört&lt;/em&gt;, wie andere
singen“ und auch nicht „wer &lt;em&gt;gut&lt;/em&gt; singt“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dieses Jahr war dann beim Viru Folk plötzlich Silja der Chef.  Dadurch war
alles anders. Mehr als einmal musste ich mich zusammenreißen, um nicht
aufzuspringen und ihr zu widersprechen. Auch passierte es immer wieder, dass sie
mich mit Finger vor dem Mund an die oben erwähnte oberste Chorregel erinnern
musste. Und mehr als einmal dachte ich: Hackerzacker, akademische Chorproben
sind so was von langweilig! Nie mehr werde ich in einem Chor singen! Aber
insgesamt gelang es mir, ihr zu gehorchen und mein Bestes zu geben. Ich wusste
ja: sie ist mein Nachfolger, dank ihr kann ich in Frieden scheiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, ich musste in Käsmu zurücktreten, damit andere meinen Platz einnehmen
können. Das tut ein bisschen weh. Wenn ich gefragt worden wäre, hätte ich
vermutlich noch ein paar Jahre damit gewartet. Aber ich wurde ja nicht gefragt,
sondern alle Zeichen deuten einfach nur darauf hin, dass Gott das so will und
basta. Mein Abschied vom Viru Folk ist ein weiteres Beispiel für den Stecker,
der rausgezogen ist (siehe &lt;a class="reference internal" href="0628.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Immer mit der Ruhe&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;). Und die musikalische Qualität ist durch
den Leiterwechsel sicherlich besser geworden. Ich brauche mir also keine Sorgen
zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Stecker betrifft nicht nur den Viru Folk und nicht nur meine Begeisterung
für die Kirche. Insgesamt hat meine Freude am Singen nachgelassen.  Mein
Lungenvolumen ist seit meiner Magenkrebs-Operation von 6 auf 4 Liter
geschrumpft, und das merke ich beim Singen.  Früher sang ich morgens manchmal
die &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Laudes"&gt;Laudes&lt;/a&gt; einfach aus Spaß an der
Freude. Seit der Operation funktioniert das nicht mehr.  Eine Quelle kleiner
Lebensfreuden ist vielleicht unwiderruflich versiegt, eine schöne Phase meines
Lebens neigt sich dem Ende zu. Mir kommen die Tränen! Zumindest manchmal, wenn
ich besonders lebhaft daran denke. Aber ich glaube ja, dass jedes Ende einen
neuen Anfang birgt.&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Liebe Grüße zur Abwechslung nochmal aus Tallinn&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;von Luc mit Ly, Mari und Iiris.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0812.html</guid><pubDate>Mon, 12 Aug 2024 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Samstag, 29. Juni 2024</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0629.html</link><description>&lt;section id="samstag-29-juni-2024"&gt;
&lt;h1&gt;Samstag, 29. Juni 2024&lt;a class="headerlink" href="#samstag-29-juni-2024" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Gestern als ich den Rundbrief fertig geschrieben hatte, fuhr ich wie geschrieben
mal schnell zum „Hard Rock Lager“. Den Bereich mit den Konzerten darf  man nur
mit Eintrittskarte betreten, dazu bin ich zu geizig und außerdem wüsste ich
nicht, was ich da sollte. Aber vor dem Eingang ist ein Platz mit Essensbuden
(„street food“ nennt man das heute). In einer Bude kann man sich seine eigenen
Münzen zum Andenken prägen, ganz urig mit echtem Schmiedefeuer und -hammer.
Daneben gibt es „temporary tatoos“ zu kaufen ab 20€. Ich genieße den Trubel.
Hier laufen die seltsamsten Typen rum. Veteranen mit langen grauen Haaren,
Hängebauch und tätowierten Armen. Manche sind Einzelgänger, andere sind mit Frau
angereist. Es gibt eine Hüpfburg für Kinder, die von ihren Eltern mit zum
Festival gebracht wurden.  Eine lange Blondine mit pechschwarzem Kleid bis zum
Boden erkenne ich wieder, ich war schon im Park mit dem Fahrrad an ihr vorbei
gefahren, hatte –wie üblich– „Tere“ gesagt, und sie hatte –anders als in
Estland üblich– zurück gegrüßt.  Ich kaufe mir eine Portion Fritten, setze mich
an einen der Klapptische und esse ganz langsam. Ein etwa vierzig Jahre junger
Mann setzt sich neben mich und fängt an zu erzählen. Und das in Estland! Ich
muss wohl präzisieren, dass er nicht mehr ganz nüchtern war.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0629.html</guid><pubDate>Sat, 29 Jun 2024 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Crash-Kurs in K-Pop</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0526.html</link><description>&lt;section id="crash-kurs-in-k-pop"&gt;
&lt;h1&gt;Crash-Kurs in K-Pop&lt;a class="headerlink" href="#crash-kurs-in-k-pop" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 26. Mai 2024&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Iiris hat mir einen Crash-Kurs in K-Pop gegeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir haben vor allem die &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Stray_Kids"&gt;Stray Kids&lt;/a&gt; angeschaut, zum Beispiel
deren
Lieder
&lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=JqwPCzJnYyY"&gt;Megaverse&lt;/a&gt; und
&lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=dBDkYofMUs4"&gt;LALALALA&lt;/a&gt;. Als Gegenpol
haben wir aber auch ein Lied der &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Blackpink"&gt;Blackpink&lt;/a&gt;  geschaut, &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=IHNzOHi8sJs"&gt;DDU-DU DDU-DU&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/https://www.youtube.com/watch?v=JqwPCzJnYyY" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/https://www.youtube.com/watch?v=IHNzOHi8sJs" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Trotz der Untertiel in Englisch begriff ich eines nicht. „Was erzählen diese
Lieder? Welche Botschaft steckt darin?“ fragte ich. „Keine Ahnung“ meinte Iiris,
aber noch ehe ich mich versah, hatte sie schon Google gefragt:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;What is the meaning of Stray Kids megaverse?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The lyrics of the song are a testament to the group’s ambition and their
belief in their own potential. The title itself, ‚MEGAVERSE‘, suggests a vast
and expansive universe, indicating that Stray Kids see their musical influence
as limitless and powerful.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;„Ojemine“ war mein Kommentar, und Iiris fand das witzig. Erst jetzt beim
Aufschreiben der Geschichte fällt mir auf, dass wir damals im Carlsberg-Club
auch nicht bescheidener waren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Boy_band"&gt;Boy bands&lt;/a&gt; und &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Girl_group"&gt;Girl groups&lt;/a&gt;. Gemischte Gruppen (&lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Co-ed_group"&gt;Co-ed groups&lt;/a&gt;) sind dagegen eher selten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Stray Kids sind eine der wenigen Gruppen, die ihre Musik selbst produzieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Vergleich schlug ich vor, uns noch ein Lied von den Beatles anzuschauen. Wir
haben &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=2Q_ZzBGPdqE"&gt;Help!&lt;/a&gt; gefunden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Der zweite, das ist John Lennon“ meinte ich. „Hu! Glaubst du, ich würde auch
noch einzelne Namen behalten?“ — „Naja, der ist später ermordet worden.“ —
(Keine Antwort) — „Und der hatte eine Japanerin geheiratet.“ — „Ah!“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;DDU-DU DDU-DU ist über 2 Milliarden mal angeschaut worden,
LALALALA „nur“ 156 Millionen mal.
Zum Vergleich Jacques Brels &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=-Z0UGGvb4sQ"&gt;Amsterdam&lt;/a&gt;,
eines meiner Lieblingslieder,
hat gerade mal 2,2 Millionen Klicks…&lt;/p&gt;
&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/https://www.youtube.com/watch?v=-Z0UGGvb4sQ" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0526.html</guid><pubDate>Sun, 26 May 2024 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Berühmte Bilder</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0524.html</link><description>&lt;section id="beruhmte-bilder"&gt;
&lt;h1&gt;Berühmte Bilder&lt;a class="headerlink" href="#beruhmte-bilder" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 24. Mai 2024&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich las gestern über &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Abbey_Road#Titelgebung_und_Covergestaltung"&gt;Titelgebung und Covergestaltung des Albums „Abbey Road“
der Beatles&lt;/a&gt;
und dachte mir, dass ich &lt;a class="reference external" href="https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0624.html"&gt;im Juni 2022 in Brüssel&lt;/a&gt; zwar zufällig ein
ähnliches Bild geschossen hatte, die beiden Fotos aber nie nebeneinander
gestellt hatte. Hier bitteschön:&lt;/p&gt;
&lt;a class="reference external image-reference" href="https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0624.html"&gt;&lt;img alt="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/06/thumbnails/img_20220623_210028.jpg" src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/06/thumbnails/img_20220623_210028.jpg" style="width: 62%;" /&gt;
&lt;/a&gt;
&lt;a class="reference external image-reference" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Abbey_Road"&gt;&lt;img alt="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/4/42/Beatles_-_Abbey_Road.jpg" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/4/42/Beatles_-_Abbey_Road.jpg" style="width: 35%;" /&gt;
&lt;/a&gt;
&lt;p&gt;Und dann fiel mir ein, dass unsere andere Tochter vor fünf Jahren mal bei einer
Nachstellung eines nicht weniger berühmten Bildes mit drauf war:&lt;/p&gt;
&lt;a class="reference internal image-reference" href="https://sigal.saffre-rumma.net/2019/07/20190722_183207.jpg"&gt;&lt;img alt="https://sigal.saffre-rumma.net/2019/07/20190722_183207.jpg" src="https://sigal.saffre-rumma.net/2019/07/20190722_183207.jpg" style="width: 45%;" /&gt;
&lt;/a&gt;
&lt;a class="reference external image-reference" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Abendmahl_(Leonardo_da_Vinci)"&gt;&lt;img alt="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/b4/Last_Supper_by_Leonardo_da_Vinci.jpg/640px-Last_Supper_by_Leonardo_da_Vinci.jpg" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/b4/Last_Supper_by_Leonardo_da_Vinci.jpg/640px-Last_Supper_by_Leonardo_da_Vinci.jpg" style="width: 46%;" /&gt;
&lt;/a&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0524.html</guid><pubDate>Fri, 24 May 2024 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Der Schlüssel zum Glücklichsein</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0522.html</link><description>&lt;section id="der-schlussel-zum-glucklichsein"&gt;
&lt;h1&gt;Der Schlüssel zum Glücklichsein&lt;a class="headerlink" href="#der-schlussel-zum-glucklichsein" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 22. Mai 2024&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn mich jemand fragen würde, was der Schlüssel zum Glücklichsein ist, dann
würde ich sagen: „Tu, wozu du berufen bist“. Nicht, dass mich das jemand gefragt
hätte. Eher ich selbst habe mir in den letzten Monaten diese Frage gestellt.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0522.html</guid><pubDate>Wed, 22 May 2024 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Mit Jugendlichen über das Leben reden</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0505.html</link><description>&lt;section id="mit-jugendlichen-uber-das-leben-reden"&gt;
&lt;h1&gt;Mit Jugendlichen über das Leben reden&lt;a class="headerlink" href="#mit-jugendlichen-uber-das-leben-reden" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 5. Mai 2024&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sich mit den jugendlichen Kindern treffen und über das Leben zu reden, das
gelingt heute den meisten Eltern viel zu selten. Aber Iiris hat ihre Eltern
jetzt zwei Wochen lang jeden Abend für eine Stunde vor die Glotze bekommen und
uns die 16 Episoden des K-Dramas „Twinkling Watermelon“ vorgeführt, in
Koreanisch mit englischen Untertiteln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://en.m.wikipedia.org/wiki/Twinkling_Watermelon"&gt;Twinkling Watermelon&lt;/a&gt;
ist die Geschichte eines Siebzehnjährigen, der mit seinen gehörlosen Eltern und
seinem gehörlosen Bruder in einer davon abgesehen ganz normalen Familie
aufwächst, und der dann unfreiwillig und sehr lebensnah seine Eltern erlebt, als
sie selber Jugendliche waren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also Emotionen und Impulse genug, „über das Leben“ zu reden. Bravo an Iiris für
die Idee.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0505.html</guid><pubDate>Sun, 05 May 2024 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Aufschieberitis</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0409.html</link><description>&lt;section id="aufschieberitis"&gt;
&lt;h1&gt;Aufschieberitis&lt;a class="headerlink" href="#aufschieberitis" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dienstag, 9. April 2024&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe eine neue Tresenrede begonnnen: &lt;a class="reference internal" href="../../reden/aufschieberitis.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Aufschieberitis&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0409.html</guid><pubDate>Tue, 09 Apr 2024 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Steckbrief Lino-Benutzer</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0311.html</link><description>&lt;section id="steckbrief-lino-benutzer"&gt;
&lt;h1&gt;Steckbrief Lino-Benutzer&lt;a class="headerlink" href="#steckbrief-lino-benutzer" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Montag, 11. März 2024&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit vorigem Montag bin ich wieder zu Hause. Alle absagbaren Aktivitäten habe
ich abgesagt, lediglich ein täglicher Spaziergang mit Krücken ums Haus steht
noch auf meinem Programm. Meine Besserung ist also unterwegs. Aber es wird
natürlich ein paar Monate dauern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Glück bin ich Programmierer und nicht Klempner. Lino profitiert jedenfalls
davon. Noch als ich im Krankenhaus war, meldete sich eine Programmiererin aus
Uruguay für ein Praktikum als Lino-Entwickler. Wenn die anbeißt, dann würde ich
glatt ein paartausend Euro investieren, um sie ein halbes Jahr als Freelancer
einzustellen. Uruguay hat wie Bangladesh ziemlich geringe Lebenshaltungskosten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber damit das langfristig Bestand hat, braucht Lino auch neue Benutzer. Und da
kannst DU mithelfen. Ich habe einen Steckbrief geschrieben:&lt;/p&gt;
&lt;a class="reference internal image-reference" href="https://www.lino-framework.org/_images/wanted.png"&gt;&lt;img alt="https://www.lino-framework.org/_images/wanted.png" src="https://www.lino-framework.org/_images/wanted.png" style="width: 100%;" /&gt;
&lt;/a&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0311.html</guid><pubDate>Mon, 11 Mar 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Marschflugkörper an die Ukraine?</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0307.html</link><description>&lt;section id="marschflugkorper-an-die-ukraine"&gt;
&lt;h1&gt;Marschflugkörper an die Ukraine?&lt;a class="headerlink" href="#marschflugkorper-an-die-ukraine" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 7. März 2024&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Waffenlieferungen sind Energieverschwendung.
Mehr Energie in diplomatische Lösungssuche.
Das sagte der Politikwissenschaftler Johannes Varwick
schon im August 2023 in einem Interview
&lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=qJqANebf9Ok"&gt;https://www.youtube.com/watch?v=qJqANebf9Ok&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0307.html</guid><pubDate>Thu, 07 Mar 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Eine unschöne Überraschung</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0229.html</link><description>&lt;section id="eine-unschone-uberraschung"&gt;
&lt;h1&gt;Eine unschöne Überraschung&lt;a class="headerlink" href="#eine-unschone-uberraschung" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 29. Februar 2024&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;gestern ist noch mal wieder etwas Interessantes in meinem Leben passiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei war ich so dankbar für die „langweilige“ Routine, die in den vergangenen
Monaten geherrscht hatte. Der zweite PET-Scan in Tallinn war wie erwartet
negativ. Fast täglich machte ich mittags meinen anderthalbkilometrigen
Sonnenspaziergang zum Einkaufszentrum, fast wöchentlich fuhr ich morgens zum
Schwimmbad, zwei- bis dreimal wöchentlich zum Taizé-Gebet, sonntags zur Messe
(lies &lt;a class="reference internal" href="0121.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;hier&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; falls dich letzeres wundert).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber mit dieser Ruhe ist jetzt erst mal wieder Schluss, denn am Dienstag bin ich
beim Spaziergang gestürzt und habe mir einen &lt;a class="reference external" href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Schenkelhalsfraktur"&gt;Oberschenkelhalsbruch&lt;/a&gt; zugelegt. Heute habe
ich eine Prothese eingebaut bekommen. Die Heilung wird mindestens vier Monate
dauern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Glück wird meine Arbeit an Lino durch diese Geschichte nicht behindert.
Vielleicht finde ich dadurch in den kommenden Monaten ja sogar mehr Zeit für
Lino als bisher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erinnert ihr euch an mein Gebet für Lino &lt;a class="reference internal" href="../2023/1221.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;im letzten Rundbrief&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;?  Das wurde schon einige Stunden, nachdem ich die Mail
verschickt hatte, erhört, der Kunde hat zugesagt! Ist doch bemerkenswert. So was
macht mir Mut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insgesamt bin ich ja kein guter Verkäufer. Ich bin so überzeugt von Linos
Qualitäten, dass ich mich schwer tue, sie den Kunden zu erklären. Meine &lt;a class="reference external" href="https://www.synodalsoft.net/vision/"&gt;Vision
für Lino&lt;/a&gt; ist irgendwie eine Nummer zu
groß für einen Betrieb mit mir als Leiter.  Wenn wir wollen, dass Lino auch nach
meiner Pensionierung noch benutzbar bleibt, dann braucht es Leute, die an meiner
Stelle und besser als ich aus Lino Geld machen. Denen würde ich das Autorenrecht
an Lino schenken mit der Bedingung, dass es Freie Software bleibt, und der
Hoffnung, dass sie mir ein bescheidenes Gehalt zahlen, solange Lino ihnen Geld
einbringt. Lino braucht jemanden, der mein Chef wird. Das schreibe ich übrigens
schon seit Jahren so ähnlich: &lt;a class="reference external" href="https://luc.lino-framework.org/about/hire.html"&gt;Hire me&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Abschluss noch ein paar Schnappschüsse aus unserem Alltag im Februar. Lys
Medizin enthält unter anderem Schnaps. In unserem Stadtteil gibt es viele
hungrige Eichhörnchen. Mari gibt ein spontanes Ständchen in ihrer Bud in Tartu.
Am Nationalfeiertag (24. Februar) gibt es bei uns traditionell Festessen mit
Gratin dauphinois, Rindberbraten und Käse in den Nationalfarben.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/02/img_20240202_130926.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2024/02/img_20240202_130926.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/02/thumbnails/img_20240202_130926.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2024/02/img_20240202_130926.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/02/img_20240203_085337.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2024/02/img_20240203_085337.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/02/thumbnails/img_20240203_085337.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2024/02/img_20240203_085337.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/02/img_20240208_165556.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2024/02/img_20240208_165556.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/02/thumbnails/img_20240208_165556.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2024/02/img_20240208_165556.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/02/img_20240224_132229.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2024/02/img_20240224_132229.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/02/thumbnails/img_20240224_132229.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2024/02/img_20240224_132229.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/02/img_20240224_135639.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2024/02/img_20240224_135639.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2024/02/thumbnails/img_20240224_135639.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2024/02/img_20240224_135639.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Und wieder einmal danke dafür, dass du bis zum Ende gelesen hast!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit lieben Grüßen aus der Intensivstation des Tallinner Regionalkrankenhauses&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0229.html</guid><pubDate>Thu, 29 Feb 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Warum Freie Software so wichtig ist</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0222.html</link><description>&lt;section id="warum-freie-software-so-wichtig-ist"&gt;
&lt;h1&gt;Warum Freie Software so wichtig ist&lt;a class="headerlink" href="#warum-freie-software-so-wichtig-ist" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 22. Februar 2024.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gestern und heute waren zwei ziemlich ähnliche Texte aus sehr unterschiedlichen
Quellen in meinem Posteingang.&lt;/p&gt;
&lt;section id="good-for-humanity"&gt;
&lt;h2&gt;Good for humanity&lt;a class="headerlink" href="#good-for-humanity" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;„Open source is good for humanity. It’s only slightly hyperbolic to say that
open source is one of the most notable collective successes of humankind as a
species! It’s one of the few places where essentially all of humanity works
together on something that benefits everyone. A world without open source would
be substantially worse than the world we live in. So, I want people who want to
work on open source to be able to do so, and should be able to live comfortable
lives, with their basic needs met. They’re contributing to something that is
good for humanity; they shouldn’t have to sacrifice to do so!“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„The dream is that society and governments will recognize free software as the
public good that it most certainly is and fund it appropriately. And also fix
healthcare, and housing access, and public transportation, and the social safety
net, and and and… I am absolutely one million percent on board with this
vision, but this shit ain’t gonna happen overnight. Indeed, I doubt it’ll happen
in our lifetimes if at all. We have to accept the world as it is – even if it’s
not the world we want.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das hat Jacob Kaplan-Moss, einer der Mitbegründer der Django Software
Foundation, in einem Blog-Post so formuliert  (&lt;a class="reference external" href="https://jacobian.org/2024/feb/16/paying-maintainers-is-good/"&gt;Paying people to work on open
source is good actually&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="deutsche-bischofe-legen-friedenswort-vor"&gt;
&lt;h2&gt;Deutsche Bischöfe legen Friedenswort vor&lt;a class="headerlink" href="#deutsche-bischofe-legen-friedenswort-vor" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;„Auch wenn wir Rüstungsanstrengungen gegenwärtig als unverzichtbares Element
einer verantwortlichen Politik ansehen, grenzt es in globaler Perspektive an
Irrsinn, angesichts der gewaltigen Probleme, die sich vor der Menschheit
auftürmen, Unmengen von finanziellen und intellektuellen Ressourcen zu
verschleudern, um uns gegenseitig davor abzuschrecken, einander zu vernichten,
anstatt alle Kräfte darauf zu konzentrieren, gemeinsam die Herausforderungen der
Zukunft zu meistern.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2024-02-22, Bischöfe legen neues Friedenswort vor - „Friede diesem Haus“,  (kna
- sst), &lt;a class="reference external" href="https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2024-02/kirche-deutschland-dbk-versammlung-frieden-wort-bischoefe.html"&gt;vaticannews.va&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0222.html</guid><pubDate>Thu, 22 Feb 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Töchter erweitern den Horizont</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0213.html</link><description>&lt;section id="tochter-erweitern-den-horizont"&gt;
&lt;h1&gt;Töchter erweitern den Horizont&lt;a class="headerlink" href="#tochter-erweitern-den-horizont" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dienstag, 13. Februar 2024&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Iiris hat mit zwei ihrer Klassenkameradinnen einen Preis gewonnen beim Tallinner
„Jugendliteratur-Gedächtnisspiel“. Die Jugendlichen mussten 15 Bücher lesen und
dann Fragen beantworten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihre Mannschaft hieß „Konnamaffia“ und teilte sich den zweiten und dritten Platz
mit einer Manschaft namens „Võimsad Rotid“.&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://saksa.tln.edu.ee/noortekirjanduse-malumang/"&gt;https://saksa.tln.edu.ee/noortekirjanduse-malumang/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://keskraamatukogu.ee/noortekirjanduse-malumang-tahistas-juubelit/"&gt;https://keskraamatukogu.ee/noortekirjanduse-malumang-tahistas-juubelit/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Eines der Bücher, die sie lesen musste, habe auch ich gelesen:  „Poiss, kes nägi
pimeduses“ von Rasa Bugavičute-Pēce.  Jetzt habe ich „Tiuhkamäe” von Meelis
Kraft begonnen.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0213.html</guid><pubDate>Tue, 13 Feb 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Sonntag, 4. Februar 2024</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0204.html</link><description>&lt;section id="sonntag-4-februar-2024"&gt;
&lt;h1&gt;Sonntag, 4. Februar 2024&lt;a class="headerlink" href="#sonntag-4-februar-2024" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Heute lesen wir im Evangelium, wie Jesus die Schwiegermutter des Petrus heilt.
&lt;a class="reference external" href="https://evangeliumtagfuertag.org/DE/gospel/2024-02-04"&gt;https://evangeliumtagfuertag.org/DE/gospel/2024-02-04&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nichts gegen den Hl. Vinzenz von Paul, aber ich glaube nicht, dass die Frau zu
ihrem Schwiegersohn gesagt hatte „Mein Sohn, dein Herr ist mächtig und er hat
die Macht, mich von dieser Krankheit zu befreien.“ Ich stelle mir eher vor, dass
sie wütend auf ihren Schwiegersohn war, weil der vorhatte, sie mitsamt Tochter
sitzen zu lassen. Und ebenso wütend war sie auf diesen Wanderprediger, der
Petrus dazu verführt hatte. Und offenbar hat Jesus es geschafft, Frieden ins
Herz der Frau zu bringen.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0204.html</guid><pubDate>Sun, 04 Feb 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Frühstücksgespräch mit meiner Tochter</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0123.html</link><description>&lt;section id="fruhstucksgesprach-mit-meiner-tochter"&gt;
&lt;h1&gt;Frühstücksgespräch mit meiner Tochter&lt;a class="headerlink" href="#fruhstucksgesprach-mit-meiner-tochter" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dienstag, 23. Januar 2024&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wegen des Lehrerstreiks hat Iiris heute zu Hause gefrühstückt. Und ich kam
zufällig zur gleichen Zeit ebenfalls in die Küche. Ich hatte soeben eine
Jitsisitzung mit Sharif beendet. Es war gegen 8.30 Uhr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;L: Du hast auch nicht gespült gestern abend, so dass ich es heute morgen
trotzdem selber gemacht habe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;I: (…)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;L: Ja ja, in einer Familie kannste das machen, aber im Leben wirst du an die Tür
gesetzt, wenn du nicht mithilfst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;I: Na an der Arbeit muss ich tun was der Chef sagt, weil ich dafür bezahlt werde&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;L: In einer Familie wirst du gewissermaßen auch „dafür bezahlt“. Du kriegst hier
ja immerhin kostenlose Verpflegung und Logie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;I: Das ist doch selbstverständlich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;L: Vielleicht nicht für alle deine Klassenkameraden. Und in Tallinn gibt es
bestimmt Kinder, für die es das nicht ist. Und für die meisten Bewohner der Erde
ist es das nicht. Wir sind eine verwöhnte Gesellschaft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;I: Du kannst ja schlecht dein Essen nach Afrika schicken. Das ist auch keine
Lösung. Schuld ist der Kapitalismus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;L: Ja, eure Generation wird die Hausaufgaben lösen müssen, die unsere Generation
nicht geschafft haben wird. Euch steht noch was bevor. Der Luxus wird nicht
andauern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;I: Ach, ich will nicht schon um 9 Uhr morgens über die Welt diskutieren&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0123.html</guid><pubDate>Tue, 23 Jan 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Ende des Kommunionstreiks</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0121.html</link><description>&lt;section id="ende-des-kommunionstreiks"&gt;
&lt;h1&gt;Ende des Kommunionstreiks&lt;a class="headerlink" href="#ende-des-kommunionstreiks" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 21. Januar 2024&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe meinen „Kommunionstreik“ beendet. Der beruhte nämlich auf einem
Denkfehler, und den habe ich jetzt eingesehen: an der Eucharistie teilzunehmen
bedeutet eben &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt;, dass man mit allen Lehren der organisierenden Institution
einverstanden ist. Genauer gesagt habe ich das gestern eingesehen, und heute bin
ich dann zum ersten Mal wieder kommunizieren gegangen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die rein geistige Kommunion hat mir während der letzten Monate geholfen, mit der
Kirche in Gemeinschaft zu bleiben, aber auf die Dauer reicht das nicht aus. Das
Wichtige an der Eucharistiefeier ist, dass sie –zumindest theoretisch– ein
einzigartiges soziales Netzwerk aufbaut, das &lt;em&gt;alle&lt;/em&gt; Menschen einbezieht. Kirche
ist also fundamental anders als ein Sportklub, ein Chor oder eine Partei. In
solchen Gruppen triffst du Menschen, die besagtes Interesse mit dir teilen. Du
bleibst in deiner Blase. Durch die Eucharistie kommst du mit Leuten zusammen,
die du ansonsten niemals treffen würdest. So eine Übung habe ich noch nirgendwo
sonst gefunden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich denke und sage weiterhin, dass besagter Hirtenbrief kontraproduktiver Unsinn
ist.  Aber auch hier habe ich eine Meinung revidiert: man darf ihn getrost
einfach ignorieren. Die Webseite des EKN liest eh kein normaler Mensch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber selbst der EKN mit seinen dummen Standpunkten und Erklärungen ist ein Teil
der Kirche. Damit muss ich mich abfinden. Diese Versöhnung ist leicht, wenn ich
bedenke, dass ich nicht weniger Dummheiten schreibe als der EKN. Die Kirche in
Estland muss nun mal ohne staatliche Fördergelder auskommen. Geradezu logisch,
dass die von ihr produzierten Texte Amateurniveau haben. Deshalb ist sie noch
lange keine „Unkirche“ (wie ich &lt;a class="reference internal" href="0114.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;noch vor zwei Wochen schrieb&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Interessant zu vermerken, dass meine Entwicklung vom Streik zur Versöhnung
zeitlich genau in den beiden Wochen passierte, in denen die drei Brüder aus
Taiźe in Estland waren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachtrag 2024-02-12: Auch folgender Gedankengang hatte mir geholfen: Egal ob
„Streik“ oder „Verzicht“, ich tue das doch, um der Kirche zu &lt;em&gt;helfen&lt;/em&gt;. Ich hoffe
also naiverweise noch immer, dass ich durch meine Aktion etwas bewegen würde!
Ich habe es also noch immer nicht aufgegeben, diesen Karren aus dem Dreck ziehen
zu wollen! Immer noch verschenke ich meine Zeit und Energie an eine Institution,
die meine Arbeit nicht wertschätzt! Schluss damit!&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0121.html</guid><pubDate>Sun, 21 Jan 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Ja zur Kirche bedeutet Nein zur Unkirche</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0114.html</link><description>&lt;section id="ja-zur-kirche-bedeutet-nein-zur-unkirche"&gt;
&lt;h1&gt;Ja zur Kirche bedeutet Nein zur Unkirche&lt;a class="headerlink" href="#ja-zur-kirche-bedeutet-nein-zur-unkirche" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;14.-16. Januar 2024&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch Gedanken zu meinem &lt;a class="reference internal" href="0113.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;gestrigen Eintrag&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;section id="der-stein-des-anstoszes"&gt;
&lt;h2&gt;Der Stein des Anstoßes&lt;a class="headerlink" href="#der-stein-des-anstoszes" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Mit „Unsinn“ meine ich zwei öffentliche Aussagen des Bischofs von Estland. Am
23.05.2023 wendet er sich als &lt;a class="reference external" href="https://www.katoliku.ee/index.php/et/uudised/eesti/980-eesti-kirikujuhtide-laekitus-abielu-toetuseks"&gt;Bischof ans Estnische Parlament&lt;/a&gt;
und warnt vor der geplanten Gesetzesänderung und ruft zum Gebet auf, dass „Ehe
und Familie in unserer jetzigen Gesellschaft so bleiben mögen, wie Gott sie
geschaffen und uns geschenkt hat“. Und am 12.06.2023 unterschreibt er zusammen
mit allen anderen estnischen Glaubensführern einen &lt;a class="reference external" href="https://www.katoliku.ee/index.php/et/uudised/eesti/973-piiskopi-poeoerdumine"&gt;Hirtenbrief zum Schutz der
Ehe&lt;/a&gt;
in dem er sich „gegen jeden Versuch zur Änderung der gültigen Gesetze, um die
rechtliche und inhaltliche Bedeutung der Ehe als Bund zwischen einem Mann und
einer Frau zu verschleiern oder verderben“ ausspricht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ob die Gesellschaft Homosexualität bejahen darf und ob folglich zwei
homosexuelle Menschen eine Ehe miteinander eingehen können, ist eine
Ja-oder-Nein-Frage, die die Kirche traditionell mit „Nein“ beantwortet hat, und
die aber –möglicherweise– mit „Ja“ beantwortet werden müsste.
Deshalb erhitzt sie die Gemüter.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="lohnt-sich-der-stress"&gt;
&lt;h2&gt;Lohnt sich der Stress?&lt;a class="headerlink" href="#lohnt-sich-der-stress" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Kann es sein, dass es &lt;em&gt;keine&lt;/em&gt; Ja-oder-Nein-Frage ist?
Dass die Antwort folglich unwichtig ist?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Beispiel ob man sich die Haare färben darf, das ist reine
Geschmackssache, über die wir keinen universalen Konsens brauchen. (Was nicht
heißt, dass diese Frage gelegentlich heftigen Streit zwischen Mutter und Tochter
auslöst.)  Könnte es mit der Bejahung von Homosexualität auch so sein?  Also
dass ein homosexuelles dänisches Ehepaar auf Urlaub in Ägypten keinerlei
Probleme haben wird? Das glaube ich jetzt einfach nicht. Irgendwann wird Murphys
Gesetz zuschlagen.  Deshalb müssen wir uns über Homosexualität so lange
streiten, bis wir zu einem weltweiten Konsens gekommen sind. Entweder müssen die
Staaten, die gleichgeschlechtliche Ehen erlauben, wieder damit aufhören, oder
die anderen müssen damit anfangen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb gibt es in dieser Frage genau zwei Lager. Deshalb kann man in dieser
Frage nicht zwei Herren dienen. Und unser estnischer Bischof dient
offensichtlich dem einen Herrn, während unser Papst offensichtlich dem anderen
dient. Ich bin so katholisch wie der Papst, aber nicht so katholisch wie der
Bischof. Überspitzt formuliert verdächtige ich die estnisch-katholische Kirche
der &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4resie"&gt;Häresie&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Solange diese Fragen nicht geklärt sind, will ich auf den sichtbaren Empfang der
Eucharistie in Estland verzichten.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="uber-friedfertigkeit-geduld-und-luge"&gt;
&lt;h2&gt;Über Friedfertigkeit, Geduld und Lüge&lt;a class="headerlink" href="#uber-friedfertigkeit-geduld-und-luge" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Um nochmal auf Eph 4:25-32 zurückzukommen:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;„Seid demütig, friedfertig und geduldig, ertragt einander in Liebe und bemüht
euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch das Band des Friedens!“ – Ja,
ich fühle mich geistig verbunden mit denen, die Jesus nicht kennenlernen
können, weil die Hochmütigkeit und Streitsüchtigkeit pharisäerischer
Gottespolizisten ihnen zuwider ist. Ja, ich bin geduldig und werde
voraussichtlich bis zum Ende meines Lebens auf eine Lösung warten.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;„Legt deshalb die Lüge ab und redet die Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten;
denn wir sind als Glieder miteinander verbunden.“ – Ja, und meine Nächsten,
das sind meine Familie, meine Nachbarn, meine Freunde. Solange ich nicht
einsehe, dass ich mich irre, wäre es Lüge, den Demütigen und Friedfertigen zu
spielen.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;„Über eure Lippen komme kein böses Wort, sondern nur ein gutes, das den, der
es braucht, auferbaut und denen, die es hören, Nutzen bringt!“ – Ja, ich
„schimpfe“ mit der Kirche. Aber sind das deshalb „böse“ Worte? Ich schimpfe,
um die Menschen vom Pharisäertum befreien, sie auferbauen und ihnen Nutzen
bringen.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="ja-zur-kirche"&gt;
&lt;h2&gt;Ja zur Kirche&lt;a class="headerlink" href="#ja-zur-kirche" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ja, wir brauchen eine Kirche, die einen Glauben verkündet, dem alle Menschen
aller Völker zustimmen können. Ja, die Kirche muss klare Antworten auf die
Glaubensfragen unserer Zeit geben, denn es gibt kein in Menschensprache
formuliertes Gesetz, das ewig gültig ist. Ja, die Kirche muss Riten regulieren,
denn Glaube wächst durch Riten, und es ist nicht gleichgültig, welche Riten man
befolgt, weil sie unser Weltbild sowohl bereichern als auch verderben können.
Ja, die Kirche muss ihre Arbeiter und die Qualität ihrer Arbeit kontrollieren
und ständig verbessern, weil kein Mensch und kein Menschenwerk perfekt ist. Ja,
die Kirche muss sich für unterdrückte Menschengruppen und Völker einsetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weil ich Ja zur Kirche sage, muss ich Nein sagen zu Institutionen, die ihre
Deutung der Bibel für Gottes Wort halten, die sich um ihre Gläubigen statt um
alle Menschen Sorgen machen, die sich für Gottes Polizisten halten, die
Drohbotschaft statt Frohbotschaft verkünden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir brauchen Kirche, weil es wichtige Fragen gibt, die nur der Glaube
beantworten kann. Zum Beispiel ob ich mein Geld in Fonds investieren farf, die
dieses Geld verleihen an Projekte, die von Krieg, Umweltverschmutzung oder
Sklaverei profitieren? Dürfen wir Gesetze verfassen, die Konzerne unterstützen
auf Kosten von Menschen? Kann man nach einer gescheiterten Ehe nochmal neu
heiraten? Darf ich ein ungewolltes Kind abtreiben? Darf ich einem Menschen
helfen, sein Leben zu beenden? &lt;em&gt;Das&lt;/em&gt; sind Glaubensfragen, weil all unser Wissen
und Verstand keine universale Antwort darauf gefunden hat. Aber ob die Erde
kugelförmig ist oder ob man Blutspenden annehmen darf, das sind heute keine
Glaubensfragen mehr, weil wir darauf wissenschaftlich zufriedenstellende
Antworten haben. Die Frage nach der Homosexualität gehört zu letzteren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier meine Prophezeiung: Die Kirche in der digitalen Revolution werdet ihr
daran erkennen, dass sie klare Sprache spricht. Sie entwickelt, veröffentlicht
und pflegt ihre Lehren unter Verwendung transparenter Technologien und mit
lückenloser Historie und nachvollziehbarer Argumentation.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0114.html</guid><pubDate>Sun, 14 Jan 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Aus „Streik“ wird „Verzicht“</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0113.html</link><description>&lt;section id="aus-streik-wird-verzicht"&gt;
&lt;h1&gt;Aus „Streik“ wird „Verzicht“&lt;a class="headerlink" href="#aus-streik-wird-verzicht" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 13. Januar 2024&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem ich in den vergangenen Wochen mal wieder viel über meine Rolle in der
Kirche nachgedacht habe, habe ich –glaube ich– gestern abend endlich einen
nächsten Schritt erkannt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meinen „Kommunionstreik“ werde ich umbenennen in „Kommunionsverzicht“.  Denn ich
„fordere“ ja nichts, sondern bezeuge lediglich, dass ich nicht teilnehmen
&lt;em&gt;kann&lt;/em&gt;.  Ich verzichte auf die Kommunion aus Solidarität mit denen, die Jesus
nicht kennen können, weil die Kirche zu viel Unsinn verkündet. Das ist mein
Sühneopfer für die kollektiven Sünden der Kirche. Mit diesen beiden Sätzen habe
ich eine Antwort für den Fall, dass  man mich fragt, weshalb ich nicht an der
Kommunion teilnehme. Ich kann dann leichter wieder zu Sonntagsmessen gehen und
alte Freunde treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Idee ist mir gestern abend beim Gebet in der Kirche von Mustamäe gekommen,
nachdem wir Eph 4:25-32 gelesen hatten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auswahl von Ratschlägen aus dem &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Brief_des_Paulus_an_die_Epheser"&gt;Epheserbrief&lt;/a&gt; (Eph 4:25-32):&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seid demütig, friedfertig und geduldig, ertragt einander in Liebe und bemüht
euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch das Band des Friedens! (…) Legt
deshalb die Lüge ab und redet die Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten; denn wir
sind als Glieder miteinander verbunden. Wenn ihr zürnt, sündigt nicht! Die Sonne
soll über eurem Zorn nicht untergehen. Gebt dem Teufel keinen Raum! Der Dieb
soll nicht mehr stehlen, vielmehr soll er sich abmühen und mit seinen Händen
etwas verdienen, damit er den Notleidenden davon geben kann. Über eure Lippen
komme kein böses Wort, sondern nur ein gutes, das den, der es braucht, auferbaut
und denen, die es hören, Nutzen bringt!&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2024/0113.html</guid><pubDate>Sat, 13 Jan 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Reportage über die Opfer pädophiler Priester</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/1223.html</link><description>&lt;section id="reportage-uber-die-opfer-padophiler-priester"&gt;
&lt;h1&gt;Reportage über die Opfer pädophiler Priester&lt;a class="headerlink" href="#reportage-uber-die-opfer-padophiler-priester" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;23.-26. Dezember 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe die Reportage &lt;a class="reference external" href="https://www.vrt.be/vrtmax/a-z/godvergeten/1/godvergeten-s1a1"&gt;Godvergeten (4 x 45 Minuten in Flämisch)&lt;/a&gt; geschaut.
Zeugnisse von Opfern pädophiler Priester sowie von Menschen, die versucht haben,
gegen die Täter vorzugehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Reportage basiert auf der Arbeit von Rik Devillé, einem inzwischen
pensionierten katholischen Priester, der seit 30 Jahren Berichte von Opfern
sammelt. &lt;a class="reference external" href="https://www.lemonde.fr/international/article/2023/11/15/rik-deville-le-pretre-belge-retraite-en-croisade-contre-les-abus-sexuels-dans-l-eglise_6200138_3210.html"&gt;Rik Devillé, le prêtre belge retraité en croisade contre les abus
sexuels dans l’Eglise&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Parallel dazu habe ich auch einige Stellen im &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4dophilie"&gt;Wikipedia-Artikel über Pädophilie&lt;/a&gt; gelesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin kein Psychologe und kein Jurist, aber ich habe natürlich Reaktionen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erstens: wie gut, dass diese Skandale endlich ans Tageslicht kommen! Es wurde
aber auch höchste Zeit!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zweitens: Ich bin nach dieser Reportage mehr denn je überzeugt, dass die
Römisch-Katholische Kirche auf dem richtigen Weg ist. Sie hat freilich eine
tiefgreifende Revolution vor sich.&lt;/p&gt;
&lt;section id="losungen-noch-nicht-in-sicht"&gt;
&lt;h2&gt;Lösungen noch nicht in Sicht&lt;a class="headerlink" href="#losungen-noch-nicht-in-sicht" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Reportage ist wichtig, weil sie endlich den Teppich, unter dem sich so viel
Dreck angesammelt hat, aus dem Zimmer holt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von konkreten Lösungsvorschlägen ist sie weit entfernt. Dazu ist es auch zu
früh. Sie fordert zu Recht erst einmal einfach nur Bewusstseinsbildung und echte
Umkehr statt leeren Lippenbekenntnissen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pädophilie zu verteufeln ist keine Lösung. Es wird immer pädophile Menschen
geben. Wir sind entsetzt über diese Zeugnisse, und das ist gerechtfertigt, denn
hier werden ein Dutzend Menschen gezeigt, deren Glück lebenslänglich durch die
Schuld anderer zerstört wurde.  Wir hören, dass es inzwischen tausende belegte
Fälle gibt. Aber ich stehe letztlich trotzdem da und frage mich „Okay, aber
Millionen Flüchtlinge durchleben doch ebenso entsetzliche Dinge. So what?“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Zölibat abzuschaffen wäre keine Lösung. Ich glaube nicht, dass der Zölibat
in irgendeiner Weise Pädophilie verursacht oder begünstigt. Marc Dutroux war
kein Priester. Was &lt;em&gt;wohl&lt;/em&gt; sein kann: dass pädophile junge Männer sich bewusst
oder unbewusst zum Leben als Priester entscheiden in der Hoffnung, trotz ihrer
sexuellen Störung ein sinnvolles Leben zu führen. Das ist aber kein Argument
gegen den Zölibat.  Eher im Gegenteil. Wie gut, dass es einen anerkannten Status
gibt, bei dem Sexualität nicht erforderlich ist.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="kirche-vor-der-revolution"&gt;
&lt;h2&gt;Kirche vor der Revolution&lt;a class="headerlink" href="#kirche-vor-der-revolution" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Römisch-Katholische Kirche hat eine tiefgreifende Revolution vor sich.
Das war vielen auch ohne diese Skandale schon klar.
Wahrscheinlich hat die Weltsynode dazu beigetragen, dass diese Skandale ans
Tageslicht kommen.
Diese Revolution kündigt sich immer deutlicher an.
Es geht um viel mehr als um den Umgang mit pädophilen Priestern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Hauptursache für diese Skandale ist meines Erachtens die Praxis, unangenehme
Informationen geheim zu halten. Der Glaube, dass das überhaupt möglich ist, und
die administrativen Mechanismen, die das begünstigen.  Da muss die
Römisch-Katholische Kirche an ihrem &lt;em&gt;modus vivendi et operandi&lt;/em&gt; arbeiten, also
es geht um die rein juristischen bzw. administrativen Maßnahmen.
Mein Vorschlag:
&lt;a class="reference external" href="https://hw.saffre-rumma.net/pmpa/"&gt;Public money, public activity&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Keiner kann vorhersagen, welche Teile der bestehenden –momentan sichtbaren– Kirche
diese Revolution überleben werden, aber die Kirche im eigentlichen Sinne wird
nicht nur bestehen bleiben, sondern gestärkt daraus hervorgehen.
Denn es wird immer wieder Menschen geben, die das Evangelium erfahren und es verkünden wollen.
Das Evangelium kann nicht rückgängig gemacht werden.
Und Menschen mit gemeinsamen Ziel werden sich immer organisieren.
Ich sehe weiterhin keine Organisation als die Römisch-Katholische Kirche, die
die Aufgabe („Mission“) der Kirche besser erfüllen könnte.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="die-zwei-arten-von-kirche"&gt;
&lt;h2&gt;Die zwei Arten von Kirche&lt;a class="headerlink" href="#die-zwei-arten-von-kirche" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ich sehe auch mal wieder: es gibt zwei Organisationen, die sich „Kirche“ nennen.
Die sehen sich je nach Blickwinkel recht ähnlich, aber nur eine der beiden
verkündet die Frohe Botschaft, während die andere das Gegenteil predigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese „andere“ Kirche ist lauter und scheint stärker. Aber das ist nur, weil die
meisten Menschen einfach aufgehört haben, sich als Kirche zu verstehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spätestens seit das Christentum im Alten Rom Staatsreligion geworden ist, ist
auch die „andere“ Kirche wieder mit dabei, die Organisation, bei der es um Geld
und Macht geht, die Organisation der Pharisäer, die Organisation, gegen die
Jesus zeitlebens gekämpft hat und die ihn ermordet hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber ach! was rede ich schon wieder über geistige Themen… ich habe mir doch
vorgenommen, meine Energie nicht mehr zu vergeuden in Kommunikationsarbeit, für
die mich niemand bezahlt!&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/1223.html</guid><pubDate>Tue, 26 Dec 2023 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Frohe Sonnenwende!</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/1221.html</link><description>&lt;section id="frohe-sonnenwende"&gt;
&lt;h1&gt;Frohe Sonnenwende!&lt;a class="headerlink" href="#frohe-sonnenwende" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 21. Dezember 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;morgen früh um 04:27 Uhr MEZ &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenwende#Datum"&gt;wendet sich die Sonne wieder&lt;/a&gt;. Möge der Lauf der Gestirne
dich daran erinnern, dass jede Dunkelheit im Leben ihren Sinn hat und keineswegs
bedeutet, dass Gott dich weniger lieb hätte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie man diese Sonnenwende feiert, ist theoretisch egal, aber es ist schon ein
Geniestreich, wenn wir Menschen der Wirklichkeit einen Namen geben („Gott“) und
unseren Kindern dann die wunderschöne Geschichte von dem Mädchen erzählen, das
schwanger wurde weil Gott mal einen echten Menschensohn haben wollte. Ich
beneide meine Freunde in Eupen beinahe, dass sie das so symbolträchtig feiern
können. Ich betone aber das „beinahe“, weil ich dennoch um keinen Preis mit euch
tauschen wollte. Denn ich hab’s hier im Grunde noch besser als wenn ich in Eupen
wäre.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lys Gesundheit ist jetzt wieder auf dem Weg der Besserung. Danke für eure guten
Wünsche! Diese Wende kam durch zwei Besuche beim Orthopäden und eine
Kortisonspritze. Und zwar auf eigene Kasse, 70€ pro Besuch und nochmal 35€ für
jede der beiden Spritzen. Theoretisch müsste die Krankenkasse das bezahlen, aber
unser Hausarzt hat Ly leider nicht helfen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lino ist weiterhin meine Berufung und mein umfangreichster Zeitvertreib.
Sharif, Hannes und ich sind ein gutes Team und unsere Kunden hochzufrieden. Das
alles ist sehr erfreulich, aber am Nikolaustag hatte ich ein unangenehme
Nachricht für Hannes. Ich teilte ihm mit, dass ich ihm ab Januar weniger Gehalt
zahlen will, weil ich einfach nicht genug Arbeit für ihn finde. Lino braucht zur
Zeit vor allem Entwickler (wie Sharif) und kaum Systemverwalter (wie Hannes).
Zeitgleich dazu rief ich eher zufällig eine Bekannte vom Taizé-Freundeskreis an,
die coronapositiv und arbeitslos zugleich war. Ich wusste außerdem, dass sie gut
mit Computern zurecht kommt. „Hättest du eigentlich Lust, mir rein ehrenamtlich
ein wenig mit Lino zu helfen? Wir bräuchten nämlich einen Tester, der uns sagt,
was wir verbessern sollen“ fragte ich. Sie darauf: „Oh, ich hatte gerade mit dem
Arbeitsamt besprochen, dass ich gerne ein Praktikum in der Qualitätssicherung
einer Softwarefirma machen würde.“ Sie hat sich dann quasi vor meinen Augen
während einiger Jitsi-Sitzungen mit Lino angefreundet. Vorigen Freitag teilte
ich ihr mit, dass ich ihr vier Monate lang das gesetzlich erlaubte „Taschengeld“
für Arbeitslose zahlen werde.  Unser Team wächst also um eine Person.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Beste aber kommt vielleicht noch! Es bahnt sich noch eine dritte Änderung
an: vielleicht kriegen wir einen neuen Wartungsauftrag in einer Eupener Schule.
Dann hätte ich wieder Arbeit für Hannes und könnte ihm wieder sein volles Gehalt
zahlen. Bitte betet mit mir, dass das irgendwie klappt. Ich betone auch hier das
„irgendwie“, denn wenn der liebe Gott es anders regeln will als ich mir
vorstelle, dann soll er das von mir aus tun. Mindestens einer meiner Freunde
meint nämlich, dass besagte Schule besser auf die proprietäre Softwarelösung
einer großen Firma umsteigen sollte statt sich von kleinen Handwerkern wie mir
maßgeschneiderte Software basteln zu lassen. Wenn das stimmt, dann sollte ich
aufhören, Software zu entwickeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt zu etwas ganz anderem: ein paar echte Fotos aus unserem Leben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Iiris fährt alleine nach Tartu ihre Schwester besuchen oder mit Freundinnen
Schlittschuhlaufen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/img_20231201_170659.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/12/img_20231201_170659.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/thumbnails/img_20231201_170659.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/12/img_20231201_170659.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/20231214_115505.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/12/20231214_115505.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/thumbnails/20231214_115505.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/12/20231214_115505.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Ich fahre gelegentlich alleine nach Vigala zum Heizen, Holzholen und
Schneeräumen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/img_20231203_150148.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/12/img_20231203_150148.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/thumbnails/img_20231203_150148.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/12/img_20231203_150148.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/img_20231203_150810.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/12/img_20231203_150810.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/thumbnails/img_20231203_150810.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/12/img_20231203_150810.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/img_20231204_151952.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/12/img_20231204_151952.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/thumbnails/img_20231204_151952.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/12/img_20231204_151952.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/img_20231205_105559.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/12/img_20231205_105559.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/thumbnails/img_20231205_105559.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/12/img_20231205_105559.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Bei solchen Aussichten halte ich manchmal sogar an, um ein Foto zu knipsen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/img_20231205_123514.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/12/img_20231205_123514.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/thumbnails/img_20231205_123514.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/12/img_20231205_123514.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/img_20231205_124319.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/12/img_20231205_124319.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/thumbnails/img_20231205_124319.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/12/img_20231205_124319.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Ein historischer Tag: nach zwei Monaten mit Fieber daheim traut Ly sich wieder
vor die Tür. Hier sieht man sie mit Mann und Tochter vor und nach dem
Weihnachtskonzert der Musikschule, in der Iiris Posaune spielt.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/img_20231218_173432.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/12/img_20231218_173432.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/thumbnails/img_20231218_173432.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/12/img_20231218_173432.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/img_20231218_200033.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/12/img_20231218_200033.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/thumbnails/img_20231218_200033.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/12/img_20231218_200033.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Vorige Woche hat der viele Schnee, um den einige von euch uns beneidet haben,
wieder zu schmelzen begonnen. Deshalb ist es zur Zeit gar nicht leicht,
spazieren zu gehen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/img_20231218_121748.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/12/img_20231218_121748.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/thumbnails/img_20231218_121748.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/12/img_20231218_121748.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/img_20231218_121936.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/12/img_20231218_121936.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/thumbnails/img_20231218_121936.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/12/img_20231218_121936.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/img_20231219_123516.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/12/img_20231219_123516.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/thumbnails/img_20231219_123516.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/12/img_20231219_123516.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Weder das Wetter noch meine Damen halten mich davon ab, das Leben zu genießen.
Hier bin ich mit Freunden unterwegs.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/img_20231213_100306.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/12/img_20231213_100306.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/thumbnails/img_20231213_100306.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/12/img_20231213_100306.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/img_20231220_135618.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/12/img_20231220_135618.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/thumbnails/img_20231220_135618.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/12/img_20231220_135618.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Oder hier die Tallinner Wikipedisten beim diesjährigen Weihnachtsessen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/img_20231208_185642.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/12/img_20231208_185642.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/thumbnails/img_20231208_185642.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/12/img_20231208_185642.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/img_20231208_195326.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/12/img_20231208_195326.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/thumbnails/img_20231208_195326.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/12/img_20231208_195326.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/img_20231208_195407.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/12/img_20231208_195407.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/thumbnails/img_20231208_195407.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/12/img_20231208_195407.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Wenn mich eine Lust überkommt, gehe ich notfalls auch alleine essen. Beim
Hamburger für 1,20 € fand ich den Preis appetitlich und den optimierten
Hochbetrieb bei der Bedienung interessant. Das Püree mit Hackfleischsoße war der
&lt;em&gt;plat du jour&lt;/em&gt; und hat 5,30€ gekostet.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/img_20231201_174102.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/12/img_20231201_174102.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/thumbnails/img_20231201_174102.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/12/img_20231201_174102.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/img_20231219_125854.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/12/img_20231219_125854.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/12/thumbnails/img_20231219_125854.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/12/img_20231219_125854.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Und jetzt ist Schluss mit diesem Brief. Wir wünschen euch gesegnete Weihnachten
oder wie auch immer ihr das nennt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc mit Ly, Mari und Iiris.&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/1221.html</guid><pubDate>Thu, 21 Dec 2023 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Montag, 4. Dezember 2023</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/1204.html</link><description>&lt;section id="montag-4-dezember-2023"&gt;
&lt;h1&gt;Montag, 4. Dezember 2023&lt;a class="headerlink" href="#montag-4-dezember-2023" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Ein Freund schrieb mir (Text bearbeitet zur Wahrung der Anonymität):&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;als ich das Video sah, dessen Link weiter unten ist, dachte ich daran, wie Du
mir vor langer einen Text über Gott und Sexualität gabst. Dieses Thema ist für
mich, bis auf den heutigen Tag, immer noch eine relativ offene Frage
geblieben. Dieses Video allerdings, so möchte ich sagen, hilft mir
diesbezüglich ein wenig weiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=a7GrRUc_2QM"&gt;https://www.youtube.com/watch?v=a7GrRUc_2QM&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Marcus Voss finde ich wirklich interessant, weil er versucht, den Nutzer
seiner Videos dazu anzuregen, selber unvoreingenommen in der Bibel zu lesen
und sich an das Wort des Herrn zu halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu weiteren Beispielen:&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;WIE komme ich in den HIMMEL?&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=iNzzpCymyFQ"&gt;https://www.youtube.com/watch?v=iNzzpCymyFQ&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;oder:&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;⚠️ LIBERALE Theologie &amp;amp; progressives Christentum – bibeltreu oder Irrlehre?&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=mOZDTdbWbx8"&gt;https://www.youtube.com/watch?v=mOZDTdbWbx8&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ich hoffe, es geht dir gut, und dass du zum guten Gelingen weitergekommen bist.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ich kannte Markus Voss noch nicht, aber habe, einer Ahnung folgend, zuerst auf
den letzten Link geklickt und bekam folgendes zu hören:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Hey, stell dir mal eine Religion vor, bei der es hauptsächlich darum geht, wie
&lt;em&gt;du dich fühlst&lt;/em&gt;, in der Jesus so ne Art menschlicher Lehrer war, bei denen
ihr manchen Ideen von ihm zustimmt, und andere, na ja, die sind halt überholt,
wo ethisch alles erlaubt ist, was gut tut und niemandem schadet, in der die
Bibel halt irgendein historischer Text ist unter vielen, so ne Art antikes
Reisejournal, in dem Menschen damals hilflose Versuche gemacht haben, ihre
Erfahrungen mit Dingen zu beschreiben, die sie nicht einordnen können. In
dieser Religion geht es vor allem ums &lt;em&gt;Diesseits&lt;/em&gt;, und dass die Gegenwart für
&lt;em&gt;uns&lt;/em&gt; erträglicher wird. Und was &lt;em&gt;nach&lt;/em&gt; dem Tod kommt, das weiß eh keiner, und
wenn, dann ist es bestimmt tröstlich und positiv. Eine Religion, wo es keinen
õberholten Glauben gibt an Wunder und Übernatürliches, und wenn es einen Gott
gibt, dann ist das eine Art unpersönliche mystische Naturkraft. Wie würdes du
das nennen? Da können dir jetzt ne Menge Sachen einfallen, die in Richtung
Buddhismus oder Mystik oder –definitiv– New Age gehen, aber bestimmt nicht
das Christentum, oder? Und das ist ein viel größeres Problem, als du gerade
denkst.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;In den Minuten danach erzählt er, wie er als Theologiestudent „vom Regen in die
Traufe“ kam, von „Pfarramtsanwärtern, die Tarot-Karten legen“ und
„Theologiestudentinnen, die die Genitalien ihrer Praktikumsbetreuer besser
kennen als das Inhaltsverzeichnis ihrer eigenen Bibel“, um dann zu verkünden
„Und für diese Missstände machen viele Beobachter zu einem ganz großen Teil das
liberale Christentum verantwortlich.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hatte ich es doch geahnt: Ein Pharisäer!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oh Gott! Kümmere Du dich bitte darum. Ich habe mir zwanzig Jahre lang die Finger
wund geschrieben, um die Menschen vor Bibelfetischismus und Pharisäertum zu
warnen. Aber das ist ja als versuchte ich mit einem Eimer das Meer
auszuschöpfen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Freunde, lasst euch nicht jeck machen! Die ersten drei Minuten des dritten
Videos sind ein Musterbeispiel für Propagandasprache. Da könnte man eine
Doktorarbeit drüber schreiben. Was der Mann erzählt, ist der Sauerteig der
Pharisäer, vor dem Jesus uns warnt. (Vgl Mk 8,14-21).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe ihn an der Formulierung „bibeltreu oder Irrlehre?“ erkannt. Die Bibel
ist keine eindeutige Lehrschrift. Man kann ihr in diesem Sinne nicht „treu“
sein. Jede Bibelstelle, jede Aussage zu Glaubensfragen, kann auch in ihr
Gegenteil verdreht werden. Das ist nichts Neues. Schon der Verfasser des zweiten
Petrusbriefs meint zu den Briefen seines Vorgängers Paulus: „In ihnen ist
einiges schwer zu verstehen und die Unwissenden, die noch nicht gefestigt sind,
werden diese Stellen ebenso verdrehen wie die übrigen Schriften zu ihrem eigenen
Verderben.“ (2 Pt 3,16)&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/1204.html</guid><pubDate>Mon, 04 Dec 2023 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Der Winter ist da</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/1124.html</link><description>&lt;section id="der-winter-ist-da"&gt;
&lt;h1&gt;Der Winter ist da&lt;a class="headerlink" href="#der-winter-ist-da" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 25. November 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;hier noch mal ein paar Schnappschüsse aus unserem Leben, ohne Anspruch auf
Repräsentativität.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Oktober war ich (&lt;a class="reference internal" href="0917.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;wie angekündigt&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;) für zwei Wochen in Belgien.
Diesmal blieb ich für die ersten beiden Nächte in Brüssel bei Georg und Levke.
So konnte ich Georgs Parkplatz in der historischen Innenstadt gleich beim
Manneken Pis bestaunen und dann ganz allein zu seiner Wohnung zurück spazieren.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/10/img_20231015_183228.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/10/img_20231015_183228.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/10/thumbnails/img_20231015_183228.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/10/img_20231015_183228.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/10/img_20231001_224519.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/10/img_20231001_224519.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/10/thumbnails/img_20231001_224519.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/10/img_20231001_224519.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/10/img_20231002_102711.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/10/img_20231002_102711.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/10/thumbnails/img_20231002_102711.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/10/img_20231002_102711.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Eines kann ich rückblickend auf meinen Spaziergang durch Brüssel prophezeien:
wenn Google erst mal das de-facto-Monopol auf Navigationshilfen hat, wird
Orientierung teuer!&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/10/img_20231007_134214.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Steinpilz mit Porree und Butter"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/10/thumbnails/img_20231007_134214.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; float:right; max-height:20ex" title="Steinpilz mit Porree und Butter"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Auch in Eupen ging ich gelegentlich spazieren. Einmal mit einem Freund, der
dabei einen Steinpilz fand und mir schenkte. Anschließend briet und aß ich ihn
ganz allein. Für zwei Leute wäre er eh zu klein gewesen (siehe Bild). Das Foto
steht aber nur platzhaltend für etwas, das ich schon seit Monaten mal schreiben
wollte. Besagter Freund hat ärztlich bescheinigten Burnout. Burnout hat
verglichen mit Krebs ein weitaus ungünstigeres Renommé. Wer Krebs hat, darf  im
sozialen Umfeld mit bedingungsloser Anteilnahme rechnen, während
Burnoutpatienten zuweilen sogar mit „das ist doch nur eingebildet“ konfrontiert
werden. Ich schäme mich fast schon, dass ich mit so wenig Leid so viel
Aufmerksamkeit meiner Freunde erhalten habe, während so viele Menschen deutlich
mehr leiden ohne dass es jemand merkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwei halbe Tage verbrachte ich bei meinem Bruder mit dem Wiederbeleben alter
Erinnerungen. Ich musste nämlich etwa einen Kubikmeter Diapositive meiner Eltern
aus den Jahren 1966 bis 1996 durchschauen. 4500 davon warf ich in den Müll, weil
sie keinen emotionalen Wert hatten, und 500 blieben übrig, damit mein Bruder sie
später eingescannt. [Siehe auch &lt;a class="reference internal" href="#p-s"&gt;P.S.&lt;/a&gt;]&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/10/img_20231011_104515.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/10/img_20231011_104515.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/10/thumbnails/img_20231011_104515.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/10/img_20231011_104515.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/10/img_20231012_093643.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/10/img_20231012_093643.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/10/thumbnails/img_20231012_093643.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/10/img_20231012_093643.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/10/img_20231012_103347.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/10/img_20231012_103347.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/10/thumbnails/img_20231012_103347.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/10/img_20231012_103347.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Zwei Teenager im Haus. Am Wochenende vor Allerheiligen hatten wir Aino zu
Besuch. Aino war zwei Schuljahre lang Iirisens Klassenkameradin, aber dann zog
ihre Familie nach Finnland zurück. Die ersten Schulferien nutzte sie nun aus, um
mit Iiris zu einem Cosplay-Festival in Tallinn zu gehen. Ich fand das gut, denn
mit zwei Teenagern ins Gespräch zu kommen ist leichter als mit einem.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/10/img_20231027_123809.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/10/img_20231027_123809.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/10/thumbnails/img_20231027_123809.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/10/img_20231027_123809.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/10/img_20231027_140109.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/10/img_20231027_140109.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/10/thumbnails/img_20231027_140109.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/10/img_20231027_140109.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/10/img_20231028_103609.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/10/img_20231028_103609.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/10/thumbnails/img_20231028_103609.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/10/img_20231028_103609.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Mari pendelt jetzt zwischen Tallinn und Tartu hin und her. Mal mit dem Zug, mal
mit dem Bus, mal mit dem Auto. Als ich zwei Wochen in Belgien war, hatte sie
unser Auto sogar ganz für sich allein und machte am Wochenende prompt eine
Spritztour nach Riga, um eine Freundin nach Hause zu fahren. Von Tartu nach Riga
sind es ja nur 250 Km.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/10/img_20231029_193449.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/10/img_20231029_193449.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/10/thumbnails/img_20231029_193449.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/10/img_20231029_193449.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/11/img_20231118_154552.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/11/img_20231118_154552.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/11/thumbnails/img_20231118_154552.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/11/img_20231118_154552.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Vorige Woche habe ich entdeckt, dass ich morgens ganz gerne schwimmen gehe. Zehn
Minuten mit dem Stadtbus bis zum Schwimmbad, nach dem Umziehen zuerst mal in die
Sauna zum Aufwärmen, dann zehn Längen schwimmen, dann mit Keks und Erdnüssen ein
zweites Mal in die Sauna, daraufhin nochmal zehn Längen und zuletzt wieder in
die Sauna. Aller guten Dinge sind drei.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/11/img_20231124_072003.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/11/img_20231124_072003.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/11/thumbnails/img_20231124_072003.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/11/img_20231124_072003.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/11/img_20231124_072019.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/11/img_20231124_072019.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/11/thumbnails/img_20231124_072019.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/11/img_20231124_072019.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/11/img_20231122_085240.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/11/img_20231122_085240.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/11/thumbnails/img_20231122_085240.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/11/img_20231122_085240.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Ja, in Estland haben wir inzwischen Winter. Die Winter hier sind noch echte
Naturerlebnisse, bei denen man die eigene Kleinheit und Verletzlichkeit täglich
erfahren kann. Das genieße ich jetzt wieder ganz neu, nachdem ich den letzten
Winter verpasst habe. Unsere Wohnung vor und nach dem Schwimmen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/11/img_20231124_070247.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/11/img_20231124_070247.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/11/thumbnails/img_20231124_070247.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/11/img_20231124_070247.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/11/img_20231124_090313.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/11/img_20231124_090313.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/11/thumbnails/img_20231124_090313.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/11/img_20231124_090313.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/11/img_20231102_112106.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Ly und ich im Wartesaal des Hausarztes"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/11/thumbnails/img_20231102_112106.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; float:right; max-height:20ex" title="Ly und ich im Wartesaal des Hausarztes"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Eine unerfreuliche Nachricht habe ich leider auch. Während ich in Belgien war,
hat Ly in beiden Knien eine akute &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bursitis"&gt;Schleimbeutelentzündung&lt;/a&gt; bekommen und geht seit meiner
Rückkehr, also schon mehr als einen Monat lang, mit Krücken durch die Wohnung.
Sie ist sogar –erstmals seit ich sie kenne– zum Hausarzt gegangen und hat sich
röntgen lassen. Bitte betet mit uns, dass das bald wieder vorbei ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Grüße aus Tallinn und Tartu von&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc mit Ly, Mari und Iiris&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;section id="errata"&gt;
&lt;h2&gt;Errata&lt;a class="headerlink" href="#errata" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Es war kein Steinpilz sondern ein Maronenröhrling.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Es waren nicht 500 sondern knapp 900 Dias übriggeblieben.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="p-s"&gt;
&lt;h2&gt;P.S.&lt;a class="headerlink" href="#p-s" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Falls &lt;em&gt;ihr&lt;/em&gt; mal bei Haushaltsauflösung oder beim Aufräumen auf alte Fotos, Dias,
Briefe, Postkarten oder Dokumente stoßt, denn macht es nicht wie meine
Geschwister und ich, sondern sprecht zuerst mal mit dem &lt;a class="reference external" href="https://www.geschichtsverein-eupen.be/"&gt;Kgl. Eupener
Geschichts- und Museumsverein&lt;/a&gt;.
Alles, was potentiell mit Eupen zu tun hat, kommen die kostenlos abholen.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/1124.html</guid><pubDate>Sat, 25 Nov 2023 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>September 2023</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0917.html</link><description>&lt;section id="september-2023"&gt;
&lt;h1&gt;September 2023&lt;a class="headerlink" href="#september-2023" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 17. September 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;oufti, wie die Zeit vergeht! Schon seit zwei Monaten habe ich euch nicht mehr
erzählt, wie es uns geht! Die kurze Antwort lautet natürlich „gut“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach der &lt;a class="reference internal" href="0727.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Beerdigung meiner Mutter&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; haben wir den Rest des Sommers
hauptsächlich in Vigala verbracht. Nach einem Jahr Pause genoss ich es, wieder
in der Vigala schwimmen zu gehen, in der Sauna zu sitzen oder bei schönem Wetter
meine Badenixen zum Bus nach Pärnu zu begleiten, wo sie einen Tag am Strand
verbringen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/07/img_20230716_115834.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/07/img_20230716_115834.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/07/thumbnails/img_20230716_115834.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/07/img_20230716_115834.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/07/img_20230716_175634.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/07/img_20230716_175634.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/07/thumbnails/img_20230716_175634.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/07/img_20230716_175634.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/07/img_20230722_172610.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/07/img_20230722_172610.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/07/thumbnails/img_20230722_172610.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/07/img_20230722_172610.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Aber der Sommer war schnell vorbei.
Mari hat begonnen, Textildesign zu studieren in Tartu (in der &lt;a class="reference external" href="https://pallasart.ee/en/admission/departments/textile/"&gt;Höheren
Kunstschule „Pallas“&lt;/a&gt;). Tartu ist
zweieinhalb Autostunden von Tallinn entfernt, Mari brauchte also ein &lt;em&gt;kot&lt;/em&gt;&lt;a class="footnote-reference brackets" href="#kot" id="id1" role="doc-noteref"&gt;&lt;span class="fn-bracket"&gt;[&lt;/span&gt;1&lt;span class="fn-bracket"&gt;]&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;aside class="footnote-list brackets"&gt;
&lt;aside class="footnote brackets" id="kot" role="doc-footnote"&gt;
&lt;span class="label"&gt;&lt;span class="fn-bracket"&gt;[&lt;/span&gt;&lt;a role="doc-backlink" href="#id1"&gt;1&lt;/a&gt;&lt;span class="fn-bracket"&gt;]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;p&gt;In Ostbelgien würde niemand „Studentenbude“ sagen, alle Belgier
benutzen stattdessen das flämische Wort &lt;a class="reference external" href="https://nl.wiktionary.org/wiki/kot"&gt;kot&lt;/a&gt;, das wohlbemerkt mit kurzem offenen „O“
ausgesprochen wird, also nichts mit Fäkalien zu tun hat sondern mit der
deutschen &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kate_(H%C3%BCtte)"&gt;Kate&lt;/a&gt; und dem englischen „cottage“ verwandt ist.&lt;/p&gt;
&lt;/aside&gt;
&lt;/aside&gt;
&lt;p&gt;Weil wir bei der Wohnungssuche mitreden wollten, bin ich die Strecke
Tallinn-Tartu in den vergangenen zwei Monaten schon häufiger gefahren als in den
zwanzig Jahren davor. Insofern war ich besonders froh, als Mari am 23. August
ihre Führerscheinprüfung bestanden hat.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/07/img_20230725_102823.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/07/img_20230725_102823.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/07/thumbnails/img_20230725_102823.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/07/img_20230725_102823.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/07/img_20230725_121524.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/07/img_20230725_121524.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/07/thumbnails/img_20230725_121524.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/07/img_20230725_121524.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/09/img_20230903_152532.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/09/img_20230903_152532.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/09/thumbnails/img_20230903_152532.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/09/img_20230903_152532.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/09/img_20230903_162017.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/09/img_20230903_162017.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/09/thumbnails/img_20230903_162017.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/09/img_20230903_162017.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/09/img_20230903_165051.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/09/img_20230903_165051.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/09/thumbnails/img_20230903_165051.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/09/img_20230903_165051.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/09/img_20230903_204339.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/09/img_20230903_204339.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/09/thumbnails/img_20230903_204339.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/09/img_20230903_204339.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/09/img_20230909_212159.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/09/img_20230909_212159.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/09/thumbnails/img_20230909_212159.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/09/img_20230909_212159.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/09/img_20230909_103319.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/09/img_20230909_103319.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/09/thumbnails/img_20230909_103319.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/09/img_20230909_103319.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Iiris hat die neunte Klasse im Deutschen Gynasium Tallinn begonnen, und sie hat
dort eine nette Clique von Freundinnen. Sie lernt jetzt zusätzlich zur Posaune
auch Bassgitarre. Das ist eine Nebenwirkung eines Musiklagers, an dem sie diesen
Sommer mit der Posaune teilgenommen hatte.  Man merkt, dass sie früher mal Geige
gespielt hat: kurz nachdem sie ihre Gitarre ausgepackt hatte, spielte sie darauf
schon das erste Hauptthema aus Anton Bruckners Fünfter Sinfonie (&lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=NJqC0-ohnQA"&gt;hier ab Minute
3:25&lt;/a&gt; zu hören), oder genauer
gesagt nicht Bruckners Original, sondern das sehr ähnlich klingende Riff aus
&lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=0J2QdDbelmY"&gt;Seven Nation Army&lt;/a&gt;. Sogar
Fußballfans kennen diese Melodie gut, aber ich Kunstbanause habe sie erst jetzt
auf diesem Umweg über meine Tochter kennengelernt. Vater eines Teenagers zu sein
ist nicht immer leicht, aber es hat doch seine Vorteile.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/07/img_20230724_074034.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/07/img_20230724_074034.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/07/thumbnails/img_20230724_074034.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/07/img_20230724_074034.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/08/img_20230805_190257.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/08/img_20230805_190257.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/08/thumbnails/img_20230805_190257.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/08/img_20230805_190257.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Lino läuft und entwickelt sich weiterhin zur Zufriedenheit aller Beteiligten
(siehe z.B. &lt;a class="reference internal" href="0821.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Lino ist super&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;), und ich staune weiterhin, dass das für Außenstehende
scheinbar so schwer zu glauben ist. Ich gebe ja zu, dass die von mir erstellten
Demos und Webseiten die Sache nicht so gut präsentieren, wie Lino es verdient
hätte, aber ich bin nun mal stur davon überzeugt, dass ein anderer als ich sich
um die Vetriebsarbeit kümmern sollte. Ich sehe Lino nicht als mein
Privateigentum, sondern als Gemeingut. Und im Grunde passt es mir in den Kram,
dass ich nur eine kleine Kundengemeinschaft habe. Ich hoffe trotzdem, dass uns
demnächst mal ein neuer Kunde findet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem Essen und dem Schlafen habe ich noch so meine Nöte. In den ersten
Monaten nach der OP glaubte ich noch, dass mein Magen mit etwas Training wieder
wie früher wird. Nur langsam wird mir bewusst und nur langsam finde ich mich
damit ab, dass ich das angenehme Gefühl des Sattseins wohl nie mehr erleben
werde. Das ist hart, denn immerhin bin ich mit Asterix und Obelix als
Bettlektüre aufgewachsen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vom 1. bis 15. Oktober werde ich noch mal wieder nach Eupen kommen. Nicht aus
gesundheitlichen Gründen, sondern weil ich mit meinen Geschwistern persönlich zu
den Banken gehen muss, damit diese die Konten unserer Mutter frei geben. Weshalb
das so verkehrsfördernd und klimabelastend geregelt ist, habe ich noch nicht
verstanden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Reisedatum kommt daher, dass der Löwener Onkologe mich Anfang Oktober
eigentlich nochmal in Löwen scannen wollte (Details siehe
&lt;a class="reference internal" href="0713.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Abschlussbericht des Onkologen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;).
Daraus wird aber nichts, weil sein estnischer Kollege
findet, dass sie mich in Tallinn genau so gut wie in Löwen scannen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorletzten Dienstag hatte ich meinen ersten Termin beim estnischen Onkologen,
und schon am Freitag der gleichen Woche bekam ich meinen zweiten Kontroll-Scan
nach der OP gemacht.  Und am kommenden Dienstag kriege ich das Resultat dieses
Scans mitgeteilt. Wir hoffen natürlich, dass die im Juli in Löwen gesichteten
hyperaktiven Lymphdrüsen sich beruhigt haben. Andernfalls wird es spannend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spannend genug ist unser Leben auch so schon. Zum Beispiel hatten wir im August
zwei Mieterwechsel auf einmal in den beiden Wohnungen, die wir in Tallinn
vermieten. Eine davon muss neu tapeziert werden, weil die Mieter eine Katze
hatten, und in der anderen sorgt eine veraltete Abwasserkanalisation für
Überraschungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wohnung mit der oben erwähnten veralteten Abwasserkanalisation ist die
Zweizimmerwohnung am Tallinner Bushof, in der wir von 2001 bis 2006 gewohnt
haben. Dort wohnt seit August ein echter reinrassiger Russe, der aber sehr gut
Estnisch spricht. Der kann im Moment nicht duschen, weil es dann in der Wohnung
darunter zu tropfen beginnt. Deswegen war ich vorige Woche mehrere Male
hingefahren, um mit den Nachbarn das Problem zu erkunden.  Am Dienstagmorgen war
Termin vor Ort mit einem Klempner, der nur russich konnte, so dass ich froh war,
dass unser Mieter als Dolmetscher fungierte. Der Klempner bestätigte, was wir
schon ahnten: dieses Problem können wir nicht auf eigene Faust lösen, sondern
hier muss die gesamte Wohnungseigentümergemeinschaft mitmachen. Und ratet mal,
wer das alles koordinieren will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere andere Mietwohnung ist die in Mustamäe auf dem achten Stock eines
Plattenbaus, in der wir von 2016 bis 2020 gewohnt haben. Seit Mittwoch bin ich
dort ganztags renovieren gegangen. Eigentlich sollte diese Wohnung schon am 5.
September tapeziert und angestrichen worden sein, aber der Handwerker, der uns
das versprochen hatte, ein reinrassiger Este, hat uns zunächst eine Woche lang
hingehalten, weil er krank sei, und hat dann letzten Endes komplett abgesagt.
Ich habe noch nicht rausgefunden, welche Krankheit er hat und ob wir unsere 200
Euro Anzahlung zurück bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wohnungen zu vermieten ist so eine Sache. Eigentlich sind Ly und ich nicht die
Typen dafür. Aber dieses Hobby macht seit Jahren ungefähr die Hälfte unseres
monatlichen Einkommens aus. Solange alles gut geht. Und ich finde es recht
bereichernd: immerhin habe ich jetzt erstmals einen Russen als Freund. Und
welcher Programmierer wird von seinem Arbeitgeber zum Anstreichen freigestellt!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ob wir die Typen dafür sind, sei dahingestellt, aber Maris Studentenbude in
Tartu haben wir nach einigem Hin und Her nicht gemietet, sondern gekauft. Ich
wollte doch das Geld aus dem Verkauf meines Elternhauses (siehe
&lt;a class="reference internal" href="../2022/0922.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Von Studien, Häusern und Mägen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;) nicht länger auf der Bank rumliegen lassen. Jetzt
besitzen wir also insgesamt fünf Wohnungen, von denen wir drei selber bewohnen.
Wir sind verrückt.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/09/img_20230901_101550.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/09/img_20230901_101550.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/09/thumbnails/img_20230901_101550.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/09/img_20230901_101550.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/09/img_20230901_103354.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/09/img_20230901_103354.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/09/thumbnails/img_20230901_103354.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/09/img_20230901_103354.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/09/img_20230906_193212.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/09/img_20230906_193212.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/09/thumbnails/img_20230906_193212.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/09/img_20230906_193212.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/09/img_20230913_101727.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/09/img_20230913_101727.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/09/thumbnails/img_20230913_101727.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/09/img_20230913_101727.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/09/img_20230913_102457.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/09/img_20230913_102457.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/09/thumbnails/img_20230913_102457.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/09/img_20230913_102457.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Jetzt glaubt aber nicht, dass nur die Mietwohnungen Arbeit verursachen. So ein
Landhaus in Vigala bringt auch im Herbst viel Zeitvertreib.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/09/img_20230909_171129.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/09/img_20230909_171129.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/09/thumbnails/img_20230909_171129.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/09/img_20230909_171129.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/09/img_20230909_185527.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/09/img_20230909_185527.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/09/thumbnails/img_20230909_185527.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/09/img_20230909_185527.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/09/img_20230912_072744.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/09/img_20230912_072744.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/09/thumbnails/img_20230912_072744.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/09/img_20230912_072744.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Liebe Grüße aus Vigala, Tallinn und Tartu senden&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc mit Ly, Mari und Iiris&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0917.html</guid><pubDate>Sun, 17 Sep 2023 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Mein Debüt als Schauspieler</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0911.html</link><description>&lt;section id="mein-debut-als-schauspieler"&gt;
&lt;h1&gt;Mein Debüt als Schauspieler&lt;a class="headerlink" href="#mein-debut-als-schauspieler" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Montag, 11. September 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine kleine estnische Firma (&lt;a class="reference external" href="https://www.headsupcasting.com"&gt;https://www.headsupcasting.com&lt;/a&gt;) suchte Leute
zwischen 40 und 70, die in Estland leben und Deutsch oder Französisch als
Muttersprache haben. Und die bereit wären, an einem Wochenende im Oktober nach
Riga zu fahren, eine Rolle einzuüben und gefilmt zu werden. Kosten für Reise und
Aufenthalt sowie ein nicht näher präzisierter Lohn gingen auf die Firma.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da dachte ich mir „Wieso eigentlich nicht?“ und habe mich gemeldet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Tag danach rief die Projektleiterin an und bat mich, mich selber auf einem
Video von maximal einer Minute vorzustellen. Ich überlegte mir, was ich da sagen
würde, und habe mich dann gefilmt, wie ich es vorlese:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Ich soll euch in einer Minute erklären, wer ich bin. Na dann mal los! Ich bin
in Ostbelgien geboren und aufgewachsen, vor 55 Jahren, ich hatte da mit 30
einen guten Job als Progammie­rer, und hatte sogar schon ein eigenes Haus, und
dann ist mir was passiert. Nämlich ich habe mich in eine Estin verliebt. Und
kurz darauf, nachdem wir geheiratet haben, bin ich nach Estland aus­gewandert.
Und ich habe das noch nie bereut. Ich habe sogar vor, hier zu sterben. Und wir
haben zwei Kinder. Ich muss wohl sagen: wenn ich gewusst hätte, wie schwer es
ist, verheiratet zu sein, dann hätte ich nicht geheiratet. Aber was für ein
Glück, dass ich es nicht gewusst habe!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Softwareentwickler habe ich meine Kunden sozusagen mitge­bracht nach
Estland. Denen war es egal, ob ich in Eupen oder in Tallinn sitze. Meine Kunden
benutzen die Software, die ich ge­schrie­ben habe, und wenn sie Fragen oder
Änderungswünsche haben, dann helfe ich ihnen. Dafür zahlen sie einmal im Jahr
ei­nen festen Beitrag. Und so sind wir beide zufrieden, meine Kun­den und ich,
schon seit über 20 Jahren. Ich habe hier in Estland meine eigene kleine Firma
aufgebaut. Und seit 5 Jahren bezahle ich sogar zwei andere Informatiker als
meine An­gestell­ten. Ich habe aber nicht vor, größer zu werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit Schauspielerei habe ich nie was am Hut gehabt. Und irgend­wie trotzdem immer
wieder mal. Ich war Messdiener, ich war Pfad­finder, ich bin sozial engagiert,
ich habe in vielen Chören ge­sung­en, da kommt man immer mal wieder in
Situationen, wo mal was gesagt werden muss, und ich nehm dann kein Blatt vor den
Mund.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wenn du nichts Besseres zu tun hast, kannst du anschauen, wie ich diesen Text
vorlese: &lt;a class="reference external" href="https://youtu.be/7iFZSw8tjcQ"&gt;https://youtu.be/7iFZSw8tjcQ&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0911.html</guid><pubDate>Mon, 11 Sep 2023 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Lino ist super</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0821.html</link><description>&lt;section id="lino-ist-super"&gt;
&lt;h1&gt;Lino ist super&lt;a class="headerlink" href="#lino-ist-super" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Montag, 21. August 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute morgen hatte ich eine Fehlermeldung von einem kürzlich neu eingerichteten
Produktionsserver in meinem Posteingang. Kam mir irgendwie bekannt vor. Ich
schau nach in Jane, jawohl, da isses, das hatten wir schonmal vor einem Jahr:
&lt;a class="reference external" href="https://jane.mylino.net/#/api/tickets/Tickets/4529"&gt;Ticket #4529&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also ich brauchte nur „apt-get install -y libreoffice python3-uno“ und „service
restart supervisor“ zu sagen und die Sache war geregelt.  Zur Bestätigung
schickte ich eine Mail an den Kunden: „Ich glaube, ihr hattet auf dem neuen Lino
noch keinmal etwas ausgedruckt. Kann das sein? Vor einer Stunde bekam ich
Meldung vom Server, dass ihr es probiert habt und es nicht funktioniert. Jetzt
habe ich das Problem behoben, also das Ausdrucken von Tabellen müsste jetzt
klappen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Antwort des Kunden: „Genau, bis jetzt hatten wir es anscheinend nie probiert,
aber super, dass du direkt die Meldung bekommen und das Problem schon behoben
hast.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also Lino ist einfach &lt;a class="reference internal" href="../../reden/glaube.html#term-supergeil"&gt;&lt;span class="xref std std-term"&gt;supergeil&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;! Wie dumm, dass das nur so wenige wissen
:-/&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0821.html</guid><pubDate>Mon, 21 Aug 2023 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Beerdigung meiner Mutter</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0727.html</link><description>&lt;section id="beerdigung-meiner-mutter"&gt;
&lt;h1&gt;Beerdigung meiner Mutter&lt;a class="headerlink" href="#beerdigung-meiner-mutter" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 27. Juli 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute haben wir meine Mutter beerdigt (&lt;a class="reference internal" href="0723.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Grete Saffre-Berg (4.08.1934–22.07.2023)&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;). Ly, Mari und ich waren für
zwei Nächte nach Eupen gekommen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/07/img_20230726_091333.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Das obligatorische Selfie im Brüsseler Flughafen"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/07/thumbnails/img_20230726_091333.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:30ex" title="Das obligatorische Selfie im Brüsseler Flughafen"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Die Abschiedsfeier war sehr schön; mit ca 130 Teilnehmern in der Messe. Bruno
sang und spielte  „Les yeux de ma mère“ (Arno Hintjens)  und „Durch die schweren
Zeiten“ (Udo Lindenberg), Anne überraschte mit einer Kostprobe ihrer Tanzkunst,
und ich trug eine bearbeitete Version der &lt;a class="reference internal" href="../../reden/familie.html#familie-liebesgeschichte"&gt;&lt;span class="std std-ref"&gt;Liebesgeschichte meiner Eltern&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; vor.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/07/img_20230727_102225.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title=""/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/07/thumbnails/img_20230727_102225.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:30ex" title=""/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Das Wetter passte wie im Bilderbuch.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/07/img_20230727_151132.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title=""/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/07/thumbnails/img_20230727_151132.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:30ex" title=""/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Ja, ein Vorteil meines Abenteuers mit dem Krebs war, dass ich meine Mutter bis
fast bis zum Schluss begleiten durfte. Das war tröstend für sie und bereichernd
für mich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Iiris war nicht mitgeflogen, weil sie dann ein Musik-Improvisations-Lager hätte
absagen müssen, auf das sie sich sehr gefreut hatte.  &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=5W9eB7pHTHA"&gt;Hier (ab Minute 14:30)&lt;/a&gt; kann man sie beim
Abschlusskonzert sehen.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0727.html</guid><pubDate>Thu, 27 Jul 2023 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Grete Saffre-Berg (4.08.1934–22.07.2023)</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0723.html</link><description>&lt;section id="grete-saffre-berg-4-08-1934-22-07-2023"&gt;
&lt;h1&gt;Grete Saffre-Berg (4.08.1934–22.07.2023)&lt;a class="headerlink" href="#grete-saffre-berg-4-08-1934-22-07-2023" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 23. Juli 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;gestern Abend ist meine Mutter gestorben. Friede ihrer Seele!&lt;/p&gt;
&lt;a class="reference internal image-reference" href="../../_images/0722_Mama.jpg"&gt;&lt;img alt="../../_images/0722_Mama.jpg" class="align-right" src="../../_images/0722_Mama.jpg" style="width: 40%;" /&gt;
&lt;/a&gt;
&lt;p&gt;Ende Januar hatte sie einen Schlaganfall und konnte seitdem nicht mehr sprechen,
nicht mehr gehen, sich noch nicht mal mehr selber im Bett umdrehen. Einige
Wochen lang hofften wir noch, dass es wieder besser würde, aber seit März-April
war klar, dass das nicht der Fall sein würde. Und trotzdem schaffte sie es auch
ohne ihr Mundwerk noch immer wieder, ihre Mitmenschen zum Schmunzeln zu bringen.
Erst in den letzten Wochen merkte man ihr an, dass sie des Lebens langsam
überdrüssig wurde. Sie hat wahrscheinlich mit dem Sterben gewartet, bis ich
wieder zurück in Estland war. Seit ich mich am Sonntag 10. Juli von ihr
verabschiedet hatte, hatte sie fast nichts mehr gegessen. Sie ist friedlich und
ohne Schmerzen gestorben.&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Totenwache am Mittwoch, dem 26. Juli 2023, um 18.15 Uhr in der Pfarrkirche St. Nikolaus zu Eupen.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Abschiedsfeier am Donnerstag, dem 27. Juli 2023, um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Nikolaus.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Urnenbeisetzung um 15 Uhr Friedhof Eupen&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Ly, Mari und ich werden am Mittwochmorgen in Brüssel ankommen und am
Freitagmorgen wieder zurückfliegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Grüße aus Vigala schicken&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc mit Ly, Mari und Iiris&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0723.html</guid><pubDate>Sun, 23 Jul 2023 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Als wäre nichts gewesen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0714.html</link><description>&lt;section id="als-ware-nichts-gewesen"&gt;
&lt;h1&gt;Als wäre nichts gewesen&lt;a class="headerlink" href="#als-ware-nichts-gewesen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 14. Juli 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;am Dienstagnachmittag bin ich wohlbehalten wieder in Tallinn angekommen. Morgens
um fünf Uhr, als Johannes mich nach Welkenraedt zum Bahnhof fuhr, ließ er mich
auf der Vervierser Straße kurz aussteigen, damit ich meine blaue Karte für Juli
bei der &lt;a class="reference external" href="https://hvw-capac.fgov.be/de"&gt;CAPAC&lt;/a&gt; (Hilfszahlstelle für
Arbeitslosenunterstützungen) einwerfen konnte. Offiziell bin ich voraussichtlich
noch bis Ende Juli ein arbeitsloser Belgier auf Urlaub und werde ab August
wieder bei &lt;a class="reference external" href="https://www.saffre-rumma.net/de/"&gt;Rumma &amp;amp; Ko&lt;/a&gt; arbeiten.
Inoffiziell habe ich mit letzterem ja nie aufgehört.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es könnte theoretisch auch noch etwas Überraschendes passieren. Denn immerhin
bin ich als &lt;a class="reference external" href="https://adg.be/desktopdefault.aspx/tabid-6079/"&gt;AktiF&lt;/a&gt; klassiert
worden. Das ist eine Beschäftigungsförderungsmaßname der Deutschsprachigen
Gemeinschaft. Dadurch könnte eine Vereinigung, die einen &lt;a class="reference external" href="https://www.lino-framework.org/"&gt;Lino&lt;/a&gt; entwickeln lassen will, mich quasi
kostenlos ein Jahr lang einstellen. Ich würde meistens auf Distanz für sie
arbeiten, was ja seit der Pandemie selbst in Belgien denkbar ist. Ich schätze,
dass es mehrere Vereinigungen gibt, die daran Interesse hätten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Haken ist, dass sie es nicht wissen und ich keinen kenne, der es ihnen
rechtzeitig erzählen würde. Die vielen Gespräche über Software, die ich in den
vergangenen acht Monaten mit vielen Menschen hatte, bestätigen mehr denn je, wie
nötig Lino ist. Sowohl in der Privatwirtschaft wie im öffentlichen Dienst
herrschen katastrophale Zustände bei der Entwicklung und Nutzung von Software.
Ich nenne das eine moderne Form der Sklaverei. Leider ist es schwer, den
Menschen Hoffnung zu machen, dass es aus dieser Sklaverei überhaupt einen Ausweg
gibt und dass &lt;a class="reference external" href="https://hw.saffre-rumma.net/fs/"&gt;Freie Software&lt;/a&gt; eine
realistische Alternative ist. Lino erscheint verglichen mit SAP oder etablierten
Anbietern wie ein Ruderboot, das gegen Ozeanriesen antritt. Dieser Vergleich
trügt, weil man Privateigentum nicht mit Allgemeingut vergleichen darf. Der
eigentliche Vorteil von Lino ist, dass das damit entwickelte Softwareprodukt
kein Privateigentum ist, sondern allen gehört. Das ist allerdings schwer zu
vermitteln. Was mich jedoch nicht weiter juckt. Ich habe es ja gut mit Sharif,
Hannes und unseren zwanzig Kunden. Unsere kleine GmbH in Estland ist ja die
effizienteste und kostengünstigste Verwaltungsstruktur für Lino, die man sich
denken kann. Ich brauche auch keine V.o.G. zu gründen, denn das werden andere
tun, sobald die Zeit reif ist. Das zweite Wunder (siehe &lt;a class="reference internal" href="../2022/1102.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Bitte zwei Wunder&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;)
steht uns noch bevor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gesundheitlich ist meine größte Sorge der Schlafmangel. Ich war ja schon vorher
nicht gerade ein Meister in diesem Sport und tu mich schwer mit der neuen
Disziplin des Schlafens im Halbsitzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Flug von Brüssel nach Riga, der 2 Stunden dauert, saß neben mir ein etwa
vierzigjähriger Mann. Der surfte und chattete hochaktiv, obwohl die Lautsprecher
uns schon mehrmals gebeten hatten, unsere Telefone auf Flugmodus zu stellen. Ich
überlegte, ob und wenn ja, wie ich ihm das sagen solle, aber noch bevor es so
weit kam, erfuhr ich, dass er es schon wusste, denn als ein Steward vorbei kam,
legte er sein Telefon kurz beiseite wie ein Schüler den Kaugummi zu kauen
aufhört, wenn der Lehrer in seine Richtung schaut. Und jetzt kommt’s:  Als das
Flugzeug in der Luft war und seine Mobilverbindung offenbar abbrach, steckte er
sein Telefon in die Tasche, lehnte den Kopf zurück und war zwei Minuten später
eingeschlafen. Eine Stunde lang schlief er selig! Und ich saß daneben und dachte
neidisch, wieso mir dieses Glück vergönnt ist. Aber auch ich bin kurz danach mal
ganz kurz eingenickt. Vielleicht lerne ich es ja doch noch. Und davon abgesehen
soll dieser telefonsüchtige Schnösel sich bloß nichts einbilden auf seine Ruhe,
der ist ja bestimmt nicht auf dem Weg zu seiner Familie nach acht Monaten
Trennung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit der Landung hat das Leben in Estland mich wieder voll in Beschlag. Ich
plane meine Ummeldung von Belgien nach Estland, suche noch einen Onkologen, der
meinen Fall übernimmt. Gestern sind wir mit dem Bus von Tallinn nach Vigala
umgezogen und haben begonnen, den Rasen zu mähen. Heute kommt hoffentlich unser
Auto durch die technische Kontrolle. Es hatte während meiner Abwesenheit in
Vigala unter Dach gestanden; mein Freund und Garagist Henn hat es schon vor zwei
Wochen nachgeschaut und meint, dass es durchkommen wird. Zwischendurch bereite
ich zwei Lino-Updates für Kunden in Eupen vor. Das Leben geht weiter als wäre
nichts gewesen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/07/img_20230711_053534.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/07/img_20230711_053534.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/07/thumbnails/img_20230711_053534.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/07/img_20230711_053534.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/07/img_20230711_073032.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/07/img_20230711_073032.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/07/thumbnails/img_20230711_073032.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/07/img_20230711_073032.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/07/img_20230711_161220.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/07/img_20230711_161220.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/07/thumbnails/img_20230711_161220.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/07/img_20230711_161220.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Liebe Grüße sendet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0714.html</guid><pubDate>Fri, 14 Jul 2023 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Abschlussbericht des Onkologen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0713.html</link><description>&lt;section id="abschlussbericht-des-onkologen"&gt;
&lt;h1&gt;Abschlussbericht des Onkologen&lt;a class="headerlink" href="#abschlussbericht-des-onkologen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 13. Juli 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe den Abschlussbericht des Löwener Onkologen, dr. Sabine Tejpar, vor
meiner Entlassung zurück nach Hause, bekommen. Das Original ist in Flämisch. Ich
übersetze ihn nach Englisch, denn ich werde ja in Estland einen Onkologen finden
müssen, der mich übernimmt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;I got the final medical report of my Belgian oncologist, dr. Sabine Tejpar. The
original is written in Dutch, but I translated it to English for my future
oncologist in Estonia.&lt;/p&gt;
&lt;nav class="contents local" id="inhalt"&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="#summary" id="id1"&gt;Summary&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="#english-translation" id="id2"&gt;English translation&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="#history" id="id3"&gt;History:&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="#allergy" id="id4"&gt;Allergy:&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="#pet-ct-post-adjuvant-nivo-07-2023" id="id5"&gt;PET/CT post adjuvant nivo 07-2023&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="#therapy-on-admission" id="id6"&gt;Therapy on admission:&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="#anamnesis" id="id7"&gt;Anamnesis:&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="#decision" id="id8"&gt;DECISION:&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="#original-reports" id="id9"&gt;Original reports&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/nav&gt;
&lt;section id="summary"&gt;
&lt;h2&gt;&lt;a class="toc-backref" href="#id1" role="doc-backlink"&gt;Summary&lt;/a&gt;&lt;a class="headerlink" href="#summary" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;During our consultation on July 6,  dr. Tejpar explained me the situation as
follows:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The scan on July 3 revealed that a few new hypermetabolic glands have developed
after the surgery.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;This is, as she feels, just a side effect of the Nivolumab therapy, so there is
no reason to worry.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;But because of this she wants to see me once more in October 2023 in order to
confirm her feeling. Until confirmation, her work with me cannot be considered
„done“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;This is no reason to wait three more months before returning to Estonia. Anyway
I will need to find an oncologist in Estonia who takes over my case. And that
oncologist should be willing to communicate with Dr. Tejpar about my case.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="english-translation"&gt;
&lt;h2&gt;&lt;a class="toc-backref" href="#id2" role="doc-backlink"&gt;English translation&lt;/a&gt;&lt;a class="headerlink" href="#english-translation" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Dear Colleague&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;We saw your patient SAFFRE LUC JOHANNES at the digestive oncology and prevention
consultation on 2023-07-06.&lt;/p&gt;
&lt;section id="history"&gt;
&lt;h3&gt;&lt;a class="toc-backref" href="#id3" role="doc-backlink"&gt;History:&lt;/a&gt;&lt;a class="headerlink" href="#history" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;2022-09-21: external diagnosis of adenocarcinoma of the cardia cTNM?
molecular?&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;2022-12-06: Startup FLOT&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;01-2023: Admission in Eupen due to bleeding from tumor requiring clipping of
visible vessel in ulcer distal to cardiac tumor.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;03-2023: partial esophagectomy, partial gastrectomy, gastric tubulation with
intrathoracic anastomosis with 2-field gland revival via left thoracophrenola
parotomy.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;ypT3N0 (0/48 lymph nodes positive, including 2 with response to therapy).
Advice MOC: FLOT or possibly nivo to be discussed with the patient.
Molecular: IHC MLH 1 and PMS2 loss.  MSI PCR 5/5.
26% methylation of the MLH1 promoter demonstrated.  The BRAF p.V600E absent.
Germline: not deployed,
SeqCap NGS: ND, HER2 IHC score 1+, CISH Ratio Her2/CEP17 = 10.6/3.1 = 3.42;
CPS = (# for PDL-1 staining cells / # viable tumor cells) x 100 = 33.&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;04-2023: Given the MSI high, there is an indication for adjuvant treatment
with Nivolumab (via compassionate use) with new bialn by means of PET/CT after
3 months.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="allergy"&gt;
&lt;h3&gt;&lt;a class="toc-backref" href="#id4" role="doc-backlink"&gt;Allergy:&lt;/a&gt;&lt;a class="headerlink" href="#allergy" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;No known allergies&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="pet-ct-post-adjuvant-nivo-07-2023"&gt;
&lt;h3&gt;&lt;a class="toc-backref" href="#id5" role="doc-backlink"&gt;PET/CT post adjuvant nivo 07-2023&lt;/a&gt;&lt;a class="headerlink" href="#pet-ct-post-adjuvant-nivo-07-2023" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Compared to previous research (2023-02-14):&lt;/p&gt;
&lt;ol class="arabic simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Development of multiple slightly to intensely hypermetabolic glands
mediastinally, bilaterally hilar, as well as one discrete hypermetabolic gland
at the height of the left internal mammary chain (tv 148): possibly still
inflammatory/sarcoid-like reaction to Nivolumab.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;New discrete hypermetabolic nodule anterior in the middle lobe (tv 168): DD
still inflammatory (cfr. point 1), DD metastasis.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;New moderately hypermetabolic focus at the same level. The left
supra-umbilical abdominal wall (tv 230): possibly also non-specific inflammatory
focus under Nivolumab, DD malignant peritoneal implant (to be interpreted
depending on APO thoracic glands).&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="therapy-on-admission"&gt;
&lt;h3&gt;&lt;a class="toc-backref" href="#id6" role="doc-backlink"&gt;Therapy on admission:&lt;/a&gt;&lt;a class="headerlink" href="#therapy-on-admission" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Dafalgan, 1 g, 4/d, 8h 14h 20h 2h&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Durogesic (patch 25 mcg/h), 1 patch, TRANSDERM, 1 time every 3 days, 20h&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Erythrocin, 250 mg, 3/d, 8h 12h 17h&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Esomeprazole eg, 40 mg, 1/d, 8h&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Innohep, 4500 E, SC, 1/d, 20h&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Motilium, 10 mg, 3/d, 8h 14h 20h&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Movicol (sol ud sachet 25 ml (=13.8 g)), 1 sachet  &amp;gt;# in case of constipation (max 1)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Ms direct, 10 mg  &amp;gt;# no PCEA, pain&amp;amp;PO possible (max 6)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Novalgin, 1000mg  &amp;gt;# in case of pain every 4 hours (max 3)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Sv isocal (1 kcal/ml) (1 l), 1 l, Jejunostomy tube, 1/d, 20h&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="anamnesis"&gt;
&lt;h3&gt;&lt;a class="toc-backref" href="#id7" role="doc-backlink"&gt;Anamnesis:&lt;/a&gt;&lt;a class="headerlink" href="#anamnesis" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;feels good.  slightly decreasing weight&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="decision"&gt;
&lt;h3&gt;&lt;a class="toc-backref" href="#id8" role="doc-backlink"&gt;DECISION:&lt;/a&gt;&lt;a class="headerlink" href="#decision" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;ol class="arabic simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Status after distal esophagectomy, partial gastrectomy and gastric tube
reconstruction after neoadjuvant treatment with FLOT for MSI high node
metastatic GEJ adenocarcinoma (cT3N1M0).  Clinicoanamnestically and
biochemically favorable evolution.  Given the MSI high, there is an indication
for adjuvant treatment with Nivolumab (via compassionate use) with the new bialn
via PET/CT after 3 months.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;bilan 07-2021: Compared to previous research (2023-02-14):&lt;/p&gt;
&lt;ol class="arabic simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Development of multiple slightly to intensely hypermetabolic glands
mediastinally, bilaterally hilar, as well as one discrete hypermetabolic
gland at the height of the left internal mammary chain (tv 148): possibly still
inflammatory/sarcoid-like reaction to nivolumab.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;New discrete hypermetabolic nodule anterior in the middle lobe (tv 168):
DD still inflammatory (cfr. point 1), DD metastasis.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;New moderately hypermetabolic focus at the same level. The left
supra-umbilical abdominal wall (tv 230): possibly also non-specific
inflammatory focus under Nivolumab, DD malignant peritoneal implant (to be
interpreted depending on APO thoracic glands).&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Planning: patient now back to Estonia. Will be available 10-2023 for new
PET/CT and repl. quid reactive glands then progression anyway, then start
combination immunotherapy&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Yours sincerely&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="original-reports"&gt;
&lt;h2&gt;&lt;a class="toc-backref" href="#id9" role="doc-backlink"&gt;Original reports&lt;/a&gt;&lt;a class="headerlink" href="#original-reports" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Here are some of the PDF files generated by mynexuzhealth app.&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="../../data/2023/0706_2131951967Digestieve%20oncologie.pdf"&gt;2023-07-06&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="../../data/2023/0703_2131951967Nucleaire%20geneeskunde.pdf"&gt;2023-07-03&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0713.html</guid><pubDate>Thu, 13 Jul 2023 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Radwallfahrt nach Moresnet</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0708.html</link><description>&lt;section id="radwallfahrt-nach-moresnet"&gt;
&lt;h1&gt;Radwallfahrt nach Moresnet&lt;a class="headerlink" href="#radwallfahrt-nach-moresnet" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 8. Juli 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für eine Fußwallfahrt war es heute zu heiß, deshalb bin ich mit dem Fahrrad nach
Moresnet gefahren, um der Mutter Gottes Danke zu sagen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/07/img_20230708_112147.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/07/img_20230708_112147.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/07/thumbnails/img_20230708_112147.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/07/img_20230708_112147.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/07/img_20230708_113835.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/07/img_20230708_113835.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/07/thumbnails/img_20230708_113835.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/07/img_20230708_113835.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0708.html</guid><pubDate>Sat, 08 Jul 2023 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Bezeichnet Franziskus Homosexualität als Sünde?</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0701.html</link><description>&lt;section id="bezeichnet-franziskus-homosexualitat-als-sunde"&gt;
&lt;h1&gt;Bezeichnet Franziskus Homosexualität als Sünde?&lt;a class="headerlink" href="#bezeichnet-franziskus-homosexualitat-als-sunde" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 1. Juli 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ojemine! Mein Freund Lennart Käämer hat in der estnisch-katholischen
Webzeitschrift „Kolleegium“ einen Artikel geschrieben mit dem Titel „Papst
Franziskus‘ Standpunkte über Gender-Ideologie, Homosexualität und Ehe“. Unter
Anderem zitiert er darin den Papst bei einem Interview mit &lt;cite&gt;Associated Press&lt;/cite&gt; am
24. Januar 2023 vor seiner Reise nach Afrika&lt;a class="footnote-reference brackets" href="#lennart" id="id1" role="doc-noteref"&gt;&lt;span class="fn-bracket"&gt;[&lt;/span&gt;1&lt;span class="fn-bracket"&gt;]&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Das Kirchenoberhaupt betonte, dass „Gott alle seine Kinder so liebt, wie sie
sind“ und forderte die Bischöfe auf, LGBTQ-Menschen in der Kirche willkommen
zu heißen.  Natürlich billigte Franziskus damit nicht die Homosexualität, wie
manche Kritiker ihm voreilig, aber fälschlicherweise zu unterstellen
versuchten. Die Position des Papstes in dieser Frage ist klar: „Homosexualität
ist kein Verbrechen. Ja. Aber es ist Sünde.“ „Zuallererst unterscheiden wir
zwischen Sünde und Verbrechen“, sagte er im selben Interview und fügte hinzu:
„Es ist auch Sünde, wenn die Liebe füreinander fehlt.“
– &lt;a class="reference external" href="https://kolleegium.ee/2023-nr-2/paavst-franciscuse-seisukohad-sooideoloogia-homoseksuaalsuse-ja-abielu-teemadel/"&gt;kolleeegium.ee&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Oho? Papst Franziskus soll gesagt haben, dass Homosexualität Sünde sei?! Das ist
aber mal was ganz Neues! Das will ich jetzt genauer wissen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Vergleich hier die Wiedergabe der gleichen Papstworte in Vatican News:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Homosexualität, sagte der Papst auf die entsprechende Frage, sei „kein
Verbrechen“, sondern „ein menschlicher Zustand“. Zu den Rechten der
LGBT-Gemeinschaft: „Wir sind alle Kinder Gottes und Gott will uns so, wie wir
sind, und mit der Kraft, dass jeder von uns für seine Würde kämpft.“ Es gelte
zwischen Sünde und Verbrechen zu unterscheiden. Sünde sei es auch, die
Nächstenliebe zu vernachlässigen. Franziskus kritisierte in diesem
Zusammenhang eine staatliche Kriminalisierung von Homosexuellen als
„ungerecht“. – &lt;a class="reference external" href="https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2023-01/franziskus-interview-im-zweifel-befragte-ich-benedikt.html"&gt;vaticannews.va&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Also in den Vatican News wird &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; erwähnt, dass er es sagt… wie seltsam!
;-)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und hier wie der Guardian ihn zusammenfasst:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;“Being homosexual isn’t a crime,” Francis said on Tuesday in an interview.
Francis acknowledged that Catholic bishops in some parts of the world support
laws that criminalise homosexuality or discriminate against LGBTQ+ people, and
he himself referred to the issue in terms of „sin“. But he attributed such
attitudes to cultural backgrounds and said bishops in particular need to
undergo a process of change to recognise the dignity of everyone. –
&lt;a class="reference external" href="https://www.theguardian.com/world/2023/jan/25/pope-francis-calls-for-end-to-anti-gay-laws-and-lgbtq-welcome"&gt;theguardian.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ich vermute, dass Lennarts Zitat auf einer noch ganz anderen Quelle beruht als
den hier erwähnten.  In der Tat, auf meine Anfrage hin hat er mir seine Quelle
genannt. Und er hat sie korrekt übersetzt, denn der englische Originaltext war:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;On Tuesday, Francis said there needed to be a distinction between a crime and
a sin with regard to homosexuality. “Being homosexual is not a crime,” he
said. “It’s not a crime. Yes, but it’s a sin. Fine, but first let’s
distinguish between a sin and a crime.” – &lt;a class="reference external" href="https://www.aljazeera.com/news/2023/1/25/homosexuality-not-a-crime-pope-francis-tells-ap"&gt;Al Jazeera&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Dass Lennart da eine höchst fragwürdige Quelle angezapft hatte (&lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Al_Jazeera_controversies_and_criticism"&gt;Al Jazeera
controversies and criticism&lt;/a&gt;), ist
ihm womöglich gar nicht bewusst gewesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es könnte schon sein, dass dem Papst bei dem Interview ein Lapsus passiert ist.
In der Tat präzisierte er kurz danach in einem &lt;a class="reference external" href="https://www.vaticannews.va/en/pope/news/2023-01/pope-francis-letter-james-martin-homosexuality-sin-lgbtq.html"&gt;Brief an Pater James Martin&lt;/a&gt;,
er habe mit „Homosexualität“ nicht Homosexualität an sich gemeint, sondern
homosexuelle Akte. Diesen Artikel hatte Lennart wahrscheinlich auch nicht
gelesen. Kann ja jedem passieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Rein journalistisch betrachtet war Lennarts Artikel nicht sehr sorgfältig
recherchiert. „Stümperarbeit“ könnte man auch provokativ sagen. Aber Lennart ist
kein Stümper, sondern ein professioneller Journalist. Ich beschuldige nicht ihn,
sondern die estnisch-katholische Kirche, die auch im Jahre 2023 noch mindestens
eine veraltete Irrlehre fördert und wünscht. Nämlich die, dass Homosexualität
Sünde sei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das alles bestätigt mir, was ich schon in &lt;a class="reference internal" href="0613.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Zeichen setzen statt diskutieren&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; schrieb: Ich muss mich
resolut distanzieren von der estnisch-katholischen Kirche, in der sogar ein
professioneller Journalist verführt wird, Papstworte verdreht zu zitieren. Eine
Organisation, die so etwas fördert, ist nicht meine Kirche. Da darf ich nicht
mitmachen. Da werde ich erst wieder mitmachen dürfen, wenn der Bischof seinen
eigenen Fehler öffentlich bekennt. Ich fürchte, dass das nicht so schnell
passieren wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also wenn ich in zehn Tagen nach Estland zurück ziehe, beginnt für meinen
Glauben wieder das Wüstenleben.&lt;/p&gt;
&lt;p class="rubric"&gt;Fußnoten&lt;/p&gt;
&lt;aside class="footnote-list brackets"&gt;
&lt;aside class="footnote brackets" id="lennart" role="doc-footnote"&gt;
&lt;span class="label"&gt;&lt;span class="fn-bracket"&gt;[&lt;/span&gt;&lt;a role="doc-backlink" href="#id1"&gt;1&lt;/a&gt;&lt;span class="fn-bracket"&gt;]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;p&gt;Meine Übersetzung des estnischen Textes von Lennart im
&lt;a class="reference external" href="https://kolleegium.ee/2023-nr-2/paavst-franciscuse-seisukohad-sooideoloogia-homoseksuaalsuse-ja-abielu-teemadel/"&gt;kolleeegium.ee&lt;/a&gt;:
Kirikupea rõhutas, et “Jumal armastab kõiki oma lapsi sellistena, nagu nad on”
ja kutsus piiskoppe üles võtma LGBTQ-inimesi kirikusse vastu. Sellega muidugi
ei mõistnud Franciscus homoseksuaalsust ka õigeks, nagu mõned kriitikud
rutakalt, kuid ekslikult sisendada on püüdnud. Paavsti seisukoht selles
küsimuses on selge: „Homoseksuaalsus ei ole kuritegu. Jah. Aga see on patt.
Kõigepealt teeme vahet patu ja kuriteo vahel,” sõnas ta samas intervjuus,
lisades, et “samuti on patt see, kui puudub armastus üksteise vastu”.&lt;/p&gt;
&lt;/aside&gt;
&lt;/aside&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0701.html</guid><pubDate>Sat, 01 Jul 2023 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Donnerstag, 29. Juni 2023</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0629.html</link><description>&lt;section id="donnerstag-29-juni-2023"&gt;
&lt;h1&gt;Donnerstag, 29. Juni 2023&lt;a class="headerlink" href="#donnerstag-29-juni-2023" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Gestern war das siebte &lt;a class="reference internal" href="0516.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Gebet mit Liedern aus Taizé in der Bergkapelle&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insgesamt waren wir zu 14 Teilnehmern (&lt;a class="reference internal" href="../../reden/gng.html#term-m-w-n"&gt;&lt;span class="xref std std-term"&gt;m/w/n&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;), darunter 4 Jugendliche
und 2 Kinder. Außerdem hatten wir diesmal die Ehre, zwei Bahai’s dabei zu haben.
Wir hatten diesmal leider keinen selbstständigen Sopran, die hatten einer nach
dem anderen kurz vorher abgesagt, und auch Johannes unser Bass aus dem Kongo war
ausnahmsweise verhindert, deshalb war es musikalisch gesehen wohl das schwächste
Gebet bisher. Was den Lieben Gott freilich nicht gestört hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir lesen übrigens die Bibeltexte, die die Brüder von Taizé für das Projekt
&lt;a class="reference external" href="https://together2023.net/de/home-german/"&gt;Together 2023&lt;/a&gt; ausgesucht haben.&lt;/p&gt;
&lt;section id="luc-und-die-jugendlichen"&gt;
&lt;h2&gt;Luc und die Jugendlichen!&lt;a class="headerlink" href="#luc-und-die-jugendlichen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Kann es sein, dass meinen Kommunikationsstil ändern muss? Gestern vor dem Gebet
sah ich, dass eine Jugendliche sich neben ihrem Papa auf einen Stuhl gesetzt
hatte. Hier eine Rekonstruktion unseres Gesprächs:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Luc: He, du bist unter 30, setz dich bitte auf den Boden!&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;J: (Zieht eine Schnute)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Luc: Bist du dir etwa zu fein? Och bitte stell dich nicht an, ich komm mir
sonst doof vor mit über 50 auf dem Boden zu sitzen.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;J: Aber ich habs bequemer auf dem Stuhl.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Luc: Och komm, in deinem Alter! Auf dem Boden sitzen ist reine Übungssache.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;An dieser Stelle habe ich die Debatte aufgegeben.  Zu uns runter auf den Boden
ist sie natürlich nicht gekommen. Nach dem Gebet hätte ich sie ja gerne nochmal
angesprochen, aber mehrere andere Leute (über 30) nahmen meine Aufmerksamkeit in
Anspruch, und als ich endlich frei wurde, war sie schon weg. Ich lief noch zur
Tür und schaute, ob sie vielleicht draußen noch irgendwo standen, aber da war
niemand mehr.  Nachvollziehbar, dass sie selber keine Lust hatte, noch mit mir
zu reden.  Ihr Vater erklärte mir später: „Sie hat ein Problem mit dieser Art
des Umgangs. Und ich finde es auch nicht gut, Druck auf andere auszuüben.
Einladen natürlich aber dann jedem die Freiheit lassen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tja, offenbar ist mein scherzhaft strenger Ton bei Vater wie Tochter ins falsche
Ohr geraten. Aber habe ich ihr denn nicht „die Freiheit gelassen“? Und wie hätte
ich sie denn sonst über diese Regel informieren sollen? Denn ich nehme an, dass
sie &lt;a class="reference internal" href="0516.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;meine Einladung&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; nicht gelesen hatte, erst recht nicht den
darin versteckten Satz „Alle sitzen auf dem Boden, außer wer ein ärztliches
Attest hat.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allerdings habe ich mit meinen Mädchen zu Hause manchmal ähnliche Situationen,
in denen ich ähnlich rede und die ganz ähnlich verlaufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, einfühlsamer wäre gewesen, wenn ich mich neben sie gesetzt und zunächst mal
gefragt hätte wie es ihr geht. Und dann hätte ich eventuell irgendwann erwähnen
können, dass ich lieber habe, wenn möglichst viele auf dem Boden sitzen. Tja.
Mal sehen, ob ich das noch lerne.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Geschichte ist ein Beispiel für die wichtige und vielfältige Aufgabe des
„Empfangsteams“. Als Hauptverantwortlicher für den Ablauf des Gebets habe ich
vor Beginn desselben ganz andere Dinge im Kopf, als einfühlsam auf einzelne
Teilnehmer einzugehen.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="armenier-in-russland"&gt;
&lt;h2&gt;Armenier in Russland&lt;a class="headerlink" href="#armenier-in-russland" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ein Freund schenkte mir das Leserecht (!) zu einem Artikel über Armenier in
Russland. Um nicht gegen irgendwelche Gesetze zu verstoßen, will ich diesen
Artikel vorsichtshalber nicht nennen, aber darin wurde folgende interessante
Arte-Reportage zitiert:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.arte.tv/de/videos/111440-000-A/armenien-neue-heimat-fuer-russen/"&gt;Armenien: Neue Heimat für Russen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Interessant fand ich dann auch, in der Wikipedia den weiteren Kontext zu lesen:
&lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Russians_in_Armenia"&gt;Russians in Armenia&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein Kommentar: Estland und Armenien sind in der Tat vergleichbar. Zwar sind es
in Estland keine Russen, sondern Ukrainer, aber es ist in beiden Ländern eine
Immigrantenwelle. Und die Immigranten sprechen alle Russisch und lernen
bestenfalls Englisch, aber nur selten die Landessprache. Und haben meistens
genug Geld, manchmal sogar viel davon. Das russische Volk ist wie eine
Wucherpflanze, die die benachbarten Völker ständig zu überschwemmen droht. Für
den Weltfrieden ist es meiner Meinung nach enorm wichtig, dass die Völker ihre
jeweiligen Territorien respektieren. Und wer sein Territorium verlässt, der
sollte sich idealerweise dem neuen Kulturraum anpassen, also nicht umgekehrt.
Freilich gibt es auch hier Ausnahmen. Bei territorialen Konflikten sollte die
letzte Entscheidung theoretisch &lt;em&gt;von allen außer den Streithähnen&lt;/em&gt; gefällt
werden.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0629.html</guid><pubDate>Thu, 29 Jun 2023 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Noch dreimal beten</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0628.html</link><description>&lt;section id="noch-dreimal-beten"&gt;
&lt;h1&gt;Noch dreimal beten&lt;a class="headerlink" href="#noch-dreimal-beten" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 28. Juni 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;es geht in den Endspurt. Nach acht Monaten in Belgien werde ich am 11. Juli
wieder zurück nach Estland fliegen. Es häufen sich Termine mit Freunden, die ich
vor dem Abschied nochmal leibhaftig sehen möchte. Noch dreimal muss ich diese
und nächste Woche nach Löwen fahren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch dreimal können die Eupener unter euch leibhaftig mit mir
&lt;a class="reference internal" href="0516.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;in der Bergkapelle beten:&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;
heute, nächsten Mittwoch und –neu!– am kommenden Sonntagabend.
Mittwochs bin ich ab 17.30 Uhr in der Bergkapelle, am Sonntag ab 17 Uhr. Beim
letzten Mal waren wir nur zu elf Leuten und außer zwei Kindern keiner unter 30.
Überhaupt kann ich die eigentlichen Gewinner des Projekts, nämlich diejenigen,
die sich trotz Kirchenskepsis über ihre Komfortzone hinaus begeben haben und mal
mitgemacht haben, an den Fingern einer Hand abzählen. Immer mehr Menschen
wachsen heran, die die Seligpreisungen oder die Geschichte vom verlorenen Sohn
noch nie gehört haben. Das macht mir Sorgen, aber ich kann es nicht ändern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gesundheitllich bin ich wieder ganz fit. Das erkenne ich zum Beispiel daran,
dass ich wieder zehn Liegestützen und zehn Kniebeugen auf die Reihe kriege.
Freilich muss ich mich an meine neue Behinderung, keine Speiseröhre mehr zu
haben, noch gewöhnen. Dadurch kann ich nur im Halbsitzen schlafen. Aber es soll
ja auch Leute &lt;em&gt;mit&lt;/em&gt; Speiseröhre gegeben haben, die das lieber taten und nicht
davon gestorben sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gäbe noch viel zu erzählen. Wie ich gestern Mittag im Waldrestaurant fast
eine ganze Kinderportion gegessen und nachmittags der Polizei geholfen habe.
Oder wie ich vorgestern gelernt habe, dass man einen Bullet in Deutsch
„&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vokuhila"&gt;Vokuhila&lt;/a&gt;“ nennt.  Oder wie ich am
Sonntag beim letzten Akkord des letzten Liedes der französischsprachigen Messe
den Chor &lt;a class="reference external" href="https://commons.m.wikimedia.org/wiki/File:Chorale_Ste_Marie_%C3%A0_Eupen_(juin_2023).jpg"&gt;fotografiert&lt;/a&gt;
habe.  Oder &lt;a class="reference internal" href="0627.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Woher das Geld kommen soll&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, &lt;a class="reference internal" href="0621.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Iiris auf YouTube&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, &lt;a class="reference internal" href="0613.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Zeichen setzen statt diskutieren&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ach, ich hör ja schon auf! Liebe Grüße sendet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0628.html</guid><pubDate>Wed, 28 Jun 2023 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Woher das Geld kommen soll</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0627.html</link><description>&lt;section id="woher-das-geld-kommen-soll"&gt;
&lt;h1&gt;Woher das Geld kommen soll&lt;a class="headerlink" href="#woher-das-geld-kommen-soll" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dienstag, 27. Juni 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich meinen Freunden vom &lt;a class="reference external" href="https://hw.saffre-rumma.net/lutsu/"&gt;Lutsu-Projekt&lt;/a&gt; erzähle, dann fragen die immer wieder:
Woher soll denn das Geld kommen, wenn wir den Kopierschutz aufheben und geistige
Werke als Allgemeingut betrachten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Antwort: Na von denen die es haben. So war das schon immer, und so wird es
bleiben. Ein Staat ist ein Geldtopf, in den alle nach gewissen Regeln einzahlen,
und mit diesem Geld wird dann ein gemeinsamer Besitz verwaltet. Der Staat legt
fest, wer wofür wieviel Steuer zahlen muss. Diese Regeln sind und bleiben ein
ständiges Ringen zwischen dem Staat und denen, die zur Kasse gebeten werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir den Kopierschutz aufheben, entfällt lediglich eine Möglichkeit, Geld zu
machen (nämlich der Verkauf von Nutzungsgebühren auf geistiges Eigentum). Solche
Veränderungen der Marktbedingungen haben wir schon viele erlebt. Zigaretten,
analoge Fotoapparate und Dieselmotoren sind Märkte, die mal lukrativ waren und
dann mehr oder weniger plötzlich zusammengebrochen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Aufhebung des Kopierschutzes wird nicht von heute auf morgen geschehen. Ein
erstes Land wird irgendwann sagen „So, wir spielen jetzt nicht mehr mit bei der
Kopienkontrolle“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Menschen, die geistiges Eigentum produzieren (Autoren und Forscher),
brauchen natürlich einen Arbeitgeber, der ihnen Lohn zahlt. Früher waren das oft
Mäzene, heute sind es entweder private Unternehmen (Verlage,
Softwareproduzenten, Pharmakonzerne, …) oder der öffentliche Sektor im
weitesten Sinne (Beamte, Kirche, Non-Profit). Nach der Aufhebung des
Kopierschutzes werden möglicherweise eine ganze Reihe Unternehmen in
Non-Profit-Organisationen konvertieren. Eine Entprivatisierung in gewissem
Sinne.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ach was schreibe ich mir schon wieder die Finger wund! Ich habs doch alles
beschrieben in  &lt;a class="reference external" href="https://hw.saffre-rumma.net/lutsu/copyright_alternatives/"&gt;How it will start&lt;/a&gt;…&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0627.html</guid><pubDate>Tue, 27 Jun 2023 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Iiris auf YouTube</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0621.html</link><description>&lt;section id="iiris-auf-youtube"&gt;
&lt;h1&gt;Iiris auf YouTube&lt;a class="headerlink" href="#iiris-auf-youtube" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 21. Juni 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe meine jüngste Tochter im Internet gesehen. Sie hatte zwei Auftritte
beim &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=JB7KJwCOLcU"&gt;Abschlussakt der Mittelschule&lt;/a&gt; des &lt;a class="reference external" href="https://saksa.tln.edu.ee/de/"&gt;Deutschen Gymnasiums
Tallinn&lt;/a&gt;. Ab Minute &lt;strong&gt;33:00&lt;/strong&gt; singt sie mit
einem kleinen Chor die estnische Nationalhymne, und ab Minute &lt;strong&gt;49:30&lt;/strong&gt; spielt
sie auf der Posaune (begleitet von Ene Uibo) den ersten Teil der Suite für
Posaune und Klavier von Johann Adolph Hasse.&lt;/p&gt;
&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/JB7KJwCOLcU" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;P.S. Am nächsten Tag singt sie auch auf dem &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=pQQLf3SCyq4"&gt;Abschlussakt der Abiturienten&lt;/a&gt;, diesmal mit einem noch
kleineren Chor, dafür auch die deutsche Nationalhymne.&lt;/p&gt;
&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/pQQLf3SCyq4" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Danke ans TSG fürs Veröffentlichen. Meine Damen selber sind nämlich –verglichen
mit mir– recht zurückhaltend beim Berichten aus ihrem Leben.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0621.html</guid><pubDate>Wed, 21 Jun 2023 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Damon Galgut: Das Versprechen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0618.html</link><description>&lt;section id="damon-galgut-das-versprechen"&gt;
&lt;h1&gt;Damon Galgut: Das Versprechen&lt;a class="headerlink" href="#damon-galgut-das-versprechen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 18. Juni 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe heute  &lt;a class="reference external" href="https://en.m.wikipedia.org/wiki/The_Promise_(Galgut_novel)"&gt;„Das Versprechen“ von Damon Galgut&lt;/a&gt; zu Ende gelesen.
Ein inspirierender Erzählstil. Spannend genug um zu fesseln, entspannt genug um
die Erzählung zu genießen (statt z.B. nur den Ausgang zu erwarten). Menschlich.
Authentisch. En passant lernt man Apartheid aus der Sicht eines Beteiligten
kennen.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0618.html</guid><pubDate>Sun, 18 Jun 2023 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Zeichen setzen statt diskutieren</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0613.html</link><description>&lt;section id="zeichen-setzen-statt-diskutieren"&gt;
&lt;h1&gt;Zeichen setzen statt diskutieren&lt;a class="headerlink" href="#zeichen-setzen-statt-diskutieren" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dienstag, 13. Juni 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oh mein Gott! Die „Kirchenführer Estlands“ haben sich zusammengesetzt und
protestieren lautstark gegen das Recht auf Ehe für alle. Sie nennen ihr Manifest
„Hirtenbrief zum Schutz der Ehe“ und beginnen mit den &lt;strong&gt;scheinheiligen Worten&lt;/strong&gt;
„Alle in Estland tätigen christlichen Kirchen, die dem &lt;em&gt;Rat der estnischen
Kirchen&lt;/em&gt; angehören, vertreten eine ganzheitliche Lebensauffassung, in der
Harmonie zwischen dem glücklichen Leben jedes Einzelnen und der Vitalität einer
ganzen Nation herrscht“. &lt;strong&gt;Und dann geht es los:&lt;/strong&gt; „Als Christen glauben wir,
dass diese Harmonie durch eine biblische Sicht auf Ehe, Kinder und Familie
gewährleistet wird“, &lt;strong&gt;um nach einer Reihe altbekannter Argumente zur
eigentlichen altbekannten Aussage zu kommen:&lt;/strong&gt; „Basierend auf unserem Glauben
sind wir davon überzeugt, dass sich das Zusammenleben zwischen Personen des
gleichen Geschlechts von Natur aus von der Ehe eines Mannes und einer Frau
unterscheidet. Daher stimmen wir keinem Versuch zu, die rechtliche und
materielle Bedeutung der Ehe zu verwischen oder zu verletzen als Vereinigung
eines Mannes und einer Frau durch Änderung der bestehenden Gesetze.“ (&lt;a class="reference external" href="https://katoliku.ee/index.php/et/uudised/eesti/980-eesti-kirikujuhtide-laekitus-abielu-toetuseks"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oh mein Gott! Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber ich weiß jetzt, was ich tun werde, wenn ich nach Estland zurück ziehe. Mein
Maß ist voll.
Eine Kirche, die so redet, ist nicht meine Kirche.
Die Frage nach dem &lt;strong&gt;Recht auf Ehe für alle&lt;/strong&gt; mache ich zu meinem
Lackmustest, zum Prüfstein. Gerade die Kirche muss dieses Recht heute in der
ganzen Welt unterstützen. Gerade die Kirche muss gegen Homophobie eintreten.
An ihren Früchten erkennt ihr sie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und ich werde nicht mehr darüber streiten, ich werde Zeichen setzen: &lt;strong&gt;Ich werde
in Zukunft in Estland eine Kirche nur noch mit einem Regenbogenarmband oder
sonstwie klar erkennbaren Symbol betreten, das meine Position in dieser Frage
zeigt.&lt;/strong&gt; Und an Eucharistie (aka Abendmahl) werde ich in Estland nur teilnehmen,
wenn der Zelebrant für das Recht auf Ehe für alle eintritt. Ein paar davon gibt
es ja glücklicherweise sogar in Estland (Annika Laats, Jaan Lahe, Imbi Arro,
Triin Käpp, …). Und solange Philippe Jourdan mit den anderen mitläuft statt
katholische Größe zu zeigen, betrachte ich seine Herde als häretisch.&lt;/p&gt;
&lt;div class="admonition note"&gt;
&lt;p class="admonition-title"&gt;Bemerkung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine Vorwürfe gehen &lt;strong&gt;an Institutionen, nicht an Menschen&lt;/strong&gt;. Jeder Mensch hat
seine persönliche Geschichte und daraus resultierende Überzeugungen, die ich
respektieren will und kann.  Also falls Du ein Problem mit
gleichgeschlchtlichen Ehen hast, betrachte Dich bitte trotzdem und gerade
deshalb weiterhin als meinen Freund.  Du darfst gerne darüber schmunzeln, dass
mir just dieses Thema so wichtig scheint. Bleibe gerne bei Deiner anderen
Meinung solange Du daran glaubst, denn –wer weiß!– vielleicht bin ich es ja,
der sich irrt und vielleicht bist dann gerade Du es, der mich zur Erkenntnis
der Wahrheit bringt.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;section id="feedback"&gt;
&lt;h2&gt;Feedback&lt;a class="headerlink" href="#feedback" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Kaum hatte ich obenstehenden Blogeintrag formuliert, las ich von dem Angriff auf
den finnischen Pastor &lt;strong&gt;Patrick Tiainen&lt;/strong&gt; der vor zwei Tagen in Tallinn nach
einer Rede auf der PRIDE von einem selbsternannten Gotteskämpfer angegriffen
wurde: „I was speaking today at Bar X in Tallinn at the final day of Baltic
Pride. I had just said how sorry I am for all the pain caused to minorities in
the name of God when a young man entered, asking for the gay pastor. He carried
a knife, and caused minor wounds on me and my friend as we tried to protect
ourselves. Several bones in my face are broken. Thank you to those who were
present and bravely put this man to the ground as he shouted about God’s
revenge. Thank you to the police, EMS and personnel at the hospital. We will
never let hate win. ❤️ (Quelle: &lt;a class="reference external" href="https://www.err.ee/1609004360/geikristlaste-kogu-uritusel-rundas-mees-soome-pastorit"&gt;err.ee&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(2023-06-14) Ein Freund fragte, &lt;strong&gt;was mich eigentlich so ärgert&lt;/strong&gt; und ob es etwa
der allgemeine Ärger über „die Anderen“ sei. Ich antworte: Ein Hirte muss sich
hüten, Stellung in kontroversen Fragen zu beziehen. Und genau dies tun Urmas und
Philippe. Dass ihre Meinung hier das Gegenteil von meiner eigenen ist, ärgert
mich nicht. Was mich ärgert, ist ihre unterschwellige Behauptung, dass ihre
Meinung eine „biblische“ und „folglich richtig“ sei. Das ist Bibelvergötterung,
das ist pharisäerisch, das ärgert mich. Freilich muss ich mich fragen, ob mein
Ärger es wert ist, ihn so laut raus zu lassen. Ich hätte das alles ja
stattdessen in mein Tagebuch schreiben können und meine Vorsätze einfach
stillschweigend einhalten, also „in Estland eine Kirche nur noch mit einem
Regenbogenarmband betreten“ und „an Eucharistie nur teilnehmen“, wenn der
Zelebrant mir passt. Wozu also ein öffentliches Bekenntnis? Das frage ich mich
selber. Das könnte Hochmut sein, nach dem Motto, dass ich was Wichtiges zu sagen
hätte. Es könnte auch Liebe zur Kirche sein: wenn ich fühle, dass ein
Kirchenvertreter der Kirche schadet, indem er solchen Unsinn redet, dann fühle
mich verpflichtet, einzugreifen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(2023-06-14) Eine Gruppe von 59 „gebildeten Leuten“ hatte in einem offenen Brief
ans Parlament geschrieben, dass sie gegen die Änderungsvorschläge seien. Einige
Tage später hatten 600 ebenfalls „gebildete“ Leute einen Gegenbrief
unterschrieben. Marju Lauristin erklärt in den Fernsehnachrichten, wie just
dieser offene Brief sie dazu bewegt hatte, das Gegenteil zu unterschreiben.
(Quelle: &lt;a class="reference external" href="https://www.err.ee/1608991220/ak-nadal-uuris-abieluvordsuse-pooldajate-ja-vastaste-argumente"&gt;err.ee&lt;/a&gt;)
Es freut und beruhigt mich zu lesen, &lt;strong&gt;dass ich gar nicht nötig bin&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0613.html</guid><pubDate>Tue, 13 Jun 2023 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Das vierte Abendgebet in der Bergkapelle</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0608.html</link><description>&lt;section id="das-vierte-abendgebet-in-der-bergkapelle"&gt;
&lt;h1&gt;Das vierte Abendgebet in der Bergkapelle&lt;a class="headerlink" href="#das-vierte-abendgebet-in-der-bergkapelle" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 8. Juni 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gestern beim vierten Abendgebet mit Liedern aus Taizé in der Bergkapelle (s.h.
&lt;a class="reference internal" href="0516.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Mittwochs in der Bergkapelle&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;) waren wir wieder zu 18 Teilnehmern. Immerhin kein Rückgang. Aber
ich hatte ja gehofft, dass die Indikatoren &lt;em&gt;steigen&lt;/em&gt;.  Also restlos zufrieden
bin ich nicht. Und das Durchschnittsalter war auch viel zu hoch: nur ein Kind,
nur ein Teenager, nur ein junger Erwachsener, dann vielleicht zwei oder drei
unter 50 und der Rest darüber. Nächste Woche hoffe ich auf bessere Indikatoren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber abgesehen davon war es super. Musikalisch weniger gut als letzte Woche
(einen Alt habe ich diesmal nicht gehört), aber Sopran und Bass waren immerhin
so gut, dass ich Tenor singen konnte. Das „Da pacem, Domine“ haben wir ohne
Probe zweistimmig hingekriegt.  Der Jugendliche hat Fotos gemacht (auf die ich
gespannt warte). Amalia hat mir eines der Bilder geschenkt, die sie beim Gebet
gemalt hat. Karl-Heinz hat nach dem Gebet Eismännchen für Amalia gespielt. Ich
hätte ihr ja auch eines beim Italiener gekauft, aber  gleich neben der Kappelle
beim Nachbarn bedient zu werden, das war eine unbezahlbare Dienstleistung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Katja machte mich später darauf aufmerksam, dass ich das Vaterunser vergessen
hatte, upps! Wir beschlossen, beim nächsten Gebet freie Fürbitten sprechen zu
lassen.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0608.html</guid><pubDate>Thu, 08 Jun 2023 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Eine schöne Bescherung</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0603.html</link><description>&lt;section id="eine-schone-bescherung"&gt;
&lt;h1&gt;Eine schöne Bescherung&lt;a class="headerlink" href="#eine-schone-bescherung" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 3. Juni 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;eine schöne Bescherung: am vergangenen Mittwoch war Amalie nicht der einzige
Teilnehmer unter 30 Jahren. Ich muss euch also (siehe &lt;a class="reference internal" href="0528.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Pfingstbrief&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;) noch ein
drittes Mal vom Gebet erzählen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir waren diesmal schon zu 18 Personen, das war der bisherige Rekord. 8
Teilnehmer hatte ich noch nie zuvor gesehen. Die waren möglicherweise am
vergangenen Sonntag in der Klosterkirche gewesen. Da hatte der Kaplan mir
erlaubt, während der Ankündigungen vor dem Schlusssegen meinen Werbespot zu
präsentieren. Wir waren auch recht divers: 3 Teilnehmer waren Kinder, 2
Teenager, 4 Afrikaner, 2 Libanesen und 1 Amerikaner. Mit sehr diversen Leuten
gemeinsam etwas Sinnvolles machen, das fasziniert mich.  Wenn ich alle Freunde
zu meiner Geburtstagsfeier eingeladen hätte, hätte ich eine so diverse
Gesellschaft nicht zusammengekriegt. Und Gott zu loben ist ja mindestens so
sinnvoll wie meinen Geburtstag zu feiern. Und nach dem Gebet waren wir diesmal
schon zu 6 Leuten zum Essen, das ist ein weiterer Rekord. Also ich fand es
„supergeil“ (in der Bedeutung, die Friedrich Liechtenstein dem Wort gibt in
seinem Lied &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=IlN1pZqO8Zo"&gt;Der Tourist&lt;/a&gt;). Und
ich hoffe natürlich, dass diese Indikatoren sich in den kommenden Wochen noch
verbessern werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber jetzt höre ich endlich auf, von Gebeten zu reden. Oh Gott, wenn ein
Fußballfan mir drei Rundbriefe hintereinander erzählte, wie toll das letzte
Spiel war, dann ginge mir das inzwischen höchstwahrscheinlich auf den Keks!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber ich will ja schreiben, wie es mir geht. Damit ich es nicht so oft erzählen
muss. Hier ein paar Schnappschüsse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Donnerstag bekam ich meine vierte Dosis Immuntherapie in Löwen. Die kriege
ich ja alle zwei Wochen. Mich selber kostet das nur zweimal anderthalb Stunden
Zugfahrt und eine Stunde am Baxter, aber die Krankenkasse zahlt jedesmal 2200 €
allein für das Medikament (198mg &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Nivolumab"&gt;Nivolumab&lt;/a&gt;). Und ich merke übrigens nichts
davon, Salzwasser hätte den gleichen Effekt.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/06/img_20230601_150625.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/06/img_20230601_150625.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/06/thumbnails/img_20230601_150625.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/06/img_20230601_150625.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Diesmal hatte ich gleich zwei weibliche Begleiter bei mir: meine Schwester Anne
und Susan aus Süddeutschland. Susan ist eine Amerikanerin, die in Donaueschingen
Deutsch und Englisch unterrichtet. Viele ihrer Schüler sind Immigranten. Sie ist
in ihrer ersten Urlaubswoche nach Eupen gekommen, weil sie die Tochter einer
ehemaligen Kollegin meiner Mutter ist.  Meine Mutter hatte sie am Dienstagabend
auf den ersten Blick erkannt. In Löwen ging ich mit den beiden zur Feier des
Tages belgische Fritten essen, bevor ich zum Krankenhaus ging.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/06/img_20230601_115512.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/06/img_20230601_115512.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/06/thumbnails/img_20230601_115512.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/06/img_20230601_115512.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/06/img_20230601_122310.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/06/img_20230601_122310.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/06/thumbnails/img_20230601_122310.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/06/img_20230601_122310.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Ja, meiner Mutter geht es leider weiterhin nicht sehr gut. Über vier Monate sind
jetzt schon seit ihrem Schlaganfall vergangen. Wir glauben nicht mehr daran,
dass sie nochmal wieder reden wird. Sie hält sich zwar tapfer und kommuniziert
eben ohne Worte. Hier sieht man sie zwischen ihren besten Freundinnen an einem
Samstagnachmittag, als die Patro-Mädchen im Altenpflegeheim Waffeln backen
kamen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/05/img_20230513_152914.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/05/img_20230513_152914.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/05/thumbnails/img_20230513_152914.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/05/img_20230513_152914.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Gestern habe ich mich von meinen Kollegen der SOS-Hilfe verabschiedet. Sechs
Monate lang habe ich ihnen ein bisschen geholfen bei der Inbetriebnahme zweier
neuer Softwareprodukte. Inhaltlich war diese Arbeit für mich geradezu
nostalgisch, sie erinnerte mich an die Zeit bei PAC Systems vor 30 Jahren, als
ich noch Support für proprietäre Software machte. Vor allem zwischenmenschlich
war es eine schöne Zeit. Nach mehr als 20 Jahren asynchronem Home-Office war es
mir ein Genuss, noch mal echte Kollegen zu haben. Danke an Christian, Christoph,
Dieter, Guido, Josua, Kevin, Margarete, Mathis, Lenny, Nathalie, Nicolas,
Patricia, Tamari, Tatevik und Thomas.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gestern abend hatten Iiris und ich noch mal ein längeres Gespräch. Sie macht ein
Projekt für die Schule zum Thema „Als meine Eltern 15 Jahre alt waren“. Da hat
sie mich interviewt. Zum Beispiel welche Musik ich hörte. Ich nannte als erstes
Pink Floyd und Ougenweide. Und sie fand Ougenweide sogar auf Spotify. „Was war
denn damals so der Mainstream?“ fragte sie. Ich übersetzte das in meine
Generation nach „Was lief damals so in der Hitparade?“ Dazu fiel mir nur die
Neue Deutsche Welle ein, Trio mit „Da da da“ und Kraftwerk mit „Das Model“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Iiris bat mich auch, Fotos von mir aus dem Jahr 1983 zu finden. Bisher habe ich
aber nur 2 Jahre zuvor etwas gefunden: Patricks und meine Firmung (im Mai 1981)
und ein Familienfoto von Weihnachten 1981:&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/1981/_81081.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="1981/_81081.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/1981/thumbnails/_81081.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="1981/_81081.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/1981/_81187.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="1981/_81187.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/1981/thumbnails/_81187.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="1981/_81187.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Und heute bin ich schon wieder nach Löwen gefahren, diesmal ins Schlaflabor für
eine Somnographie. Denn mein Schlafrhythmus ist weiterhin eher asozial.  Jetzt
sitze ich hier im Bett, bestückt mit einem Dutzend Sensoren, die diese Nacht
jede meiner Regungen aufzeichnen. Ob dabei auch nützliche Resultate rauskommen?
Da bin ich mal gespannt…&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb kriegt ihr meine Grüße jetzt aus Leuven.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0603.html</guid><pubDate>Sat, 03 Jun 2023 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Freitag, 2. Juni 2023</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0602.html</link><description>&lt;section id="freitag-2-juni-2023"&gt;
&lt;h1&gt;Freitag, 2. Juni 2023&lt;a class="headerlink" href="#freitag-2-juni-2023" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0602.html</guid><pubDate>Fri, 02 Jun 2023 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Pfingstbrief</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0528.html</link><description>&lt;section id="pfingstbrief"&gt;
&lt;h1&gt;Pfingstbrief&lt;a class="headerlink" href="#pfingstbrief" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 28. Mai 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;am Mittwoch (dem 31. Mai) wird es spannend: wenn Amalia dann beim
&lt;a class="reference internal" href="0516.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;gemeinsamen Gebet in der Bergkapelle&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; schon wieder der einzige
Teilnehmer unter 30 ist, dann höre ich auf, dafür zu werben. En attendant
erzähle ich euch –vielleicht zum letzten Mal– wieso mir das Projekt wichtig
ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Mund habe ich mir fusselig geredet in den beiden letzten Wochen.  Und zwar
ehrenamtlich.  Bin Freunden auf den Keks gegangen, die der Kirche längst den
Rücken gekehrt haben. Habe Flugblättchen gemacht und verteilt.  Bin an einem
Samstagnachmittag zu den &lt;a class="reference external" href="https://www.patromaedcheneupen.be/"&gt;Patro-Mädchen&lt;/a&gt;
gepilgert, um sie einzuladen. Na ja, zu den &lt;a class="reference external" href="https://sankt-martin-eupen.com/pioniere"&gt;Pionieren Sankt Martin&lt;/a&gt; habe ich mich nicht getraut. Aber
wenn ich von der Kirche bezahlt würde, hätte ich sogar das gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Ziel meines Experiments ist, dass sich bis Juli genügend junge Erwachsene
finden, die diese Gebetstreffen weiter machen. „Das wirst du nicht erreichen“
sagen mir alle, sogar mein eigener Verstand. Aber das hält mich nicht davon ab,
es zu versuchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn irgendwas müssen wir doch tun. All die Leute, die sonntags nicht in die
Messe kommen, wer erzählt denen die Frohe Botschaft? Google etwa? Amazon? Dass
ich nicht lache!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Frohe Botschaft erzählt zu bekommen ist vor allem für junge Menschen
wichtig, weil die ihr Leben noch vor sich haben. Die suchen noch nach was.  Die
brauchen die Frohe Botschaft am nötigsten. Wer einmal im Berufsleben steht und
eine Familie gegründet hat, für den sind die weittragenden Entscheidungen
gefallen. Deshalb ist der meditative Taizé-Stil extra für junge Erwachsene ab 15
entwickelt worden. So ein Gebetstreffen ist hygge, da trifft man interessante
Leute, da ist viel Gesang und wenig Gerede, da sitzt man auf dem Boden statt in
Reih und Glied. Und wer gerade weniger sozial drauf ist, kann sich einfach
abseits setzen. Es gibt freilich auch Leute, die in reiferem Alter noch Spaß
daran haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Solche Möglichkeiten zum gemeinsamen Gebet sind insbesondere für Leute wichtig,
die nicht zur Kirche gehen. Wer allergisch gegen Bibeltexte ist, dem gebe ich
als Tipp: ersetze in der Bibel das Wort „Gott“ durch „die Wirklichkeit“.
Gott ist nichts anderes als eine Personifizierung der Wirklichkeit.
Die Wirklichkeit ist das, was auch noch da ist, wenn keiner dran glaubt.
Keiner ist so blöd zu sagen „Ich interessiere mich nicht für die Wirklichkeit“.
Also wer mir sagt, Beten sei langweilig, der hat irgendwas falsch verstanden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Gebet im Taizé-Stil funktioniert nur, wenn man es ziemlich regelmäßig und
mit ziemlich vielen und ziemlich diversen Leuten macht. Wenn da nur ein paar
Pensionierte sitzen, oder nur Leute, die mit den Lehren der Kirche einverstanden
sind, dann bringt es wenig.  Und wenn man es nur einmal im Monat oder noch
seltener macht, dann riskiert man einen geistigen Muskelkater. Denn regelmäßiges
gemeinsames Beten ist wie Sport oder Geigespielen, ein „Training“ in positivem
Denken, im Hoffnungbehalten trotz aller beängstigender Nachrichten und
frustrierender Erlebnisse. Kein Mensch weiß, wie wir die Probleme mit dem Klima
und den Kriegen und der Umweltverschmutzung und den Hungersnöten und Krankheiten
lösen können. Deshalb ist es wichtig, Gott mal zu fragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich kann ja verstehen, dass niemand mit der Kirche was zu tun haben will. Erst
gestern hat das &lt;a class="reference external" href="https://www.grenzecho.net/"&gt;Grenzecho&lt;/a&gt; tatsächlich gedruckt
„die katholische Kirche lehnt queere Menschen ab“. Erstens ist das faktisch
falsch: die Kirche lehnt homosexuelle Menschen mitnichten ab, sondern sagt, dass
sie zum Zölibat berufen sind. Zweitens spricht der Artikel nur über die Lage in
Polen. Es ist journalistisch unprofessionell, so einen Artikel in Ostbelgien
ganz ohne Gegenbeispiel zu drucken, weil die Realität hier ganz anders aussieht.
Ich kenne keinen ostbelgischen Priester, der einem homosexuellen Ehepaar seinen
Segen verweigern würde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber wenn ich die Kirche verteidige, muss ich zugeben, dass die Beweise gegen
den Angeklagten sprechen. Die offizielle Lehre der Römisch-Katholischen Kirche
müsste dringend revidiert werden. Und selbst Franziskus hat das bisher nicht
geschafft. Die Kirche ist eine riesige und altmodisch strukturierte
Organisation.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber ich wollte doch erzählen, weshalb mir mein Abschiedsprojekt in der
Bergkapelle so wichtig ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erstens weil ich gerade ein lebensgefährliches Abenteuer hinter mir habe, und
weil wahrscheinlich der wichtigste Grund für meine Heilung ein „positiver
Umgang“ mit dem Krebs war. Diese Fähigkeit zum positiven Umgang ist nicht etwa
angeboren oder autodidaktisch erworben, sondern das Resultat dieses Trainings im
positiven Denken. Wenn ihr irgendwo ein kostenloses Schnäppchen seht, empfehlt
ihr das doch auch euren Freunden weiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zweitens weil scheinbar eine der wichtigsten Ursachen für meinen Krebs der
jahrelange Stress ist, den die Kirche in Estland mir verursacht. Ich stelle mir
die Frage, wie ich mich vor diesem Stress schützen kann, wenn ich im Juli wieder
zurück nach Estland ziehe. Ich sollte in Zukunft wahrscheinlich gewisse geistige
Hygieneregeln beachten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das muss ich genauer erklären. Es gibt stressverursachende Weltanschauungen. Und
es gibt eine Serie von Gretchenfragen, mit denen man solche Weltanschauungen
erkennen und entsprechend reagieren kann.  Die Frage nach dem Segen für
homosexuelle Paare ist so eine Gretchenfrage. Diese Frage ist in Estland seit
einigen Monaten mal wieder aktuell, weil das Parlament demnächst (hoffentlich)
eine seit Langem erwartete Revision des Familiengesetzes gutheißen wird, die
auch Eheschließung für homosexuelle Paare erlaubt.  Und jetzt ratet mal, welche
Organisation dagegen protestiert? Der „Rat der Estnischen Kirchen“ (EKN), der
offiziell alle christlichen Konfessionen vertritt, aber meiner Meinung nach von
evangelikal-fundamentalistischen Anschauungen dominiert wird. Eine Institution,
die im Jahr 2023 noch gegen homosexuelle Ehen protestiert, die beschreibt einen
anderen Gott als den meinen. Ich habe daraufhin ein Manifest geschrieben und
&lt;a class="reference external" href="https://petitsioon.ee/kristlased-abieluvordsuse-eest"&gt;auf einer estnischen Unterschriftensammlungsplattform&lt;/a&gt;  veröffentlicht. Hier
der Text:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Wir glauben an das Evangelium von Jesus Christus und kommen durch die
Interpretation der Bibel zu dem Schluss, dass wir für die Legalisierung der
gleichgeschlechtlichen Ehe sind. Unserer Meinung nach muss das Familienrecht
geändert werden, wie es die Regierungskoalition plant[1].
Homosexuelle Menschen werden auch heute noch in vielen Kulturen ausgegrenzt.
Wir halten es auch für Ausgrenzung, die Ehe zweier Menschen zu verbieten mit
dem Vorwand, dieser Begriff sei für die Vereinigung eines Mannes und
einer Frau reserviert.
Gerade Christen sollten zu den ersten gehören, die bereit sind, historische
Irrtümer loszulassen&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Leider gibt es bisher in ganz Estland nur 79 Christen, die das unterschreiben
haben. Alle anderen glauben an einen anderen Gott als ich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Hygieneregel könnte also sein, dass ich mehr nicht zur Kommunion gehe in
Gemeinden, die dem EKN angehören. Gebete im Taizé-Stil wären dann meine einzige
Verbindung zur Kirche. Wenn die aber selbst in Eupen nicht funktionieren, sollte
ich vielleicht auch in Estland keine Energie mehr daran vergeuden. Das wäre mal
ganz was Neues in meinem Leben. Deshalb bin ich gespannt auf den Ausgang des
Experiments.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sorry, falls ich mal wieder zu viel über die Kirche geredet habe, aber das sind
nun mal die Themen, die mich zur Zeit am meisten beschäftigen. Ansonsten geht es
mir gut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lino zum Beispiel macht mir keine Sorgen. Bevor ich weiter nach einem Verkäufer
suche, will ich in Ruhe ein überzeugendes Produkt entwickeln.  Frische Ideen
habe ich jetzt genug bekommen. Und bis zu meiner Pensionierung habe ich ja noch
zwölf Jahre. Momentan schreibe ich abwechselnd an einer Anwendung zur Verwaltung
von Dienstleistungsverträgen und an einen Web-Shop mit integrierter
Warenwirtschaft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gesundheitlich läuft alles nach Plan. Die Waage zeigt schon wieder über 63 Kg,
und alle zwei Wochen muss ich mal kurz nach Leuven fahren, um eine halbe Stunde
lang am Baxter zu sitzen und dem Arzt zu berichten, wie es mir geht.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/05/img_20230516_164025.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title=""/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/05/thumbnails/img_20230516_164025.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; float:right; max-height:20ex" title=""/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Einmal bin ich zwischen Leuven und Eupen in Verviers ausgestiegen, um mir eine
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mitraillette"&gt;Mitraillette&lt;/a&gt; zu kaufen. Die
habe ich freilich nur halb aufbekommen. Aber am nächsten Tag habe ich mir den
Rest stückchenweise auf der Pfanne gewärmt, und das schmeckte fast so gut wie
frisch frittiert.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/05/img_20230519_114424.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title=""/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/05/thumbnails/img_20230519_114424.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; float:right; max-height:20ex" title=""/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Meine Frauen genießen das Leben in Estland auch ohne mein geographisches
Dabeisein.  Im Eupener Bioladen &lt;a class="reference external" href="https://houtziplou.bio/"&gt;Houtziplou&lt;/a&gt; steht
seit einigen Wochen ein Werk von Ly zum Verkauf. Es handelt sich um einen
Gärtopf. Mehr dazu in der Broschüre unter dem Topf im Laden.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/05/img_20230513_152914.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title=""/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/05/thumbnails/img_20230513_152914.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; float:left; max-height:20ex" title=""/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Meine Mutter hat sich leider noch immer nicht erholt von dem Schlaganfall, den
sie Ende Januar erlitten hat. Sie redet und schreibt weiterhin nur wirres Zeug.
Das ist einerseits traurig, andererseits ist es faszinierend zu beobachten, wie
sie trotzdem noch mit den Menschen kommuniziert und ihr Bestes gibt. Offenbar
brauchte sie noch eine solche Phase, um sich auf den Himmel vorzubereiten. Wir
sind dankbar, dass Pfleger, Freunde und Mitbewohner gut für sie sorgen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/05/img_20230523_140115.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title=""/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/05/thumbnails/img_20230523_140115.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; float:right; max-height:20ex" title=""/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Vor einer Woche habe ich mir einen Fahrradhelm zugelegt, weil einige Freunde
sich dann wohler fühlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Tage habe ich &lt;a class="reference external" href="https://youtu.be/lXehrdPQzA4"&gt;Drewermanns Ansprache an Selenskyj anlässlich der
Karlspreisverleihung&lt;/a&gt; gehört. Dauert nur 16
Minuten. Endlich mal eine Meinung, die mir gefällt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danke, dass ihr wieder mal bis hierher gelesen habt. Ihr wisst ja: schon allein
dadurch betet ihr für mich, selbst wenn ihr das nicht so formulieren würdet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Grüße aus Eupen schickt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0528.html</guid><pubDate>Sun, 28 May 2023 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Montag, 22. Mai 2023</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0522.html</link><description>&lt;section id="montag-22-mai-2023"&gt;
&lt;h1&gt;Montag, 22. Mai 2023&lt;a class="headerlink" href="#montag-22-mai-2023" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Heute morgen habe ich Drewermanns Ansprache an Selenskyj anlässlich der
Karlspreisverleihung  gehört. Endlich mal eine Meinung, die mir gefällt. Dauert
nur 16 Minuten. Mit Untertiteln in Englisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://youtu.be/lXehrdPQzA4"&gt;https://youtu.be/lXehrdPQzA4&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Feedback: in der Kirche wird heute  &lt;a class="reference external" href="https://evangeliumtagfuertag.org/DE/gospel/2023-05-22"&gt;Habt Frieden in mir!&lt;/a&gt; vorgelesen. Und der
heutige Tagesspruch der Focolare lautet &lt;a class="reference external" href="https://www.focolare.org/fr/2023/05/22/pp_05_2023_22/"&gt;Das tun, was gut ist vor Gott&lt;/a&gt;. Beide Nachrichten
empfand ich als Bestätigung für Drewermann.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0522.html</guid><pubDate>Mon, 22 May 2023 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Sonntag, 21. Mai 2023</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0521.html</link><description>&lt;section id="sonntag-21-mai-2023"&gt;
&lt;h1&gt;Sonntag, 21. Mai 2023&lt;a class="headerlink" href="#sonntag-21-mai-2023" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Am Mittwoch ist &lt;a class="reference internal" href="0516.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;wie gesagt&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; gemeinsames Gebet mit Liedern aus Taizé
in der Bergkapelle. Um 18.30 Uhr. Ab 17.30 Gesangprobe für alle, die ihre Freude
am Singen entwickeln wollen. Anschließend gehe ich gerne noch irgendwo essen mit
denen, die wollen und können. Dieses Wochenende habe ich noch heftig die
Werbetrommel gerührt.  Am Samstag fuhr ich extra zu den Patromädchen und lud sie
ein. Am Sonntag machte ich eine Ankündigung in der Unterstädter Messe. In zwei
Kirchen habe ich Handzettel ausgelegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier in etwa die Ankündigung, die ich mündlich in der Unterstädter Messe
gehalten habe (genauer gesagt meine Notizen dazu… ohne Garntie, dass ich
mich treu ans Skript gehalten habe):&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Es gibt Leute, die reagieren allergisch auf Messe oder Liturgie oder Priester
oder Kirche. Die sind ja jetzt nicht hier.
Bitte bestellt denen viele Grüße von mir und erzählt ihnen, was ich jetzt sage.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist deren gutes Recht, zu Hause zu bleiben.
Aber ich hab dann eine Sorge:
Wie können diese Leute dann die Frohe Botschaft hören?
Etwa im Internet? Das glaube ich nicht.
Die Frohe Botschaft funktioniert nicht über Facebook,
die funktioniert nur von Mensch zu Mensch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für diese Leute mache ich extra Mittwochsabends Taizégebete.
Um 18h30 in der Bergkapelle.
Und vorher, um 17h30, Gesangprobe für die die können.
Und nach dem Gebet irgendwo essen gehen für die die können.
Taizé-Gebete eignen sich auch für Leute die nicht zur Kirche kommen.
Das ist hygge, das ist cool,
da trifft man coole Leute,
da ist viel Gesang und wenig Gerede,
da sitzt man auf dem Boden statt in Reih und Glied.
Aber vor allem: da kann man Stille üben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kinder haben dort einen Ehrenplatz in der Mitte.
Sie brauchen nicht wie die Großen zu beten,
sondern dürfen für den lieben Gott Bilder malen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beten ist vor allem für junge Menschen wichtig.
So 15 bis 30 Jahre.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weil gerade ihr jungen Leute die Frohe Botschaft am nötigsten habt. Ihr braucht
nämlich viel Mut und Hoffnung. Unser Planet ist womöglich in großer Gefahr. Kein
Mensch weiß zur Zeit, wie wir die Probleme mit dem Klima und Kriegen und
Umweltverschmutzung und Hungersnöten und Krankheiten lösen können. Kein Mensch.
Deshalb ist es wichtig, Gott mal zu fragen. Auch dann, wenn du der Kirche nicht
traust.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gott erreichst du über dein eigenes Herz. Deshalb brauchst du Stille.
Aber du brauchst auch die anderen Menschen.
Deshalb müssen wir &lt;em&gt;auch&lt;/em&gt; gemeinsam beten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Taizé-Stil funktioniert eigentlich nur, wenn man zu relativ vielen und
jungen Leuten zusammen ist. Also wenn du entweder jung bist oder singen kannst
oder beides, dann komm wenigstens mal probieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Pilotphase dauert noch bis Anfang Juli. 6 Wochen. Jeden Mittwoch um
18h30 in der Bergkapelle. Und wer kann, kommt schon eine Stunde vorher für eine
kostenlose Gesangsstunde.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0521.html</guid><pubDate>Sun, 21 May 2023 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Mittwochs in der Bergkapelle</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0516.html</link><description>&lt;section id="mittwochs-in-der-bergkapelle"&gt;
&lt;h1&gt;Mittwochs in der Bergkapelle&lt;a class="headerlink" href="#mittwochs-in-der-bergkapelle" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dienstag, 16. Mai 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ab morgen und voraussichtlich bis zum 5. Juli lade ich die Eupener unter euch
ein, jeden Mitwochabend um 18.30 Uhr mit mir zusammen in der &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kapelle_St._Johannes_der_T%C3%A4ufer_(Eupen)"&gt;Bergkapelle&lt;/a&gt;
zu beten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weil ich die Gebete leiten werde, tue ich das nach meinem Geschmack und im
Taizé-Stil. Dieser Stil eignet sich auch für Leute, die ansonsten keine
Kirchgänger sind. Konkret bedeutet das: wenig Gerede und viel Gesang, eine kurze
Lesung und eine lange Stille. Alle sitzen auf dem Boden, außer wer ein
ärztliches Attest hat. Kinder kriegen einen Ehrenplatz in der Mitte und dürfen
während des Gebets malen oder spielen. Die Lieder aus Taizé sind so komponiert,
dass auch weniger geübte Sänger Freude am Mitsingen haben können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich tu das vor allem, um in diesen letzten zwei Monaten Gott zu danken für den
wunderbar erfreulichen Verlauf meiner &lt;a class="reference internal" href="../2022/1102.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Pilgerreise&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer kann, ist schon ab 17.30 Uhr willkommen, um die Lieder zu proben und bei den
Vorbereitungen mit zu helfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach den Gebeten habe ich vor, noch irgendwo in Eupen etwas essen zu gehen („Auf
Glaubenstraining folgt Magentraining“) und freue mich, wenn ich dabei nicht
alleine bin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und morgen (am 17. Mai) empfehle ich, vorher ab 14 Uhr zum Tag der Offenen Tür
der Hausaufgabenschule im  &lt;a class="reference external" href="https://www.ephata.be/"&gt;Animationszentrum Ephata&lt;/a&gt;
rein zu schauen, um einen Einblick in die Tätigkeiten des Hauses und die Arbeit
der Aufgabenschule zu bekommen. Immerhin geben dort 40 ehrenamtliche Lehrer 180
Kindern Nachhilfeunterricht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Grüße aus Eupen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;P.S.: Die Uhrzeiten waren ursprünglich 17 und 18 Uhr, wir haben sie nach dem
ersten Gebet auf 17.30 und 18.30 Uhr verschoben.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0516.html</guid><pubDate>Tue, 16 May 2023 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Noch einen Monat länger</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0424.html</link><description>&lt;section id="noch-einen-monat-langer"&gt;
&lt;h1&gt;Noch einen Monat länger&lt;a class="headerlink" href="#noch-einen-monat-langer" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Montag, 24. April 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;vorigen Montag habe ich meine erste Dosis Immuntherapie bekommen und dabei
erfahren, dass ich für den &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Johannistag"&gt;Johannistag&lt;/a&gt; leider doch noch nicht in Estland
zurück sein werde. Die Löwener Ärzte wollen mich erst nach 3 Monaten Therapie
gehen lassen.  Meine Freilassung ist deshalb vom 12. Juni auf den 6. Juli
verschoben worden. Bis dahin muss ich alle 2 Wochen nach Leuven, um eine Dosis
zu kriegen. Aber das werde ich jetzt auch noch überleben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser zusätzliche Monat in Belgien hat den Vorteil, dass sich dadurch ein
administratives Problem in Luft auflöst: Würde ich in Estland je einen Onkologen
finden, der meinen Fall übernimmt und die Immuntherapie unter Anleitung seiner
Löwener Kollegen weiterführt?  Die estnische Krankenkasse hatte mir diese Frage
überraschend schnell beantwortet: nämlich dass sie dafür nicht zuständig sei.
Zum Glück (das wusste ich seit &lt;a class="reference internal" href="0412.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;vorletztem Mittwoch&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;) ist die
offiziell veranschlagte Therapiedauer von einem ganzen Jahr übertrieben. Drei
Monate reichen. Diese Immuntherapie ist noch relativ neu. Die Studien vor der
Zulassung haben die Möglichkeit einer kürzeren Therapie gar nicht erst erwägt,
weil –logischerweise– kein Hersteller Interesse an einem wissenschaftlichen
Beweis hat, dass auch drei Monate reichen. Die Löwener Ärzte glauben trotzdem
dran.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;À propos trotzdem glauben. Ostern in Eupen habe ich genossen: &lt;a class="reference internal" href="0410.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Ostern 2023 in Eupen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Auch
in Belgien glauben die meisten Menschen ja, dass Kirche unnötig sei und
demnächst ganz aussterben würde. Ich sehe an vielen Stellen das Gegenteil. Und
ich sehe, dass die Aussteiger lediglich das vorkonziliare Bild der Kirche
verurteilen. Was ich ja auch tue. Im Grunde sind wir uns einig. Das Evangelium
braucht „nur“ eine klare Stimme, die keinen Unsinn redet und alle Menschen
anspricht, inklusive diejenigen, die andere Heilige Schriften als ich lesen. Ja,
ich glaube weiterhin an die „eine“, „heilige“, „katholische“ und „apostolische“
Kirche. Allerdings wage ich zu bezweifeln, ob sie noch lange „römisch“ sein
wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich werde in den kommenen Monaten vielleicht etwas Heimweh, aber gewiss keine
Langeweile bekommen. Alle zwei Stunden mache ich „Magentraining“, damit der
Kleine wächst und wieder all die Nahrung verarbeitet bekommt, die mein Körper so
braucht. Momentan nehme ich immer noch ab; dieser Trend sollte sich hoffentlich
demnächst umkehren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;À propos Umkehr: kann sein, dass das &lt;a class="reference internal" href="../2022/1102.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;zweite Wunder&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; sich
erfüllt hat (wenn auch anders als ich gedacht hatte): ich habe verstanden, dass
Lino momentan noch keinen Manager oder Vertreter brauchen kann. Zuerst braucht
es ein paar überzeugende Anwendungsbeispiele. Und seit November habe ich mit so
vielen Leuten über diese Sache geredet, dass ich relativ klare Vorstellungen
habe. Also eigentlich ist „alles fertig, es muss nur noch gemacht werden“. Also
falls wir einen zweiten Programmierer wie Sharif fänden, würde ich glatt ein
paartausend Euro investieren und den einstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Grüße aus Nispert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0424.html</guid><pubDate>Mon, 24 Apr 2023 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Sonntag, 23. April 2023</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0423.html</link><description>&lt;section id="sonntag-23-april-2023"&gt;
&lt;h1&gt;Sonntag, 23. April 2023&lt;a class="headerlink" href="#sonntag-23-april-2023" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Meinen Damen geht es gut, sie genießen das Leben. Und auch ich profitiere davon,
indem ich Einblicke in Welten erhalte, deren Existenz ich ansonsten nicht einmal
ahnen würde. Zum Beispiel war Iiris dieses Wochenende als &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Cosplay"&gt;cosplayer&lt;/a&gt; auf einem &lt;a class="reference external" href="https://kultuurikatel.ee/sundmus/jaff-2023-j-tsoon-4/"&gt;Jugendfestival der
asiatischen Subkulturen&lt;/a&gt;.  Und Mari fährt im
Mai für einige Tage nach Riga, um an einem Konzert von &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/M%C3%A5neskin"&gt;Måneskin&lt;/a&gt; teilzunehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Dienstag fliegen sie alle drei für einige Tage nach London, um Mamas
Geburtstag zu feiern. Noch vor einigen Wochen hatten wir erwägt, dass auch ich
von Eupen aus hinfahre und wir uns dort treffen. Aber diese Idee haben wir
wieder aufgegeben, weil ich mich gesundheitlich noch nicht fit genug fühle für
so eine Reise.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0423.html</guid><pubDate>Sun, 23 Apr 2023 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Ostern 2023 in Eupen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0410.html</link><description>&lt;section id="ostern-2023-in-eupen"&gt;
&lt;h1&gt;Ostern 2023 in Eupen&lt;a class="headerlink" href="#ostern-2023-in-eupen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dank meines Magenkrebses durfte ich das Osterfest nach zwanzig Jahren
„Wüstenalltag“ noch einmal an den Quellen meines Glaubens auftanken und Kirche
einfach über mich ergehen lassen.&lt;/p&gt;
&lt;section id="drei-messen"&gt;
&lt;h2&gt;Drei Messen&lt;a class="headerlink" href="#drei-messen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Seit 1985 beginnt der Ostern in Eupen um 6 Uhr morgens mit einer Messe unter
freiem Himmel auf der „Kornei“, einer Anhöhe am östlichen Stadtrand. Auch dieses
Jahr fanden sich über 200 Teilnehmer ein. Ich mache da aus geografischen Gründen
natürlich schon seit 20 Jahren nicht mehr mit. Dieses Jahr hätte ich
theoretisch dabei sein können, habe es aber trotzdem vorgezogen, im Warmen zu
bleiben. Zwei Stunden lang im Kalten stehen ist noch nichts für mich.  Seit der
Operation geht es mir jeden Tag ein bisschen besser, aber ich merke doch
deutlich, dass das mehr als eine Grippe war, von der ich mich erholen muss. Paul
Hekermann dagegen war dabei und hat ein paar Fotos gemacht:&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/04/ph/ostern_2023_horeb_hekerman_01.jpeg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/04/ph/ostern_2023_horeb_hekerman_01.jpeg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/04/ph/thumbnails/ostern_2023_horeb_hekerman_01.jpeg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/04/ph/ostern_2023_horeb_hekerman_01.jpeg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/04/ph/ostern_2023_horeb_hekerman_02.jpeg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/04/ph/ostern_2023_horeb_hekerman_02.jpeg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/04/ph/thumbnails/ostern_2023_horeb_hekerman_02.jpeg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/04/ph/ostern_2023_horeb_hekerman_02.jpeg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/04/ph/ostern_2023_horeb_hekerman_03.jpeg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/04/ph/ostern_2023_horeb_hekerman_03.jpeg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/04/ph/thumbnails/ostern_2023_horeb_hekerman_03.jpeg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/04/ph/ostern_2023_horeb_hekerman_03.jpeg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/04/ph/ostern_2023_horeb_hekerman_04.jpeg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/04/ph/ostern_2023_horeb_hekerman_04.jpeg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/04/ph/thumbnails/ostern_2023_horeb_hekerman_04.jpeg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/04/ph/ostern_2023_horeb_hekerman_04.jpeg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Ich selber ging zur Ostermesse um 10.30 Uhr in der Unterstadt. Dort durfte ich
bei den „Sonntagskindern“ mitsingen, obwohl ich nicht geprobt hatte. Ja, die
Unterstädter sind schon immer unkomplizierter gewesen als die Oberstädter. Die
Kirche war proppevoll.  Diesmal war zudem auch der Marienchor zu Gast,  so dass
es im Altarraum richtig eng wurde. Das folgende Foto verstößt möglicherweise
gegen den Datenschutz, aber ich kann doch  nicht nicht jeden einzelnen um
Erlaubnis fragen! Und andererseits kann ich es euch doch nicht vorenthalten!&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/04/img_20230409_110729.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/04/img_20230409_110729.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/04/thumbnails/img_20230409_110729.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/04/img_20230409_110729.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Auch heute morgen war ich wieder zur Messe. Diesmal in der Nisperter Kapelle,
die bequemerweise gleich gegenüber meiner Wohnung liegt. Ein ganz anderes
Publikum. Der Schützenverein war angetreten. Fähnrich und Schützenkönig haben
die ganze Messe lang gestanden, und bei der Wandlung beugte der Fähnrich die
Fahne vor dem Geschehen am Altar. Auch hier volles Haus.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/04/img_20230410_094302.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/04/img_20230410_094302.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/04/thumbnails/img_20230410_094302.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/04/img_20230410_094302.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="jahre-alter-humor"&gt;
&lt;h2&gt;400 Jahre alter Humor&lt;a class="headerlink" href="#jahre-alter-humor" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Um Ostern werden in der Kirche frõhliche Lieder gesungen. Eines davon fiel mir
angesichts des subtilen Humors auf. Ein Text von &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Spee"&gt;Friedrich Spee&lt;/a&gt; aus dem Jahre 1623:&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Lasst uns erfreuen herzlich sehr,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Maria seufzt und weint nicht mehr,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;verschwunden sind die Nebel all,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;jetzt glänzt der lieben Sonne Strahl.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Wo ist, o freudenreiches Herz,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;wo ist dein Weh, wo ist dein Schmerz?&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Wie wohl ist dir, oh Herz, wie wohl,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;nun bist du aller Freuden voll.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Sag an Maria, Jungfrau rein,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;kommt das nicht von dem Sohne dein?&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Ach ja: Dein Sohn erstanden ist,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;kein Wunder, dass du fröhlich bist.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wer sich das anhören will, den verweise ich auf eine Aufnahme des &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=3jESnmUNZZM"&gt;Augsburger
Vokalensembles&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="eine-wuste-des-glaubens"&gt;
&lt;h2&gt;Eine Wüste des Glaubens&lt;a class="headerlink" href="#eine-wuste-des-glaubens" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Vor einigen Tagen schrieb ich einem Freund in Estland „Hier in Belgien ist der
Ostermontag ein Feiertag, und der Karfreitag stattdessen ein normaler
Arbeitstag. Das finden Ly und ich gut, weil Jesu Auferstehung doch wichtiger ist
als sein Tod am Kreuz.“ Seine erstaunte Antwort: „Oh, ich dachte, dass
Karfreitag und Ostern das Gleiche seien! Großmutter hat mir den Unterschied auch
nicht erklärt.“ Wenn ich Bischof wäre, würde ich mich dafür einsetzen, den
Ostermontag auch in Estland zum Feiertag zu erheben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, die Kirche hat es schwer in Estland, nicht nur wegen des fehlenden
Feiertags. Auch zum Beispiel sprachlich: Das Wort für „Ostern“ hat in Estnisch
sechs(!) Silben: &lt;em&gt;ülestõusmispühad&lt;/em&gt;.  Das Christentum wird selbst von den
Christen „Kreuzglaube“ (&lt;em&gt;ristiusk&lt;/em&gt;) genannt, die Christen „Kreuzmenschen“
(&lt;em&gt;ristiinimene&lt;/em&gt;), das Wort für „Taufe“ (&lt;em&gt;ristimine&lt;/em&gt;) bedeutet grammatisch
betrachtet eigentlich „Kreuzigung“. Kein Wunder, dass selbst wohlwollende
Menschen damit nichts zu tun haben wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das größte Problem der Kirche in Estland ist aber wahrscheinlich ein
Pharisäerdenken &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pharis%C3%A4er_und_Z%C3%B6llner"&gt;wie es im Buche steht&lt;/a&gt; und ein
vorkonziliares Verständnis des Evangeliums. Der Erzbischof der Lutheraner hatte
doch tatsächlich vor den Parlamentswahlen in der landesweiten Kirchenzeitung
einen „Wahlkompass“ geschrieben, in dem er jede Partei bewertete. Und natürlich
war sein Augenmerk darauf gerichtet, wie sehr jede Partei sich für „die
christlichen Werte“ einsetzt. Die einzige Partei, die nur Lob bekam, war die
rechtskonservative Volkspartei! Und –oh Gott!– „Der Wunsch der
Sozialdemokraten, die Etablierung einer geschlechtsneutralen Ehe zu
beschleunigen, berücksichtigt weder die Überzeugungen eines großen Teils der
estnischen Bevölkerung noch die religiösen Lehrpositionen der großen
Weltreligionen zu Ehefragen.“  &lt;a class="reference external" href="http://www.eestikirik.ee/ristiinimese-valimislaburint/"&gt;Original in Estnisch&lt;/a&gt; / &lt;a class="reference external" href="https://www-eestikirik-ee.translate.goog/ristiinimese-valimislaburint/?_x_tr_sch=http&amp;amp;_x_tr_sl=et&amp;amp;_x_tr_tl=de&amp;amp;_x_tr_hl=en-US&amp;amp;_x_tr_pto=wapp"&gt;automatische
Übersetzung&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Bischof der Katholiken ist diplomatischer, aber sagt im Grunde das Gleiche,
weil er nicht dagegen redet. Beide Bischöfe kenne ich persönlich und schätze sie
als Menschen.  Für beide bete ich im Sinne der &lt;a class="reference external" href="https://hw.saffre-rumma.net/blog/2021/1124_0655/"&gt;Seligpreisungen des Bischofs&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Bekannte von mir erwägt seit besagtem Artikel, öffentlich auszutreten aus
der EELK. Aber auch sie spürt das Problem, dass es keine Alternative gibt. Ohne
Kirche kann es nicht gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich selber bleibe in Wartestellung. Ich sehe momentan keine andere Lösung, als
dass der Papst Rom verlässt und eine neue Institution gründet, die tatsächlich
&lt;em&gt;alle&lt;/em&gt; Menschen guten Willens anspricht. Wie ich schon in &lt;a class="reference external" href="https://hw.saffre-rumma.net/sc/vision/"&gt;The naked Pope&lt;/a&gt; schrieb. Scheinbar für die meisten
Katholiken eine völlig unvorstellbare Vision.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ostermontag, 10. April 2023&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0410.html</guid><pubDate>Thu, 13 Apr 2023 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Meine Operation war nicht nötig</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0412.html</link><description>&lt;section id="meine-operation-war-nicht-notig"&gt;
&lt;h1&gt;Meine Operation war nicht nötig&lt;a class="headerlink" href="#meine-operation-war-nicht-notig" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 12. April 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute war ich wieder in Leuven, diesmal für eine einzige Konsultation.  Vorige
Woche (siehe &lt;a class="reference internal" href="0404.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Ein weiterer Tag in Leuven&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;) war es meine Entlassung aus der Chirurgie, heute meine
Wiederaufnahme in die Onkologie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Leider wusste auch der Onkologe nicht, ob das Medikament der Immuntherapie  in
Estland von der Krankenkasse zurückerstattet wird. Aber er gab mir einen
inoffiziellen Wink: falls es nicht zurückerstattet wird, kann ich die Therapie
nach drei Monaten einfach abbrechen. Scheinbar ist die offiziell veranschlagte
Dauer von einem ganzen Jahr übertrieben. Die entsprechenden Studien haben die
Möglichkeit einer kürzeren Therapie gar nicht erst erwägt, weil ja kein
Hersteller Interesse an einem wissenschaftlichen Beweis hat, dass auch drei
Monate reichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Onkologe eröffnete mir auch eine andere Information, die für mich allerdings
leider zu spät kommt: meine Operation hätte komplett vermieden werden können!
Ich gehöre zu den ca 5% Menschen, die eine &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Microsatellite_instability"&gt;Mikrosatelliteninstabilität&lt;/a&gt; (MSI) haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ist MSI? In unserem Körper wird ständig DNA kopiert. Dabei passieren auch
immer wieder Fehler. Diese Fehler werden normalerweise durch spezielle Proteine
sofort repariert. Aber Menschen mit MSI haben diese Reparaturproteine nicht.
Dieses MSI ist einerseits der Grund für meinen Krebs, andererseits weiß man seit
2017, dass bei solchen Menschen die Immuntherapie alleine ausreicht, um den
Tumor restlos verschwinden zu lassen: mein Immunsystem ist wegen der MSI gut
trainiert, um fehlerhafte DNA-Stränge zu erkennen und zu eliminieren.
Krebszellen haben eine chemische Tarnkappe, so dass das Immunsystem sie nicht
als Feinde erkennt. Die Immuntherapie tut eigentlich nichts anderes als diese
Tarnkappe zu zerstören. Und bei Menschen mit MSI eliminiert das Immunsystem so
einen Tumor dann innerhalb von wenigen Wochen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Leuven machen sie routinemäßig bei der ersten Diagnose einen Test auf MSI,
aber in Estland offenbar nicht. Es war sozusagen Pech, dass keiner auf die Idee
gekommen ist, diesen Test bei mir noch nachträglich zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grr! Dabei hatte ich das alles doch schon vor meiner Reise nach Belgien geahnt!
(siehe &lt;a class="reference internal" href="../2022/1109.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Zahnschmerzen statt Krebs&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;). Oh Gott, ich bin vor allem auf Dich sauer!
Hättest du einem der Onkologen nicht schon im Dezember einflüstern können, noch
schnell diesen MSI-Test zu machen? Dann hätte ich jetzt meine Speiseröhre noch.
Ohne die werde ich –wenn ich das richtig verstanden habe– bis an mein
Lebensende nicht mehr auf einer horizontalen Fläche schlafen können, weil dann
der Mageninhalt oben wieder rausfließt. Das ist schon lästig. Wie will man mit
solchen Sonderansprüchen in einem Zelt oder bei Freunden auf der Couch schlafen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun gut, ich sehe ein, dass die Wirklichkeit wahrscheinlich komplexer ist als
ich hier zusammengefasst habe. Und so wie ich Dich kenne, wird Dir schon was
einfallen. Ich verlasse mich voll auf Dich.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0412.html</guid><pubDate>Wed, 12 Apr 2023 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Ein weiterer Tag in Leuven</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0404.html</link><description>&lt;section id="ein-weiterer-tag-in-leuven"&gt;
&lt;h1&gt;Ein weiterer Tag in Leuven&lt;a class="headerlink" href="#ein-weiterer-tag-in-leuven" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dienstag, 4. April 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;gestern war ich den ganzen Tag in Leuven für diverse Untersuchungen und eine
Konsultation mit Dr. Philippe Nafteux. Der freute sich über meine gut
fortschreitende Genesung und bestätigte mir, dass mein Krebstumor bei der OP vom
8. März „sauber“ herausgeschnitten worden ist, d.h. dass die Ränder keine
Krebszellen enthielten.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/03/uz/263385849.jpeg"  data-lightbox="image-1" data-title="right"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/03/uz/thumbnails/263385849.jpeg" style="padding:4px; max-width:100%; float:right; max-height:20ex" title="right"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Sie haben ein Foto des herausgeschnittenen Stücks gemacht. Darauf sieht man
unten Magenhaut, oben das glatte Stück ist Speiseröhre, und der „Krater“
unterhalb der Speiseröhre ist die Narbe des Tumors. Dieses Stück haben sie dann
histologish untersucht. 46 Lymphknoten waren darin, 2 davon hatten Spuren vom
Krebs. Der Krebs war noch nicht ganz weg: im Krater waren auch noch bösartige
Zellen. Ich fragte ihn, ob man die Operation nicht doch hätte vermeiden können:
wenn die Chemotherapie noch 2 Monate länger gelaufen wäre, wären doch vielleicht
auch diese letzten Zellen ganz weg gewesen? Aber erstens ist das Spekulation und
zweitens mussten wir ja handeln, bevor wir wussten, was wir jetzt wissen. Meine
Speiseröhre ist leider weg und wird nicht wiederkommen. Also ich muss mir
angewöhnen, zwei Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr zu essen. Ich
schätze, dass das zu schaffen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch die Leuvener Ärzte wollen mir eine „abschließende“ Therapie verabreichen,
um „auf Nummer sicher“ zu gehen. Das hatte ich schon befürchtet, denn das wird
immer so gemacht.  Aber erfreulicherweise darf ich wählen zwischen Chemo- und
Immuntherapie.  Ich habe sogleich gesagt, dass ich mich wenn irgendwie möglich
für letztere entscheide.  Die dauert länger, aber hat weniger Nebenwirkungen.
Vorigen Donnerstag hatte mir ein Freund erzählt, wie vor einigen Jahren ein
junger Mann nach einer Rückmarktransplantation eigentlich überm Berg war und
dann just in der zweiten Chemo an einer Lungenentzündung gestorben ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nächste Woche habe ich eine weitere Konsultation mit Dr. Eric van Cutsem
höchstpersönlich. Die spannende Frage ist jetzt, ob die Leuvener Ärzte einen
administrativen Weg finden, damit ich die Abschlusstherapie in Estland machen
kann. Denn noch ein ganzes Jahr in Belgien bleiben zu müssen, das fände ich
hart. Seit der Operation spüre ich, wie meine Seele sich wieder „nach Hause
zurück sehnt“ (&lt;a class="reference external" href="https://youtu.be/bsjdIAhlFqs"&gt;vor vier Jahren beim Sängerfest&lt;/a&gt; sang ich diese Worte noch relativ unbefangen
mit, inzwischen hätte ich mehr Emotionen dabei).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im &lt;a class="reference internal" href="0315.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;letzten Rundbrief&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; hoffte ich noch, schon Anfang Juni wieder
nach Estland zurück zu können. Inzwischen tippe ich eher auf Juli.   Ich
versuche inzwischen auch nicht mehr, in Belgien krankenversichert zu bleiben.
Das &lt;a class="reference internal" href="../2022/1102.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;zweite Wunder&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; hat sich noch nicht erfüllt,
stattdessen hat sich meine Ungeduld beruhigt:  Rumma &amp;amp; Ko funktioniert ja, wir
sind eine kleine, aber stabile Gemeinschaft und haben es gut miteinander. Gott
hat ja auch keine Eile.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Foto: Couvenplatz im Eupener Stadtteil Nispert an einem ruhigen Mittwochmittag.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/03/pano_20230322_131234.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Couvenplatz in Nispert (Eupen)"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/03/thumbnails/pano_20230322_131234.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:30ex" title="Couvenplatz in Nispert (Eupen)"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Liebe Grüße aus Nispert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;section id="ruckmeldungen"&gt;
&lt;h2&gt;Rückmeldungen&lt;a class="headerlink" href="#ruckmeldungen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Mehrere Freunde fragten nach dem Essen.  Essen schmeckt wieder normal, aber
ich muss mich zwingen, denn ich habe kein Hungergefühl und folglich keine Lust
auf Essen. Ich kann schon alles wieder essen, aber immer nur recht wenig auf
einmal. Noch zwei Wochen lang lasse ich mir jede zweite Nacht über &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Perkutane_endoskopische_Gastrostomie"&gt;PEJ-Sonde&lt;/a&gt; einen
Liter künstliche Nahrung in den Dünndarm pumpen.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Allgemeines Befinden.  Ich merke schon deutlich, dass das nicht nur eine
Grippe war, von der ich mich da erhole. Bin körperlich noch sehr schwach. Wenn
ich die zwei Etagen bis in mein Schlafzimmer hochgestiegen bin, muss ich mich
erst mal aufs Bett setzen und wieder zu Atem kommen wie ein alter Mann. Aber
jeden Tag geht es ein bisschen besser. Seit Montag habe kein Schmerzmittel
mehr gebraucht. Am Mittwochmorgen hatte ich die 1,7 km von der Bergkapelle
nach Nispert zu Fuß spaziert und das war dann doch etwas zu viel, danach hatte
ich wieder innere Schmerzen.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Ein Freund schrieb „Es freut mich, dass soweit alles geklappt hat. Gut, nichts
ist perfekt (siehe Speiseröhre) aber es hätte auch ganz anders ausgehen
können, und das war ehrlich gesagt ein bisschen meine Befürchtung.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine Antwort: Ja, die Befürchtungen bzw. Ängste sind wahrscheinlich das
größte Problem  bei allen Krankheiten. Und man kann Ängste ja nicht
kontrollieren nach dem Motto „Ich &lt;em&gt;will&lt;/em&gt; keine Angst haben, also habe ich
keine“. Ich selber kann nur erstaunt und dankbar feststellen, dass ich zu
keinem Zeitpunkt „Angst“ hatte. Dank sei Gott :-)&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0404.html</guid><pubDate>Tue, 04 Apr 2023 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Ich werde entlassen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0315.html</link><description>&lt;section id="ich-werde-entlassen"&gt;
&lt;h1&gt;Ich werde entlassen&lt;a class="headerlink" href="#ich-werde-entlassen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 15. März 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;heute um 15 Uhr ziehe ich wieder zurück vom Gasthuisberg nach Nispert. Einige
Wochen lang werde ich dann noch behindert sein: nachts muss ich mir einen Baxter
neben das Bett stellen, der mir  einen Nahrungsbrei in den Darm rein pumpt durch
einen kleinen Schlauch, der aus meinem Bauch raus kommt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und täglich muss ein Profi mal nach meiner Operationswunde schauen. Die Narbe
ist scheinbar 40 cm lang und reicht vom Rücken zum Brustbein. Ich habe sie noch
nicht gesehen, aber die ist sozusagen ein sichtbares und bleibendes Andenken an
mein Abenteuer hier. Ich vermute, dass Tätowierungen im Grunde aus dem gleichen
Grunde so beliebt sind: ein Privateigentum, das mir niemand nehmen kann und an
dem andere mich erkennen können.&lt;/p&gt;
&lt;section id="kulinarische-freuden"&gt;
&lt;h2&gt;Kulinarische Freuden&lt;a class="headerlink" href="#kulinarische-freuden" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Gestern abend gab es Spaghetti Bolognese. Das erste „richtige“ Essen seit der
OP. Das war vielleicht ein kulinarisches Fest! Aber natürlich viel kürzer als
gewohnt. Schon nach einer Kinderportion legte ich zufrieden seufzend die Gabel
wieder hin. Etwas später nochmal ein paar Bissen „zum Abgewöhnen“, wie nach
einem guten Essen mit Freunden, und die zur Bestätigung das Gefühl, dass ich
proppesatt bin und den Rest leider stehen lassen muss. Naja, mein Magen hat
jetzt nur noch ein Drittel seiner vorigen Größe. Also das gleiche Glücksgefühl
mit einem Drittel des Aufwands!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wobei die Spaghetti nicht das erste kulinarische Fest seit meiner OP waren. Noch
festlicher und noch sehnlicher erwartet war mein erster Pudding am vergangenen
Sonntag gewesen! „Das war der leckerste Pudding meines Lebens!“ sagte ich
anschließend zum dem Krankenpfleger, der mir den organisiert hatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich sage „organisiert“, denn der Arzt hatte mir gesagt, dass ich frühestens
morgen früh meinen ersten Joghurt bekommen sollte. Aber der Krankenpfleger
arbeitet seit 37 Jahren hier und sagte, dass dieser Arzt ein Lungenarzt ist und
dass mein Körper jetzt Nahrung braucht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also nichts gegen Pudding, wenn ich bitten darf! Vier der leeren
Plastibecherchen habe ich mir sogar gespült, um sie als Andenken mitzunehmen.
Aber es stimmt, so vergänglich sind unsere irdischen Freuden: nach zwei Tagen
mit Pudding, Joghurt, Suppe und Milchshakes habe ich heute sogar den Pudding vom
Frühstück zurück gehen lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sobald ich wieder auf dem Damm bin, muss ich dann noch den zweiten Teil meiner
Chemotherapie absolvieren. Und der schlägt erfahrungsgemäß härter zu als der
erste.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="wie-es-weitergehen-wird"&gt;
&lt;h2&gt;Wie es weitergehen wird&lt;a class="headerlink" href="#wie-es-weitergehen-wird" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Laut Vertrag mit der SOS-Hilfe bin ich noch bis Ende Mai in Belgien. Danach will
ich  so schnell wie möglich wieder &lt;em&gt;de facto&lt;/em&gt; nach Estland zurück ziehen.
Vielleicht kann ich sogar schon meinen 55. Geburtstag in Estland feiern? Aber
vorsichtshalber erwäge ich momentan, noch so lange wie möglich in Belgien
krankenversichert zu bleiben. Vielleicht sogar bis zu meiner Pension. Deshalb
hoffe ich jetzt einen Arbeitgeber in Belgien zu finden, der mir Arbeit sinnvolle
zu bieten hat, die ich auch von zu Hause aus machen kann mit gelegentlichen
Reisen nach Belgien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0315.html</guid><pubDate>Wed, 15 Mar 2023 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Acht Stunden am Stück geschlafen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0311.html</link><description>&lt;section id="acht-stunden-am-stuck-geschlafen"&gt;
&lt;h1&gt;Acht Stunden am Stück geschlafen&lt;a class="headerlink" href="#acht-stunden-am-stuck-geschlafen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 11. März 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;als ich am Mittwoch nach der Operation erwachte und mich zum ersten Mal für die
Uhrzeit interessierte, war es 17.12 Uhr. Ich hatte also 8 Stunden an einem Stück
geschlafen! Und dementspechend fühlte ich mich auch: blendend!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach und nach entdeckte ich die Details, von denen man mir die meisten schon
vorher erklärt hatte. Ich war überall bestückt mit Sonden, Dränageschläuchen,
Kathetern und Sensoren. Die Morphiumpumpe funktionierte offenbar bestens, denn
ich hatte keinerlei Schmerzen an der Wunde. Das Unangenehmste war die
Magensonde, ein 5 mm dicker Schlauch, der aus meinem Magen durch Speiseröhre und
Nase kommt und mir beim Schlucken Halsschmerzen verursacht. Die Blasensonde fand
ich eher lustig. Ich hatte das schon bei anderen gesehen, aber noch nie selber
getragen. Zur Sicherheit fragte ich nach: „Also wenn ich pinkeln muss, lass ich
es einfach kommen?“. So war es.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich lag im „Aufwachsaal des großen Operationsviertels“. Hier sind 20 Bettplätze,
auf denen täglich etwa 100 Leute so wie ich aufwachen. Die meisten Patienten
kommen recht schnell wieder in ihr Zimmer zurück, aber weil meine OP schwerer
war, durfte ich die ganze Nacht bleiben. Heute morgen hatte ich in einer
richtige Warteschlange aus Betten gestanden – oder besser gesagt &lt;em&gt;gelegen&lt;/em&gt; in
meinem Bett, das durch zwei Pfleger geschoben wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Situation erinnerte mich an das Video „&lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=IFe9wiDfb0E"&gt;Welcome to Life&lt;/a&gt;“ von Tom Scott, allerdings mit
einem fundamentalen Unterschied: statt mit wachsendem Schrecken zu entdecken,
was man alles &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; mehr darf, entdeckte ich nach und nach, dass alles super
geklappt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich muss jetzt vor allem Atemübungen machen, um Schleim aus der Lunge zu husten.
Aber tiefes Atmen und Husten tut natürlich weh, deshalb habe ich einen Knopf,
mit dem die Periduralpumpe eine Extraladung Morphium in mein Rückgrat
einspritzt. Und schon am ersten Tag nach der OP musste ich mich auf die
Bettkante setzen, am zweiten Tag auf einen Sessel, und am dritten Tag
Spaziergang im Flur: die Ärzte versuchen, mich so schnell wie möglich wieder aus
dem Bett zu kriegen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/03/img_20230309_135328.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/03/img_20230309_135328.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/03/thumbnails/img_20230309_135328.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/03/img_20230309_135328.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/03/img_20230310_082932.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/03/img_20230310_082932.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/03/thumbnails/img_20230310_082932.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/03/img_20230310_082932.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/03/img_20230310_141217.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/03/img_20230310_141217.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/03/thumbnails/img_20230310_141217.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/03/img_20230310_141217.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Liebe Grüße aus Leuven und vielen Dank für eure Gebete! Ich war schon etwas
beschämt über die vielen Nachrichten vor der OP. Ich schätze, dass über 100
Leute gebetet haben. Diese Zahl nannte ich auch dem Chirurgen, als der mich nach
der OP besuchen kam. Habe ihm auch erzählt, dass ich manchen Freunde gesagt
hatte, vor allem für meine Ärzte zu beten. „Denn ich schlafe ja, während die
Ärzte und Pfleger arbeiten.“ Ich habe übrigens den Eindruck, dass die meisten
Pfleger hier auf dem Gasthuisberg recht zufrieden sind mit ihrem Arbeitgeber.
Aber jetzt reicht es.  Wer noch mehr lesen will: &lt;a class="reference internal" href="0307.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Mein erster Tag im „Hotel Gasthuisberg“&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0311.html</guid><pubDate>Sat, 11 Mar 2023 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Mein erster Tag im „Hotel Gasthuisberg“</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0307.html</link><description>&lt;section id="mein-erster-tag-im-hotel-gasthuisberg"&gt;
&lt;h1&gt;Mein erster Tag im „Hotel Gasthuisberg“&lt;a class="headerlink" href="#mein-erster-tag-im-hotel-gasthuisberg" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dienstag, 7. März 2023. Voraussichtlich mein letzter Blogeintrag in dieser
Woche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute morgen bin ich um 6.15 Uhr in Eupen in den Zug gestiegen und nach Leuven
gefahren. Frühestens nächsten Freitag komme ich wieder zurück.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;a class="reference external" href="https://nl.wikipedia.org/wiki/Universitaire_Ziekenhuizen_KU_Leuven"&gt;Leuvener Uniklinik&lt;/a&gt; ist
riesig, noch größer als das  &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Universit%C3%A4tsklinikum_Aachen"&gt;Aachener Klinikum&lt;/a&gt;. Etwa 10.000
Leute arbeiten hier, inklusive nicht-medizinischem Personal wie Köchen und
Raumpflegern. 110 davon tun nichts anderes, als Patienten von einem Punkt zum
anderen zu begleiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch heute wieder wurde ich wie schon &lt;a class="reference internal" href="0228.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;vorige Woche&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; von einer
kleinen Legion von Schutzengeln empfangen, interviewt und untersucht.  Ein
Kinesitherapeut ließ mich 6 Minuten lang so schnell wie möglich gehen, notierte
die Strecke, die ich gegangen war und fragte mich dann, ob ich außer Atem sei
und ob meine Beine sich schwer anfühlten. Ein Krankenpfleger stellte mich auf
eine besondere Waage, die daraufhin ausrechnete, dass 25,7 Kg meines Körpers
Muskeln sind, der Rest sind Knochen und Flüssigkeit. Mein Hauptengel heißt
Céline und wir haben einander heute schon Details aus unseren jeweiligen
Privatleben erzählt, die deutlich über sachliche Themen hinaus gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gegen 19 Uhr kam Dr. Depijpere, der mich morgen operieren wird. Scheinbar ist es
doch nicht Dr. Nafteux persönlich (wie der Abteilungsarzt mir noch kurz zuvor
gesagt hatte). Das scheint aber hier in Leuven typisch zu sein: man legt viel
Wert auf Austauschbarkeit. Finde ich gut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch diesem Chirurgen erzählte ich mein verrücktes Angebot: „Ich glaube, dass
ich zu den 10% der Fälle gehöre, bei denen der Krebs allein durch die
Chemotherapie komplett verschwunden ist.  Also wenn Sie morgen meinen Magen mit
eigenen Augen sehen und den Eindruck haben, dass da gar nichts rausgeschnitten
werden muss, dann können Sie die Operation gerne abbrechen, ich spiele gerne
Versuchskaninchen, schlimmstenfalls muss ich in ein paar Jahren nochmal eine
neue Chemotherapie beginnen.“ Er bedankte sich für das Angebot und versichterte
mir jedoch, dass das nicht passieren würde. Und ich versicherte ihm meinerseits,
dass ich das ja lediglich gesagt haben wollte und ansonsten volles Vertrauen in
seine Entscheidung habe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er bestätigte und ergänzte, was ich vorgestern schon von einer jungen Ärztin
gehört hatte: dass er zunächst nur ein minimales Stück rausschneidet, dessen
Ränder dann noch während der Operation per &lt;em&gt;Gefrierschnitt&lt;/em&gt; (niederl.
&lt;em&gt;vriescoupe&lt;/em&gt;, englisch &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Frozen_section_procedure"&gt;frozen section&lt;/a&gt;) auf Krebszellen
untersucht werden, um falls nötig nachschneiden zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Abschied wünschte ich ihm mit Augenzwinkern eine gute Nacht auf dass er
morgen in Form sei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Operation startet morgen früh um 8 Uhr. Zunächst kriege ich eine
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Periduralan%C3%A4sthesie"&gt;Periduralpumpe&lt;/a&gt;
eingesetzt, die mir in den Tagen nach der Operation Morphium einflößen wird. Für
den Einbau muss ich noch wach sein, um sagen zu können, ob die Pumpe
funktioniert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gespräch mit Dr. Depijpere war ein anschauliches Beispiel für das, was ich
kurz zuvor (&lt;a class="reference external" href="https://www.psychologytoday.com/intl/blog/talking-apes/202211/how-be-effective-listener"&gt;hier&lt;/a&gt;)
gelesen hatte: echtes Vertrauen entsteht vor allem durch verbales Feedback, mit
dem man beweist, dass man zugehört und verstanden hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gegen 20 Uhr fragte ich einen der wachhabenden Pfleger, ob ich noch einen
Spaziergang zur Kapelle machen dürfe. „Natürlich“ war die Antwort. Die Kapelle
ist rund um die Uhr geöffnet. Ich ließ mir den Weg beschreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf dem Weg zur Kapelle field mir ein bekanntes Gesicht auf:  ein Portrait von
Arvo Pärt, gemalt durch den gar nicht weit von Leuven lebenden Künstler Roeland
Kotsch, der unter anderem Gastdozent in Finnland war &lt;a class="reference external" href="https://kotsch.be/nl/over"&gt;[Quelle]&lt;/a&gt;.  Die Kapelle hat neben einer Ecke für Moslems
auch eine für Kinder. Das Altarbild des französischen Künslers &lt;a class="reference external" href="https://fr.wikipedia.org/wiki/Arcabas"&gt;Arcabas
(1926–2018)&lt;/a&gt; stellt die &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Raising_of_Jairus%27_daughter"&gt;Auferweckung
der Tochter des Jairus&lt;/a&gt; dar.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/03/img_20230307_210352.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/03/img_20230307_210352.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/03/thumbnails/img_20230307_210352.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/03/img_20230307_210352.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/03/img_20230307_205946.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/03/img_20230307_205946.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/03/thumbnails/img_20230307_205946.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/03/img_20230307_205946.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/03/img_20230307_210003.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/03/img_20230307_210003.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/03/thumbnails/img_20230307_210003.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/03/img_20230307_210003.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Ich war der einzige Besucher der Kapelle und hätte gerne was gesungen, aber
leider lief Musik vom Band, und den Knopf zum Abschalten fand ich nirgendwo.
Immerhin ertönten vom Band unter anderem drei Lieder aus Taizé, die ich
mitsingen konnte: &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=3vyff6MDsj8"&gt;Benedictus qui venit&lt;/a&gt;, &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=S6-UneKFn2I"&gt;Behüte mich, Gott&lt;/a&gt; und &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=KIAtRqY2rnc"&gt;La ténèbre&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe endlich mal meinen Artikel über &lt;a class="reference internal" href="../../reden/gng.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Geschlechtsneutrale Grammatik&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; begonnen und in diesem Blogeintrag probeweise angewandt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eigentlich wollte ich heute auch am &lt;a class="reference external" href="https://dev.lino-framework.org/plugins/warehouse.html"&gt;Lagerverwaltungsmodul für Lino&lt;/a&gt; arbeiten, aber dazu
hatte ich dann einfach nicht die Zeit.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0307.html</guid><pubDate>Tue, 07 Mar 2023 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Über Operationen, Frauen und Wahlen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0305.html</link><description>&lt;section id="uber-operationen-frauen-und-wahlen"&gt;
&lt;h1&gt;Über Operationen, Frauen und Wahlen&lt;a class="headerlink" href="#uber-operationen-frauen-und-wahlen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 5. März 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;diesen Mittwoch ist meine OP geplant. Die Operation selber wird 4 Stunden
dauern, ist also kein Pappenstiel. Wenn alles schnell geht, komme ich schon eine
Woche später wieder nach Hause. Mindestens einen Monat lang bin offiziell
krankgeschrieben, aber schon nach ein paar Tagen werde ich voraussichtlich
wieder mit dem Computer „spielen“ können. Ich bete zuversichtlich darum, dass
alles gut geht. Siehe auch &lt;a class="reference internal" href="0228.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Nächste Woche werde ich operiert&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine Frauen waren für eine Woche zu Besuch. Wir haben es gut zusammen gehabt,
aber ich habe nicht viel davon festhalten können, außer der &lt;a class="reference internal" href="0225.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Ankunft in
Brüssel&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; und einem &lt;a class="reference internal" href="0301.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Ausflug nach Aachen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. C’est la vie!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute finden in Estland Parlamentswahlen statt. Ich darf diemal nicht mitreden,
weil ich ja &lt;a class="reference internal" href="../2022/1204.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;umziehen musste&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Das bedeutet eine Stimme weniger
für die Sozialdemokratische Partei, an die ich „glaube“ und deren Mitglied ich
sogar bin.  Ich mache mir Sorgen, dass die populistisch-rechtslastige
Konservative Volkspartei noch weiter fortschreiten wird.  Naja, welche Partei
die Richtige ist, weiß auch ich nicht. Ich bete für alle Mächtigen, dass sie
Frieden statt Krieg suchen und Gesetze entwickeln, die Gottes Reich in der Welt
ermöglichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich freue mich schon darauf, mein Niederländisch aufzufrischen, deshalb:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beste wensen en tot ziens!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="rubric"&gt;P.S.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weder meine Sorgen noch meine Hoffnungen sind in Erfüllung gegangen: die
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Eesti_Konservatiivne_Rahvaerakond"&gt;Konservativen&lt;/a&gt; haben 2
Sitze verloren und die &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sotsiaaldemokraatlik_Erakond"&gt;Sozialdemokraten&lt;/a&gt; einen.
Wahlsieger ist weder die eine noch die andere, sondern die &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Estnische_Reformpartei"&gt;Reformpartei&lt;/a&gt;, die sich vor allem
als liberal bezeichnet.  (Quelle: &lt;a class="reference external" href="https://www.postimees.ee/7725398/valimised-2023-riigikogu-valimiste-tulemused"&gt;postimees.ee&lt;/a&gt;)
Was es bezüglich liberaler Politik in Estland zu &lt;em&gt;reformieren&lt;/em&gt; gibt, ist mir
allerdings schleierhaft ;-)&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0305.html</guid><pubDate>Sun, 05 Mar 2023 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Ausflug nach Aachen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0301.html</link><description>&lt;section id="ausflug-nach-aachen"&gt;
&lt;h1&gt;Ausflug nach Aachen&lt;a class="headerlink" href="#ausflug-nach-aachen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 1. März 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute bin ich mit meinen Frauen nach Aachen gefahren. Sie wollten shoppen. Und
weil ja in dieser Woche jede gemeinsam verbrachte Stunde zählt, fuhr ich mit.
Weil ich mitfuhr, kam ich auf die Idee, meinen Bruder zu fragen, ob der uns vor
seiner Arbeit mit dem Auto abholen und in Aachen absetzen könnte. Und er konnte.
So hatten meine Frauen eine weitere halbe Stunde Begegnung mit ihm.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch bevor die Geschäfte öffneten, zeigten wir unseren Kindern die Bank, auf der
Ly und ich vor ca 23 Jahren uns zum ersten Mal geküsst haben. Während Ly und
Mari ein Geschäft mit Künstlerbedarf durchforsteten, prüften Iiris und ich den
Eissalon daneben. Auf dem Rathausplatz spielte ein Straßenmusiker Akkordeon, und
Mari hat sich vor einigen Monaten ein Akkordeon gekauft, das passte zusammen. Am
Elisenbrunnen warteten wir auf eine Freundin, die Mari in Taizé kennengelernt
hatte.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/03/img_20230301_095943.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/03/img_20230301_095943.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/03/thumbnails/img_20230301_095943.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/03/img_20230301_095943.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/03/img_20230301_105901.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/03/img_20230301_105901.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/03/thumbnails/img_20230301_105901.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/03/img_20230301_105901.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/03/img_20230301_114206.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/03/img_20230301_114206.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/03/thumbnails/img_20230301_114206.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/03/img_20230301_114206.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/03/img_20230301_115512.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/03/img_20230301_115512.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/03/thumbnails/img_20230301_115512.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/03/img_20230301_115512.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/03/img_20230301_125422.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/03/img_20230301_125422.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/03/thumbnails/img_20230301_125422.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/03/img_20230301_125422.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/03/img_20230301_142558.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/03/img_20230301_142558.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/03/thumbnails/img_20230301_142558.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/03/img_20230301_142558.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;section id="das-ende-des-kapitalismus"&gt;
&lt;h2&gt;Das Ende des Kapitalismus&lt;a class="headerlink" href="#das-ende-des-kapitalismus" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;In der Mayerschen Buchhandlung las ich fast 20 Minuten lang in einem Buch mit
dem Titel „Das Ende des Kapitalismus“ von Ulrike Herrmann (&lt;a class="reference external" href="https://www.ndr.de/kultur/buch/sachbuecher/Ulrike-Herrmann-Wie-Das-Ende-des-Kapitalismus-aussehen-kann,endedeskapitalismus100.html"&gt;hier&lt;/a&gt;
eine Rezension). Meiner Meinung nach liegt die Autorin ziemlich richtig und kann
auch ziemlich gut erklären. Schade, dass ihre Ideen nur für eine kleine Gruppe
von Menschen direkt verfügbar sind.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0301.html</guid><pubDate>Wed, 01 Mar 2023 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Nächste Woche werde ich operiert</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0228.html</link><description>&lt;section id="nachste-woche-werde-ich-operiert"&gt;
&lt;h1&gt;Nächste Woche werde ich operiert&lt;a class="headerlink" href="#nachste-woche-werde-ich-operiert" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dienstag, 28. Februar 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gestern fuhr ich nach Leuven für ein Gespräch mit „meinem“ Chirurgen, Dr.
Philippe Nafteux. Meine Operation wird voraussichtlich am kommenden Mittwoch
stattfinden. Er hat mir die beiden Tomographien gezeigt (die von September 2022
und die von voriger Woche). Die Bilder sagten mir quasi nichts, aber seine
Erklärungen habe ich so verstanden, dass mein Tumor eigentlich komplett
verschwunden ist.  Zumindest auf den Bildern. Das passiert scheinbar bei ca 10%
bis 20% der Patienten. Aber die Narbe, die zurückbleibt, muss trotzdem
rausgeschnitten werden, mitsamt 5 cm Rand drumherum, weil einzelne Krebszellen
auf einer Tomographie nicht erkennbar sind, und schon eine einzige davon würde
das Ganze wieder von vorne beginnen lassen. Das rausgeschnittene Stück wird
anschließend auf Krebszellen untersucht. Selbst wenn dann keine Krebszellen
gefunden werden, kann man nicht sagen, dass das Herausschneiden „unnütz“ war,
weil der Histologe ja auch nur ein paar Stichproben macht. Ich schlug ihm vor,
mich als Versuchskaninchen zu benutzen, meine Narbe drin zu lassen und die Sache
zu beobachten. Aber für solche Experimente sei ich noch zu jung, meinte er, das
sei nur für Menschen ab 80 vertretbar. Diese Logik kann ich nicht ganz
nachvollziehen, aber mir soll es recht sein, ich habe ja nie darum gebeten, dass
ich ganz ohne OP davonkomme, sondern nur dass ich meinen Magen behalte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe zudem auch die Ehre, an einer Studie der EU teilnehmen zu dürfen. Ich
bin Nummer 201 von 300 Patienten der Uniklinik Leuven. Seit gestern laufe ich
mit einem erweiterten Schrittzähler auf dem Rücken und einem &lt;a class="reference external" href="https://www.diabetes.org.uk/guide-to-diabetes/diabetes-technology/flash-glucose-monitors-and-continuous-glucose-monitors"&gt;Blutzuckermesser&lt;/a&gt;
am Arm herum. Und ich muss jedes kleine Bisschen, dass ich esse, in einem
Tagebuch notieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nächsten Dienstag beginnt mein „Urlaub“ auf dem Gasthuisberg. Die Operation
selber am Mittwoch wird 4 Stunden dauern, ist also kein Pappenstiel. Es gibt
eine Reihe von möglichen Komplikationen, die dabei auftreten können. Wenn alles
schnell geht, komme ich schon eine Woche später wieder nach Hause. Einige Wochen
lang muss ich dann noch nachts via Sonde „essen“ und tagsüber den Magen mit
kleinen Portionen langsam wieder an seine Arbeit gewöhnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben einigen praktischen Informationen war das wichtigstes Resultat des Tages
für mich die Bestätigung, dass ich in guten Händen sein werde: Céline begleitet
mich für die Studie, Stefanie ist allgemeiner Koordinator, Eveline
Ernährungsberater und Daniel Anästhesist. Ein ganzes Heer von Schutzengeln.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0228.html</guid><pubDate>Tue, 28 Feb 2023 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Ly, Mari und Iiris sind angekommen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0225.html</link><description>&lt;section id="ly-mari-und-iiris-sind-angekommen"&gt;
&lt;h1&gt;Ly, Mari und Iiris sind angekommen&lt;a class="headerlink" href="#ly-mari-und-iiris-sind-angekommen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 25. Februar 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie &lt;a class="reference internal" href="0223.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;vorgestern morgen angekündigt&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; bin ich gestern mit dem Auto
meines Bruders zum Flughafen gefahren, um meine Frauen abzuholen. Alles hat
reibungslos geklappt. Wie erwartet hatte ich auch ein bisschen Stau.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/02/img_20230224_174936.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title=""/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/02/thumbnails/img_20230224_174936.jpg" style="padding:4px; max-width:45%; max-height:20ex" title=""/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/02/img_20230224_190418.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title=""/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/02/thumbnails/img_20230224_190418.jpg" style="padding:4px; max-width:45%; max-height:20ex" title=""/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Beachtet die Farben der Koffer: gestern war estnischer Nationalfeiertag. Und im
Hintergrund ein Tipp für Reisende, die im Brüsseler Flughafen Hunger bekommen
und nicht allzuviel Geld ausgeben wollen.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0225.html</guid><pubDate>Sat, 25 Feb 2023 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Weshalb ich nach Estland ausgewandert bin</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0223.html</link><description>&lt;section id="weshalb-ich-nach-estland-ausgewandert-bin"&gt;
&lt;h1&gt;Weshalb ich nach Estland ausgewandert bin&lt;a class="headerlink" href="#weshalb-ich-nach-estland-ausgewandert-bin" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 23. Februar 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;also am Valentinstag haben die Ärzte in Leuven &lt;a class="reference internal" href="0211.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;wie geplant&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; ein
Bild meines Bauches gemacht, und am nächsten Morgen rief mein Onkologe an, um
mir zu bestätigen, was ich schon „wusste“ (aber so ein Scan zur Bestätigung ist
doch auch nicht schlecht): von meinem Tumor ist nicht mehr viel übrig und es hat
auch keine Metastasen gemacht. Mit meiner Prognose, dass ich schon über Karneval
operiert würde, lag ich allerdings daneben. Zuerst muss ich mich noch einige
Wochen von der Chemotherapie erholen und wieder zu Kräften kommen, d.h. „viel
essen und aktiv leben“. Mit letzterem war ich dann auch so beschäftigt, dass ich
nicht einmal mehr Zeit zum Schreiben fand. Und auch jetzt will ich mich kurz
fassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber eine Geschichte erzähl ich euch schnell. Am Freitag werde ich meine Damen
voraussichtlich selber abholen fahren vom Brüsseler Flughafen (2x127 Km
Autobahn). Mit dem Zug wäre es etwas langsamer und etwas teurer, aber einfacher
und sicherer. Normalerweise wähle ich ja den einfachsten und sichersten Weg,
aber dies ist eine Ausnahme: schon seit vier Monaten leben wir getrennt! Da
zählt jede Stunde des Zusammenseins!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das war erst die Einleitung, die Geschichte kommt jetzt. Wenn man sich mit dem
Auto Brüssel nähert, ist es quasi unvermeidbar, dass man auch einige Zeit in
einem Stau verbringt. Diese Staus auf dem Brüsseler Ring hatten damals einen
beträchtlichen Einfluss auf meine Entscheidung, dass ich nach Estland ziehe
statt Ly nach Belgien zu holen. Im März 1999, wenige Wochen bevor Ly zum ersten
Mal nach Eupen kam und ich mich in sie verliebte, war ich einmal in einem
Brüsseler Stau gestanden und hatte am Tag danach in mein Tagebuch geschrieben:
„Unser Land wird von perversen Gesetzmäßigkeiten regiert, die sich um unser
langfristiges Wohlergehen nicht kümmern. Und unsere Politiker tun nichts
dagegen.  Unsere Politiker haben ganz andere Sorgen. Im Radio lief heute die
Meldung, dass ein neues Gesetz es den Parteien verbietet, im Rahmen der
Wahlkampagne Plakate aufzuhängen, die größer als 4 Quadratmeter sind. Was soll
das? Gibt es nicht wichtigeres zu entscheiden?  (…) Ich könnte auswandern,
Belgien verlassen, mir ein Land suchen, in dem mir der Regierungsapparat besser
gefällt. Wenn man nicht mehr daran glaubt, den Karren aus dem Dreck rausgezogen
zu bekommen, dann sollte man ihn stehen lassen. Solche Ideen habe ich
manchmal… und was tue ich? Ich bleibe hier, ich arbeite brav weiter, stecke
meine Energie in eine Gesellschaft ohne Zukunft, lasse meine Steuern in ein Fass
ohne Boden fließen, das zudem noch von Blinden verwaltet wird.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Geschichte zeigt, dass ich schon „so“ war, bevor ich Ly kennenlernte. Ly
ist also unschuldig.  Diese Geschichte zeigt &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt;, dass die estnische Politik
mir besser gefällt als die belgische.  Politikverdrossenheit hatte es ja eben
&lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; geschafft, mich zu bewegen, ausgewandert bin ich ja letzten Endes aus
Liebe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine Mutter macht Fortschritte und zeigt überdurchschnittliche Resilienz. Essen
kann sie selber, wenn man es ihr vorsetzt und viel Geduld hat. Sie ist sich
ihrer Situation bewusst und nimmt die Dinge gelassen. Manchmal kommen mehrere
verständliche Worte hintereinander aus ihrem Mund. Wenn ich sie im Rollstuhl
durchs Pflegeheim fahre, grüßt sie ihre Freunde und findet auch ohne Worte immer
einen Grund zum Gespräch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am kommenden Montag habe ich Termin beim Chirurgen, um Datum der OP zu planen
und weitere Analysen zu machen. Zur gleichen Zeit wird Mari einen Schnuppertag
machen bei einer Freundin von Ly, die in Luxemburg als Übersetzerin bei der EU
arbeitet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also bitte macht euch um meine Gesundheit keine Sorgen. Eher schon um das zweite
Wunder, das ich selbst ja noch nicht einmal wirklich verstanden habe. Ein
Freund, dem ich die Idee etwas detaillierter erklärt hatte, fragte daraufhin
„Möchtest Du Unternehmer sein? Oder möchtest Du Samariter sein? Diese beiden
passen in der heutigen Welt so nicht zusammen.“ Ich antwortete „Wenn ich mich
entscheiden muss, dann bin ich Samariter. Unternehmer bin ich nur
gezwungenermaßen. Aber vielleicht ist das Ultimatum falsch: mag sein, dass
Unternehmer und Samariter in der heutigen Welt nicht zusammenpassen, aber
vielleicht in der morgigen?  Niko Paech  spricht von einer
„Nach-Wachstums-Ökonomie“ (sh. zum Beispiel
&lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=JFck2n-nM2E"&gt;https://www.youtube.com/watch?v=JFck2n-nM2E&lt;/a&gt;). Ich bin kein
Wirtschaftswissenschaftler und kann das deshalb nicht kompetent kommentieren,
aber mein Bauchgefühl sagt, dass das da was Wahres dran ist.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eines scheint klar: diese VoG werde nicht &lt;em&gt;ich&lt;/em&gt; gründen, ich habe ja eine
stabile laufende GmbH. Wenn mein Lebenswerk auch nach mir noch jemandem nützen
soll, dann müssen andere Menschen mitmachen. Das ist nicht mehr mein Job, darum
wird sich der Liebe Gott kümmern. Danke, dass du weiterhin mitbetest!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grüße aus Nispert sendet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;section id="feedback"&gt;
&lt;h2&gt;Feedback&lt;a class="headerlink" href="#feedback" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;2023-04-07 Ein Freund schickte zwei Links, die besagen, dass Unternehmer sehr
wohl Samariter sein können, auch schon in der heutigen Welt:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Adam Grant schreibt in seinem Buch &lt;a class="reference external" href="https://adamgrant.net/book/give-and-take/"&gt;„Give and Take“&lt;/a&gt;, dass die oberste Stufe der
Erfolgsleiter von „Gebern“ dominiert ist.  Hier eine Rezension in Deutsch:
&lt;a class="reference external" href="https://blog.krauthammer.com/de/adam-grant-sharing-and-giving-warum-geber-erfolgreicher-als-nehmer-sind"&gt;Adam Grant: Sharing and giving - warum Geber erfolgreicher als Nehmer sind&lt;/a&gt;.
Er erklärt sozusagen in moderner Geschäftssprache, was wir schon lange
(spätestens seit &lt;a class="reference external" href="https://www.bibleserver.com/EU/Apostelgeschichte20%2C35"&gt;Apg 20,35&lt;/a&gt;) wissen:  Geben
ist seliger als Nehmen.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Reinhard Wiesemann in Essen gibt ein gutes Beispiel ab: &lt;a class="reference external" href="https://www.akduell.de/home/mehr/archiv/ein-ruhrbaron-der-wissensgesellschaft"&gt;Ein Ruhrbaron der
Wissensgesellschaft&lt;/a&gt;.
Zitat:  „Eigen- und Gemeinnutz sind voneinander unabhängige Dimensionen,  so
wie Länge und Breite eines Schrankes. Man kann mit der gleichen Handlung
beides erzielen, man muss sich nicht entscheiden, diese Frage stellt sich
überhaupt nicht“&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Meine Meinung: Wir Menschen sind jeder so wie wir sind, mal altruistisch und mal
egoistisch. Das ist kein Problem. Menschen dürfen egoistisch sein.  Was im
Denken vieler Leute fehlt ist die Differenzierung zwischen natürlichen und
legalen Personen. Institutionen sind keine Menschen. Die Unterscheidung ist
wichtig, weil die von uns erschaffenen &lt;em&gt;egoistischen Insitutionen&lt;/em&gt;
(&lt;a class="reference external" href="https://hw.saffre-rumma.net/greedy_giants/#term-greedy-giant" title="(in Human World)"&gt;&lt;span class="xref std std-term"&gt;gierige Riesen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; nenne ich sie) außer Kontrolle geraten
und die Welt regieren. Wenn wir eine Katastrophe vermeiden wollen, müssen wir
erbarmungslos gegen diese Institutionen vorgehen. Jeder Mensch verdient
Erbarmen, aber keine Institution.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0223.html</guid><pubDate>Thu, 23 Feb 2023 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Pappmaché, Sprachlosigkeit und Ziele</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0211.html</link><description>&lt;section id="pappmache-sprachlosigkeit-und-ziele"&gt;
&lt;h1&gt;Pappmaché, Sprachlosigkeit und Ziele&lt;a class="headerlink" href="#pappmache-sprachlosigkeit-und-ziele" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 11. Februar 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;meine Krebsbehandlung ist zur Zeit langweilig. Ich befolge sorgsam die
Anweisungen der Ärzte, die vor allem sagen, dass ich genug essen muss. Hier tu
ich das (links) „bei der Inge“ zusammen mit einem Freund aus alten
Pfadfinderzeiten und (rechts) in Leuven vor Betreten des Krankenhauses.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/02/img_20230209_184338.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title=""/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/02/thumbnails/img_20230209_184338.jpg" style="padding:4px; max-width:45%; max-height:20ex" title=""/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/02/img_20230210_130619.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title=""/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/02/thumbnails/img_20230210_130619.jpg" style="padding:4px; max-width:45%; max-height:20ex" title=""/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Nach der vierten Chemotherapie merkte ich schon etwas mehr Nebenwirkungen. Zum
Beispiel habe ich einmal in einer einzigen Nacht 3 Liter Urin produziert, jede
Stunde musste ich mal. Mein Körper arbeitete also auf Hochtouren, um die starken
Chemikalien wieder loszuwerden. Vielleicht lerne ich durch das häufige
nächtliche Pinkelnmüssen, nachts durchzuschlafen. Seit einigen Tagen ist es beim
Essen nicht mehr so, dass manche Dinge ekelhaft schmecken, sondern dass alle
Speisen gleich schmecken, und zwar wie Pappmaché. Ich freu mich schon darauf,
wenn das wieder vorbei ist. Der nächste Meilenstein ist am kommenden Dienstag,
dem Valentinstag. Dann machen sie in Leuven ein Bild von meinem Magen (genauer
gesagt einen &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Positronen-Emissions-Tomographie"&gt;PET-Scan&lt;/a&gt;), und noch
am gleichen Abend planen sie ihre nächsten Operationen. Kann also sein, dass ich
über Karneval operiert werde. Alaaf!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach Karneval werden Ly und die Kinder für eine Woche zu Besuch kommen. Vom 24.
Februar bis zum 3. März. Ich hoffe natürlich, dass ich nicht gerade dann
operiert werde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meiner Mutter geht es leider weniger gut als mir.  In der Nacht zum 29. Januar
hat sie einen Schlaganfall bekommen und redet seitdem nur noch Kauderwelsch.
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aphasie"&gt;Aphasie&lt;/a&gt; nennt man das. Anfangs
glaubten die Ärzte im Eupener Krankenhaus, dass es eine Nebenwirkung des
Parkinson-Medikaments sei. Mir kam diese Diagnose sogleich unwahrscheinlich vor,
weil es so plötzlich geschehen war. Am Abend zuvor hatte sie noch mit einer
92-jährigen Freundin telefoniert und überhaupt nicht wirr geredet. Hier sieht
man sie (links) zwei Tage vor dem Schlag und (rechts) zwei Tage danach.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/01/img_20230127_124243.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/01/img_20230127_124243.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/01/thumbnails/img_20230127_124243.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/01/img_20230127_124243.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/01/img_20230131_124955.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/01/img_20230131_124955.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/01/thumbnails/img_20230131_124955.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/01/img_20230131_124955.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Seit gestern Morgen ist sie wieder im Josephsheim. Ich hatte schon am
Mittwochmittag gespürt und gesagt, dass sie keine medizinische Überwachung mehr
braucht sondern zurück in die Welt von vor ihrem Hirnschlag müsse. Am Donnerstag
hatte der Arzt seinen Segen erteilt und hinzugefügt, dass wir allerdings
frühestens nächste Woche einen Transport kriegen würden. Daraufhin meinte ich,
dass mein Bruder und ich das auch privat schaffen. Und mein Bruder fand das
auch. Vom Rollstuhl ins Auto und umgekehrt war ein bisschen unprofessionell,
ansonsten hat die Aktion perfekt geklappt. Im Josephsheim war sofort klar, dass
der Umzug für sie das einzig Richtige war. Sie kommuniziert schon wieder, aber
eben ohne Worte.  Sie scheint noch nicht bereit für die Abreise in die Ewigkeit.
Ihren Humor hat sie nicht verloren. Ihre Glieder sind noch relativ unbrauchbar
und ich weiß nicht, ob das vom Parkinson oder vom Hirnschlag kommt. Hoffen wir,
dass es ihr wie dem Zacharias geht (siehe &lt;a class="reference external" href="https://www.bibleserver.com/EU/Lukas1%2C5-25"&gt;Lukas 1,5-25&lt;/a&gt; und &lt;a class="reference external" href="https://www.bibleserver.com/EU/Lukas1%2C57-79"&gt;1,57-79&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/02/img_20230210_102355.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/02/img_20230210_102355.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/02/thumbnails/img_20230210_102355.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/02/img_20230210_102355.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/02/img_20230211_100952.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/02/img_20230211_100952.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/02/thumbnails/img_20230211_100952.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/02/img_20230211_100952.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/02/img_20230211_101547.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/02/img_20230211_101547.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/02/thumbnails/img_20230211_101547.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/02/img_20230211_101547.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/02/img_20230211_110432.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/02/img_20230211_110432.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/02/thumbnails/img_20230211_110432.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/02/img_20230211_110432.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Zwischen all diesen Erlebnissen spüre ich, wie Gott am &lt;a class="reference internal" href="../2022/1102.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;zweiten Wunder&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; arbeitet.
Hier nehmen sich zwei hochkarätige Wirtschaftsexperten einen Abend Zeit,
um herauszufinden, was ich eigentlich will:&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/02/img_20230206_183730.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2023/02/img_20230206_183730.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/02/thumbnails/img_20230206_183730.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2023/02/img_20230206_183730.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Was ich eigentlich will, das werde ich vielleicht nie klar formuliert kriegen,
aber mir scheint, dass Gottes Plan ungefähr wie folgt aussieht: Zwei meiner
Freunde (m/w), um die Dreißig, werden besagte V.o.G. gründen und die Leitung
übernehmen. Rumma &amp;amp; Ko wird danach als Subunternehmer für die V.o.G. arbeiten.
Ein anderer Freund wird die Buchhaltung der V.o.G. übernehmen, und ein dritter
Freund wird von der Wallonischen Region zum Koordinator eines Projekts
„Migration vers les logiciels libres“ ernannt und (unter anderem) mehrere ÖSHZ
in der Wallonie mit einem Lino versorgen. Aber wie gesagt: mir &lt;em&gt;scheint&lt;/em&gt;, dass
&lt;em&gt;Gottes Plan&lt;/em&gt; ungefähr so aussieht. Inschallah!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danke fürs Lesen und Mitbeten. Liebe Grüße aus Nispert sendet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0211.html</guid><pubDate>Sat, 11 Feb 2023 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Guten Morgen, vierte Chemo</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0201.html</link><description>&lt;section id="guten-morgen-vierte-chemo"&gt;
&lt;h1&gt;Guten Morgen, vierte Chemo&lt;a class="headerlink" href="#guten-morgen-vierte-chemo" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 1. Februar 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute fuhr ich –mittlerweile schon routiniert– nach Leuven, um mir die vierte
Ladung meiner Chemotherapie verpassen zu lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Busfahrt am frühen Morgen durch die autofreie Innenstadt ist fast mystisch.
Diesmal saß ich ganz vorne und habe die Sache gefilmt. Ich würde das Filmchen
gerne veröffentlichen und überlegte deshalb, welche Hintergrundmusik dazu passt.
Im Krankenhaus fragte ich den Krankenpfleger, der mir den Baxter anlegte, ob er
mir einen Sänger nennen könne, der aus Leuven stamme. Ohne zu zögern nannte er
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stan_Van_Samang"&gt;Stan van Samang&lt;/a&gt;. Den Namen
hatte ich noch nie gehört. Ich surfte ein wenig und fand folgendes Lied:
&lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=Mn_FFcXEKL4"&gt;Goeiemorgend, Goeiendag&lt;/a&gt;. Den Text fand ich
&lt;a class="reference external" href="https://tabs.ultimate-guitar.com/tab/stan-van-samang/goeiemorgend-goeiendag-chords-3765098"&gt;hier&lt;/a&gt;.
Der Text wurde von &lt;a class="reference external" href="https://nl.wikipedia.org/wiki/Slongs_Dievanongs"&gt;Slongs Dievanongs&lt;/a&gt; geschrieben, aber Stan hat
es 2015 im eigenen Stil neu interpretiert &lt;a class="reference external" href="http://eurofied.com/2015/04/11/stan-van-samang-releases-goeiemorgend-goeiendag/"&gt;[Quelle]&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Lied passt zu meinem Filmchen und zu meiner Stimmung als wäre es eigens
dafür geschrieben worden! Ich sagte dem Krankenpfleger, dass sein Tipp ein
Volltreffer gewesen sei: „Stan van Samang was een schot in de roos“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Filmchen könnt ihr leider nur privat anschauen, weil darauf auch
einsteigende Leute erkennbar sind, und die &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datenschutz-Grundverordnung"&gt;DSGVO&lt;/a&gt; ist nun mal die
DSGVO, und die Leute rauszuschneiden wäre schade.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0201.html</guid><pubDate>Wed, 01 Feb 2023 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Dienstag, 31. Januar 2023</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0131.html</link><description>&lt;section id="dienstag-31-januar-2023"&gt;
&lt;h1&gt;Dienstag, 31. Januar 2023&lt;a class="headerlink" href="#dienstag-31-januar-2023" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;In einem &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=LEmZ2GOxzo8"&gt;Interview über Wirklichkeit und Wahrheit&lt;/a&gt; sagt Paul Watzlawick: „Ich
lebte in den 50er Jahren kurz in Bombay, und da wurden mir Swamis vorgestellt
–das sind heilige weise Männer–. auf die im Okzident die Diagnose der
schizophrenen Katatonie angewandt würde. Also es ist eine Frage der Ansicht, der
Definition. (…) Wenn ich mich mit Menschen beschäftige, die Schwierigkeiten im
Leben haben, die leiden, dann ist eine Frage, wie die die Wirklichkeit sehen.
(…) Man nimmt in unserem Fach immer noch an, dass es eine wirkliche
Wirklichkeit gibt, deren sich die geistig Normalen und vor allem wir Therapeuten
bewusst sind, und die sogenannten Geisteskranken haben eine verzerrte Sicht
dieser Wirklichkeit. Das ist eine Auffassung, die in anderen
Wissenschaftszweigen seit längster Zeit angeschafft worden ist und eigentlich
auch nicht mehr haltbar ist.“ Das Interview wurde aufgezeichnet durch Prof. Dr.
Martin Gertler am 29. September 1997 in Watzlawicks Büro im MRI, Palo Alto
(Kalifornien).&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0131.html</guid><pubDate>Tue, 31 Jan 2023 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Antibiotikum gegen Schlafmangel?</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0115.html</link><description>&lt;section id="antibiotikum-gegen-schlafmangel"&gt;
&lt;h1&gt;Antibiotikum gegen Schlafmangel?&lt;a class="headerlink" href="#antibiotikum-gegen-schlafmangel" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 15. Januar 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;nach 12 Tagen im Eupener Krankenhaus bin ich seit gestern wieder in Nispert.
Noch etwas wackelig auf den Beinen und unter Antibiotikum, aber offiziell gesund
und im Herzen munter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sozial betrachtet war der „Ausflug“ bereichernd. Zwei Zimmernachbarn wurden zu
Freunden. Mehrere alte Freunde kamen mich besuchen. Sogar meine Mutter kam mich
besuchen, obwohl sie dazu halb Eupen mobilisieren musste.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/01/img_20230110_111908.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Abschied von Zimmernachbar 2"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/01/thumbnails/img_20230110_111908.jpg" style="padding:4px; max-width:45%; max-height:20ex" title="Abschied von Zimmernachbar 2"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/01/img_20230113_122923.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Abschied von Zimmernachbar 3"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/01/thumbnails/img_20230113_122923.jpg" style="padding:4px; max-width:45%; max-height:20ex" title="Abschied von Zimmernachbar 3"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/01/img_20230114_115734.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Mein eigenes Abschiedsmahl"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/01/thumbnails/img_20230114_115734.jpg" style="padding:4px; max-width:45%; max-height:20ex" title="Mein eigenes Abschiedsmahl"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/01/img_20230111_142607.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Mutter besucht den Sohn"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/01/thumbnails/img_20230111_142607.jpg" style="padding:4px; max-width:45%; max-height:20ex" title="Mutter besucht den Sohn"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Das Eupener Krankenhaus bot mir nicht nur ideale Arbeitsbedingungen, sondern
auch ideale Betbedingungen. &lt;strong&gt;Ora et labora&lt;/strong&gt;. In der Kapelle konnte ich &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Laudes"&gt;Laudes&lt;/a&gt; und &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vesper_(Liturgie)"&gt;Vesper&lt;/a&gt; singen gehen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/01/img_20230110_104726.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Ideale Arbeitsbedingungen"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/01/thumbnails/img_20230110_104726.jpg" style="padding:4px; max-width:45%; max-height:20ex" title="Ideale Arbeitsbedingungen"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/01/img_20230112_070726.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Krippe in der Kapelle des Krankenhauses"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/01/thumbnails/img_20230112_070726.jpg" style="padding:4px; max-width:45%; max-height:20ex" title="Krippe in der Kapelle des Krankenhauses"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Abgesehen von zwei Wochen Verzögerung wegen dieses Abenteuers geht meine
Krebstherapie wie geplant weiter: noch zweimal Chemo, und &lt;strong&gt;im Februar ist die
Operation geplant&lt;/strong&gt;. Vor der OP werden sie noch eine &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Computertomographie"&gt;Computertomographie&lt;/a&gt; machen. Ich hoffe
momentan ganz naiv, dass mein Tumor durch die Chemo bis dahin komplett
verschwunden und eine Operation gar nicht mehr nötig sein wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber &lt;strong&gt;Sorgen&lt;/strong&gt; macht mir mein Krebs eigentlich schon lange nicht mehr. Dank
unserer Ärzte und Krankenpfleger natürlich, aber auch dank eurer vielen Gebete.
Meine größte Sorge ist der Schlafmangel. Im Krankenhaus hatte ich so gute
Arbeitsbedingungen und Lino war mal wieder so faszinierend, dass ich &lt;em&gt;noch&lt;/em&gt;
weniger schlief als ich ohnehin schon tue. Mein Körper benutzt dann irgendwann
ein Alarmsignal: ich kriege Fieber. Und zwar aus heiterem Himmel, ohne
irgendwelche sonstigen Symptome. Und dank des Fiebers kann ich mir dann auch
tatsächlich sagen „Jung, du bist kurz vorm Burnout, jetzt machste mal drei Tage
überhaupt nix“. Aber diesmal wachte ich trotzdem ständig auf und schlief nicht
wieder ein. Vielleicht wegen des Baxters, der ja doch lästig ist zum Schlafen.
Am dritten Tag kam ich endlich auf die Idee, mir eine Schlafpille zu fragen.
Davon nahm ich abends eine halbe, schlief sieben Stunden am Stück, und am
nächsten Morgen war das Fieber weg. Halleluja!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich will nicht verschweigen, dass die Abteilungsärztin nicht an Fieber aus
heiterem Himmel glaubt. Für sie hatte ich eine reelle Infektion und ihr
Antibiotikum hat eben ein paar Tage gebraucht um zu wirken. Ich bete trotzdem,
dass ich lerne, so viel zu schlafen wie mein Körper braucht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trotz wackeliger Beine konnte ich heute mit meiner Mutter im Favrunpark 13 eine
&lt;strong&gt;Abschiedstour durch das Haus&lt;/strong&gt; machen. Das Haus ist seit Wochen verkauft und
seit einigen Tagen quasi leer, wir warten lediglich noch auf den Notar für den
definitiven Kaufakt. Zufällig war die angehende Hausherrin gerade da. Die beiden
haben sich sogleich gut verstanden.  Ich spürte, dass das eigentliche Ziel der
Aktion, nämlich Friede im Herzen meiner Mutter (sh. &lt;a class="reference internal" href="../2022/0922.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Von Studien, Häusern und Mägen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;),
erreicht ist. Hurra!&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/01/img_20230115_151157.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Noch ein kleiner Schritt"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/01/thumbnails/img_20230115_151157.jpg" style="padding:4px; max-width:30%; max-height:20ex" title="Noch ein kleiner Schritt"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/01/img_20230115_151302.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Alte und neue Hausherrin"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/01/thumbnails/img_20230115_151302.jpg" style="padding:4px; max-width:30%; max-height:20ex" title="Alte und neue Hausherrin"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/01/img_20230115_153248.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Anstrengender Abstieg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2023/01/thumbnails/img_20230115_153248.jpg" style="padding:4px; max-width:30%; max-height:20ex" title="Anstrengender Abstieg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Liebe Freunde, zuletzt noch eine Bemerkung: ich bin stolz auf eure
&lt;strong&gt;Diversität&lt;/strong&gt;. Eure Reaktionen zu meinen beiden letzten Rundbriefen zeigen ein
breites Spektrum an Weltsichten und Meinungen. Im Archiv könnt ihr meine
Zusammenfassung eurer Reaktionen lesen:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="0105.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Fürchte Dich nicht!&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="../2022/1223.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Frohe Weihnachten!&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Mit vielen lieben Grüßen aus Nispert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0115.html</guid><pubDate>Sun, 15 Jan 2023 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Fürchte Dich nicht!</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0105.html</link><description>&lt;section id="furchte-dich-nicht"&gt;
&lt;h1&gt;Fürchte Dich nicht!&lt;a class="headerlink" href="#furchte-dich-nicht" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 5. Januar 2023&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;zu Beginn des neuen Jahres rufe ich jedem von euch zu: Fürchte Dich nicht! Tu
stets einfach nur das, was Gott Dir sagt. Mehr ist nicht nötig. Soweit mein
momentanes Rezept zum Glücklichsein und somit mein Wunsch für Dich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich selber liege seit vorgestern glücklich und wohlversorgt im
St.-Nikolaus-Hospital in Eupen.  Das war nötig, weil der Tumor in meinem Magen
begonnen hat, sich in seine Bestandteile aufzulösen und dadurch eine innere
Blutung verursachte. Diese Blutung haben zwei Ärzte gestern mit einer
Metallklammer verschlossen, so dass ich jetzt wenigstens kein Blut mehr
verliere. Demnächst werde ich voraussichtlich nach Löwen transferiert und
vielleicht dort schon früher operiert als geplant.  Ich bete und hoffe
zuversichtlich, dass alles gut geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Soweit mein momentaner Gesundheitszustand.
Laufende Auskünfte jederzeit unter meiner
neuen belgischen Handynummer 0475/368513, aber erwarte bitte keinen Rückruf
falls ich gerade nicht abheben kann, dieses Privileg soll meinen Kunden
vorbehalten bleiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mag sein, dass es angenehmere Arten gibt,
seine Zeit zu verbringen, aber ich für meinen Teil bin zufrieden und dankbar für
unser Gesundheitswesen und jeden Menschen, der als Krankenpfleger, Arzt,
Blutspender mitgeholfen hat, dass ich noch lebe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und ich lebe ja nicht nur irgendwie dahin, sondern habe sogar Kraft, am „zweiten
Wunder“ zu arbeiten (siehe &lt;a class="reference internal" href="../2022/1102.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Bitte zwei Wunder&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;): am 1. Januar habe ich den
Domainnamen &lt;em&gt;synodalsoft.net&lt;/em&gt; registriert. „Synodale Software“ wird also der
Name der VoG (&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vereinigung_ohne_Gewinnerzielungsabsicht"&gt;Vereinigung ohne Gewinnerzielungsabsicht&lt;/a&gt;)
sein, die wir gründen wollen. In einem ersten Schritt wird die VoG das
Autorenrecht über TIM und Lino als Schenkung erhalten und dadurch die legale
Trägerschaft übernehmen. Rumma &amp;amp; Ko wird einziger Lieferant, für die Kunden wird
sich lediglich der Absender der Rechnungen und die Kontonummer ändern. Aber
juristisch wird dieser Träger im Notfall über das Schicksal von Lino verfügen
und jederzeit auch andere Subunternehmer mit Wartung und Weiterentwicklung
beauftragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Synodal“ bedeutet „gemeinsam unterwegs“ und ist –so finde ich– ein treffendes
Wort für das, was „mein“ Geschäftsmodell ausmacht. Dazu gehört zum Beispiel,
dass wir iterativ vorgehen statt von Anfang an alles wissen zu wollen, dass wir
Support nicht fakturieren (weil jede Hilfsanfrage den Wert des Produktes erhöht)
oder dass wir Entwickler in ärmeren Ländern unterstützen (wodurch wir weltweite
Ungerechtigkeit lindern).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine VoG zu gründen macht freilich nur Sinn, wenn zumindest Verwaltungsrat,
Sekretariat und Buchhaltung von anderen Leuten als mir übernommen werden. Hier
ist der Punkt, wo ich getrost sagen kann, dass ich in dieser Sache mein Bestes
getan habe und jetzt nur noch zu beten brauche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und wenn Du bis hier gelesen hast, dann hast Du schon mitgebetet! Schreib mir
gerne oder ruf mich an, wenn Du irgendwelche Ideen hast.  Und ich betone, dass
es mir an Lob und Selbstvertrauen nicht fehlt. Vielleicht muss ich eher noch ein
Brett vom Kopf genommen kriegen. Ein Freund meinte zum Beispiel „Wer ist denn so
doof, eine profitable Aktivität durch eine VoG statt eine GmbH machen zu
lassen?“, aber in dieser Frage bin ich weiterhin beratungsresistent.&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Liebe Grüße aus dem St.-Nikolaus-Hospital in Eupen sendet&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Luc&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;section id="nachtrag"&gt;
&lt;span id="id1"&gt;&lt;/span&gt;&lt;h2&gt;Nachtrag&lt;a class="headerlink" href="#nachtrag" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ich bin stolz auf die Diversität meiner Freunde! Hier die drei ersten Reaktionen
auf obige Mail:&lt;/p&gt;
&lt;ol class="arabic simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Nur am Ende bin ich ziemlich „wütend“ geworden, als ich las, dass du eine VoG
statt einer GmbH gegründet hast – da gebe ich deinem Freund recht. Denke doch
bitte an deine Frau und deine beiden Mädels… Ich frage mich, ob Gott
„Dummheiten“ verzeiht ?!?&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Ich schätze sehr deine Beratungsresistenz, zumindest in dieser Hinsicht.
Weiter so! All power to the synod!&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Den zweiten Teil Deiner Mail, bzgl. der Firma, verstehen wir nicht ganz. Macht
aber nichts.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Nummer 1 ist der wertvollste Feedback, weil jeder normale Geschäftsmann so
reagiert, und die sind immerhin unsere Zielgruppe. Ein paar Nummer 2 sind
natürlich auch wichtig, ohne die würde ich womöglich an mir selber verzweifeln.
Und wie Nummer 3 reagiert wahrscheinlich die Mehrheit, weil Autorenrecht eben
doch ein –für die meisten– sehr uninteressantes Thema ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn meine Idee eine Dummheit ist, dann bin ich nicht der einzige Dumme.
Beispiele für ähnliche VoGs sind &lt;a class="reference external" href="https://www.infodidac.be"&gt;InfoDidac&lt;/a&gt; und
&lt;a class="reference external" href="https://plat-com.org"&gt;plat-com&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich mein Lebenswerk an andere verschenke, riskiere ich in der Tat, dass
diese anderen mich im Stich lassen, wenn ich mal alt und senil bin und kaum
Rente kriege weil ich immer für einen Hungerlohn gearbeitet habe. Das könnte man
ja im Schenkungsvertrag regeln: „Luc und Ly müssen solange sie leben ihre
Mindestbedürfnisse gedeckt kriegen, auch wenn Luc keine Leistung mehr erbringt.
Diese Verpflichtung verfällt natürlich, wenn Lino sich als Plopp erweist bzw.
die VoG kein Geld mehr damit verdient.“ Allerdings wirft eine solche Klausel
scheinbar erhebliche vertragsrechtliche und steuerrechtliche Probleme auf den
Tisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu einer Gründung kann es frühestens kommen, wenn sich ein paar Leute gefunden
haben, die meine Überzeugungen teilen und motiviert genug sind, eine VoG
notfalls auch ohne mich am Leben zu erhalten.  Und eine meiner Überzeugungen ist
besonders lästig: SynodalSoft darf für ihre eigene Buchhaltung keine proprietäre
Software benutzen, sondern muss zeigen, dass Freie Software langfristig besser
ist. Wir brauchen also einen Buchhalter, der Spaß daran hätte, Lino als
Alternative für &lt;a class="reference external" href="https://www.sage.com/fr-be/produits/sage-bob/"&gt;Bob&lt;/a&gt; oder
&lt;a class="reference external" href="https://www.intecsoft.com/de/software/book-in"&gt;Intec&lt;/a&gt; kennen zu lernen und
mitzuwirken bei der weiteren Entwicklung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;En attendant&lt;/em&gt; läuft sowieso alles weiter wie bisher über Lys und meine bestehende
GmbH (&lt;a class="reference external" href="https://www.saffre-rumma.net/de/"&gt;Rumma &amp;amp; Ko OÜ&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eines scheint klar: für das zweite Wunder wird Gott sich noch etwas Zeit lassen.
Bevor ich die halbe Welt weiter mit meinen unglaublichen Ideen belästige, sollte
ich erst mal meine eigene Buchhaltung von TIM nach Lino migrieren. Besser ein
Spatz in der Hand als eine Taube auf dem Dach.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2023/0105.html</guid><pubDate>Thu, 05 Jan 2023 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Frohe Weihnachten!</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/1223.html</link><description>&lt;section id="frohe-weihnachten"&gt;
&lt;h1&gt;Frohe Weihnachten!&lt;a class="headerlink" href="#frohe-weihnachten" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieses Jahr können wir ja leider kein traditionelles Familienfoto mit
Jesuskind verschicken, aber dafür hier ein etwas anderer Weihnachtsgruß aus
Eupen.&lt;/p&gt;
&lt;video controls width="100%"&gt;
  &lt;source src="https://luc.saffre-rumma.net/data/2022/VID_20221223_de.mp4" type="video/mp4"&gt;
  Your browser does not support the video element.
&lt;/video&gt;&lt;p&gt;Gefilmt am Freitag, 23. Dezember 2022 um 15.30 Uhr.&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="rubric"&gt;Nachtrag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon ein Stunde später sah ich ein, dass Rasieren viel bequemer ist als ständig
Haare einzusammeln:&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/img_20221223_174931.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="tiny"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/thumbnails/img_20221223_174931.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="tiny"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/img_20221224_100808.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="tiny"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/thumbnails/img_20221224_100808.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="tiny"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/img_20221224_100824.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="tiny"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/thumbnails/img_20221224_100824.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="tiny"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/img_20221224_100826.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="tiny"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/thumbnails/img_20221224_100826.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="tiny"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/img_20221224_101105.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="tiny"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/thumbnails/img_20221224_101105.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="tiny"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/img_20221224_101118.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="tiny"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/thumbnails/img_20221224_101118.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="tiny"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/img_20221224_101129.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="tiny"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/thumbnails/img_20221224_101129.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="tiny"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p class="rubric"&gt;Feedback&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwei Freunde bezeichneten das Video als schockierend und exhibtionistisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einer formulierte es diplomatisch: „Du hast schon eine besondere Art mit Deiner
Krankheit umzugehen. Aber es ist Deine und sie passt zu Dir.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einer reagierte begeistert: „Ey, Luc!!!! wow, das ging mir irgendwie unter die
Haut, du!  Also ich finde es sehr menschlich von dir, uns stückchenweise auf
deinen Weg mitzunehmen und uns langsam auf die kommende Zeit mit dir
vorzubereiten!“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also liebe Freunde, ich bin stolz über eure Diversität!&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/1223.html</guid><pubDate>Fri, 23 Dec 2022 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Donnerstag, 22. Dezember 2022</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/1222.html</link><description>&lt;section id="donnerstag-22-dezember-2022"&gt;
&lt;h1&gt;Donnerstag, 22. Dezember 2022&lt;a class="headerlink" href="#donnerstag-22-dezember-2022" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/1222.html</guid><pubDate>Thu, 22 Dec 2022 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Meine erste Dosis</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/1207.html</link><description>&lt;section id="meine-erste-dosis"&gt;
&lt;h1&gt;Meine erste Dosis&lt;a class="headerlink" href="#meine-erste-dosis" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 7. Dezember 2022&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ich schon wieder. Noch ein letztes Mal, bevor &lt;a class="reference internal" href="../../reden/krebs.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;die Sache mit meinem Krebs&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; hoffentlich etwas langweiliger wird. Diesmal mit ein paar Fotos.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Verabreichung der ersten Dosis meiner Chemotherapie verlief wie geplant und
eher angenehm. Ich bekam sogar ein Mittagessen (ein traditionell flämisches:
Suppe mit Butterbroten), das ich sehr genoss. Dabei kam ich mit meiner
Zimmernachbarin ins Gespräch. Die war ein erfahrener Patient mit einem
Bauchspeicheldrüsenkrebs, den man nicht rausoperieren kann. Ich bin nicht
sicher, ob ich alles von ihrem Leben richtig verstanden habe, weil mein Flämisch
doch sehr eingerostet ist. Aber nach zwei Stunden hatte es schon spürbare
Fortschritte gemacht. Bin fast traurig, dass ich für die nächsten drei
Verabreichungen gar nicht nach Leuven zu fahren brauche, weil die auch in Eupen
erledigt werden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das erste Foto von heute ist ein Selfie mit Klosmann im Bahnhof von Verviers.
Eigentlich wollte ich direkt von Eupen bis Leuven durchfahren. Aber ich musste
einen neuen Multi-Pass für meine zehn nächsten Zugfahrten kaufen, und die
Online-Zahlung in der „Äpp“ funktionierte einfach nicht. Bevor ein Schaffner mir
eine Einzelfahrt verkaufen müsste, stieg ich lieber in Verviers aus, um am
Schalter einen Multi-Pass auf Papier zu kaufen.  Das konnte ich mir leisten,
weil ich eine Stunde zu früh in Eupen losgefahren war. Ich nutzte die Wartezeit
auf dem Bahnsteig für mein drittes Frühstück und dachte dabei über die Dummheit
der Welt nach. Ich finde es dumm, dass man ein Ticket kaufen muss, wenn man mit
dem Zug fährt. Viel effizienter wäre es doch zu sagen, dass öffentliche
Verkehrsmittel durch die allgemeine Einkommenssteuer bezahlt werden und für alle
zur Verfügung stehen. Das würde den Staat letzten Endes weniger kosten und den
Autoverkehr verringern.  Und der Klosmann von bei Mattar ist wegen dieser
Dummheit leider nie in Leuven angekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Leuven ist eine schöne Stadt mit einem Straßenring drumherum, der die Innenstadt
tatsächlich vor Autos beschützt.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/img_20221207_075354.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/12/img_20221207_075354.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/thumbnails/img_20221207_075354.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/12/img_20221207_075354.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/img_20221207_090803.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/12/img_20221207_090803.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/thumbnails/img_20221207_090803.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/12/img_20221207_090803.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/img_20221207_091334.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/12/img_20221207_091334.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/thumbnails/img_20221207_091334.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/12/img_20221207_091334.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Das Krankenhaus liegt gleich außerhalb dieses Rings auf dem &lt;a class="reference external" href="https://nl.wikipedia.org/wiki/Gasthuisberg"&gt;Gasthuisberg&lt;/a&gt;, hat seinen eigenen Busbahnhof
und eine Kiss-and-Ride-Zone vor dem Haupteingang. Dahinter gibt es zum Glück ein
System von farbigen Pfeilen, dank derer ich mein Hotelzimmer für den heutigen
Tag gefunden habe. Gelb und vierter Stock.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/img_20221206_085832.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/12/img_20221206_085832.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/thumbnails/img_20221206_085832.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/12/img_20221206_085832.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/img_20221207_092352.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/12/img_20221207_092352.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/thumbnails/img_20221207_092352.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/12/img_20221207_092352.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/img_20221207_100923.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/12/img_20221207_100923.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/thumbnails/img_20221207_100923.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/12/img_20221207_100923.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/img_20221207_204425.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Luc mit Baxter"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/thumbnails/img_20221207_204425.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; float:right; max-height:20ex" title="Luc mit Baxter"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Um 17 Uhr war ich wieder zurück zu Hause in Nispert, mit einem tragbaren kleinen
Baxter, der bis Freitag ein Medikament in meine Venen tröpfelt. Also es kann
sein, dass ich schon morgen keine Lust mehr habe zu schreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Grüße aus Eupen sendet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="rubric"&gt;Feedback&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Freundin schrieb: Bei uns in Luxemburg sind seit dem Frühjahr 2020 alle
öffentlichen Verkehrsmittel gratis, Zug, Bus, Tram… Das ist toll, so kommen
z.B meine beiden Ukrainerinnen überall hin, sie haben schon viel mehr gesehen
vom Ländchen als ich. Ich nehme auch gerne den Zug, der ist 1 km von meinem
Zuhause, ich kann also locker zu Fuß hingehen. Echte Luxemburger sieht man
trotzdem selten darin, die fahren lieber mit ihren SUV 😉&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/1207.html</guid><pubDate>Wed, 07 Dec 2022 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Der erste Schnee in Eupen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/1205.html</link><description>&lt;section id="der-erste-schnee-in-eupen"&gt;
&lt;h1&gt;Der erste Schnee in Eupen&lt;a class="headerlink" href="#der-erste-schnee-in-eupen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Montag, 5. Dezember 2022&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorigen Freitag fiel in Eupen der erste Schnee dieses Winters. Als ich heute
Morgen zur Arbeit fuhr, war es fast weihnachtlich.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/img_20221205_081702.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/12/img_20221205_081702.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/12/thumbnails/img_20221205_081702.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/12/img_20221205_081702.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Die Arbeit bei der VoG SOS-Hilfe gefällt mir sehr.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/1205.html</guid><pubDate>Mon, 05 Dec 2022 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Ich bin umgezogen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/1204.html</link><description>&lt;section id="ich-bin-umgezogen"&gt;
&lt;h1&gt;Ich bin umgezogen&lt;a class="headerlink" href="#ich-bin-umgezogen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 4. Dezember 2022&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;danke für all eure Gebete seit &lt;a class="reference internal" href="1116.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;dem letzten Rundbrief&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit dem 25.11. wohne ich offiziell in Nispert, seit dem 1. Dezember arbeite ich
12 Stunden pro Woche im Büro der &lt;a class="reference external" href="https://www.sos-hilfe.net/"&gt;SOS-Hilfe VoG&lt;/a&gt;.
Meine eigene Firma hat mich entlassen, aber ehrenamtlich bediene ich unsere
Kunden in meiner Freizeit weiter. Übermorgen kriege ich in Leuven den
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Portkatheter"&gt;port-a-cath&lt;/a&gt; eingesetzt und am
Tag danach geht die erste Chemo los. Wenn ich widerspruchslos in Tallinn
geblieben wäre, hätte die Chemo schon vor einem Monat begonnen. Hoffen wir, dass
mein Tumor diese Verzögerung nicht ausgenutzt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein Satz „Beten verändert nicht die Wirklichkeit, wohl aber den Beter“ hatte
einige Reaktionen ausgelöst. Natürlich verändern Gebete die Wirklichkeit.  Aber
nicht „direkt“ durch irgendwelche übernatürlichen Mechanismen, sondern indem sie
die Überzeugungen, Hoffnungen und Ängste der Betenden verändern. Und das ist
allerdings weit mächtiger als allgemein bekannt. Solche Aussagen sind aber
letzten Endes Theologie. Theologie ist der Versuch, etwas Kluges über Gott zu
sagen, und kann insofern eigentlich nur scheitern. Deshalb ist es auch nicht
schlimm, wenn wir uns bei solchen Aussagen gelegentlich widersprechen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine ganze Woche brauchte ich um einzusehen, dass die estnische Krankenkasse die
Kosten nicht übernehmen wird. Ich hatte sogar einen Kompromiss bedacht: zurück
nach Tallinn fliegen und dort schon mal die Chemo beginnen. Dann hätten die
beiden Ärzte in Ruhe untereinander über die OP diskutieren können und ggf. käme
ich nur für die OP mal kurz nach Leuven geflogen. Aber die Koordinatorin in der
Tallinner Chemotherapie-Abteilung meinte, dass ich frühestens Ende Dezember dran
käme. Sie sah keinen Grund zur Dringlichkeit, weil ich ja ihren ersten
Terminvorschlag ausgeschlagen hatte, um eine zweite Meinung einzuholen. Sie
hatte schon damals gesagt „Machen Sie sich doch nicht das Leben unnötig
kompliziert! Zweifeln Sie doch nicht an der Kompetenz unseres Krankenhauses! Die
Krankenkasse wird doch bestimmt nicht zahlen für eine Sonderbehandlung in
Belgien.“ Sie selber, so bestätigte sie mir auf Anfrage, würde sich lieber den
kompletten Magen rausschneiden lassen als nur ein Stück, dann wäre sie
wenigstens sicher, dass alles weg ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch ist mein Magenkrebs scheinbar weltweit Routine.  Insofern ist es durchaus
verständlich, dass &lt;a class="reference external" href="https://regionaalhaigla.ee/et/vladimir-afanasjev"&gt;Dr. Afanasjev&lt;/a&gt; so selbstsicher sagte „In
Belgien eine zweite Meinung zu fragen ist Zeitverschwendung, die werden Ihnen
das gleiche sagen wie ich, weil Ihr Tumor in der ganzen Welt so wie bei uns
behandelt wird.“ Umso weniger verstehe ich das Wunder, dass die Belgier es
scheinbar besser wissen als der Rest der Welt. &lt;a class="reference external" href="https://www.biocartis.com/en/about-us/team/eric-van-cutsem"&gt;Dr. Eric Van Cutsem&lt;/a&gt; sagte mir im
Beisein von &lt;a class="reference external" href="https://www.uzleuven.be/en/physicians-and-specialists/philippe-nafteux"&gt;Dr. Philippe Nafteux&lt;/a&gt;:
„Wir schneiden in einem Fall wie Ihrem nur den Tumor und nicht den ganzen Magen
raus. Ich weiß, dass das in manchen Ländern anders gemacht wird, aber wir machen
es so. Ich habe in Tallinn schon Vorträge darüber gehalten.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um meinen offenbar extravaganten Wunsch zu erfüllen, musste ich also nach
Belgien umziehen und einen Arbeitgeber finden. Der Umzug ging schnell, die
Arbeitssuche fast ebenso schnell.  Eine Woche lang hatte ich gehofft, dass das
ÖSHZ Eupen mich einstellen würde. Aber dort mahlen die Mühlen langsam. Auch in
der Pater-Damien-Schule sowie in einer Eupener IT-Firma hatte ich mich
angeboten. Und dann ging alles ganz plötzlich: am Abend des ersten Advents fiel
Johannes die SOS-Hilfe ein. Am Tag danach stand deren Geschäftsführer in Nispert
auf der Matte und nach weniger als zehn Minuten war klar: dies war eine
Win-Win-Situation für uns beide. Sie brauchten mich für eine
Software-Umstellung, und ich hatte Lust, mal für einige Monate „die andere
Seite“ zu sehen und „normale“ Arbeit zu machen statt immer nur zu programmieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ly und die Kinder nehmen unsere Trennung von Tisch und Bett gelassen hin. Sie
haben ja ihre eigenen Sorgen. Seit zwei Wochen herrscht in Estland Winter. Sie
haben es mit Hilfe einiger Freunde geschafft, unser Auto mit Sommerreifen von
Jädivere nach Vigala zu fahren. Ly arbeitet intensiv an ihrer Zukunft als
Keramikmeister, indem sie Töpfereikurse in der ehemaligen Tallinner Stadtmauer
gibt und einen Englischkurs nimmt, weil sie ab September an der Estnischen
Kunstakademie studieren möchte. Mari steht mehrmals pro Woche in einer Bude auf
dem Tallinner Weihnachtsmarkt und verkauft warme Socken. Iiris hat wegen
leichten Fiebers eine Woche im Bett genießen dürfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch ich genieße die Auszeit von der eigenen Familie. Bei Johannes und Gaby in
Nispert darf ich wie ein Bruder oder Onkel am Familienleben teilnehmen.  Meine
Mutter freut sich über meine fast täglichen Besuche. Meiner Schwester versuche
ich bei ihrer Wohnungssuche zu helfen.  Bei beiden Chören der Eupener
Familienmessen darf ich wie selbstverständlich mitsingen. Das Traurigste ist,
dass mein Magen mir gewisse kulinarische Genüsse verwehrt und mir gelegentlich
Streiche spielt. Neuerdings klassiert er sogar Camembert als ekelhaft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nachtrag: 20040919 Ich hatte Glück, dass mir noch die Ehre zuteil wurde,  Eric
Van Cutsem persönlich kennenzulernen, denn er ist offenbar nicht lange danach in
Rente gegangen, jedenfalls steht er jetzt nicht mehr auf der &lt;a class="reference external" href="https://www.uzleuven.be/en/physicians-and-specialists"&gt;Ärzteseite der UZ
Löwen&lt;/a&gt;, und im
November 2023 wurde er bei &lt;a class="reference external" href="https://digestivecancers.eu/celebrating-dr-van-cutsem-as-professor-emeritus/#"&gt;Digestive Cancer Europe&lt;/a&gt;
als Professor emeritus geehrt.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/1204.html</guid><pubDate>Sun, 04 Dec 2022 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Das erste Wunder</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/1116.html</link><description>&lt;section id="das-erste-wunder"&gt;
&lt;h1&gt;Das erste Wunder&lt;a class="headerlink" href="#das-erste-wunder" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 16. November 2022&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;das erste der &lt;a class="reference internal" href="1102.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;beiden Wunder&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; hat sich erfüllt! Heute morgen haben
mir die Löwener Ärzte erklärt, dass sie anders als die Tallinner  nicht den
ganzen Magen rausschneiden, sondern nur den Tumor. Das ist für mich ein
himmelweiter Unterschied.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute morgen hätte ich beinahe im letzten Moment aufgegeben: als
ich in Löwen ankam, dachte ich „Ich könnte eigentlich sofort zurück fahren, denn
das Wunder ist schon geschehen: es besteht darin, dass ich in Frieden bin mit
der Idee, am Samstag nach Tallinn zurück zu fahren und die Behandlung
unverzüglich zu beginnen.“ So wenig hatte ich mit dieser Lösung gerechnet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dank sei Gott. Und danke für eure Gebete. Natürlich haben die Ärzte in Löwen
ihre Methode nicht aufgrund unserer Gebete entwickelt, die machen das schon seit
Jahren so. Beten verändert nicht die Wirklichkeit, wohl aber den Beter. Mir hat
euer Gebet geholfen, nicht in Panik zu verfallen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine recht sichtbare Konsequenz ist, dass ich am Samstag nicht wie geplant nach
Estland zurück fahre, sondern die kommenden vier bis sechs Monate in Eupen
wohnen werde. Ich habe so ein Gefühl, dass das für Lino sehr gut ist und für
meine Familie gar nicht schlecht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt wird es zunächst administrativ spannend: zur Zeit hoffe ich, dass die
estnische Krankenkasse einsieht, dass sie laut EU-Verordnung &lt;a class="reference external" href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:02004R0883-20140101"&gt;883/200&lt;/a&gt;
die Kosten übernehmen muss, weil die Belgier aus medizinischer Sicht eine
zufriedenstellendere Lösung für mein Problem haben als die Esten. Für den Fall,
dass das nicht klappen oder zu lange dauern würde, versuche ich kurzfristig
einen Arbeitgeber in Belgien zu finden, der mich einstellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/1116.html</guid><pubDate>Wed, 16 Nov 2022 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Pilgerfahrt (Teil 2)</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/1114.html</link><description>&lt;section id="pilgerfahrt-teil-2"&gt;
&lt;h1&gt;Pilgerfahrt (Teil 2)&lt;a class="headerlink" href="#pilgerfahrt-teil-2" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Montag, 14. November 2022&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;hier der zweite Bericht von meiner Pilgerreise, bei der ich &lt;a class="reference internal" href="1102.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;um zwei Wunder&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; bete.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gestern war also mein erster Tag in Eupen nach der &lt;a class="reference internal" href="1113.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;langen Fahrt&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.
Da bin ich mit Jürgen und Christian zu Fuß von Eupen nach &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wallfahrtsst%C3%A4tte_Moresnet-Chapelle"&gt;Moresnet&lt;/a&gt;
gepilgert.   Moresnet ist zwar nicht so berühmt wie Lourdes oder Medjugorje,
aber die Fürsprache der Mutter Gottes funktioniert laut meiner persönlichen
Erfahrung an egal welchem Ort (sogar in Vigala und Tallinn).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir trafen uns um 8.30 Uhr zur Sonntagsmesse in der Bergkapelle und  gingen
gleich danach los.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/img_20221113_084448.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/11/img_20221113_084448.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/thumbnails/img_20221113_084448.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/11/img_20221113_084448.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/img_20221113_092206.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/11/img_20221113_092206.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/thumbnails/img_20221113_092206.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/11/img_20221113_092206.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Der Weg führte uns bei Edgard vorbei, der nicht mitkommen konnte, aber dessen
Gebete wir mitnahmen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/img_20221113_100939.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/11/img_20221113_100939.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/thumbnails/img_20221113_100939.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/11/img_20221113_100939.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Schon in Polen brauchte ich kein Navigationsgerät, und auch heute nicht, denn
Jürgen kannte eine Route, die sein Schwiegervater im Laufe der Jahrzehnte
entwickelt hatte. Wir bestaunten unsere Heimat teilweise aus Perspektiven, die
den Teilnehmern der jährlichen Fußwallfahrt verborgen bleiben.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/img_20221113_111134.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/11/img_20221113_111134.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/thumbnails/img_20221113_111134.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/11/img_20221113_111134.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/img_20221113_115825.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/11/img_20221113_115825.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/thumbnails/img_20221113_115825.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/11/img_20221113_115825.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/img_20221113_115839.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/11/img_20221113_115839.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/thumbnails/img_20221113_115839.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/11/img_20221113_115839.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/pano_20221113_105521.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/11/pano_20221113_105521.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/thumbnails/pano_20221113_105521.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/11/pano_20221113_105521.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/pano_20221113_105613.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/11/pano_20221113_105613.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/thumbnails/pano_20221113_105613.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/11/pano_20221113_105613.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Unter der &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6hltalviadukt"&gt;Eisenbahnbrücke&lt;/a&gt; kurz vor unserem Ziel
bekamen wir Bier und grünen Tee serviert.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/img_20221113_131654.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/11/img_20221113_131654.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/thumbnails/img_20221113_131654.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/11/img_20221113_131654.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Nichtkatholiken tun sich ja manchmal schwer mit &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Marienverehrung"&gt;Marienverehrung&lt;/a&gt;, deshalb hier ein paar
Erklärungen: die Mutter Jesu wird nicht &lt;em&gt;angebetet&lt;/em&gt;, sondern &lt;em&gt;verehrt&lt;/em&gt;. Sie ist
lediglich Fürsprecherin. Ich persönlich rede eigentlich lieber direkt mit dem
Chef, aber Beten ist komplexer als ein Gespräch mit &lt;em&gt;entweder&lt;/em&gt; dem Chef &lt;em&gt;oder&lt;/em&gt;
dessen Mutter, man kann die beiden nicht so klar trennen. Rosenkranz und
Fußwallfahrt sind geistige Übungen, die mir helfen zu beten.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/img_20221113_141556.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/11/img_20221113_141556.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/thumbnails/img_20221113_141556.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/11/img_20221113_141556.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/20221113_141917.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/11/20221113_141917.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/thumbnails/20221113_141917.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/11/20221113_141917.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;In der &lt;a class="reference external" href="https://moresnet-chapelle.com/de/wallfahrtsort/wallfahrtskirche.html"&gt;Wallfahrtskirche&lt;/a&gt;
bestaunten wir die Danktäfelchen an den Wänden und sangen alle sechs Strophen
von „Maria, breit den Mantel aus“. Ins Pilgerbuch am Eingang der Kapelle schrieb
ich  „Wir bitten um Gottes Hilfe mit meinem Magenkrebs und um eine Zukunft für
Lino“ und unterzeichnete „Luc mit Carlsberg-Club“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jawohl, ihr habt richtig gelesen: eben jener Carlsberg-Club, der fünf Monate
zuvor &lt;a class="reference internal" href="0614.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;eine historische Versammlung in der Eupener Innenstadt&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;
abgehalten hatte, hatte auf meinen Rundbrief vom 2. November reagiert und eine
Delegation entsandt, um mich nach Moresnet zu begleiten. Ich vermute, dass Maria
sich über einen Junggesellenverein in Moresnet deutlich mehr freut als über all
die frommen regelmäßigen Pilgerer. Allein schon wegen der Abwechslung. Wie zur
Bestätigung meiner Vermutung war übrigens das Wetter ideal zum Wandern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zurück brauchten wir nicht zu Fuß zu gehen, denn Monika holte uns in Moresnet
ab. In Eupen gesellte sich noch Elke zu uns und wir gingen im „Stiefel“ den Tag
gebührend abschließen. Ich aß eine &lt;a class="reference external" href="https://www.elizabethskitchendiary.co.uk/boulets-a-la-liegeoise/"&gt;Boulette Liégeoise&lt;/a&gt;. Die
schmeckte mir sehr gut, aber am Ende passierte mir trotzdem etwas Peinliches:
ich bekam meinen Teller nicht leer gegessen! Tja, &lt;em&gt;noch&lt;/em&gt; ist das Wunder nicht
geschehen. &lt;em&gt;So&lt;/em&gt; schnell geht das nun mal nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/1114.html</guid><pubDate>Mon, 14 Nov 2022 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Pilgerfahrt (Teil 1)</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/1113.html</link><description>&lt;section id="pilgerfahrt-teil-1"&gt;
&lt;h1&gt;Pilgerfahrt (Teil 1)&lt;a class="headerlink" href="#pilgerfahrt-teil-1" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 13. November 2022&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;hier ein erster Bericht von meiner Pilgerreise, bei der ich &lt;a class="reference internal" href="1102.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;wie
angekündigt&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; um zwei Wunder bete.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Freitag und Samstag sind Jean-Marie und ich in 27 Fahrstunden die 2100 Km von
Jädivere (Estland) bis Eupen gefahren.  Übernachtet haben wir auf halber Strecke
in einem Motel in Polen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jean-Marie saß die ganze Zeit am Steuer.  Er fährt die Strecke seit 20 Jahren
und ist gewohnt, allein zu fahren. Als ich ihm erzählte, dass ich bei längeren
Fahrten alle 2 Stunden eine kurze Pause machte, meinte er „Aber ich bin ein
Flame, ich habe einen harten Kopf“. In Deutschland haben wir nur ein einziges
Mal angehalten. Ein anderes Mal sagte er „Wenn die Gesetze, die für LKW-Fahrer
gelten, auch für uns zählten, dann müsste ich zweimal statt einmal übernachten
um von Estland nach Belgien zu kommen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fotos von links nach rechts: Vor der Abfahrt in Jädivere / Der Rosenkranz am
Rückspiegel / Hotelzimmer für zwei / Tanken in Polen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/img_20221111_080456.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/11/img_20221111_080456.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/thumbnails/img_20221111_080456.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/11/img_20221111_080456.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/img_20221111_091851.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/11/img_20221111_091851.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/thumbnails/img_20221111_091851.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/11/img_20221111_091851.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/img_20221111_210048.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/11/img_20221111_210048.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/thumbnails/img_20221111_210048.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/11/img_20221111_210048.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/img_20221112_065502.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/11/img_20221112_065502.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/11/thumbnails/img_20221112_065502.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/11/img_20221112_065502.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Den Jean-Marie habe ich erst vor einem halben Jahr kennengelernt.  Außer unserer
Nationalität verbinden uns zwei recht schicksalhafte Faktoren: wir sind beide
mit einer Estin verheiratet und wohnen beide in Vigala. Am erstauntesten aber
waren wir, als wir entdeckten, dass wir schon gemeinsam gesungen hatten:
Im Jahr 1991 hatte mein damaliger Gesanglehrer Walter Meessen in Eupen
anlässlich des 200. Todestags von W.A. Mozart eine Aufführung mit Auszügen aus
seinen größten Werken gemacht. Ich hatte damals im Chor mitgesungen. Und die
Bass-Solos (ich erinnere mich noch an den &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=I-moeTPvnFE"&gt;Zarastro in der Zauberflöte&lt;/a&gt; und den den &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=f8rYdNDLxCc"&gt;Commendatore im
Don Giovanni&lt;/a&gt;)– sang damals
ebenjener Mann, neben dem ich jetzt zwei Tage lang im Auto gesessen habe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihr könnt euch also denken, dass wir während der Fahrt keine Langeweile hatten.
Wir sprachen neben den möglichen Ursachen für meinen Magenkrebs über die
Freimaurer und die &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Katharer"&gt;Katharer&lt;/a&gt;, über
die &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Killerbande_von_Brabant"&gt;Tueurs du Brabant&lt;/a&gt;, &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Marc_Dutroux"&gt;Marc Dutroux&lt;/a&gt; und seine Frau, über das Buch
&lt;a class="reference external" href="https://fr.wikipedia.org/wiki/La_Vie_des_ma%C3%AEtres"&gt;La Vie des maîtres&lt;/a&gt;,
über die &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Georgia_Guidestones"&gt;Georgia Guidestones&lt;/a&gt;, über das &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/ITER"&gt;ITER-Projekt&lt;/a&gt; und natürlich über meine &lt;a class="reference external" href="https://hw.saffre-rumma.net/plan/"&gt;Pläne zur
Rettung der Welt&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Samstag um 19.30 Uhr kamen wir in Eupen an. Gesundheitlich habe ich übrigens
keine Beschwerden, lediglich die Symptome, an die ich mich schon gewöhnt habe:
mein Magen meldet oft, dass er voll ist, obschon er leer ist, und manchmal
bleibt mir das Essen in der Speiseröhre stecken. Überrascht war ich, dass mein
erstes Eupener Brötchen ganz glatt runterrutschte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;em&gt;Diesen Rundbrief habe ich per E-Mail
an alle verschickt, die &lt;a
href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;in meiner Freundesliste&lt;/a&gt; stehen.
&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/1113.html</guid><pubDate>Sun, 13 Nov 2022 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Zahnschmerzen statt Krebs</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/1109.html</link><description>&lt;section id="zahnschmerzen-statt-krebs"&gt;
&lt;h1&gt;Zahnschmerzen statt Krebs&lt;a class="headerlink" href="#zahnschmerzen-statt-krebs" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 9. November 2022&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Morgen werde ich Tallinn verlassen, in Vigala noch einige Sachen abholen, und
dann bei Jean-Marie in Jädivere übernachten, bevor wir am Freitagmorgen Richtung
Belgien losfahren. Die Nacht von Freitag auf Samstag planen wir in einem Hotel
hinter Warschau zu schlafen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Nacht habe ich sehr wenig geschlafen, weil ich Zahnschmerzen hatte. Diese
Zahnschmerzen hatten ungefähr Montag begonnen. Ich konnte sie nicht eindeutig
lokalisieren. Glücklicherweise bekam ich schon gestern einen Termin beim
Zahnarzt. Der Zahnarzt konnte keinerlei Kariesbefall feststellen. Hat ein
bisschen Zahnstein entfernt und vorgeschlagen, dass ich nach meiner Belgienreise
einen Milchzahn ziehen lasse, der mir im linken unteren Kiefer noch zwischen den
großen Zähnen sitzt und vielleicht die Schmerzen verursacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dem Besuch beim Zahnarzt wurden die Schmerzen noch heftiger. Der ganze
linke Kiefer tat weh. Diese Nacht begann ich deshalb, nach „zahnfleisch
entzündung“ zu suchen und las erstmals über &lt;a class="reference external" href="https://www.netdoktor.de/krankheiten/parodontitis/"&gt;Parodontitis&lt;/a&gt; und den
„Zahnhalteapparat“. Ja, das passt! Das sind meine Schmerzen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter anderem lese ich auch folgendes:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Eine Entzündung im Mundraum kann tückisch sein: Häufig spürt man nichts davon.
Ein toter Zahn oder eine Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontitis)
können das Immunsystem dauerhaft strapazieren, ohne Schmerzen zu verursachen.
Immer wieder verteilen sich dann Bakterien aus dem Entzündungsherd oder
Entzündungsbotenstoffe über das Blut im ganzen Körper.
(Quelle: &lt;a class="reference external" href="https://www.netdoktor.de/krankheiten/parodontitis/"&gt;netdoktor.de&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Das passt noch besser. Jetzt nachdem ich das gelesen habe, erinnere ich mich,
dass ich diese Schmerzen im linken Kiefer schon seit längerem ab und zu mal
hatte, aber aber nur kurz und nie so heftig wie am Montag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und jetzt muss ich euch was anderes erzählen. Am Montag ist bei uns einiges
passiert. Erstens landete Mari um 12.30 Uhr in Tallinn, nach neun Monaten im
Ausland. Und zweitens hatten Ly und ich eine Sitzung bei einer Wunderheilerin
namens Evelin. Ly und Evelin funktionierten auf Anhieb sehr gut zusammen, Ly
wurde gleich als Assistentin mit einbezogen. Zwei Hexen auf einmal kümmerten
sich um mich! Evelin „tat“ nichts anderes als Handauflegen. Der eigentliche
Effekt kommt durch das, was dabei gesprochen wird. Und Evelin hat ein Talent,
die heißen Themen beim Schlawittchen zu packen. Ob der Tumor sich dadurch
beeindrucken ließ, sei dahingestellt, aber für unsere Paarbeziehung war es
wahrscheinlich heilsam.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Evelin hat mir auch eine geistige Übung beigebracht: ich stelle mir vor, was in
meinem Körper vorgeht, wie die weißen Blutkörperchen etwas ratlos um meinen
Tumor herumstehen und denken „Hier stimmt was nicht! Diese Zellen da sind
verdächtig!“. Aber der Tumor hat ja die offizielle „Parole“ (chemische Signale),
die ihn als Freund ausweist und vor dem Angriff schützt. Und ich rufe den
Blutkörperchen zu: „Die Parole allein reicht nicht! Lasst euch dadurch nicht
abhalten! Findet den Trick raus, wie ihr den Feind erkennen könnt! Es gibt
irgendein Molekül, das ihn verrät!“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also die Erklärung für meine Zahnschmerzen könnte sein, dass mein Immunsystem
das Molekül im Tumor entdeckt und zur Generalmobiliserung aufgerufen hat,
wodurch die Frontlinie im Mund seit Montag etwas vernachlässigt wird und deshalb
schmerzt :-)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Überraschenderweise spüre ich heute keine Symptome des Tumors mehr. Diese
Symptome (Essen bleibt in der Speiseröhre stecken, Magen meldet dass er voll
ist, obschon er leer ist) hatte ich konstant seit Ende August. Ich hatte mich
schon daran gewöhnt. Und jetzt sind sie plötzlich nicht mehr da. Vielleicht ist
es nur Einbildung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Haha, manche Freunde reagieren erschrocken wenn sie hören, dass ich zu einer
Wunderheilerin gehe. Evelins geistige Übung ist in der Tat wahrscheinlich nicht
„von der Kirche anerkannt“ und sie arbeitet nicht „im Namen Jesu“. Aber das ist
dem Lieben Gott egal. So glaube ich jedenfalls.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gegen die Zahnschmerzen habe ich vielleicht auch was gefunden: &lt;a class="reference external" href="https://www.parodontitis.com/mundspuelloesungen-bei-parodontose/oelziehen-pflanzenoele-gegen-parodontose-und-zahnfleischentzuendungen.html"&gt;Öl ziehen -
Pflanzenöle zur Behandlung der Parodontitis&lt;/a&gt;.
Manfred macht das schon seit eh und je, jeden Morgen 20 Minuten lang. Bisher
habe ich das eher ungläubig betrachtet, aber jetzt kann ich es am eigenen Leib
ausprobieren.&lt;/p&gt;
&lt;p class="rubric"&gt;Diverses&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Freundin schickte mir einen Link &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=YzPrxku1x5Y"&gt;From Stage 3 Colon Cancer to NO Cancer
Detected in 4 Months&lt;/a&gt; wo ein Dr.
Eric Berg einen Fred Evrard interviewt, der seinen Darmkrebs innerhalb von 4
Monaten  durch Fasten geheilt haben will. Fred Evrard erzählt auch sowieso viel
über seine Erfahrung: &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=gkKWnZ4Qiuk"&gt;How my Immune System beat Cancer - Cancer Free in 4
months&lt;/a&gt;. Das Wichtige dabei ist
die Botschaft, dass es Wunder gibt! Die Filme habe ich nicht zu Ende geschaut,
weil ich mir nicht vorstellen kann, Freds recht martialische Methoden anzuwenden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hatte auch eine Mail an einen Onkologen geschrieben:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Ich lebe seit 20 Jahren in Estland und habe im September ein Magenkarzinom
(T3N1M0) diagnostiziert bekommen. Die Ärzte in Tallinn sagen klipp und klar:
insgesamt 8 Monate Chemotherapie und Gastrektomie. Und statt an ihrer Kompetenz
zu zweifeln solle ich lieber froh sein, dass ich gute Chancen habe, wieder
krebsfrei zu werden. Ich habe aber trotzdem auf eigene Kosten einen Termin in
der Uniklinik Löwen gemacht, um eine zweite Meinung einzuholen. Dieser Termin
ist am 16.11. Ich füge zwei Übersetzungen der Berichte bei, einmal EN und einmal
FR.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine naive Frage an Sie: sehen Sie irgendwelche Gründe zur Hoffnung, dass ich
einer Gastrektomie „entkomme“? Macht es Sinn, dass ich Sie mal sprechen komme,
wenn ich nächste Woche in Eupen bin?&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Seine Antwort war klar: „Ihre Ärzte haben Recht.“  Diese Aussage wird mir
helfen, mich mit meinem Schicksal abzufinden, falls das Wunder nicht eintrifft.
Bis zum Termin in Löwen hoffe ich noch ganz bewusst auf ein Wunder, und danach
werde ich also höchstwahrscheinlich mit der Chemotherapie in Tallinn beginnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Samstagabend habe ich die Krankensalbung empfangen, von Pater Tomasz in der
Kappelle der Peter- und Paul-Kathedrale.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/1109.html</guid><pubDate>Wed, 09 Nov 2022 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Bitte zwei Wunder</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/1102.html</link><description>&lt;section id="bitte-zwei-wunder"&gt;
&lt;h1&gt;Bitte zwei Wunder&lt;a class="headerlink" href="#bitte-zwei-wunder" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 2. November 2022&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;danke für all eure Reaktionen, Wünsche, Tipps und Gebete seit dem  &lt;a class="reference internal" href="1025.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;letzten
Rundbrief&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;! Am 12. November komme ich nach Eupen und habe am
16. November in der Uniklinik von Löwen einen Termin beim Onkologen, um eine
zweite Meinung einzuholen. Die Tallinner Ärzte wollten eigentlich schon morgen
mit der Chemotherapie beginnen, aber den Termin habe ich um einen Monat
verschoben. Ich fliege diesmal nicht, sondern fahre mit einem Freund im Auto.
Also zwei Tage Reise statt 6 Stunden. Vor dem Termin in Löwen (d.h. am 13, 14
und 15. November) will ich auch nach &lt;a class="reference external" href="https://moresnet-chapelle.com/de/wallfahrtsort/allgemeine-information.html"&gt;Moresnet&lt;/a&gt;
und &lt;a class="reference external" href="https://banneux-nd.be"&gt;Banneux&lt;/a&gt; pilgern. Wer mitkommen will, möge sich
kurzfristig melden. Und falls die Ärzte in Löwen am 16. November zu dem Schluss
kämen, dass der Tumor gar nicht so bösartig ist wie die Biopsie vom 21.
September belegt, dann hätten wir ein weiteres wissenschaftlich belegtes
Heilungswunder. Es gibt deren laut &lt;a class="reference external" href="https://aleteia.org/2018/11/06/the-lourdes-miracle-that-brought-a-nobel-prize-winning-doctor-to-faith/"&gt;Aleteia&lt;/a&gt;
allein in Lourdes schon 69. Wobei es stimmt, dass Aleteia als Quelle nicht
wirklich neutral ist. Wobei ich denke, dass es sowieso keine neutrale
Institution gibt. Auch die WHO oder Wikipedia sind nicht neutral. Ich mache also
eine private Wallfahrt statt dem Rat der Tallinner Ärzte blind zu folgen. Und am
16. November ist also mein nächster Stichtag. Bis dahin hoffe und bete ich, das
ein Wunder geschieht. Wissenschaftlich betrachtet vergeude ich Zeit und Geld,
aber den Versuch ist es mir wert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wo wir schon bei Wundern sind: Ich hoffe noch auf ein zweites. Der Magenkrebs
erinnert uns an etwas, das meine Kunden und ich schon lange wissen: wenn ich
morgen stürbe, dann hätten sie ein Problem. Sharif (in Bangladesh) und Hannes
(in Estland) wären zwar technisch fähig, die Kunden weiter zu bedienen, aber wer
würde die Problemmeldungen der Kunden verstehen und an Sharif und Hannes
verteilen? Wer würde Rechnungen schreiben, Löhne zahlen und die Buchhaltung
machen? Ly ist nicht der Typ dafür, sie würde &lt;a class="reference external" href="https://www.saffre-rumma.net/"&gt;Rumma &amp;amp; Ko&lt;/a&gt; (unsere PGmbH) wahrscheinlich liquidieren
lassen, dabei würde das Autorenrecht bestenfalls an den Meistbietenden verkauft,
der dann wahrscheinlich auf ein proprietäres Vertriebsmodell umsteigen würde. Um
das zu verhindern, müsste noch vor meinem Tod eine VoG gegründet werden, die die
Geschäftsaktivität von Rumma &amp;amp; Ko übernimmt. Dazu braucht es einen Menschen, der
sich dafür interessiert, was unsere Kunden so machen und wie TIM bzw Lino ihnen
dabei helfen. Dieser Mensch sollte auch fähig sein, anderen Leuten von Lino oder
TIM zu erzählen, so dass sich neue Kunden finden. Er sollte in Ostbelgien leben
und mit ein paar andere Leuten in einem Verwaltungsrat zusammen arbeiten. Lino
und TIM brauchen einen Geschäftsführer-Kundenbetreuer (m/w). Das Wunder bei all
dem wäre der Lohn für diesen Menschen. Ich wüsste momentan nicht, woher der
kommen soll. Also die Lösung wird offenbar ganz anders als ich sie mir
vorstelle. Ein klarer Fall für Gebet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Uns selber geht es derweil gut. Ich hadere nicht mit dem Schicksal, sondern
finde das alles eher interessant. Ly bereitet ihren ersten eigenen Keramikkurs
vor. Vier Schüler sind eingeschrieben. Der Kurs findet in einem Atelier statt,
dessen Räumlichkeiten sich in der historischen Stadtmauer von Tallinn befinden.
Iiris findet Mathe momentan weniger faszinierend als &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fan-Fiction"&gt;Fan-Fiction&lt;/a&gt;, aber insgesamt scheint das Leben
erträglich. Mari hat in Eupen offenbar wenig Langeweile. Gestern war sie mit
ihrer Tante Anne und ihrem Onkel Bruno am Grab ihres Onkels Patrick und ihres
Großvaters.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/1102.html</guid><pubDate>Wed, 02 Nov 2022 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Diagnose C16.2</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/1025.html</link><description>&lt;section id="diagnose-c16-2"&gt;
&lt;h1&gt;Diagnose C16.2&lt;a class="headerlink" href="#diagnose-c16-2" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dienstag, 25. Oktober 2022&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;das Magengeschwür (sh. &lt;a class="reference internal" href="0922.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Von Studien, Häusern und Mägen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;) hatte es in sich, ich habe jetzt einen
offiziell anerkannten Magenkrebs (Diagnose &lt;a class="reference external" href="https://icdcode.info/icd-10/code-c16.2.html"&gt;C16.2&lt;/a&gt;) im Stadium T3-N1-M0.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber ansonsten keine Komplikationen, ein Routinefall sozusagen, und mein Arzt in
Tallinn versichert mir, dass die Behandlung (8 Monate Chemotherapie) erfolgreich
verlaufen wird und ich wieder krebsfrei sein werde. Und im Homeoffice kann ich
während der ganzen Behandlung ganztags weiter arbeiten. Das ist gut zu wissen
für meine Kunden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das einzige Unangenehme ist, dass die Ärzte mir den Magen komplett entfernen
wollen. Das soll gar nicht so schlimm sein wie es sich anhört. Es gibt Leute,
die sich den Magen freiwillig entfernen lassen (&lt;a class="reference external" href="https://www.rtl.de/cms/gastrektomie-lisa-28-hat-sich-den-magen-entfernen-lassen-4174580.html"&gt;Hier ein Beispiel&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe einige Wochen gebraucht, diese Nachricht zu „verdauen“. Bin nicht ganz
sicher, ob ich den Ärzten vertrauen soll. Ich wundere mich zum Beispiel darüber,
dass sie überhaupt nicht nach Ursachen suchen. Es könnte doch sein, dass ich
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Helicobacter_pylori"&gt;Helicobacter pylori&lt;/a&gt;
habe, aber das haben sie gar nicht getestet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dann meine Frau. &lt;em&gt;Cherchez la femme&lt;/em&gt;. Ly ist überzeugt, dass man einen Krebs
auch ohne Operation wieder loswerden kann, wenn man nur die Ursache findet und
beseitigt! So habe ich dann mögliche Ursachen und diverse radikale Änderungen in
meinem Leben erwägt und ausgelotet, darunter Scheidung, Umzug nach Belgien oder
ein neues Leben auf Manfreds naturnahem Hof. Aber all das wären erstens
Ausflüchte statt Lösungen und zweitens mit Anstrengung verbunden. So wie ich
mich kenne, werde ich den bequemsten Weg gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gestern war ich einen Tag lang im Krankenhaus für eine &lt;a class="reference external" href="https://www.netdoktor.de/diagnostik/laparoskopie/"&gt;laparoskopische
Voruntersuchung&lt;/a&gt; und
schrieb einigen Freunden Grüße:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Dieser Tag ist ein Segen für mich. Schon morgens auf dem Weg hierher spürte
ich das. Allein das Wissen, dass heute nichts, aber auch gar nichts, von mir
erwartet wird. Die ca 4 Wartezeiten für administrative Fragen (Registrieren,
Kleider abgeben, …) hatte ich quasi meditativ verbracht. Als ich auf die OP
wartete, wurde mir bewusst, dass ich ständig in einem Zustand des Gebetes und
inneren Friedens war. Als der Anästesist mir die Maske vorhielt und ich
duselig wurde, sagte ich noch mit einem Schmunzeln „Na dann Tschüß bis
nachher“. Gegen Mittag wachte ich auf und die Operation war schon beendet,
jetzt liege ich in meinem Tageszimmer und genieße die Ruhe. Habe keine
Schmerzen, aber überm Nabel ein Pflaster, und ich weiß ja, dass Dr Afanajev
dort ein Loch geschnitten und mit einer Sonde eine Tour durch meinen Bauch
gemacht hat. Also bleibe ich brav liegen und versuche gar nicht erst, ob ich
mich schon aufrichten kann.   „Wieviele OPs machen Sie hier so am Tag?“ hatte
ich eine der Pflegerinnen im OP-saal nach dem Aufwachen gefragt. „Zur Zeit
sind es nur ca 40 pro Tag. Und ca 5 pro Nacht.“ „Wow! So viele! Dabei scheint
alles hier so ruhig und stressfrei“. Die jüngere Pflegerin antwortete „Der
Stress ist hinter den Kulissen, den sieht man nicht“. Ich meinte dann noch
„Aber Ihre Arbeit scheint Ihnen zu gefallen, zumindest habe ich den Eindruck.“&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Also auch wenn das alles sich unerfreulich anhört: mir geht es im Grunde gut
dabei, ich finde das interessant.  Bitte betet für Ly und mich, dass wir die
richtigen Entscheidungen treffen. Und macht euch keine Sorgen um mich, schaut
euch lieber den Film &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=Rps9bs85BII"&gt;The Letter&lt;/a&gt; an, der zeigt ein paar Leute
mit echten Sorgen und selbst dort Gründe zur Hoffnung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wann meine Behandlung startet, ist noch nicht entschieden. Vielleicht komme ich
vorher noch mal nach Belgien, um die Meinung der Ärzte in Leuven einzuholen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kennt zufällig jemand einen Arzt, der einen Magenkrebs im Stadium T3-N1-M0 ohne
Gastrektomie behandeln würde?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und wenn ihr in Eupen durch die Stadt spaziert, haltet die Augen offen,
vielleicht trefft ihr unsere Mari. Sie hat jetzt vorerst genug vom Reisen und
kommt am 7. November nach Hause zurück.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Grüße aus Tallinn senden&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc &amp;amp; Ly&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/1025.html</guid><pubDate>Tue, 25 Oct 2022 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Montag, 24. Oktober 2022</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/1024.html</link><description>&lt;section id="montag-24-oktober-2022"&gt;
&lt;h1&gt;Montag, 24. Oktober 2022&lt;a class="headerlink" href="#montag-24-oktober-2022" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;section id="fruhmorgens"&gt;
&lt;h2&gt;Frühmorgens&lt;a class="headerlink" href="#fruhmorgens" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Gebet am Montag, 24. Oktober 2022 um 03:49 Uhr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oh Gott. Ich habe langsam genug.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit mindestens 20 Jahren schreibe ich mir die Finger wund, um zu erklären, dass
Software frei sein muss. Ich zeige ihnen vor, dass das möglich ist. Und was
machen sie? Sie zucken die Schultern und belächeln mich als verrückten Träumer.
Herr verzeih ihnen, denn sie ahnen nicht, was sie verpassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der Kirche ein ganz ähnliches Erlebnis: 6 Monate lang breche ich mir einen
Ast ab, interviewe mehr als hundert Leute, schreibe zusammen mit 3 Theologen
einen 10-seitigen Text als Vorschlag dessen, was die Esten der Kirche zu sagen
haben. Und was machen die, die diesen Text hätten lesen sollen? Sie ignorieren
ihn! Einer von ihnen klebt stattdessen einen nichtssagenden Text zusammen! Herr
verzeih ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und ich kann nicht einmal sauer sein über sie. Bin ja selber nicht besser als
sie, habe ja genauso wie sie meine Fehler und Schwächen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir leben in einer Welt, wo egoistische Korporationen ganz legal immer reicher
werden, indem sie Hass und Kriege schüren, die Erde und das Meer aussaugen,
Süchte und Lüste wecken, Privateigentum und Gesetzestexte vergöttern. Und die
Kirche, die einzige, die uns zumindest theoretisch retten könnte, macht sich
selber lächerlich, indem sie stellenweise blanken Unsinn redet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nein, damit finde ich mich nicht ab. In so einer Welt will ich nicht mehr leben.
Ich bin müde. Ich habe keine Lust mehr. Lieber Gott, ich habe auf diesen Krebs
gewartet. Ja, wirf den Motor an und komm mich abholen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, solche Gedanken habe ich &lt;em&gt;auch&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="nachmittags"&gt;
&lt;h2&gt;Nachmittags&lt;a class="headerlink" href="#nachmittags" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Nachricht an Muriel am Montag, 24. Oktober 2022 um 17:48 Uhr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gespräch mit dem Arzt nach der laparoskopischen OP heute:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er war also mit einer Kamerasonde durch ein Loch überm Nabel in meinen Bauch
rein. Er hat den Tumor (der innen im Magen ist) von außen „gefühlt“. Zwei
Lymphknoten sind geschwollen. Eindeutig ein Krebs. Ansonsten keine
Komplikationen, also die Behandlung wird erfolgreich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich fragte ihn, ob es nicht interessant wäre, dass ich mich jetzt auch in Löwen
untersuchen lasse? Antowrt: Die werden mir genau das gleiche sagen:
Chemotherapie und dann Gastrektomie. Er sieht kein Interesse, dass ich
daraus ein privates Forschungsprojekt mache. Die Krankenkasse würde nur so viel
zahlen, wie es in Estland kostet, also ich würde viel hinzu zahlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weshalb die Chemo überhaupt nötig sei, wieso nicht einfach gleich Gastrektomie?
Weil diese Kombination weltweit die besten Resultate zeigt, basta.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich das alles machen lasse, werde ich statistisch betrachtet wieder gesund
(ja, ok, ohne Magen, aber krebsfrei). Und als Programmierer im Homeoffice kann
ich während der ganzen Behandlung ganztags weiter arbeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich es nicht machen lasse, wächst der Tumor weiter bis es dann irgendwann
plötzlich zu Ende geht, z.B. wenn er den Magen verschließt oder ein wichtiges
Blutgefäß einquetscht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für mich ist jetzt klar, dass ich das alles natürlich machen lassen werde.
Schade um den Magen, aber es gibt Schlimmeres. Ich könnte das erste
Selbsthilfeportal „Leben ohne Magen“ in Estland eröffnen.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/1024.html</guid><pubDate>Mon, 24 Oct 2022 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Mittwoch, 12. Oktober 2022</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/1012.html</link><description>&lt;section id="mittwoch-12-oktober-2022"&gt;
&lt;h1&gt;Mittwoch, 12. Oktober 2022&lt;a class="headerlink" href="#mittwoch-12-oktober-2022" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Wie &lt;a class="reference internal" href="1011.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;gestern&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; angekündigt, bin ich heute vom Krankenhaus angerufen
worden und habe den 3. November als Termin für den Beginn meiner Chemotherapie
mitgeteilt bekommen. Als ich meinte, dass ich voraussichtlich absagen werde,
reagierte sie menschlich und verständnisvoll. Also ich habe drei Wochen Zeit, in
Ruhe zu überlegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine Hausärztin, der ich meinen Plan ebenfalls erzählte, reagierte
„mütterlicher“: Eine lange Predigt über Alternativmedizin („buh!“) und
Gastrektomie („aah!“). Ich habe einen &lt;em&gt;bösartigen&lt;/em&gt; Tumor. Jede Klinik, die mir
dazu etwas anderes rät als den Tumor rauszuschneiden, will nur Geld kassieren.
Gastrektomie hört sich zunächst erschreckend an, aber ist doch im Grunde gar
nicht so schlimm. Es gibt Leute, die sich den Magen freiwillig entfernen lassen
(&lt;a class="reference external" href="https://www.rtl.de/cms/gastrektomie-lisa-28-hat-sich-den-magen-entfernen-lassen-4174580.html"&gt;Hier ein Beispiel&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Werde ich denn tatsächlich „Freitod durch Krebs“ wählen? Jeder Arzt würde meinen
gestrigen Plan doch so zusammenfassen! Sollte ich nicht vielleicht einfach den
bewährten Weg probieren: ein unangenehmes Jahr über sich ergehen lassen und
danach noch ein paar Jahrzehnte genießen. Ja, am einfachsten ist es, die Ärzte
machen zu lassen. Wer sich sträubt, der verursacht sich selber und anderen am
meisten Arbeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gestern war ich noch von &lt;a class="reference external" href="https://www.chrisbeatcancer.com/"&gt;Chris Wark&lt;/a&gt;
beeindruckt („Besiege den Krebs durch vegane Ernährung“), aber heute fiel mir
auf, dass der seinen Tumor ja zuerst mal entfernt bekommen hatte. Habe jetzt
auch über Quacksalber noch &lt;a class="reference external" href="https://sciencebasedmedicine.org/chris-beat-cancer/"&gt;dieses&lt;/a&gt; und &lt;a class="reference external" href="https://quackwatch.org/11Ind/wark/"&gt;jenes&lt;/a&gt; gelesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gestern noch glaubte ich, fest entschlossen zu sein. Heute würde ich das nicht
mehr sagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber Ly bestätigt mir, dass man einen Krebs auch ohne Operation wieder loswerden
kann. Dazu gebe es hinreichend belegte Fälle.  Also von Freitod kann hier nicht
die Rede sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Entweder glaubt man an Wunder, oder man tut es nicht. Wenn Gott noch etwas mit
mir vorhat in diesem Leben, dann werde ich so oder so wieder gesund. Dazu
braucht Gott keine Ärzte, sondern ich muss lediglich rausfinden, was ich an
meinen Lebensstil ändern muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und ich ahne ja schon, was Gott will dass ich ändere. Deshalb gehe ich für
einige Tage zu Manfred wohnen. Und wenn ich meine Ahnung bestätigt sehe, dann
gehe ich diese Richtung weiter und werde beginnen, „wie Manfred“ zu leben: als
Aussteiger aus dem Wirtschaftswahn. Post-growth. Es geht dabei gar nicht um
Diäten, sondern um eine nachhaltige Lebensweise, die sich jeder leisten kann.
Diesen Weg werde ich teilweise ohne Ly und die Kinder gehen. Wir werden sehen,
ob sie mir folgen wollen. Wir werden dann z.B. auch kein Auto mehr haben.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/1012.html</guid><pubDate>Wed, 12 Oct 2022 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Die wollen mir den Magen amputieren!</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/1011.html</link><description>&lt;section id="die-wollen-mir-den-magen-amputieren"&gt;
&lt;h1&gt;Die wollen mir den Magen amputieren!&lt;a class="headerlink" href="#die-wollen-mir-den-magen-amputieren" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dienstag, 11. Oktober 2022&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am 19. September bei der Magenspiegelung (sh. &lt;a class="reference internal" href="0922.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Von Studien, Häusern und Mägen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;) hatte die Ärztin vor
meinen Augen (ich schaute über Bildschirm zu) mit einer 2,4 mm langen
Krokodilszange zwei Stückchen aus meiner Magenschleimhaut rausgebissen. Das
nennt man Biopsie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Resultat dieser Aktion erfuhr ich vorigen Montag. Da rief sie an und teilte
mir mit, dass es laut Biopsie ein Krebs („Adenokarzinom“) sei, und dass die
einzig mögliche Therapie die komplette Entfernung des Magens (Gastrektomie) sei.
Ich hoffte aber, dass sie routinemäßig aufs Vorsichtspedal drückt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als ich sie fragte, ob die Biopsie denn eine Helicobacter-Infektion gezeigt
hätte, meinte sie, das sei unwichtig, sie glaube nicht daran, dass Helicobacter
etwas damit zu tun haben. Hallo? dachte ich. Und als ich ihr sagte „Meine Frau
ist ziemlich auf Alternativmedizin…“, da rief sie „Gott bewahre! Lassen Sie
sich bloß nichts einreden!“ Eines war mir seitdem klar: ich werde eher auf meine
Frau hören als auf diese Ärztin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unabhängig von Frauen- und Glaubensfragen hatte ich mich seitdem mit dem Thema
&lt;a class="reference external" href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gastrektomie"&gt;Gastrektomie&lt;/a&gt; auseinander
gesetzt.  Ich hörte von Nachbarn und Verwandten von Freunden, die ganz ohne
Magen ganz normal leben bzw. gelebt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trotzdem kann ich mir noch immer nicht vorstellen, dass auch &lt;em&gt;ich&lt;/em&gt; mir so
einfach den Magen rausoperieren lassen werde. Allein schon weil ich mit Asterix
und Obelix aufgewachsen bin. Oder weil ich, als ich &lt;a class="reference external" href="https://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/ratgeber-ein-schwieriges-aber-gutes-leben-ohne-magen.html"&gt;(hier)&lt;/a&gt;
las, dass „drei bis zehn Prozent“ der Patienten „während oder unmittelbar nach
der Operation“ sterben, meine eigene Stimme spürte, die aus dem Bauch raus
witzelte, dass ich mit 80-prozentiger Sicherheit zu diesen drei Prozent gehöre.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/10/img_20221011_102548.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Eine elektronische Warteschlange"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/10/thumbnails/img_20221011_102548.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; float:right; max-height:20ex" title="Eine elektronische Warteschlange"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Heute war nun Termin beim Onkologen in Tallinn. Bis zuletzt hoffte ich, der
würde sagen „Wir schneiden natürlich nur das Stück mit dem Tumor raus und
beobachten dich dann“. Ich war Nummer 343 in der Warteschlange.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Sie wollen mir also den Magen rausschneiden“, eröffnete ich das Thema nach den
Eröffnungsversen. Antwort: „Och sagen wir: erzählen Sie mir doch lieber zuerst
mal Ihre Krankheitsgeschichte“. Er hörte mir zu und meinte dann „Alle Ihre
Symptome bestätigen genau die Diagnose, die der Spezialist aufgrund der Biopsie
gemacht hat. Ja, Ihr Magen muss komplett entfernt werden. Vorher und nachher
jeweils 4 Monate Chemotherapie. Das ist Routine. Das wird überall in der Welt so
gemacht. Und das ist auch gar nicht so schlimm. Bier und Schaschlik verträgt man
danach nicht mehr, aber ansonsten alles, nur eben nicht so viel auf einmal.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Aber Schnaps darf ich noch trinken?“ fragte ich nach. „Ja, es darf nur keine
Kohlensäure drin sein.“ – „Aha, also auch keine Limonade.“ – „Jepp“. Ich
dachte an „Limpa“, eine Brausegetränk mit einem unvergleichlichen Geschmack aus
Karamell und einigen Gewürzen, das es nur in Estland gibt und das neben Brot und
Käse zu meinem „Wie-werde-ich-für-drei-Euro-glücklich-und-satt“-Paket gehört.
Aber davon erzählte ich ihm nichts.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Doktor war inzwischen schon auf der Zielgerade unseres Gesprächs. „Morgen
ist Ärztekommission, dann planen wir die kommende Woche, und wenn Sie
einverstanden sind, können Sie schon bald die Chemotherapie starten.“ Ich sagte
klar, dass ich das heute nicht entscheiden werde, und er hat mich dann trotzdem
eine Blutabnahme und ein EKG machen lassen, damit diese Aufnahmeprozeduren
erledigt sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ly war mitgekommen, weil ich sie drum gebeten hatte. Und ich bin froh drüber. So
hat sie diese Sitzung mit angehört. Nach dem Gespräch ging sie im Café des
Spitals auf mich warten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eigentlich hatte ich mich sehr wohl schon heute entschieden: nein, ich traue der
Sache nicht! An dieses Sytem glaube ich nicht!  In einer &lt;em&gt;business school&lt;/em&gt;
könnte man eine Videoaufnahme unseres Gesprächs als „Beispiel eines
Verkaufsgespräches mit einem schwierigen Kunden“ zeigen! Ich steige lieber aus!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, hier bin ich: noch so ein Verrückter, der sein Leben opfert um
auszuprobieren, wie man eine bösartigen Tumor ohne OP wieder los wird. Wie lange
werde ich es aushalten?  Ein paar Monate? Ein paar Jahre? Oder gar Jahrzehnte?
Eines wissen wir: irgendwann ist sowieso Schluss. Ich habe keine Angst. Ich habe
eh nie vorgehabt, alt zu werden. Vielleicht schaffe ich es ja, meine Erlebnisse
in medizinisch verwertbarer Weise zu dokumentieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann mit Ly im Café. Ich bestellte das Tagesgericht: Hackkotlett mit Sauerkraut,
Preiselbeeren und Kartoffeln. Schmeckte mir vorzüglich. „Lass die Kartoffeln
liegen“ meinte Ly. Das tat mir zwar Leid, aber ich gehorchte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit diesem Gedanken habe ich mal nach „krebs operation verweigert“ gesucht.
Erste Antwort: ein &lt;a class="reference external" href="https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/warum-sich-ein-patient-gegen-eine-lebensnotwendige-op-entscheidet-16354944.html"&gt;Artikel aus der FAZ von 2019&lt;/a&gt;,
wo der Saxophonspieler Wilson de Oliveira die Behandlung seines Mandelkrebses
verweigert hatte und 9 Jahren später noch immer lebte. In seinem
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wilson_de_Oliveira_(Musiker)"&gt;Wikipedia-Artikel&lt;/a&gt;
stand das noch gar nicht. Also echt! Diesen Missstand habe ich mal gleich
behoben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vom Krankenhaus aus spazierten wir per Umweg nach Hause, um in der Bibliothek
von Nõmme ein Buch abzuholen, das Ly mir dort bestellt hatte: &lt;a class="reference external" href="https://www.vanaraamat.ee/Trine_Helgerud_Dagfrid_Kols_ja_Bent_Madsen_Toimetanud_Eva_Mere_Signe_Krikmann_Metamed_37698-75.htm"&gt;Meta-Medizin&lt;/a&gt;
von drei Autoren namens Trine Helgerud, Bent Madsen und Dagfrid Kolås.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was wird jetzt aus TIM und Lino? Die beiden sind das Letzte, das ich aufgeben
werde.   Zur Illustration: vor dem Arzttermin hatte ich eine Stunde programmiert
für ein Kundenprojekt, das momentan in Châtelet läuft (&lt;a class="reference external" href="https://welfare.lino-framework.org/fr/changes/22.07.0.html"&gt;Details&lt;/a&gt;). Dort verwalten
Sie die Empfangs-Warteschlange auch mit Lino und hatten angefragt, dass jeder
Wartende eine eigene Nummer bekommt, die immer gleich bleibt. Was glaubt ihr
wohl, weshalb ich das obige Foto gemacht hatte? Mit Sharif hatte ich gestern
noch eine Zwei-Stunden-Sitzung; er arbeitet zur Zeit an den &lt;em&gt;desktop
notifications&lt;/em&gt; und der asynchronen Prozesssynchronisierung. Hannes testet zur
Zeit am &lt;a class="reference external" href="https://jane.mylino.net/#/api/tickets/Tickets/4674"&gt;Ticket 4674&lt;/a&gt;,
d.h. wir könnten die Installation und Wartung von &lt;a class="reference external" href="https://diaspora.social/"&gt;Diaspora-Servern&lt;/a&gt; als Dienstleistung anbieten.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/1011.html</guid><pubDate>Tue, 11 Oct 2022 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Von Studien, Häusern und Mägen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0922.html</link><description>&lt;section id="von-studien-hausern-und-magen"&gt;
&lt;h1&gt;Von Studien, Häusern und Mägen&lt;a class="headerlink" href="#von-studien-hausern-und-magen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mari war eine Woche in Eupen, inzwischen ist sie für zwei Wochen in Taizé, und
danach will sie noch weiter durch Europa reisen. Wer das alles bezahlt? Na die
Eltern natürlich. Zum Glück reist sie bisher relativ kostengünstig, weil wir so
viele gute Freunde haben. Als ich damals nach meinem Abitur zwei Jahre lang
Biologie in Namür studiert habe, war das für meine Eltern wahrscheinlich teurer
als Mari jetzt für uns.  Meine Mutter hat mal gesagt, dass in jedem ihrer Kinder
so viel Geld wie ein Haus steckt. À propos Haus:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wir verkaufen den Favrunpark 13&lt;/strong&gt;,  also  das Haus, in dem ich mein halbes
Leben lang gewohnt habe.  Anzeigen sind seit heute online im &lt;a class="reference external" href="https://www.grenzecho.net/immobilie/efh-mit-garten-und-garage-eupen-ruhiger-lage-naehe-stadtzentrum-zu-verkaufen"&gt;Grenz-Echo&lt;/a&gt;
und auf &lt;a class="reference external" href="https://www.immoweb.be/fr/annonce/maison/a-vendre/eupen/4700/10127371"&gt;Immoweb&lt;/a&gt;.
Beachte den Weihnachtsstern auf dem Foto, der genau ins ehemalige Schlafzimmer
von Patrick, Bruno und mir zeigt.&lt;/p&gt;
&lt;a class="reference internal image-reference" href="../../_images/F13_1.jpg"&gt;&lt;img alt="../../_images/F13_1.jpg" class="align-right" src="../../_images/F13_1.jpg" style="height: 200pt;" /&gt;
&lt;/a&gt;
&lt;p&gt;Über den Preis haben wir lange nachgedacht.  Wir versuchen es zunächst mit dem
„selbstbewussten“ Preis von 255.000 Euro. Immerhin eine super Lage, und einige
Experten sagen, dass dieser Preis durchaus drin ist.  Mach aber gerne ein
Gegenangebot, falls du sehr interessiert bist. Geld ist ja bekanntlich nicht
alles was zählt. Und wer weiß, ob sich zu dem Preis ein Käufer findet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch im August hatten &lt;em&gt;Ly und ich&lt;/em&gt; erwägt, das Haus eventuell zu übernehmen. Wir
hätten es dann vermietet und hätten nebenbei ein pied-à-terre für den Fall, dass
wir Estland mal aus politischen Gründen verlassen müssten. Aber ein komplettes
Haus mit Garten auf Distanz zu vermieten ist offenbar nichts für uns, und selbst
ein bisschen politischer Zoff würde uns nicht so schnell aus unserem Paradies
vertreiben. Eher würde ich anfangen, Russisch zu lernen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir verkaufen es eigentlich vor allem, damit meine Mutter und wir Geschwister
uns in unseren Gesprächen endlich mal wichtigeren Dingen zuwenden können.
Vielleicht findet meine Mutter vielleicht dann ja doch noch einen gewissen
Frieden im Herzen, bevor sie in den Himmel kommt. À propos Frieden im Herzen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie kriegt man Magengeschwür?&lt;/strong&gt;
Diese Frage stelle ich mir seit Montag wieder intensiver, nachdem die Ärztin im
Krankenhaus von Pärnu so ein Ding in meinem Magen entdeckt hat. Die Ärztin
meinte sogar, dass die Frage nach der Ursache für mich zur Zeit zweitrangig sei,
es sei nämlich schon ein Tumor, und der müsse jetzt erst mal rausoperiert
werden. Ich hoffe freilich, dass sie da den Teufel an die Wand gemalt hat. Aber
so eine Neuigkeit gibt schon zu denken. Jetzt kann ich mir zum ersten Mal in
meinem Leben den Teufel an der Wand ganz leibhaft vorstellen: vielleicht habe
ich ja ein Krebsgeschwür und überall schon Metastasen, das wäre mal was Neues!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stimmt, mit so was sollte man keine Witze machen, da gebe ich dir Recht. Und ich
finde es ja auch gar nicht witzig, sondern denke ernsthaft darüber nach, was ich
an meinem Leben ändern könnte. Natürlich muss ich jetzt wohl notgedrungen
endlich (!) einsehen, dass ich es also doch nicht sein werde, der die Kirche und
die Welt retten wird. Ich verdächtige auch seit Jahren immer mal wieder das
Trinkwasser in Vigala. Aber das will Ly nicht glauben, sie hat stattdessen
sogleich eine Null-Zucker-Diät empfohlen. Und dann habe ich begonnen, an meinem
Schlafrhythmus zu arbeiten. In diesem Sinne wünsche ich euch und mir jetzt eine
gute Nacht!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 22. September 2022 (19:45 Uhr)&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0922.html</guid><pubDate>Thu, 22 Sep 2022 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Ende eines paradiesischen Sommers</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0901.html</link><description>&lt;section id="ende-eines-paradiesischen-sommers"&gt;
&lt;h1&gt;Ende eines paradiesischen Sommers&lt;a class="headerlink" href="#ende-eines-paradiesischen-sommers" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 1. September 2022&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;heute kommt unsere Mari in Brüssel an, gestern noch hat sie in Turin das
berühmte &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Turiner_Grabtuch"&gt;Grabtuch&lt;/a&gt;
fotografiert, vorgestern hat sie vor &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cinque_Terre"&gt;Cinque Terre&lt;/a&gt; ihre ersten Erfahrungen im
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Apnoetauchen"&gt;Apnoetauchen&lt;/a&gt; gesammelt, vorige
Woche hatte sie ihren letzten Arbeitstag in &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Passignano_sul_Trasimeno"&gt;Passignano sul Trasimeno&lt;/a&gt; absolviert. Schon
morgen will sie von Brüssel weiter nach Eupen fahren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ebenfalls heute fängt für Iiris in Tallinn die Schule wieder an, zunächst ganz
langsam und feierlich mit der obligatorischen Feier zum Schulbeginn, bei der
scheinbar die wichtigste Frage ist, welche Kleider man anziehen soll bzw. welche
nicht. Nach diesem „Aktus“ müssen scheinbar alle Esten irgendwo feierlich essen,
und zwar im engsten Familienkreis. Auch Iiris und ich müssen uns an diese
Etikette halten, weil sonst unser &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Haussegen"&gt;Haussegen&lt;/a&gt; in Gefahr geriete. Iiris durfte
immerhin das Restaurant auswählen, d.h. wir gehen Pizza essen. Und sie hat zum
Glück eine ausländische Klassenkameradin. Deren Vater meinte gestern auf meine
Anfrage hin, dass sie nichts dergleichen geplant hätten, und so habe ich das
Mädchen mit zu uns ins Restaurant eingeladen. So ist Iiris wenigstens nicht
alleine mit ihren Eltern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gestern hatte Iirisens Klassenlehrer uns zu einer ersten Elternversammlung
zusammengetrommelt.  Ein Deutscher, der erst seit drei Jahren in Estland lebt.
Er fand, dass die Klasse viel zu diszipliniert sei. Wenn er den Klassenraum
betrete, dann warten die Schüler quasi schon auf den Beginn des Unterrichts.
„Ja, so sind wir Esten nun mal“ kam als Bemerkung einer Mutter. Das allein
verbuche ich schon als einen kleinen Erfolg: er hatte also nicht gegen eine Wand
geredet, sondern bekam Echo.  Seine eigentliche Sorge liegt natürlich tiefer:
zwischen den Stunden fangen die Schüler gar nicht erst an, über irgendwelche
Themen zu diskutieren, sondern wandeln mit dem Smartphone in der Hand durch die
Flure zur nächsten Klasse. Ich persönlich finde ja sogar, dass die Benutzung von
Smartphones und Internet per Gesetz geregelt werden müsste, ähnlich wie die von
Drogen: unter 18 einfach totales Verbot. Iirisens Klassenlehrer hat jedoch
realistischere Ideen, um das Problem anzugehen. Trotz meiner unrealistischen
Ideen bin ich zur Kontaktperson der Eltern ernannt worden. Weil ich der einzige
Kandidat war.  Mit Mühe und Not haben wir mir eine Partnerin ernannt. Wir beide
haben fortan die ehrenvolle Aufgabe, den Kontakt der Eltern zur Schule zu
animieren. Was das konkret bedeutet, ist wahrscheinlich niemandem klar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Juli war Ly einen ganzen Monat lang als ehrenamtliche Helferin auf einem
&lt;a class="reference external" href="https://www.kohilasymposium.com/"&gt;internationalen Keramiker-Treffen&lt;/a&gt;.  Sie
hat viel gelernt und viele Kontakte geknüpft.   Zum Beispiel hat &lt;a class="reference external" href="https://www.throwncontemporary.co.uk/callumtrudgeon"&gt;Callum
Trudgeon&lt;/a&gt; aus Cornwall
ihr eine Technik aus Japan gezeigt, wie man vertrocknete Lehmreste ganz ohne
Knetmaschine wieder zu neuem Lehm knetet.  Sie war richtig in ihrem Element. Und
am Ende hat sie ein außerordentliches Lob bekommen, nämlich „works with insane
determination“. Ja, so kenne ich sie!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der August in Estland war paradiesisch. Wir haben den Klimawandel genossen. Eine
Zeitlang sind Ly und ich jeden Abend schwimmen gefahren. Wir fuhren dann mit dem
Fahrrad zum &lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/Vana-Vigala_ohvrihiis"&gt;Opferhiis&lt;/a&gt;,
zogen uns nackig aus, sprangen in die Vigala und schwammen ganz schamlos über
die Stelle, wo sich winters das &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Eisrad_von_Vana-Vigala"&gt;Eisrad&lt;/a&gt; dreht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Iiris genoss das alles weniger. Sie verbrachte diesen Sommer viel Zeit mit ihrem
Smartphone im Bett, was mir dann die eingangs erwähnten Sorgen bereitet. Einige
Tage durfte sie auch alleine in Tallinn bleiben. Anschließend habe ich mich
geärgert, weil sie keinmal gespült hatte. Aber am meisten macht mir Sorgen, dass
sie keine Lust mehr hat, mit mir zu erzählen. Was ja kein Wunder ist, wenn man
bedenkt, dass ich als verantwortungsbewusster Vater ihr stets neu erklären zu
müssen glaube, was ich über ihre Verhaltensweisen denke.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich mir Sorgen um andere mache oder mich über sie ärgere, erinnert Ly mich
immer daran, dass ich ja im Grunde auch nicht besser bin – wenn auch in anderen
Bereichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einmal ist mir auch ohne Lys Hilfe klar geworden, was ich doch für ein Arschloch
sein kann. Ich war auf einem Wochenende zusammen mit knapp 20 anderen Leuten.
Einmal beim Abendessen hatte sich ein junger Mann neben mir seinen Teller
auffallend hoch angehäuft. „Na hoffentlich hat er sich nicht übernommen“ dachte
ich mir, denn es gab &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aalsuppe"&gt;Aalsuppe&lt;/a&gt;, und
ich selber hatte mir vorsichtigerweise nur ganz wenig genommen, denn Aal gilt
zwar als Delikatesse, ist aber nicht gerade mein Ding. Ich meinte scherzhaft zu
ihm „Dass du das alles aber auch aufisst, sonst gibt es keinen Dessert!“ Und ich
weiß nicht genau, welcher Teufel mich ritt, aber als eine weitere Gruppe von
Teilnehmern zum Essen kam und die Aalsuppe skeptisch kommentierte, rief ich
durch den Raum „Macht es lieber nicht wie unser Freund hier!“ Das war insofern
vollkommen daneben, weil besagter Freund inzwischen schon festgestellt hatte,
dass diese „weichen und geschmackslosen“ Fleischklumpen ihm tatsächlich gar
nicht so gut schmeckten wie sie aussahen. Das Missgeschick eines anderen lustig
zu finden ist offenbar ein flagranter Mangel an Taktgefühl.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit diesem Erlebnis grüble ich wieder häufiger darüber nach, weshalb ich so ein
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Spott"&gt;Spötter&lt;/a&gt; bin, ob ich das ändern müsste
und wenn ja, wie.  Ich suche nach Beispielen für Missgeschicke, die mir selber
peinlich wären und die ein anderer lustig fände und weiter erzählte. Also wo ich
selber darunter litte, weil ein anderer mir das antut, was ich anderen antue.
Aber ich finde keine.  Mein Problem ist sozusagen, dass ich kein Problem darin
sehe, kritisiert zu werden.  Ich vermute, dass ich mit einer Art von
unverwüstlichem &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stehaufm%C3%A4nnchen"&gt;Stehaufmännchen-Selbstvertrauen&lt;/a&gt; gesegnet bin. Bei
Missgeschicken finde ich, dass Humor die beste Medizin ist. Ob das immer ein
Segen ist, ist, gar nicht so sicher. Wenn du über die falschen Leuten spottest,
kann dich das teuer zu stehen kommen. Denkt zum Beispiel an den &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Anschlag_auf_Charlie_Hebdo"&gt;Anschlag auf
Charlie Hebdo&lt;/a&gt; vor
sieben Jahren. Oder dass Frère Roger &lt;a class="reference external" href="https://www.dw.com/de/taiz%C3%A9-gr%C3%BCnder-fr%C3%A8re-roger-ermordet/a-1682213"&gt;vor 17 Jahren&lt;/a&gt;
ermordet worden ist, könnte einen recht ähnlichen Grund haben. Hoffen wir, dass
ich trotz allem eines natürlichen Todes sterbe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Habt ihr es bemerkt? Statt über unser Familienleben zu berichten, bin ich schon
wieder unbemerkt zu meinem Lieblingsthema gewechselt, nämlich mir selber. In
diesem Rundbrief demonstriere ich gleich zwei Hauptsymptome einer narzisstischen
Persönlichkeitsstörung: Selbstverliebtheit und Empathielosigkeit. Zumindest laut
gängigen Ratgebern wie zum Beispiel &lt;a class="reference external" href="https://www.tonight.de/ratgeber/narzissmus-beziehung-wie-erkenne-ich-einen-narzisstischen-partner_61304.html"&gt;diesem hier&lt;/a&gt;.
Und selbst solch existenzielle Vorwürfe stecke ich mit einem
beratungsresistenten Lächeln ein und erzähle sie sogar noch weiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oh Je! Und ihr Armen müsst solche Selbstbetrachtungen auch noch lesen! Und auch
diesmal war es wieder nur ein winziges Fragment der eigentlichen Wahrheit über
uns. Aber ich bitte um mildernde Umstände und hoffe, dass sich in ein
paarhundert Jahren vielleicht mal ein Digitalarchäologe drüber freut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;En attendant senden wir herzliche Grüße und wünschen allen
Betroffenen einen gesegneten Start ins nächste Schuljahr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ly und Luc&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0901.html</guid><pubDate>Thu, 01 Sep 2022 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Montag, 15. August 2022</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0815.html</link><description>&lt;section id="montag-15-august-2022"&gt;
&lt;h1&gt;Montag, 15. August 2022&lt;a class="headerlink" href="#montag-15-august-2022" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dieses Wochenende war ich mal wieder ganz in meinem Element: ich habe es
geschafft, 40 Taizé-Freunde aus ganz Estland zusammen zu trommeln, um 2 Tage
hintereinander zusammen zu leben. Und zwar mittendrin in einem Folk-Festival.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieses Folk-Festival mit tausenden von Besuchern findet seit 15 Jahren in Käsmu
statt, einem schnuckeligem historischem Dörfchen an der estnischen Nordküste.
Ein bisschen wie der Musik-Marathon in Eupen. Dieses Jahr spielte dort zum
Beispiel Moonsorrow, eine finnische &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pagan_Metal"&gt;Pagan-Metal-Band&lt;/a&gt;, oder Skyforger, eine lettische
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Black_Metal"&gt;Black-Metal-Band&lt;/a&gt;, oder &lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/H6im"&gt;H6im&lt;/a&gt;  eine Folk-Rock-Band aus &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Setumaa"&gt;Setumaa&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Setumaa is eine Landschaft in Südestland und dem „angrenzenden Russland“, wo
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Seto_(Sprache)"&gt;Seto&lt;/a&gt; gesprochen wird, ein
Dialekt des Estnischen. Dieses „angrenzende Russland“, &lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/Petseri_rajoon"&gt;Petserimaa&lt;/a&gt; genannt, wurde 1920 im
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Friede_von_Dorpat"&gt;Vertrag von Tartu&lt;/a&gt;
eigentlich Estland zugesprochen, während der Okkupation 1944-1988 aber
administrativ vom Rest Estlands getrennt. Bis heute stellt Estland politischen
Anspruch auf dieses Gebiet, aber ihr wisst ja, dass Territorialverhandlungen mit
Russland nicht einfach sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Upps, zurück zum Thema. Seit sieben Jahren stehen im Programm des Festivals
auch Gebete im Taizé-Stil mit drin, die in der Kirche von Käsmu stattfinden.
Ein weltliches Festival, das auch christliche Gebetsveranstaltungen im Programm
hat? Das ist nicht normal. Bestimmt nicht in Estland, und wahrscheinlich auch
anderswo nicht. Es ist die Idee des Pastors von Käsmu, Urmas Karileet, der
früher Geschäftsmann war und mit den Organisatoren des Festivals gute Beziehung
pflegt. Und vor drei Jahren kam Tia, eine Einwohnerin von Käsmu, auf die Idee,
mich zu fragen, ob ich mithelfen kommen wolle, dass die Gebete schöner würden.
Ich hatte da gerade den „Verein der Taizé Freunde in Estland“ gegründet. Diese
Freunde fragte ich, ob sie mir helfen könnten. Und zehn kamen, und im Jahr
danach 15, und dieses Jahr dann 40.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieses Jahr haben wir sozusagen einen neuen Level erreicht. Wir waren nicht mehr
eine Gruppe von ein paar Verrückten um die fünfzig, sondern bestanden fast zur
Hälfte aus Kindern und Jugendlichen. Erstmals waren auch Ly und Iiris mit dabei.
Mari war voriges Jahr die Jüngste, dieses Jahr wäre sie schon bei den „Alten“,
wenn sie nicht noch in Italien wäre. Auch die Diversität hat einen Sprung
gemacht. Iiris hatte eine Klassenkameradin mit dabei, ich hatte den zehnjährigen
Jungen einer vollkommen kirchenfremden Familie eingeladen,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Gebete im Taizé-Stil, die wir morgens und abends hielten, waren das
einzige, das uns zusammen hielt.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/08/img_20220805_115749.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/08/img_20220805_115749.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/08/thumbnails/img_20220805_115749.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/08/img_20220805_115749.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/08/img_20220805_173035.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/08/img_20220805_173035.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/08/thumbnails/img_20220805_173035.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/08/img_20220805_173035.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/08/img_20220806_105905.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/08/img_20220806_105905.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/08/thumbnails/img_20220806_105905.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/08/img_20220806_105905.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/08/img_20220806_141146.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/08/img_20220806_141146.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/08/thumbnails/img_20220806_141146.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/08/img_20220806_141146.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/08/img_20220806_142651.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/08/img_20220806_142651.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/08/thumbnails/img_20220806_142651.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/08/img_20220806_142651.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/08/img_20220806_230014.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/08/img_20220806_230014.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/08/thumbnails/img_20220806_230014.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/08/img_20220806_230014.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/taize/2022/07/img_20220725_165821.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="taize/2022/07/img_20220725_165821.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/taize/2022/07/thumbnails/img_20220725_165821.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="taize/2022/07/img_20220725_165821.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/taize/2022/07/img_20220725_175829.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="taize/2022/07/img_20220725_175829.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/taize/2022/07/thumbnails/img_20220725_175829.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="taize/2022/07/img_20220725_175829.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/taize/2022/08/img_20220812_171438.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="taize/2022/08/img_20220812_171438.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/taize/2022/08/thumbnails/img_20220812_171438.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="taize/2022/08/img_20220812_171438.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/taize/2022/08/img_20220812_230408.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="taize/2022/08/img_20220812_230408.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/taize/2022/08/thumbnails/img_20220812_230408.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="taize/2022/08/img_20220812_230408.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/taize/2022/08/img_20220813_062346.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="taize/2022/08/img_20220813_062346.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/taize/2022/08/thumbnails/img_20220813_062346.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="taize/2022/08/img_20220813_062346.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/taize/2022/08/img_20220813_124226.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="taize/2022/08/img_20220813_124226.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/taize/2022/08/thumbnails/img_20220813_124226.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="taize/2022/08/img_20220813_124226.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/taize/2022/08/img_20220814_133157.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="taize/2022/08/img_20220814_133157.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/taize/2022/08/thumbnails/img_20220814_133157.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="taize/2022/08/img_20220814_133157.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/taize/2022/08/img_20220814_183458.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="taize/2022/08/img_20220814_183458.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/taize/2022/08/thumbnails/img_20220814_183458.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="taize/2022/08/img_20220814_183458.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0815.html</guid><pubDate>Mon, 15 Aug 2022 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Ein abwechslungsreicher Tag</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0624.html</link><description>&lt;section id="ein-abwechslungsreicher-tag"&gt;
&lt;h1&gt;Ein abwechslungsreicher Tag&lt;a class="headerlink" href="#ein-abwechslungsreicher-tag" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 24. Juni 2022&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ein abwechslungsreicher Tag endet. Gestern abend spazierten wir durch Brüssel,
heute morgen um 7 Uhr setzte Georg Iiris und mich in Brüssel am Flughafen ab, um
12.25 landeten wir in Tallinn, um 18 Uhr waren unser Auto beladen für die Fahrt
von Tallinn nach Vigala, um 18.30 Uhr saßen wir in einem der wenigen
Restaurants, die heute geöffnet waren, und feierten unseren 21. Hochzeitstag, um
21 Uhr mähte ich einen Gang durch das Gras bis zur Feuerstelle hinter unserem
Haus, um 22 Uhr schwamm ich in der Vigala, und um 22:45 begann ich diesen
Blogeintrag.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/06/img_20220623_210028.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/06/img_20220623_210028.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/06/thumbnails/img_20220623_210028.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/06/img_20220623_210028.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/06/img_20220624_084454.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/06/img_20220624_084454.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/06/thumbnails/img_20220624_084454.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/06/img_20220624_084454.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/06/img_20220624_181034.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/06/img_20220624_181034.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/06/thumbnails/img_20220624_181034.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/06/img_20220624_181034.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/06/img_20220624_185510.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/06/img_20220624_185510.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/06/thumbnails/img_20220624_185510.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/06/img_20220624_185510.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/06/img_20220624_211815.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/06/img_20220624_211815.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/06/thumbnails/img_20220624_211815.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/06/img_20220624_211815.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/06/img_20220624_220149.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/06/img_20220624_220149.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/06/thumbnails/img_20220624_220149.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/06/img_20220624_220149.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Wir haben unsere längste Belgienreise der letzten 21 Jahre hinter uns: 4 Wochen
lang an einem Stück in Eupen.  Ly forderte uns beim Abendessen auf, drei
spontane Highlights zu nennen. Hier das Resultat:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Iiris: Johannisbeergelee machen mit Lena, Mitspielen im Jugendorchester der
Harmonie und Spaghetti Bolognese essen bei Mari in La Buona Terra.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Ly: Großformatige Töpfertechnik lernen, unser Appartement in Passignano und
Lynns Schulen in Brüssel&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Luc: Gute-Nacht-Geschichte für Henrik und Mats, Abend im Schlachthof mit Iiris
und Anne, Spaziergang durch Brüssel.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Eine definitive Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens, des Universums
und all dem habe ich noch nicht gefunden, wohl aber viele neue Erlebnisse, um
die Frage zu präzisieren. Ob ich es schaffe, irgendwann mal ausführlich darüber
zu berichten? Die kommenden zwei Monate plane ich hauptsächlich in Vigala zu
verbringen und mich um nebensächlichere Dinge wie zum Beispiel Geldverdienen zu
kümmern. En attendant ist es zwar noch nicht richtig dunkel, aber die Uhr zeigt
Mitternacht.&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Liebe Grüße aus Vigala von&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Iiris, Ly und Luc&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0624.html</guid><pubDate>Fri, 24 Jun 2022 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Versammlung des Carlsberg-Club</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0614.html</link><description>&lt;section id="versammlung-des-carlsberg-club"&gt;
&lt;h1&gt;Versammlung des Carlsberg-Club&lt;a class="headerlink" href="#versammlung-des-carlsberg-club" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dienstag, 14. Juni 2022&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute war ein historischer Tag.  Ab 18 Uhr trafen sich alle lebenden Mitglieder
des legendären Carlsberg-Clubs zu einem gemeinsamen Abend. Das war das erste Mal
seit gefühlten 20 Jahren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Thema des Abends („n’importe quoi“) hatten wir vorher auf WhatsApp
beschlossen. Genauer gesagt hatte einer das so vorgeschlagen und niemand hatte
wiedersprochen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/06/img_20220614_202002.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/06/img_20220614_202002.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/06/thumbnails/img_20220614_202002.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/06/img_20220614_202002.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Ich bin froh, die Ehre zu haben, hier Mitglied zu sein. Wie ich dazu gekommen
bin, weiß wahrscheinlich niemand; jedenfalls nicht durch Konsum eines bekannten
Sprudelgetränks gleichen Namens. Bei der Gründung des Clubs war ich nicht dabei,
und es gibt keine Statuten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man könnte den Carlsberg-Club als gewöhnlichen Junggesellenverein bezeichnen,
dessen Mitglieder erwachsen und verheiratet sind. Aber zumindest eines ist
erwähnenswert: alle acht lebenden Mitglieder sind noch immer mit ihrer ersten
Frau verheiratet. Wer diesbezüglich einen ebenbürtigen Konkurrenten kennt, möge
sich gerne bei mir melden.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0614.html</guid><pubDate>Tue, 14 Jun 2022 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Grüße aus Assisi</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0604.html</link><description>&lt;section id="grusze-aus-assisi"&gt;
&lt;h1&gt;Grüße aus Assisi&lt;a class="headerlink" href="#grusze-aus-assisi" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 4. Juni 2022&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/06/assisi/img_20220604_150158.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Luc sitting in Passignano sul Trasimeno"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/06/assisi/thumbnails/img_20220604_150158.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; float:right; max-height:20ex" title="Luc sitting in Passignano sul Trasimeno"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;liebe Grüße aus Passignano sul Trasimeno, wo ich heute nachmittag an meinem
&lt;a class="reference external" href="https://hw.saffre-rumma.net/sc/"&gt;Brief an den Papst&lt;/a&gt; gearbeitet habe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;You might wonder why I am doing this here. Because of course working on this job
would probably be easier in Tallinn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;But Ly, Iiris and I went to Belgium for a month, and we came here with two
friends from Belgium in order to visit Mari, our older daughter, who has been
working in Passignano since March on an organic farm. We are staying three
nights in a lovely apartment in the old town of Passignano. Yesterday we had a
trip to Assisi, which is only a few railway stations away.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/06/assisi/20220602_073435.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="After a night in Como"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/06/assisi/thumbnails/20220602_073435.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="After a night in Como"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/06/assisi/img_20220603_124958.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Arriving in Assisi"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/06/assisi/thumbnails/img_20220603_124958.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Arriving in Assisi"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/06/assisi/img_20220603_130430.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="We took the bus for the last few kilometers"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/06/assisi/thumbnails/img_20220603_130430.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="We took the bus for the last few kilometers"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/06/assisi/img_20220603_134558.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="In front of Rocca Maggiore"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/06/assisi/thumbnails/img_20220603_134558.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:30ex" title="In front of Rocca Maggiore"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Today the others went by car to Deruta, and I stayed home because our car holds
only 5 persons. Which suited me well because the &lt;a class="reference external" href="https://hw.saffre-rumma.net/sc/talgud/about/#term-sinoditiim"&gt;sinoditiim&lt;/a&gt; is reaching a
point where important decisions need to be done.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also bitte betet mit uns für eine synodale Kirche und dass ich mit den anderen
Esten einen sinnvollen Beitrag dazu hinkriege.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0604.html</guid><pubDate>Sat, 04 Jun 2022 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Abflug in Tallinn</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0526.html</link><description>&lt;section id="abflug-in-tallinn"&gt;
&lt;h1&gt;Abflug in Tallinn&lt;a class="headerlink" href="#abflug-in-tallinn" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 26. Mai 2022&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Iiris und ich warten im Tallinner Flughafen darauf, unseren Koffer abzugeben. Um
16:45 fliegen wir los. Um 20:43 oder 21:43 Uhr kommen wir im Eupener Bahnhof an.
Wenn alles gut geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Iiris ist es das erste Mal, dass sie ohne Mama ihre Koffer packen musste.
Aber wir haben das gemeinsam gut hingekriegt. Simon hat uns in seinem Auto,
dessen Lenkrad rechts ist, zum Flughafen gebracht. Er wird unsere Wohnung noch
bis Anfang Juni hinein nutzen. Aber jetzt lasse ich euch, denn der Checkin ist
eröffnet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc mit Iiris&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/05/20220526_141910.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/05/20220526_141910.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/05/thumbnails/20220526_141910.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/05/20220526_141910.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0526.html</guid><pubDate>Thu, 26 May 2022 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Ly ist in Eupen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0519.html</link><description>&lt;section id="ly-ist-in-eupen"&gt;
&lt;h1&gt;Ly ist in Eupen&lt;a class="headerlink" href="#ly-ist-in-eupen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 19. Mai 2022&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;oh je, meine Frau ist schon seit drei Tagen in Eupen, und ich finde erst jetzt
die Zeit, es euch zu erzählen!  Jawohl, seit Sonntagabend wohnt sie in Nispert
bei Johannes und Gaby. Die beiden haben &lt;a class="reference internal" href="../2016/0518.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;seit 2016&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; noch
jedesmal zwei Zimmer für uns frei gehabt, wenn wir nach Eupen kamen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Theoretisch kommen Iiris und ich am &lt;strong&gt;26. Mai&lt;/strong&gt; hinterher und werden um 20:43 am
Eupener Bahnhof aus dem Zug steigen. Am &lt;strong&gt;12. Juni&lt;/strong&gt; fliegt Ly wieder zurück
nach Tallinn, Iiris und ich tun das Gleiche am &lt;strong&gt;24. Juni&lt;/strong&gt;. Und dann ist der
Spuk schon wieder vorbei. Vom &lt;strong&gt;31. Mai bis zum 8. Juni&lt;/strong&gt; fahren wir außerdem
mal kurz nach Italien, um Mari zu besuchen, die ja dort seit März &lt;a class="reference internal" href="0302.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;wie
erwähnt&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; für sechs Monate als Freiwillige auf einem Bio-Bauernhof
arbeitet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also &amp;#64;Ostbelgier: meldet euch, wenn ihr uns noch mal live sehen wollt. Unser
Agenda während dieser Zeit wird wie immer recht dynamisch sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weiterlesen solltet ihr nur, wenn ihr nichts Besseres zu tun habt.&lt;/p&gt;
&lt;section id="prophezeiung"&gt;
&lt;h2&gt;Prophezeiung&lt;a class="headerlink" href="#prophezeiung" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Nach &lt;strong&gt;Italien&lt;/strong&gt; fahren wir mit Maris Patentante und unserem Trauzeugen in deren
Auto. Drei Tage lang werden wir dann mit Mari die Gegend von &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Passignano_sul_Trasimeno"&gt;Passignano sul
Trasimeno&lt;/a&gt; erkunden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Passignano liegt nicht weit von &lt;strong&gt;Assisi&lt;/strong&gt;. Schon bei unseren ersten
Planungsversammlungen im März hatte ich den anderen prophezeit, dass wir an
einem der drei Tage in dieses Städchen fahren werden.   In den vergangenen Tagen
sind diesebezüglich mindestens zwei erstaunliche Zufälle passiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorigen Sonntag habe ich den ersten Limerick meines Lebens geschrieben, und wie
zufällig reimt der sich auf Assisi:&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;There was a young man in Assisi&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Who found that his life was too easy.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;One day he escaped&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;From home almost naked&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;And people thought he was freezy.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Und kurz nachdem ich das geschrieben hatte, gab mir eine Nachbarin hier in
Tallinn den Tipp, wir sollten in Assisi unbedingt die Eisdiele vor der &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Santa_Maria_sopra_Minerva_(Assisi)"&gt;Santa
Maria sopra Minerva&lt;/a&gt; testen
gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Na wenn das mal keine göttlichen Bestätigungen meiner Prophezeihung sind.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="soziale-distanz"&gt;
&lt;h2&gt;Soziale Distanz&lt;a class="headerlink" href="#soziale-distanz" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der Begriff &lt;strong&gt;social distance&lt;/strong&gt; ist zweideutig. Man kann das als &lt;em&gt;Distanz
in sozialer Hinsicht&lt;/em&gt; verstehen und dazu werden lassen, oder man kann es im
Gegenteil als &lt;em&gt;räumliche Distanz, die trotzdem sozial bleibt&lt;/em&gt; verstehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für diese zweite Deutung, die mir sympathischer ist, haben Ly und ich vorgestern
ein anschauliches Beispiel erlebt: wir haben es trotz einer Distanz von 3000
Kilometern geschafft, gemeinsam Maris Zimmer freizuräumen, damit es während
Maris Abwesenheit als Gästezimmer fungieren kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das kam so.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mari hatte ihr Zimmer vor ihrer Abreise nach Italien ordentlich zusammengeräumt,
damit wir gelegentlich jemanden darin schlafen lassen können. Aber schon wenige
Wochen später war ihr Zimmer wieder voll mit dem, was man in Eupen als „Kram“
bezeichnet. Ihr müsst zunächst wissen, dass wenn ein Mann wie ich mit einer Frau
wie Ly verheiratet ist, dann bleibt kein Quadratmeter eurer Wohnung länger als
ein paar Wochen leer. Das ist einfach ein Naturgesetz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann müsst ihr wissen, dass ich vor einigen Wochen einen neuen &lt;a class="reference external" href="https://hw.saffre-rumma.net/talks/friends/"&gt;Freund&lt;/a&gt; bekommen habe, einen 50-jährigen
Engländer, der sich in Estland verliebt hat und hier Fuß fassen möchte.
Unvorsichtigerweise hatte er seinen Mietvertrag beendet, bevor er seine nächste
Wohnung gefunden hatte. Es ist zur Zeit aber nicht einfach, in Tallinn eine
Wohnung zu finden, weil die meisten davon voller Ukrainer sind. Deshalb hatte er
Mitte April drei Nächte lang auf &lt;a class="reference internal" href="0225.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;unserem neuen Sofa&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;
geschlafen, bevor er ins Hotel &lt;a class="reference external" href="http://www.heltan.ee/#hostel"&gt;Zum Hirschpark&lt;/a&gt;
in Vigala umzog. Das ist zwar anderthalb Autostunden von Tallinn weg, aber
wenigstens bezahlbar.
In Vigala zog er Mitte Mai wieder aus, weil das ihm dann doch zu weit weg von
Tallinn war. Weil er schon Anfang Juni wieder für einige Wochen nach England
muss, nahm er sich für die drei Wochen ein &lt;a class="reference external" href="https://de.airbnb.com/tallinn-estonia/stays"&gt;Zimmer über AirBNB&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als höflicher Engländer hatte er gar nicht erst nach unserer Couch gefragt. Die
hätte er auch nicht bekommen, denn schon die drei Tage im April waren nur
möglich gewesen, weil Ly zu diesem Zeitpunkt gerade in Vigala war. Kein normaler
Este teilt seine Wohnung freiwillig mit einem Fremden. Das ist ein weiteres
Naturgesetz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber weil Ly am 15. Mai nach Belgien flog und Iiris keine ganz normale Estin
ist, sagte ich zu ihm „Spar dir das Hotel, komm zu uns wohnen, ich räum dir
Maris Zimmer frei, dann brauchst du nicht drei Wochen lang auf dem Sofa zu
schlafen.“ Als er dann am Montagabend einzog, machte ich mich sofort daran, den
„Kram“ in Maris Zimmer aufzuräumen. Eine Stunde später meinte er „Sorry, Luc,
ich muss jetzt schlafen“, legte sich aufs Sofa und schlief ein. Und mir dämmerte
langsam, dass ich ohne Lys Hilfe keine Chance hatte, dieses Zimmer freigeräumt
zu bekommen. So machte ich folgendes Foto, mit dessen Hilfe Ly und ich am
nächsten Tag telefonisch überlegen konnten, welcher Kram wohin gehört.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/05/img_20220517_074529.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/05/img_20220517_074529.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/05/thumbnails/img_20220517_074529.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/05/img_20220517_074529.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="asoziale-reisezeit"&gt;
&lt;h2&gt;Asoziale Reisezeit&lt;a class="headerlink" href="#asoziale-reisezeit" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das Datum unseres Besuchs in Eupen ist für Iiris leider eher &lt;strong&gt;asozial&lt;/strong&gt;.
Jugendliche in Ostbelgien haben aus schulischen Gründen im Juni wenig Zeit übrig
für neue Bekanntschaften. Das war für uns natürlich trotzdem kein Grund, nach
einem anderen Datum zu suchen. Wir beten einfach besonders ausdrücklich dafür,
dass das Ganze für sie trotzdem eine soziale Bereicherung wird. Und ihre beiden
sozialen Hauptziele, nämlich die Oma und die Schwester, die sind ja auch für
Iiris sozusagen sicher.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="schlussworte"&gt;
&lt;h2&gt;Schlussworte&lt;a class="headerlink" href="#schlussworte" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Hier in Tallinn genießen auch wir inzwischen den Frühling.
Morgens um vier geht die Sonne auf,
so dass ich meine erste Tagesschicht nicht mehr im Dunkeln mache.
Iiris hat im Wahrscheinlichkeitsrechnen gelernt,
dass der Casinobesitzer beim Roulette am meisten verdient.
Vorgestern abend habe ich &lt;a class="reference external" href="https://luc.lino-framework.org/blog/2022/0517.html"&gt;einen Chef für Lino&lt;/a&gt;
gesucht und nicht gefunden, dafür
aber mehrere interessante Gespräche mit anderen Programmierern gehabt.
Gestern morgen hat mein Limerick
&lt;a class="reference external" href="https://hw.saffre-rumma.net/blog/2022/0518_0352/"&gt;noch ein Schwesterchen bekommen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber ansonsten geht es uns gut. Liebe Grüße aus Tallinn von&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Iiris und Luc&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0519.html</guid><pubDate>Thu, 19 May 2022 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Mittwoch, 18. Mai 2022</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0518.html</link><description>&lt;section id="mittwoch-18-mai-2022"&gt;
&lt;h1&gt;Mittwoch, 18. Mai 2022&lt;a class="headerlink" href="#mittwoch-18-mai-2022" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Der Rundbrief hat dann doch noch einen ganzen Tag gedauert.
Resultat ist her: &lt;a class="reference internal" href="0519.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Ly ist in Eupen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0518.html</guid><pubDate>Wed, 18 May 2022 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Maris Geburtstag in Italien</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0406.html</link><description>&lt;section id="maris-geburtstag-in-italien"&gt;
&lt;h1&gt;Maris Geburtstag in Italien&lt;a class="headerlink" href="#maris-geburtstag-in-italien" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 6. April 2022&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;falls dies der erste Rundbrief ist, den du seit Langem liest, dann antworte mal
kurz darauf, denn das wäre die Bestätigung, dass unser Systemverwalter Hannes
endlich die Ursache für unsere Probleme mit unserem Mailserver gefunden hat.
Einen eigenen Mailserver zu betreiben ist theoretisch ganz einfach, aber in
Wirklichkeit etwas komplizierter. Die Herausforderung besteht dain, andere
Mailserver davon zu überzeugen, dass man kein Spammer ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute abend findet in Tallinn eine kleine Versammlung statt, bei der sich
–vielleicht– entscheiden wird, was aus meinem &lt;a class="reference external" href="https://hw.saffre-rumma.net/sc/report/"&gt;Brief an den Papst&lt;/a&gt; wird. Betet für die Kirche in
Estland, dass sie synodal wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gestern hatte Mari Geburtstag. Wir hatten ihr am Abend zuvor in unserem privaten
Aufnahmestudio einen &lt;a class="reference external" href="https://youtu.be/gZwkrhaf7TA"&gt;Videogruß&lt;/a&gt; produziert,
den ich ihr am frühen Morgen zuschickte:&lt;/p&gt;
&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/gZwkrhaf7TA" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Abends hatten wir eine kurze Videositzung, bei der meine Damen über Schutz vor
Sonnenstrahlen fachsimpelten. Nicht zuletzt wegen ihres auffallenden Sonnenhutes
hat Mari von den anderen Freiwilligen den Spitznamen „Nuuskmõmmik“  (&lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Snufkin"&gt;Snufkin&lt;/a&gt;) bekommen. Unsere Sitzung wurde
unterbrochen, weil auch Maris Mitbewohner ihr zum Geburtstag gratulieren
wollten.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/04/screenshot_from_2022-04-05_21-15-33.png"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/04/screenshot_from_2022-04-05_21-15-33.png"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/04/thumbnails/screenshot_from_2022-04-05_21-15-33.png" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/04/screenshot_from_2022-04-05_21-15-33.png"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/04/screenshot_from_2022-04-05_21-17-52.png"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/04/screenshot_from_2022-04-05_21-17-52.png"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/04/thumbnails/screenshot_from_2022-04-05_21-17-52.png" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/04/screenshot_from_2022-04-05_21-17-52.png"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/04/screenshot_from_2022-04-05_21-24-47.png"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/04/screenshot_from_2022-04-05_21-24-47.png"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/04/thumbnails/screenshot_from_2022-04-05_21-24-47.png" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/04/screenshot_from_2022-04-05_21-24-47.png"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/04/screenshot_from_2022-04-05_21-25-48.png"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/04/screenshot_from_2022-04-05_21-25-48.png"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/04/thumbnails/screenshot_from_2022-04-05_21-25-48.png" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/04/screenshot_from_2022-04-05_21-25-48.png"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Ich wünsche euch, dass ihr euch möglichst oft mindestens so &lt;a class="reference external" href="https://hw.saffre-rumma.net/blog/2022/0403_1942/"&gt;glücklich&lt;/a&gt; fühlt wie Mari gestern
abend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Grüße aus Tallinn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;p class="rubric"&gt;Reaktionen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Upps, faktischer Fehler: den Spitznamen „Nuuskmõmmik“ hat Mari nicht von den
anderen Freiwilligen bekommen (wer kennt schon die Moomins in Italien?), sondern
der ist erst während unseres Gesprächs entstanden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Freund reagierte (und ich wollte es nicht gesagt haben, aber fürchte, dass
es stimmt): Einen Mailserver zu betreiben ist ganz einfach. Es gibt lediglich
zwei Firmen, die E-Mail als Dienst kaputtmachen und die von Dir genannten
Probleme machen. Das sind Google und Microsoft. Oder weißt Du noch von anderen
Firmen, die E-Mail kaputt machen weil sie nur ihren eigenen Kram unterstützen?&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0406.html</guid><pubDate>Wed, 06 Apr 2022 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Suche Unterkunft für Ly in Eupen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0401.html</link><description>&lt;section id="suche-unterkunft-fur-ly-in-eupen"&gt;
&lt;h1&gt;Suche Unterkunft für Ly in Eupen&lt;a class="headerlink" href="#suche-unterkunft-fur-ly-in-eupen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 1. April 2022&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ly wird ab Mitte Mai zwei Wochen Praktikum in Eupen machen. Wer kann und will
ihr während dieser Zeit Unterkunft anbieten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie macht ihr Atelier bei Lynn Schoonbroodt im Atelier Drehmoment.  Dass Lynn
Schoonbroodt überhaupt existiert, haben wir erst kürzlich erfahren.&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.atelier-drehmoment.be/"&gt;https://www.atelier-drehmoment.be/&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;a class="reference external" href="https://brf.be/regional/1570890/"&gt;https://brf.be/regional/1570890/&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Nach den zwei Wochen wird es lustig, denn dann kommen Iiris und ich hinterher,
um zunächst einige Tage alle drei in Eupen zu sein und dann mal kurz für eine
Woche Mari in Italien zu  besuchen. Wenn wir Anfang Juni aus Italien zurück
sind, bleiben Ly und Iiris voraussichtlich noch eine oder zwei Wochen in Eupen
und fliegen Mitte Juni wieder nach Estland. Ich selber werde voraussichtlich
danach noch etwas länger in Eupen bleiben (wie lange genau, hängt von meiner
Mutter und von Lino ab).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bezüglich Ukraine bete ich für Abrüstung, aber bisher habe ich noch
niemanden gefunden, der mitbetet:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://hw.saffre-rumma.net/talks/disarmament/"&gt;https://hw.saffre-rumma.net/talks/disarmament/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gestern habe ich „meinen Brief an den Papst“ endlich abgeschickt. Der hat mich
viel Zeit gekostet, aber ich habe viel dabei gelernt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://hw.saffre-rumma.net/blog/2022/0331_2021/"&gt;https://hw.saffre-rumma.net/blog/2022/0331_2021/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Davon abgesehen geht es uns gut, und zwar selbst heute ganz ohne Scherz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0401.html</guid><pubDate>Fri, 01 Apr 2022 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Sonntag, 13. März 2022</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0313.html</link><description>&lt;section id="sonntag-13-marz-2022"&gt;
&lt;h1&gt;Sonntag, 13. März 2022&lt;a class="headerlink" href="#sonntag-13-marz-2022" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Heute habe ich die &lt;a class="reference internal" href="../../reden/familie.html#familie-liebesgeschichte"&gt;&lt;span class="std std-ref"&gt;Liebesgeschichte meiner Eltern&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; um einen „Nachtrag“ erweitert. Denn gestern fand
nach fast einem Jahr Planung und Hin und Her endlich der besagte langersehnte
Besuch statt. Es war eine Autofahrt von 250 Km und Eisenbahn kam nicht in Frage,
weil meine Mutter kaum noch gehen kann. Danke an Bruno Q. (Chauffeur), Tante
Stubbes (Begleiterin) und Christine (Tochter von Léon).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch ohne Mari läuft unser Leben weiter. Wir bewohnen weiterhin zwei Häuser, was
zu gelegentlichen Umzügen führt. Hier sieht man Iiris in einem Subway nach einer
Fahrt mit Papa von Vigala nach Tallinn.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/03/img_20220306_161228.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/03/img_20220306_161228.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/03/thumbnails/img_20220306_161228.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/03/img_20220306_161228.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Am 8. März gedenken die Esten weniger irgendwelcher fehlender Rechte für Frauen,
sondern der Frauen als solchen. Eine Gelegenheit für alle Männer, mal nett zu
allen Frauen sein.  Die Tallinner Sozialdemokraten verteilen an diesem Tag
traditionell einen &lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/Kringel"&gt;Kringel&lt;/a&gt; an alle
Kindergärten. Das war für mich quasi das erste Mal, dass ich in der Partei aktiv
mitmische. Ich fuhr mit dem Stadtteilbürgermeister von &lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/N%C3%B5mme"&gt;Nõmme&lt;/a&gt; morgens ins Stadtzentrum, um die
10 Kringel für Nõmme abzuholen. Zwei davon bekam ich anvertraut, um sie an ihren
Bestimmungsort zu bringen. Dadurch bekam ich den Kindergarten von Piiri von
innen zu sehen und durfte bei einem Kaffee und einem Stück von meinem Kringel in
der Küche mit den beiden Hilfskräften plaudern. Fand ich nett.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/03/img_20220308_080546.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/03/img_20220308_080546.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/03/thumbnails/img_20220308_080546.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/03/img_20220308_080546.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0313.html</guid><pubDate>Sun, 13 Mar 2022 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Mittwoch, 2. März 2022</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0302.html</link><description>&lt;section id="mittwoch-2-marz-2022"&gt;
&lt;h1&gt;Mittwoch, 2. März 2022&lt;a class="headerlink" href="#mittwoch-2-marz-2022" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Die vorläufig letzten Fotos von Mari in Estland:&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/03/img_20220302_034605.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/03/img_20220302_034605.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/03/thumbnails/img_20220302_034605.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/03/img_20220302_034605.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/03/img_20220302_034644.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/03/img_20220302_034644.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/03/thumbnails/img_20220302_034644.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/03/img_20220302_034644.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;In den kommenden sechs Monaten lautet ihre Postadresse:&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;La Buona Terra&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Via Campagna 26&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Passignano sul Trasimeno, 06065&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Perugia, Italia&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Siehe auch &lt;a class="reference internal" href="0225.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Nationalfeiertag mit Korona, Krieg und Karneval&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Vermittlerorganisation ist &lt;a class="reference external" href="https://associazionekora.it/contacts/"&gt;Associazione di Promozione
Sociale Kora&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0302.html</guid><pubDate>Wed, 02 Mar 2022 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Nationalfeiertag mit Korona, Krieg und Karneval</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0225.html</link><description>&lt;section id="nationalfeiertag-mit-korona-krieg-und-karneval"&gt;
&lt;h1&gt;Nationalfeiertag mit Korona, Krieg und Karneval&lt;a class="headerlink" href="#nationalfeiertag-mit-korona-krieg-und-karneval" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 25. Februar 2022&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;bevor ich’s vergesse: am Aschermittwoch fliegt Mari nach Italien, um für 10
Monate als Freiwillige auf einem Bio-Bauernhof in &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Perugia"&gt;Perugia&lt;/a&gt; zu arbeiten. Der Austausch wird vom
&lt;a class="reference external" href="https://europa.eu/youth/solidarity/mission_en"&gt;Europäischen Solidaritätskorps&lt;/a&gt; gefördert. Sie freut sich
riesig und zählt schon die Tage. Betet mit uns, dass alles gut klappt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber was ich eigentlich erzählen wollte.  Gestern feierte die Republik Estland
ihren 104. Geburtstag. Ich war dieses Jahr beim feierlichen Flaggehissen beim
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Langer_Hermann"&gt;Langen Hermann&lt;/a&gt; in Tallinn
dabei. Parlamentspräsident &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCri_Ratas"&gt;Jüri Ratas&lt;/a&gt; begann seine Ansprache mit
der Nachricht, dass Russland die Ukraine angegriffen hat. &lt;a class="reference external" href="https://www.err.ee/1608509981/fotod-ja-video-pidulik-riigilipu-heiskamine-pika-hermanni-torni"&gt;Fotos und Video vom
Nationalfeiertag&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach den beiden kurzen Reden wurden Heimatlieder gesungen. Heimatlieder sind ja
vom Stil her sehr karnevalistisch.  Während ich also Worte wie „Vaterland“,
„Treue“ sang, dachte ich unweigerlich daran, dass in meiner eigenen Heimat heute
ganz ähnliche Lieder aus ganz anderen Gründen gesungen werden. Das fand ich
tröstlich bis mir einfiel, dass die ja in diesem Jahr auch wieder ausfallen
wegen Korona. Ja, der Karneval vor dem Eupener Rathaus scheint auch dieses Jahr
wieder ziemlich mager gewesen zu sein. Freut mich, dass die Altweiber trotzdem
das Beste draus machen (&lt;a class="reference external" href="https://brf.be/regional/1578451/"&gt;brf.be&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach der Zeremonie am Langen Hermann sprach ich mit einigen neuen Freunden in
der Sozialdemokratischen Partei über diverse Themen: über meine Idee des
vertrauensbasierten Wahlsystems (&lt;a class="reference external" href="https://hw.saffre-rumma.net/ccv/"&gt;Continuous Cascaded Voting&lt;/a&gt;), über die russischsprachigen Esten (und ob
Estland da von Ostbelgien was lernen könnte) sowie –mal wieder– über
Homosexuelle in der Kirche. Eine junge Lesbin war nämlich auch da und erzählte
mir, dass ein orthodoxer Priester ihr erklärt habe, sie sei in der Kirche nicht
willkommen. Ich meinte daraufhin, dass der Papst das anders sieht:
Homosexuelle sind seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil sehr willkommen in der
Kirche, aber sollen sich nicht lebenslänglich binden. Vielleicht sollte der
Papst ein bisschen klarer sagen, dass die Sündenböcke nicht diejenigen sind,
über die man sich streitet, sondern diejenigen, die Öl ins Feuer schütten, um an
Streit Geld zu verdienen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach diesen Gesprächen nahm ich teil an einem kurzen Gottesdienst im Freien vor
dem Gedenkstein des Baltenregiments, das von 1918 bis 1920 mitgekämpft hatte
beim Freiheitskriegs Estlands. Wir hörten die Geschichte von Kain, der seinen
Bruder Abel erschlug, weil dessen Feuerchen besser brannte als seines. Und eine
Rede von Jesus, der arme, ungebildete, friedensstiftende und barmherzige Leute
seligspricht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Parade und sonstigen Reden ersparte ich mir, so dass ich gegen 10 Uhr wieder
zu Hause war, als meine Damen gerade aufwachten. Den Rest des Tages verbrachten
wir zu viert in Tallinn. Ein feierliches Raclette zum Brunch und abends noch ein
deftiges Abendessen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dazwischen machten wir einen richtigen Familien-Sonntagsspaziergang, bei dem mir
aus unerklärlichem Grund ständig &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=U8IVZPt2urs"&gt;ein Lied von Franz-Joseph Degenhardt&lt;/a&gt; im Kopf herumgeisterte.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/02/img_20220224_164223.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/02/img_20220224_164223.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/02/thumbnails/img_20220224_164223.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/02/img_20220224_164223.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/02/img_20220224_165142.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/02/img_20220224_165142.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/02/thumbnails/img_20220224_165142.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/02/img_20220224_165142.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Ich versuchte gestern auch zu verstehen, wie es in der Ukraine so weit gekommen
ist, und fand zwei Artikel aus dem Vatikan am einleuchtendsten (&lt;a class="reference external" href="https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2022-02/oesterreich-ukraine-orthodoxe-kirche-konflikt-winkler.html"&gt;Ukrainekrise
verschärft orthodoxen Kirchenkonflikt&lt;/a&gt;
und &lt;a class="reference external" href="https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2022-02/regina-elsner-ukraine-russland-krieg-religion-orthodox-kyrill.html"&gt;Putin, der Einmarsch und die Religion&lt;/a&gt;)
Ja, dass die Orthodoxe Kirche auch in Estland eigentlich zwei sehr verschiedene
Kirchen sind, hatte ich schon vor zwei Jahren hautnah erlebt: &lt;a class="reference external" href="https://hw.saffre-rumma.net/blog/2020/0221/"&gt;Practising
religion in Estonia&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor dem Abendessen fragte ich meine Mutter am Telefon, was sie bezüglich der
Ukraine unternehmen würde, wenn sie Königin von Europa wäre. Wir beide
überlegten, wie man in so einer Situation &lt;a class="reference external" href="https://religion.orf.at/v3/radio/stories/2822162/"&gt;die andere Backe hinhalten&lt;/a&gt; könnte. Dabei kam mir die
Idee, dass eigentlich die UNO die Verteilung der Territorien an die Regierungen
regeln müsste. So wie die WHO entscheidet, wann sie eine Pandemie ausruft,
hätten wir eine WTA („World Territorial Authority“). Und wenn eine Regierung
findet, dass sie eine bestimmte Region besser verwalten kann als ihr
Nachbarstaat, dann stellt sie einen Antrag an die WTA, die Soziologen und
sonstigen Experten untersuchen die Sache und schreiben dann ein Gutachten, und
danach wird sich dann gerichtet. Wäre doch eindeutig kostengünstiger als Krieg.
Ist doch ganz einfach, oder?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Abschluss des Tages schauen wir alle gemeinsam den Film &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Das_fliegende_Klassenzimmer_%282003%29"&gt;Das fliegende
Klassenzimmer (2003)&lt;/a&gt;. Das
war übrigens der erste Film, den wir auf unserem neuen Sofa schauten, das eine
eigene Geschichte wert wäre über Hartnäckigkeit und Nachgiebigkeit bei
kontroversen Entscheidungen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/02/img_20220224_205327.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/02/img_20220224_205327.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/02/thumbnails/img_20220224_205327.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/02/img_20220224_205327.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/02/img_20220219_100807.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2022/02/img_20220219_100807.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2022/02/thumbnails/img_20220219_100807.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2022/02/img_20220219_100807.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Aber ansonsten geht es uns gut und wir senden liebe Grüße!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc, Ly, Mari und Iiris&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0225.html</guid><pubDate>Fri, 25 Feb 2022 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Alles Gute für 2022</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0106.html</link><description>&lt;section id="alles-gute-fur-2022"&gt;
&lt;h1&gt;Alles Gute für 2022&lt;a class="headerlink" href="#alles-gute-fur-2022" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 6. Januar 2022&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ich wünsche euch alles Gute im Jahr 2022 und hoffe, dass ihr für 2021 zumindest
unterm Strich dankbar sein könnt. Heute ist Dreikönigstag, und zumindest in
Estland heißt es, dass man danach keine Neujahrswünsche mehr aussprechen darf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bete für uns alle: Komm, Heiliger Geist, zeige uns deine Schönheit, die in
allen Völkern der Erde aufscheint, damit wir entdecken, dass sie alle wichtig
sind, dass alle notwendig sind, dass sie verschiedene Gesichter der einen
Menschheit sind, die du liebst. (Preisfrage: woher stammen diese Worte? ;-)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Uns geht es super hier in Tallinn und Vigala. Ich würde das ja gerne noch etwas
präzisieren, aber heute wird unser nächster Rundbrief nicht mehr fertig. Wir
arbeiten daran.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also hoffentlich bis demnächst.&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Luc&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;&lt;a class="reference external" href="https://luc.lino-framework.org/about"&gt;https://luc.lino-framework.org/about&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2022/0106.html</guid><pubDate>Thu, 06 Jan 2022 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Weihnachtsrede</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2021/1224.html</link><description>&lt;section id="weihnachtsrede"&gt;
&lt;h1&gt;Weihnachtsrede&lt;a class="headerlink" href="#weihnachtsrede" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 24. Dezember 2021&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;gerade rechtzeitig für den Heiligabend habe ich euch eine Weihnachtsrede
geschrieben, die könnt ihr zum Beispiel im Kreis eurer Lieben vorlesen, falls es
euch langweilig werden sollte. Ihr findet sie auch online unter
&lt;a class="reference external" href="https://luc.saffre-rumma.net"&gt;https://luc.saffre-rumma.net&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle Jahre wieder kommt die Weihnachtszeit. Da versuchen wir uns vorzustellen,
wie Gott uns besuchen kommt: ein Menschenleben lang aus der Ewigkeit hinein in
die Geschichte, aus der unsichtbaren Welt hinein in die sichtbare Welt. Das ist
schwer zu erklären, weil es in einer „modernen“ Zivilisation scheinbar dem
gesunden Menschenverstand widerspricht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber ich hatte dieses Jahr die Ehre, ein exklusives Interview mit dem Lieben
Gott darüber zu führen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich: Wie kamst du eigentlich auf die Idee, selber auf die Erde zu kommen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gott: Weil ihr mich ja ständig falsch versteht. Da rede ich euch direkt ins Herz
hinein, man könnte meinen, dass das ein zuverlässiger Kommunikationskanal sei,
aber was macht ihr? Ihr hört einfach nicht hin!  Ab und zu horcht ein Hellseher
auf und ahnt was, aber wenn er es dann den anderen erzählt, wird er bestenfalls
ausgelacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich: Ja, was für eine Schande!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gott: Oh nein, so habe ich das nicht gemeint. Ihr seid keine Schande, ihr seid
immerhin die Krone meiner Schöpfung, mein geliebtes Ebenbild. Ich sehe das
realistisch: es geht ja gar nicht anders. Ihr habt ja nur ein Leben, ein Herz,
ein Gehirn. Natürlich passt die ganze Wahrheit da nicht rein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich: Aber deshalb haben doch eigentlich die Heilige Schrift, oder?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gott: Heilige Schriften sind auch nur Schriften. Das ist wie mit dem
Telefonspiel: ich sage einem von euch was, der schreibt das auf, was er
verstanden hat, und der nächste liest das dann und meint, ich hätte das so
gesagt. Statt direkt auf mich zu hören. Heilige Schriften nützen nur was, wenn
ihr sie richtig benutzt: das sind Beispiele von anderen Menschen, die auf mich
gehört haben. Sie zeigt euch, wie ihr auf das hören könnt, was &lt;em&gt;ich&lt;/em&gt; euch sage.
Aber aus Bequemlichkeit oder Unsicherheit lasst ihr oft andere darin lesen und
hört dann, was &lt;em&gt;die&lt;/em&gt; euch sagen. Das geht nie lange gut. Ihr müsst schon jeder
selber auf mich hören.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich : Und da hast du dir überlegt, mal persönlich zu uns zu kommen, um uns das
zu erklären?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gott: Genau. Indem ich einer von euch wurde. Wenn ich als Mensch aus Fleisch und
Blut zu euch rede und nicht als Buch, dann habt ihr es leichter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich: Ja, das hören wir jedes Jahr in der Kirche: Gott ist Mensch geworden. Das
ist doch nichts Neues.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gott: Von wegen! Das ist gerade mal 2000 Jahre alt! Darauf musste man erst mal
kommen! Den Coup habe ich Jahrtausende lang vorbereitet und angekündigt.
Immanuel, Messias, Gottesknecht und all diese Geschichten. Die Menschen haben
richtig lang auf mich warten müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich: Zu dumm, dass die Leute dich dann nur 30 Jahre lang haben reden lassen,
bevor sie dich ans Kreuz genagelt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gott: Das war nicht dumm, das musste so sein. Ich kann ja nicht ständig nur als
Mensch mit euch herumlaufen. Und es ging ja nicht nur darum, wie ihr mich besser
verstehen könnt, sondern um meine Botschaft als solche: die Frohe Botschaft, von
der die Engel singen, ist ja: dass ihr weder Sünde noch Tod zu fürchten braucht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich: Aber hättest du das alles nicht ein bisschen erwartungsgemäßer einrichten
können? Mit etwas mehr Würde? So wie man es von einem Gott erwartet? In eine
renommierte Familie geboren werden statt als uneheliches Kind? Als erfolgreicher
Star statt als umstrittener Wanderprediger? Als ein Held im Kampf sterben statt
als Verbrecher am Kreuz hingerichttet werden? Dann hätten wir es heute viel
leichter, deine Frohe Botschaft zu verkaufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gott: Ihr sollt sie nicht &lt;em&gt;verkaufen&lt;/em&gt;, sondern &lt;em&gt;verschenken&lt;/em&gt;.
Und zwar an die, die sie brauchen: Ausgestoßene, Verlierer, Verbrecher, Einsame, Depressive.
Und die gibt es in allen Gesellschaftsschichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich: Ojemine! Es gibt viel zu tun!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gott: Das kannst du sagen. Ihr braucht jeden einzelnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich: Ich glaube, das reicht für meine Freunde dieses Jahr. Hast du zum Abschluss
nicht noch einen schnellen Tipp zum Thema Corona, Krieg und Klimawandel? Wie wir
mit den aktuellen Sorgen der Welt umgehen sollen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gott: Wie gesagt: Liebt die Welt wie sie ist und liebt einander wie ihr seid.
Für genauere Anweisungen empfehle ich das Buch
„Über die Geschwisterlichkeit und die soziale Freundschaft“
von Papst Franziskus (&lt;a class="reference external" href="https://www.vatican.va/content/francesco/de/encyclicals/documents/papa-francesco_20201003_enciclica-fratelli-tutti.html"&gt;Fratelli Tutti&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich: Gott sei Dank für dieses Gespräch :-)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gott: Keine Ursache, ihr wisst doch, dass ich jederzeit für jeden erreichbar
bin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ende der Rede. Ansonsten geht es uns gut. Vielleicht schaffen wir über die
Feiertage einen Rundbrief mit Details aus dem Nähkästchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein gesegnetes Weihnachtsfest wünschen aus Vigala&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Iiris, Mari, Ly und Luc&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2021/1224.html</guid><pubDate>Fri, 24 Dec 2021 12:03:00 +0200</pubDate></item><item><title>Prinzipiell prinzipienlos</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2021/1221.html</link><description>&lt;section id="prinzipiell-prinzipienlos"&gt;
&lt;h1&gt;Prinzipiell prinzipienlos&lt;a class="headerlink" href="#prinzipiell-prinzipienlos" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dienstag, 21. Dezember 2021&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine der Grundbotschaften des Evangeliums, die durch den Staub zweier
Jahrtausende reichlich verdeckt ist, ist die Aussage, dass Gott unser einziger
Herr ist und wir menschlichen Herren niemals gänzlich vertrauen sollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wobei das Wort „Gott“ im vorigen Satz &lt;em&gt;definitiv undefiniert&lt;/em&gt; ist,
verstandesmäßig unfassbar. Jeder Name Gottes bleibt „heilig“, unbegreiflich,
undefinierbar. Wer will, der kann ihn -wie die Christen- Vater, Sohn und
Heiligen Geist nennen. Mancher nennt es lieber einfach nur „Realität“. Kann mir
alles egal sein, solange klar ist, dass es eben keinen Menschen gibt, der besser
als ich zu wissen glaubt, was da genau hinter dem Namen steckt. Wer einen solch
undefinierbaren Gott als seinen Herrn bezeichnet, der sagt letztlich „Keinem
Menschen und keinem Prinzip werde ich jemals blind gehorchen“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Aussage des Evangeliums stellt uns aber vor ein Dilemma. Wir Menschen
möchten -natürlich- unsere Lebenserfahrungen an unsere Kinder und Kindeskinder
weitergeben. Und -natürlich- sind Texte eine unerlässliche Trägersubstanz für
Erfahrungen, die von Generation zu Generation weitergegeben  werden. Aber
geschriebene Texte, Prinzipien, Regeln, und Gesetze sind und bleiben aber immer
das Werk menschlicher Herren. Das Evangelium widerspricht also gewissermaßen
seiner eigenen Institutionalisierung: vertraue auf Gott, nicht auf geschriebene
Texte!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es hat nicht ohne Grund Jahrhunderte gedauert, bis die Kirche sich dann doch zu
einer Heiligen Schrift durchgerungen hatte. Und die Folge dieses kontroversen
Schrittes war spätestens im Mittelalter deutlich sichtbar: nicht mehr Gott,
sondern die Institution der Römisch-Katholischen Kirche wurde verHERRlicht. Aber
das Evangelium lässt sich eben nicht einfangen, deshalb hat es immer wieder
Stimmen gegen Institutionalisierung der Kirche (Klerikalismus) gegeben.
Klerikalismus wird immer eine Erbsünde der Kirche bleiben, eine Sünde, an der
wir keine Schuld haben und die wir nicht ablegen können, sondern mit der wir
leben müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und trotz all des Unheils, das die Kirche angestiftet hat, sehe ich es aus allen
Ecken und Kanten hervorleuchten, höre wie die Steine es rufen: eine Kirche, also
eine Gemeinschaft der Gläubigen, ist trotz dieser ständigen Versuchung
unumgänglich. Kirche muss sein, weil ansonsten jede Generation das Evangelium
neu erfinden müsste. Wenn es keine Musikschulen gäbe, würden nur wenige Menschen
es schaffen, sich eine Geige zu bauen und damit musikalische Botschaften zu
verkünden. Ohne Schulen für Ingenieure und Wissenschaftler wären die meisten
Hilfsmittel unserer Zivilisation nicht denkbar. Ohne Schulen des Evangeliums,
die uns zur Freiheit der Kinder Gottes erziehen, würden die meisten Menschen
sterben, bevor sie die existentiellsten Fragen des Lebens beantwortet hätten.
Ohne Kirche ist die Rettung vor Todesangst und Hölle nicht denkbar, zumindest
nicht für mich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und diese Kirche kann nur katholisch sein, d.h. ganzheitlich und universal, weil
Gott alle Menschen aller Rassen und Kulturen liebt. Es kann einfach nicht sein
–so glaube ich–, dass manche Arten von Menschen oder manche Kulturen besser
wären als andere. Und ich glaube auch, dass diese Kirche apostolisch sein muss,
d.h. dass einzelne Menschen („Apostel“) als Führer „eingesetzt“ werden. Die
apostolische Regierungsform ist undemokratisch, aber sie ist auch nicht
monarchistisch, weil die Apostel über keine weltliche Durchsetzungskraft
verfügen, sondern ihr Amt als Diener der Ihnen Unterstellten ausüben.  Und jeder
Einzelne der Untergebenen hat, wenn er intuitiv ein Problem sieht, das Recht und
sogar die Pflicht, seinem Chef die Meinung zu sagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den folgenden Text von Rudolf Steiner (&lt;a class="reference external" href="https://www.hermetik-international.com/mediathek/historische-schriften-der-mystik/rudolf-steiner-die-idee-der-freiheit/"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)
deute ich als eine Bestätigung des eingangs erwähnten geschichtlichen Staubes:
wer das Evangelium verstanden hat, der muss eine Kirche ablehnen, die zur
klerikalen Institution verkommen ist.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Ich frage keinen Menschen und auch keine Regel: soll ich diese Handlung
ausführen? sondern ich führe sie aus, sobald ich die Idee davon gefasst habe.
Nur dadurch ist sie meine Handlung. Wer nur handelt, weil er bestimmte sittliche
Normen anerkennt, dessen Handlung ist das Ergebnis der in seinem Moralkodex
stehenden Prinzipien. Er ist bloß der Vollstrecker. Er ist ein höherer Automat.
Werfet einen Anlaß zum Handeln in sein Bewusstsein, und alsbald setzt sich das
Räderwerk seiner Moralprinzipien in Bewegung und läuft in gesetzmäßiger Weise
ab, um eine christliche, humane, ihm selbstlos geltende, oder eine Handlung des
kulturgeschichtlichen Fortschrittes zu vollbringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nur wenn ich meiner Liebe zu dem Objekte folge, dann bin ich es selbst, der
handelt. Ich handle auf dieser Stufe der Sittlichkeit nicht, weil ich einen
Herrn über mich anerkenne, nicht die äußere Autorität, nicht eine sogenannte
innere Stimme. Ich erkenne kein äußeres Prinzip meines Handelns an, weil ich in
mir selbst den Grund des Handelns, die Liebe zur Handlung gefunden habe. Ich
prüfe nicht verstandesmäßig, ob meine Handlung gut oder böse ist; ich vollziehe
sie, weil ich sie liebe. Sie wird „gut“, wenn meine in Liebe getauchte Intuition
in der rechten Art in dem intuitiv zu erlebenden Weltzusammenhang drinnensteckt;
„böse“, wenn das nicht der Fall ist.  Ich frage mich auch nicht: wie würde ein
anderer Mensch in meinem Falle handeln? sondern ich handle, wie ich, diese
besondere Individualität, zu wollen mich veranlasst sehe.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Steiner lebte vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil, und wenn ich ich damals
aufgewachsen wäre, wäre ich wahrscheinlich zu ähnlichen Schlüssen wie er
gekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber ich lebe ja hier und heute, deshalb kann ich an die &lt;a class="reference external" href="https://hw.saffre-rumma.net/sc/"&gt;Synodale Kirche&lt;/a&gt; glauben und hoffen, dass die
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Christengemeinschaft"&gt;Christengemeinschaft&lt;/a&gt; an der &lt;a class="reference external" href="https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2021-05/vatikan-synode-kirche-mission-dokument-deutsch-wortlaut.html"&gt;16.
Bischofssynode&lt;/a&gt;
teilnimmt und gehört wird.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2021/1221.html</guid><pubDate>Tue, 21 Dec 2021 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Familienfotos 2021</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2021/1213.html</link><description>&lt;section id="familienfotos-2021"&gt;
&lt;h1&gt;Familienfotos 2021&lt;a class="headerlink" href="#familienfotos-2021" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Montag, 13. Dezember 2021&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/01/20210103_144220.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/01/20210103_144220.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/01/thumbnails/20210103_144220.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/01/20210103_144220.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/01/23_peetruse_paat/img_1822.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/01/23_peetruse_paat/img_1822.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/01/23_peetruse_paat/thumbnails/img_1822.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/01/23_peetruse_paat/img_1822.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/01/30/img_20210130_152608.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/01/30/img_20210130_152608.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/01/30/thumbnails/img_20210130_152608.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/01/30/img_20210130_152608.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/01/30/img_20210130_153452.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/01/30/img_20210130_153452.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/01/30/thumbnails/img_20210130_153452.jpg" style="padding:4px; 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max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/02/img_20210210_115953.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/02/img_20210221_141414.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/02/img_20210221_141414.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/02/thumbnails/img_20210221_141414.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/02/img_20210221_141414.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/02/img_20210222_111311.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/02/img_20210222_111311.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/02/thumbnails/img_20210222_111311.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/02/img_20210222_111311.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/02/img_20210222_111708.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/02/img_20210222_111708.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/02/thumbnails/img_20210222_111708.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/02/img_20210222_111708.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/02/img_20210222_111853.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/02/img_20210222_111853.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/02/thumbnails/img_20210222_111853.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/02/img_20210222_111853.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/04/img_20210224_172901.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/04/img_20210224_172901.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/04/thumbnails/img_20210224_172901.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/04/img_20210224_172901.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/04/img_20210313_165213.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/04/img_20210313_165213.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/04/thumbnails/img_20210313_165213.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/04/img_20210313_165213.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/04/img_20210314_191147.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/04/img_20210314_191147.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/04/thumbnails/img_20210314_191147.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/04/img_20210314_191147.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/04/img_20210324_073251.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/04/img_20210324_073251.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/04/thumbnails/img_20210324_073251.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/04/img_20210324_073251.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/04/img_20210330_151319.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/04/img_20210330_151319.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/04/thumbnails/img_20210330_151319.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/04/img_20210330_151319.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/04/img_20210411_120100.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/04/img_20210411_120100.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/04/thumbnails/img_20210411_120100.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/04/img_20210411_120100.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/04/img_20210427_180333.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/04/img_20210427_180333.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/04/thumbnails/img_20210427_180333.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/04/img_20210427_180333.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/05/img_20210501_095337.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/05/img_20210501_095337.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/05/thumbnails/img_20210501_095337.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/05/img_20210501_095337.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/05/img_20210502_165802.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/05/img_20210502_165802.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/05/thumbnails/img_20210502_165802.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/05/img_20210502_165802.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/05/img_20210509_122915.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/05/img_20210509_122915.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/05/thumbnails/img_20210509_122915.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/05/img_20210509_122915.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/05/img_20210509_123007.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/05/img_20210509_123007.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/05/thumbnails/img_20210509_123007.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/05/img_20210509_123007.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/05/img_20210509_123838.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/05/img_20210509_123838.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/05/thumbnails/img_20210509_123838.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/05/img_20210509_123838.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/05/img_20210509_123925.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/05/img_20210509_123925.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/05/thumbnails/img_20210509_123925.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/05/img_20210509_123925.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/05/img_20210509_132012.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/05/img_20210509_132012.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/05/thumbnails/img_20210509_132012.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/05/img_20210509_132012.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/05/img_20210509_132253.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/05/img_20210509_132253.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/05/thumbnails/img_20210509_132253.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/05/img_20210509_132253.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/05/img_20210515_122919.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/05/img_20210515_122919.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/05/thumbnails/img_20210515_122919.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/05/img_20210515_122919.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/07_tmkk_klassiekskursioon/20210607_161625.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/07_tmkk_klassiekskursioon/20210607_161625.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/07_tmkk_klassiekskursioon/thumbnails/20210607_161625.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/07_tmkk_klassiekskursioon/20210607_161625.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/19/img_20210619_131242.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/19/img_20210619_131242.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/19/thumbnails/img_20210619_131242.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/19/img_20210619_131242.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/19/img_20210619_133428.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/19/img_20210619_133428.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/19/thumbnails/img_20210619_133428.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/19/img_20210619_133428.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/19/img_20210619_135125.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/19/img_20210619_135125.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/19/thumbnails/img_20210619_135125.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/19/img_20210619_135125.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/20/img_20210620_150523.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/20/img_20210620_150523.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/20/thumbnails/img_20210620_150523.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/20/img_20210620_150523.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/22/img_20210622_140044.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/22/img_20210622_140044.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/22/thumbnails/img_20210622_140044.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/22/img_20210622_140044.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/22/img_20210622_140341.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/22/img_20210622_140341.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/22/thumbnails/img_20210622_140341.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/22/img_20210622_140341.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/22/img_20210622_140410.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/22/img_20210622_140410.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/22/thumbnails/img_20210622_140410.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/22/img_20210622_140410.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/23/img_20210623_224233.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/23/img_20210623_224233.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/23/thumbnails/img_20210623_224233.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/23/img_20210623_224233.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/23/img_20210623_225256.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/23/img_20210623_225256.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/23/thumbnails/img_20210623_225256.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/23/img_20210623_225256.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/23/img_20210623_230629.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/23/img_20210623_230629.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/23/thumbnails/img_20210623_230629.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/23/img_20210623_230629.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/24/img_20210624_215103.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/24/img_20210624_215103.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/24/thumbnails/img_20210624_215103.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/24/img_20210624_215103.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/img_20210612_095233.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/img_20210612_095233.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/thumbnails/img_20210612_095233.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/img_20210612_095233.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/img_20210612_100547.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/img_20210612_100547.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/thumbnails/img_20210612_100547.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/img_20210612_100547.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/img_20210612_111451.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/img_20210612_111451.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/thumbnails/img_20210612_111451.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/img_20210612_111451.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/img_20210612_111604.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/img_20210612_111604.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/thumbnails/img_20210612_111604.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/img_20210612_111604.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/img_20210618_162130.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/img_20210618_162130.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/thumbnails/img_20210618_162130.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/img_20210618_162130.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/07/03/img_20210703_115453.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/07/03/img_20210703_115453.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/07/03/thumbnails/img_20210703_115453.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/07/03/img_20210703_115453.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/07/03/img_20210703_115730.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/07/03/img_20210703_115730.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/07/03/thumbnails/img_20210703_115730.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/07/03/img_20210703_115730.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/07/03/img_20210703_120140.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/07/03/img_20210703_120140.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/07/03/thumbnails/img_20210703_120140.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/07/03/img_20210703_120140.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/07/11/img_20210711_115424.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/07/11/img_20210711_115424.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/07/11/thumbnails/img_20210711_115424.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/07/11/img_20210711_115424.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/07/20/img_20210720_181215.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/07/20/img_20210720_181215.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/07/20/thumbnails/img_20210720_181215.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/07/20/img_20210720_181215.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/07/25/img_20210725_133435.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/07/25/img_20210725_133435.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/07/25/thumbnails/img_20210725_133435.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/07/25/img_20210725_133435.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/08/06-08/img_20210807_143754.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/08/06-08/img_20210807_143754.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/08/06-08/thumbnails/img_20210807_143754.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/08/06-08/img_20210807_143754.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/08/06-08/matthias/pxl_20210808_131833390.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/08/06-08/matthias/pxl_20210808_131833390.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/08/06-08/matthias/thumbnails/pxl_20210808_131833390.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/08/06-08/matthias/pxl_20210808_131833390.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/08/img_20210812_191554.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/08/img_20210812_191554.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/08/thumbnails/img_20210812_191554.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/08/img_20210812_191554.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/08/img_20210820_131155.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/08/img_20210820_131155.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/08/thumbnails/img_20210820_131155.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/08/img_20210820_131155.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/08/img_20210820_131552.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/08/img_20210820_131552.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/08/thumbnails/img_20210820_131552.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/08/img_20210820_131552.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/08/img_20210820_132015.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/08/img_20210820_132015.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/08/thumbnails/img_20210820_132015.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/08/img_20210820_132015.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/08/img_20210820_134024.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/08/img_20210820_134024.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/08/thumbnails/img_20210820_134024.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/08/img_20210820_134024.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/08/img_20210820_142535.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/08/img_20210820_142535.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/08/thumbnails/img_20210820_142535.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/08/img_20210820_142535.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/08/img_20210821_175900.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/08/img_20210821_175900.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/08/thumbnails/img_20210821_175900.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/08/img_20210821_175900.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/08/img_20210822_120824.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/08/img_20210822_120824.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/08/thumbnails/img_20210822_120824.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/08/img_20210822_120824.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/08/img_20210823_130731.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/08/img_20210823_130731.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/08/thumbnails/img_20210823_130731.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/08/img_20210823_130731.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/08/img_20210826_150028.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/08/img_20210826_150028.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/08/thumbnails/img_20210826_150028.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/08/img_20210826_150028.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/08/screenshot_from_2021-08-04_16-21-42.png"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/08/screenshot_from_2021-08-04_16-21-42.png"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/08/thumbnails/screenshot_from_2021-08-04_16-21-42.png" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/08/screenshot_from_2021-08-04_16-21-42.png"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/09/img_20210901_123647.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/09/img_20210901_123647.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/09/thumbnails/img_20210901_123647.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/09/img_20210901_123647.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/09/img_20210901_164124.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/09/img_20210901_164124.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/09/thumbnails/img_20210901_164124.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/09/img_20210901_164124.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/09/img_20210901_203312.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/09/img_20210901_203312.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/09/thumbnails/img_20210901_203312.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/09/img_20210901_203312.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/09/img_20210910_182205.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/09/img_20210910_182205.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/09/thumbnails/img_20210910_182205.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/09/img_20210910_182205.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/10/img_20211002_203249.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/10/img_20211002_203249.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/10/thumbnails/img_20211002_203249.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/10/img_20211002_203249.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/10/img_20211015_203853.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/10/img_20211015_203853.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/10/thumbnails/img_20211015_203853.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/10/img_20211015_203853.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/10/img_20211020_215707.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/10/img_20211020_215707.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/10/thumbnails/img_20211020_215707.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/10/img_20211020_215707.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/11/img_20211105_222705.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/11/img_20211105_222705.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/11/thumbnails/img_20211105_222705.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/11/img_20211105_222705.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/11/img_20211114_144917.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/11/img_20211114_144917.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/11/thumbnails/img_20211114_144917.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/11/img_20211114_144917.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/11/img_20211125_132202.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/11/img_20211125_132202.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/11/thumbnails/img_20211125_132202.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/11/img_20211125_132202.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/12/img_20211204_111700.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/12/img_20211204_111700.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/12/thumbnails/img_20211204_111700.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/12/img_20211204_111700.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2021/1213.html</guid><pubDate>Mon, 13 Dec 2021 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>„Erzähl mir was von deinem Tag“</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2021/1008.html</link><description>&lt;section id="erzahl-mir-was-von-deinem-tag"&gt;
&lt;h1&gt;„Erzähl mir was von deinem Tag“&lt;a class="headerlink" href="#erzahl-mir-was-von-deinem-tag" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 8. Oktober 2021&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dein Kind kommt nach Hause und du würdest ja so gerne ein bisschen was aus ihrem
Alltag mitbekommen.  Aber gerade bei 13-Jährigen ist das so frustrierend schwer!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es soll ja Kinder geben, die ihren Eltern auf den Keks gehen, weil sie nicht
aufhören zu erzählen. Dieses Problem habe ich eindeutig &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; mit meinen
Töchtern. Wenn Iiris von der Schule nach Hause kommt, schmeißt sie sich als
erstes auf ihr Bett und fängt an, ihre diversen Informationsflüsse abzuarbeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorige Woche waren Iiris und ich mehrere Tage lang eine Zweierfamilie, weil Ly
und Mari in Vigala geblieben waren für diverse kulinarische Projekte
(Sanddornmus, Vogelbeersirup, Ratatouille, Apfelkuchen…) Am Montag kommt Iiris
nach Hause und verschwindet sogleich in ihrem Zimmer. Nicht mal für Tommy hat
sie Zeit. Ich klopfe an ihre Tür (entsprechend der Warnung) und setze mich auf
ihr Bett. Ich: Komm dich doch was in die Küche setzen und erzähl mir was,
während ich das Abendessen vorbereite. Iiris: Nö. Ich: Dann schalte wenigstens
mal das Telefon aus für ein paar Minuten.  Iiris ergibt sich schulterzuckend.
Ich: Worüber hast du heute gefreut? Iiris: Hm. Ich: Worüber hast du dich heute
geärgert? Iiris: Keine Ahnung. Ich: Ach Iiris, ich komm mir vor wie ein totaler
Looser als Vater. Wieso reden meine Kinder nicht mit mir? Okay, ich gebs auf für
diesmal. Aber deine Tür lass ich auf, damit du nicht vergísst, dass du noch eine
Ladung Äpfel zum Trocken legen musst. Kurz danach schloss sie ihre Zimmertür,
und an diesem Tag wurden keine Äpfel zum Trocknen gelegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Dienstag kam es noch schlimmer. Nach der Schule waren Iiris und ich zu einem
Vorstellungsgespräch in der Musikschule gewesen.  Sieht aus als ob sie Posaune
anfangen wird. Wir hatten Nudeln zum Abendessen vereinbart. Bisher alles schön.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als es dann Zeit fürs Abendessen wurde, hoffe ich, dass sie mithilft bei der
Zubereitung. Ich klopfe an und betrete ihr Zimmer. Mademoiselle ist vertieft in
ihr Telefon. Ich warte höflich eine geraume Zeit, mindestens 10 Sekunden. Sieht
aus als ob sie jetzt keine Sprechstunde hat. Ohne ein Wort verlasse ich ihr
Zimmer, diesmal schließe ich die Tür selber. Soll sie doch rauskommen, wenn es
ihr passt. Nach einigen Minuten erfolglosen Wartens beginne ich, Nudeln zu
machen. Mit besonders leckerer Soße. Die genieße ich trotzig ganz allein. Nur
eine kleine Portion bleibt übrig für Iiris, aber das ist mir egal. Ihr ja
offenbar auch. An diesem Abend ging ich schlafen, ohne ihr gute Nacht zu sagen.
So frustriert war ich. Nur Gedanke aus der Komplet leistete mir Gesellschaft:
„In deine Hände leg ich voll Vertrauen meinen Geist.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Später, als ich für meine Nachtsitzung aufwachte und Iiris schon schlief, las
ich auf meinem Telefon folgende Kurznachricht von ihr:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.tiktok.com/&amp;#64;abrahampiper/video/7015744195746860293"&gt;https://www.tiktok.com/&amp;#64;abrahampiper/video/7015744195746860293&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Cool! Was der Mann empfielt („Ask ridiculously precise questions“), hatte ich
schon selber entdeckt und angewendet, und in Wirklichkeit ist es natürlich
trotzdem nicht so einfach wie er das schildert, aber es tut gut zu sehen, dass
ich nicht der einzige Vater mit diesem Problem bin. Und noch besser tut es
natürlich, das von deiner Tochter geschickt zu kriegen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und als wäre es noch nicht genug damit, schrieb mir Iirisens Klassenlehrer am
nächsten Tag in einer Email: „Wir finden es übrigens toll, dass Iris bei uns
ist. Sie ist eine Bereicherung für die Klasse und die Deutschsprachige
Abteilung.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also wenn mir noch mal einer sagt, Gott reagiere nicht auf unsere Gebete, dann
sage ich: Du spinnst.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2021/1008.html</guid><pubDate>Fri, 08 Oct 2021 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Kommunismus, Kapitalismus, Eierkuchen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2021/1003.html</link><description>&lt;section id="kommunismus-kapitalismus-eierkuchen"&gt;
&lt;h1&gt;Kommunismus, Kapitalismus, Eierkuchen&lt;a class="headerlink" href="#kommunismus-kapitalismus-eierkuchen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Papst Franziskus hatte getweetet:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Erneut trage ich an euch junge Leute die Aufgabe heran, die
Geschwisterlichkeit in den Mittelpunkt der Wirtschaft zu stellen. Wie nie
zuvor brauchen wir junge Menschen, die in Theorie und Praxis zeigen können,
dass es auch eine andere Wirtschaft gibt.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ein giftiger Kommentar lautete „Ja liebe junge Leute. Nehmt euch ein Beispiel am
IOR und werdet mit unanständigen und verboten Geschäften saureich.“ Ja, das IOR
(&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Istituto_per_le_Opere_di_Religione"&gt;Istituo per le Opere di Religione&lt;/a&gt;) wird
wahrscheinlich zu Recht kritisiert. Aber Franziskus behauptet ja gar nicht, dass
die Kirche perfekt sei. Es ist Unsinn, das hier auf den Tisch zu bringen.  So
kommen wir nicht weiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein anderer Kommentar meinte, „Geschwisterlichkeit in den Mittelpunkt der
Wirtschaft zu stellen“ hieße übersetzt „Kommunismus“. Ja, Kommunismus verleitet
zu Bequemlichkeit, Kapitalismus zu Egoismus. Aber wie lange noch sollen wir uns
gegenseitig die Köpfe einschlagen mit dem, was die jeweils andere Ideologie an
Angriffsflächen zu bieten hat? So kommen wir nicht weiter. Die Wirtschaft
braucht ein bisher unbekanntes Drittes, um aus der unfruchtbaren
tertium-non-datur-Polarisierung zwischen Kommunismus und Kapitalismus
auszubrechen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was machst &lt;em&gt;du&lt;/em&gt; denn, wenn dein Bruder ein faules Schwein ist? Oder ein
egoistischer Ausbeuter? Geschwisterlichkeit bedeutet, dass du ihm dann deine
Meinung sagst und nach Mitteln und Wegen suchst, um in zur Vernunft zu bringen.
Ja freilich, es mag Fälle geben, wo es am besten ist, jegliche Beziehung
abzubrechen, aber das ist dann eben nicht mehr Geschwisterlichkeit. Die &lt;a class="reference external" href="https://francescoeconomy.org/"&gt;Economy
of Francesco&lt;/a&gt; ist eine ernstzunehmende
Antwort.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 3. Oktober 2021&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2021/1003.html</guid><pubDate>Sun, 03 Oct 2021 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Johannisnacht 2021</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2021/0623.html</link><description>&lt;section id="johannisnacht-2021"&gt;
&lt;h1&gt;Johannisnacht 2021&lt;a class="headerlink" href="#johannisnacht-2021" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 23. Juni 2021.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir hatten eine angenehme Johannisnacht in Vigala. Wir waren eine Person mehr
als sonst, denn Iiris ist bei einer Klassenkameradin (-1), und Mari hat zwei
Klassenkameradinnen eingeladen (+2).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dem obligatorischen Grillabend im engen Familienkreis fuhren wir zur
Hiisscheune, um mit einigen Freunden aus dem Dorf beim Johannifeuer zu sitzen.
(Die Hiisscheune, ich erinnere an &lt;a class="reference internal" href="../2018/0605.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Eternitgeburtstag&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, ist die zur
Freilichtbühne umfunktionierte ehemalige Scheune beim Opferhiis von
Vana-Vigala.) Wir bestaunten zwei neue Brücken, die einige Mitglieder des
Folklorevereins „Kiitsharakad“ in unserer Abwesenheit ehrenamtlich gebaut hatten
und die für das Hiistal eine bemerkenswerte touristische Aufwertung bedeuten.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/23/img_20210623_224233.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/23/img_20210623_224233.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/23/thumbnails/img_20210623_224233.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/23/img_20210623_224233.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/23/img_20210623_224316.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/23/img_20210623_224316.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/23/thumbnails/img_20210623_224316.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/23/img_20210623_224316.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/23/img_20210623_225044.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/23/img_20210623_225044.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/23/thumbnails/img_20210623_225044.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/23/img_20210623_225044.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/23/img_20210623_225256.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/23/img_20210623_225256.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/23/thumbnails/img_20210623_225256.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/23/img_20210623_225256.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/23/img_20210623_230629.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/23/img_20210623_230629.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/23/thumbnails/img_20210623_230629.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/23/img_20210623_230629.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/23/img_20210623_231132.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/23/img_20210623_231132.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/23/thumbnails/img_20210623_231132.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/23/img_20210623_231132.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/23/img_20210623_230806.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/23/img_20210623_230806.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/23/thumbnails/img_20210623_230806.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/23/img_20210623_230806.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/23/img_20210623_231652.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/23/img_20210623_231652.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/23/thumbnails/img_20210623_231652.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/23/img_20210623_231652.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/23/img_20210623_231322.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/23/img_20210623_231322.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/23/thumbnails/img_20210623_231322.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/23/img_20210623_231322.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/23/img_20210623_231827.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/23/img_20210623_231827.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/23/thumbnails/img_20210623_231827.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/23/img_20210623_231827.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/23/img_20210623_234556.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/23/img_20210623_234556.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/23/thumbnails/img_20210623_234556.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/23/img_20210623_234556.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Drei kurze Videoclips vermitteln einen kurzen Eindruck der Stimmung, die in
ihrer Friedlichkeit fast schon surrealistisch anmutet.&lt;/p&gt;
&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/qCsve8l6fXo" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/lV_wjwA2sP0" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/dvESIEhEO6E" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2021/0623.html</guid><pubDate>Wed, 23 Jun 2021 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Schulabschlüsse 2021</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2021/0622.html</link><description>&lt;section id="schulabschlusse-2021"&gt;
&lt;h1&gt;Schulabschlüsse 2021&lt;a class="headerlink" href="#schulabschlusse-2021" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dienstag, 22. Juni 2021&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Uff! Wir haben die Abschlussfeiern hinter uns!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Iirisens Abschlussfeier fand ohne die Eltern statt, deshalb habe ich davon kein
Foto. Iiris wechselt von der Musikmittelschule zum Tallinner Deutschen
Gymnasium. Zweieinhalb Jahre lang hat sie redlich versucht rauszufinden, wie man
Freude am Geigenspiel haben kann. Seit Weihnachten haben ihre Lehrer und auch
wir endlich eingesehen, dass wir sie nicht weiter drängen können. Die letzten
Monate waren deprimierend für sie, nicht nur wegen der Pandemieeinschränkungen,
sondern wohl noch eher, weil sie innerlich schon Abschied genommen hatte vom
Traum, ein Musiker zu werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So gesehen sind wir stolz und dankbar, dass in ihrem Abschlusszeugnis trotzdem
nur die Noten „Gut“ und „Sehr gut“ vorkommen. Hier sehen wir besagtes
Abschlusszeugnis.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/img_20210615_111938.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/img_20210615_111938.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/thumbnails/img_20210615_111938.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/img_20210615_111938.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Vorigen Samstag war Ly dran. Nach zwei Jahren einer zeitintensiven
Ausbildungszeit ist sie ist jetzt eine zertifizierte Keramikerin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihre Endarbeit, eine &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Einlegen"&gt;Einlegekruke zur Milchsäuregärung&lt;/a&gt;, kombiniert Keramikkunst mit den
Ergebnissen ihrer kulinarischen Forschungsarbeiten der vergangenen Jahre. Unser
Haus dient zeitweilig als Zwischenlager für Tassen, Teller, Töpfe, Vasen in
allen denk- und undenkbaren Formen und Farben.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/19/img_20210619_115848.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/19/img_20210619_115848.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/19/thumbnails/img_20210619_115848.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/19/img_20210619_115848.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/19/img_20210619_131242.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/19/img_20210619_131242.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/19/thumbnails/img_20210619_131242.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/19/img_20210619_131242.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/19/img_20210619_135125.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/19/img_20210619_135125.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/19/thumbnails/img_20210619_135125.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/19/img_20210619_135125.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/19/img_20210619_153330.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/19/img_20210619_153330.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/19/thumbnails/img_20210619_153330.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/19/img_20210619_153330.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Und heute dann Mari. Sie und 6 andere der 42 Abiturienten ihres Jahrgangs haben
vom Unterrichtsministerium sogar eine sogenannte Goldmedaille bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/22/img_20210622_122952.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/22/img_20210622_122952.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/22/thumbnails/img_20210622_122952.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/22/img_20210622_122952.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/22/img_20210622_134814.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/22/img_20210622_134814.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/22/thumbnails/img_20210622_134814.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/22/img_20210622_134814.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/22/img_20210622_140024.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/22/img_20210622_140024.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/22/thumbnails/img_20210622_140024.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/22/img_20210622_140024.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/22/img_20210622_140044.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/22/img_20210622_140044.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/22/thumbnails/img_20210622_140044.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/22/img_20210622_140044.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/22/img_20210622_140341.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/22/img_20210622_140341.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/22/thumbnails/img_20210622_140341.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/22/img_20210622_140341.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/22/img_20210622_141443.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/22/img_20210622_141443.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/22/thumbnails/img_20210622_141443.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/22/img_20210622_141443.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/22/img_20210622_141514.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/22/img_20210622_141514.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/22/thumbnails/img_20210622_141514.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/22/img_20210622_141514.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/19/img_20210619_133428.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/19/img_20210619_133428.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/19/thumbnails/img_20210619_133428.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/19/img_20210619_133428.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/22/img_20210622_140410.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/06/22/img_20210622_140410.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/06/22/thumbnails/img_20210622_140410.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/06/22/img_20210622_140410.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Mit dem Abitur in der Tasche will Mari jetzt eigentlich ein Freiwilliges
Ökologisches Jahr auf einem Bauernhof absolvieren, idealerweise irgendwo in
Norddeutschland. Aber bisher hat sie noch keine feste Zusage bekommen.  Also
falls ihr jemanden kennt, der sie für ein Jahr haben möchte, dann meldet euch
mal formlos.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2021/0622.html</guid><pubDate>Tue, 22 Jun 2021 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Ein Kompliment ans TSG</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2021/0621.html</link><description>&lt;section id="ein-kompliment-ans-tsg"&gt;
&lt;h1&gt;Ein Kompliment ans TSG&lt;a class="headerlink" href="#ein-kompliment-ans-tsg" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Montag, 21. Juni 2021.  Morgen ist Maris Abschlussfeier im TSG (Tallinna Saksa
Gümnaasium). Das Folgende würde ich ohne Zögern auch vor allen Leuten bei der
Feier sagen, aber weil ich erst recht spät auf die Idee komme und weil es auch
noch andere Leute gibt, die dort was zu sagen haben, schreibe ich meine Worte
nur hier in meinem Blog.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Sechs Jahre lang ist unsere Tochter Mari ins TSG gegangen. Eine prägende
Epoche in ihrem Leben neigt sich dem Ende zu. Bevor das Leben weiterfließt,
habe ich mal versucht, meinen Dank in Worte zu fassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Meiste wird morgen wahrscheinlich durch kompetentere Leute als mich gesagt
werden, deshalb will ich mich auf einen möglicherweise nebensächlichen Punkt
beschränken: Das TSG ist mir aufgefallen als eine Schule, an der
&lt;em&gt;Menschlichkeit&lt;/em&gt; gelehrt wird. Es gibt prestigeträchtigere Schulen in Tallinn,
in denen just dieses wichtige Lernziel zu kurz kommt.  Das behaupte ich jetzt
mal.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Menschlichkeit ist eine gesetzlich nicht klar definierte Sammlung von
Vorstellungen darüber, wie der Mensch seiner idealen Bestimmung nach sein
sollte.  Das Wort bezeichnet in diesem Kontext Züge des Menschen, die als
„richtig“ oder „gut“ gelten, zum Beispiel Mitleid, Nächstenliebe, Güte, Milde,
Toleranz, Wohlwollen, Hilfsbereitschaft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor knapp sechs Jahren kam Mari ins TSG. Sie hatte Schule bisher erfahren als
einen Ort, wo Menschlichkeit bestenfalls von den Lehrern erwartet werden kann,
nicht aber von Mitschülern. Als wir mit ihr bei der Eröffnungsfeier einen der
letzten noch freien Sitzplätze fanden, saßen hinter uns zwei ihrer zukünftigen
Klassenkameradinnen. Als die hörten, dass Mari eine Neue war, nahmen sie sie
ohne Zögern an. Das nenne ich Menschlichkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Menschlichkeit ist nicht gerade das, was zählt in einer Welt, in der Erfolg
als höchstes Ziel gilt, Egoismus institutionalisert ist und manche
Berufszweige sogar in der Kunst des Lügens trainiert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Menschlichkeit ist, die Meinung des Anderen gelten lassen.
Wir sehen immer deutlicher, dass Filterblasen,
Hass und Intoleranz eine Gefahr für die Menschheit sind.
Es heißt, dass wenn drei Esten miteinander diskutieren, haben sie mindestens
vier verschiedene Meinungen.
Deshalb sind nebenschulische Projekte wie Jugend debattiert oder MUNOT so wichtig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Menschlichkeit ist, wenn man über die eigenen kleinen Interessen hinaus steigt
und die Bedürfnisse des Nächsten genau so ernst nimmt wie die eigenen. Wenn
Schüler spüren, dass ihre Meinung ernstgenommen wird, dann wachsen sie zu
fähigen Akteuren einer menschlichen Gesellschaft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei einer Abschlussfeier stehen gute Noten und herausragende Resultate im
Mittelpunkt. Ja, Wettkampf ist wichtig, weil er Menschen motiviert, sich
anzustrengen. Die Sieger verdienen Anerkennung. Aber was ist mit den anderen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier fällt mir folgendes Gleichnis aus der Bibel ein. Ein Weinbergbesitzer ging
morgens um 6 Uhr auf den Markt und heuerte Tagelöhner an, vereinbarte einen
Denar als Lohn für den Tag. Mittags sah er, dass sie nicht fertig würden und
ging wieder auf den Markt und heuerte weitere Arbeiter an. Ohne jedoch einen
Lohn zu vereinbaren. Und kurz vor Feierabend gabelte er nochmal ein paar
Arbeiter auf, die den ganzen Tag rumgelungert und auf Arbeit gewartet hatten.
Und bei Tagesabschluss zahlte er die Löhne aus. Und sogar die zuletzt Gekommenen
bekamen einen ganzen Denar. Da ärgerten sich die, die den ganzen Tag geschuftet
hatten. Nicht weil sie zu wenig bekommen hätten, sondern weil die anderen genau
so viel bekamen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Menschlichkeit in der Schule ist, wenn Noten nicht alles sind sondern ein
erfreuliches Nebenresultat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Menschlichkeit ist das Lernziel, das alle Religionen gemeinsam haben. Religionen
sind in Estlands Schulen seit einigen Generationen verpönt. Glaube sei
Privatsache, heißt es. Es gibt also keinen staatlich geförderten Raum, wo man
den Umgang mit den unsichtbaren spirituellen Kräfte trainieren kann.  Eine der
Folgen ist die verbreitete Überzeugung, dass man sich vor den Mitmenschen in
Acht nehmen muss. Gerade deshalb sind Schulen wie das TSG wichtig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Menschlichkeit kann man nicht messen.
Es gibt keine landesweiten Schulwettbewerbe oder Olympiaden dazu.
Insofern basiert meine Behauptung, dass das TSG „eine Schule ist, an der
Menschlichkeit gelehrt wird“, nur auf meinem persönlichen Eindruck. Also bildet
euch nichts darauf ein. Aber nehmt es als Kompliment und Ermutigung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihr, liebe Lehrer des TSG, die ihr euch für Menschlichkeit im Schulbetrieb
einsetzt, seid ein Licht der Welt. Man zündet nicht ein Licht an und setzt es
unter einen Scheffel, sondern stellt es auf einen Leuchter, damit es allen denen
leuchtet, die im Hause sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb fand ich, dass mal gesagt werden musste.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Luc Saffre&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Tallinn&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Quellen:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Menschlichkeit"&gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Menschlichkeit&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Filterblase"&gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Filterblase&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Mt 5:15&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2021/0621.html</guid><pubDate>Mon, 21 Jun 2021 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Kein öffentlicher Gottesdienst</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2021/0411.html</link><description>&lt;section id="kein-offentlicher-gottesdienst"&gt;
&lt;h1&gt;Kein öffentlicher Gottesdienst&lt;a class="headerlink" href="#kein-offentlicher-gottesdienst" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 11. April 2021&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/04/img_20210411_120100.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2021/04/img_20210411_120100.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2021/04/thumbnails/img_20210411_120100.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2021/04/img_20210411_120100.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Öffentliche Gottesdienste sind seit Anfang März verboten, deshalb findet der
Gottesdienst in Vigala jetzt unöffentlich statt. Nur interne Mitarbeiter sind
dabei, wenn Pfarrerin Kristiina das Abendmahl feiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe ja noch nie bereut, nach Estland ausgewandert zu sein, aber zu
Pandemiezeiten bin ich geradezu froh, in einer dünn besiedelten Gegend zu leben.
Gerade jetzt sehe ich leibhaftige Teilnahme am Abendmahl als Zeichen der
Hoffnung: Vorsichtig sein? Ja! Angst schüren? Nein!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kristiina verriet uns heute, weshalb sie nach ihrer Priesterweihe vor 17 Jahren
zwei Verse aus dem Brief an die Philipper auf ihr Amtskreuz gravieren ließ:
„Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! Eure Güte
werde allen Menschen bekannt. Der Herr ist nahe.“ Zum Schluss des Gottesdienstes
betete sie: „Jesus, hilf uns, dass die Sorgen des Alltags uns nicht daran
hindern, in der Freude des Evangeliums zu leben. Hilf, dass das Zusammenleben
mit unseren Mitmenschen gelingt.“&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2021/0411.html</guid><pubDate>Sun, 11 Apr 2021 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Weihnachten vor der Tür</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/1221.html</link><description>&lt;section id="weihnachten-vor-der-tur"&gt;
&lt;h1&gt;Weihnachten vor der Tür&lt;a class="headerlink" href="#weihnachten-vor-der-tur" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Montag, 21. Dezember 2020&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;kurz vor Weihnachten noch zwei musikalische Grüße, einer aus Mustamäe, der
andere aus dem Cyberspace.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Kirche von Mustamäe sang ich bei einem Chor mit, der am 12. Dezember
eigentlich ein Adventskonzert geben wollte und dann wegen Corona stattdessen nur
ein Video aufgenommen hat.  Das Video ist von historischem Wert, weil es die
erste offiziell erlaubte öffentliche Veranstaltung in der &lt;a class="reference internal" href="1216.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;von euch unterstützten&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; Kirche
ist:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=zLnH5YgML3I&amp;amp;t=6s"&gt;https://www.youtube.com/watch?v=zLnH5YgML3I&amp;amp;t=6s&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und gestern hat Szòfi aus Ungarn ein Video veröffentlicht mit einem zeitlosen
Gesang aus Taizé, der vor Weihnachten besonders passt. Aufgeführt durch einen
virtuellen Chor mit 117 Sängern und 12 Musikern aus 36 verschiedenen Ländern.
Und soweit ich weiß, bin ich der einzige aus Estland. Die Fotos stammen von
diversen &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_cities_hosting_Taiz%C3%A9_meetings"&gt;Taizé-Treffen&lt;/a&gt;,
die seit 1978 jährlich stattfinden, und von denen das Treffen in Mailand Ende
1998 sich für mich ja als schicksalhaft erwies.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=trpgMXfi3ro"&gt;https://www.youtube.com/watch?v=trpgMXfi3ro&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Grüße aus Tallinn, wo wir morgen die Anker lichten, um den Rest des Jahres
in Vigala zu verbringen.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/1221.html</guid><pubDate>Mon, 21 Dec 2020 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Resultat der Spendenaktion</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/1216.html</link><description>&lt;section id="resultat-der-spendenaktion"&gt;
&lt;h1&gt;Resultat der Spendenaktion&lt;a class="headerlink" href="#resultat-der-spendenaktion" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 16. Dezember 2020&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ich bin stolz auf euch. Inzwischen (siehe &lt;a class="reference internal" href="1122.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Spendenaufruf&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;) sind schon 50 Überweisungen im Gesamtwert von
1390 Euro eingetroffen. Und wie gesagt: der beeindruckende Gesamtbetrag, der ja
sogar meine Prognose übersteigt, ist gar nicht das Wichtigste.   Ein
unbezahlbares und unkäufliches Geschenk für die Gemeinde ist die Tatsache, dass
50 wildfremde Ausländer sich mit dem Projekt solidarisch zeigen. Jede
Überweisung ist wie ein „Amen“ zu unserem gemeinsamen Gebet „Lieber Gott, hilf
dass die Kirche von Mustamäe bald benutzt werden kann.“ Besonders erfreulich
finde ich, dass auch erklärte Nicht-Kirchengänger mitbeten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bemerkenswert fand ich auch, dass relativ viele von euch gar nicht erst mit
Worten (E-Mail) reagiert haben, sondern zur Tat (Überweisung) geschritten sind.
Das erinnert an den Slogan „Schön reden tut’s nicht, die Tat ziert den Mann!“
des Kölner Priesters &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Adolph_Kolping"&gt;Adolph Kolping&lt;/a&gt;, der ja seinerzeit auch in
Eupen viele Fans hatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also die Lutherische Gemeinde von Mustamäe ist euch sehr dankbar, und ich habe
ihnen gesagt, sie sollen bloß keine Energie mit persönlichen Dankesbriefen
vergeuden, sondern lieber mal endlich eine ordenliche Webseite auf die Beine
bringen. Jemanden zu finden, der ohne Bezahlung über Jahre hinweg eine Webseite
pflegt und täglich füttert, das ist in Estland eine echte Herausforderung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und noch eines freut mich, so paradox das klingen mag: dass nicht &lt;em&gt;alle&lt;/em&gt;
gespendet haben.  Manche haben mir gesagt „Nee, Luc, bei aller Freundschaft,
Gottes Bodenpersonal baut zu viel Scheiße, das will ich nicht unterstützen.“
Macht euch bitte bloß keine Sorgen, dass ich darüber beleidigt oder enttäuscht
wäre. Dem Freund zu widersprechen kann ein größerer Freundschaftsbeweis sein als
ihm seinen Willen zu gewähren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So, aber hiermit für heute genug der Worte.  Alles Gute und liebe Grüße!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/1216.html</guid><pubDate>Wed, 16 Dec 2020 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Spendenaufruf</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/1122.html</link><description>&lt;section id="spendenaufruf"&gt;
&lt;h1&gt;Spendenaufruf&lt;a class="headerlink" href="#spendenaufruf" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 22. November 2020.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;würdet ihr mir einen kleinen Gefallen tun? Überweist bitte 5€ Spende auf das
Konto der Kirchengemeinde von Mustamäe:&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Empfänger: EELK Mustamäe Maarja Magdaleena kogudus&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;IBAN: EE241700017003221206&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;SWIFT: NDEAEE2X&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Bank: Luminor Bank AS&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Mitteilung: Spende Kirchenbau&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Weshalb? Erstens macht ihr diesen Leuten damit eine Freude und zweitens sehe ich
dann mal, wer meine Rundbriefe noch liest.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der dritte und eigentliche Grund dauert was länger. Ich versuche mich kurz zu
fassen, aber ich muss ein bisschen ausholen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Tallinner Stadtteil &lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/Mustam%C3%A4e"&gt;Mustamäe&lt;/a&gt; besteht fast ausschließlich aus
bis zu 9-stöckigen Plattenbauten, die zur Sowjetzeit in den 1960er Jahren hier
hingepflanzt wurden. Das sieht zwar nicht besonders schön aus, ist aber zum
Leben ganz angenehm, weil es zwischen den Autoparkplätzen trotzdem noch genügend
Platz zum Spazieren und Spielen gibt, zudem auch recht viele Bäume mit
Eichhörnchen drauf. Hier wohnen über 60.000 Menschen auf 4,41 Km², somit ist das
eine der dichtbewohntentesten Gegenden Estlands.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier in Mustamäe, auf einem achten Stock, ist auch unsere Dreizimmerwohnung, in
der Ly aufgewachsen ist, in der Mari seit September 2015 wohnte (zusammen mit
Lys Vater und dessen zweiter Frau), die wir von Lys Eltern geerbt haben, und in
der wir vier bis im Mai 2020 gewohnt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und seit dem Sommer 2018 gibt es in Mustamäe sogar eine Kirche. Ein moderner
Neubau mit vier Notaufnahmewohnungen im Keller. Leider gibt es im Internet kaum
Dokumentation über den jetzigen Stand, weil die tüchtigen Leute sich hierzulande
zu wenig mit Öffentlichkeitsarbeit beschäftigen. Hier immerhin ein Spendenaufruf
von damals, mit Simulationsbildern, als noch kein Stein stand:
&lt;a class="reference external" href="https://mustamaekogudus.weebly.com/aita-ehitada-mustamaumlele-kirik.html"&gt;https://mustamaekogudus.weebly.com/aita-ehitada-mustamaumlele-kirik.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Bau hat 3 Millionen Euro gekostet, wovon 2 aus öffentlicher Hand stammen.
Das ist in Estland geradezu sensationell.
Ich selber habe an dem Projekt keinen Verdienst, wir wohnten da noch in Vigala.
Die ganze Arbeit hat jene lutherische Gemeinde gemacht, von der ich &lt;a class="reference internal" href="0114.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;schon
im Januar&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; erzählt hatte. Wir kamen sozusagen in Tallinn an und setzten
uns ins gemachte Nest.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich halte diese Leute für jene Christen, denen die Zukunft gehört. Das sind
Leute, die Frohbotschaft statt Drohbotschaft verkünden. Diese Leute waren es
auch, mit denen Mari im Sommer trotz Corona nach Taizé gefahren ist
(&lt;a class="reference internal" href="0821.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Sommerbericht&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und deren Kirche ist jetzt so gut wie fertig. Es fehlen noch 250.000€ bis zur
Nutzungsgenehmigung. Sie selber nutzen einige Räume trotzdem schon, ohne das
allzu sehr an die große Glocke hängen zu dürfen. Sonntags Gottesdienst,
dienstags Bet-und-Arbeitstag, mittwochs meine Männerbibelgruppe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und in einem Kilometer Umkreis dieser Kirche leben tausende Menschen, von denen
die meisten kaum etwas über Jesus wissen.  Und ich mache mir doch immer Sorgen,
weil die Frohe Botschaft in Estland so wenig bekannt ist. Deshalb finde ich
Gemeinden wie die von Mustamäe wichtig und unterstützenswert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und jetzt haben sie also eine ideale Kirche am idealen Ort… und dürfen sie
offiziell nicht nutzen, weil noch 250.000€ für die letzten Arbeiten fehlen. Ein
lächerlich kleiner Betrag!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Leute der Gemeinde sind optimistisch,
sie wollen noch dieses Jahr den Auftrag erteilen und vertrauen darauf,
dass das fehlende Geld rechtzeitig eintrifft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich finde, dass die mal eine ermutigende Anerkennung verdient hätten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In meiner Freundesliste sind 371 Adressen, und ich dachte mir: wenn 200 von euch
mitspielen und 5€ überweisen, wären das immerhin 1000€, ein netter
Weihnachtsgruß zur Unterstützung der Endphase. Und ihr kennt ja die Geschichte
von dem kleinen Jungen, der fünf Brote und zwei Fische hergab, mit denen dann
5000 Männer satt wurden. Ihr dürft natürlich auch mehr überweisen als 5€, zum
Beispiel die gleiche Summe wie euer letzter Restaurantbesuch gekostet hat. Aber
eigentlich ist die &lt;em&gt;Anzahl&lt;/em&gt; der Überweisungen wichtiger als die Gesamtsumme.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das war der dritte Grund. Ich habe den Leuten der Gemeinde vorsichtshalber nicht
viel von meiner Spendenaktionsidee gesagt, um keine falschen Hoffnungen zu
wecken. Ich verlasse mich jetzt ganz auf euch und hoffe, dass die sich nächste
Woche wundern, wo die vielen Überweisungen plötzlich herkommen. Wer noch
Bedenken hat, darf sich gerne bei mir melden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ansonsten geht es uns übrigens gut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Grüße!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/1122.html</guid><pubDate>Sun, 22 Nov 2020 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Belgienreise wieder abgesagt</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/1109.html</link><description>&lt;section id="belgienreise-wieder-abgesagt"&gt;
&lt;h1&gt;Belgienreise wieder abgesagt&lt;a class="headerlink" href="#belgienreise-wieder-abgesagt" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Änderung in unseren Reiseplänen: den Jahreswechsel werden wir nun doch nicht in
Belgien verbringen; wir haben uns für Vorsicht statt Abenteuer entschieden, am
Samstag habe ich unsere Flugreise wieder storniert. Theoretisch kriegen wir
sogar unser Geld zurück, weil die Fluggesellschaft den Rückflug verlegt hatte
und uns dadurch Rückerstattung anbieten musste. Wobei ich gespannt bin, ob die
Wirklichkeit der Theorie folgen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Estland gehört nach Finnland zu den beiden Corona-verschontesten Ländern Europas
(&lt;a class="reference external" href="https://news.err.ee/1156070/coronavirus-map-infection-rates-rise-across-europe-estonia-second-lowest"&gt;Quelle&lt;/a&gt;).
Landesweit liegen 55 Fälle im Krankenhaus, 4 davon brauchen künstliche Beatmung
(&lt;a class="reference external" href="https://www.terviseamet.ee/et/uudised/covid-19-blogi-8-november-oopaevaga-lisandus-192-positiivset-testi"&gt;Quelle&lt;/a&gt;).
Und getestet wird fleißig, täglich werden hunderte Personen für zwei Wochen zu
Aussätzigen. Auch ein Junge unserer Nachbarsfamilie war vorige Woche positiv und
hatte einen Tag lang 38° Fieber, aber gestern spielte er schon wieder mit den
anderen Jungen im Garten. Eine Schule in Tallinn arbeitet vorsichtshalber zwei
Wochen lang auf Distanz, nachdem ein Schüler positiv war. Morgen fällt ein
Taizégebet aus, weil der Hauptsopran positiv ist. Gestern habe ich zum ersten
Mal einem Gottesdienst mit Maske beigewohnt. In den Bussen soll man jetzt
bitteschön Maske tragen, was auch einige Fahrgäste tatsächlich tun. Also das
öffentliche Leben geht hier relativ uneingeschränkt weiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schlimmer als der COVID wütet in Estland momentan die rechtsradikale Politik.
Bei den nationalen Wahlen Ende 2019 hatte es einen Rechtsruck gegeben, als die
Konservative Volkspartei (EKRE) überraschend viele Stimmen erhielt. Widerwillig
hat sich dann eine Koalition gebildet, und seitdem wird die estnische
Öffentlichkeit mit Homophobie und Ausländerhass aus Ministermündern besprüht.
Aber gestern hat Innenminister Mart Helme (EKRE) wahrscheinlich die Grenze
überschritten, als er den neuen Präsidenten der USA als „korrupten Charakter“
und die Wahlen als „gefälscht“ bezeichnete (&lt;a class="reference external" href="https://news.err.ee/1156613/mart-helme-joe-biden-and-his-son-corrupt-characters"&gt;Quelle&lt;/a&gt;).
Das wird ihn hoffentlich vom Ministerstuhl reißen. Unsere Präsidentin hatte ihn
schon vor einigen Wochen getadelt, nachdem er in einem Interview mit der
Deutschen Welle Hass gegen Homosexuelle geschürt hatte (siehe z.B. &lt;a class="reference external" href="https://news.postimees.ee/7089490/interior-minister-to-deutsche-welle-let-the-gays-run-to-sweden"&gt;hier&lt;/a&gt;
und &lt;a class="reference external" href="https://www.dw.com/en/estonian-president-slams-interior-minister-over-homophobic-interview/a-55311378"&gt;hier&lt;/a&gt;),
aber jetzt geht es nicht mehr nur um Menschenrechte sondern um militärische
Sicherheit. Für heute hat sie eine Krisensitzung einberufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich fand es erschreckend, dass fast die Hälfte der Amerikaner den Trump
tatsächlich nochmal hätten haben wollten. Woran liegt das? Darüber machen sich
ja glücklicherweise genügend kompetente Leute Gedanken, und hoffentlich lernt
die Menschheit daraus. Ich sag trotzdem hier mal meine naive Meinung dazu. Ich
habe immerhin einige Freunde, die den Trump gewählt hätten und vor einem Jahr
EKRE gewählt haben. Und ich bleibe übrigens dabei: auch die sind meine Freunde.
Die Wirklichkeit ist komplexer als ein Präsident oder eine Partei. Unsere
Überzeugungen sind immer das Fazit unserer persönlichen Lebensgeschichten, und
die sind nun mal für jeden Menschen anders.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber woran es liegt. Also wenn ihr mich fragt: Trump-Wähler spüren einerseits
die Gefahr hinter der unkontrollierten Marktwirtschaft (da haben sie Recht) und
denken andererseits nicht global solidarisch (das ist ihr Fehler). Die Gefahr
der unkontrollierten Marktwirtschaft spürt man in Europa weniger als in Amerika,
weil bei uns noch fast alle Menschen Zugang zu medizinischer Versorgung und
Schulbildung haben. In Amerika ist der Wettkampf viel härter und die Reichen
werden immer reicher und mächtiger. Wenn Politik sich nicht mehr um die Armen
kümmert, führt das früher oder später zum Aufstand. Trump und EKRE gaukeln
Lösungen für „alle“ (im eigenen Land) vor, deren Utopie nur Menschen erkennen,
die global solidarisch denken. Dazu muss man entweder viel studiert haben oder
an Jesus glauben. Letzteres kann aber auch das Gegenteil bewirken, wenn man
statt Jesus die Bibel verherrlicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das war jetzt natürlich nur meine Überzeugung. Vor einigen Wochen wies mich ein
Freund auf den &lt;em&gt;Dunning-Kruger-Effekt&lt;/em&gt; hin, der erklärt, wie die
Selbstsicherheit eines Menschen sich mit steigendem Fachwissen verhält. Ich
hatte noch nie davon gehört und empfehle &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=DpgdBMWet4I"&gt;dieses Video&lt;/a&gt;, das ihn anschaulich (für
Dummies) erklärt. Das Video ist allerdings selber ein Beispiel für den Effekt,
den es erklärt. Es vergisst zu erwähnen, dass Dunning und Kruger nur
Nordamerikaner untersucht haben und im Jahr 2000 mit dem Ig-Nobelpreis
ausgezeichnet wurden (&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt"&gt;Quelle&lt;/a&gt;). Der Glaube an diesen
Effekt hat als Nebenwirkung, dass man sich ruhig hält, weil es ja immer einen
Kompetenteren als mich gibt. Ein Opium des &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftsliberalismus"&gt;Wirtschaftsliberalismus&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber ansonsten geht es uns gut. Gestern war in Estland Vatertag. Da sind wir zum
Grab von Lys Vater gegangen, wo Ly die spontane Idee hatte, ein paar
Erinnerungen aus seinem Leben zu erzählen. Und ich habe ihnen von meinem Vater
erzählt. Danach sind wir essen gegangen (ja, die Restaurants sind hier alle noch
offen) und die Kinder haben mir erzählt, was sie an ihrem Vater gut finden. Hat
mich gefreut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Grüße!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc (Ly unterschreibt meine politischen Äußerungen nur selten)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verschickt am Montag, 9. November 2020.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/1109.html</guid><pubDate>Mon, 09 Nov 2020 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Im gleichen Boot</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/1015.html</link><description>&lt;section id="im-gleichen-boot"&gt;
&lt;h1&gt;Im gleichen Boot&lt;a class="headerlink" href="#im-gleichen-boot" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ich hoffe, dass ihr wohlauf und zufrieden seid. Auch bei uns läuft das Leben
seinen Lauf und es gibt nichts Sensationelles zu berichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ly töpfert in Vigala, Mari und Iiris in der Schule, meine dringendsten Mails
sind beantwortet und im Hintergrund läuft die Testsuite von Lino… Schon seit
einigen Tagen dachte ich, dass es noch mal wieder Zeit für einen Rundbrief ist.
Ein Rundbrief ist für mich ein bisschen, als würde ich mich mit einem von euch
irgendwo treffen und zwei Stunden lang erzählen. Leider ist ein Rundbrief
natürlich nur die eine Richtung eines Gesprächs. Aber auch das tut gut, es
simuliert sozusagen einen Besuch beim Therapeuten oder bei einem sehr geduldigen
Zuhörer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am 7. Oktober war unser zwanzigster Hochzeitstag. Ly und ich haben uns einen Tag
frei genommen und sind 30 Km aus Tallinn rausgefahren zu einem Spa-Hotel, wo wir
zweieinhalb Stunden lang sechs Becken und sieben Saunas fast für uns alleine
hatten. Das hat uns gut getan. Einige Tage später haben wir beschlossen, dass
wir unsere „Qualitätszeiten“ noch mal wieder etwas bewusster einplanen wollen.
Die kommen bei unserem momentanen Lebensstil nämlich oft zu kurz. So fuhr ich
dann zum Beispiel gestern abend mit Ly im Zug bis zur Überland-Bushaltestelle am
Stadtrand, wo sie in den Bus nach Vigala einstieg. Wir fuhren mit dem Zug
dorthin, weil unsere neue Wohnung den Vorteil hat, dass sie genau zwischen den
beiden einzigen Eisenbahnlinien Estlands liegt. Während der Zugfahrt sprachen
wir über die Frage, ob es Sinn macht, in öffentlichen Räumen eine Maske zu
tragen. Ich erspare euch die Details, denn davon hört und lest ihr ja
wahrscheinlich mehr als wir hier in Estland. Aber das sind so Themen, die bei
uns im Alltag zu kurz kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihr wisst gar nicht, wie froh ich bin über die Entscheidung, die ich &lt;a class="reference external" href="https://saffre-rumma.net/posts/2020/0725/"&gt;im Juni&lt;/a&gt; gefällt hatte: Hamza und Tonis in
die Welt hinaus senden und damit klar stellen, dass ich keine große
Softwareentwicklerfirma aufbauen will, weil es deren schon genug gibt. Meine
Vision mit Lino liegt auf einer anderen Ebene. Tonis hat am 21. September bei
einer Firma in Tallinn angefangen und kriegt jetzt den doppelten Lohn. Hamza
überlegt zur Zeit noch, ob er vielleicht nach Frankreich auswandern will, wo er
einen Kunden hat. Ich rate es ihm ab, weil es in Frankreich schon genug
Immigranten gibt, aber ich spüre seine Sehnsucht, mal aus Tunesien raus zu
kommen und etwas von der Welt zu sehen. Beide, Tonis und Hamza, bleiben als
unabhängige Lino-Entwickler zur Verfügung für den Fall, dass ein Kunde mal was
Größeres braucht. Daneben habe ich jetzt einen neuen Angestellten, Hannes heißt
er, einen 50-jährigen Physiker, der viele Jahre als Systemverwalter an der
Universität von Tartu gearbeitet hat. Der ist mir eher ein Assistent als ein
Untergebener. Ich spüre an allen Ecken, dass meine Entscheidung gut war, und
blicke gelassen in die Zukunft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Menschheit sucht zur Zeit ihr Gleichgewicht zwischen Egoismus und
Altruismus. Ich meine jetzt nicht unsere persönlichen Prioritäten und Verhalten
(jeder ist mehr oder weniger egoistisch und altruistisch, und jeder ist auf
seine Art liebenswert), sondern wie wir diese beiden Extreme
institutionalisieren. Durch die umwälzenden Entwicklungen der Kommunikation und
Wissensverwaltung in den letzten Jahrzehnten stehen wir in nie dagewesener Weise
vor der ewigen Herausforderung, diesen Planeten nachhaltig zu bewirtschaften.
Die freie Marktwirtschaft ist dabei ein wichtiges Mittel, aber sie ist kein
Ziel. Über das Ziel müssen wir uns einig werden: Wollen wir, dass die Starken
überleben und die Schwachen über Bord geworfen werden? Oder wollen wir mit allen
in einem Boot sitzen? Ich wüsste nicht, wie man diesen beiden Herren zugleich
dienen könnte. Das sind die beiden grundverschiedene Richtungen, zwischen denen
die Menschheit zur Zeit hin und her zögert. Für mich steht die Richtung fest,
aber was mach ich dann mit denen, die in die andere Richtung wollen? Je kleiner
die Erde wird, desto dringender wird eine prinzipielle universale Entscheidung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann es auch gelassener sehen: die prinzipielle universale Entscheidung
&lt;em&gt;ist&lt;/em&gt; eigentlich schon getroffen. Wir &lt;em&gt;sitzen&lt;/em&gt; alle im gleichen Boot, basta. Und
wer das nicht versteht, der wird früher oder später über Bord gedrängt. So oder
so wächst das Reich Gottes auf Erden unaufhaltsam weiter. Die Frage ist dann
lediglich, wie viel von unserer Zivilisation mit hineingelassen wird. Gibt es im
Reich Gottes Computer? Ich will es gerne hoffen (das wäre bequem für mich), aber
wenn wir weitermachen wie bisher, bin ich diesbezüglich pessimistsch. Zur Zeit
kriege ich manchmal Angst, wenn ich sehe, wie die großen Mächte regieren. Wenn
wir einige egoistische Riesenkonzerne entscheiden lassen, wie Technologie
produziert wird und wozu sie verwendet wird, dann kann Gott diese
Errungenschaften zuletzt nicht zulassen in unserem Boot. Das gilt nicht nur für
Computer, sondern auch für Autos, Medizin, Unterhaltung, Nachrichten,
Wissenschaft, Sport usw.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;À propos Gott. Buasses noch, am Dienstag habe ich es noch mal wieder gut gehabt!
Die Gebete mit Liedern aus Taizé in Tallinn erreichen eine neue Ebene. Nicht
dass wir den Anspruch hätten, mit Profimusikern zu konkurrieren. Wir suchen
nicht musikalische Perfektion, sondern lediglich ein ausreichendes Niveau, damit
Singen Freude macht.  Und wenn ich dann mit zehn Sängern im Kellergewölbe der
Jaani-Kirche mitten in Tallinn zusammen sitze und bei &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=1t17Bk9j05o"&gt;Dieu ne peut que donner
son amour&lt;/a&gt; den Tenor singe (mal
was anderes), dann verändert das etwas in mir. In solchen Momenten bin ich
zutiefst glücklich. Musik nicht als Ziel an sich, sondern als Weg zu Gott.
Taizé-Gebete waren während der Jahre in Vigala wegen fehlender menschlicher
Ressourcen nicht denkbar, hier in Tallinn entdecke ich sie neu. Freilich ist es
selbst in der Hauptstadt nicht einfach, zehn Leute zu finden, die eine ähnliche
Auffassung von Glück haben. Ich habe das Gefühl, dass meine Webseite &lt;a class="reference external" href="https://www.laudate.ee/"&gt;laudate.ee&lt;/a&gt; mit dazu beiträgt, dass sich was tut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorigen Freitag habe ich erstmals mit den Jugendlichen von Fridays for Future
gestreikt und mit ihnen eine Stunde lang vor dem Denkmal von &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/A._H._Tammsaare"&gt;A.H. Tammsaare&lt;/a&gt; neben dem Viru-Hotel
gesessen, nur 200 Meter von der Jaani-Kirche entfernt. Zur Begrüßung sagte ich
ihnen: „Was ihr hier macht, ist so wichtig! Ein Streik ist ein bisschen wie wenn
Gläubige sich zu einem Gebet versammeln: man hört mal kurz bewusst auf, im
Hamsterrad mitzulaufen. Ihr ahnt, dass sich in unserer Gesellschaft etwas ändern
muss und ruft den anderen zu „He, hier geht es lang“. Ich glaube, ihr habt
Recht, deshalb mach ich mit“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So, ich bin zwar noch lange nicht fertig, aber aus den zwei Stunden sind schon
vier geworden, der Testlauf ist schon lange zu Ende, jetzt will ich noch mal
wieder was Nützliches tun.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Grüße und Gottes Segen!
Luc&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 15. Oktober 2020&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/1015.html</guid><pubDate>Thu, 15 Oct 2020 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Sommerbericht</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/0821.html</link><description>&lt;section id="sommerbericht"&gt;
&lt;h1&gt;Sommerbericht&lt;a class="headerlink" href="#sommerbericht" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 21. August 2020&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;so. Jetzt nehme ich mir aber noch mal Zeit für einen Rundbrief an euch! Das
fällt mir in letzter Zeit immer schwerer, weil ich dann ja immer die Frage „Wie
geht es?“ beantworten will. Also um es kurz zu machen: Danke, gut. Wir haben für
den Jahreswechsel Tickets gebucht und kommen vom 28. Dezember bis 5. Januar nach
Eupen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber wenn ich ehrlich und gründlich erzählen will, wie es uns geht, dann weiß
ich nicht, wo ich anfangen soll.  Nun gut, ich lege mal einfach los und dann
sehen wir, bis wo ich komme.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich sitze ganz allein in unserer Wohnung in Tallinn. Gestern Morgen habe ich Ly
und Mari von Vigala zum Bahnhof nach Rapla gebracht und bin dann nach hier
gekommen.   Die beiden fuhren von Rapla aus mit dem Zug nach Viljandi.  Heute
Nachmittag gehe ich Iiris abholen vom Sportlager in Kloogaranna und fahre dann
mit ihr nach Vigala zurück, wo Ly schon seit gestern Abend auf uns wartet (sie
war noch am gleichen Tag mit dem Bus von Viljandi wieder zurück nach Vigala
gefahren).  Für die, die Estland nicht so kennen, habe ich die Ortsnamen mal auf
einer &lt;a class="reference external" href="http://umap.openstreetmap.fr/de/map/unbenannte-karte_490937#9/58.9046/24.4171"&gt;Karte&lt;/a&gt;
markiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So ähnlich geht das bei uns schon den ganzen Sommer lang, ständig sind wir
unabhängig voneinander auf Schipp, und gelegentlich auch mal einen Tag oder zwei
alle zusammen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als wir gestern Morgen zum Bahnhof losfuhren, fuhr zunächst Mari, denn sie fährt
seit vorigem Jahr auf Lizenz, um demnächst vielleicht mal ihren Führerschein zu
machen. Aber nach einigen Kilometern fiel uns auf, dass wir uns beeilen müssen,
weil wir mal wieder in letzter Minute abgefahren waren. Also tauschten wir und
ich fuhr mit bis zu 130 Km/h durch die Landschaft. „Was macht ihr, falls wir den
Zug verpassen?“ fragte ich vorsichtshalber schon mal. Sie hatten keine Antwort
darauf und brauchten zum Glück auch keine. Aber ich durfte während der Fahrt nie
lange mit Mari erzählen, denn wenn ich erzähle, fahre ich instinktiv langsamer,
so dass Ly mich nach einiger Zeit mit diplomatischen Bemerkungen wie „Kann man
hier nicht schneller fahren?“ unterbrach.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die beiden fuhren von Rapla aus mit dem Zug nach Viljandi. Ly zum Kaljurahnu-Hof
für ihr Praktikum und Mari zu Madara, einer Freundin, die sie auf der Fahrt nach
Taizé kennengelernt hatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ly hat seit September viel Zeit investiert in ihren Keramikkurs. Und das war
erst das erste von zwei Jahren. In den letzten Monaten hat sie an verschiedenen
Stellen Praktikum gemacht.  Holzbrand ist dieses Jahr eines ihrer Hauptthemen.
Ich hatte dieses Wort noch nie gehört. Hier ein paar Fotos von Sachen, die mit
Holzbrand hergestellt wurden:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.ecosia.org/images?q=keramik+holzbrand"&gt;https://www.ecosia.org/images?q=keramik+holzbrand&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Holzbrand wird in einem &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Anagama"&gt;Anagama&lt;/a&gt;
gemacht. Das ist ein „aus dem ostasiatischen Altertum stammender, liegender
Einkammer-Ofen, der für das Brennen von Töpferei-Produkten verwendet wird“. Da
drin werden die rohen Tonkunstwerke gestapelt (dieser Vorgang dauert an sich
schon 8 Stunden), dann wird das Ganze während ca 36 Stunden auf bis zu 1300°C
geheizt, wobei bis zu 10 m3 Holz verbrannt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Estland gibt es mindestens drei davon.  Einer im besagten Kaljurahnu-Hof bei
Viljandi. Der wurde &lt;a class="reference external" href="https://sakala.postimees.ee/4231005/vardja-kulas-avati-eesti-ainus-noborigama-puupoletusahi"&gt;2017 gebaut&lt;/a&gt;
ist genauer gesagt ein &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Anagama_kiln#Kiln_variants"&gt;Noborigama&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, ihr habt richtig gelesen: Mari war diesen Sommer in Taizé, vom 2. bis 9.
August. Mit einer Gruppe von 10 Jugendlichen und 8 Erwachsenen. Sie fuhren in
zwei Minibussen und einem Auto durch Lettland, Litauen, Polen und Deutschland.
In Deutschland erfuhren sie, dass Frankreich inzwischen in die Rote Liste
gekommen war. Sie fuhren trotzdem weiter, obschon das bedeutete, dass sie nach
ihrer Rückkehr noch zwei Wochen in Quarantäne bleiben müssten. In Taizé hatte
Mari eine super Austauschgruppe mit hauptsächlich Deutschen und einem Holländer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach der Rückkehr aus Taizé blieben noch zwei Mädchen der Reisegruppe mit Mari
bei uns in Vigala für die Quarantäne. Ich nutzte die Gelegenheit, um mit den
dreien zweimal pro Tag ein Familiengebet im Taizé-Stil zu machen. Das geht bei
uns normalerweise nicht, weil Ly und Iiris keinen Spaß daran haben. Ist ja auch
in der Tat nicht jedermanns Geschmack.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber ich bin trotz meines vorgerückten Alters weiterhin begeistert von Taizé.
Die Musik hat mich damals hingelockt, aber die Art der Brüder, die Bibel zu
deuten, hat mich dableiben lassen. Im Mai habe ich sogar eine „Vereinigung der
Taizé-Freunde Estland“ gegründet und eine &lt;a class="reference external" href="https://www.laudate.ee"&gt;Webseite&lt;/a&gt;
eingerichtet. Nicht weil ich so begabt in Öffentlichkeitsarbeit wäre, sondern
weil es einfach sein musste. Es gibt zwar mindestens ein Dutzend Gemeinden in
Estland, die regelmäßige Gebete mit Liedern aus Taizé organisieren, aber wie die
Esten so sind: sie tun viel, aber reden nicht gern darüber, sondern arbeiten
lieber jeder für sich und insgeheim.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wobei diese vorsichtige Einstellung ganz verständliche Gründe hat, immerhin ist
die Okkupation erst seit dem 20. August 1991 vorbei. Deshalb war übrigens
gestern Feiertag hier, der sogenannte  &lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/Taasiseseisvumisp%C3%A4ev"&gt;Wiederverselbstständigungstag&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Iiris ist zur Zeit ein richtiger Backfisch.  Sie weiß noch nicht so recht, was
sie will, aber eines ist klar: es ist nicht das, was irgendwelche Erwachsenen
gerade von ihr erwarten.  Ly und ich sind uns einig,  dass sie zu viel vor dem
Bildschirm hängt, aber es gelingt uns nur selten, sie von dort weg zu locken.
Ich finde oft keinen Draht zu ihr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Glücklicherweise findet sie Draht zu anderen. Sie hat mehrere „beste
Freundinnen“.  Manchmal kommt die eine oder andere sie für ein paar Tage in
Vigala besuchen. Einmal hatte ich das Privileg, als Taxifahrer dienen zu dürfen
mit Iiris und ihrer Freundin auf dem Rücksitz. Die beiden hatten sich schon
mehrere Wochen nicht gesehen. Ich erinnere mich nicht mehr an Details, aber es
war herzwärmend. Nach der Fahrt schrieb ich ihnen folgendes Abendgebet und
durfte es ihnen sogar vorlesen (ich hatte Glück: die beiden hatten sich gerade
Tee gemacht und saßen am Küchentisch):&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Die beste Freundin ist eine, mir der du ganz ohne Maske sein kannst. Bist
einfach du selbst. Du lachst über ihre Witze und sie über deine. Dir gefällt
das, was ihr gefällt. Wenn sie traurig ist, bist du traurig. Du fühlst das,
was sie fühlt. Mit ihr gehst du egal wohin, Hauptsache gemeinsam. Und selbst
wenn ihr euch streitet, dann weißt du dass ihr euch bald wieder versöhnen
werdet.  Herr Gott, hätte doch jeder Mensch ein paar gute Freunde! Amen.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Iiris ist ein Fan von &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/channel/UCYfbq37VGb-07tDS0FGtsPw"&gt;Piper Rockelle&lt;/a&gt;, die  heute 13
geworden ist und schon 5,7 Millionen Zuschauer auf YouTube hat.  Wenn Iiris
einen Film in Englisch schaut, dann versteht sie fast immer, was die Leute da
reden. Ich dagegen verstehe es fast nie.  Wenn ein Amerikaner mir was sagen
will, dann muss er deutlich und nicht zu schnell sprechen, damit ich ihn
verstehe.  Einmal spielte Iiris mir während einer Autofahrt ein Lied von Piper
Rockelle vor und schaltete nach jedem Satz auf Pause, um mir den Satz in
deutlichem Englisch zu wiederholen. Ansonsten hätte ich es nicht verstanden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Lied handelte davon, wie sie per „text“ (Chat-Nachricht) zu einer spontanen
Party eingeladen wurden, sich dann umzogen und es genossen, durch die Stadt zur
Party zu gehen. Ach, du unbeschwerte Jugend!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und Iiris kommt heute also vom Sportlager zurück. Seit sie in Tallinn zur
Musikmittelschule geht, hat sie auch zweimal pro Woche Leichtathletik-Training.
Zum Glück ist das kein leistungsorientierter Club, sondern das Ziel ist, Freude
dran zu haben.  Am Mittwoch schrieb ich ihre eine Nachricht „Hallo Iiris, alles
klar? Wie geht es so? Ruf doch mal an…“ Antwort: „Wir haben unsere Telefone
nur für sehr wenig Zeit, ich hatte noch keine Zeit anzurufen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als ich sie am Sonntag ins Lager brachte, war uns während der Fahrt seit Langem
noch mal wieder ein Gespräch gelungen. Ich glaube, ich hatte es begonnen mit der
Frage „Was müssten die Menschen in Zukunft besser machen?“. Sie schlug vor:
Weniger Autos, mehr mit dem Bus oder dem Pferd.  Den Touristen nicht nur Tallinn
zeigen, sondern aufs Land raus. Und am Ende machten wir schon recht konkrete
Pläne, wie wir ihre Freunden Kyla in Kenia (ebenfalls Fan von Piper Rockelle) im
kommenden Sommer besuchen könnten. Ob das was wird, sei dahingestellt, aber wenn
deine zwölfjährige Tochter mit dir ihre Träume teilt, das ist einer jener
glücklichen Momente, die man nicht kaufen kann. Wir können sie nur dankbar als
Geschenk wahrnehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Juli gab es eine Überraschung. Ich habe ja im letzten Jahr kaum Fotos
gemacht. Meine kleine Canon hatte nämlich einen Kratzer im Objektiv, und auch
der Sensor wurde immer schlechter. Wir waren seit Monaten am überlegen, eine
„gute“ Kamera zu kaufen. Dann erfuhr ich, dass so ein IPhone inzwischen
–angeblich– genau so gute Fotos wie eine Spiegelreflex macht. Also eher ein
neues Handy mit guter Kamera kaufen. Aber ich zögerte. Der viele
Elektronik-Schrott geht mir gegen den Strich, und heutzutage fließen so viele
Fotos durchs Internet, dass man es richtig satt kriegen kann. Und da kam von
einer Freundin aus Deutschland folgende Nachricht: „Lieber Luc. Ich habe nun ja
eine neue gebrauchte Kamera und wüsste meine Canon 350d gern in lieben Händen.
Sie hat am Objektiv einen Riss im Plastik, sonst ist die Gute fit. Brauchst du
noch eine?  Sie ist ziemlich groß. Wenn du sie magst, würde ich sie dir gern
schenken und schicken.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwei Wochen später kam das Geschenk an. Seitdem habe ich wieder begonnen, Fotos
zu machen.  Auch Mari und Iiris sind begeistert. Die folgenden Fotos sind also
mit einer 15 Jahre alten Canon 350d gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir sind’n Paar!&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/07/22/img_0577.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/07/22/img_0577.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/07/22/thumbnails/img_0577.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/07/22/img_0577.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/07/23/img_0585.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/07/23/img_0585.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/07/23/thumbnails/img_0585.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/07/23/img_0585.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Glückliche Backfische leben vollkommen wartungsfrei in ihrer eigenen Blase.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/07/24/img_0596.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/07/24/img_0596.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/07/24/thumbnails/img_0596.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/07/24/img_0596.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/07/24/img_0611.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/07/24/img_0611.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/07/24/thumbnails/img_0611.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/07/24/img_0611.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/07/24/img_0627.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/07/24/img_0627.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/07/24/thumbnails/img_0627.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/07/24/img_0627.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/07/24/img_0637.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/07/24/img_0637.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/07/24/thumbnails/img_0637.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/07/24/img_0637.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/08/17/img_0791.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/08/17/img_0791.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/08/17/thumbnails/img_0791.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/08/17/img_0791.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Bin stolz auf Ly, weil sie sich durch ganz Estland mit dem Bus oder Fahrrad
bewegt.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/07/23/img_0588.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/07/23/img_0588.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/07/23/thumbnails/img_0588.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/07/23/img_0588.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/07/27/img_0673.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/07/27/img_0673.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/07/27/thumbnails/img_0673.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/07/27/img_0673.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Auf dem diesjährigen Folklorelager hat Mari viel Freude gehabt und ein bisschen
Geld verdient als Musiklehrerin.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/07/folkloorilaager/dsc_0180.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/07/folkloorilaager/dsc_0180.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/07/folkloorilaager/thumbnails/dsc_0180.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/07/folkloorilaager/dsc_0180.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/07/folkloorilaager/20200709_204315.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/07/folkloorilaager/20200709_204315.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/07/folkloorilaager/thumbnails/20200709_204315.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/07/folkloorilaager/20200709_204315.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/07/folkloorilaager/dsc_0023.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/07/folkloorilaager/dsc_0023.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/07/folkloorilaager/thumbnails/dsc_0023.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/07/folkloorilaager/dsc_0023.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/07/folkloorilaager/dsc_0011.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/07/folkloorilaager/dsc_0011.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/07/folkloorilaager/thumbnails/dsc_0011.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/07/folkloorilaager/dsc_0011.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Der Anagama vom Tohisoo-Gut in Kohila wird mal wieder gefüllt. Ly trägt sich in
den Heizerplan ein.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/08/03/img_0701.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/08/03/img_0701.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/08/03/thumbnails/img_0701.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/08/03/img_0701.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/08/03/img_0706.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/08/03/img_0706.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/08/03/thumbnails/img_0706.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/08/03/img_0706.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/08/03/img_0702.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title=""/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/08/03/thumbnails/img_0702.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:30ex" title=""/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Das kleine Dorf Käsmu im Lahemaa-Naturpark ist berühmt für seine sagenhaft
schöne Lage und das jährliche Musikfestval „Viru Folk“, zu dem dieses Jahr nur
2000 Besucher zugelassen waren.  Wir boten in der Kirche von Käsmu Gebete mit
Liedern aus Taizé an, zählten dadurch als „Darsteller“ und bekamen jeder einen
Festivalpass. Einige der Besucher trauten sich sogar über die Kirchenschwelle.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/08/09/img_0722.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/08/09/img_0722.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/08/09/thumbnails/img_0722.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/08/09/img_0722.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/08/09/img_0765.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/08/09/img_0765.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/08/09/thumbnails/img_0765.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/08/09/img_0765.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/08/09/20200807_201254.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title=""/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/08/09/thumbnails/20200807_201254.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:30ex" title=""/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Gestern abend hörte ich eine Predigt von William Goh, dem Erzbischof von
Singapur. Der sagte: Es gibt Leute, denen „geht es gut“, aber die sind nicht
glücklich. Sie haben Arbeit, Familie, Freunde, sind mehr oder weniger gesund,
und haben doch irgendwie den Eindruck, das Leben zu verpassen.  Manche opfern
ihr ganzes Leben für andere  und fühlen sich trotzem leer oder ausgelaugt.
Manche sagen sich dann „Hauptsache, dass ich Gott einen positiven Bericht
vorlegen kann, wenn ich in den Himmel komme.“ Aber der Himmel ist in
Wirklichkeit nichts anderes als Gemeinschaft. Eine tiefe Gemeinschaft mit Gott,
und mit unseren Geschwistern. Himmel bedeutet einfach, dass du verliebt bist.
Gründlich verliebt in Gott, in jeden Menschen, und auch in dich selbst.  Und das
einzige, was der Mensch wirklich braucht, ist Gemeinschaft. Leben ist mehr, als
sich für andere hingeben. Leben ist, mit den anderen zu feiern und dankbar
Gemeinschaft genießen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, ehrlich, so geht es uns. Manchmal kann ich selbst kaum glauben, wie gut das
ist. Und vieles Wichtige habe ich noch gar nicht erzählt. Aber jetzt muss ich
weiterleben!  Liebe Grüße aus Tallinn von&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/0821.html</guid><pubDate>Fri, 21 Aug 2020 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Gott führt uns nicht in Versuchung</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/0609.html</link><description>&lt;section id="gott-fuhrt-uns-nicht-in-versuchung"&gt;
&lt;h1&gt;Gott führt uns nicht in Versuchung&lt;a class="headerlink" href="#gott-fuhrt-uns-nicht-in-versuchung" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dienstag, 9. Juni 2020&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Papst Franzisikus hatte ja vorgeschlagen, den Wortlaut des Vaterunsers
anzupassen und zu sagen „Und bewahre uns vor der Versuchung“.  Diese
Formulierung ist aber auch nicht perfekt, denn wir wollen uns ja nicht „vor der
Prüfung drücken“, sondern erbitten Gottes Beistand in Prüfungen, die auch er uns
nicht ersparen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf &lt;a class="reference external" href="https://www.bibelstudien-institut.de/kurse/erleben/das-vaterunser/online-kurs/kapitel-8-fuehre-uns-nicht-in-versuchung/"&gt;bibelstudien-institut.de&lt;/a&gt;
schlagen sie vor, den Satz wie folgt zu verstehen: Da uns Gott nicht versucht,
sondern uns im Gegenteil helfen will, darf ich in Versuchungen um Gottes Hilfe
bitten. „Vater im Himmel, führe mich so, dass ich in dieser Versuchung nicht
falsch entscheide.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein Vorschlag fürs Vaterunser ist: „Leite uns in der Versuchung und erlöse uns
von dem Bösen“. Also ich hole auch das „sondern“ raus. Die Form „Tu nicht
dieses, sondern jenes“ halte ich für einen Übertragungsfehler. Das Vaterunser
ist eine Serie von positiv formulierten Bitten, was soll da zwischendurch eine
negative Formulierung?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich finde interessant, dass Franziskus die Frage momentan ruhen lässt. Offenbar
sind noch zu viele Christen nicht „reif“ für so eine Änderung. Ich sehe vor
allem die Bibelanbeter dagegen wettern. Die fürchten logischerweise, dass es ein
Präzendenzfall für eine Lawine von weiteren Diskussionen werden kann. Das wäre
ja Blasphemie gegen ihren Gott, die heilige Bibel!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich sage dazu: „Don’t cling on a mistake just because it took you much time to
do it.“ Singt dem Herrn ein neues Lied! Sucht neue Worte, sein Wort zu
verkünden! Denkt neue Gedanken, um seine immerwährende Botschaft zu denken! Die
wichtige Frage ist doch nicht, ob einzelne Menschen es schaffen, ein paar seit
ihrer Kindheit eingeprägte Worte umzulernen. Die Frage ist: welches Gottesbild
sollen wir unseren Kindern vermitteln?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bibelzitate zum Thema:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;„Wenn in schwierigen Situationen euer Glaube geprüft wird,
dann freut euch darüber. Denn wenn ihr euch bewährt, wächst eure Geduld.“
(Jak 1,2.3)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;„Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt!“ (Mk 14,38)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;„Ich will dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über die ganze Welt
kommen wird.“ (Offb 3,10)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;„Der Herr weiß die Frommen aus der Versuchung zu erretten.“ (2. Ptr 2,9)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;„Niemand sage, wenn er versucht wird, dass er von Gott versucht werde. Denn Gott
kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht niemanden. Sondern
ein jeder, der versucht wird, wird von seinen eigenen Begierden gereizt und
gelockt.“ (Jak 1,13.14)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/0609.html</guid><pubDate>Tue, 09 Jun 2020 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Donnerstag, 4. Juni 2020</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/0604.html</link><description>&lt;section id="donnerstag-4-juni-2020"&gt;
&lt;h1&gt;Donnerstag, 4. Juni 2020&lt;a class="headerlink" href="#donnerstag-4-juni-2020" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Ich habe folgendes auf Facebook gepostet:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Freunde, danke für eure vielen Glückwünsche zu meinem Geburtstag.
Irgendwann meldete Facebook mir, dass die beeindruckende Zahl von 153 Freunden
auf meine Timeline gepostet haben. Leider kann ich diese Postings jetzt
irgendwie nicht mehr finden. Muss hinzufügen, dass ich FB aus gesundheitlichen
Gründen so wenig wie möglich benutze. Ich hoffe, dass ich demnächst mal Zeit zu
einem Rundbrief finde. Wer meine Rundbriefe noch nicht oder nicht mehr kriegt,
möge mir seine E-Mail-Adresse mitteilen. &lt;a class="reference external" href="https://luc.saffre-rumma.net/freunde/"&gt;https://luc.saffre-rumma.net/freunde/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/0604.html</guid><pubDate>Thu, 04 Jun 2020 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Schule richtig Digital!</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/0520.html</link><description>&lt;section id="schule-richtig-digital"&gt;
&lt;h1&gt;Schule richtig Digital!&lt;a class="headerlink" href="#schule-richtig-digital" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 20. Mai 2020.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Immer mehr Menschen ziehen nichtsahnend in die vielen einladenden goldenen
Käfige um, die überall bereit stehen. Und wenn ich mir Sorgen mache, höre ich
meine Freunde nur achselzuckend sagen „Was hast du? Facebook, Zoom und Google
sind doch cool!“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oh Gott! Die Anbeter des Goldenen Kalbs werden noch immer mächtiger.  Steh den
Politikern bei, die sich für das Wohl aller Menschen einsetzen und nicht nur für
das der Erfolgreichen. So betete ich gestern Abend beim ersten Gebet mit Liedern
aus Taizé in Tallinn nach dem Ende der Corona-Sperre.  Wir waren nur zu fünft
und hatten gerade &lt;a class="reference external" href="https://www.bibleserver.com/ESV/Exodus32%3A7-14"&gt;Exodus 32:7-14&lt;/a&gt; gelesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute Morgen las ich dann über den Verein Cyber4Edu in Berlin. Ganz Gallien ist
von den Römern besetzt… Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern
bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten… Der
Verein Cyber4Edu und eine Grundschule in Berlin zeigen, wie sich Schulen mit
Open Source digitalisieren lassen, ohne die Angebote der großen Digitalkonzerne
nutzen zu müssen. Mit der Open-Source-Plattform Big Blue Button und eigenen
Servern hat sich der Fernunterricht deutlich verbessert. Schüler, Eltern und
Lehrer sind begeistert.&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.golem.de/news/big-blue-button-wie-ccc-urgesteine-gegen-teams-und-zoom-kaempfen-2005-148560.html"&gt;https://www.golem.de/news/big-blue-button-wie-ccc-urgesteine-gegen-teams-und-zoom-kaempfen-2005-148560.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://cyber4edu.org/c4e/wiki/start"&gt;https://cyber4edu.org/c4e/wiki/start&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://cyber4edu.org/c4e/wiki/zoom"&gt;https://cyber4edu.org/c4e/wiki/zoom&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/0520.html</guid><pubDate>Wed, 20 May 2020 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Osterrundbrief</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/0412.html</link><description>&lt;section id="osterrundbrief"&gt;
&lt;h1&gt;Osterrundbrief&lt;a class="headerlink" href="#osterrundbrief" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 12. April 2020.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;frohe Ostern!  Hier ein paar aktuelle Fotos aus unserer Küche.
Insbesondere auf Anfrage meiner Mutter, die die Quarantäne im Eupener Josephsheim ganz tapfer durchhält.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/04/12/dsc00140.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/04/12/dsc00140.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/04/12/thumbnails/dsc00140.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/04/12/dsc00140.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/04/12/dsc00145.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/04/12/dsc00145.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/04/12/thumbnails/dsc00145.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/04/12/dsc00145.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/04/12/dsc00149.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/04/12/dsc00149.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/04/12/thumbnails/dsc00149.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/04/12/dsc00149.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/04/12/dsc00152.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/04/12/dsc00152.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/04/12/thumbnails/dsc00152.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/04/12/dsc00152.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/04/12/dsc00154.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/04/12/dsc00154.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/04/12/thumbnails/dsc00154.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/04/12/dsc00154.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/04/12/dsc00155.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/04/12/dsc00155.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/04/12/thumbnails/dsc00155.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/04/12/dsc00155.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/04/12/dsc00168.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/04/12/dsc00168.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/04/12/thumbnails/dsc00168.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/04/12/dsc00168.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Kurz vor dem Mittagessen waren Mari und ich zum Gottesdienst in die Kirche
gegangen. Eigentlich war es kein Gottesdienst, denn die sind wie jede
öffentliche Veranstaltung verboten, sondern es hatten sich rein zufällig zehn
Leute eingefunden, als die Pastorin ganz für sich und ihre Mutter Gottesdienst
abhielt.  Kristiinas Predigt war heute besonders traditionalistisch, also nicht
ganz meine Richtung, aber so ist das ja mit den Christen: die haben recht
unterschiedliche Geschmäcker und Weltanschauungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute Morgen früh, als meine Frauen noch schliefen, las ich einen Artikel
darüber, dass Präsident Trump im März auf einer internen Beratung den leitenden
Arzt der medizischen Beratergruppe gefragt hatte „Wieso können wir diese COVID
nicht einfach übers Land wischen lassen?“. Besagter Arzt antwortete erschrocken
„Herr Präsident, dann würden viele Menschen sterben“. Auf &lt;a class="reference external" href="https://www.reddit.com/r/politics/comments/fzk3vp/report_trump_privately_asks_why_government_cant/"&gt;Reddit&lt;/a&gt;
gibt es dazu tausende entsetzte Kommentare, die Trumps grobe Fahrlässigkeit
verurteilen. Aber ich dachte: Zum ersten Mal stellt dieser Mann eine Frage, die
auch ich mir stelle. Und die Antwort des Arztes und die Kommentare der Leser
zeigen mir vor allem eines: Mein Gott, was für eine Panik die Menschen doch
kriegen beim bloßen Gedanken an den Tod!  Der bloße Gedanke, dass man Tod
sowieso letztlich hinnehmen muss und dass man eine Pandemie auch einfach nur
vorüberziehen lassen könnte, ist tabu. Die WHO und die medizinische Industrie
ist zum Gott geworden. Und diese Vergötterung macht mir mehr Sorgen als ein
wütender Virus. Eine Pandemie tut eine Zeitlang weh, aber Sklaverei dauert dein
ganzes Leben. Also &lt;em&gt;ich&lt;/em&gt; werde &lt;em&gt;diesen&lt;/em&gt; Gott &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; anbeten. Deshalb gefällt
mir Trumps freche Blasphemie ausnahmesweise (siehe auch &lt;a class="reference internal" href="#nachtrag"&gt;Nachtrag&lt;/a&gt;). Ich weigere
mich, einen Glauben zu kultivieren, durch den eine kleine Gruppe Privilegierter
eine Menge Geld verdient.  Ich will einen Glauben kultivieren, in dem Liebe
mächtiger als Geld ist und der Tod nicht das Ende. Lustig, dass ich diese
Nachricht just am Ostermorgen las.  Ob ihr es glaubt oder nicht: ich wünsche uns
allen wirklich frohe Ostern und Schluss mit der panischen Angst vorm Tod.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbst &lt;em&gt;falls&lt;/em&gt; ihr meinen Gedanken über Vergötterung der medizinische Industrie
zum Teil zustimmen &lt;em&gt;solltet&lt;/em&gt;, müsstet ihr logischerweise fragen „Aber was willst
du denn dagegen tun?“   Erstens &lt;em&gt;ich&lt;/em&gt; alleine schonmal gar nichts. Aber davon
abgesehen kann ich es ja immer noch nicht lassen, &lt;a class="reference external" href="https://hw.saffre-rumma.net/plan.html"&gt;meine Pläne zur Rettung der
Welt&lt;/a&gt; zu veröffentlichen und höre oder
lese gerne eure Kritiken und Rückmeldungen und versuche sie zu verdauen. Aber
bedenkt auch, dass das alles letztlich nur das Gebrösel eines Hobbyphilosophen
ist und bleiben wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Themenwechsel. Ich habe mir endlich mal Zeit genommen, alle Fotos der letzten
Monate zusammen zu kratzen und in unser Familienalbum zu setzen.  Hier also ein
paar Einblicke in unser Familienleben der letzten drei Monate.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zweimal fuhr ich mit Iiris zu einer Art Jugendchor der Baptistengemeinde von
Keila (Kleinstadt bei Tallinn).&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/01/22/img_7774.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/01/22/img_7774.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/01/22/thumbnails/img_7774.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/01/22/img_7774.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/01/22/img_7776.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/01/22/img_7776.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/01/22/thumbnails/img_7776.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/01/22/img_7776.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/01/22/img_7846.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/01/22/img_7846.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/01/22/thumbnails/img_7846.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/01/22/img_7846.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/01/22/img_7856.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/01/22/img_7856.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/01/22/thumbnails/img_7856.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/01/22/img_7856.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/01/22/img_8023.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/01/22/img_8023.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/01/22/thumbnails/img_8023.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/01/22/img_8023.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/01/22/img_8024.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/01/22/img_8024.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/01/22/thumbnails/img_8024.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/01/22/img_8024.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/01/29/img_0555.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/01/29/img_0555.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/01/29/thumbnails/img_0555.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/01/29/img_0555.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/01/29/img_0560.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/01/29/img_0560.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/01/29/thumbnails/img_0560.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/01/29/img_0560.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/01/29/img_0634.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/01/29/img_0634.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/01/29/thumbnails/img_0634.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/01/29/img_0634.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/01/29/img_0726.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/01/29/img_0726.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/01/29/thumbnails/img_0726.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/01/29/img_0726.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Zwischendurch hatten wir im Februar mal ein bisschen Winter.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/02/20200227_125033.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/02/20200227_125033.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/02/thumbnails/20200227_125033.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/02/20200227_125033.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/02/20200227_174959.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/02/20200227_174959.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/02/thumbnails/20200227_174959.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/02/20200227_174959.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/02/20200227_175226.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/02/20200227_175226.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/02/thumbnails/20200227_175226.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/02/20200227_175226.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Kurz vor Beginn der Corona-Ausnahmesituation trat Iiris erstmals ganz öffentlich
auf in der Rootsi-Mihkli-Kirche, und wir machten einen Familienausflug mit Sune,
Suigu, Siim, Sulev und Kadri.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/20200310_160435.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/03/20200310_160435.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/thumbnails/20200310_160435.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/03/20200310_160435.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/20200314_131059.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/03/20200314_131059.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/thumbnails/20200314_131059.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/03/20200314_131059.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/20200314_152855.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/03/20200314_152855.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/thumbnails/20200314_152855.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/03/20200314_152855.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/20200314_152857.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/03/20200314_152857.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/thumbnails/20200314_152857.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/03/20200314_152857.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Auch das erste Vorbereitungsseminar der Bibelleselagerleiter war noch vor der
Krise.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/pll/dsc00722.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/03/pll/dsc00722.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/pll/thumbnails/dsc00722.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/03/pll/dsc00722.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/pll/dsc00724.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/03/pll/dsc00724.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/pll/thumbnails/dsc00724.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/03/pll/dsc00724.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/pll/dsc00756.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/03/pll/dsc00756.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/pll/thumbnails/dsc00756.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/03/pll/dsc00756.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/pll/dsc00763.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/03/pll/dsc00763.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/pll/thumbnails/dsc00763.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/03/pll/dsc00763.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/pll/dsc00775.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/03/pll/dsc00775.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/pll/thumbnails/dsc00775.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/03/pll/dsc00775.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Das Hotel „Hermes“ neben unserer alten Wohnung ist abgerissen worden. Diese
Arbeiten gingen trotz Corona weiter und wir hatten einen Logenplatz.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/20200317_165549.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/03/20200317_165549.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/thumbnails/20200317_165549.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/03/20200317_165549.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/20200320_072029.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/03/20200320_072029.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/thumbnails/20200320_072029.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/03/20200320_072029.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Im Februar begannen wir mit der Renovierung unserer neuen Wohnung. Auch dieses
Projekt wurde durch die Krise nicht gebremst. Eine Überraschung war der
Wärmekasten des Küchenherdes, der eine neue Außenwand brauchte.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/02/20200221_150023.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/02/20200221_150023.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/02/thumbnails/20200221_150023.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/02/20200221_150023.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/02/20200221_150302.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/02/20200221_150302.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/02/thumbnails/20200221_150302.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/02/20200221_150302.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/20200305_083926.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/03/20200305_083926.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/thumbnails/20200305_083926.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/03/20200305_083926.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/20200306_155110.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/03/20200306_155110.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/thumbnails/20200306_155110.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/03/20200306_155110.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/20200305_083947.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/03/20200305_083947.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/thumbnails/20200305_083947.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/03/20200305_083947.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/20200321_213801.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/03/20200321_213801.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/thumbnails/20200321_213801.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/03/20200321_213801.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/20200322_130040.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/03/20200322_130040.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/thumbnails/20200322_130040.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/03/20200322_130040.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/20200322_225314.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/03/20200322_225314.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/thumbnails/20200322_225314.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/03/20200322_225314.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/04/20200402_212959.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/04/20200402_212959.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/04/thumbnails/20200402_212959.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/04/20200402_212959.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/04/20200404_223754.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/04/20200404_223754.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/04/thumbnails/20200404_223754.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/04/20200404_223754.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Iiris ist 12 geworden und Mari 18, und beide Geburtstagsfeiern mussten leider
ohne Freunde stattfinden.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/20200324_074307.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/03/20200324_074307.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/thumbnails/20200324_074307.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/03/20200324_074307.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/20200324_074610.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/03/20200324_074610.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/thumbnails/20200324_074610.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/03/20200324_074610.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/20200324_182714.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/03/20200324_182714.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/03/thumbnails/20200324_182714.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/03/20200324_182714.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/04/20200405_083423.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/04/20200405_083423.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/04/thumbnails/20200405_083423.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/04/20200405_083423.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/04/20200405_093046.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/04/20200405_093046.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/04/thumbnails/20200405_093046.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/04/20200405_093046.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/04/20200405_101504.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2020/04/20200405_101504.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2020/04/thumbnails/20200405_101504.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2020/04/20200405_101504.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Falls du dich wunderst, weshalb ich in letzter Zeit kaum mehr Fotos mache: meine
kleine Sony Cyber-shot ist nach einigen Jahren treuem Dienst alt geworden…
Objektiv zerkratzt, die Speicherkarte macht Zicken, … und es scheint, dass
solche Kameras kaum noch gekauft werden, weil ein Handy den gleichen Zweck
ebenso gut erfüllt. Zumindest ein Handy mit &lt;em&gt;guter&lt;/em&gt; Kamera.  So eines habe ich
nicht.  Also müsste ich ein neues kaufen. Aber wenn ich dann bedenke, dass ich
für das gleiche Geld das &lt;a class="reference external" href="https://www.brot-fuer-die-welt.de/projekte/tansania-hunger/"&gt;Material für zehn Getreidespeicher aus lokalen
Baustoffen in Tansania&lt;/a&gt; kaufen könnte,
dann fällt mir die Entscheidung schwer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So, und jetzt geh ich mal wieder in unser Familienleben zurück. Liebe Grüße von
uns allen!&lt;/p&gt;
&lt;section id="nachtrag"&gt;
&lt;h2&gt;Nachtrag&lt;a class="headerlink" href="#nachtrag" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ojemine, in was für ein Fettnäpchen bin ich da wieder getreten! Musste ich denn
unbedingt meinen Kommentar schreiben?! Scheinbar ja, denn immerhin ist die
Koronakrise ein wichtiges Thema, das uns alle betrifft, und wenn ich nicht
riskiere, ins Fettnäpchen zu treten, kann mir niemand erklären, wo mein
Denkfehler liegt. Danke insbesondere an Hugh.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also ich muss mir mal wieder selber widersprechen. Sorry falls ich jemandem auf
den Zeh getreten bin.  Statt die &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Weltgesundheitsorganisation"&gt;Weltgesundheitsorganisation&lt;/a&gt; zwischen den
Zeilen zu bezichtigen, sie sei von der medizinischen Industrie kontrolliert oder
versuche Gottes Rolle einzunehmen, sollten wir lieber dankbar dafür sein, dass
es so eine weltweite demokratisch geführte Organisation überhaupt gibt, und dass
die es schafft, ungefähr drei Milliarden Menschen dazu zu bewegen, mal mit ihrer
hektischen Aktivität innezuhalten und nachzudenken. Corollaire: dass ein
Staatspräsident aus New York es schafft, ins gleiche Fettnäpfchen zu treten wie
ein Hoppyphilosoph aus Eupen, das beschämt den Staatspräsidenten und entlastet
den Hobbyphilosophen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu den anderen Gedanken meines Rundbriefs stehe ich weiterhin, insbesondere zu
meiner Warnung vor Vergötterung der medizinischen Industrie, die möglicherweise
bis hin zur WHO Schaden anrichtet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Davon abgesehen hatte ich meine eigentliche Antwort auf die Frage „Was willst du
denn dagegen tun?“ vergessen.  Meine Antwort an mich und jeden einzelnen lautet:
&lt;strong&gt;Liebe Gott und deinen Nächsten, und dann tu dein Bestes, nicht mehr und nicht
weniger.&lt;/strong&gt; Das ist eine Mischung aus  &lt;a class="reference external" href="https://www.bibleserver.com/EU/Matth%C3%A4us22%2C37-40"&gt;Matthäus 22,37-40&lt;/a&gt;, &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Augustinus_von_Hippo"&gt;Augustinus von
Hippo&lt;/a&gt; und  &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Baden-Powell"&gt;Robert
Baden-Powell&lt;/a&gt; mit etwas
Senf von mir.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/0412.html</guid><pubDate>Sun, 12 Apr 2020 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Donnerstag, 19. März 2020</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/0319.html</link><description>&lt;section id="donnerstag-19-marz-2020"&gt;
&lt;h1&gt;Donnerstag, 19. März 2020&lt;a class="headerlink" href="#donnerstag-19-marz-2020" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;falls ihr wissen wolltet, wie es uns geht: danke, gut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bisher haben wir im Familienkreis noch keine Symptome der &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19"&gt;COVID-19&lt;/a&gt; beobachtet und vertrauen in
medizinischen Fragen vor allem auf unsere private Haushexe Ly.   Iiris hat von
uns allen die meisten Ängste, sie ist ja auch noch jung und leicht beeinflussbar
durch die sensationellen Medienberichte. Die Haushexe muss mich gelegentlich
ausschimpfen, wenn ich kleinen Mädchen mit allzu makabren Witzen auch noch Öl
ins Feuer schütte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mari und Iiris arbeiten seit Montag im Home-Office, jetzt sind wir also zu dritt
zu Hause.  Ich bin begeistert, wie nonchalant und einfach in Estland der
Übergang ins Corona-Zeitalter  über die Bühne geht, zumindest was die Schulen
betrifft. Sowohl Schüler als auch Lehrer nutzen Software wie Moodle oder Google
Classroom, als hätten sie das schon immer getan.  Ich als Programmierer hätte da
schon meine Probleme…&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ly ist zur Zeit oft in Vigala, seit Montag hat sie die Keramik-Abteilung der
Berufsschule quasi für sich alleine und nutzt die Gelegenheit, um sich in den
Techniken des Keramikerhandwerks zu trainieren. Der Keramik-Kurs in Vana-Vigala
ist ein mutiges Projekt, das diese Schule vorigen September gestartet hat.  Weil
diese Schule geografisch so weit weg vom Schlag liegt, muss sie sich ständig
neue Ideen einfallen lassen.  Ly war bei diesem Kurs eine der ersten Teilnehmer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bin mal gespannt, ob Ly eines Tages auch mal höhere (und bezahlte) Aufgaben in
der Berufsschule übernimmt. Das könnte ihr passen, finde zumindest ich.  Und es
würde auch in unsere Pläne passen, denn wenn Iiris alt genug ist, um alleine in
der Stadt zu wohnen, wollen wir ja aus dem Exil hier in Tallinn wieder zurück in
die Heimat ziehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Exil in Tallinn fängt an, gemütlich zu werden, weil wir bald umziehen
werden von unserer bisherigen Dreizimmerwohnung in Mustamäe in unsere
Vierzimmerwohnung in Nõmme. Der Anstreicher hat angekündigt, dass er heute Abend
fertig wird.  Kann sein, dass wir schon am Wochenende erstmals in vier statt
drei Zimmern schlafen. Gestern habe ich mehrere Stunden damit verbraucht, das
180 cm breite Ehebett aus der zukünftigen Wohnung gegen unser gewohntes 160 cm
schmales Bett auszutauschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und das alles, obwohl Lino eigentlich drei Lucs nötig hätte!  Tonis und Hamza
sind ja tüchtig, aber ich kann ihnen nur „technische“ Aufgaben delegieren.
Kundenprojekte und Vertrieb bleiben auf meiner Schulter. Es gibt Momente, wo ich
verzeifle und alles hinschmeißen möchte. Interessanterweise sind solche Momente
recht kurz und kommen nur, wenn ich übermüdet bin.  Sobald ich dann ein paar
Stunden geschlafen habe, sieht die Welt schon wieder anders aus.  Ihr könnt mich
ruhig einen verrückten Idealisten nennen, weil ich an meine Lino-Vision glaube.
Wobei ich dann –falls ihr es euch interessiert– präzisiere: meine persönliche
Antwort auf die Frage „Wozu lebe ich?“ lautet weder „Für meinen beruflichen
Erfolg“ noch „Für meine Familie“ noch „Für meine Freunde“, sondern „Um Gott zu
loben“.  Rückblickend würde ich sagen, dass ich das seit ungefähr meinem 18.
Lebensjahr denke, nachdem ich ein Jahr lang um einen Klassenkameraden getrauert
hatte. Und Freunde, Familie und Freie Software gehören für mich nur
selbstverständlich mit dazu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So wünsche ich euch in dieser Zeit der durch Regierungen verordneten
Alarmbereitschaft (ein Phänomen, das wir in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg
fast vergessen hatten) viel Vertrauen in die Zukunft sowie offene Augen und
Hilfsbereitschaft für die, die eure Hilfe brauchen.  Und vergesst nicht den
Humor. À propos, kennt ihr den schon: Früher hüstelte man im Kaufhaus, um einen
Furz akustisch zu vertuschen, heute ist es umgekehrt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Grüße von
Luc mit Mari, Iiris und Ly&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/0319.html</guid><pubDate>Thu, 19 Mar 2020 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Montag, 16. März 2020</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/0316.html</link><description>&lt;section id="montag-16-marz-2020"&gt;
&lt;h1&gt;Montag, 16. März 2020&lt;a class="headerlink" href="#montag-16-marz-2020" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/0316.html</guid><pubDate>Mon, 16 Mar 2020 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Freitag, 24. Januar 2020</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/0124.html</link><description>&lt;section id="freitag-24-januar-2020"&gt;
&lt;h1&gt;Freitag, 24. Januar 2020&lt;a class="headerlink" href="#freitag-24-januar-2020" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Ich las heute Morgen Sibel Schicks Blog-Eintrag  &lt;a class="reference external" href="https://sibelschick.net/2019/05/12/hoert-auf-kindern-du-wirst-eine-gute-mutter-zu-sagen/"&gt;Hört auf, Kindern „Du wirst
eine gute Mutter werden“ zu sagen&lt;/a&gt;
(Mai 2019).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sibels Berufung besteht offenbar in etwas anderem, als „eine gute Mutter“ zu
werden.  Dadurch ist sie anders als die Anderen.   Ihr Blogeintrag ist ein
schönes Beispiel für die Gefühle, die ein solch besonderer Mensch empfinden
kann. Sie schwimmt gegen den Strom. Und natürlich leidet man dann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ähnliche Gefühle dürften wohl auch Abraham, Noah, Ester, David, Maria, Jesus,
Paulus gehabt haben. Sie alle mussten gegen den Strom schwimmen.  Sie alle
traten überzeugt für das ein, was sie als richtig und wichtig empfanden. Sie
alle taten es „freiwillig“.  Wobei ich „freiwillig“ bewusst in Anführungszeichen
setze, denn was bedeutet schon der Wille eines Menschen gegenüber dem Willen
Gottes. Wenn Gott etwas von dir will, dann tust du es -normalerweise- ohne mit
deinem Schicksal zu hadern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sibel, ich wünsch Dir Gottes Segen.  Ich weiß nicht, ob Du an Gott glaubst (habe
erst heute von Deiner Existenz erfahren (durch eine ‚Petition auf WeAct
&amp;lt;&lt;a class="reference external" href="https://weact.campact.de/petitions/effektiver-opferschutz-von-betroffenen-der-onlinekriminalitat"&gt;https://weact.campact.de/petitions/effektiver-opferschutz-von-betroffenen-der-onlinekriminalitat&lt;/a&gt;&amp;gt;`__),
und dieser Blogeintrag ist das erste Werk, das ich von Dir lese).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt -scheinbar- Menschen, die &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; das tun, was Gott von ihnen will. Weil
es zu verrückt, zu utopisch oder zu gefährlich scheint.  Aber so kann man nicht
glücklich werden.  Wenn Gott was von dir will, kommst du nicht daran vorbei, es
zu tun.  Die Geschichte von Jona erzählt so einen Fall.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt Menschen, die etwas Verrücktes, Utopisches oder Gefährliches tun,
obschon Gott es gar nicht von ihnen verlangt. Erst nach ihrem Tod fliegt das
dann auf. Dauert oft ein paar Generationen, bis man das mit einigermaßen
vernünftigen Argumenten sagen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und es gibt -offenbar- viele Menschen, die &lt;em&gt;merken&lt;/em&gt; nicht, was Gott von ihnen
will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dann gibt es natürlich die vielen Menschen, von denen Gott gar nichts Großes
will, die ganz bescheiden nur ein normales Leben leben sollen. Mutter oder Vater
werden, eine ehrliche Arbeit erledigen, …&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/0124.html</guid><pubDate>Fri, 24 Jan 2020 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Montag, 20. Januar 2020</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/0120.html</link><description>&lt;section id="montag-20-januar-2020"&gt;
&lt;h1&gt;Montag, 20. Januar 2020&lt;a class="headerlink" href="#montag-20-januar-2020" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Huch, die Ostbelgien lesen jetzt
&lt;a class="reference external" href="https://ostbelgiendirekt.be/ex-papst-benedikt-zum-zoelibat-235349"&gt;Ex-Papst Benedikt warnt: Zölibat darf nicht aufweichen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo, die Info  stimmt doch gar nicht!
Papst Benedikt hat seine Mitautorschaft an dem Buch dementiert.
Hier die Pressemitteilung des Vatikan:
&lt;a class="reference external" href="https://www.ncronline.org/news/vatican/benedict-removes-name-celibacy-book-after-dispute-over-his-involvement"&gt;Benedict removes name from book on celibacy after dispute over his involvement&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier auch ein lesenswerter Kommentar über das Missverständnis:
&lt;a class="reference external" href="https://www.patheos.com/blogs/steelmagnificat/2020/01/11784/"&gt;Benedict, Sarah, Francis, and the Case of the Exploding Pope&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/0120.html</guid><pubDate>Mon, 20 Jan 2020 15:51:00 +0200</pubDate></item><item><title>Nachtrag zur Weihnachtsrede</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/0114.html</link><description>&lt;section id="nachtrag-zur-weihnachtsrede"&gt;
&lt;h1&gt;Nachtrag zur Weihnachtsrede&lt;a class="headerlink" href="#nachtrag-zur-weihnachtsrede" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dienstag, 14. Januar 2020&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;erinnert ihr euch noch, wie Ly mir während meiner Weihnachtsansprache
(&lt;a class="reference internal" href="../2019/1224.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Weihnachtsfreude&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;) unterm Tisch auf den Fuß trat?  Erst jetzt wird mir
bewusst, wie Recht sie damit hatte: Der letzte Absatz über das Wort „Ungläubige“
war eine zu schnell geschossene Formulierung. Wenn mir das jemand erzählt hätte,
hätte ich widersprochen: Nein, es ist nicht egal, woran man glaubt. Ein
Gläubiger ist einer, der die Frohe Botschaft kapiert hat. Wer sie noch nicht
kapiert hat, ist ungläubig. Und die einen von den anderen zu trennen, steht
allein Gott zu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Christenheit durchlebt zur Zeit eine weltweite Läuterung. Wenn ein Mann,
den viele für einen Christen halten, einen anderen Menschen ermordet, weil
dessen Überzeugungen ihm nicht passen, dann muss sich die Christenheit Fragen
stellen. Das freut mich geradezu. Denn es wird sowieso in letzter Zeit spannend
auf diesem Planeten.  Ich finde es spannend, wenn Schulmädchen beschließen,
nicht mehr zur Schule zu gehen, und dann vor der UNO angehört werden. Oder wenn
es im  &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/European_Union_vs._Google"&gt;Zweikampf der EU gegen Google&lt;/a&gt; zu Geldstrafen von
4  Milliarden Euro kommt.  Wird Google in Zukunft auch entscheiden, wer leben
darf und wer nicht? Sind wir dabei, zu Sklaven in einer weltweite Matrix zu
werden? Also dass auch die Christenheit heftig durchgerüttelt wird, finde ich
nur normal. Eine Religion taugt nichts, wenn ihre Lehren schon beim kleinsten
Rütteln zerbrechen oder Angst vor einer gründlichen wissenschaftlichen
Untersuchung haben. Also diese Rüttelei hindert mich nicht daran, weiter an die
Frohe Botschaft zu glauben, die Jesus den Menschen gebracht hat. Ich verstehe
diese Botschaft so: „Eure Religionen und Glaubenslehren sind Menschenwerk.
Glaubt nicht, ihr würdet dadurch nennenswert besser.  Ihr habt nicht die
geringste Chance, euch durch irgendwelche Leistungen den Himmel zu verdienen.
Den Himmel kriegt ihr geschenkt. Gott rechnet eure „Sünden“ nicht an. Wer diese
Frohe Botschaft kapiert und danach lebt, für den hat das Himmelreich schon jetzt
begonnen. Und lasst gefälligst diejenigen in Ruhe, die nicht bei eurem Weltbild
mitspielen.“ Wobei „kapiert“ nicht allzu wörtlich zu nehmen ist, denn wir können
das eben nicht „verstehen“ oder „beweisen“, sondern wir können es nur „glauben“,
d.h. akzeptieren, dass wir es &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; wissen und trotzdem so leben als ob es
wahr wäre.  Autsch, wer tritt mir da schon wieder auf den Fuß?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit September sind wir auch an den Wochenenden eher in Tallinn. Hier gibt es
–verglichen mit Eupen–  viele christliche Gemeinden. Da stellte sich die Frage,
zu welcher wir gehören wollen. Einige Wochen lang habe ich versucht, die Kinder
für die katholische Gemeinde zu begeistern und bin mit ihnen zu den
Familienmessen gegangen. Aber das hat nicht geklappt, vor allem, weil Iiris dort
keinen Anschluss fand.  Und dann haben wir eine lutherische Gemeinde gefunden,
in der auch Iiris sich wohlfühlt. Dort habe ich inzwischen schon eine
Männerbibelgruppe begonnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ebenfalls seit September bin ich in Tallinn wieder aktiv geworden für die
Taizé-Gebete. Es gibt hier immerhin vier Gemeinden, in denen monatliche Gebete
stattfinden. Also durchschnittlich einmal pro Woche.  Der in Taizé entstandene
musikalisch-meditative Gebetsstil liegt mir, weil ich mich dadurch selber
zwinge, mal eine Stunde lang still zu sitzen und einem Bibeltext zuzuhören. Bei
so einem Taizé-Gebet werden bewusst nur wenig Worte gemacht. Die Brüder in Taizé
haben verstanden, wie schnell wir Menschen uns durch Nebensächliches vom
eigentlich Wichtigen ablenken lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von der Bibel bin ich weiterhin fasziniert. Ich spüre oft, dass diese Texte vom
Heiligen Geist inspiriert sind und mir helfen, die Welt besser zu verstehen.
Nicht nur die ursprünglichen Autoren waren inspiriert, sondern auch die späteren
Sortierer, die bis zur Kanonisierung viel Arbeit hatten, um die Spreu vom Weizen
zu trennen. Die Bibel ist ein unermesslich wertvolles Werkzeug für die gesamte
Menschheit. Sie sollte zum Weltkulturerbe erklärt werden. Ich kann mir nicht
vorstellen, wie man die Frohe Botschaft ohne die Bibel erklären könnte.
„Wer diese leuchtende Wirklichkeit begreift, fragt sich unweigerlich: Wie kann
ich anderen eine derart unumstößliche Hoffnung weitergeben?“.  Diesen Satz aus
Taizé las ich vorigen Freitag in der Heiliggeist-Kirche in Tallinn vor.
Andererseits hat nicht jeder, der die Bibel liest, auch die Frohe Botschaft
kapiert.  Wir müssen immer wieder neue Worte finden, um das Wort Gottes zu
verkünden. Ich bin allergischer geworden gegenüber einem falsch verstandenen
Christentum, das sich wie die damaligen Pharisäer zum Hüter der Frohen Botschaft
aufspielt und zu wissen glaubt, wer „dazugehört“ und wer nicht. Wenn ich
jemanden sagen höre, die Bibel sei „das“ Wort Gottes (als hätte Gott keine
anderen Kommunikationskanäle), oder „Gott selbst“ sei der „Autor“ der Bibel,
dann gehe ich auf die Barrikaden. Solche Aussagen sind Bibelvergötterung. Mit
solchen Aussagen machen diese Leute das Christentum lächerlich. Auf solche
Aussagen kann ein gesunder Menschenverstand nur mit Spott reagieren. Die Szene
mit der &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=kor80OqjOuk"&gt;Sandalenvergötterung&lt;/a&gt;
in „Das Leben des Brian“ trifft diesen Nagel auf den Kopf:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=kor80OqjOuk"&gt;https://www.youtube.com/watch?v=kor80OqjOuk&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Hier in Estland ist man als Gläubiger solchem –berechtigten– Spott viel
heftiger ausgesetzt als in Eupen. Deshalb suche ich immer wieder nach neuen
Worten, um auch Ungläubigen die Frohe Botschaft zu erklären. Ich schreibe meine
philosophieschen Betrachtungen aber neuerdings eher in Englisch auf einer
eigenen Webseite names &lt;a class="reference external" href="http://hw.saffre-rumma.net"&gt;Human World&lt;/a&gt;, weil es mir
zu viel Arbeit wurde, alles auch noch in Deutsch und Estnisch und Französisch zu
schreiben. Diese Seiten sind mein privates Projekt und werden voraussichtlich
bis an mein Lebensende nicht fertig werden. Eure Meinung dazu interessiert mich,
aber ich kann ich auch verstehen, dass da nicht jeder unbedingt mitreden will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;All das ist im Grunde nix Neues.  Und Ly macht sich manchmal schon Sorgen. Sie
sagt „Du steigerst dich da zu sehr rein. Du bist doch jetzt schon über 50 und
leidest unter akuter Schlaflosigkeit. Statt so viel zu beten solltest du mehr
Sport machen oder Freunde besuchen gehen.“ Ich merke mir ihren Rat mal unter dem
Motto: Mehr Lauftouren und Sauftouren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und jetzt aber Schluss für heute.
Liebe Grüße aus Tallinn&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2020/0114.html</guid><pubDate>Tue, 14 Jan 2020 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Weihnachtsfreude</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/1224.html</link><description>&lt;section id="weihnachtsfreude"&gt;
&lt;h1&gt;Weihnachtsfreude&lt;a class="headerlink" href="#weihnachtsfreude" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dienstag, 24. Dezember 2019&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;wir wünschen euch viel Freude in den kommenden Tagen, viele echte bereichernde
Begegnungen mit anderen Menschen, und viel Hoffnung als Antwort auf eure Sorgen
und Misserfolge.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier in Estland hat sich ja ein christlicher Name für Weihnachten nie
durchgesetzt; selbst die Christen sagen „Jõulud“, also „Julfest“, wenn sie über
Weihnachten reden. Esten können empört reagieren, wenn man christliche
„Propaganda“ macht und „ihr“ Julfest mit importierten Wertvorstellungen zu
unterwandern versucht.   Viel stärker als in Belgien wird Weihnachten hier oft
verbunden mit Tradition und dem Gedenken an die Verstorbenen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber dass es ein Fest der Freude ist, darüber sind sich alle einig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie lange wohl wissen die Menschen schon, dass es einen Tag im Jahr gibt, ab dem
die Dunkelheit wieder abnimmt, die Tage wieder länger werden? Sicherlich war die
Wintersonnenwende schon vor Jesu Geburt bekannt und wurde entsprechend gefeiert,
zum Beispiel als Geburtstag der Sonne. Jesu Geburtstag wurde daraus erst viel
später und nicht ohne &lt;em&gt;kulturelle Kämpfe&lt;/em&gt;. Der Brauch der Bescherung der Kinder
zu Weihnachten kam noch später, der wurde um 1535 von Martin Luther als
Alternative zu der Sitte des Gabengebens am Nikolaustag ins Leben gerufen, um so
das Interesse der Kinder auf das Fest der Geburt Christi zu lenken. In
katholischen Familien fand die Bescherung der Kinder weiterhin lange Zeit am
Nikolaustag statt (das habe ich aus der &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachten"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;).  So gesehen sind  Wallonen
katholischer als Ostbelgier.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Ausdruck „kulturelle Kämpfe“ im vorigen Absatz finde ich eigentlich
veraltet. Es ist doch natürlich, dass Spannungen entstehen, wenn Menschen in ein
neues Territorium umziehen.  Natürlich bringen sie ihre Kultur mit und halten an
eingeprägten Wertvorstellungen fest bis an ihre Lebensende, geben sie teilweise
auch weiter an ihre Kinder.  Das ist wie wenn du Salz oder Öl mit Wasser
vermischst. Das Salz löst sich widerstandslos und sogar gerne auf, das Öl
dagegen kriegst du selbst durch kräftiges Schütteln bestenfalls zu &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dispersion_(Chemie)"&gt;Dispersion&lt;/a&gt; überredet.   Niemand ist
ganz Salz oder ganz Öl. Hier in Estland betreten selbst ganz ölige &lt;em&gt;Ungläubige&lt;/em&gt;
immerhin einmal im Jahr, nämlich heute Abend, eine Kirche, um sich ihre Portion
„Weihnachtsgefühl“ (jõulutunne) abzuholen. Also wenn du in den kommenden Tagen
die Vinaigrette auf den Salat tust und dabei an uns hier in Estland oder an die
Einwanderer in deiner Nachbarschaft denkst, dann hat sich meine
Gedankenspielerei über kulturelle Kämpfe schon gelohnt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Wort „Ungläubige“ im vorigen Absatz (sowie seinen Gegensatz „Gläubige“)
finde ich übrigens noch veralteter als „kulturelle Kämpfe“.  Jeder Mensch glaubt
doch.  Der eine an dies, der andere an das. Die Unterscheidung zwischen
Gläubigen und Ungläubigen kommt aus einer Zeit, als es noch Leute gab, die
glaubten, ihre Religion sei die einzig Wahre. Diese Zeit ist doch vorbei,
oder?  (Vorsicht, ich werde bissig…) Zumindest in Europa. Mag sein, dass hier
und da eine Sekte noch so was lehrt… oder die Amerikaner scheinen etwas
hinterher zu hinken.  Aber auch dort fängt man an zu verstehen, fand ich, als
ich neulich Keith Giles‘ Artikel &lt;a class="reference external" href="https://www.patheos.com/blogs/keithgiles/2019/12/the-inevitable-death-of-evangelicals"&gt;The Inevitable Death of Evangelical
Christianity&lt;/a&gt;
las, oder als ich die Weihnachtsansprache von &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=_MSJkNXQpKU&amp;amp;feature=share"&gt;Bart Ehrman&lt;/a&gt; hörte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spätestens hier tritt Ly mir gewöhnlich unterm Tisch auf den Fuß, um meine
Tiraden zu beenden.  (Siehe auch &lt;a class="reference internal" href="../2020/0114.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Nachtrag zur Weihnachtsrede&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls ihr wissen wolltet, wie es uns geht: danke, gut.  Vielleicht schaffen wir
in den kommenden Tagen sogar noch eine ausführlichere Antwort… aber wir
versprechen nichts, denn wir wollen uns die Feiertage ja nicht mit noch mehr
Verpflichtungen verderben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Grüße aus Vigala von&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Iiris, Mari, Ly und Luc.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/1224.html</guid><pubDate>Tue, 24 Dec 2019 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Vier Erkneraner in Vigala</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/1026.html</link><description>&lt;section id="vier-erkneraner-in-vigala"&gt;
&lt;h1&gt;Vier Erkneraner in Vigala&lt;a class="headerlink" href="#vier-erkneraner-in-vigala" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 26. Oktober 2019&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wieder einmal habe ich im Namen der Gemeinde Vigala eine Delegation von Freunden
aus Erkner empfangen und begleiten dürfen: Carsten Schwarz, Karen Schubert und
die beiden „Neuen“ Sven Schmidt und Frauke Fiedler waren von Dienstag bis
Freitag bei uns.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dienstag : Gegen 18.30 Uhr treffen sie ein, nach dreistündiger Autofahrt aus
Riga im fast kratzerfreien Mietwagen. Diesmal sind sie alle vier im &lt;a class="reference external" href="http://www.heltan.ee/accommodation"&gt;Hotel
Heltan&lt;/a&gt; untergebracht.  Diesen Ort hatten
die Müllers schon getestet und für gut befunden. Das Hotel ist selbst jetzt,
außerhalb der Saison, ausgebucht, so dass Sven und Carsten sich ein Zimmer
teilen müssen. Solche kleinen Dorfhotels werden benutzt durch Baufirmen, die
irgendwo in der Nähe einen Auftrag laufen haben und ihre Arbeiter dann hier
übernachten lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich zeige ihnen nur schnell die Zimmer und lass ihnen 15 Minuten zum
„Nasepudern“, danach werden wir im Nachbarhaus bei Merike und Heino zum
&lt;strong&gt;Abendessen mit Sauna&lt;/strong&gt; erwartet. Die beiden sind zwar weder Gemeindemitglieder
noch Christen, aber offen für gesellschaftliche und religiöse Gesprächsthemen.
Heino sammelt Briefmarken, Münzen, Abzeichen und  Uniformen von Militär und
Polizei und kann aus eigener Erfahrung vom &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kaitseliit"&gt;Verteidigungsbund&lt;/a&gt; und den  &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Waldbr%C3%BCder"&gt;Waldbrüdern&lt;/a&gt; erzählen.  Für seine Sammlung
kriegt er aus Erkner ein Originalpaket Atombrot aus der DDR-Zeit. Auch Aili
Soonberg ist dabei, weil sie morgen für zwei Tage weg muss. Für sie ist dieser
Abend die einzige Möglichkeit, den Erkneranern zu begegnen. Sowohl Gastgeber als
auch Gäste bestätigten anschließend, dass das eine gelungene und bereichernde
Begegnung war.  Also wenn &lt;em&gt;das&lt;/em&gt; nicht interkultureller Austausch ist, dann habe
ich etwas verpasst! Die Idee dazu entstand übrigens durch ein Problem: unser
Auto steht mit Motorschaden in einer Werkstatt in Tallinn, deshalb kam ich erst
einen Tag und Ly erst einige Stunden vor den Erkneranern in Vigala an, und wir
trauten uns nicht, für den ersten Abend in unser Haus einzuladen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch. Um 9.45 Uhr fahren wir die zehn Kilometer nach Kivi-Vigala, um von
dort aus mit  anderen Gemeindemitgliedern die Nachbargemeinde &lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4rnu-Jaagupi"&gt;Pärnu-Jaagupi&lt;/a&gt; besuchen zu fahren.   Wir
hatten die ganze Gemeinde eingeladen, und außer unserer Pastorin sind immerhin
noch zwei weitere dieser Einladung gefolgt (Heino Aossaar und Sirje Aiaots).
Außerdem sind Iiris und Sofie mit dabei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Pastorin &lt;strong&gt;Jane Vain&lt;/strong&gt; (sprich [Janne], nicht [Dschejn])
ist erst im August als Praktikantin für die Pfarrerstelle von Pärnu-Jaagupi
eingesetzt worden.  Das ist ein kleines Wunder, weil in unserem Kirchenkreis
noch recht traditionelle Ansichten herrschen über die Frage, ob eine Frau
überhaupt als Pastorin fungieren darf. Die Verse 34 und 35 aus dem vierzehnten
Kapitel des ersten Korintherbriefs kennt hier fast jeder.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Kirche von Pärnu-Jaagupi ist dem Heiligen Jakobus geweiht und hier finden
die alljährlichen Sommertage der estnischen &lt;strong&gt;Jakobspilgerer&lt;/strong&gt; statt. Ein
„Perlenrundgang“ lädt zu einer Pilgerreise im Kleinformat ein (2,4 Kilometer).
Diese Anlage  entstand als Gemeinschaftsprojekt mit einigen jungen Männern, die
auf der ehemaligen Müllhalde einen Disk-Golf-Parcours installiert haben. Jane
&lt;em&gt;erzählt&lt;/em&gt; uns das alles nicht nur, sondern lässt uns den Rundgang mit eigenen
Sinnen erfahren. Das Gehen in meditativer Stille ist mir eine willkommene Pause
in meiner Funktion als ständiger Dolmetscher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dem Rundgang steigen wir auf den Kirchturm, probieren die Orgel aus,
besichtigen das Gemeindebüro und die Pfarrerwohnung. Das Mittagessen kriegen wir
in einem Teil des historischen Pfarrhauses aufgetischt, der unter Initiative des
vorletzten Pfarrers &lt;strong&gt;Urmas Viilma&lt;/strong&gt; (der inzwischen Erzbischof ist) zu einem
Restaurant umgebaut wurde, das bis heute funktioniert (&lt;a class="reference external" href="https://moisakook.weebly.com/pildid.html"&gt;Webseite&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon beim Mittagessen war ein Neuer zu unserer Gruppe gestoßen, der uns
anschließend Einblick in sein Zuhause gewährt.  Joel Roots ist vor Jahren von
der Stadt aufs Land gezogen und hat mit seinem Sohn eine Holzwerkstatt
&lt;strong&gt;Puidupoisid&lt;/strong&gt; aufgebaut, in der er z.B. alte Kirchentüren fachmännisch
restauriert. Auf seinem Hof steht unüberhörbar ein Zwinger mit vier &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Border_Collie"&gt;Border
Collies&lt;/a&gt;, die zur Zeit etwas
arbeitslos sind, weil die Herde momentan nur ein Dutzend Schafe umfasst.  Joels
Frau Julika spinnt nicht nur, sondern sie restauriert Webstühle und gibt Kurse
in Wollverarbeitung vom Scheren bis zum Endprodukt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann geht es zurück nach Kivi-Vigala. Besichtigung der Kirche und des Friedhofs.
Ab 17 Uhr &lt;strong&gt;Gesprächsbegegnung im Pfarrhaus&lt;/strong&gt; mit den anderen
Gemeindemitgliedern. Während Sirje hier leider nicht mehr dabei sein kann,
kommen Juta und Katrin hinzu. Wir erinnern uns an Daten und Fakten zur
Geschichte der Partnerschaft und werfen gemeinsam einen Blick in die Zukunft.
Eigentlich wollten wir um 19 Uhr Schluss machen, damit unsere Gäste vor dem
Schlafengehen auch mal was  Zeit für sich haben, aber wenn Esten erstmal am
Erzählen sind, dann kriegst du sie nicht so schnell wieder zum Schweigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag. Um 9.30 Uhr Besichtigung der Nähwerkstatt &lt;strong&gt;Liisu Rõivad&lt;/strong&gt;, die nur
100 Meter vom Hotel ihr Geschäftswesen treibt.  Natalia als Chefin und Maie als
Buchhalterin haben den Betrieb vor 26 Jahren gegründet. Momentan arbeiten 6
Näherinnen dort. In der Kaffeepause kommen wir mit ihnen ins Gespräch. Zwei von
ihnen erzählen aus der Zeit, wo ihre Kinder bei Kaido Soom in der Jugendgruppe
waren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um 11 Uhr kriegen wir die &lt;strong&gt;Berufsschule von Vana-Vigala&lt;/strong&gt; gezeigt, deren Motto
lautet „Schule für alle“. Diese Schule war die erste in Estland, die vor Jahren
integrativen Unterricht für Menschen mit einer geistigen Behinderung startete.
Eine Idee, die ihr wahrscheinlich die Existenz  gerettet hat in unserer stark
von Landflucht heimgesuchten Gegend. Nach dem Mittagessen in der Mensa hielten
wir mit einigen Schülern ein „Kaffeekränzchen“ im Gemeinschaftsraum des
Wohnheims.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abends war die &lt;strong&gt;Henkersmahlzeit&lt;/strong&gt; für unsere Gäste. Die fand bei uns statt und
im kleinen Kreis, deshalb brauchte ich nicht zu übersetzen.  Für Ly war das
quasi die erste Gelegenheit zur Begegnung (aber das ist sie selber schuld, sie
hätte ja teilnehmen können am Besuchsprogramm).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am nächsten Morgen um 7 Uhr fahren sie wieder los Richtung Riga. Ein Stück fahre
ich mit ihnen, denn für mich geht das Leben nahtlos weiter: sie setzen mich bei
Hugo an, mit dem ich heute eine Ladung Brennholz nach Tallinn in unsere neue
Wohnung bringen werde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und schon ist der Besuch wieder vorbei!  Alle Beteiligten fühlen sich bereichert
und sind dankbar, dass so etwas möglich ist! Wie oft habe ich das jetzt schon
gemacht?  Für mich persönlich hat die Partnerschaft vor 11 Jahren begonnen, aber
sie existierte ja schon lange vor mir.  Jetzt habe ich begonnen, eine Zeittafel
zusammen zu tragen: &lt;a class="reference internal" href="../../reden/erkner.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Vigala und Erkner&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/1026.html</guid><pubDate>Sat, 26 Oct 2019 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Tunesien 2019 (2)</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0819.html</link><description>&lt;section id="tunesien-2019-2"&gt;
&lt;h1&gt;Tunesien 2019 (2)&lt;a class="headerlink" href="#tunesien-2019-2" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Montag, 19. August 2019. Rückblick seit &lt;a class="reference internal" href="0814.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Tunesien 2019 (1)&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mittwochabend. Die Frauen gehen bei der Braut feiern mit Tanz und Musik. Die
jungen Männer sitzen mit dem Bräutigam und amüsieren sich, wiederum ganz ohne
Alkohol.  Ismail erklärt mir die Grundsätze des Rollenspiels, das sie auf jeder
Hochzeit spielen: der Bräutigam ist König und hat einen Premierminister zu
seiner Rechten.  Alle anderen sind der Hof des Königs und müssen sich an die
Etikette halten. Zum Beispiel muss jeder beim Betreten des Saales (ein Teppich
auf dem Boden) zunächst den König und dann den Minister begrüßen. Der Minister
darf auch neue Regeln erfinden oder bestehende Regeln ändern. Wer gegen eine
Regel verstößt, wird vor Gericht gerufen und muss eine Geldstrafe bezahlen.
Diese Geldstrafen sind ein finanzieller Beitrag zu den Hochzeitskosten.  Für
abends haben die Freunde des Bräutigams ein Kapsa (ein gegrilltes Lamm)
bestellt. Die älteren Männer sitzen an einer anderen Stelle und reden und
trinken Tee.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Donnerstagabend. Feier auf dem Viertelplatz. Eine Taballa-Gruppe macht Musik und
tanzt viele Mala einen rituellen Tanz, bei dem die Gäste Geldscheine in das
Hutband der Musiker stecken, wiederum ein finanzieller Betrag zu den Kosten.
Eine Gruppe Kunstreiter kommt und zeigt atemberaubende Kunststücke. Die
Zuschauer sitzen in drei Gruppen: Junge Männer mit Bräutigam, alte Männer und
Frauen mit Braut. Die Braut sitizt hinter einem Vorhang, so dass man sie nicht
sehen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Freitagmorgen Erst um 2 Uhr waren wir im Bett, aber schon um 5 Uhr stehen wir
wieder vor dem Haus von Hamzas Onkel Taher. Wir sind verabredet mit Ahmed und
seinen drei Dromedaren zu einen Ausflug in die Wüste. Es ist noch dunkel. Da
kommt Ahmet mit seinen drei Dromedaren Maurice, Conny und Hanin. Wir steigen auf
(Mari und Iiris müssen sich den Buckel von Maurice teilen) und ziehen los, durch
die Außenbezirke von Douz.  Es geht an Privathäusern vorbei, wo wir von unserer
Höhe aus über die Mauer in die Gärten blicken können, wo zuweilen noch jemand
unter freiem Himmel schläft.  Wir reiten durch Gärten mit Dattelpalmen, bis wir
zum Wüsteneingang kommen. Genau rechtzeitig zum Sonnenaufgang. Der allgemeine
Eindruck ist ein bisschen wie wenn du in Pärnu zum Strand kommst.  Nur dass am
Horizont nicht das Meer rauscht, sondern der „Strand“ sich unendlich ausbreitet.
Wir reiten ein wenig in die Dünen hinaus und machen dann Frühstück.  Ahmed kann
leider nicht genug Französisch, um effizient über seine Weltanschauungen oder
Zukunftspläne zu reden.  Er ist einer der vielen jungen Männer in Tunesien, die
arbeitslos sind und davon träumen, das Land zu verlassen und in Europa einen gut
bezahlten Job zu finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Freitagabend. Umzug der Braut. Die Braut wird auf einem Dromedar von ihrer
Wohnung in ihr neues Heim transportiert. Es ist Maurice, den wir von heute
morgen kennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Samstag. Abschied und Abreise. 500 Km mit dem Auto bis Sousse, wo wir für 31€
zwei Zimmerchen in einem Hotel in der Medina bestellt haben. Kurz vor Sousse
Zwischenstation in Monastir, um drei Decken abzuholen, die wir bei Kadur
vergessen hatten.  Wir nutzen natürlich die Gelegenheit, um eine halbe Stunde im
Meer zu plantschen. Das Hotel in der Medina von Sousse erweist sich als richtig
schnuckelig. Natürlich kein Luxus, aber durchaus empfehlenswert.
&lt;a class="reference external" href="http://www.hotelparis-sousse.com.tn/"&gt;http://www.hotelparis-sousse.com.tn/&lt;/a&gt; Das eigentliche Leben der Medina haben wir
allerdings verpasst, denn als wir unsere Koffer im Zimmer hatten und bereit für
einen Stadtrundgang waren, zeigtte die Uhr schon 21.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sonntag. Um 5.15 Uhr verlassen wir Sousse. Um 8.15 stehen wir vor dem Flughafen
von Tunis und warten auf den Agenten des Autovermieters. Wir packen unser Gepäck
aus und wieder ein, um es vom Modus „Wie kriegen wir das alles ins Auto?“ in den
Modus „Was kommt in den Laderaum und was ins Handgepäck?“ zu konvertieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Istanbul, Montagmorgen, 4.30 Uhr. In einer Stunde kommt das Taxi, das uns von
unserem Hotel in der Innenstadt zum Flughafen bringt.  Unser Aufenthalt hier hat
mir vor allem bestätigt: dieses Land interessiert mich nicht.  Ich kenne hier
niemanden.  Sie sind seit  &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Block_of_Wikipedia_in_Turkey"&gt;seit 2017 von der Wikipedia abgetrennt&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir sind hier nur abgestiegen, weil Ly und Mari unbedingt wollten.   Wir haben
170 € gelatzt für Hotel und Shuttle zum Hotel (Istanbul liegt 60 Km von seinem
Flughafen entfernt), dann noch 500 Lire abgehoben und sie für Essen und
Souvenirs ausgegeben.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0819.html</guid><pubDate>Mon, 19 Aug 2019 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Tunesien 2019 (1)</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0814.html</link><description>&lt;section id="tunesien-2019-1"&gt;
&lt;h1&gt;Tunesien 2019 (1)&lt;a class="headerlink" href="#tunesien-2019-1" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 14. August 2019.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Sonntag landeten wir um 9.20 Uhr in Tunis und fuhren vom Flughafen mit dem
Mietwagen nach &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Monastir,_Tunisia"&gt;Monastir&lt;/a&gt;,
wo uns Google bis vor die Haustür unserer Wohnung leitete. Es gibt dort keine
Straßennamen. Ich weiß nicht, wie sie das vor Google gemacht haben. Kadur
überreichte uns den Schlüssel, kassierte 50 Euro Miete für zwei Tage, und
beantwortete alle Fragen. Er wohnt mit seinen Eltern und drei Geschwistern im
gleichen Haus.  Die Kellerwohnung, in der wir jetzt sind, wird üblicherweise an
Innentouristen aus dem Süden des Landes vermietet. Er hat gerade sein Abitur
gemacht und will ab September Betriebswirtschaft studieren gehen. Den Sommer
über verdient er sich ein wenig Geld als Verkäufer in einem kleinen Tabakladen
zwei Straßen weiter. Dort verkauft er Zigaretten auch pro Stück.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Montag hatten wir einen Ruhetag in Monastir. Kadur hatte heute frei und bot
sich an, unser privater Touristenführer zu sein. Er zeigte uns die &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Ribat_of_Monastir"&gt;Ribat&lt;/a&gt;, die Marina (Hafen), die
Egdemsi-Halbinsel (Jazīrat Sīdī al Ghudāmisī), die Medina (Innenstadt). Und
natürlich verbrachten wir etliche Stunden an zwei Stränden (La Falaise und Plage
du 3 août).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Dienstagmittag verabschieden wir uns von  Kadur fuhren weiter nach &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Douz"&gt;Douz&lt;/a&gt;.  5 Stunden im Auto, glücklicherweise
mit Klimaanlage. Wir genossen die Fahrt, anfangs zwischen weiten Landschaften
mit Olivenbäumen. Je mehr wir nach Süden vordrangen, deste wüster wurde es. Ein
kurzer Halt in  &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/El_Djem"&gt;El Jem&lt;/a&gt; wo Ly uns
fachkundig durch das &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Amphitheatre_of_El_Jem"&gt;Amphitheater&lt;/a&gt; führte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Douz kamen wir kurz nach Sonnenuntergang an. Hamza hatte auch hier in Douz
eine Wohnung für uns gemietet.  Er selbst war noch nicht da (am Tag vor der
Hochzeit hat ein Bräutigam auch noch andere Verpflichtungen, als Gäste aus dem
Ausland zu empfangen). Wir hatten eine Stunde, um die Koffer auszupacken uns uns
frisch zu machen.   Dann kam er und führte uns zu einem Luxusrestaurant in der
Touristenzone, um unsere Ankunft in Douz gebührlich zu feiern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 15 Uhr. Eigentlich sollte ich schlafen, denn hier sind jetzt 39 Grad
Hitze und die ganze Stadt liegt im Mittagsschlaf. Heute morgen war der Beginn
der Hochzeitsfeierlichkeiten. Ab 8 Uhr trafen sich die Gäste, vielleicht 100
Menschen. Männer und Frauen getrennt. Ich hätte mit Ly und den Kindern bei den
Frauen bleiben dürfen, aber die drei hatten keine Angst, auch ohne mich zu den
Frauen zu gehen. Ich ließ sie also alleine, bzw. in der Obhut von Hamzas
Schwestern, die auch ein wenig Englisch können. Ich ging mit den Männern zu
Hamzas Haus, wo der Bräutigam sich schick machte. Hamzas Haus ist ein Neubau
(der Rohbau war schon vor drei Jahren fertig). Inzwischen war alles bereit für
den Einzug. Wertvolle Möbel waren noch mit Klarsichtfolie eingepackt, es lag
noch ein bisschen Bauschutt an diversen Stellen. Hamza war prächtig gekleidet,
wie ein Prinz. Wir warteten eine halbe Stunde lang im Vorgarten, immer wieder
kamen neue Freunde oder Verwandte hinzu und beglückwünschten den Bräutigam. Dann
ging es los zu Hamzas Elternhaus (gleich um die Ecke), wo die Frauen sich
versammelt hatten. Von dort aus fuhr die ganze Gesellschaft mit Autos und Mopeds
zur Wohnung der Braut. Ly, Mari und zwei Schwestern von Hamza fuhren in unserem
Auto. Iiris durfte bei den jüngernen Mädchen auf einem offenen kleinen Lastwagen
mitfahren. Die Braut saß schon vor ihrem Haus an einem prächtigen Tisch mit zwei
prächtigen Sesseln und wartete auf den Bräutigam zur Unterzeichnung des
Ehevertrags. Nach Unterschrift und Tausch der Eheringe wurden nochmals Fotos
gemacht, dann brachten wir die Frauen wieder zum Haus von Hamzas Eltern, und die
Männer gingen in einem Café in der Stadt Junggesellenabschied feiern. Mit lauter
Musik und extatischen Tänzen und ohne Alkohol. Dann auch die Männer zu Hamzas
Eltern, wo ein Festmahl bereitet war (Couscous mit Lamm). Man aß auf dem Boden
sitzend in Tischgruppen zu 5 Personen aus einer Schüssel. Nachdem ich gegessen
hatte (ein Vetter von Hamza, der Franzsösisch kann, aß mit an meinem Tisch),
fuhr ich gegen 13 Uhr mit meinen Frauen zu unserer Wohnung, um Siesta zu halten.
Um 16 Uhr wachen wir wieder auf und fahren zurück, um weiter zu feiern. Heute
abend ist (wenn ich richtige verstanden habe) der Frauenabend, so dass ich
hoffentlich zeitig ins Bett kann.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0814.html</guid><pubDate>Wed, 14 Aug 2019 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Zur Hochzeit nach Tunesien</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0809.html</link><description>&lt;section id="zur-hochzeit-nach-tunesien"&gt;
&lt;h1&gt;Zur Hochzeit nach Tunesien&lt;a class="headerlink" href="#zur-hochzeit-nach-tunesien" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 9. August 2019&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;morgen fliegen wir für eine Woche nach Tunesien, wo wir auf Hamzas Hochzeit
eingeladen sind. Bitte hofft mit uns, dass unsere Reise problemlos abläuft und
zu bereichernden Begegnungen und Erfahrungen führt.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0809.html</guid><pubDate>Fri, 09 Aug 2019 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Familienausflug der Sonntagsschule</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0716.html</link><description>&lt;section id="familienausflug-der-sonntagsschule"&gt;
&lt;h1&gt;Familienausflug der Sonntagsschule&lt;a class="headerlink" href="#familienausflug-der-sonntagsschule" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dienstag, 16. Juli 2019&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gestern war der diesjährige Familienausflug unserer Sonntagsschule.  Diesmal
waren wir im  Naturschutzgebiet &lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/Rabivere_maastikukaitseala"&gt;Rabivere&lt;/a&gt;. Wie gewohnt war
es ein wunderschöner gemütlicher Tag in familiärer Stimmung zu drei
Generationen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2019/07/20190715_120156.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2019/07/20190715_120156.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2019/07/thumbnails/20190715_120156.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2019/07/20190715_120156.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2019/07/20190715_140447.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2019/07/20190715_140447.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2019/07/thumbnails/20190715_140447.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2019/07/20190715_140447.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Nicht zu übersehen ist, dass wir im Vergleich zu den Vorjahren nochmals
geschrumpft sind.  Unsere Gemeinde bekommt die enorme Anziehungskraft des
Stadtlebens auf junge Menschen hautnah mit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir ahnen schon, dass im kommenden Schuljahr bei uns keine
Sonntagsschulstunden mehr stattfinden werden.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2019/07/20190715_140325.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Pilk tulevikku"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2019/07/thumbnails/20190715_140325.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:30ex" title="Pilk tulevikku"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Hier sieht man Kristiina mit den drei einzigen Kindern, die dieses Jahr zur
Sonntagsschule kamen. Neugierig, vielleicht auch wehmütig, aber keineswegs
verzeifelt, schauen sie in die Zukunft, die auf sie zu kommt.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0716.html</guid><pubDate>Tue, 16 Jul 2019 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Mittwoch, 10. Juli 2019</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0710.html</link><description>&lt;section id="mittwoch-10-juli-2019"&gt;
&lt;h1&gt;Mittwoch, 10. Juli 2019&lt;a class="headerlink" href="#mittwoch-10-juli-2019" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Ich hatte zu Beginn des Jahres einen „Bibelleseplan“ zum Thema „Ehe“ gemacht,
und danach einen weiteren zum Thema &lt;a class="reference external" href="https://www.bible.com/reading-plans/1749-lord-i-want-to-know-what-true-love-is"&gt;Was ist wahre Liebe&lt;/a&gt;
begonnen.  Aber den habe ich am dritten Tag abgebrochen, weil in der Andacht
stand:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Was ist das Evangelium?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Evangelium ist die gute Nachricht, dass jemand die Schande und Schuld
und alle unsere Rebellion gegen Gott, auf sich genommen hat. Was ist die
Strafe für Sünde? Tod, der Zorn Gottes, ewige Qual und Getrenntsein von
Gott in der Hölle. Jesus, der Einzige, der für unsere Sünde bezahlen
konnte, kam herunter, nahm unsere Position ein und trug ALLE Schuld, die
wir verdient haben. Jesus, vollkommen, ohne Sünde, wahrer Gott und wahrer
Mensch, hat Sein Leben für uns gegeben. Er, der ohne Sünde war, trug ALLE
unsere Sünde, ALL unser Elend, ALLE unsere VERFEHLUNGEN und gab uns dafür
Seine Heiligkeit, Seinen Charakter und Seine GERECHTIGKEIT.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Derjenige, der Sein Leben gegeben hat, will, dass du diese Form der Liebe
kennst, empfängst, erfährst, in ihr lebst und anderen gibst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hast du diese Liebe empfangen? Wenn du nicht sicher bist, laden wir dich
ein, unsere Website www.thistlebend.org zu besuchen&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Erstens beantworte ich die Frage „Was ist das Evangelium?“ anders, und zweitens
mag ich es nicht, wenn jemand behauptet, sich einer Glaubensaussage „sicher“ zu
sein und so tut als hätte er die Wahrheit gepachtet.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0710.html</guid><pubDate>Wed, 10 Jul 2019 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Liederfest 2019</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0709.html</link><description>&lt;section id="liederfest-2019"&gt;
&lt;h1&gt;Liederfest 2019&lt;a class="headerlink" href="#liederfest-2019" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dienstag, 9. Juli 2019.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;eine Zeitlang könnt ihr noch anschauen, was wir an diesem Wochenende mitgemacht
haben. Mari und ich haben bei den „gemischten Chören“ mitgesungen, Iiris bei
den „Kinderchören“. Ly war als Begleiterin für Iiris‘ Chor auch mit dabei.&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://etv.err.ee/954255/xxvii-laulu-ja-xx-tantsupeo-minu-arm-rongkaik"&gt;06.07. Auftakt (Umzug 13-19 Uhr)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://etv.err.ee/954258/xxvii-laulupidu-minu-arm-kontsert-opetajale"&gt;06.07. Auftakt (Konzert mit Elitechören ab 19 Uhr)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://etv.err.ee/954270/xxvii-laulupidu-minu-arm"&gt;07.07. Hauptkonzert von 14-22 Uhr&lt;/a&gt;
(Mari sieht man gegen Ende ab 7:34:57 mal kurz in groß. Dank an Katleen fürs Finden.)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;img alt="../../_images/Laulupidu.png" src="../../_images/Laulupidu.png" /&gt;
&lt;p&gt;Mit schnellen Grüßen aus Vigala&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachträge:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Obige Links gehen zum Server des Estnischen Rundfunks (err.ee), aber zwei davon
gibt es zur Zeit auch auf Youtube:
&lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=3mmXXwZuM5U"&gt;Elitechöre&lt;/a&gt; und
&lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=E_NnbBCmjdQ"&gt;Hauptkonzert&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Das Gesamtliederfest findet nur alle 5 Jahre statt, also das nächste ist erst
wieder im Juli 2024. In drei Jahren ist die etwas kleinere Ausgabe mit nur
Jugendchören. Die Daten sind schon jetzt offiziell:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;1.–3. 07. 2022 XIII noorte laulu- ja tantsupidu&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;5.–7. 07. 2024 XXVIII laulupidu ja XXI tantsupidu&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Mich selbst sieht man ab 05:17:49 mal in groß (weil ich noch die Noten
raussuche, während die anderen schon mal angefangen haben…). Dank an Judith
für den Screenshot.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;img alt="../../_images/Laulupidu2.jpg" src="../../_images/Laulupidu2.jpg" /&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Von Iiris gibt es noch kein Foto. Sie hat zwar auch bei den Elitechören
mitgesungen und war deshalb mehr auf der Bühne als Mari und ich, aber bisher
hat sie noch niemand in groß gesehen…&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0709.html</guid><pubDate>Tue, 09 Jul 2019 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Sonntag, 30. Juni 2019</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0630.html</link><description>&lt;section id="sonntag-30-juni-2019"&gt;
&lt;h1&gt;Sonntag, 30. Juni 2019&lt;a class="headerlink" href="#sonntag-30-juni-2019" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Echo zur Einleitung von Sven Schmidt im letzten &lt;a class="reference external" href="https://www.evangelisch-osw.de/blog/41775"&gt;Gemeindebrief des
Pfarrsprengels Oderland-Spree West&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Die Gier, alles besitzen und beherrschen zu wollen, verletzt die Welt. Es
führt zur Ausbeutung der Ressourcen, zur Verschmutzung der Wälder, der Luft,
des Wassers, des Bodens. So raubt sich der Mensch selbst seine
Lebensgrundlage.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie Recht hat er! Aber ich muss das für mich etwas präziser formulieren. Gier
ist an sich normal.  Dass wir immer wieder auch gierig sind, ist wichtig für
die Erhaltung der Art. Es gehört zu unserer Art, dass wir Teile der Welt für
uns selber einvernehmen wollen, dass wir danach trachten, mit möglichst wenig
Aufwand möglichst viel zu ernten. Anfangs bei den Höhlenmenschen war es
vielleicht ein besonders günstig geformter Stein, der Lust auf Besitz erregte.
Heute sind wir stelleweise subtiler und zivilisierter, aber das Prinzip bleibt
das Gleiche.  Begierde, Wachstum, Besserseinwollen als der Andere sind Aspekte
einer natürlich notwendigen Sehnsucht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich glaube, das eigentliche Problem besteht darin, dass wir diese Sehnsucht
institutionalisiert haben. Wir haben gierige Geister gerufen, um uns zu dienen,
und jetzt werden wir sie nicht mehr los. Wenn ein einzelner Mensch gierig ist,
bleibt die Sache in Grenzen. Spätestens bei seinem Tod hört es auf. Aber eine
Gesellschaft mit beschränkter Haft, oder eine Aktiengesellschaft, das sind
„juristische Personen“ und somit quasi unsterblich. Das offizielle und legale
Ziel jedes Privatbetriebs ist institutionaliserte Gier: Maximierung des
Einkommens der Besitzer. Bis vor Kurzem konnten wir das erstaunliche Potential
dieser genialen Geister noch genießen, aber mit dem Internet wachsen sie ins
Unermessliche und werden mächtiger als unsere Staaten. Unsere Staaten sind eine
Intitutionaliserung der Nächstenliebe, ihr Hauptziel ist das nachhaltige
Wohlergehen der Menschen, die auf einem Territorium leben. Bei einem Kampf der
Giganten, wenn z.B. die EU gegen Google antritt, kann einem schon angst und
bange werden. Aber auch hier sagt Jesus: euer Herz erschrecke nicht, glaubt an
Gott und glaubt an mich!&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0630.html</guid><pubDate>Sun, 30 Jun 2019 22:37:00 +0300</pubDate></item><item><title>Dienstag, 18. Juni 2019</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0618.html</link><description>&lt;section id="dienstag-18-juni-2019"&gt;
&lt;h1&gt;Dienstag, 18. Juni 2019&lt;a class="headerlink" href="#dienstag-18-juni-2019" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Ich las den Artikel
&lt;a class="reference external" href="https://ostbelgiendirekt.be/luftverkehr-in-der-klima-debatte-215535"&gt;Flugscham und Billigtickets: Luftverkehr reagiert auf Klima-Debatte – Künftig auf Flieger verzichten?&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die meisten der ca 31 Kommentare ärgern sich über Klima-Aktivismus.
Ja, schwarz und weiß, die alte Frage.
Sind Klima-Aktivisten eher Fanatiker oder eher geistige Pioniere?
Beide Begriffe beschreiben das gleiche Phänomen, lediglich die Ansicht des Beobachters ändert.
Ein Fanatiker begeistert sich für eine &lt;em&gt;falsche&lt;/em&gt; Idee, ein Pionier für eine &lt;em&gt;richtige&lt;/em&gt; Idee.
So einfach ist das.
Genauer gesagt, so einfach &lt;em&gt;wäre&lt;/em&gt; das, wenn wir wüssten, was richtig und was falsch ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eben weil wir das nicht wissen, finde ich den Artikel aus journalistischer Sicht lobenswert.
Er ist eine verständliche Einführung in das kontroverse Thema
und erklärt die Positionen beider Seiten. Er erwähnt nennenswerte Fakten,
die zumindest ich noch nicht wusste.  Mein Lob dem Autor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass sich die Gegner des Klima-Aktivismus über einen Artikel ärgern, der die
Idee ans Licht hält, bekräftigt meine Vermutung, dass die Idee stimmen könnte.
Werden wir unsere nächste Reise nach Belgien wieder per Auto machen?&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0618.html</guid><pubDate>Tue, 18 Jun 2019 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Homosexualität eine Modeerscheinung?</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0603.html</link><description>&lt;section id="homosexualitat-eine-modeerscheinung"&gt;
&lt;h1&gt;Homosexualität eine Modeerscheinung?&lt;a class="headerlink" href="#homosexualitat-eine-modeerscheinung" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Montag, 3. Juni 2019.
Eine Freundin machte mich auf folgenden Artikal im „Spiegel“ aufmerksam:
&lt;a class="reference external" href="https://m.spiegel.de/panorama/leute/papst-franziskus-bezeichnet-homosexualitaet-als-modeerscheinung-a-1241490.html"&gt;Papst bezeichnet Homosexualität als Modeerscheinung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also mindestens einen Papst wird es wohl noch dauern, bis die
römisch-katholische Kirche auch weibliche oder homosexuelle Priester einsetzen
kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber das ist für mich kein Grund zur Panik.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bedenkt, welche Wandel in der Weltgeschichte die Kirche schon mitgemacht hat.
Vergleiche die Auffassungen der Menschheit des Jahres 400 (als die Bibel
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bibelkanon"&gt;kanonisiert&lt;/a&gt; wurde) mit unseren
heutigen Auffassungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Beispiel bezüglich &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Demokratie"&gt;Macht und Demokratie&lt;/a&gt;. Damals fand man es normal, dass
politische Macht vererbt wird, dass Sklaven ihrem Herrn gehorchen oder dass
Gotteslästerer hingerichtet werden.  Die Trennung zwischen Staat und Kirche
begann etwa ab der Französischen Revolution.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch die Ansichten bezüglich Gleichberechtigung von Frau und Mann hat sich
stark gewandelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oder die Ansichten darüber, wie unsere Gesellschaft auf „andere“ Leute wie
Linkshänder oder Rothaarige reagieren soll, haben sich von Furcht über Toleranz
zu Akzeptanz gewandelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch im sexuellen Bereich haben wir enorme Entwicklungen hinter uns.
Pädophilie war damals keineswegs geächtet.
Kastraten waren im Barock ganz normal und sogar modern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Homosexualität war offiziell geächtet und wurde bestenfalls beschämt verschwiegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nein, Homosexualität (genauer gesagt die Frage nach ihrer Akzeptanz) ist so alt
wie die Menschheit und somit keine Modeerscheinung.  Wohl aber die
Aufmerksamkeit, die das Thema momentan hat. Freimütiger Umgang mit Sexualität
gehören zur allgemeinen Öffnung der Geister und sind insofern ein Phänomen
unserer Zeit. Ich fionde das Thema eher unwichtig neben weltbewegenden Themen
wie Klimawandel, Flüchtlingskrise und Wissensmonopolen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich mache mir Sorgen, wenn Politiker und Beamte sich wochenlang mit der Frage
beschäftigen, ob Wörter wie „Vater“ und „Mutter“ aus offiziellen Dokumenten
verschwinden müssen (&lt;a class="reference external" href="http://www.erziehungstrends.net/Gender/Vater/Mutter/Elter"&gt;*&lt;/a&gt;, während
Forderungen wie &lt;a class="reference external" href="https://publiccode.eu/"&gt;Public Money Public Code&lt;/a&gt; in
gähnende Löcher aus Gleichgültigkeit fallen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Akzeptanz von Homosexualität ist auf den ersten Blick kein weltbewegendes
Thema, aber für die Betroffen ist es existentiell und somit wichtiger als die
grossen politischen Fragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun ja, die Frage, wer an welchem Problem was als nächstes arbeiten soll, ist
nun mal in der Tat nicht einfach. Allein für Lino habe ich zur Zeit 351 Tickets
im Status „Offen“ („Problem klar, leg mal los“), 244 im Status „Talk“  („Da
müssen wir mal drüber reden“) und 61 im Status „Neu“ (d.h. ich habe mir noch
nicht mal Zeit gefunden zu überlegen, wie wichtig sie sind) (&lt;a class="reference external" href="https://hobbit.saffre-rumma.net/#/api/tickets/AllTickets"&gt;*&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Dringlichkeit und Wichtigkeit eines Problems hängt von folgenden Faktoren
ab (spontane Aufzählung):&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Wieviele Menschen leiden unter dem Problem? (Wobei „leiden“ freilich objektiv kaum messbar ist)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Wieviel Aufwand ist nötig zur Lösung des Problems? (Wobei es sich immer nur um Schätzungen handeln kann)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Welche anderen Probleme werden durch die Arbeit an diesem Problem &lt;em&gt;en passant&lt;/em&gt; zumindest teilweise mitgelöst?&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Wer entscheidet über die Dringlichkeit und Wichtigkeit von Problemen? Na der
&lt;em&gt;product owner&lt;/em&gt;. Bei Problemen, die die gesamte Menschheit betreffen, wäre das
der Liebe Gott…&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0603.html</guid><pubDate>Mon, 03 Jun 2019 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Freitag, 24. Mai 2019</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0524.html</link><description>&lt;section id="freitag-24-mai-2019"&gt;
&lt;h1&gt;Freitag, 24. Mai 2019&lt;a class="headerlink" href="#freitag-24-mai-2019" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Ich habe begonnen, an einer neuen Webseite zu arbeiten.  Name und URL ist noch
nicht entschieden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das von mir für Lino entwickelte Vertriebsmodell ist im Grunde sehr einfach,
aber teilweise innovativ, und insgesamt offenbar nicht gut erklärt und
präsentiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Vertriebsmodell besteht aus „offiziellen“ legalen Dokumenten (Allgemeine
Geschäftsbedingungen, Kooperationsrichtlinien, Vertragsmodelle,
Datenschutzerklärung, …) sowie einer Webseite, die das alles „präsentiert“
und ansprechend erklärt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur Zeit haben wir neben der &lt;a class="reference external" href="https://saffre-rumma.net"&gt;Firmenwebseite von Rumma &amp;amp; Ko&lt;/a&gt; lediglich zwei Dokumente &lt;a class="reference external" href="https://saffre-rumma.net/dl/Kooperationsrichtlinien.pdf"&gt;Kooperationsrichtlinien&lt;/a&gt; und &lt;a class="reference external" href="https://saffre-rumma.net/dl/Datenschutz.pdf"&gt;Datenschutz&lt;/a&gt;). Und obwohl ich schon seit
Monaten daran arbeite, sind sie noch immer nicht fertig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist logisch, denn solche Dokumente sind normalerweise Aufgabe eines
Geschäftsführers, der normalerweise nichts anderes zu tun hat als den Laden zu
führen, und der für diesen Job üblicherweise mit Beratern zusammen arbeitet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um diese Dokumente nachhaltig zu verwalten, sollten sie offen verfügbar sein.
„Offen“ bedeutet, dass auch andere Firmen als Rumma &amp;amp; Ko sie benutzen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Okay, seufz, ich stehe auch hier vor einem unüberschaubaren Berg von Arbeit,
und offenbar muss ich den Anfang ganz alleine machen.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0524.html</guid><pubDate>Fri, 24 May 2019 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Donnerstag, 23. Mai 2019</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0523.html</link><description>&lt;section id="donnerstag-23-mai-2019"&gt;
&lt;h1&gt;Donnerstag, 23. Mai 2019&lt;a class="headerlink" href="#donnerstag-23-mai-2019" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mari hat vor einigen Tagen ihre Prüfung zur Fahrerlaubnis mit Begleiter
bestanden, ich habe gestern (mit ein paar Mausklicks) meine Bescheinigung zum
Fahrbegleiter beantragt (und eine Sekunde nach Zahlung von 12 €
Bearbeitungsgebühr erhalten).  Heute ist zum ersten Mal mit mir gefahren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir fuhren zum Bauladen, wo ich Dübel und einen Steinbohrer kaufen musste. Um
die Dunstabzugshaube zu befestigen.  Das ist die nächste Geschichte. Oh ja, es
ist schon mindestens einen Monat her, seit wir die neue Dunstabzugshaube für
unsere Wohnung am Bushof gekauft haben.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0523.html</guid><pubDate>Thu, 23 May 2019 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Sonntag, 19. Mai 2019</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0519.html</link><description>&lt;section id="sonntag-19-mai-2019"&gt;
&lt;h1&gt;Sonntag, 19. Mai 2019&lt;a class="headerlink" href="#sonntag-19-mai-2019" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Ein guter Freund schreibt angesichts der kommenden Wahlen des Parlaments der
Deutschsprachigen Gemeinschaft einige Gedanken, die mir quasi aus der Seele
reden:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Natürlich kann man darüber streiten, was Politiker alles falsch machen.
Sind sie überhaupt noch fähig, die Geschicke der Gesellschaft zu gestalten?
Haben nicht andere Kräfte längst viel mehr Macht? Auch ich mache mir
Sorgen, wie es in den nächsten 10-20 Jahren weiter gehen wird mit Europa,
mit dem Klima, mit der Gerechtigkeit und der Freiheit der Menschen auf
unserem Planeten. Sorgen sollten uns jedoch nicht ängstlich machen und uns
lähmen. Sorgen sollten uns im Gegenteil anregen, nach Lösungen zu suchen.
Die Erde ist in ihrer Schöpfung an sich unglaublich komplex. Für uns
Menschen wird sie stetig komplexer, weil wir immer mehr Wissen sammeln,
immer individueller werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch unsere technischen Errungenschaften werden immer mehr Bereiche
vernetzt, die vorher gesondert leichter zu verstehen waren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu hoffen, dass einige wenige Menschen (auch wenn sie noch so schillernd
und verheißungsvoll erscheinen) wissen könnten was das Beste für alle
anderen Menschen ist, ist fatale Fehleinschätzung. Wir sollten die
Verantwortung für unsere Zukunft nicht leichtfertig in die Hände
selbsternannter Heilsbringer legen sondern alle unseren Beitrag zum
Gelingen unser aller Zukunft leisten.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;In einer &lt;a class="reference external" href="/data/2019/DanysBriefandieWähler.pdf"&gt;pdf-Datei&lt;/a&gt; erklärt er dann
auf fünf ausführlichen Textseiten seine Auffassung über die Welt und wie sie
regiert werden sollte.  Ja, der hätte gute Chancen bei mir, wenn ich noch in
Ostbelgien lebte.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0519.html</guid><pubDate>Sun, 19 May 2019 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Samstag, 18. Mai 2019</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0518.html</link><description>&lt;section id="samstag-18-mai-2019"&gt;
&lt;h1&gt;Samstag, 18. Mai 2019&lt;a class="headerlink" href="#samstag-18-mai-2019" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Am Dienstag habe ich den Kaufvertrag unterschrieben für unser neues Auto: ein
Madza mit Dieselmotor und sieben Sitzen aus dem Jahr 2013.  Schlüsselübergabe
ist für Montag geplant.  Den Meriva habe ich am Tag darauf per Handschlag an
einen Freund verschenkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Woche habe ich einige Stunden mit einem interessanten Menschen
telefoniert. Ein Investor, der hobbymäßig ein umfangreiches ERP-System
entwickelt hat, das weltweit an 6 Stellen mit bis zu 200 Benutzern läuft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit Monaten arbeite ich nun schon an den Kooperationsrichtlinien für Lino und
mache mir viele Gedanken über die Aufgaben und Verantwortungen der einzelnen
Akteure bei einem Lino-projekt.  Da gibt es die Direktion des Betreibers und
die Endbenutzer, aber vor allem auch eine Person, die ich bisher einfach nur
„Kontaktperson“ nenne.  Was diese Person alles tun darf und soll, das ist nicht
immer einfach zu klären.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit Monaten arbeiten Ly und ich jetzt schon an der Renovierung unserer kleinen
Wohnung am Bushof von Tallinn, die schon seit Januar keine Miete reinbringt. Ly
renoviert liebevoll und mit künstlerischer Ruhe, und ich versuche, sie mit
finanzwirtschaftlichen Überlegungen zur Eile zu drängen, aber da stoße ich bei
ihr auf Granit bzw. fülle meinen Wein in ein Fass ohne Boden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gestern war ich als Gesandter der Gemeinde von Vigala auf der Synode des
Kirchenkreises Pärnu. Da habe ich mal wieder viel Interessantes gehört und
gesehen zum Thema Führungsstil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier in Estland gibt es eine gut gemachte Web-Börse für Gebrauchtwagen
(&lt;a class="reference external" href="http://auto24.ee"&gt;http://auto24.ee&lt;/a&gt;). Wer einen Gebrauchtwagen verkaufen will, trägt ihn dort
ein. Auch Händler tun das.  Ich gebe meine Suchkriterien ein und kriege eine
Liste von Kandidaten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Besetzung einer Stelle ist ein bisschen wie ein Autokauf.
Wer soll an dieser Stelle unserer Organisation stehen?
Welche Kompetenzen muss er haben?
Auch für solche Fragen gibt es in Estland eine Börse (&lt;a class="reference external" href="http://cv.ee"&gt;http://cv.ee&lt;/a&gt;).
Die hat allerdings keine so deutliche Monopolstellung wie die Autobörse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Menschen sind viel komplexer als Autos.  In einer Jobbörse stellt man sich noch deutlich mehr Fragen.
Welche Hindernisse darf er nicht haben?
Soll es eher ein Visionär sein, oder eher ein Beamter?
Muss er Teamplayer sein oder eher Befehler?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und selbst wenn dir ein Vermittler diese Auskünfte (zu einer bestimmten Person)
gibt, dann musst du nachprüfen, woher die Information kommt.  Eine brauchbare
Stellenbörse müsste sich auf darum kümmern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine brauchbare Stellenbörse müsste sich Wortschatz wie den folgenden
definieren (nur eine spontane unkomplette Liste):&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Visionär ist einer, der eigene Visionen und Träume hat.  Ein echter
Visionär lässt sich auch durch fehlende Begeisterung seiner Mitmenschen nicht
von seinen Träumen abhalten.  Er kämpft weiter, dringt mutig in unbekannte
Gegenden vor, vertraut auf seine Intuition, wird auch Pionier oder progressiv
genannt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Aufgabe eines Beamten besteht darin, eben &lt;em&gt;keine&lt;/em&gt; persönlichen Visionen zu
haben, sondern „Anweisungen“ von „oben“ zu gehorchen, schriftlich vereinbarte
Visionen in die Tat umzusetzen, &lt;em&gt;kein&lt;/em&gt; Pionier zu sein, sondern auf dem
altbewährten Weg zu bleiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Visionär ist selten ein guter Teamplayer. Ein Teamplayer muss sich in eine
vereinbarte Vision einordnen können, Rechenschaft abgeben über seine
Entscheidungen. Das empfindet der Visionär eher als lästige Verwaltungsarbeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Teamplayer muss mit offenen Karten spielen.  Es geht nicht, dass du an
einer Stelle etwas erzählst und zugleich an anderen Stellen Dinge tust, die
nicht damit vereinbar sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Direktor muss delegieren können.  Er darf die Arbeit nicht selber
erledigen, sondern muss andere damit beauftragen und kontrollieren, ob sie gut
arbeiten.  So gesehen sind bequeme Menschen gute Direktoren.  Aber sie dürfen
natürlich nicht auch noch denkfaul sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beobachtung am Rande: Mir scheint, dass Beamten als Direktor „in“ sind und
Visionäre sehr schnell abgesetzt werden. Sind wir auf dem Weg in eine digital
und weltweit organisierte Bürokratie? Und wo bleibt Gott? Bauen wir den
nächsten Turm zu Babel?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oder liegt diese Entwicklung quasi in der Natur der Sache: Teamplayer-Sein ist
nun mal eine Grundvoraussetzung für jeden Direktor in einer digital offenen
Gesellschaft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Thiens: Scheinbar gibt es bisher kein Wort für die Kombination von „digital“
und „offen“.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0518.html</guid><pubDate>Sat, 18 May 2019 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Samstag, 27. April 2019</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0427.html</link><description>&lt;section id="samstag-27-april-2019"&gt;
&lt;h1&gt;Samstag, 27. April 2019&lt;a class="headerlink" href="#samstag-27-april-2019" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Kann man sich lieben und dennoch miteinander streiten? Na klar. Wie oft und wie
laut ihr streitet, das hängt nicht von eurer Liebe ab, sondern von euren
geerbten, eingeprägten und anerzogenen Verhaltensmustern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Streit entsteht, wenn zwei Menschen verschiedene Meinungen haben. Insbesondere
bei Ehepaaren kann es da schon mal hoch hergehen, denn in einer Familie gibt es
täglich viel zu entscheiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wieviel Seife beim Spülen idealerweise verwendet werden sollte. Ob Mann
notfalls auch im Stehen pinkeln darf und ab wann es als Notfall gilt. Ob die
Geburtstagsfeier wichtiger ist als die Deadline. Ob und wie unsere Elfjährige
gesagt bekommen muss, dass ihr Verhalten nicht richtig war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die meisten Entscheidungen im Leben sind letzten Endes Glaubensfragen
(Überzeugungskonflikte, Geschmackssache).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deine Meinung ist nichts als deine subjektive Antwort zu einer bestimmten
Frage.  Sie ist lediglich das Resultat deiner Überzeugungen. Und deine
Überzeugungen sind nichts weiter als deine private Sammlung von persönlichen
Weisheiten und Dummheiten, die du im Laufe deines kleinen kurzen Lebens
angesammelt hast. Und trotzdem bist du wie jeder Mensch stolz auf deine
Sammlung von Überzeugungen und magst es nicht, wenn ein anderer daran rüttelt.
Je heiliger dir eine Überzeugung ist, desto eher wird zum Gotteslästerer, wer
sie in Frage stellt.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0427.html</guid><pubDate>Sat, 27 Apr 2019 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Dienstag, 26. Februar 2019</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0226.html</link><description>&lt;section id="dienstag-26-februar-2019"&gt;
&lt;h1&gt;Dienstag, 26. Februar 2019&lt;a class="headerlink" href="#dienstag-26-februar-2019" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mari möchte diesen Sommer auf dem Kräuterhof von Sirje und Hillar ein wenig
Geld verdienen gehen.  Die suchen jedes Jahr Helfer beim Pflücken.  Am Samstag
auf dem Empfang zum Nationalfeiertag sprachen wir Sirje an und sie bestätigte,
dass sie das auch dieses Jahr wieder tun. Heute morgen hatten Ly und ich dann
folgendes Gespräch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Mari muss der Sirje jetzt eine Mail schicken, an
welchen Tagen sie verfügbar sein wird als Helfer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ly: Du mit deinen altmodischen Methoden. Ich werde die beiden auf Facebook
verbinden, das ist effizienter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Bequemer und effizienter mag das sein und von mir aus könnt ihr das über
Messenger regeln, aber E-Mail ist nicht altmodisch, sondern die einzige &lt;em&gt;freie&lt;/em&gt;
Methode.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ly: Och komm, stell dich nicht an.  Wer soll denn Interesse haben,
rauszuschnüffeln, wann Mari verfügbar ist?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc: Das ist nicht meine Sorge. Aber wenn ihr in fünf oder zehn Jahren
rausfinden wollt, wann Mari zum ersten Mal dort war, dann wird Facebook euch
dabei kaum behilflich sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ly: Jetzt lass mich bloß in Ruhe mit deinen politischen Reden.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0226.html</guid><pubDate>Tue, 26 Feb 2019 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Sonntag, 24. Februar 2019</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0224.html</link><description>&lt;section id="sonntag-24-februar-2019"&gt;
&lt;h1&gt;Sonntag, 24. Februar 2019&lt;a class="headerlink" href="#sonntag-24-februar-2019" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Oje, ich bin wieder ins Wespennest getreten!  Hatte vor drei Tagen einen
Bibelleseplan „Was ist wahre Liebe?“ begonnen.  Jetzt lese ich da ein
Musterbeispiel von &lt;a class="reference internal" href="../../reden/drohbotschaft.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Drohbotschaft&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Was ist das Evangelium?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Evangelium ist die gute Nachricht, dass jemand die Schande und Schuld
und alle unsere Rebellion gegen Gott, auf sich genommen hat. Was ist die
Strafe für Sünde? Tod, der Zorn Gottes, ewige Qual und Getrenntsein von
Gott in der Hölle. Jesus, der Einzige, der für unsere Sünde bezahlen
konnte, kam herunter, nahm unsere Position ein und trug ALLE Schuld, die
wir verdient haben. Jesus, vollkommen, ohne Sünde, wahrer Gott und wahrer
Mensch, hat Sein Leben für uns gegeben. Er, der ohne Sünde war, trug ALLE
unsere Sünde, ALL unser Elend, ALLE unsere VERFEHLUNGEN und gab uns dafür
Seine Heiligkeit, Seinen Charakter und Seine GERECHTIGKEIT.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Derjenige, der Sein Leben gegeben hat, will, dass du diese Form der Liebe
kennst, empfängst, erfährst, in ihr lebst und anderen gibst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hast du diese Liebe empfangen? Wenn du nicht sicher bist, laden wir dich
ein, …&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;ich erspare euch den Rest. Und die Autorin (&lt;a class="reference external" href="https://www.thistlebend.org/about"&gt;Thistlebend Ministries&lt;/a&gt;)  kommt natürlich von der evangelikalen
Küste…&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0224.html</guid><pubDate>Sun, 24 Feb 2019 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Für Ostern nach Eupen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0220.html</link><description>&lt;section id="fur-ostern-nach-eupen"&gt;
&lt;h1&gt;Für Ostern nach Eupen&lt;a class="headerlink" href="#fur-ostern-nach-eupen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 20. Februar 2019.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ostern werden wir dieses Jahr in Eupen verbringen. Die Tickets sind gebucht, am
Gründonnerstag kommen wir an und bleiben für eine Woche. Am Ostermorgen wollen
wir am traditionellen „Jugendkreuzweg“ zum &lt;a class="reference external" href="https://www.flickr.com/photos/lotharklinges/sets/72157649269980513/"&gt;Berg Horeb&lt;/a&gt;
mitgehen und würden uns natürlich freuen, dabei viele Bekannte zu treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und am &lt;strong&gt;Ostermontag&lt;/strong&gt; laden wir euch alle ein, an unserem „Offenen
Spaziergang“ teilzunehmen. Wir treffen uns voraussichtlich um 13 Uhr am
Parkplatz Talsperre, gehen dann zunächst zwei Stunden spazieren und danach eins
trinken oder essen (jeder auf eigene Kasse). Ich habe keine Ahnung -und es ist
mir momentan auch egal-, ob wir da zu viert oder zu vierzig sein werden. Sagt
mir lieber Bescheid, ob ihr teilzunehmen gedenkt, damit ich falls nötig das
Restaurant vorwarnen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Bitte an alle : Für Lino suchen wir immer dringender jemanden, der in
Ostbelgien wohnt und Freude daran hat, unser Framework näher kennenzulernen und
anderen Leuten bei der Benutzung zu helfen. Einen fertigen Finanzierungsplan
für die Stelle habe ich noch nicht, aber ich bin optimistisch, dass es nicht am
Geld scheitern wird. Könntet ihr die Stellenausschreibung
&lt;a class="reference external" href="https://saffre-rumma.net/de/jobs/analyst/"&gt;Lino-Anwendungsberater&lt;/a&gt; mal
lesen und überlegen, ob ihr jemanden kennt, der darauf passt?  Danke!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie es uns geht? Na über Langeweile kann ich mich nicht beklagen. Ich habe so
viel Arbeit mit Lino, dass ich mich genauso gut auch mal einfach hinsetzen
kann, um diesen Rundbrief zu schreiben.  Und Lino ist ja nur ein kleiner Teil
unseres Lebens. Ly arbeitet zur Zeit ganztags als Direktorin und nebenberuflich
im Einkauf und der Logistik unserer Familie. Ich hatte in den letzten beiden
Wochen zwei Tage frei, um zur Lungenärztin in Tallinn für meine jährliche
Asthmakontrolle zu gehen. Iiris trägt jetzt Brackets, und ihre Zahnärztin ist
in Pärnu. Unsere Mieterin am Bushof ist ausgezogen und wir wollen die Wohnung
renovieren, bevor wir einen neuen Mieter suchen. Wir überlegen, selber
vielleicht in eine andere Ecke von Tallinn umzuziehen, damit Iiris nicht mehr
so lange zur Schule fahren muss. Maris Schule wird umgebaut, so dass Mari
momentan nicht mehr nur eine sondern zehn Minuten Schulweg hat. Mari kann jetzt
den Spagat und hat gestern Hugos Notre Dame de Paris zu Ende gelesen. Vorige
Woche hat sie nicht an der Demo gegen Präsident Bolsonaros Pläne mit dem
Regenwald teilnehmen können, weil in der Schule zeitgleich „Jugend debattiert“
lief. Wenn Ly und ich uns immer wieder hingebungsvoll über die lustigsten Dinge
streiten, entwickelt Mari sich immer mehr zur Therapeutin, die uns dabei hilft.
Iiris hat hat sich beklagt, dass es in Englisch, Estnisch und Geographie
langweilig sei, weil so viele Kinder unaufmerksam seien. Am Donnerstag hat sie
ihren ersten öffentlichen Geigeauftritt in der Musikschule. Am Freitag wird sie
mit dem Schulchor „Das Land, das ich liebe“ singen beim Festakt anlässlich des
Nationalfeiertags. Am Montag war sie mit mir schwimmen, während Mari und Ly zum
Theater gingen. Meerschweinchen Tommy nimmt an Gewicht zu und ist noch immer
nicht stubenrein, kennt aber in Iirisens Zimmer jede Ecke. Offiziell wohnen
Iiris und ich in Vigala, Mari und Ly in Tallinn. Mittwochs habe ich Chorprobe
in Märjamaa, Donnerstags Franzsösischunterricht hier in der Berufsschule. Meine
Schüler übersetzen zur Zeit das Rezept für Hachis Parmentier, ein Gericht, von
dessen Existenz ich nichts ahnte, bis ich es vor zwei Jahren mal mit Georg
gemacht und gegessen habe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir haben seit Weihnachten richtig schönen Winter, wie es sich für Estland
gehört.  Anders als in Belgien bleibt der Schnee hier wochenlang liegen und
sieht  in der Stadt  stellenweise wie Sand aus, wenn er oft genug durch
Autoreifen umgegraben wurde.  Alle paar Wochen muss jede
Anwohnergemeinschaft mal einen kleinen Bagger bestellen, der abends eine Stunde
arbeitet, um meterhohe Burgen aus Schneesand am Straßenrand zu bauen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2019/01/31/20190129_161158.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2019/01/31/20190129_161158.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2019/01/31/thumbnails/20190129_161158.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2019/01/31/20190129_161158.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2019/01/31/20190130_201049.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2019/01/31/20190130_201049.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2019/01/31/thumbnails/20190130_201049.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2019/01/31/20190130_201049.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2019/01/31/20190131_104428.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2019/01/31/20190131_104428.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2019/01/31/thumbnails/20190131_104428.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2019/01/31/20190131_104428.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Zur Zeit taut es und die Schneesandburgen in der Stadt schrumpfen, aber ich
bezweifle, dass das lange genug dauert, um auch unsere Dorfstraßen vom Eis zu
befreien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gestern Mittag bin ich aus Tallinn nach Vigala zurück gekommen und habe en
passant in Märjamaa Manfred abgeholt, der heute unsere Apfelbäume beschneidet.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2019/02/20/20190220_085755.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Manfred in Aktion"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2019/02/20/thumbnails/20190220_085755.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:30ex" title="Manfred in Aktion"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Als Gegenleistung erkläre ich ihm immer mal wieder, was man mit einem Computer
so alles tun kann.  Nach Feierabend fachsimpeln wir über die Frage, was die
Christen falsch machen bei der Verkündigung der Frohen Botschaft. Fast täglich
telefoniere ich mit meiner Mutter, die jetzt längst nicht mehr alles auf die
Reihe kriegt und es trotzdem nicht lassen kann, all ihren Kindern und deren
Familien zu erklären, was sie besser machen könnten. Da bin ich also offenbar
nicht weit weg vom Stamm gefallen. Wie es uns geht? Ich weiß nicht, was ihr
dazu meint, aber ich finde das gut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Grüße auch von Ly, Mari und Iiris sendet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0220.html</guid><pubDate>Wed, 20 Feb 2019 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Der Dreck des Alltags</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0115.html</link><description>&lt;section id="der-dreck-des-alltags"&gt;
&lt;h1&gt;Der Dreck des Alltags&lt;a class="headerlink" href="#der-dreck-des-alltags" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dienstag, 15. Januar 2019.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir alle erleben täglich irgendwelche unangenehmen Sachen, mit denen wir nicht
fertig werden. Wo wir jemand anderem Weh getan haben oder jemand anderer uns.
Oder wo wir ein Problem sehen, aber keine Lösung. Schuldgefühl, Ärger, Ohnmacht
und wie sie alle heißen. Diese unangenehmen Emotionen sind der anfallende Dreck
des Alltags, der sich auf dem Boden unserer Wohnung ansammelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir alle fegen auch abends immer wieder unsere Wohnung aus und schauen dabei
den Dreck des Tages noch mal an. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: entweder in
den Mülleimer damit, oder unter den Teppich. Um es in  den Mülleimer werfen zu
können, müssen wir es loslassen können. Das ist nicht immer möglich. Also unter
den Teppich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jeder von uns weiß, dass er Dreck unterm Teppich liegen hat, lauter
unverarbeitete unangenehme Erlebnisse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn du jemanden besuchen gehst, dann lass den Teppich auf dem Boden liegen.
Der Dreck unter dem Teppich anderer Leute geht dich nichts an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jede Begegnung und jedes Gespräch ist ein Besucher,
der deine Wohnung betritt.
Da kann es passieren,
dass ein Staubwölkchen aufwirbelt
und dein Besucher die Nase rümpft oder hüstelt.
Gib dann nicht dem Besucher die Schuld.
Kehre solche Hinweise nicht auch noch unter den Teppich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sonst kann es so weit kommen,
dass du niemanden mehr in deine Wohnung rein lassen willst,
weil der Besucher nichtsahnend quer durch dein Wohnzimmer spaziert,
was du selbst dir schon lange abgewöhnt hast,
weil dann der Dreck unterm Teppich immer so an den Seiten rausquillt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Immer wieder mal wird es höchste Zeit zu einem Großputz.
Raus mit dem Dreck und den Teppich ausklopfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Freilich kann dir niemand vorschreiben,
wann und wie oft und wie gründlich du Großputz machst.
Das musst du schon selbst abwägen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein guter Freund ist jemand,
der dir unter den Teppich schauen darf
und dir unverblümt sagen darf, wenn es wieder mal Zeit für einen Großputz ist.
Und der dir dann dabei hilft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manche Mutter hat die Angewohntheit,
jeden Besuch bei ihrem erwachsenen Kind
als einen Termin zum Großputz zu verstehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selig die, die mit ihren Eltern wie mit guten Freunden umgehen.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2019/0115.html</guid><pubDate>Tue, 15 Jan 2019 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Montag, 24. Dezember 2018</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/1224.html</link><description>&lt;section id="montag-24-dezember-2018"&gt;
&lt;h1&gt;Montag, 24. Dezember 2018&lt;a class="headerlink" href="#montag-24-dezember-2018" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Am Morgen des Heiligen Abends stolperte ich in den &lt;a class="reference external" href="https://theologe.de/"&gt;Theologen&lt;/a&gt; hinein.  Auf dieser Webseite stehen viele Argumente
gegen jede Institutionalisierung des Glaubens.  Sowohl der Papst als auch
Martin Luther kriegen ihr Fett weg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der &lt;a class="reference external" href="https://theologe.de/theologe1.htm"&gt;ersten Ausgabe&lt;/a&gt; lese ich: &lt;em&gt;Jesus
von Nazareth wollte keine äußere Religion mit Pfarrern, Sakramenten, Zeremonien
und Kirchen aus Stein. Er sagte: „Das Reich Gottes ist in euch“.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es stimmt schon: weder Jesus noch Petrus waren Menschen, die sich um
Institutionalisierung ihrer Glaubensbotschaft kümmerten.  Erst Paulus machte
sich Gedanken darüber, wie die vielen Gläubigen sich in der Welt organisieren
könnten. Schon diesen Entwicklungsschritt bezeichnet der Theologe als
Verfälschung: „Mit Paulus begann jedoch die Verfälschung der Lehre von Jesus
und der allmähliche Aufbau einer kirchlich institutionellen Struktur.“ (&lt;a class="reference external" href="https://theologe.de/theologe5.htm"&gt;Nr 5&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber was daran nicht unbedingt stimmt, ist die Schlussfolgerung, dass Jesus
keine Kirche &lt;em&gt;wollte&lt;/em&gt;.  Dass er sich darüber keine Gedanken machte, bedeutet
nicht, dass er gegen Institutionalisierung war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich sage dazu, dass wir um Institutionalisierung nicht herum kommen.  Nicht
jeder kann Theologie studieren.  Was der „Theologe“ tut, ist letzten Endes auch
Institutionalisierung  und führt zu den Freikirchen, die aber letzlich auch
eine organisatorische Struktur haben, die darüber entscheidet, wie die Bibel zu
deuten ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;All diese Diskussionen sagen mir: Wir müssen unterscheiden lernen zwischen der
Frohen Botschaft und der Bibel.  Die Frohe Botschaft ist das, was Gott allen
Menschen zu sagen hat.  Diese Botschaft steht nirgendwo definitiv und
vollständig in Menschenworten geschrieben, weder in der Bibel noch im Koran
noch in den Sutras.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Katholik glaube ich, dass die Bibel und ihre Interpretierung durch den
Papst und seine Berater für mich persönlich vollständig ausreicht, um in das
Reich Gottes zu gelangen.  Dass Lutheraner und Freikirchler ihr Glaubensleben
anders strukturieren, finde ich okay. Zumindest solange sie mir nicht das Recht
auf Zutritt zum Gottesreich verwehren.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/1224.html</guid><pubDate>Mon, 24 Dec 2018 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Keine Panik</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/1219.html</link><description>&lt;section id="keine-panik"&gt;
&lt;h1&gt;Keine Panik&lt;a class="headerlink" href="#keine-panik" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 19. Dezember 2018.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;wir sind kurz vor der Wintersonnenwende, den dunkelsten Tagen des Jahres. Hier
in Estland ist das noch etwas spürbarer als in Ostbelgien. Und doch wissen wir,
dass es bald wieder heller wird und der nächste Sommer bestimmt wieder kommt.
So wie in der Natur ist es auch in der Menschenwelt. Da geschehen
besorgniserregende Dinge und Entwicklungen, bei denen man sich schon mal
machtlos fühlen kann und sich verzweifelt fragt, wo das alles hinführen soll.
Aber auch hier rufen wir euch zu und erinnern euch daran: Keine Panik, wir
wissen, dass es wieder heller wird!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Sinne wünschen wir euch Frohe Weihnachten, einen guten Rutsch ins
Jahr 2019, und senden liebe Grüße aus Vigala und Tallinn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Iiris, Mari, Ly und Luc&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Soweit unser diesjähriger Weihnachtsgruß. Wer keine Zeit hat, braucht nicht
weiter zu lesen, der Rest ist sowieso nur noch Gedankenspielerei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Uns geht es gut.  Wir pendeln hin und her zwischen Tallinn und Vigala, meistens
bleibt Ly bei den Kindern in der Stadt, während ich in Vigala das Haus heize
und meine Frauen am Freitagabend vom Bus abhole.  Manchmal braucht Ly eine
Woche Ruhe, und dann kriegen die Kinder eben eine Woche mit Papa.  Wir alle
genießen das abwechslungsreiche Leben. Hier könnt ihr eine schlechte
Videoaufnahme von Montagabend sehen, bei der Iiris im Schulchor singt (Iiris
steht in der mittleren Reihe ganz links, man sieht sie anfangs kurz):&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=pxa7b5_2p5E&amp;amp;feature=youtu.be"&gt;https://www.youtube.com/watch?v=pxa7b5_2p5E&amp;amp;feature=youtu.be&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meerschweinchen Tommy traut sich jetzt schon ganz allein aus seinem Käfig und
darf sich in Iirisens Zimmer frei bewegen. Iiris hat sich eingefunden in ihr
neues Leben als zukünftige Musikerin, Mari wird immer erwachsener,  Ly und ich
werden immer weiser und älter.  Bald werde ich voraussichtlich eine Lesebrille
und vielleicht sogar ein Hörgerät kriegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist euch aufgefallen, dass ich im Weihnachtsgruß zweimal das Wort „wissen“
benutzt habe? Wenn es um den Jahreszyklus geht, kann man noch von
wissenschaftlich messbarem Wissen sprechen, weil diese Dinge seit Jahrtausenden
durch astrologische Beobachtungen belegt sind. Beim zweiten Mal wird es
komplizierter, denn selbst Google kann mit allem maschinellen Lernen nicht
wirklich vorhersagen, wo wir uns befinden im Zyklus der menschlichen
Zivilisationen und wann es wieder heller zu werden beginnt. Eigentlich hätte
ich also beim zweiten Mal „glauben“ statt „wissen“ schreiben müssen. Aber im
vorgangenen Jahr bin ich diesbezüglich scheinbar bescheidener geworden. Vieles
glauben wir zu wissen, und wissen doch nur, dass wir nichts wissen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Woher glaube ich dann zu wissen, dass es wieder heller wird?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorige Woche sangen wir &lt;em&gt;Christus est natus ex Maria virgine&lt;/em&gt; in der Sauna beim
Weihnachtsfest von Rello (dem Chor in Märjamaa, bei dem ich mitsinge). Zur
akustischen Illustration könntet ihr &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=l1NgHonWNE0"&gt;hier eine Aufführung&lt;/a&gt;  anhören (die allerdings vom
technischen Niveau her nicht ganz bis zu unserem Saunagesang hinab reicht). Ich
weiß auch nicht, ob alle unsere Sänger sich der Bedeutung dieser Worte bewusst
waren. Aber dass diese Worte in dieser kirchenfernen Gruppe überhaupt gesungen
werden, erfüllt mich mit heimlicher Freude. Denn diese Worte sind eine direkte
Formulierung dessen, wofür ich bisher keinen besseren Namen als Frohe Botschaft
gefunden habe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gottes Botschaft an die Menschen kann man &lt;em&gt;par definition&lt;/em&gt; nicht vollständig in
Menschenworte fassen, weder in Latein noch in Arabisch noch Persisch und selbst
dann nicht, wenn wir ein ganzes Buch damit füllen. Deshalb ist &lt;em&gt;Christus est
natus ex Maria virgine&lt;/em&gt; freilich nur eine Formulierung von vielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im November habe ich das Wort &lt;strong&gt;Bibelfetischismus&lt;/strong&gt; erfunden. Ich las gerade
die letzten Kapitel des Buchs &lt;a class="reference external" href="http://www.douglass.de/autor/bookshop/buch.php?id=9783867702812"&gt;Expedition zur Freiheit&lt;/a&gt; der
evangelischen Theologen Klaus Douglass und Fabian Vogt. Sehr empfehlenswert
übrigens, auch für Katholiken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin schon immer allergisch gegen Bibelfetischismus gewesen. Meine erste
Begegnung mit einer Bibelfetischistin hatte ich als Wölflingsleiter bei einem
Elternbesuch.  Damals fand ich es wichtig, dass wir Wölflingsleiter auch mit
den Eltern unserer Zöglinge redeten, und schnappte mir bei jeder Gelegenheit
ein anderes Staffmitglied und sagte „Komm, wir gehen mal beim Soundo klingeln“.
Meistens freuten die Eltern sich sehr über unseren unangemeldeten Besuch, und
bei einer Tasse Kaffee wurde dann über das Leben und die Pfadfinderei geredet.
Bei besagter Bibelfetischistin kamen wir dabei auch zu Glaubensfragen und ich
stellte nachher erstaunt fest: Das gibts nicht! Die beweist die Bibel mit der
Bibel! „Was in der Bibel steht, sei absolut wahr, denn so stehe es in der
Bibel“ behauptet sie. Diese Einstellung treffe ich hier in Estland häufig und
bin deshalb froh, nun wenigstens ein Wort dafür gefunden zu haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bibelfetischismus ist auch der Grund, weshalb wohlwollende Leute mit gesundem
Menschenverstand zu überzeugten Atheisten werden können. Douglas Adams war so
einer. Er selbst nannte sich sogar einen „radikalen Atheisten“, um sich bewusst
vom Agnostizismus abzugrenzen [&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Douglas_Adams"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;]. Seinen Roman &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Raumschiff_Titanic"&gt;Raumschiff
Titanic&lt;/a&gt; las ich parallel
zu oben erwähntem &lt;em&gt;Expedition zur Freiheit&lt;/em&gt; und bezeichne diese Kombination als
empfehlenswert. Also wenn ich &lt;a class="reference internal" href="1109.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;wie zuletzt im Oktober&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; den Kopf
schüttele über die Ignoranz über das Christentum in Estland, dann muss ich
eigentlich immer auch hinzufügen: die Esten stehen gar nicht so alleine da mit
ihrer kultivierten Christenverachtung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber noch was: Christenverachtung mag vor Bibelfetischismus schützen, bringt
aber keine Lösung für das eigentliche Problem. Je mehr sich mein Verständnis
für Gegner von Bibelfetischismus entwickelt, umso mehr spüre ich auch das tiefe
Bedürfnis der Menschen nach Antworten auf die große Frage „vom Leben, dem
Universum und dem ganzen Rest“, und somit die Wichtigkeit einer gemeinsam
(„kulturell“) entwickelten Antwort. So habe ich denn wieder mal begonnen, Fäden
zu spinnen für eine „Bibelgesprächsgruppe“ hier im Dorf, bei der ich endlich
wieder häufiger das tun könnte, was ich in Estland wohl am meisten vermisse:
die Bibel als Treffpunkt nehmen, um mit Freunden über Gottes Wort und unser
Leben auszutauschen. Wobei der erste Stolperstein schon bei uns in der Küche
lag, denn Ly meinte sofort „Wieso willst du dabei von uralten Texten aus der
Bibel ausgehen?“. Und als ich antwortete „Weil die Bibel trotz allem Missbrauch
das einzig brauchbare Werkzeug ist“, nannte sich mich… einen
Bibelfetischisten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So, ich weiß nicht, ob das jetzt eine Antwort war, aber jetzt ist Zeit zum
Schlafengehen. Schön, dass du bis hier mitgelesen hast!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachtrag (danke an Micha, Carine, Liliane)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wieso sollte die Bibel gegenüber anderen Heiligen Schriften Vorrang haben? In
der Tat eine berechtigte Frage. Ich persönlich antworte darauf, dass ich bisher
noch nicht an inheränte Grenzen der Bibel als Werkzeug zur Selbstanalyse
gestossen bin.  Wieso also sollte ich nach anderen Werkzeugen greifen? Freilich
kann man Fetischierung einerseits und Verachtung andererseits als Grenze sehen,
aber die liegt ja in den Köpfen der Menschen, nicht in der Bibel. Die Bibel
deshalb beiseite zu legen wäre für mich das Kind mit dem Bad ausschütten. Das
&lt;a class="reference external" href="https://www.fontis-shop.de/Das-Buch-der-Mitte"&gt;Buch der Mitte&lt;/a&gt; erklärt
scheinbar etwas fundierter als ich das je könnte, was an der Bibel so besonders
ist.  Ich habe bisher nur eine &lt;a class="reference external" href="https://www.evangelium21.net/ressourcen/rezension-das-buch-der-mitte-wie-wir-wurden-was-wir-sind"&gt;Rezension darüber&lt;/a&gt;
gelesen. Wem das alles zu theologisch ist, den interessiert vielleicht &lt;a class="reference external" href="https://www.nzz.ch/feuilleton/ehe-und-erben-joseph-henrich-erklaert-den-aufstieg-des-westens-ld.1440752"&gt;dieser
inhaltlich vergleichbare Artikel&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Erweitere doch dein Angebot für den Gesprächskreis und gib allen
humanistischen Quellen eine Chance, vielleicht ist das attraktiver für dein
Umfeld.“ Es stimmt, dass ich die Gruppe besser nicht alleine leiten und
zumindest einen redefreudigen Partner finden sollte.  Und der wird ja dann
logischerweise seine Lieblingswerkzeuge nutzen, und folglich sollte die Gruppe
dann in der Tat nicht „Bibel“ im Namen tragen.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/1219.html</guid><pubDate>Wed, 19 Dec 2018 21:05:00 +0200</pubDate></item><item><title>Noch eine Woche in Eupen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/1114.html</link><description>&lt;section id="noch-eine-woche-in-eupen"&gt;
&lt;h1&gt;Noch eine Woche in Eupen&lt;a class="headerlink" href="#noch-eine-woche-in-eupen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 14. November 2018.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;am ersten Adventssonntag werde ich in Eupen ankommen, um nochmal eine
Woche lang Kunden und Geschäftspartner zu treffen.  Ja, &lt;a class="reference external" href="http://www.lino-framework.org/"&gt;Lino&lt;/a&gt; ist am Wachsen und absorbiert mich
zur Zeit in der Tat recht stark.  Das raubt mir zuweilen den Schlaf,
aber nicht die Freude.  Wenn Ly mich gelegentlich als Workoholiker
bezeichnet, bin ich mir nicht sicher, ob sie eher besorgt oder eher
eifersüchtig ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber ich finde nicht, dass ich Workoholiker bin.  Mit dieser Frau an
meiner Seite ist das gar nicht möglich.  Immer wieder gelingt es ihr,
mich für Stunden von der Arbeit abzulenken.  Hier einige Beispiele.&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="1027.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Der erste Schnee&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="1029.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Moderne Musik im Kulturkessel&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="1109.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Die Martinssänger sind los!&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Liebe Grüße sendet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc (diese Woche allein in Vigala, während Ly und Iiris sich die
Stadtwohnung teilen und Mari in Kopenhagen an der &lt;a class="reference external" href="http://egmun.org/"&gt;EGMUN&lt;/a&gt; teilnimmt)&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/1114.html</guid><pubDate>Wed, 14 Nov 2018 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Die Martinssänger sind los!</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/1109.html</link><description>&lt;section id="die-martinssanger-sind-los"&gt;
&lt;h1&gt;Die Martinssänger sind los!&lt;a class="headerlink" href="#die-martinssanger-sind-los" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 9. November 2018.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Woche war ich mit den Kindern in Tallinn, während Ly allein in
Vigala blieb, um mal ordentlich aufzuräumen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mari war die ganze Woche lang als „Fuchs“ von den „Göttern“
schikaniert worden und hatte dann heute endlich ihre Taufe hinter sich
gebracht.  Insgesamt hat sie sich dabei auch relativ gut amüsiert.
Aber jedenfalls war es 9 Uhr abends, als wir endlich in Vigala
ankamen.  Mari war todmüde und schlüpfte gleich ins Bett.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber Iiris und ich ließen es uns nicht nehmen, noch schnell wenigstens
zwei Familien im Dorf als Martinssinger besuchen zu gehen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/11/10/dsc00187.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/11/10/dsc00187.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/11/10/thumbnails/dsc00187.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/11/10/dsc00187.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/11/10/merike_2018-11-13_18.14.00.jpeg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/11/10/merike_2018-11-13_18.14.00.jpeg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/11/10/thumbnails/merike_2018-11-13_18.14.00.jpeg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/11/10/merike_2018-11-13_18.14.00.jpeg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Der Brauch des &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Martinssingen"&gt;Martinssingens&lt;/a&gt; ist in Estland das
Äquivalent des &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sternsinger"&gt;Sternsingens&lt;/a&gt; in Ostbelgien: Kinder
gehen in kleinen Gruppen umher, klingeln bei den Leuten, singen ein
Liedchen, sprechen Segenswünsche aus und kassieren als Belohnung
Klümpchen und Plätzchen.  Nur eben nicht am Dreikönigstag, sondern an
Sankt Martin.  Protestanten dürfen ja keine Heiligen verehren, aber
glücklicherweise war Martin Luther zufällig just einen Tag vor dem
Martinstag geboren (ich nehme an, dass sein Vorname gar nicht so
zufällig Martin war), so dass in protestantischen Gegenden der Brauch
des Martinssingens lediglich einen Tag vorher als &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Martinisingen"&gt;Martinisingen&lt;/a&gt; weiter gepflegt
werden darf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer die Fotos genau betrachtet, kann sich fragen, weshalb wir denn das
Gesicht mit Ruß geschwärzt haben und komische Kleider tragen.  Genau
gesagt ist es provokativ von mir, das Wort &lt;em&gt;mardisant&lt;/em&gt; mit
&lt;em&gt;Martinssinger&lt;/em&gt; zu übersetzen.  Unter estnischen Volkstumsanhängern
dürfte diese Übersetzung auf Protest stoßen.  Laut ihnen müsste ich
eher „Mardusbettler“ sagen.  Aber dann sträuben sich meine
linguistischen Haare, denn erstens bedeutet ein &lt;em&gt;sant&lt;/em&gt; nicht nur
„Bettler“, sondern auch einen arbeitsunfähigen Menschen, der von
anderen Dorfbewohnern beherbergt wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und vor allem wage ich zu bezweifeln, dass es den Brauch tatsächlich
schon zu vorchristlicher Zeit gab und die Kinder dann als Boten des
Totenverkünders &lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/Mardus"&gt;Mardus&lt;/a&gt; ihre
Nachbarn erschrecken gingen.  Wie es zum Beispiel der estnische
Lehrer, Schriftsteller und Naturschützer &lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/Kustas_P%C3%B5ldmaa"&gt;Kustas Põldmaa&lt;/a&gt; (1897-1977) ein
Jahr vor seinem Tod in einem Aufsatz über den &lt;a class="reference external" href="https://www.miksike.ee/docs/lisa/pidu/mardipaev/mardipev.htm"&gt;Martinstag&lt;/a&gt;
behauptet:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Nach dem Seelentag (2. November) kommt der Martinstag
(10. November), der Mardustag der alten Esten, an dem früher der
mit dem Michelstag beginnenden Marras-Monat, d.h. die den Toten
gewidmete Zeit, endete.  Die Hausbesuche der Toten hörten auf, und
die Totenfee der Menschen (&lt;em&gt;mardus&lt;/em&gt;) zeigte sich nicht mehr in
gespenstischer Nacht und erschien nicht mehr heulend und weinend
im kahlen Wald.  Es sei aber angemerkt, dass die Dauer der
Seelenzeit unserer Vorfahren nicht einheitlich war und &lt;em&gt;mardus&lt;/em&gt;
nicht die einzige Bezeichnung für die Totenfee war, sie wurde auch
&lt;em&gt;margus&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;marras&lt;/em&gt; genannt.  Die Bezeichnung selber ist ein
Lehnswort aus dem alten Iran, wo es anfangs „Toter“ bedeutete,
sich bei uns aber entwickelte und weitere Bedeutungen annahm
(Freiseele, …).  Übrigens kommt auch die Bezeichnung &lt;em&gt;mardikas&lt;/em&gt;
(Marienkäfer) von &lt;em&gt;mardus&lt;/em&gt;, denn man nahm an, dass die Seelen der
Toten in die Marienkäfer schlüpften.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem Einzug des katholischen Glaubens in unser Land begann man
am Mardustag den Todestag des Bischofs Martinus von Tours zu
feiern und den Tag umzubenennen zum Martinstag.  Später feierte
die Lutherische den Tag als Martin Luthers Geburtstag.  Die
Traditionen und Überzeugungen der alten Esten wurden zu Heidentum
erklärt und mit der Zeit durch die aus Deutschland importierten
Traditionen ersetzt.  Aber der volktümliche Kern und Inhalt
blieben bestehen.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Solche Texte lese ich kopfschüttelnd, weil ihr Ton bezeugt, wie heftig
das estnische Volk sich gegen seine christliche Vergangenheit sträubt.
Auch die estnische Volkstums-Datenbank Berta verliert in ihrem
ausführlichen &lt;a class="reference external" href="http://www.folklore.ee/Berta/tahtpaev-mardipaev.php"&gt;Artikel&lt;/a&gt; kein Wort
darüber, dass der Brauch möglicherweise erst mit dem Martinstag nach
Estland gekommen ist.  Stattdessen lässt man in Estland die Leute
glauben, der Brauch sei eine estnische Erfindung.  Natürlich gab es
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heischebrauch"&gt;Heischebräuche&lt;/a&gt;
weltweit auch schon vor dem Christentum (also auch die Christen haben
sie nicht erfunden), aber sie sind deswegen noch lange keine estnische
Erfindung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ly schüttelt übrigens den Kopf über mein Kopfschütteln und sagt, ich
sei ein Korintenkacker.  Vielleicht hat sie Recht.  Jedenfalls ist es
auch mir letztlich egal, ob das jetzt nationalistisch, katholisch,
neuheidnisch oder protestantisch gewürzt ist: Heischebräuche sind ein
sinnvoller Bestandteil des Dorflebens, denn viele allein lebende
Menschen warten sehnsüchtig auf die Nachbarskinder, und als
erwachsener Begleiter habe ich so einen Vorwand, endlich mal bei
meinen Nachbarn über die Türschwelle zu kommen.  Was heutzutage viel
zu selten geschieht.&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Maris S. Kaasik (07.01.2006) &lt;a class="reference external" href="http://epl.delfi.ee/news/kultuur/santimine-ja-soomine-eestlaste-poline-tava?id=51027551"&gt;Santimine ja söömine – eestlaste
põline tava&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/1109.html</guid><pubDate>Fri, 09 Nov 2018 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Moderne Musik im Kulturkessel</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/1029.html</link><description>&lt;section id="moderne-musik-im-kulturkessel"&gt;
&lt;h1&gt;Moderne Musik im Kulturkessel&lt;a class="headerlink" href="#moderne-musik-im-kulturkessel" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Montag, 29. Oktober 2018.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute waren wir auf einem Konzert der Musikmittelschule im
&lt;a class="reference external" href="https://kultuurikatel.ee/en/"&gt;Kulturkessel&lt;/a&gt; von Tallinn.  Das war
hochkarätige moderne klassische Musik.  Ein Dutzend Schüler ab
der 10. Klasse traten auf.  Vorher auch einige Profis.  Der
Kulturkessel ist ein ehemaliges Heizwerk der Stadt und bot einen
grandiosen Rahmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aufgeführt wurde unter Anderem Helmut Lachenmanns Werk „Got Lost“ für
Sopran und Klavier. Der Komponist war eigens aus Deutschland angereist
und hielt zur Einführung einen interessanten Vortrag, in dem er
Details zur Entstehung des Werks erläuterte.  Er ist Jahrgang 1935,
also ein Jahr jünger als meine Mutter.  Sein Verständnis von Kunst
erinnerte mich an das meiner Schwester Anne.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe bei „Got Lost“ nicht gefilmt, aber &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=aqRJcEZVz8c"&gt;hier zum Beispiel&lt;/a&gt; kannst du dir eine
ähnliche Aufführung anschauen und -hören.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein anderes Werk war James Tenneys „In a Large Open Space“.  Das wurde
von den Schülern der Musikmittelschule aufgeführt.  Ich kann zwar
keine professionelle Berichterstattung bieten, habe aber &lt;a class="reference external" href="https://youtu.be/aNn2wUFA22o"&gt;eine Passage
gefilmt&lt;/a&gt; und auch Fotos gemacht:&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/10/29/dsc00179.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/10/29/dsc00179.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/10/29/thumbnails/dsc00179.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/10/29/dsc00179.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/10/29/dsc00184.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/10/29/dsc00184.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/10/29/thumbnails/dsc00184.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/10/29/dsc00184.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/10/29/dsc00175.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/10/29/dsc00175.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/10/29/thumbnails/dsc00175.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/10/29/dsc00175.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Jaja.  Beeindruckend.  Ich habe früher mal Spaß an Arnold Schönberg
und Dodekaphonie gehabt, muss aber sagen, dass das nicht mehr ganz das
Meine ist.  Ly und Mari dagegen waren begeistert.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/1029.html</guid><pubDate>Mon, 29 Oct 2018 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Der erste Schnee</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/1027.html</link><description>&lt;section id="der-erste-schnee"&gt;
&lt;h1&gt;Der erste Schnee&lt;a class="headerlink" href="#der-erste-schnee" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 27. Oktober 2018.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gestern ist der erste Schnee gefallen, und Iiris hat sich gleich daran
gemacht, das auszunutzen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/10/27/dsc00172.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/10/27/dsc00172.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/10/27/thumbnails/dsc00172.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/10/27/dsc00172.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/1027.html</guid><pubDate>Sat, 27 Oct 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Vergleich Bildung in Estland und Deutschland</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/1024.html</link><description>&lt;section id="vergleich-bildung-in-estland-und-deutschland"&gt;
&lt;h1&gt;Vergleich Bildung in Estland und Deutschland&lt;a class="headerlink" href="#vergleich-bildung-in-estland-und-deutschland" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 24. Oktober 2018.  Eine Freundin machte mich auf einen
Artikel „So geht Schule, die wirklich aufs Leben vorbereitet“
aufmerksam, den ich auf &lt;cite&gt;perspective-daily.de&lt;/cite&gt; lesen konnte, den man
allerdings inzwischen leider nicht mehr frei lesen kann.  Mein
folgender Kommentar dagegen ist und bleibt frei und kostenlos, und
jeder darf ihn auch wiederveröffentlichen (allerdings nicht, ohne mich
als Autor zu erwähnen).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, der Artikel ist ein bisschen übertrieben, beschreibt aber einen
der Unterschiede zwischen deutschen und estnischen Schulen: die Esten
werden sicherlich in die Geschichte der Menschheit eingehen als einer
der Pioniere der digitalen Gesellschaft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was die Autorin unter den Teppich kehrt, sind Fragen wie „Ist es nicht
gefährlich für ein Volk, sich abhängig von Computersystemen zu machen,
die größtenteils außerhalb des Landes entwickelt werden?“. Dass
digitale Schule in Estland so billig geht, liegt auch daran, dass die
Esten wenig Widerstand zeigen, sich in eine sklavenähnliche
Abhängigkeit von großen Konzernen zu bewegen. Linux wird kaum benutzt,
weil Microsoft ja gratis für Schulen ist und IT-Fachkräfte für Wartung
billiger zu haben sind. Das Unterrichtsministerium empfiehlt den
Schulen Google als Anbieter für Mail-Server, weil das kostenlos
ist. Dadurch geraten aber die „kleinen“ estnischen Firmen in
Bedrängnis, die diese Dienste bisher auch schon recht gut anboten,
aber eben ein paartauesend Euro pro Jahr fragten von den Schulen. Wenn
Google und Microsoft gottgewollt ist, dann ist das die richtige
Richtung. Möglicherweise sind sie Vorreiter der kommenden
Weltregierung, die den Frieden unter alle Menschen bringen wird. Ich
will diese Möglichkeit nicht ganz ausschließen, kann das aber momentan
noch nicht glauben. Ja, wir sind in der digitalen Revolution und
werden da nicht unverändert wieder rauskommen, und Estland zeigt der
Welt interessante Vorzeigeprojekte, von denen andere Völker lernen
dürfen und sollten.  Aber die wichtige Frage ist, in wessen Hand wir
dabei das Steuer übergeben : in die Hand Gottes oder die des Mammon.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/1024.html</guid><pubDate>Wed, 24 Oct 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Und hopp von Eupen nach Vigala</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/1021.html</link><description>&lt;section id="und-hopp-von-eupen-nach-vigala"&gt;
&lt;h1&gt;Und hopp von Eupen nach Vigala&lt;a class="headerlink" href="#und-hopp-von-eupen-nach-vigala" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ich bin gestern wohlbehalten und sicher von Brüssel nach Vigala
gereist.  Immer wieder fasziniert staune ich darüber, wie der &lt;em&gt;Homo
sapiens&lt;/em&gt; es schafft, immer größere Systeme immer reibungsloser
funktionieren zu lassen.  Das ist nicht selbstverständlich.  Auf der
indonesischen Insel Sulawesi haben durch das schwere Erdbeben und den
Tsunami 5.000 Kinder ihre Angehörigen verloren oder sind von ihren
Familien getrennt [&lt;a class="reference external" href="https://news.un.org/en/story/2018/10/1023612"&gt;1&lt;/a&gt;].  Im Osten der
Demokratischen Republik Kongo breitet sich im Oktober die
Infektionskrankheit Ebola doppelt so schnell aus wie im September. 125
Tote und 200 Krankheitsfälle meldet die Weltgesundheitsorganisation in
einer Region, die auch von bewaffneten Konflikten erschüttert ist [&lt;a class="reference external" href="http://www.who.int/csr/don/31-august-2018-ebola-drc/en/"&gt;2&lt;/a&gt;].  Das
sind nur zwei der &lt;a class="reference external" href="https://www.brot-fuer-die-welt.de/gemeinden/fuerbitte/2018-sulawesi-afghanistan-und-dr-kongo/"&gt;Fürbitten von Brot für die Welt&lt;/a&gt;
am heutigen Sonntag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die beiden Wochen in Eupen waren geprägt von wichtigen Gesprächen mit
größeren Kunden über unsere Zusammenarbeit. Ein großes Projekt kommt
in den Endspurt, da gibt es viel Arbeit. Ein weiterer neuer Kunde ist
in die Warteschlange gekommen. Es besteht Grund zu hoffen, dass Lino
bald einen neuen Mitarbeiter in Ostbelgien erhält. Lino wächst und
wird zunehmend in mittleren Betrieben verwendet, wo ich als
Geschäftsführer neue Regeln formulieren muss. Eine Arbeit, in der ich
Autodidakt bin und vieles lernen muss, was Unternehmer und
Projektmanager längst wissen. Das ist anstrengend, spannend und
faszinierend. Immer wieder erfahre ich auch dankbar Gottes Segen und
Hilfe dabei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Parallel zur Arbeit habe ich auch diesmal wieder viel Zeit bei meiner
Mutter und Geschwistern verbracht, viele alte Freunde treffen und ihre
Sorgen und Freuden ein wenig teilen dürfen.  Dass ich das längst nicht
mit allen machen kann, damit finde ich mich inzwischen kampflos ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach der Landung in Tallinn bin ich gleich mit dem Auto weiter
gefahren bis Märjamaa, wo die Musikschule ihr 30-jähriges Jubiläum
feierte.  Dort kam ich während einer der vielen Reden an und setzte
mich zwischen meine Frauen.  Wir blieben nicht bis zum Ende der Feier,
konnten aber noch mit Iirisens Geigelehrerin sprechen und ihr unseren
Dank vermitteln für die beiden Jahre, in denen sie Iiris auf die
Musikmittelschule vorbereitet hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute habe ich den Gottesdienst geschwänzt, das wäre einfach zu viel
des Guten gewesen. Ly und Iiris sind reiten, Mari büffelt für
Zwischenprüfungen.  Heute abend gehen Ly und ich wieder zur
Volkstanz-Probe.  Iiris macht zur Zeit auch mit, denn wir üben einen
Familientanz fürs Tanzfestival im Juni 2019.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Woche werden wir alle in Vigala sein, weil in Estland
Schulferien sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Grüße aus Vigala, wo die Welt so friedlich und klein ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 21. Oktober 2018&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/1021.html</guid><pubDate>Sun, 21 Oct 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Dienstag, 16. Oktober 2018</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/1016.html</link><description>&lt;section id="dienstag-16-oktober-2018"&gt;
&lt;h1&gt;Dienstag, 16. Oktober 2018&lt;a class="headerlink" href="#dienstag-16-oktober-2018" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Natürlich gibt es geistiges Eigentum.  Zum Beispiel was ich dem Duche
gestern abend erzählte, das habe ich und kein anderer erzählt.  Die
Worte, die ich hier schreibe, die sind von mir.  Ich bin nicht nur für
meine Taten verantwortlich, sondern auch für das, was ich sage oder
schreibe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Frage ist, worin mein Recht als Autor besteht.  Habe ich das
Recht, dem Duche zu verbieten, morgen früh seiner Kollegin weiter zu
sagen, was ich ihm heute gesagt habe?  Nein.  Aber was ist, wenn die
Kollegin mir dann böse ist, weil Duche meine Worte verfälscht
wiedergegeben hat?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Taten verändern die materielle Welt, Worte die geistige.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Malen, Singen,  und Filme&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Nicht das Wort ziert den Mann, sondern die Tat“ soll Kolping gesagt
haben.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/1016.html</guid><pubDate>Tue, 16 Oct 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Samstag, 13. Oktober 2018</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/1013.html</link><description>&lt;section id="samstag-13-oktober-2018"&gt;
&lt;h1&gt;Samstag, 13. Oktober 2018&lt;a class="headerlink" href="#samstag-13-oktober-2018" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Ich habe das von Bischof Philippe Jourdan &lt;a class="reference external" href="https://www.katoliku.ee/index.php/et/esyndmused/etunnistused/1596-palve-jumala-sulase-peapiiskop-eduard-profittlichi-sj-%C3%B5ndsakskuulutamise-eest"&gt;in Estnisch veröffentlichte
Gebet&lt;/a&gt;
für die Seligsprechung von Erzbischof Eduard Profittlich übersetzt:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Allmächtiger Gott, Dein Sohn hat am Kreuz gelitten und ist
gestorben, um die Menschen zu retten.  Nach seinem Vorbild liebte
Erzbischof Eduard Profittlich, S.J., Dich von ganzem Herzen, diente
Dir treu in Zeiten der Verfolgung und gab sein Leben hin für die
Kirche.  Stelle ihn in die Reihen Deiner Seligen, damit das Vorbild
seiner Treue und seiner Liebe vor der ganzen Welt leuchte.  Ich
bitte Dich, erhöre mein Gebet auf Fürsprache Deines Sohnes Christus,
unseres Herrn. Amen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eduard Profittlich wurde geboren am 11. September 1890 in Birresdorf
(Rheinland-Pfalz).  1912 begann er sein Theologiestudium und 1913
trat er dem Jesuitenorden bei.  Am 27. August 1922 wurde er zum
Priester geweiht.  Zwei Jahre später promovierte er an der
Universität von Krakau zum Doktor in Philosophie und Theologie.  Von
1924 bis 1925 diente er als Geistlicher in Polen, später in
Deutschland. 1930 begann sein Dienst in Estland.  1931 wurde er zum
Apostolischen Administrator ernannt und am 27. Dezember 1936 zum
Bischof geweiht.  Nach der Okupation Estlands durch die Sowjetunion
tat der Bischof alles in seinem Macht stehende, um katholischen
Priestern und Ordensleuten die Möglichkeit zu geben, das besetzte
Land zu verlassen.  Ebenso entschied er für sich selbst ohne Zögern,
bei seiner Gemeinde in Tallinn zu bleiben.  Am 27. Juni 1941 wurde
er festgenommen.  Am 21. November des gleichen Jahres wurde er im
Gefängnis von Kirov zum Tod durch Erschießung verurteilt.  Aber noch
vor der Ausführung des Urteils rief Gott seinen Kecht zu sich
am 22. Februar 1941.  Bis zum Ende blieb Eduard Profittlich seinem
Glauben treu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erzbischof Eduard Profittlich war bereit, für seinen Glauben den
Märtyrertod zu sterben.  In einem Brief vom 8. Februar 1942 an
Verwandte und Bekannte schrieb er, dass der Platz eines Hirten bei
seiner Herde sei, wo er mit ihr Freuden wie Leiden teilt.  Er
schrieb, es sei eine große Freude, Gottes Nähe zu erfahren, nachdem
wir ihm alles gegeben haben, und dass er bereit sei, Gott sein
ganzes Leben zu geben: mein Leben, und wenn nötig auch mein Tod sind
Leben und Tod für Christus.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/1013.html</guid><pubDate>Sat, 13 Oct 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Das Beispiel vom Rotkäppchen®</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0929.html</link><description>&lt;section id="das-beispiel-vom-rotkappchen"&gt;
&lt;h1&gt;Das Beispiel vom Rotkäppchen®&lt;a class="headerlink" href="#das-beispiel-vom-rotkappchen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Rechtlicher Hinweis: Die mit ® markierten Termen sind
registriertes Vokabular ihrer jeweiligen Besitzer® und müssen laut
Art.5§3 des ErwAuG vom 12. Juni 2035 beim Vorlesen entsprechend betont
werden. Direkte Verwandte von Kindern bis zu 3 Jahren dürfen jedes
registrierte Term bis zu zwei mal pro Tag und pro Kind frei verwenden.
Jede weitere ungenehmigte Nutzung registrierter Termen ohne
entsprechende gültige Lizenz kann strafrechtlich verfolgt werden.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es war einmal eine kleine® süße® Dirne, die hatte jedermann lieb®, der
sie nur ansah, am allerliebsten aber ihre Großmutter®, die wußte gar
nicht, was sie alles dem Kinde® geben sollte. Einmal schenkte sie ihm
ein Käppchen® von rotem Sammet, und weil ihm das so wohl stand und es
nichts anders mehr tragen wollte, hieß es nur das Rotkäppchen®. Eines
Tages sprach seine Mutter® zu ihm: „Komm, Rotkäppchen®, da hast du ein
Stück Kuchen® und eine Flasche Wein®, bring das der Großmutter®
hinaus; sie ist krank® und schwach® und wird sich daran laben. Mach
dich auf, bevor es heiß wird, und wenn du hinauskommst, so geh hübsch®
sittsam und lauf nicht vom Weg ab, sonst fällst du und zerbrichst das
Glas®, und die Großmutter® hat nichts. Und wenn du in ihre Stube
kommst, so vergiß nicht, guten Morgen zu sagen, und guck nicht erst in
alle Ecken herum.“&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Nutzungsgenehmigung: Klein, süß, lieb, krank, schwach und hübsch mit
Genehmigung der Hansen AG, Köln. Mutter, Großmutter, Kind, Kappe und
Glas mit Genehmigung der Heyne GmbH, Berlin. Besitzer und
veröffentlichen mit Genehmigung der Lauters GmbH, Wien.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt;&lt;p&gt;Dieser Blogeintrag ist natürlich reine Vision wird hoffentlich nie
wahr werden.  Ganz sicher sollten wir uns dessen allerdings nicht
sein.  Denn ich sehe mit Schrecken, wie absurd unsere Gesetzgebungen
über geistiges Eigentum werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 29. September 2018.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0929.html</guid><pubDate>Sat, 29 Sep 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Die Wölfe satt und die Schafe gesund</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0927.html</link><description>&lt;section id="die-wolfe-satt-und-die-schafe-gesund"&gt;
&lt;h1&gt;Die Wölfe satt und die Schafe gesund&lt;a class="headerlink" href="#die-wolfe-satt-und-die-schafe-gesund" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 27. September 2018.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Dienstagmorgen um 9.30 Uhr verließ ich zusammen mit zwei anderen
Freiwilligen und einem Dutzend VIP-Gästen das Hotel Estoria, um ihnen
vor dem Treffen mit Papst Franziskus in der Karlskirche noch eine
halbe Stunde lang die Tallinner Altstadt zu zeigen.  Ich war in einem
höflichen Gespräch mit dem Bischof von Saint-Denis.  Oder war es der
von Moskau?  Ich erinnere mich nicht genau, denn folgendes passierte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerd rief mich an.  Ach ja, stimmt, der hat womöglich erst heute
erfahren, &lt;a class="reference external" href="http://luc.lino-framework.org/blog/2018/0922.html"&gt;was am Freitag passiert ist&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;TODO: weiter schreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p class="rubric"&gt;Quellen&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="http://www.folklore.ee/justkui/sonastik/index.php?f=2&amp;amp;f1=7&amp;amp;f2=2&amp;amp;m=13713&amp;amp;id=13717"&gt;hundid söönud ja lambad terved&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0927.html</guid><pubDate>Thu, 27 Sep 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Der Papst in Tallinn</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0926.html</link><description>&lt;section id="der-papst-in-tallinn"&gt;
&lt;h1&gt;Der Papst in Tallinn&lt;a class="headerlink" href="#der-papst-in-tallinn" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 26. September 2018.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt ist es also passiert, ein historisches Erlebnis für Estland, und
für mich persönlich eine tiefe Erfahrung, an die ich mich bis an mein
Lebensende stolz und dankbar erinnern werde.  Ich hatte mich ja wie
gesagt als Ehrenamtlicher gemeldet und war als Begleiter für die Gäste
von Bischof Philippe Jourdan eingeteilt worden.  Nicht alleine,
sondern zusammen mit Juta und Reena, die alles gut vorbereitet und
somit die Hauptarbeit erledigt hatten.  Ich selbst brauchte lediglich
von Montagnachmittag bis Dienstagabend als Gruppenbegleiter mitzugehen
und den Leuten über Estland und unser Leben hier zu erzählen.  Die
gleiche Arbeit, die ich für Freunde auch immer gerne mache.  Die Gäste
waren hauptsächlich Bischöfe aus Litauen, Lettland, Polen, Russland,
Schweden und Finnland.  Aber auch einer aus Frankreich, sowie drei
Vertreter von Renovabis und dem Bonifatiuswerk aus Deutschland.
Natürlich habe ich mich hauptsächlich um die Deutschen und Franzosen
gekümmert.  So habe ich en passant auch endlich mal das Vanalinna
Hariduskolleegium von innen gesehen.  Auch habe ich dreimal gut
gespeist in guter Gesellschaft.  Und bei der Papstmesse saß ich vorne
in der dritten Reihe.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/dsc00022.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/25/dsc00022.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/thumbnails/dsc00022.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/25/dsc00022.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/dsc00029.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/25/dsc00029.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/thumbnails/dsc00029.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/25/dsc00029.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/dsc00032.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/25/dsc00032.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/thumbnails/dsc00032.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/25/dsc00032.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/dsc00042.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/25/dsc00042.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/thumbnails/dsc00042.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/25/dsc00042.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/dsc00045.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/25/dsc00045.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/thumbnails/dsc00045.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/25/dsc00045.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/dsc00046.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/25/dsc00046.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/thumbnails/dsc00046.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/25/dsc00046.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/dsc00047.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/25/dsc00047.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/thumbnails/dsc00047.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/25/dsc00047.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/dsc00049.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/25/dsc00049.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/thumbnails/dsc00049.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/25/dsc00049.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/dsc00063.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/25/dsc00063.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/thumbnails/dsc00063.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/25/dsc00063.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/dsc00067.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/25/dsc00067.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/thumbnails/dsc00067.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/25/dsc00067.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/dsc00084.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/25/dsc00084.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/thumbnails/dsc00084.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/25/dsc00084.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/dsc00088.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/25/dsc00088.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/thumbnails/dsc00088.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/25/dsc00088.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/dsc00092.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/25/dsc00092.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/thumbnails/dsc00092.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/25/dsc00092.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/dsc00099.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/25/dsc00099.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/thumbnails/dsc00099.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/25/dsc00099.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/dsc00102.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/25/dsc00102.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/25/thumbnails/dsc00102.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/25/dsc00102.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Das Wichtigste für mich aber war: da kommt einer der bekanntesten
Menschen der Welt in eines der unbekanntesten Länder der Welt und lobt
die Singende Revolution und die vorbildliche Staatsführung.  Und dann
spricht er über die Kirche mit Worten und Gesten, die auch
kirchenferne Zuhörer verstehen können.  Und dann habe ich gesehen, wie
sie ihn mit Begeisterung empfangen haben und sich Mühe gegeben haben,
ihm das zu sagen, was sie auf dem Herzen haben.  Unvergesslich.
Ermutigend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch in den Medien hat der Papst in diesem ansonsten eher
kirchenfeindlichen Land hervorragend abgeschnitten.&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Zusammenfassung des Besuchs im estnischen Fernsehen:
&lt;a class="reference external" href="https://www.err.ee/864150/aktuaalse-kaamera-kokkuvote-paavsti-visiidist"&gt;https://www.err.ee/864150/aktuaalse-kaamera-kokkuvote-paavsti-visiidist&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://menu.err.ee/864146/paavsti-saatnud-eestlane-talle-ei-meeldi-kui-selfitatakse-ajal-mil-peaks-suhtlema"&gt;Dem Papst gefällt es nicht, wenn man Selfies macht statt zu
kommunizieren&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Kaido Soom nennt interessante Zahlen über das Glaubensleben der Esten:
&lt;a class="reference external" href="http://www.blog.us.ut.ee/artiklid/millesse-usub-tanapaeva-eestimaalane/"&gt;http://www.blog.us.ut.ee/artiklid/millesse-usub-tanapaeva-eestimaalane/&lt;/a&gt;
&lt;a class="reference external" href="https://novaator.err.ee/864261/millesse-usub-tanapaeva-eestimaalane"&gt;https://novaator.err.ee/864261/millesse-usub-tanapaeva-eestimaalane&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0926.html</guid><pubDate>Wed, 26 Sep 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Schulanfang in Tallinn</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0920.html</link><description>&lt;section id="schulanfang-in-tallinn"&gt;
&lt;h1&gt;Schulanfang in Tallinn&lt;a class="headerlink" href="#schulanfang-in-tallinn" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 20. September 2018.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;vom 8. bis 20. Oktober besteht für die Ostbelgier unter euch wieder
die Gefahr, dass wir uns in Eupen über den Weg laufen.  Ich bin zwei
Wochen lang für Lino auf Geschäftsreise.  Ich habe viele Kundentermine
und werde viel Zeit mit meiner Mutter verbringen, aber nach Feierabend
darf ich auch Termine mit Freunden machen.  Einen privaten Termin habe
ich schon: am 13. oder 14. gehe ich mit meiner Mutter &lt;a class="reference external" href="http://www.cantabile.eu/cms/index.php?article_id=4"&gt;Dido und Aeneas&lt;/a&gt; schauen, wo
mein Bruder mitsingt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei uns hier in Estland läuft alles &lt;a class="reference internal" href="0709.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;wie vorgesehen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;:
Iiris geht jetzt ebenfalls in Tallinn zur Musikmittelschule.  Diese
Woche bin ausnahmsweise ich mit den Kindern in Tallinn, während Ly in
Vigala Urlaub von der Familie hat.  Aber bald werde ich wohl wieder
mehr in Vigala sein und meine Frauen alleine in der Stadt wohnen
lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Iiris fühlt sich insgesamt recht wohl in der neuen Schule, die Lehrer
loben sie.  Das Essen ist schlechter als in Vigala und die vielen
Kinder machen mehr Krach, und neue Freundinnen muss sie sich erst noch
erkämpfen.  All diese Nachteile trägt sie recht gelassen, nur das Üben
ist weiterhin die große Herausforderung.  Nicht nur für sie, sondern
auch für uns als Eltern: Wieviel Druck, wieviel Freilauf sollen wir
ihr geben. Zum Glück verlangt auch in der Musikmittelschule niemand,
dass ein Kind von heute auf morgen jeden Tag zwei Stunden übt.  Wir
haben ihr ein e-Piano gekauft für 550€ und ein Meerschweinchen für
25€.  Sie hat im Gegensatz zu Mari einen längeren Schulweg und muss
mindestens 40 Minuten mit dem Bus durch die Stadt tuckeln. Bisher
haben wir sie dabei begleitet, aber langsam fängt sie an, die
verschiedenen Strecken und Buslinien zu kennen.  Heute morgen fuhr sie
erstmals ganz alleine.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mari lernt jetzt Latein, weil im Spanischkurs kein Platz mehr war.
Sie hatte durch die Schule auch dieses Jahr für eine Woche wieder eine
Austauschschülerin zu Gast.  Voriges Jahr war es Ines aus Lorch,
dieses Jahr Hanna aus Hannover.  Vorige Woche lebten wir deshalb zu 5
Person in unserer 3-Zimmerwohnung. Etwas eng, aber es ging.  Am
Wochenende ist Hanna dann mit uns nach Vigala gekommen und hat uns
beim Apfelsaftmachen geholfen (65 Liter an einem Samstag, vom
Aufsammeln bis in die Einmachgläser hinein), und am Sonntag sind Mari
und sie sogar zum Gottesdienst gegangen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ly arbeitet an ihrem Traum von einer Karriere als Keramikkünstlerin.
Sie arbeitet zur Zeit viel mit der etablierten Künstlerin &lt;a class="reference external" href="http://www.kunstiaken.ee/?1,karin-kalman"&gt;Karin
Kalman&lt;/a&gt; zusammen und
überlegt, ob sie in Tallinn ein eigenes Keramik-Atelier mieten soll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich arbeite wie besessen an Lino.  Ich träume weiterhin geduldig von
einer Stiftung &lt;a class="reference external" href="http://www.saffre-rumma.net/jobs/pm/"&gt;„Lino für alle“&lt;/a&gt;, die Lino als freie Software
weltweit trägt. En attendant tu ich mein Bestes, um die laufenden
Entwicklungsprojekte voran zu treiben.  Zwei Kunden warten auf
Resultate und zahlen für jede Minute, die ich daran arbeite.  Leider
bleibt mir für diese Arbeit (die ich am liebsten tue) neben der
Firmenleitung oft nur wenig Zeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein Programmierer in Tallinn (Tonis, der zweite Mann hinter Lino) hat
geheiratet.  Weil seine Frau Fotografin ist, war die Hochzeitsfeier
richtig vorbildlich.  Drei Fotos von diesem Tag könnt ihr unten sehen,
eines von Ly und mir, nachdem unser Auto erstmals seit 10 Jahren durch
eine Waschanlage gefahren ist, dann zwei mit dem Brautpaar, einmal vor
dem Altar und einmal vor dem Restaurant.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nächsten Dienstag kommt der Papst Tallinn besuchen, dann nehme ich mir
zwei Tage frei. Ich darf einen Jesuiten aus Deutschland und einen
Bischof aus Frankreich empfangen, und am Tag selber ein Dutzend hoher
Gäste durch Tallinn führen und mit ihnen essen gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Keramik-Künstler unter sich&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/02/dsc01881.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/02/dsc01881.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/02/thumbnails/dsc01881.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/02/dsc01881.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/02/dsc01888.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/02/dsc01888.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/02/thumbnails/dsc01888.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/02/dsc01888.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/02/dsc01901.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/02/dsc01901.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/02/thumbnails/dsc01901.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/02/dsc01901.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Aufräumen in der Stadtwohnung&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/03/dsc01985.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/03/dsc01985.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/03/thumbnails/dsc01985.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/03/dsc01985.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/03/dsc01987.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/03/dsc01987.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/03/thumbnails/dsc01987.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/03/dsc01987.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/03/dsc01989.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/03/dsc01989.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/03/thumbnails/dsc01989.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/03/dsc01989.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/07/dsc02011.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/07/dsc02011.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/07/thumbnails/dsc02011.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/07/dsc02011.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/11/dsc02168.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/11/dsc02168.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/11/thumbnails/dsc02168.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/11/dsc02168.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/11/dsc02173.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/11/dsc02173.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/11/thumbnails/dsc02173.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/11/dsc02173.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Mit dem Bus durch die Stadt zur Schule&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/07/dsc02015.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/07/dsc02015.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/07/thumbnails/dsc02015.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/07/dsc02015.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/07/dsc02017.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/07/dsc02017.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/07/thumbnails/dsc02017.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/07/dsc02017.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/07/dsc02021.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/07/dsc02021.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/07/thumbnails/dsc02021.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/07/dsc02021.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/14/dsc00010.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/14/dsc00010.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/14/thumbnails/dsc00010.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/14/dsc00010.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/14/dsc00014.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/14/dsc00014.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/14/thumbnails/dsc00014.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/14/dsc00014.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Hochzeit Tonis und Siiri&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/08/dsc02029.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/08/dsc02029.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/08/thumbnails/dsc02029.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/08/dsc02029.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/08/dsc02036.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/08/dsc02036.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/08/thumbnails/dsc02036.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/08/dsc02036.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/08/dsc02103.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/08/dsc02103.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/08/thumbnails/dsc02103.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/08/dsc02103.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Zu Hause in Tallinn&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/11/dsc02174.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/11/dsc02174.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/11/thumbnails/dsc02174.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/11/dsc02174.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/12/dsc02185.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/12/dsc02185.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/12/thumbnails/dsc02185.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/12/dsc02185.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/13/dsc00005.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/09/13/dsc00005.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/09/13/thumbnails/dsc00005.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/09/13/dsc00005.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Falls ihr noch mehr lesen und sehen wollt aus unserem Leben im August,
verweise ich auf meine letzten Tagebuch-Einträge:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="0810.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Bibellager bei Viljandi&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="0812.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Mit dem Männerchor auf die Insel&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="0813.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Zwischen Christen und Atheisten&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="0817.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Zum Blumengießen nach Tallinn&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="0818.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Dreimal Französisch&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="0825.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Zweimal Dorfleben pur&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Liebe Grüße aus Tallinn sendet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0920.html</guid><pubDate>Thu, 20 Sep 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Zweimal Dorfleben pur</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0825.html</link><description>&lt;section id="zweimal-dorfleben-pur"&gt;
&lt;h1&gt;Zweimal Dorfleben pur&lt;a class="headerlink" href="#zweimal-dorfleben-pur" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 25. August 2018.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der heutige Tag scheint mir, als würde Vigala uns vor unserem Umzug in
die Stadt zurufen „Bleibt nicht zu lange weg!“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Junge aus Iiris‘ Schule lud zur Geburtstagsfeier ein, und Ly und
ich waren auch eingeladen.  Der Junge feierte einfach so bei Oma und
Opa zu Hause, ohne irgendwelche Attraktionen.  Und die fünf Jungen und
fünf Mädchen verlebten einige wunderbare gemeinsame Stunden.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/25/dsc01801.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/25/dsc01801.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/25/thumbnails/dsc01801.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/25/dsc01801.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/25/dsc01804.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/25/dsc01804.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/25/thumbnails/dsc01804.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/25/dsc01804.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Abends machte unsere Volkstanzgruppe bei einer „&lt;a class="reference external" href="http://www.muinastuled.ee/muinastulede-oo-ja-eesti-vabariik-100-aastal-2018/"&gt;Nacht der Gedenkfeuer&lt;/a&gt;“
mit, die natürlich in der Hiis-Scheune stattfand.  Die Hiis-Scheune
steht inzwischen ganz aufgeräumt da und wartet nun auf erste
Bauprojekte.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/25/dsc01808.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/25/dsc01808.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/25/thumbnails/dsc01808.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/25/dsc01808.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/25/dsc01812.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/25/dsc01812.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/25/thumbnails/dsc01812.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/25/dsc01812.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/25/dsc01819.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/25/dsc01819.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/25/thumbnails/dsc01819.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/25/dsc01819.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/25/dsc01826.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/25/dsc01826.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/25/thumbnails/dsc01826.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/25/dsc01826.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/25/dsc01828.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/25/dsc01828.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/25/thumbnails/dsc01828.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/25/dsc01828.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Die besagten Gedenkfeuer sollten eigentlich nur entlang der 3794
Kilometer langen Küste von Estland leuchten (hier eine &lt;a class="reference external" href="https://www.geoape.com/clients/muinastuled/?tag=MT-avalik-2018"&gt;Karte&lt;/a&gt;),
aber wir fanden, dass unser Hiis ja beim Fluss steht und folglich
Verbindung zum Meer hat. Und wir hatten einen pragmatischen Grund,
teilzunehmen: Nachdem die Scheune auf meiner &lt;a class="reference internal" href="0605.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Geburtstagsfeier&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; von Eternit befreit worden war, hatten einige andere Leute aus
dem Dorf einen Bagger organisiert, der den ganzen Rest erledigte.  Der
Baggerfahrer wollte als Gegenleistung kein Geld, sondern die
Erlaubnis, ein paar LKW-Ladungen Holzabfälle bei der Scheune
abzuladen.  Für ihn einiges an Benzin und Schuttgebühr gespart, für
uns Brennstoff für viele Lagerfeuer.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0825.html</guid><pubDate>Sat, 25 Aug 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Dreimal Französisch</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0818.html</link><description>&lt;section id="dreimal-franzosisch"&gt;
&lt;h1&gt;Dreimal Französisch&lt;a class="headerlink" href="#dreimal-franzosisch" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 18. August 2018.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute habe ich mich an einem einzigen Tag dreimal mit ganz
unterschiedlichen Leuten in Französisch unterhalten können.  Morgens
in Tallinn mit Bischof Philippe Jourdan (sh. &lt;a class="reference internal" href="0817.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Zum Blumengießen nach Tallinn&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;), nachmittags
in Vigala, wo der Violonist Alexei Roussine aus Paris das &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=TJ6Mzvh3XCc"&gt;Spiegel im
Spiegel von Arvo Pärt&lt;/a&gt;
aufführte, und abends auf &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vormsi"&gt;Vormsi&lt;/a&gt; mit dem Flötisten &lt;a class="reference external" href="http://www.jeanlucthomas.com/"&gt;Jean-Luc
Thomas&lt;/a&gt; und seiner Freundin &lt;a class="reference external" href="https://herbaluna.org/2016/10/06/l-association-herbaluna/"&gt;Marilyn
Brentegani&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist in Estland schon eine kleine Sensation.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/18/dsc01551.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/18/dsc01551.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/18/thumbnails/dsc01551.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/18/dsc01551.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/18/dsc01557.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/18/dsc01557.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/18/thumbnails/dsc01557.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/18/dsc01557.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/18/dsc01616.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/18/dsc01616.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/18/thumbnails/dsc01616.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/18/dsc01616.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/18/dsc01618.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/18/dsc01618.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/18/thumbnails/dsc01618.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/18/dsc01618.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/18/dsc01621.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/18/dsc01621.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/18/thumbnails/dsc01621.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/18/dsc01621.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/18/dsc01623.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/18/dsc01623.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/18/thumbnails/dsc01623.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/18/dsc01623.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/19/dsc01666.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/19/dsc01666.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/19/thumbnails/dsc01666.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/19/dsc01666.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/19/dsc01669.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/19/dsc01669.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/19/thumbnails/dsc01669.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/19/dsc01669.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/19/dsc01689.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/19/dsc01689.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/19/thumbnails/dsc01689.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/19/dsc01689.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/19/dsc01651.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/19/dsc01651.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/19/thumbnails/dsc01651.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/19/dsc01651.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/19/dsc01654.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/19/dsc01654.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/19/thumbnails/dsc01654.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/19/dsc01654.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/19/dsc01662.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/19/dsc01662.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/19/thumbnails/dsc01662.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/19/dsc01662.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0818.html</guid><pubDate>Sat, 18 Aug 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Zum Blumengießen nach Tallinn</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0817.html</link><description>&lt;section id="zum-blumengieszen-nach-tallinn"&gt;
&lt;h1&gt;Zum Blumengießen nach Tallinn&lt;a class="headerlink" href="#zum-blumengieszen-nach-tallinn" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 17. August 2018.  Heute bin ich zum Blumengießen nach Tallinn
gefahren.  Da musste ich an das Lied von Georg Kreisler denken:
&lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=BEl9SZBY7A0"&gt;Blumengießen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genauer gesagt ist der eigentliche Grund für meine Fahrt, dass ich
morgen zu einer Versammlung muss zur Vorbereitung des Papstbesuchs im
September.  Aber dahin hätte ich auch erst morgen früh losfahren
können.  Also dass ich schon heute hier bin, liegt an den Blumen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt wo ich sie begossen habe und hier alleine sitze und finde, dass
ich diese Woche genug gearbeitet habe, da kann ich ja noch mal kurz
berichten, wie es uns geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein Asthma hat wieder begonnen, nachdem ich einige Monate vollkommen
beschwerdefrei war.  Das freut mich nicht wirklich, aber ich finde
mich damit ab und nehme jetzt wieder brav morgens und abends mein
Foster, das die Lungenärztin mir im Januar verschrieben hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Iiris hatte nach dem Bibellager gleich eine Freundin aus Märjamaa für
zwei Tage zu Besuch.  Danach ist sie ganz alleine mit dem Bus für zwei
Tage zu besagter Freundin nach Märjamaa zu Besuch gefahren.  Gerade
rief sie mich an weil sie allein unterwegs zur Bushaltestelle war und
Angst bekommen hatte, in zu verpassen.  Eigentlich hatte sie Mama
angerufen (die kümmert sich bei uns um so was), aber die hob nicht ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mari ist seit vorgestern auf &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vormsi"&gt;Vormsi&lt;/a&gt;, wo sie mit ein paar Dutzend
anderen Hiiukannelspielern mehrere Tage lang übt.  Mal sehen, ob das
ihre Motivation weckt.  Sie hat vor zwei Jahren eine Hiiu-Kannel
bekommen und nimmt Privatunterricht in Tallinn, aber findet bisher zum
Üben kaum Zeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe enorm viel Arbeit mit Lino (ja, mich müsste es dreimal
geben), aber das empfinde ich eher als Freude denn als Stress.  Mehr
darüber könnt ihr fast täglich in meinem &lt;a class="reference external" href="http://luc.lino-framework.org/blog/2018/index.html"&gt;englischen Blog&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ly genießt das ruhige Leben auf dem Lande als Frau eines
wohlverdienenden Programmierers. Sie strickt zur Zeit hauptberuflich
und räumt nebenbei ein bisschen auf.  Als eines der Ergebnisse ihrer
Nebentätigkeit habe ich auf der Fahrt hierher eine Wagenladung Kram
zum Containerpark von Märjamaa gebracht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gestern abend waren wir beide ja dann ohne Kinder zu Hause und haben
gemeinsam (!) einen Quadratmeter Pflastersteine neben unserem Haus
rausgehoben, etwas Sand drunter verteilt und sie wieder zurückgelegt.
Das (!) hinter dem &lt;em&gt;gemeinsam&lt;/em&gt; zeigt meine Freude darüber, dass Ly und
ich Fortschritte machen in puncto Teamwork.  Wir beide streiten uns ja
oft und ausgiebig über banale Dinge, aber vor einer Woche waren wir
uns einmal einig darüber, dass wir beten sollten „Lieber Gott, lehre
uns, bei Meinungsverschiedenheiten nicht immer gleich Krieg zu
führen.“  Jaja, ich kann bezeugen: Beten hilft, und Glaube kann Berge
versetzen.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0817.html</guid><pubDate>Fri, 17 Aug 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Zwischen Christen und Atheisten</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0813.html</link><description>&lt;section id="zwischen-christen-und-atheisten"&gt;
&lt;h1&gt;Zwischen Christen und Atheisten&lt;a class="headerlink" href="#zwischen-christen-und-atheisten" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Montag, 13. August 2018.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vergangene Woche bin ich also in zwei sehr unterschiedlichen Welten
gewesen: &lt;a class="reference internal" href="0810.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Bibellager bei Viljandi&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; und &lt;a class="reference internal" href="0812.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Mit dem Männerchor auf die Insel&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.  Und in beiden habe ich mich
wohl gefühlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beinahe hätte ich dem Männerchor abgesagt und diesen Ausflug verpasst,
weil er sich um einen Tag mit dem Bibellager überschnitt.  Ein
Bibellager halte ich von der Zielsetzung her für sinnvoller als einen
Männerausflug mit Besäufnis.  Außerdem war das Bibellager schon seit
Monaten zugesagt und bezahlt, als der Männerausflug angekündigt wurde.
Als am zweiten Bibellagertag die Erinnerung kam „Männer, am
Samstagmorgen geht es los“, da war meine erste Antwort „Fahrt ohne
mich!“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass es dennoch anders kam, liegt am Zusammenspiel mehrerer subtiler
Faktoren: zum Beispiel hatte ich es versäumt, dem Männerchor beizeiten
abzusagen.  Nicht mitzufahren wäre quasi mein Austritt geworden.
Außerdem war Iiris am vierten Lagertag mit ihrer neuen Freundin Nelli
so fest zusammengewachsen, dass sie mich gehen ließ. Noch einen Tag
zuvor hatte ich ihr abends die Sache erklärt und ihr versprochen, dass
ich sie nicht gegen ihr Einverständnis alleine lassen würde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gut, dass es so gekommen ist.  Denn auf dem Bibellager bestand meine
Hauptaufgabe darin, die jungen Leiter zu bestätigen und ihnen zu
zeigen, dass ihre Arbeit gut und wichtig ist.  Am vorletzten Lagertag
war dieser Job eigentlich erledigt.  Ich war nicht mehr wirklich
nötig.  Aber in einem Dorf wie Vigala 20 Männer zu einem Chor zu
sammeln ist ein soziales Meisterwerk, dessen Bestehen oder Vergehen
von jedem einzelnen abhängt, insbesondere von Typen wie mir, die Noten
lesen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich sehe sogar einen theologischen Grund, warum dieses geistige
Streching gut ist.  Gläubige Menschen unterliegen der ständigen
Versuchung, sich für besser als die „Ungläubigen“ zu halten, die nicht
ständig beten und „Gott, Gott!“ rufen.  Aber gerade wir Christen
kriegen durch Jesus deutlich gezeigt, dass wir uns vor dieser
Geisteshaltung hüten müssen: &lt;em&gt;Hütet euch vor den falschen Propheten;
sie kommen zu euch in Schafskleidern, im Inneren aber sind sie
reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man
etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? Jeder gute Baum
bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte. Ein
guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein
schlechter Baum keine guten. Jeder Baum, der keine guten Früchte
hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.  An ihren
Früchten also werdet ihr sie erkennen.  Nicht jeder, der zu mir sagt:
Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern wer den Willen
meines Vaters im Himmel tut.&lt;/em&gt; (Mt 7,15-21)&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0813.html</guid><pubDate>Mon, 13 Aug 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Mit dem Männerchor auf die Insel</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0812.html</link><description>&lt;section id="mit-dem-mannerchor-auf-die-insel"&gt;
&lt;h1&gt;Mit dem Männerchor auf die Insel&lt;a class="headerlink" href="#mit-dem-mannerchor-auf-die-insel" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 12. August 2018.  An diesem Wochenende war ich mit dem
Männerchor von Vigala auf Hobulaid, einer kleinen Insel vor der
estnischen Küste.  Neben den 16 Männern waren auch drei Frauen mit
dabei: die Klavierspielerin und zwei Solistinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Insel ist 75 ha groß und 2,5 Km lang.  Es gibt weder fließendes
Wasser noch elektrischen Strom.  Es gibt sieben Anwesen, die nur im
Sommer bewohnt sind.  Eines der Anwesen gehört der Gemeinde Märjamaa
und wird als Ferienzentrum genutzt.  Die Gemeinde beschäftigt zwei
Halbtagskräfte, die sich um Unterhalt und Verwaltung kümmern.  Die
Gemeinde hat außerdem ihren eigenen Kutter, denn eine Fährverbindung
gibt es natürlich auch nicht.  Die Überfahrt dauert eine halbe Stunde.
Zehn Passagiere passen auf den Kutter, also musste er zweimal fahren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Samstagnachmittag probten wir intensiv einige Stunden lang für ein
Konzert, das Anfang November stattfinden wird.  Danach kam die
Belohnung für unsere Anstrengung: ein deftiger Saunaabend, der bis in
die Morgenstunden dauerte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als die meisten betrunken waren, saßen drei stillere Typen etwas
abseits: Henn, Meelis und ich.  Wir redeten über Gott und die Welt,
schauten den Sternschnuppen zu und genossen es, endlich auch mal über
Dinge reden zu können, die nicht witzig sind.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/dsc01261.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/11/dsc01261.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/thumbnails/dsc01261.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/11/dsc01261.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/dsc01270.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/11/dsc01270.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/thumbnails/dsc01270.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/11/dsc01270.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/dsc01280.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/11/dsc01280.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/thumbnails/dsc01280.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/11/dsc01280.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/dsc01301.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/11/dsc01301.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/thumbnails/dsc01301.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/11/dsc01301.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/dsc01285.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title=""/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/thumbnails/dsc01285.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:30ex" title=""/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/dsc01292.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/11/dsc01292.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/thumbnails/dsc01292.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/11/dsc01292.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/dsc01318.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/11/dsc01318.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/thumbnails/dsc01318.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/11/dsc01318.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/dsc01321.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/11/dsc01321.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/thumbnails/dsc01321.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/11/dsc01321.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/dsc01324.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/11/dsc01324.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/thumbnails/dsc01324.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/11/dsc01324.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Das einzige motorisierte Fahrzeug der Insel ist der alte Traktor aus
der Sowjetzeit, der bei der Ankunft unser Gepäck abholte.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/dsc01326.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/11/dsc01326.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/thumbnails/dsc01326.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/11/dsc01326.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/dsc01341.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/11/dsc01341.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/thumbnails/dsc01341.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/11/dsc01341.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Das Ferienzentrum der Gemeinde Märjamaa ist gut unterhalten und wird
auch für ganze Lager benutzt.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/dsc01354.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/11/dsc01354.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/thumbnails/dsc01354.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/11/dsc01354.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/dsc01359.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/11/dsc01359.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/thumbnails/dsc01359.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/11/dsc01359.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/dsc01367.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title=""/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/thumbnails/dsc01367.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:30ex" title=""/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/dsc01369.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/11/dsc01369.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/thumbnails/dsc01369.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/11/dsc01369.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/dsc01371.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/11/dsc01371.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/thumbnails/dsc01371.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/11/dsc01371.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/dsc01375.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/11/dsc01375.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/thumbnails/dsc01375.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/11/dsc01375.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/dsc01377.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/11/dsc01377.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/thumbnails/dsc01377.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/11/dsc01377.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/dsc01381.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/11/dsc01381.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/thumbnails/dsc01381.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/11/dsc01381.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/dsc01385.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/11/dsc01385.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/thumbnails/dsc01385.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/11/dsc01385.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/dsc01391.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title=""/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/thumbnails/dsc01391.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:30ex" title=""/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/dsc01405.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/11/dsc01405.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/11/thumbnails/dsc01405.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/11/dsc01405.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/12/dsc01409.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/12/dsc01409.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/12/thumbnails/dsc01409.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/12/dsc01409.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/12/dsc01413.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/12/dsc01413.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/12/thumbnails/dsc01413.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/12/dsc01413.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Am Sonntagmorgen machte ich einen Morgenspaziergang, während die
anderen noch schliefen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/12/dsc01418.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/12/dsc01418.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/12/thumbnails/dsc01418.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/12/dsc01418.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/12/dsc01425.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/12/dsc01425.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/12/thumbnails/dsc01425.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/12/dsc01425.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/12/dsc01427.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/12/dsc01427.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/12/thumbnails/dsc01427.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/12/dsc01427.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/12/dsc01429.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/12/dsc01429.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/12/thumbnails/dsc01429.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/12/dsc01429.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/12/dsc01431.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/12/dsc01431.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/12/thumbnails/dsc01431.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/12/dsc01431.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/12/dsc01433.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/12/dsc01433.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/12/thumbnails/dsc01433.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/12/dsc01433.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/12/dsc01448.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/12/dsc01448.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/12/thumbnails/dsc01448.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/12/dsc01448.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Wenn die Hinreise gestern schon abenteuerlich war, dann wurde die
Rückfahrt fast spannend, denn die See war etwas unruhig.  Zwei kurze
Videos.&lt;/p&gt;
&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/8i8BhKLw-_8" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/-OQhcZQjyl8" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Bei der Autofahrt vom Hafen Rohuküla zurück nach  Vigala.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/12/dsc01468.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/12/dsc01468.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/12/thumbnails/dsc01468.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/12/dsc01468.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Ich kenne Leute, die 3000€ zahlen würden für solche Erlebnisreisen,
bei uns reichten 30€ pro Person.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0812.html</guid><pubDate>Sun, 12 Aug 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Bibellager bei Viljandi</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0810.html</link><description>&lt;section id="bibellager-bei-viljandi"&gt;
&lt;h1&gt;Bibellager bei Viljandi&lt;a class="headerlink" href="#bibellager-bei-viljandi" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 10. August 2018. Iiris und ich waren fünf Tage lang auf einem
Bibellager zusammen mit 80 Kindern und 40 Leitern.  Genauer gesagt
kommt Iiris erst morgen zurück, ich musste einen Tag früher die Zelte
abbrechen, weil ich morgen früh mit dem Männerchor auf die Insel
fahre.  Hier ein kurzer Rückblick mit Fotos.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wieso mache ich so was?  Weil der Hauptleiter mit darum gebeten hat.
Weil auch viele der anderen Leiter mich immer wieder wissen lassen,
dass ich willkommen bin.  Weil es eine der wenigen Gelegenheiten ist,
in Estland mehrere Tage mit lauter Christen zusammen zu sein.  Weil
Iiris sich alleine nicht getraut hätte.  Weil ich &lt;a class="reference internal" href="../../reden/christ.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Christ bin&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; und verstehen will, was das bedeutet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es war die gleiche Organisation wie &lt;a class="reference internal" href="../2017/0710.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;voriges Jahr&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, aber an einem anderen Ort.  Statt Mari Vahermägi war
diesmal Ragne Pesur die geistliche Leiterin („Lageroma“ wurde sie
genannt).  Die anderen Leiter waren auch diesmal wieder hauptsächlich
bibeltreue Freikirchler mit einer Glaubenskultur, die zumindest auf
den ersten Blick „pharisäerisch“ aussieht.  Da gibt es weder Alkohol
noch Nikotin.  Viele von ihnen glauben aufrichtig, dass man
Veranstaltungen und Gruppen meiden sollte, wo solche Drogen benutzt
werden.  Zweimal ist es mir passiert, dass ich 10 Liegestützen machen
musste, weil ich versehentlich geflucht hatte.  Ich absolvierte meine
Strafe gewissenhaft und erklärte „Tja, ich lebe nun mal in Vigala, wo
Männer nach spätestens nach jedem dritten Satz mal ein kräftiges
&lt;em&gt;kurat&lt;/em&gt; einfügen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sowohl für Iiris als auch für mich war es ebenso wohltuend und
bereichernd wie voriges Jahr.  Iiris hat diesmal erstmals eine neue
Freundin gefunden, mit der wir wahrscheinlich bleibenden Kontakt
behalten werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Schöne bei diesen Leuten ist ihre Gebetskultur. Katholiken und
Lutheraner überlassen das Beten lieber dem Profi und hören fromm zu,
was der Pastor redet.  Aber hier wird für alles und bei jeder
Gelegenheit gebetet und jeder ist eingeladen, laut mitzubeten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich durfte diesmal auch zusammen mit Joosua Bibelstunden geben. Wir
leiteten eine Gruppe von 10 Jungens im Alter von 10 bis 11 Jahren.
Wir lasen, wie Samuel als Kind zum Propheten berufen wurde (1 Sam
3,1-10), wie er später den kleinen David zum König salbte (1 Sam xxx),
oder wie Jesus mit fünf Broten und zwei Fischen fünftausend Männer
satt bekam (Mt 14,14-21).  Wir übten uns im Bibelteilen und
Bibeldrama. Wir sprachen über Fragen wie: Wie merkst du, wenn Gott
dich ruft?  Was tust du dann?  Niemand ist zu klein für Gott.  Am
vorletzten Tag lasen wir in der Bibelstunde die Geschichte, wie Joseph
von seinen älteren Brüdern gehasst wird, weil sein Vater ihn
bevorzugt.  Da lag das Thema Mobbing nahe.  Ein Junge erzählte, dass
er in der Schule gemobbt wird und ganz verzweifelt ist, weil er nicht
versteht, wieso.  Die meisten anderen gehörten eher zu denen, die das
Problem von der anderen Seite kennen.  Nachdem alle ihre Erfahrungen
ausgetauscht hatten, stellten wir den Gemobbten in die Mitte und
segneten wir ihn.  Und nicht Joosua oder ich, sondern ein anderer
Junge sprach die Segensworte.  Nach solchen Erlebnissen denke ich mir
„Wow! Allein dafür haben sich diese Tage gelohnt!“ So was kann man
nicht kaufen, das kann man höchstens als Geschenk annehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe aber nicht nur gebetet.  Ich hatte auch meinen Computer dabei
und arbeitete morgens eine Stunde lang: mit Hamza in Tunesien
überlegte ich, wie wir Lino so einpacken können, dass jedermann sich
mit &lt;a class="reference external" href="http://www.lino-framework.org/dev/quick/install.html"&gt;pip install lino_cosi&lt;/a&gt; einfach ein
Buchhaltungsprogramm auf seinen Computer installieren kann.  Danach
rief ich Vera in Eupen an und erklärte ihr, wie man so ein
Buchhaltungsprogramm benutzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier einige Fotos.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Leiter waren einen Tag früher vor Ort.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/06/dsc00985.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/06/dsc00985.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/06/thumbnails/dsc00985.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/06/dsc00985.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/06/dsc00989.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/06/dsc00989.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/06/thumbnails/dsc00989.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/06/dsc00989.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/06/dsc00992.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/06/dsc00992.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/06/thumbnails/dsc00992.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/06/dsc00992.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/06/dsc01006.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/06/dsc01006.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/06/thumbnails/dsc01006.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/06/dsc01006.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/06/dsc01008.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/06/dsc01008.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/06/thumbnails/dsc01008.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/06/dsc01008.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Zu den 40 Leitern zählten auch das Küchenteam sowie eine Gruppe von
Jugendlichen, die in den Vorjahren als Kinder mit dabei waren und nun
zum ersten Mal Verantwortung übernahmen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/06/dsc00993.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/06/dsc00993.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/06/thumbnails/dsc00993.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/06/dsc00993.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/06/dsc01010.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/06/dsc01010.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/06/thumbnails/dsc01010.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/06/dsc01010.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Die Kinder kommen an.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/07/dsc01012.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/07/dsc01012.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/07/thumbnails/dsc01012.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/07/dsc01012.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/07/dsc01017.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/07/dsc01017.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/07/thumbnails/dsc01017.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/07/dsc01017.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/07/dsc01023.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/07/dsc01023.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/07/thumbnails/dsc01023.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/07/dsc01023.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/07/dsc01028.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/07/dsc01028.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/07/thumbnails/dsc01028.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/07/dsc01028.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Als Workshops gab es unter anderem Seifenblasen und Lobpreis.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/08/dsc01084.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/08/dsc01084.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/08/thumbnails/dsc01084.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/08/dsc01084.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/08/dsc01106.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/08/dsc01106.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/08/thumbnails/dsc01106.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/08/dsc01106.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/08/dsc01116.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/08/dsc01116.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/08/thumbnails/dsc01116.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/08/dsc01116.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/09/dsc01124.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/09/dsc01124.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/09/thumbnails/dsc01124.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/09/dsc01124.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;In der Freizeit waren die beiden Teiche erfüllt von Kindern.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/09/20180809_172143.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title=""/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/09/thumbnails/20180809_172143.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:30ex" title=""/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Täglich Gottesdienst im Zelt.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/09/dsc01186.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/09/dsc01186.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/09/thumbnails/dsc01186.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/09/dsc01186.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/09/dsc01167.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/09/dsc01167.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/09/thumbnails/dsc01167.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/09/dsc01167.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Nachtspiel und Schatzsuche wie bei den Wöflingen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/10/dsc01226.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/10/dsc01226.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/10/thumbnails/dsc01226.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/10/dsc01226.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/10/dsc01252.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/10/dsc01252.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/10/thumbnails/dsc01252.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/10/dsc01252.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Iiris mit ihrer neuen Freundin Nelli.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/09/dsc01211.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/09/dsc01211.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/09/thumbnails/dsc01211.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/09/dsc01211.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/10/dsc01230.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/08/10/dsc01230.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/08/10/thumbnails/dsc01230.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/08/10/dsc01230.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0810.html</guid><pubDate>Fri, 10 Aug 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Montag, 23. Juli 2018</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0723.html</link><description>&lt;section id="montag-23-juli-2018"&gt;
&lt;h1&gt;Montag, 23. Juli 2018&lt;a class="headerlink" href="#montag-23-juli-2018" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Ich habe in meinen Tresenreden eine Seite &lt;a class="reference internal" href="../../reden/copyright.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Nutzungsrecht für geistiges Eigentum&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;
begonnen, in der ich versuche, die Dinge verständlich und in Übersicht
darzustellen.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0723.html</guid><pubDate>Mon, 23 Jul 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Geistiges Eigentum gibt es nicht</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0719.html</link><description>&lt;section id="geistiges-eigentum-gibt-es-nicht"&gt;
&lt;h1&gt;Geistiges Eigentum gibt es nicht&lt;a class="headerlink" href="#geistiges-eigentum-gibt-es-nicht" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 19. Juli 2018.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;sorry falls ich mal kurz lästig falle mit meiner neuesten
Weltverbesserungsidee.  Ich habe eine Petition gestartet und suche
jetzt Unterschriften.  Ich gebe ja zu, dass meine Idee utopisch ist
und längst nicht jeder unterschreiben wird.  Aber schlechte Aussichten
auf Erfolg haben mich mich ja noch nie davon abgehalten, das zu tun,
was ich für wichtig halte…&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net//2018/06/10/dsc00263.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Raplamaa laulu- ja tantsupidu 2018"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net//2018/06/10/thumbnails/dsc00263.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:30ex" title="Raplamaa laulu- ja tantsupidu 2018"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Das Bild der Petition habe ich beim &lt;a class="reference internal" href="0611.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Sing- und Tanzfest des Landkreises Raplamaa&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; gemacht.  Gemeinsames
Singen und Tanzen ist freilich nur eine von vielen Aktivitäten, die
durch absurde Gesetze auf immer mehr juristische Hindernisse stoßen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine Petition hat den Titel &lt;a class="reference external" href="https://you.wemove.eu/campaigns/abolish-the-notion-of-intellectual-property"&gt;Abolish the notion of intellectual
property&lt;/a&gt;.
Ich finde es ist Zeit, sich darüber klar zu werden, dass unsere
Gesetzgebungen zum Autorenrecht in die falsche Richtung gehen.  Die
Notion des „geistigen Eigentums“ sollte langfristig komplett
abgeschafft werden.  Klar, dass das angesichts vieler großer
Investitionen nicht einfach wird.  Aber ebenso klar finde ich, dass
die Notion im Zeitalter der digitalen Revolution unsinnig geworden
ist.  Wenn ich jemandem eine Idee mitteile, dann soll der bitteschön
das Recht haben, meine Idee zu nutzen.  Ich habe das Resultat meiner
geistigen Tätigkeit veröffentlicht und deshalb nicht mehr das Recht,
dieses Wissen als mein Privateigentum zu betrachten.  In einer Welt,
wo jeder Halbwüchsige Inhalte produzieren und veröffentlichen kann,
gilt das für Tresenreden genau so wie für Text, Musik, Filme und
Software.  All das sind lediglich verschiedene Formen von Wissen.  Wer
solches Wissen produziert, soll das Recht auf die entsprechende Ehre
haben.  Aber ob und wie er mit seiner Arbeit seinen Lebensunterhalt
verdient, dazu gibt es genügend andere Möglichkeiten als
Nutzungseinschränkungen.  Wir überfordern unsere Justizapparate, wenn
wir von ihnen verlangen, die unzählbaren Nutzungen von Wissen zu
regulieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kann sein, dass ich mich irre oder etwas übersehe. Gerne höre ich eure
Einwände oder lasse ich mich auch auf Diskussionen ein.  Danke fürs
Lesen und Mitdenken!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber ansonsten geht’s mir gut.  Ich habe zur Zeit viel interessante
Arbeit für Lino und genieße trotzdem auch den Sommer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit lieben Grüßen aus Vigala.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0719.html</guid><pubDate>Thu, 19 Jul 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Der verhasste Tanz</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0711.html</link><description>&lt;section id="der-verhasste-tanz"&gt;
&lt;h1&gt;Der verhasste Tanz&lt;a class="headerlink" href="#der-verhasste-tanz" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 11. Juli 2018. Gestern und vorgestern mussten Ly und ich
Nachhilfestunden im Tanzen nehmen, weil wir am Sonntag auftreten und
ich einen der Tänze noch immer nicht konnte.  Nicht, dass ich die
anderen Tänze „kann“, aber ich kann sie immerhin gut genug um nicht
aufzufallen.  Bei diesem hier jedoch fiel ich auf.  Also jetzt war es
wirklich höchste Zeit, dass ich ihn endlich lerne.  Danke an unsere
Tanzlehrein Krista, die sich Zeit für uns nahm.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die anderen hatten tüchtig an just diesem Tanz geübt, als ich im April
in Belgien war.  Als wir im Juni in Belgien waren, haben sie ihn ohne
uns sogar schon aufgeführt:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=t_-07q7gaBU&amp;amp;t=226s"&gt;https://www.youtube.com/watch?v=t_-07q7gaBU&amp;amp;t=226s&lt;/a&gt; (ab Minute 2:50)&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Um mein Loch bei diesem Tanz hat sich niemand je gekümmert, ich selber
am wenigsten.  „Dieser Tanz mag mich nicht“ habe ich bei den Proben
immer gesagt.  Aber im Grunde bin eher ich es, der diesen Tanz nicht
mag.  Die Botschaft, die wir dem Publikum und vor allem uns selbst da
einprogrammieren, geht mir gegen den Strich.  Der Refrain, der zudem
auch noch ständig wiederholt wird und deshalb überaus einprägend
wirkt, geht so:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Lass sehn, lass sehn, lass die ganze Welt es sehn,
wer Geld hat und wer nicht.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Einige der Strophen:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Wer Geld hat, der kauft eine Flasche Schnaps,
wer keines hat, der leckt Sauermilch.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Wer Geld hat, der fährt mit Autos,
wer keines hat, der werkelt hinterm Auto.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Wer Geld hat, sitzt mit Mädchen in der Bar,
wer keines hat mit Schweinen im Graben.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;usw&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Das Lied ist ein Volkslied und wird in vielen Varianten gesungen.  Die
einzige Strophe, die dem Lied wenigstens einen sinnvollen Denkanstoß
gab, war diese:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Wer Geld hat, der kauft sich ein Luftschiff,
wer keines hat, der schleppt sich zu Fuß in den Himmel.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Aber die „Untsakad“ (auf deren Interpretation wir tanzen) haben
dummerweise just dieses einzige Salzkorn rausgeholt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den vergangenen Monaten habe ich oft zu Ly gesagt „Ach, die
Kiitsharakad sind so eine tolle Truppe, aber wenn doch dieses ständige
Tanzen nicht wäre!“  Eigentlich war es vor allem dieser eine Tanz, der
mir die Freude vergällte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun ja, da muss man durch.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0711.html</guid><pubDate>Wed, 11 Jul 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Sommernachrichten</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0709.html</link><description>&lt;section id="sommernachrichten"&gt;
&lt;h1&gt;Sommernachrichten&lt;a class="headerlink" href="#sommernachrichten" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Montag, 9. Juli 2018.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;endlich habe ich mir mal Zeit genommen, ein paar Neuigkeiten aus
unserem Leben zu erzählen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir waren 10 Tage in Belgien.  Fast hätte ich es geschafft, das
rechtzeitig per Rundbrief mitzuteilen.  Jetzt habe ich euch immerhin
einen &lt;a class="reference internal" href="0706.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Reiserückblick&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; mit Fotos geschrieben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir durch Eupen fuhren und überall schwarz-gelb-rote Flaggen an
den Fenstern sahen, meinte Ly: „Fußball ist für Belgien das, was für
Estland das Sängerfest ist“.  Keine zwei Wochen zuvor hatten wir am
&lt;a class="reference internal" href="0611.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Provinz-Sängerfest in Rapla&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; teilgenommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt eine kleine Sensation in unserer Familie: Ab September wird
unser Leben sich ändern, denn &lt;a class="reference internal" href="0708.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Iiris geht nach Tallinn zur Schule&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.  Theoretisch bedeutet das,
dass wir alle vier nach Tallinn ziehen und Vigala nur noch als
Sommerhaus nutzen werden.  Die Dreizimmerwohnung, die wir von Lys
Vater geerbt haben, ist zwar nach europäischem Standard ein bisschen
eng für uns vier, aber aber zum Beispiel in Japan würde man auf diesen
60 Quadaratmetern ohne Probleme zwei Familien unterbringen.
Andererseits gefiel diese logische Schlussfolgerung keinem von uns so
richtig.  Ich will kein Doppelleben: wenn wir schon in der Stadt
leben, dann will ich auch am Wochende dort sein und mich z.B. in einer
Kirchengemeinde engagieren.  Für Ly dagegen besteht kein Zweifel, dass
man in der Stadt nur glücklich sein kann, wenn man an bei jeder
Gelegenheit aufs Land flüchtet.  Wahrscheinlich wird die Lösung so
aussehen, dass ich als einziger von uns ständig in Vigala wohne und
meine Frauen mich an den schulfreien Tagen besuchen kommen.  Ich kann
dann in Ruhe wochentags arbeiten und im Winter das Haus heizen und im
Sommer den Rasen mähen, während Ly sich in Tallinn als Hausfrau,
Mutter und nebenberufliche Künstlerin verwirklicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mari hat dieses Jahr die mittlere Reife gemacht und war eine der 7 von
65 Schülern mit besonderer Auszeichnung des Unterrichtsministeriums
für ihre schulischen Leistungen (&lt;a class="reference external" href="https://saksa.tln.edu.ee/koolilopetajad-2018/"&gt;hier&lt;/a&gt; steht es offiziell).
Die nächsten drei Jahre bis zum Abitur wird sie an der gleichen Schule
(Deutsches Gymnasium Tallinn) weiter machen, wo sie sich wie zu Hause
fühlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber jetzt liegt erst einmal ein langer Sommer vor uns mit vielen
Lagern.  Iiris haben wir heute Morgen zum Reitlager gefahren.
Nächstes Wochenende haben wir Familienausflug mit der Volkstanzgruppe
nach Südestland.  Später kommen Folklorelager, Tanzlager, Bibellager
und ich weiß was noch alles.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Herzliche Sommergrüße aus Estland sendet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc mit Ly, Mari und Iiris&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0709.html</guid><pubDate>Mon, 09 Jul 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Iiris geht nach Tallinn zur Schule</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0708.html</link><description>&lt;section id="iiris-geht-nach-tallinn-zur-schule"&gt;
&lt;h1&gt;Iiris geht nach Tallinn zur Schule&lt;a class="headerlink" href="#iiris-geht-nach-tallinn-zur-schule" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 8. Juli 2018.  Über eine kleine Sensation in unserer Familie
muss ich jetzt berichten: Iiris hat die Aufnahmeprüfung zur Tallinner
Musikmittelschule bestanden und wird im September dort beginnen.
Damit endet ihre glückliche Kindheit auf dem Lande drei Jahre früher
als ursprünglich geplant.  Ich versuche mich kurz zu fassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;a class="reference external" href="http://www.tmkk.edu.ee/"&gt;Tallinner Musikmittelschule&lt;/a&gt; ist
&lt;em&gt;die&lt;/em&gt; Schule für zukünftige Profimusiker in Estland und hat auch
ansonsten einen guten pädagogischen Ruf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Sache hatte schon um Weihnachten 2017 begonnen, als &lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/Jaanika_Kuusik"&gt;Jaanika
Kuusik&lt;/a&gt; im
Weihnachtsgottesdienst in Vigala gesungen hatte.  Jaanika kommt aus
Vigala und ist in Estland bekannt als Dirigentin und Solosängerin.
Von Jaanikas Mutter hatte Ly gehört, dass man die Musikmittelschule
möglichst früh beginnen muss, sozusagen bevor der Zug abgefahren ist.
Seitdem war Ly begeistert von der Idee, dass unsere Iiris ab September
2018 womöglich dort zur Schule gehen darf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht unwichtig war dabei die Tatsache, dass Ly dann nicht mehr
ständig zwischen Tallinn und Vigala hin und her reisen muss, sondern
beide Kinder wieder im gleichen Haushalt bemuttern kann.  Iiris hatte
es in den vergangenen drei Jahren doch oft schwer, wenn sie mehrere
Tage pro Woche ohne Mama einschlafen musste.  Ich bin zwar ein guter
Vater, aber eine Mutter kann ich definitiv nicht ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein kleiner Haken an der Sache war, dass Iiris überhaupt nicht von der
Idee begeistert war.  Sie hat zwar eine überdurchschnittliche
musikalische Begabung, aber kaum Motivation, daran zu arbeiten.  Nur
mit Hilfe genialer Tricks hat Ly es im vergangenen Halbjahr
phasenweise geschafft, dass Iiris eine halbe Stunde pro Tag übte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dreimal fuhren wir in den kommenden Monaten mit Iiris nach Tallinn zu
einer Konsultation bei &lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/Tiiu_Pe%C3%A4ske"&gt;Tiiu Peäske&lt;/a&gt;, die in der
Musikmittelschule Geige lehrt und die Saiteninstrumentabteilung
leitet.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/03/17/dsc06136.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/03/17/dsc06136.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/03/17/thumbnails/dsc06136.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/03/17/dsc06136.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Tiiu sagte von Anfang an, dass Iiris gute Chancen habe, die
Aufnahmeprüfung zu bestehen, dass sie aber auch viel nachzuholen haben
werde.  Was kein Problem sein dürfte, wenn sie nur Freude am Arbeiten
entwickelt.  Dass Iiris von dieser Freude bisher nicht viel
vorzuweisen hat, fand Tiiu eher normal.  Nach diesen Konsultationen
war auch Iiris immer in optimistischer Stimmung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ende März ließen wir Iiris einen Tag lang in der Schule als Gastkind
mitmachen.  Das war eher ernüchternd für sie und danach war sie wieder
deutlich pessimistischer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im April ging Ly mit Iiris zu einer Sterndeuterin („Astrologin“ nennen
die sich heute). Ich fragte Iiris anschließend „Na, was hat die
Wahrsagerin gesagt?“, und Iiris antwortete „Dass ich in Vigala bleiben
soll“.  Woraufhin Ly sogleich korrigierte, dass die Antwort gar nicht
so klar gewesen sei.  Aber mir reichte Iirisens Zusammenfassung.
Seitdem waren Iiris und ich uns einig, dass wir weiter in Vigala
wohnen werden, wir müssen es nur noch der Mama erklären.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anders als Tiiu hatte Ruth, Iirisens Geigenlehrerin in Märjamaa
durchaus Bedenken.  Ende Mai wurde sie deutlicher und sagte, in den
verbleibenden zwei Wochen bis zur Aufnahmeprügfung am 15. Juni müsse
Iiris sich jetzt wohl endlich ins Zeug legen und täglich fleißig üben.
Aber das tat Iiris nicht einmal ansatzweise.  Ruth erklärte daraufhin,
dass Iiris nicht korrekt vorbereitet sei und sie unser Vorhaben nicht
gutheißen könne.  Ich war mit Ruth ganz einverstanden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anfang Juni verkündete ich im Dorf, dass die Sache entschieden sei:
Iiris bleibe in Vigala.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Woche später meinte Aili (unsere Organistin) zu mir „Lass das
Kind doch wenigstens an der Prüfung teilnehmen, selbst wenn sie nicht
geübt hat.  Dann hört ihr, was die Jury sagt, und dann lass die Dinge
laufen so wie Gott lenkt.  Und als Ly bei Tiiu anrief, um ihr zu
sagen, dass wir unseren Traum aufgegeben haben, weil Iiris nicht will,
lud Tiiu Iiris kurzerhand zu einer privaten Zusatzkonsultation zu ihr
nach Hause ein.  Iiris war inzwischen wieder einverstanden, an der
Aufnahmeprüfung teilzunehmen unter der Bedingung, dass das nur zum
Probieren ist und sie trotzdem in Vigala bleiben darf, selbst wenn sie
angenommen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Tag der Zusatzkonsultation war Ly verhindert, also fuhr ich mit
Iiris hin.  Tiiu zeigte Iiris zur Begrüßung ein Fotoalbum und meinte
„Das ist so eine gute Schule! Wenn du die Aufnahmeprüfung bestehst,
dann ist das ein &lt;em&gt;Glück&lt;/em&gt;!  Wenn du so eine Gelegenheit dann nicht
nutzt, das wäre wohl ziemlich dumm von dir!“  Als dann Iiris ihr
Konzertchen vorspielte (ihr Hauptstück für die Aufnahmeprüfung ist
&lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=slOFj34e9tg"&gt;Teil 3 des Opus 35 von Oskar Rieding&lt;/a&gt;), dachte ich „Wow!
Dafür, dass sie kaum geübt hat, spielt sie es wohl ziemlich fehlerfrei
und sauber.“  Tiiu rief ihren Mann herbei „Toivo, kannst du mal gerade
kommen und Iiris begleiten?“  Toivo Peäske ist ein zumindest in
Estland bekannter Klavierspieler.  Iiris spielte es nochmal mit
Klavierbegleitung. Danach sagte ich zu Iiris „Hör mal, lass uns
folgendes abmachen: wenn du die Prüfung bestehst, dann will der liebe
Gott das.  Dann gehst du ein Jahr lang in diese Schule.  Was kann dir
schon passieren?  Schlimmstenfalls übst du einfach nicht und dann
werden deine Lehrer uns schnell klarmachen, dass du besser in eine
normale Schule zurück wechselst.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Naja, und dann ist sie zu den Prüfungen gegangen, und am 20. Juni
erfuhren wir, dass sie angenommen wurde.  Als ich die Nachricht
vorlas, rief Iiris entsetzt „Neeeiin!“.  Sie hatte bis zuletzt
insgeheim gehofft, ihrem Schicksal noch entrinnen zu können.  Als ihre
Eltern glauben wir aber, dass sie im Grunde ihres Herzens froh darüber
ist und lediglich eine natürliche Angst vor den Änderungen hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber jetzt im Sommer braucht Iiris nicht zu üben, und ab September
werden wir sehen, wie das Abenteuer weiter geht.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0708.html</guid><pubDate>Sun, 08 Jul 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Reiserückblick</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0706.html</link><description>&lt;section id="reiseruckblick"&gt;
&lt;h1&gt;Reiserückblick&lt;a class="headerlink" href="#reiseruckblick" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 6. Juli 2018.  Wir waren zehn Tage in Belgien, haben meine
Mutter, Geschwister und viele Freunde besucht.  Ich hatte es nicht
geschafft, unsere Reise vorher anzukündigen, aber jetzt versuche ich
wenigstens einen Rückblick.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die ersten drei Tage haben wir in Heppenbach bei Günter und Erika
verbracht und durften teilhaben am Alltag einer Familie in einem Dorf
in der Eifel.  Danach eine Woche in Nispert bei Johannes und Gaby.
Dann einen Tag in Brüssel bei Katleen und Dirk.  Und auf dem Heimweg
schnell mal in Kopenhagen eine Tour durch den Hafen.&lt;/p&gt;
&lt;section id="erster-tag-donnertag-21-juni"&gt;
&lt;h2&gt;Erster Tag (Donnertag, 21. Juni)&lt;a class="headerlink" href="#erster-tag-donnertag-21-juni" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der erste Tag war lang. Um 4.30 mit dem Taxi zum Flughafen.  Um 9.50
Uhr Landung in Brüssel.  12.45 Ankunft in Eupen.  Mittagessen in
Nispert.  Besuch bei Oma.  Mit dem Vennliner nach Heppenbach.
Festzelt aufbauen.  Gegen 22 Uhr lagen wir dann endlich im Bett.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/21/dsc00449.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/21/dsc00449.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/21/thumbnails/dsc00449.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/21/dsc00449.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/21/dsc00456.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/21/dsc00456.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/21/thumbnails/dsc00456.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/21/dsc00456.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/21/dsc00470.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/21/dsc00470.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/21/thumbnails/dsc00470.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/21/dsc00470.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/21/dsc00474.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/21/dsc00474.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/21/thumbnails/dsc00474.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/21/dsc00474.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/21/dsc00480.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/21/dsc00480.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/21/thumbnails/dsc00480.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/21/dsc00480.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/21/dsc00496.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/21/dsc00496.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/21/thumbnails/dsc00496.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/21/dsc00496.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/21/dsc00501.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/21/dsc00501.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/21/thumbnails/dsc00501.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/21/dsc00501.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/21/dsc00502.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/21/dsc00502.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/21/thumbnails/dsc00502.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/21/dsc00502.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/21/dsc00515.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/21/dsc00515.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/21/thumbnails/dsc00515.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/21/dsc00515.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/21/dsc00521.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/21/dsc00521.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/21/thumbnails/dsc00521.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/21/dsc00521.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="zweiter-tag"&gt;
&lt;h2&gt;Zweiter Tag&lt;a class="headerlink" href="#zweiter-tag" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Vorbereitungen für das Fest zu Günters fünfzigstem Geburtstag, das am
Samstag in der Grillhütte stattfindet. Wir helfen wo wir können.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/22/dsc00526.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/22/dsc00526.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/22/thumbnails/dsc00526.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/22/dsc00526.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/22/dsc00533.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/22/dsc00533.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/22/thumbnails/dsc00533.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/22/dsc00533.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/22/dsc00537.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/22/dsc00537.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/22/thumbnails/dsc00537.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/22/dsc00537.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/22/dsc00539.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/22/dsc00539.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/22/thumbnails/dsc00539.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/22/dsc00539.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/22/dsc00542.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/22/dsc00542.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/22/thumbnails/dsc00542.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/22/dsc00542.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/22/dsc00543.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/22/dsc00543.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/22/thumbnails/dsc00543.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/22/dsc00543.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/22/dsc00547.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/22/dsc00547.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/22/thumbnails/dsc00547.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/22/dsc00547.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/22/dsc00550.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/22/dsc00550.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/22/thumbnails/dsc00550.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/22/dsc00550.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="dritter-tag"&gt;
&lt;h2&gt;Dritter Tag&lt;a class="headerlink" href="#dritter-tag" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Heute ist das große Fest.  120 Gäste sind erwartet.  Geert und Céline
mit Kindern kamen schon früher, um noch mit zu helfen.  Genauer gesagt
kümmern sich dann letzten Endes die Männer um die Küche und das Klo,
während die Frauen nach Sankt-Vith zum &lt;em&gt;public viewing&lt;/em&gt; fahren, wo
irgendein Fußballspiel übertragen wurde.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/23/dsc00555.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/23/dsc00555.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/23/thumbnails/dsc00555.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/23/dsc00555.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/23/dsc00559.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/23/dsc00559.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/23/thumbnails/dsc00559.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/23/dsc00559.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/23/dsc00560.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/23/dsc00560.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/23/thumbnails/dsc00560.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/23/dsc00560.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/23/dsc00563.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/23/dsc00563.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/23/thumbnails/dsc00563.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/23/dsc00563.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/23/dsc00564.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/23/dsc00564.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/23/thumbnails/dsc00564.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/23/dsc00564.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/23/dsc00566.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/23/dsc00566.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/23/thumbnails/dsc00566.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/23/dsc00566.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/23/dsc00568.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/23/dsc00568.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/23/thumbnails/dsc00568.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/23/dsc00568.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/23/dsc00569.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/23/dsc00569.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/23/thumbnails/dsc00569.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/23/dsc00569.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Dann treffen die anderen Gäste ein.  Gemeinsamer Spaziergang auf dem
Waldlehrpfad.  Ich lerne François und Suzanne kennen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/23/dsc00573.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/23/dsc00573.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/23/thumbnails/dsc00573.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/23/dsc00573.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/23/dsc00574.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/23/dsc00574.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/23/thumbnails/dsc00574.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/23/dsc00574.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/23/dsc00578.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/23/dsc00578.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/23/thumbnails/dsc00578.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/23/dsc00578.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/23/dsc00583.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/23/dsc00583.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/23/thumbnails/dsc00583.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/23/dsc00583.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Abends spielen zwei Bands, aber nach dem zweiten Stück der ersten Band
kommt Iiris und will nach Hause, weil sie sich langweilt.  Wie bitte?
Schon um 21 Uhr nach Hause?  In der Tat gab es hier zugegebenermaßen
recht wenig Kinder.  Da sah ich den neunjährigen Dirk allein auf einem
Sofa sitzen.  Er schwelgte gerade in ähnlichen Gedanken wie Iiris.
Ich stellte die beiden einander vor, und mehr war nicht nötig.  Aber
danach ich blieb aus dem Konzertzelt raus, erstens meinen Ohren
zuliebe und zweitens hänge ich sowieso lieber auf Sofas bei
Lagerfeuern herum.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/dsc00588.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/24/dsc00588.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/thumbnails/dsc00588.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/24/dsc00588.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/dsc00593.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/24/dsc00593.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/thumbnails/dsc00593.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/24/dsc00593.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/dsc00598.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/24/dsc00598.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/thumbnails/dsc00598.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/24/dsc00598.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/dsc00599.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/24/dsc00599.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/thumbnails/dsc00599.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/24/dsc00599.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/dsc00603.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/24/dsc00603.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/thumbnails/dsc00603.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/24/dsc00603.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/dsc00606.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/24/dsc00606.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/thumbnails/dsc00606.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/24/dsc00606.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/dsc00610.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/24/dsc00610.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/thumbnails/dsc00610.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/24/dsc00610.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/dsc00612.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/24/dsc00612.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/thumbnails/dsc00612.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/24/dsc00612.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="vierter-tag"&gt;
&lt;h2&gt;Vierter Tag&lt;a class="headerlink" href="#vierter-tag" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Viele Gäste waren auch zum Übernachten in der Gegend geblieben, also
bietet das Kaufhaus Erika natürlich auch Frühstück an.  Ly und die
Kinder schliefen noch zu Hause, ich fuhr mit runter zur Grillhütte.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/dsc00613.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/24/dsc00613.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/thumbnails/dsc00613.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/24/dsc00613.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/dsc00617.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/24/dsc00617.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/thumbnails/dsc00617.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/24/dsc00617.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Beim Frühstück fiel mir plötzlich ein, dass heute ja unser siebzehnter
kirchlicher Hochzeitstag ist.  Ly und ich hatten schon vor einigen
Wochen ausgemacht, dass wir das Feiern in diesem Jahr an einem anderen
Datum nachholen, weil es ja unter anderem auch der Tag nach Günters
Geburtstagsfeier ist.  Aber zur Sicherheit ging ich schnell einen
Strauß Blumen pflücken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einige Stunden später, als bei der Grillhütte alles aufgeräumt war,
was heute aufgeräumt werden konnte, saßen die letzten Helfer beisammen
in einer gemütlichen Runde.  Es war eine zufriedene Gesellschaft:
zufrieden über das gelungene Fest und auch darüber, dass wir jetzt
ausruhen können nach der Anstrengung.  Es war fast genau der komplette
Bill-Clan: Oma und Opa, die drei Töchter mitsamt Ehemännern und
Kindern.  Und als einzige Ausnahme wir vier.  Welche Ehre!&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/dsc00619.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/24/dsc00619.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/thumbnails/dsc00619.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/24/dsc00619.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/dsc00621.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/24/dsc00621.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/thumbnails/dsc00621.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/24/dsc00621.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/dsc00631.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/24/dsc00631.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/thumbnails/dsc00631.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/24/dsc00631.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/dsc00636.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/24/dsc00636.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/thumbnails/dsc00636.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/24/dsc00636.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/dsc00644.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/24/dsc00644.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/thumbnails/dsc00644.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/24/dsc00644.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/dsc00650.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/24/dsc00650.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/thumbnails/dsc00650.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/24/dsc00650.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/dsc00652.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/24/dsc00652.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/thumbnails/dsc00652.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/24/dsc00652.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/dsc00657.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/24/dsc00657.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/24/thumbnails/dsc00657.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/24/dsc00657.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Hier habe ich dann auch &lt;a class="reference internal" href="0624.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;meine Predigt&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; gehalten, die
eigentlich für den Abend zuvor bestimmt war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch am gleichen Abend fuhr ich mit Johann nach Eupen, während Ly und
die Kinder bei Erika blieben.  Der Junge ist einfach köstlich als
Gesprächspartner.  Einer der wenigen Menschen, die es schaffen, ihre
Bedenken zu formulieren wenn ich ins Philosophieren gerate.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="funfter-tag"&gt;
&lt;h2&gt;Fünfter Tag&lt;a class="headerlink" href="#funfter-tag" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Heute morgen ging ich unseren Mietwagen abholen.  Nachmittags fuhr ich
dann mit meiner Mutter meine Frauen abholen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/25/dsc00003.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/25/dsc00003.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/25/thumbnails/dsc00003.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/25/dsc00003.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/25/dsc00005.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/25/dsc00005.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/25/thumbnails/dsc00005.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/25/dsc00005.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/25/dsc00008.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/25/dsc00008.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/25/thumbnails/dsc00008.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/25/dsc00008.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/25/dsc00013.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/25/dsc00013.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/25/thumbnails/dsc00013.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/25/dsc00013.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Ab jetzt war mein Fotoapparat für einige Tage verschollen, deshalb
kann ich euch zum Beispiel nicht zeigen, wie Iiris und Aurélie sich
zum ersten Mal nach fast zwei Jahren wieder begegneten (am sechsten
Tag) oder wie wir mit Onkel Duche zum Drimbornerwäldchen gefahren sind
(am siebten Tag).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Nachtrag) Oh, in meinem Handy waren ja auch noch Fotos:&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/27/20180627_120849.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/27/20180627_120849.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/27/thumbnails/20180627_120849.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/27/20180627_120849.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/27/20180627_190055.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/27/20180627_190055.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/27/thumbnails/20180627_190055.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/27/20180627_190055.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="achter-tag"&gt;
&lt;h2&gt;Achter Tag&lt;a class="headerlink" href="#achter-tag" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Mittagessen in Nispert.  Nachmittags hatte ich einen Kundentermin.
Abends brachte ich Mari zu Hannah und Céline, die Jugendlichen wollten
zum &lt;em&gt;public viewing&lt;/em&gt; gehen, für Mari also schon das zweite auf dieser
Reise.  Die Kleinen (Iiris und Aurélie) fuhren weiter mit mir, ich
brachte sie zu Aurélie zum Übernachten, aber vorher sprangen wir bei
Oma vorbei um Hallo zu sagen.  Die beiden sind zwei richtige
Sonnenstrahlen.  Als alle Kinder versorgt waren, fuhr ich mit Ly zum
Selterschlag, wo Gerd seine Katja alleine Fußball schauen ließ und mit
Ly und mir spazieren ging.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/28/dsc00020.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/28/dsc00020.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/28/thumbnails/dsc00020.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/28/dsc00020.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/28/dsc00048.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/28/dsc00048.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/28/thumbnails/dsc00048.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/28/dsc00048.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/28/dsc00088.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/28/dsc00088.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/28/thumbnails/dsc00088.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/28/dsc00088.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/28/dsc00105.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/28/dsc00105.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/28/thumbnails/dsc00105.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/28/dsc00105.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/28/dsc00108.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/28/dsc00108.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/28/thumbnails/dsc00108.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/28/dsc00108.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="neunter-tag"&gt;
&lt;h2&gt;Neunter Tag&lt;a class="headerlink" href="#neunter-tag" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wir fahren Aurélie nach St. Vith zu ihrem Vater und gehen &lt;em&gt;en passant&lt;/em&gt;
schwimmen im See von Bütgenbach.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/29/dsc00113.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/29/dsc00113.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/29/thumbnails/dsc00113.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/29/dsc00113.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/29/dsc00123.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/29/dsc00123.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/29/thumbnails/dsc00123.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/29/dsc00123.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/29/dsc00124.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/29/dsc00124.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/29/thumbnails/dsc00124.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/29/dsc00124.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/29/dsc00137.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/29/dsc00137.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/29/thumbnails/dsc00137.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/29/dsc00137.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/29/dsc00138.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/29/dsc00138.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/29/thumbnails/dsc00138.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/29/dsc00138.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/29/dsc00149.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/29/dsc00149.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/29/thumbnails/dsc00149.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/29/dsc00149.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="zehnter-tag"&gt;
&lt;h2&gt;Zehnter Tag&lt;a class="headerlink" href="#zehnter-tag" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wir gehen uns von Oma verabschieden und dann den Mietwagen zurück
bringen.  Onkel Bruno kommt uns abholen und wir essen gemeinsam zu
Mittag.  Danach gehen Ly und ich zu Thomas‘ Geburtstagsfeier, während
Mari und IIris bei Onkel Bruno bleiben.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/30/dsc00240.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/30/dsc00240.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/30/thumbnails/dsc00240.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/30/dsc00240.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/30/dsc00242.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/30/dsc00242.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/30/thumbnails/dsc00242.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/30/dsc00242.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/30/dsc00243.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/30/dsc00243.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/30/thumbnails/dsc00243.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/30/dsc00243.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/30/dsc00244.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/30/dsc00244.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/30/thumbnails/dsc00244.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/30/dsc00244.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/30/ta/p1080350.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/30/ta/p1080350.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/30/ta/thumbnails/p1080350.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/30/ta/p1080350.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/30/dsc00250.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/30/dsc00250.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/30/thumbnails/dsc00250.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/30/dsc00250.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/30/dsc00254.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/30/dsc00254.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/30/thumbnails/dsc00254.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/30/dsc00254.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Abends dann noch überraschend ein Abschiedskonzert für Oma.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/30/dsc00276.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/30/dsc00276.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/30/thumbnails/dsc00276.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/30/dsc00276.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/30/dsc00278.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/30/dsc00278.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/30/thumbnails/dsc00278.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/30/dsc00278.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/30/dsc00280.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/30/dsc00280.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/30/thumbnails/dsc00280.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/30/dsc00280.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/30/dsc00281.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/30/dsc00281.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/30/thumbnails/dsc00281.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/30/dsc00281.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/30/dsc00287.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/30/dsc00287.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/30/thumbnails/dsc00287.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/30/dsc00287.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="elfter-tag"&gt;
&lt;h2&gt;Elfter Tag&lt;a class="headerlink" href="#elfter-tag" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Tante Anne, die seit unserer Ankunft wie ein Engel mal hier mal dort
erschien und wieder verschwand, steht auch jetzt am Eupener Bahnhof
und hat kurzerhand beschlossen, mit uns bis Brüssel zu kommen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00289.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00289.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00289.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00289.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00297.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00297.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00297.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00297.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00300.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00300.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00300.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00300.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Am Brüsseler Bahnhof kommt Katleen uns abholen und bringt uns zu sich
nach Hause.  Mittagessen im Garten.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00303.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00303.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00303.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00303.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00306.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00306.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00306.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00306.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00310.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00310.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00310.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00310.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00312.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00312.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00312.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00312.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00315.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00315.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00315.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00315.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Dann mit der Metro ins Stadtzentrum und Besuch bei Manneken Pis.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00317.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00317.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00317.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00317.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00325.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00325.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00325.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00325.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00329.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00329.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00329.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00329.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00334.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00334.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00334.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00334.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00337.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00337.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00337.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00337.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00340.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00340.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00340.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00340.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00342.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00342.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00342.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00342.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00346.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00346.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00346.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00346.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00347.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00347.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00347.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00347.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00348.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00348.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00348.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00348.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00351.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00351.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00351.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00351.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00354.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00354.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00354.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00354.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00362.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00362.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00362.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00362.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00365.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00365.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00365.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00365.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Auf der Grand-Place steht eine Kutsche, mit der man für 50€ dreißig
Minuten lang kutschieren kann.  Iiris will natürlich.  Drei Minuten
für 5€ hätte ich uns gekauft, aber das wollte die Kutscherin wiederum
nicht.  Erst auf der Terrasse kriegt dank Katleens großzugiger
Einladung und der Aufmerksamkeit eines Kellners jeder, was er will:
Kaffee, Sprudel und sogar eine Käsekrokette für Iiris.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00372.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00372.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00372.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00372.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00373.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00373.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00373.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00373.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00375.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00375.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00375.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00375.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00376.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00376.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00376.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00376.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00395.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00395.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00395.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00395.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Auf dem Rückweg gehen wir durch den &lt;a class="reference external" href="https://fr.wikipedia.org/wiki/Jardin_botanique_de_Bruxelles"&gt;jardin botanique&lt;/a&gt; und
singen &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=UuOeOKsPu_E"&gt;Jumala ema neitsi&lt;/a&gt; in der &lt;a class="reference external" href="https://fr.wikipedia.org/wiki/%C3%89glise_royale_Sainte-Marie"&gt;königlichen
Marienkirche&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00399.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00399.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00399.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00399.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00401.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00401.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00401.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00401.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00416.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Panoramasicht auf die rue Gallait"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00416.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:30ex" title="Panoramasicht auf die rue Gallait"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00411.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00411.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00411.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00411.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00423.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00423.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00423.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00423.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Abends lernen kommen Jörg und Yoko und deren Kinder, die Frauen machen
Salate und Dirk grillt wie ein Meister.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00424.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00424.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00424.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00424.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00425.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00425.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00425.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00425.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00426.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00426.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00426.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00426.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00427.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00427.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00427.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00427.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00438.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00438.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00438.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00438.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Noch später, als die Kinder von Thomas und Yoko schon schlafen, fährt Katleen
noch schnell mit uns zu einem Gebäude, wo ich Fotos gemacht habe, die ich aber
leider nicht öffentlich zeigen darf („Jegliche Nutzung des Bildes des [Soundso]
muss darum vor der Veröffentlichung von dem gemeinnützigen Verein [Soundso]
genehmigt werden.“ &lt;a class="reference external" href="https://www.atomium.be/copyright"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00443.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00443.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00443.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00443.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00450.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00450.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00450.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00450.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00458.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00458.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00458.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00458.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00459.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00459.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00459.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00459.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00460.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00460.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00460.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00460.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00463.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00463.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00463.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00463.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/dsc00466.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/01/dsc00466.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/01/thumbnails/dsc00466.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/01/dsc00466.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="zwolfter-tag"&gt;
&lt;h2&gt;Zwölfter Tag&lt;a class="headerlink" href="#zwolfter-tag" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Iiris kann inzwischen die ersten Takte von „Für Elise“, aber heute
heißt es raus aus Belgien, zurück nach Estland.  Katleen bringt uns
zum Flughafen.  Sieben Stunden Zwischenstation in Kopenhagen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00477.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00477.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00477.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00477.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00482.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00482.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00482.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00482.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00485.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00485.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00485.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00485.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00488.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00488.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00488.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00488.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00492.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00492.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00492.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00492.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00494.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00494.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00494.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00494.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00500.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00500.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00500.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00500.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00503.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00503.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00503.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00503.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00508.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00508.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00508.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00508.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00509.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00509.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00509.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00509.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00524.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00524.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00524.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00524.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00527.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00527.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00527.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00527.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00530.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00530.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00530.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00530.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00535.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00535.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00535.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00535.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00541.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00541.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00541.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00541.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00548.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00548.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00548.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00548.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00551.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00551.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00551.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00551.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00559.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00559.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00559.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00559.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00571.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00571.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00571.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00571.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00573.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00573.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00573.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00573.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00579.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00579.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00579.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00579.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00583.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00583.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00583.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00583.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00602.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00602.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00602.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00602.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00607.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00607.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00607.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00607.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00615.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00615.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00615.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00615.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00620.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00620.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00620.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00620.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00621.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00621.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00621.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00621.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00622.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00622.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00622.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00622.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00623.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00623.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00623.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00623.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00627.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00627.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00627.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00627.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00629.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00629.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00629.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00629.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00633.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00633.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00633.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00633.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00634.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00634.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00634.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00634.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00638.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00638.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00638.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00638.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00642.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00642.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00642.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00642.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00644.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00644.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00644.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00644.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00661.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/07/02/dsc00661.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00661.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/07/02/dsc00661.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/dsc00654.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title=""/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/07/02/thumbnails/dsc00654.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:30ex" title=""/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Hier endet mein Rückblick.  Wie immer bin ich dankbar für die vielen
Begegnungen und zugleich traurig über die vielen Begegnungen, die aus
Zeitmangel &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; stattgefunden haben.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0706.html</guid><pubDate>Fri, 06 Jul 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Sonntag, 1. Juli 2018</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0701.html</link><description>&lt;section id="sonntag-1-juli-2018"&gt;
&lt;h1&gt;Sonntag, 1. Juli 2018&lt;a class="headerlink" href="#sonntag-1-juli-2018" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;section id="warum-die-wirtschaft-die-kirche-braucht"&gt;
&lt;h2&gt;Warum die Wirtschaft die Kirche braucht&lt;a class="headerlink" href="#warum-die-wirtschaft-die-kirche-braucht" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;In Publik Forum Nr 10|2018 las ich ein Interview mit dem
Wirtschaftswissenschaftler Erik Händeler, der ein Buch „Himmel 4.0 –
Wie die digitale Revolution zur Chance für das Evangelium wird“.  Die
Ideen des Mannes gefallen mir.  Notizen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Weder Ellenbogen-Individualismus noch eine Gruppenethik, in der
man sich in Seilschaften organisiert und andere Gruppen bekämpft,
werden in Zukunft produktiv sein.  Nur eine Universalethik ist
produktiv im Umgang mit Wissen.  Aus dem Evangelium spricht eine
universale Ethik.  Sie entsteht in der Wechselbeziehung von
Wirtschaft und Religion.  Unternehmer haben die Eisenbahnen
durchgesetzt gegen den Widerstand der Fürsten und gegen die
Gesellschaft.  Es wird im Berufsleben immer Menschen geben, die
aus Gewissensgründen oder weil sie wirtschaftlich überleben
wollen, ein Verhalten von sich uns anderen fordern, das über das
Eigeninteresse hinausgeht.  Gleichzeitig wird es mehr Menschen
geben, die ihren Glauben nicht als Nationalkultur oder als
Privatmeinung leben wollen, sondern universalethisch.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0701.html</guid><pubDate>Sun, 01 Jul 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Montag, 25. Juni 2018</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0625.html</link><description>&lt;section id="montag-25-juni-2018"&gt;
&lt;h1&gt;Montag, 25. Juni 2018&lt;a class="headerlink" href="#montag-25-juni-2018" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Moralisches Ansehen gewinnt man nicht dadurch, dass man keine Fehler
macht, sondern Fehler eingesteht und versucht, es künftig besser zu
machen.  (Michael Schrom in &lt;a class="reference external" href="https://www.publik-forum.de/Religion-Kirchen/schluss-jetzt"&gt;Schluss jetzt! (Publik-Forum 11/2018 vom
08.06.2018&lt;/a&gt; über
den Missbrauchsskandal in der chilenischen katholischen Kirche)&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0625.html</guid><pubDate>Mon, 25 Jun 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Lucs Geburtstagspredigt</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0624.html</link><description>&lt;section id="lucs-geburtstagspredigt"&gt;
&lt;h1&gt;Lucs Geburtstagspredigt&lt;a class="headerlink" href="#lucs-geburtstagspredigt" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 24. Juni 2018.  Als bei der Grillhütte so zufrieden beisammen
lagen (siehe &lt;a class="reference internal" href="0706.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Reiserückblick&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;), erwachte Günter einmal aus einem Halbschlaf
und rief „He Luc, was mir gestern abend gefehlt hat, ist deine
Predigt.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Tat war ich am Samstagmorgen mit dem Gefühl aufgewacht, dass
ich am Abend eine Rede halten müsse.  Der Haken dabei war, dass das,
was ich sagen wollte, eher besinnlich als lustig war und außerdem
überraschend gut mit dem morgigen Sonntagsevangelium zusammen passte.
Deshalb kündigte ich Günter an, dass ich –wenn überhaupt– eine
&lt;em&gt;Predigt&lt;/em&gt; halten würde.  Daran hatte er sich jetzt erinnert.  Hier der
Text, den ich daraufhin vortrug.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Wenn ihr mir das Wort gebt, dann muss ich euch warnen.  Ihr kriegt
jetzt eine echte &lt;em&gt;Predigt&lt;/em&gt; zu hören.  Hab ich gestern morgen
geschrieben. Für euch.  Ihr werdet nicht viel zu lachen kriegen.
Aber naja, es gibt Dinge, die sind nicht lustig aber trotzdem
schön und wichtig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weil ihr es ja wahrscheinlich nicht schaffen werdet, heute zur
Messe zu gehen, will ich euch jetzt mal das Evangelium vorlesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lk 1,57-66.80 : Für Elisabeth kam die Zeit der Niederkunft, und
sie brachte einen Sohn zur Welt. Ihre Nachbarn und Verwandten
hörten, welch großes Erbarmen der Herr ihr erwiesen hatte, und
freuten sich mit ihr. Am achten Tag kamen sie zur Beschneidung des
Kindes und wollten ihm den Namen seines Vaters Zacharias
geben. Seine Mutter aber widersprach ihnen und sagte: Nein, er
soll Johannes heißen. Sie antworteten ihr: Es gibt doch niemand in
deiner Verwandtschaft, der so heißt. Da fragten sie seinen Vater
durch Zeichen, welchen Namen das Kind haben solle. Er verlangte
ein Schreibtäfelchen und schrieb zum Erstaunen aller darauf: Sein
Name ist Johannes. Im gleichen Augenblick konnte er Mund und Zunge
wieder gebrauchen, und er redete und pries Gott. Und alle, die in
jener Gegend wohnten, erschraken, und man sprach von all diesen
Dingen im ganzen Bergland von Judäa. Alle, die davon hörten,
machten sich Gedanken darüber und sagten: Was wird wohl aus diesem
Kind werden? Denn es war deutlich, dass die Hand des Herrn mit ihm
war. Das Kind wuchs heran, und sein Geist wurde stark. Und
Johannes lebte in der Wüste bis zu dem Tag, an dem er den Auftrag
erhielt, in Israel aufzutreten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, das ist echt der Text, der heute in allen katholischen Kirchen
der Welt verlesen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was wir da gehört haben, ist ja nur das Ende einer längeren
Geschichte.  Ich erzähl sie mal kurz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es war einmal ein König und eine Königin, die hatten einander sehr
lieb und waren auch beim Volk sehr beliebt, aber sie hatten keine
Kinder. Sie waren schon im vorgerückten Alter.  Ich würde mal
sagen 50 zählte damals schon als vorgerücktes Alter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genauer gesagt waren Zacharias Elisabeth kein Königspaar, aber sie
waren „gerecht vor Gott“ und im Dorf beliebt. Und damals war die
Dorfgemeinschaft wichtiger als heute. Nicht dass sie heute
unwichtig wäre, das sieht man an der urbanistischen Entwicklung
Heppenbachs der letzten 30 Jahre.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber sie waren eben „unfruchtbar“, wie man so sagt.  Wenn eine Ehe
nicht mit den erhofften Kindern gesegnet wird, dann ist das hart.
Da heiratet man, baut ein Nest, um Kinder groß zu ziehen, und dann
kommen die Kinderlein einfach nicht! Es klappt nicht!  Da kann man
schon dran verzweifeln.  Wenn man sich dessen bewusst wird, dass
man kinderlos bleiben wird, ist das heute noch genauso schlimm wie
damals, und wird garantiert auch immer schlimm bleiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt Ehen, die wegen Unfruchtbarkeit wieder auseinander
brechen.  Andererseits sind es auch gerade kinderlose Ehepaare,
aus denen (wenn sie durchhalten) sozusagen ganz besondere „Kinder“
erwachsen.  Das kinderlose Ehepaar Zacharias-Elisabeth ist eines
von jener letzteren Sorte.  Sie halten zusammen.  Und trotz des
fehlenden Kindersegens sind sie in ihrem Dorf geachtete Leute.
Daraus lese ich: Sichtbare Fruchtbarkeit ist eben _nicht_ nötig
zum Glücklichsein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was denn dann?  Ja, das ist die große Frage, auf die die Menschen
bis heute viele Antworten produzieren,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber okay, ich wollte euch ja die Geschichte erzählen. Nicht genug
dass sie im vorgerückten Alter noch kinderlos sind. Nein, dann
kriegt der Mann auch noch einen Hirnschlag! Kann nicht mehr
sprechen.  Aphasie nennen wir es heute.  Hat mein Schwiegervater
gehabt in den letzten Jahren vor seinem Tod. Damit dürften auch
die letzten Hoffnungen auf Kindersegen und Familienglück zunichte
sein. Das war der Schlussstrich, das Ende.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber das mit dem Hirnschlag ist in der Bibel anders erzählt. Da
war ein Engel gekommen und hatte dem Z gesagt, dass E einen Sohn
kriegen würde.  Da sagte Zacharias “Du bis jeck”. Da war der Engel
beleidigt und zur Strafe hat er dem zach die Sprache verschlagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und kurz darauf passiert völlig unerwartet das Jecke. Die Frau
wird schwanger.  Dass eine Frau mit 50 ihr erstes Kind kriegt, das
kommt selten vor, aber ist nicht unmöglich. Also nichts
Übernatürliches.  Der Lebenstraum der beiden geht in
Erfüllung. Happy End.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber der Engel hatte eine Bedingung: dass er den Sohne nicht
Zacharias taufen solle, sondern Johannes. Das mit der Namenswahl
kommt uns heute vielleicht unscheinbar vor, aber soweit ich mich
in jüdischer Geschichte auskenne, war das ein ziemlicher Affront
gegen das Establishment: erstens sich nicht an die Tradition
halten, zweitens warf das ja geradezu Öl ins Feuer der
Gerüchteküche: Wer ist der wahre Vater des Kindes? Kann es sein,
dass der Gärtner Johannes hieß?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber genug dazu. Ich versuch mal auf den Punkt zu kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ist nötig, um glücklich zu sein?  Jesus hat es einmal so
formuliert: Du musst erstens Gott lieben. Also seine Schöpfung,
die ganze Menschheit, mit all deiner Kraft und all deiner Seele.
Und zweitens ebenso wichtig: Liebe deinen Nächsten wie dich
selbst. Sogar deine Feinde. Manche tun mehr das eine, manche eher
das andere.  Aber beides ist wichtig.  Und manche lieben nur sich
selbst oder irgendwelche Götter. Fussball. Oder das Geld.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich mit Günter philosophiere, dann kommen wir letzten Endes
immer zu genau dieser Formulierung. Ich bin immer wieder
begeistert, wie viele Beispiele für diese Philosophie Günter aus
seinem Leben erzählen kann. Und ich staune immer wieder, wie
glücklich Günter ist. Mit seiner Erika.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ist nötig, um glücklich zu sein?  Ich würde es mal
Gottesfurcht nennen. Ehrfurcht vor Gott. Das allein genügt.  Mit
Gottesfurcht meine ich wohlgemerkt nicht „Jeden Sonntag in die
Messe gehen“. Sondern eher sich an Jesu Liebesgebot halten.  Das
ist nicht messbar.  Aber bon, Z&amp;amp;E hatten es kapiert. G&amp;amp;E auch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wieso ich so eine Predigt halte?  Ich behaupte ja: Wir alle sind
Engel.  Gott hat niemanden außer uns, um die Frohe Botschaft zu
verkünden.  So wie ich gerade geredet habe, solltet ihr eigentlich
alle gelegentlich reden.  Amen.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Günter meinte anschließend „Ist wohl gut, dass du den nicht gestern
gelesen hast, der wäre da nicht angekommen.“&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0624.html</guid><pubDate>Sun, 24 Jun 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Maris Abschlussfeier</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0620.html</link><description>&lt;section id="maris-abschlussfeier"&gt;
&lt;h1&gt;Maris Abschlussfeier&lt;a class="headerlink" href="#maris-abschlussfeier" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 20. Juni 2018.  Mari hat jetzt die Mittlere Reife
(9. Klasse) beendet.  Heute war im Deutschen Gymnasium von Tallinn die
Abschlussfeier.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/20/dsc00427.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/20/dsc00427.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/20/thumbnails/dsc00427.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/20/dsc00427.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/20/dsc00438.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/20/dsc00438.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/20/thumbnails/dsc00438.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/20/dsc00438.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/20/dsc00448.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/20/dsc00448.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/20/thumbnails/dsc00448.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/20/dsc00448.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0620.html</guid><pubDate>Wed, 20 Jun 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Sing- und Tanzfest des Landkreises Raplamaa</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0611.html</link><description>&lt;section id="sing-und-tanzfest-des-landkreises-raplamaa"&gt;
&lt;h1&gt;Sing- und Tanzfest des Landkreises Raplamaa&lt;a class="headerlink" href="#sing-und-tanzfest-des-landkreises-raplamaa" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Montag, 11. Juni 2018.  Gestern waren wir auf dem diesjährigen Sing-
und Tanzfest des Landkreises Raplamaa.  Iiris hat gesungen, getanzt
und Geige gespielt, ich habe gesungen und getanzt, und Ly hat getanzt.
Mari war nicht mit, die fuhr stattdessen zurück nach Tallinn um zu
büffeln für ihren Mittelschulabschluss.&lt;/p&gt;
&lt;img alt="https://lh3.googleusercontent.com/HOqjHGEL3TqXIwpMzqy3U1NsRnsjEbmIGg97tuEc77FtrW3fytdUp8maZQRh5c3WSi8Vaya12SBFnRLW8z_Pc6O9w6kZ-UWF7ZGmzQvC980L5CcF27wUaJnJ1n9lCPMHQiWGazKmYQjA5rGU6c0ir1eI_lzK6ZVDxEP_RWnxYB8EweqRuZWmwUjpC4k7W828ZRYfO5vD2SyhXTGBC29tfNe5QmafduCd-Uj6rwC1GDLoA3A35BKl5B2JpSDNhdBpo27f5I-fH7JJV5bs4n-uud2sZmDkZH_juIhamljxOBTxOWpK3_bv6_RuKcxHn9mxqOLKYYvP9KRR3vIzoHwok0Yfyy47GoCZoW8xQ-IvwzBYMLawpyUuypBs6FmIYt2MbWh2B05jAlX4r0xxcvTOMcG3unrO78PlHp6UTNmLaTy48oWwYeUmb-t4cEO6lFnuzrfPNhhm6-t2DygafbaSE9C2-4PGI2ifCLLDtiWJoMLNdqdg5B6ii1NIIr8VeyUb1sAfM-4YKsgh-SzuaVGPc3zHVtn_gGYUhvhuGr47WWrs3gCCLlVWtThcG0CV4dCoffa68ZfHnhsRM3o8Gx61aIB4vuhH00vywNFZ9vOauN7kf5illXjdxtZqa6_lpZIZFEY87zB9Rf_GtkUP33te5H3UYBXv18kY=w1551-h342-no" src="https://lh3.googleusercontent.com/HOqjHGEL3TqXIwpMzqy3U1NsRnsjEbmIGg97tuEc77FtrW3fytdUp8maZQRh5c3WSi8Vaya12SBFnRLW8z_Pc6O9w6kZ-UWF7ZGmzQvC980L5CcF27wUaJnJ1n9lCPMHQiWGazKmYQjA5rGU6c0ir1eI_lzK6ZVDxEP_RWnxYB8EweqRuZWmwUjpC4k7W828ZRYfO5vD2SyhXTGBC29tfNe5QmafduCd-Uj6rwC1GDLoA3A35BKl5B2JpSDNhdBpo27f5I-fH7JJV5bs4n-uud2sZmDkZH_juIhamljxOBTxOWpK3_bv6_RuKcxHn9mxqOLKYYvP9KRR3vIzoHwok0Yfyy47GoCZoW8xQ-IvwzBYMLawpyUuypBs6FmIYt2MbWh2B05jAlX4r0xxcvTOMcG3unrO78PlHp6UTNmLaTy48oWwYeUmb-t4cEO6lFnuzrfPNhhm6-t2DygafbaSE9C2-4PGI2ifCLLDtiWJoMLNdqdg5B6ii1NIIr8VeyUb1sAfM-4YKsgh-SzuaVGPc3zHVtn_gGYUhvhuGr47WWrs3gCCLlVWtThcG0CV4dCoffa68ZfHnhsRM3o8Gx61aIB4vuhH00vywNFZ9vOauN7kf5illXjdxtZqa6_lpZIZFEY87zB9Rf_GtkUP33te5H3UYBXv18kY=w1551-h342-no" /&gt;
&lt;p&gt;Ich war mal wieder begeistert und erstaunt darüber, wie es
menschenmöglich ist, dass ein Festival mit über 2500 Teilnehmern in so
friedlicher Stimmung so reibungslos über die Bühne geht.&lt;/p&gt;
&lt;a class="reference internal image-reference" href="https://lh3.googleusercontent.com/cSBtW1xwsG6r_j03FrjTDltelBig1yULLBFKuxTtib3EIOm9XezV0jOrUYArWyEEMBKfaTRShyk3VC-WTOOgQ-taVKWneRHLj5haeUo4etRu7RzdyEKLSxq5o-ZzV8KMTmJIgmvyOBEk5jNuHzfmbZqgpuzyrASTIT2YWqhEku2syxESrHNSYBBUe_bo7TeEKFzBmYoXHkIVYE_Wecb2oNUT1-OHtOCPR5Fhy4UjhPogcEu1p0Z_-JsAVx5RbJI9X7kXmHyZjw5qGdB-Jc0O7vvsuxHiqyTppIjgcbeQH-zqihJKRhQH7JtMwNX4r64l_g3hTBtc-u4zlZTHgD0rMzsJ3Z6AMsMiAH5Tr0lcWczFUMDVg0SQESQrvuXqNG-LQhszfSgoO5nnkHZR3IcRuXa0wmUM2a0Md98-5d6fABiOP9dUVqh7cOf4p5tEAeuTgJ1PPPnuK2wfnvaF9atYPrigDPqvDQ_xj38ELsImdheVvqK-V4zyzlm0LgHiTgEwIGqw9HXMF00U3KDXJKbvX8LqusQpricdUwskcucR6O1aRxoL2g6Pz48vY3QTdyVLMA8-uWsB5OC5_23ojVEAD1R3QTqoh2aIGRYBnhpdUbqjImi8t4nKFqZs5-sBzOWhxKpWxstrI7Txl487KZPPdhPc2U0Oa7UZ=w1006-h754-no"&gt;&lt;img alt="https://lh3.googleusercontent.com/cSBtW1xwsG6r_j03FrjTDltelBig1yULLBFKuxTtib3EIOm9XezV0jOrUYArWyEEMBKfaTRShyk3VC-WTOOgQ-taVKWneRHLj5haeUo4etRu7RzdyEKLSxq5o-ZzV8KMTmJIgmvyOBEk5jNuHzfmbZqgpuzyrASTIT2YWqhEku2syxESrHNSYBBUe_bo7TeEKFzBmYoXHkIVYE_Wecb2oNUT1-OHtOCPR5Fhy4UjhPogcEu1p0Z_-JsAVx5RbJI9X7kXmHyZjw5qGdB-Jc0O7vvsuxHiqyTppIjgcbeQH-zqihJKRhQH7JtMwNX4r64l_g3hTBtc-u4zlZTHgD0rMzsJ3Z6AMsMiAH5Tr0lcWczFUMDVg0SQESQrvuXqNG-LQhszfSgoO5nnkHZR3IcRuXa0wmUM2a0Md98-5d6fABiOP9dUVqh7cOf4p5tEAeuTgJ1PPPnuK2wfnvaF9atYPrigDPqvDQ_xj38ELsImdheVvqK-V4zyzlm0LgHiTgEwIGqw9HXMF00U3KDXJKbvX8LqusQpricdUwskcucR6O1aRxoL2g6Pz48vY3QTdyVLMA8-uWsB5OC5_23ojVEAD1R3QTqoh2aIGRYBnhpdUbqjImi8t4nKFqZs5-sBzOWhxKpWxstrI7Txl487KZPPdhPc2U0Oa7UZ=w1006-h754-no" src="https://lh3.googleusercontent.com/cSBtW1xwsG6r_j03FrjTDltelBig1yULLBFKuxTtib3EIOm9XezV0jOrUYArWyEEMBKfaTRShyk3VC-WTOOgQ-taVKWneRHLj5haeUo4etRu7RzdyEKLSxq5o-ZzV8KMTmJIgmvyOBEk5jNuHzfmbZqgpuzyrASTIT2YWqhEku2syxESrHNSYBBUe_bo7TeEKFzBmYoXHkIVYE_Wecb2oNUT1-OHtOCPR5Fhy4UjhPogcEu1p0Z_-JsAVx5RbJI9X7kXmHyZjw5qGdB-Jc0O7vvsuxHiqyTppIjgcbeQH-zqihJKRhQH7JtMwNX4r64l_g3hTBtc-u4zlZTHgD0rMzsJ3Z6AMsMiAH5Tr0lcWczFUMDVg0SQESQrvuXqNG-LQhszfSgoO5nnkHZR3IcRuXa0wmUM2a0Md98-5d6fABiOP9dUVqh7cOf4p5tEAeuTgJ1PPPnuK2wfnvaF9atYPrigDPqvDQ_xj38ELsImdheVvqK-V4zyzlm0LgHiTgEwIGqw9HXMF00U3KDXJKbvX8LqusQpricdUwskcucR6O1aRxoL2g6Pz48vY3QTdyVLMA8-uWsB5OC5_23ojVEAD1R3QTqoh2aIGRYBnhpdUbqjImi8t4nKFqZs5-sBzOWhxKpWxstrI7Txl487KZPPdhPc2U0Oa7UZ=w1006-h754-no" style="width: 30%;" /&gt;
&lt;/a&gt;
&lt;a class="reference internal image-reference" href="https://lh3.googleusercontent.com/OLmlChCXvcS-ku6r9Y_znVxuTgx-xVoloOGkhuSe6t7o8wq5AYKRQYDVdlPfedAIcXzrSckEu7ojsbbV1jsD5a4T2c5dOQ9bd_CBXXbV-g69GjChFJTdSVYD7LiGpfFcJ1mxgR7LotJkOGXzW3cypFaF71m-ZS8gkWd4d3BQ_tZ9jGc9a0mm8_BfmcFZvfjuIW57dRAMGXdg_iALh31SvIcXV48caMvlRDADzTgd08OpoyPKO9AcnKdlYmJS79ZAP1WNkkcPSWy2K_c4ryPyEVpDJw-DBOiNayu4NLy7cTOJl6ZKTShrkO_t-WKILKnmgpTDQDOKHSFH1P4eRJGQufZ3yLhcKDb2aa_J6JZ1KKiNOIOgK5y61oUqYUhYM1ITjVI8Dph21MeR9zItZuJS9dnv8f40nn6njs2FptCmtztAjcDTW4fA_0zlj1QybTy5ibxBE7qCFwciw3iVB06q0IHVV7B33UjKKh2NXaVchBKqpUpCkRT0qH9HvISMr_aEHCuXoKhc29ChsfY3XrdcbaKzeGs5ltYT5WSfmrUmab-mQEdBBLeydn5I26JJ5d7y-MqquZ10ZJOFH7qBO03cbSOB9jz1Hva_7VewKivlDpzV_qk1aNCHLDMzbkvPJydpGtwzsRg66Np7hAsTGDcT92fZfMnzH6Bf=w1006-h754-no"&gt;&lt;img alt="https://lh3.googleusercontent.com/OLmlChCXvcS-ku6r9Y_znVxuTgx-xVoloOGkhuSe6t7o8wq5AYKRQYDVdlPfedAIcXzrSckEu7ojsbbV1jsD5a4T2c5dOQ9bd_CBXXbV-g69GjChFJTdSVYD7LiGpfFcJ1mxgR7LotJkOGXzW3cypFaF71m-ZS8gkWd4d3BQ_tZ9jGc9a0mm8_BfmcFZvfjuIW57dRAMGXdg_iALh31SvIcXV48caMvlRDADzTgd08OpoyPKO9AcnKdlYmJS79ZAP1WNkkcPSWy2K_c4ryPyEVpDJw-DBOiNayu4NLy7cTOJl6ZKTShrkO_t-WKILKnmgpTDQDOKHSFH1P4eRJGQufZ3yLhcKDb2aa_J6JZ1KKiNOIOgK5y61oUqYUhYM1ITjVI8Dph21MeR9zItZuJS9dnv8f40nn6njs2FptCmtztAjcDTW4fA_0zlj1QybTy5ibxBE7qCFwciw3iVB06q0IHVV7B33UjKKh2NXaVchBKqpUpCkRT0qH9HvISMr_aEHCuXoKhc29ChsfY3XrdcbaKzeGs5ltYT5WSfmrUmab-mQEdBBLeydn5I26JJ5d7y-MqquZ10ZJOFH7qBO03cbSOB9jz1Hva_7VewKivlDpzV_qk1aNCHLDMzbkvPJydpGtwzsRg66Np7hAsTGDcT92fZfMnzH6Bf=w1006-h754-no" src="https://lh3.googleusercontent.com/OLmlChCXvcS-ku6r9Y_znVxuTgx-xVoloOGkhuSe6t7o8wq5AYKRQYDVdlPfedAIcXzrSckEu7ojsbbV1jsD5a4T2c5dOQ9bd_CBXXbV-g69GjChFJTdSVYD7LiGpfFcJ1mxgR7LotJkOGXzW3cypFaF71m-ZS8gkWd4d3BQ_tZ9jGc9a0mm8_BfmcFZvfjuIW57dRAMGXdg_iALh31SvIcXV48caMvlRDADzTgd08OpoyPKO9AcnKdlYmJS79ZAP1WNkkcPSWy2K_c4ryPyEVpDJw-DBOiNayu4NLy7cTOJl6ZKTShrkO_t-WKILKnmgpTDQDOKHSFH1P4eRJGQufZ3yLhcKDb2aa_J6JZ1KKiNOIOgK5y61oUqYUhYM1ITjVI8Dph21MeR9zItZuJS9dnv8f40nn6njs2FptCmtztAjcDTW4fA_0zlj1QybTy5ibxBE7qCFwciw3iVB06q0IHVV7B33UjKKh2NXaVchBKqpUpCkRT0qH9HvISMr_aEHCuXoKhc29ChsfY3XrdcbaKzeGs5ltYT5WSfmrUmab-mQEdBBLeydn5I26JJ5d7y-MqquZ10ZJOFH7qBO03cbSOB9jz1Hva_7VewKivlDpzV_qk1aNCHLDMzbkvPJydpGtwzsRg66Np7hAsTGDcT92fZfMnzH6Bf=w1006-h754-no" style="width: 30%;" /&gt;
&lt;/a&gt;
&lt;a class="reference internal image-reference" href="https://lh3.googleusercontent.com/iWXAhwqHSXufPBNAG1mIWJBCy40i-Z-lL0PyTPHBvKi2RVITzoTnZkSnB8Lb0c1-Nkqz234pZz_u2WPINsDzNqpkQGCir_KurFtcFQjYbn30n_2uSq496fflViIj8J17macL4M45Wu1I89OzAXq1c4OVeg6v4osI1qqYb03mJN7xgrW2c_owhFhWpjfFSb55udk8Vp4HHHjPDbptO0_8s1Cul8SuxHTaVi7mmgsbERt6AgSQpZ16i5RiEeRNHZZfcrGKpYH2oVG-A4riuvcK90cbgPJsWJuNSl5wu0CvM9YnUS9z1zwY-MYvGz3Hg8GYL7FAFKDIkfbmz6buq7r31vKEOfQpVW5Yb1jnhxaY0Q1OhjJpro-WJNCWUgfBICE4gRqMpVGEWTjXuq2hH_VoIceNCZPtAhbl5z0MF6bxJHLPH5HSSou0KFGvEfHxHZ2MZmIrEe7ntUneEoaYu9dK_i4woNmn2Xk2zpGC93cXwCvauA0T9E7xrdWbIhMpDijfb9evh1_iJa6RNQdoF7l0OrkCBmlTkVfyNCWTO5q-GlTJadJI1GlF9OYDWpXn3U_8EN5OJ4_A24IFEkpe04VaArCpGZev90S_SUVVOQd8equbehgdlzT00wPqDI8DXmzRZXkE4nD9gIxBpxDaACmlY3gyGBEWVudH=w1006-h754-no"&gt;&lt;img alt="https://lh3.googleusercontent.com/iWXAhwqHSXufPBNAG1mIWJBCy40i-Z-lL0PyTPHBvKi2RVITzoTnZkSnB8Lb0c1-Nkqz234pZz_u2WPINsDzNqpkQGCir_KurFtcFQjYbn30n_2uSq496fflViIj8J17macL4M45Wu1I89OzAXq1c4OVeg6v4osI1qqYb03mJN7xgrW2c_owhFhWpjfFSb55udk8Vp4HHHjPDbptO0_8s1Cul8SuxHTaVi7mmgsbERt6AgSQpZ16i5RiEeRNHZZfcrGKpYH2oVG-A4riuvcK90cbgPJsWJuNSl5wu0CvM9YnUS9z1zwY-MYvGz3Hg8GYL7FAFKDIkfbmz6buq7r31vKEOfQpVW5Yb1jnhxaY0Q1OhjJpro-WJNCWUgfBICE4gRqMpVGEWTjXuq2hH_VoIceNCZPtAhbl5z0MF6bxJHLPH5HSSou0KFGvEfHxHZ2MZmIrEe7ntUneEoaYu9dK_i4woNmn2Xk2zpGC93cXwCvauA0T9E7xrdWbIhMpDijfb9evh1_iJa6RNQdoF7l0OrkCBmlTkVfyNCWTO5q-GlTJadJI1GlF9OYDWpXn3U_8EN5OJ4_A24IFEkpe04VaArCpGZev90S_SUVVOQd8equbehgdlzT00wPqDI8DXmzRZXkE4nD9gIxBpxDaACmlY3gyGBEWVudH=w1006-h754-no" src="https://lh3.googleusercontent.com/iWXAhwqHSXufPBNAG1mIWJBCy40i-Z-lL0PyTPHBvKi2RVITzoTnZkSnB8Lb0c1-Nkqz234pZz_u2WPINsDzNqpkQGCir_KurFtcFQjYbn30n_2uSq496fflViIj8J17macL4M45Wu1I89OzAXq1c4OVeg6v4osI1qqYb03mJN7xgrW2c_owhFhWpjfFSb55udk8Vp4HHHjPDbptO0_8s1Cul8SuxHTaVi7mmgsbERt6AgSQpZ16i5RiEeRNHZZfcrGKpYH2oVG-A4riuvcK90cbgPJsWJuNSl5wu0CvM9YnUS9z1zwY-MYvGz3Hg8GYL7FAFKDIkfbmz6buq7r31vKEOfQpVW5Yb1jnhxaY0Q1OhjJpro-WJNCWUgfBICE4gRqMpVGEWTjXuq2hH_VoIceNCZPtAhbl5z0MF6bxJHLPH5HSSou0KFGvEfHxHZ2MZmIrEe7ntUneEoaYu9dK_i4woNmn2Xk2zpGC93cXwCvauA0T9E7xrdWbIhMpDijfb9evh1_iJa6RNQdoF7l0OrkCBmlTkVfyNCWTO5q-GlTJadJI1GlF9OYDWpXn3U_8EN5OJ4_A24IFEkpe04VaArCpGZev90S_SUVVOQd8equbehgdlzT00wPqDI8DXmzRZXkE4nD9gIxBpxDaACmlY3gyGBEWVudH=w1006-h754-no" style="width: 30%;" /&gt;
&lt;/a&gt;
&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://photos.app.goo.gl/RYtwNA4gxfiaYgG5A"&gt;Bilder und Filme&lt;/a&gt;.
habe ich nur wenige gemacht, aber es gab genug Profis und Amateure,
die nichts anderes taten. &lt;a class="reference external" href="https://xn--snumid-pxa.ee/2018/06/11/suur-galerii-raplamaa-laulu-ja-tantsupidu/#"&gt;Hier zum Beispiel&lt;/a&gt;
eine Galerie in der Lokalzeitung.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0611.html</guid><pubDate>Mon, 11 Jun 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Eternitgeburtstag</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0605.html</link><description>&lt;section id="eternitgeburtstag"&gt;
&lt;h1&gt;Eternitgeburtstag&lt;a class="headerlink" href="#eternitgeburtstag" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dienstag, 5. Juni 2018.  So! Seit dem 1. Juni bin ich also 50 Jahre
alt.  Ich hatte schon seit Monaten hin und her gegrübelt: Was machst
du an den Tag? Wenn du da nichts Besonderes unternimmst, machst du dir
womöglich bis zu deinem Lebensende Vorwürfe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eines war mir klar: wenn ich schon feiere, dann will ich &lt;em&gt;alle&lt;/em&gt;
Freunde einladen, nicht nur „eine Auswahl der Besten“. Denn wer bin
ich denn, dass ich da die Grenze ziehen könnte.  Meine estnische
Freundesliste hat 292 Adressen, in die Mehrzweckhalle hier im Dorf
passen 250 Leute, mindestens zwei Leute hier im Dorf bieten
nebenberuflich Catering an und würden sich über ein paarhundert Euro
freuen.  Also das wäre machbar gewesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber dann hätte ich das beizeiten organisieren müssen. Und irgendwie
gefiel mir die Idee auch nicht so ganz: mein Geburtstag ist doch keine
200 Gäste wert. Und was sollen die Leute dann tun einen ganzen Abend
lang?  Ich zögerte lange genug, und Anfang Mai war klar, dass es jetzt
zu spät war zu so einer Einladung.  Das Leben hatte mal wieder
entschieden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann am 25. Mai hatte ich eine neue Idee: ich lade alle Freunde zu
einem Gemeinschaftsarbeitstag an der Hiisscheune[*] ein, mit
anschließendem Grillabend.  Einen Tag später ging die Einladung raus:
Am 2. Juni von 13 bis 18 Uhr Bauschutt verbrennen und Eternitplatten
einsammeln, danach in der Vigala baden und anschließend Grillabend.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;[*] Der Hiis von Vana-Vigala ist ein vorchristlicher Anbetungsort,
und zweihundert Meter davon entfernt steht eine große Scheune aus
dem 19. Jahrhundert, deren Dach im Winter 2010 unter der Schneelast
eingestürzt war.  Seit vorigem Jahr arbeiten wir mit unserer
Folkloreruppe daran, diese Ruine aufzuräumen und ein kleines
Freiluftmuseum daraus zu machen.  Wohl ein Dutzend
Gemeinschaftsarbeitstage haben wir schon dort verbracht. Einiges ist
schon geschafft, aber noch mehr bleibt zu tun.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Der Bürgermeister und der Bauschöffe von Vigala reagierten prompt und
bestellten einen Sondermüll-Container, mit dem das Eternit
abtransportiert werden sollte.  Ich hatte ihnen zuvor inoffiziell
versprechen müssen, dass wir es schaffen würden, den Container zu
füllen.  Das ist nämlich das Schwierige an der Sache.  Die Platten
müssen aus den Überresten des eingestürzten Daches rausgeholt werden,
das geht nur mit Menschenkraft, und keine Baufirma in Europa bietet
diesen Dienst zu einem tragbaren Preis an.  Und allein die
Containermiete kostet 30 Euro pro Tag.  Falls wir es an einem Tag
nicht schaffen sollten, würde ich eben an den Tagen darauf nochmals
kleine Arbeitstage organisieren müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich hatten fast alle Freunde dieses Datum inzwischen verplant.
Aber das war auch gut so, denn für mehr als 20 Arbeiter hätte ich
Probleme bekommen mit der Aufgabenverteilung. Es kam letzten Endes
genau ein Dutzend, und das erwies sich als genau richtig: um 16.15 Uhr
war der Container voll.  Weitere zehn Kubikmeter standen ordentlich
gestapelt auf Paletten, so dass ein Arbeiter mit Traktor sie leicht in
einen zweiten Container laden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um 16.30 Uhr gingen alle Gäste im Fluss baden, und um 17 Uhr, eine
Stunde früher als geplant, startete der Grillabend.  Die Badestelle
war übrigens just am Tag zuvor fertig geworden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier einige Fotos.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/02/dsc00158.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/02/dsc00158.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/02/thumbnails/dsc00158.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/02/dsc00158.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/02/dsc00162.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/02/dsc00162.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/02/thumbnails/dsc00162.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/02/dsc00162.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/02/dsc00170.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/02/dsc00170.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/02/thumbnails/dsc00170.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/02/dsc00170.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/02/dsc00172.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/02/dsc00172.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/02/thumbnails/dsc00172.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/02/dsc00172.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/02/dsc00188.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/02/dsc00188.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/02/thumbnails/dsc00188.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/02/dsc00188.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/02/dsc00191.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/02/dsc00191.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/02/thumbnails/dsc00191.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/02/dsc00191.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/02/dsc00192.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/02/dsc00192.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/02/thumbnails/dsc00192.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/02/dsc00192.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/02/dsc00213.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/02/dsc00213.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/02/thumbnails/dsc00213.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/02/dsc00213.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/02/dsc00219.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/02/dsc00219.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/02/thumbnails/dsc00219.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/02/dsc00219.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/02/dsc00226.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/02/dsc00226.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/02/thumbnails/dsc00226.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/02/dsc00226.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/02/dsc00230.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/06/02/dsc00230.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/06/02/thumbnails/dsc00230.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/06/02/dsc00230.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Sorry, dass ihr jetzt erst im Nachhinein von diesem Fest erfahrt, aber
man kann ja nicht immer alles haben im Leben.  Ich jedenfalls habe was
ich wollte: ein unvergessliches Erlebnis.  Und unser Dorfprojekt
„Aufwertung der Hiisscheune“ hat einen großen Schritt nach vorne
gemacht.  Jetzt steht die Tür offen für die nächsten Schritte.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0605.html</guid><pubDate>Tue, 05 Jun 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Donnerstag, 24. Mai 2018</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0524.html</link><description>&lt;section id="donnerstag-24-mai-2018"&gt;
&lt;h1&gt;Donnerstag, 24. Mai 2018&lt;a class="headerlink" href="#donnerstag-24-mai-2018" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Nachdem ich &lt;a class="reference external" href="https://www.zeit.de/digital/datenschutz/2018-05/dsgvo-blogger-websites-datenschutz-umsetzung-tipps"&gt;Keine Website ist auch keine Lösung&lt;/a&gt;
gelesen habe, habe auch ich jetzt mal vorsichtshalber eine Seite
&lt;a class="reference internal" href="../../legal.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Legale Hinweise&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; geschrieben.  Uff! Also gerade noch rechtzeitig habe ich
meine Webseite der DSGVO angepasst!&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0524.html</guid><pubDate>Thu, 24 May 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Pfingsten mit Fahnenweihe</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0520.html</link><description>&lt;section id="pfingsten-mit-fahnenweihe"&gt;
&lt;h1&gt;Pfingsten mit Fahnenweihe&lt;a class="headerlink" href="#pfingsten-mit-fahnenweihe" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 20. Mai 2018.  Heute feiern die Christen in aller Welt
Pfingsten.  Jesus war am Kreuz gestorben und dann auferstanden, eine
Zeitlang seinen Jüngern immer wieder erschienen und schließlich in den
Himmel aufgefahren.  Jetzt waren die Jünger allein und hatten Angst
vor denen, die Jesu Lehre und deren Anhänger ausradieren wollten.
Aber Jesus hatte ihnen den Heiligen Geist versprochen, der würde sie
trösten und ermutigen.  Sie trafen sich insgeheim und beteten.  Und da
kam dann er dann auf sie herab.  Und zwar genau, als in Jerusalem
tausende Pilgerer zum Wochenfest der Juden angereist waren aus vielen
Ländern.  Und sie fingen an, die Frohe Botschaft zu verkündigen.
Pfingsten ist sozusagen der Geburtstag der Kirche.  Die Christen
hatten nicht nur keine Angst mehr, sondern auch keine Sprachenprobleme
mehr: wie durch ein Wunder hörten die vielen Angereisten sie jeder in
seiner Sprache reden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch in Vigala hatten wir zu Pfingsten viele Angereiste, die die
Sprache der Christen kaum verstehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Marienkirche_(Vigala)&amp;amp;stable=0"&gt;Kirche von Vigala&lt;/a&gt;
ist in Estland bekannt als ein Denkmal für die Gefallenen der
Freiheitskriege.  Sie ist ein Zeuge für die Schlauheit und
Widerstandsfähigkeit des estnischen Volkes gegen fremde Machthaber.
So gelang es der Bevölkerung von Vigala zum Beispiel, zur Sowjetzeit
die Kirche vor allzu großem Schaden zu bewahren.  Sie übertünchten die
Namen der Gefallenen auf den Steintafeln mit Kalk, sie entfernten und
versteckten die beiden Statuen „Bauer“ und „Krieger“, und konnten
dadurch das Denkmal nach der Besetzung wieder herstellen.  Auf so was
ist man hierzulande stolz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Jahr 1939 war der Gemeinde eine große estnische Flagge geschenkt
worden, die aber leider schon im Jahr danach durch die Behörden
verbrannt wurde.  Daran erinnerte sich nun unser Gemeindevorstand,
ließ eine Rekonstruktion der Flagge anfertigen und lud nun ein zur
Fahnenweihe.  Drei hochkarätige Musiker (die Sopranistin Jaanika
Kuusik, der Trompetist Priit Aimla und der Organist Andres Uibo)
verschönerten den Gottesdienst.  Und prompt war unsere Kirche gefüllt
mit Menschen!  Am Pfingsttag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und Bischof &lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/Joel_Luhamets"&gt;Joel Luhamets&lt;/a&gt; predigte ihnen:
„Wir lassen uns von vielen Geistern inspirieren.  Aber &lt;em&gt;Gottes&lt;/em&gt;
Geist, den kriegt man nur, wenn man darum bittet.  Gottes Wille kann
in unserem Leben nur dann geschehen, wenn wir beten.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Später beim Weiheakt bat er dann im Namen aller Versammelten:
„Verbinde alle, die sich unter dieser Fahne sammeln, in Friede und
Einigkeit.“&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/05/20/20180520_120945.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/05/20/20180520_120945.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/05/20/thumbnails/20180520_120945.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/05/20/20180520_120945.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Beim Kirchengebet konnte man den Herrn Bischof und die Frau Pastorin
in einträchtigem gemeinsamem Gebet sehen.  Ein schönes Zeichen
angesichts der Polemik zur Frauenordination, die stellenweise
innerhalb der EELK und nicht zuletzt im Kirchenkreis Pärnu wütet.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/05/20/20180520_122518.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/05/20/20180520_122518.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/05/20/thumbnails/20180520_122518.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/05/20/20180520_122518.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Der Gottesdiest war lang und feierlich, trotzdem durfte ich über
Sprachbarrieren vor all diesen Leuten auch eine Übersetzung der Grüße
aus unserer Partnergemeinde Erkner vorgelesen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Liebe Geschwister!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Vigala-Kerze wird erst am Pfingst-Montag abends brennen, da
wir am Sonntag um 10 Uhr in den Wohnstätten Gottesschutz mit den
behinderten Gottesdienst feiern.  Montag um 19 Uhr dann
Abendmahls-Gottesdienst in der Kirche.  Leider konnte von uns
keiner zu euch nach Kivi-Vigala kommen. Das tut uns leid.  Wir
haben ja mitbekommen, wie wichtig dieser Tag und die neue Fahne
für euch ist. Gerne wären wir bei euch!  Aber wir sind in Gedanken
und Gebeten bei euch.  Und so wünschen wir Euch einen gesegneten
Gottesdienst, ein geistreiches Beieinander-Sein und wissen uns mit
euch in Christi Geist verbunden!  Hoffentlich auf bald!  Für den
Gemeindekirchenrat aus Erkner, Carsten Schwarz&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;So ein langer feierlicher Gottesdienst ist freilich nichts für Kinder,
Aber Iiris und Hannah vertraten die Sonntagsschule mit allen Ehren.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/05/20/20180520_122602.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/05/20/20180520_122602.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/05/20/thumbnails/20180520_122602.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/05/20/20180520_122602.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Nach dem Gottesdienst wurde die geweihte Fahne feierlich gehisst. Zehn
Träger, und jeder davon trug weiße Handschuhe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dann stand ein weiterer historischer Akt auf dem Programm: zwei
Elternpaare, deren Kind im hundertsten Geburtsjahr der Republik
Estland geboren wurden, pflanzten eine Eiche neben die Kirche.  Auch
hier ergriff der Bischof das Wort und bat um Gottes Segen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/05/20/20180520_132144.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/05/20/20180520_132144.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/05/20/thumbnails/20180520_132144.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/05/20/20180520_132144.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Dabei kam übrigens ein Wildfremder auf mich zu und sagte „Das war wohl
schön, dass wir auch aus Deutschland Grüße bekommen haben.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dann gab es Kaffee und Kuchen bei herrlichem Sonnenschein, und
auch hier ergriff der Bischof das Wort und zitierte Psalm 145: „Aller
Augen warten auf dich und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit.
Du tust deine Hand auf und sättigst alles, was lebt, mit Wohlgefallen.
Gerecht ist der HERR auf all seinen Wegen und getreu in all seinen
Werken.“&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/05/20/20180520_132650.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/05/20/20180520_132650.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/05/20/thumbnails/20180520_132650.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/05/20/20180520_132650.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;So funktioniert Pfingsten hier in Estland :-)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach Kaffee und Kuchen gab es noch eine Reihe von Vorträgen in der
Kirche, aber wir hatten für heute genug.  Wir wollten das schöne
Wetter nutzen und schwimmen gehen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/05/20/dsc07509.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/05/20/dsc07509.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/05/20/thumbnails/dsc07509.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/05/20/dsc07509.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0520.html</guid><pubDate>Sun, 20 May 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Samstag, 21. April 2018</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0421.html</link><description>&lt;section id="samstag-21-april-2018"&gt;
&lt;h1&gt;Samstag, 21. April 2018&lt;a class="headerlink" href="#samstag-21-april-2018" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mari hat den ersten Platz auf einem landesweiten Übersetzerwettbewerb
für Schüler gewonnen, zu dem ihre Klassenlehrerin Kaja Reissaar sie
geschickt hatte.  Ihre Schule (Deutsches Gymnasium Tallinn) ist
natürlich stolz darauf:
&lt;a class="reference external" href="https://saksa.tln.edu.ee/esikohad-vabariiklikul-tolkevoistlusel/"&gt;https://saksa.tln.edu.ee/esikohad-vabariiklikul-tolkevoistlusel/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0421.html</guid><pubDate>Sat, 21 Apr 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Luc zwei Wochen in Eupen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0407.html</link><description>&lt;section id="luc-zwei-wochen-in-eupen"&gt;
&lt;h1&gt;Luc zwei Wochen in Eupen&lt;a class="headerlink" href="#luc-zwei-wochen-in-eupen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 7. April 2018.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;heute Mittag bin ich in Eupen angekommen und bleibe zwei Wochen lang
hier, hauptsächlich um zu arbeiten und nebensächlich um Zeit mit
meiner Mutter zu verbringen.  Naja, und inoffiziell ist es wohl nicht
zu vermeiden, dass ich ab und zu ein paar Freunden über den Weg
laufe…&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/04/07/dsc06331.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/04/07/dsc06331.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/04/07/thumbnails/dsc06331.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/04/07/dsc06331.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/04/07/dsc06333.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/04/07/dsc06333.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/04/07/thumbnails/dsc06333.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/04/07/dsc06333.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/04/07/dsc06336.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/04/07/dsc06336.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/04/07/thumbnails/dsc06336.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/04/07/dsc06336.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Auf den Fotos sieht man (1) das Flugzeug, das mich von Frankfurt nach
Brüssel befördert hat, (2) mich beim Mittagessen in der Gospert
und (3) meine Mutter und mich in ihrem Zimmer, das ihr neues Zuhause
geworden ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und wenn du diese Mail bekommen hast, dann weißt du jetzt auch: dass
du weder um Weihnachten noch um Ostern von mir gelesen hast, liegt
&lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; daran, dass ich dich aus meiner Freundesliste gestrichen hätte
(was ich sowieso nie ungefragt tun würde), sondern einfach nur weil
ich das Rundbriefeschreiben in letzter Zeit etwas vernachlässigt habe.
Bestimmt kommen auch mal wieder ruhigere Zeiten.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0407.html</guid><pubDate>Sat, 07 Apr 2018 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Blauschwarzweiß</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0221.html</link><description>&lt;section id="blauschwarzweisz"&gt;
&lt;h1&gt;Blauschwarzweiß&lt;a class="headerlink" href="#blauschwarzweisz" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 21. Februar 2018.  Heute hatte ich wieder Französisch, die
siebte Stunde von zwanzig.  Meine sechs Schüler haben sich inzwischen
damit abgefunden, dass ich sie am Ende der Stunde nicht aus der Klasse
lasse, bevor mir nicht jeder einzeln korrekt „Au revoir“ gesagt hat.
Aber dass die Franzosen ihre Welt in männliche und weibliche Dinge
unterteilen, das wird ihnen wohl immer unglaublich vorkommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf dem Heimweg nach der Stunde machte ich Fotos, denn Wetter und
Natur hatten sich anlässlich des bevorstehenden
&lt;a class="reference external" href="https://www.ev100.ee/en"&gt;Jahrhundert-Geburtstags der Republik Estland&lt;/a&gt; schon in die Nationalfarben gekleidet.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/21/dsc05887.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/02/21/dsc05887.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/21/thumbnails/dsc05887.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/02/21/dsc05887.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/21/dsc05897.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/02/21/dsc05897.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/21/thumbnails/dsc05897.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/02/21/dsc05897.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/21/dsc05901.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/02/21/dsc05901.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/21/thumbnails/dsc05901.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/02/21/dsc05901.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/21/dsc05903.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/02/21/dsc05903.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/21/thumbnails/dsc05903.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/02/21/dsc05903.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/21/dsc05906.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/02/21/dsc05906.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/21/thumbnails/dsc05906.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/02/21/dsc05906.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/21/dsc05910.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/02/21/dsc05910.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/21/thumbnails/dsc05910.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/02/21/dsc05910.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/21/dsc05914.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/02/21/dsc05914.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/21/thumbnails/dsc05914.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/02/21/dsc05914.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/21/dsc05915.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/02/21/dsc05915.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/21/thumbnails/dsc05915.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/02/21/dsc05915.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/21/dsc05918.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/02/21/dsc05918.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/21/thumbnails/dsc05918.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/02/21/dsc05918.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/21/dsc05919.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/02/21/dsc05919.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/21/thumbnails/dsc05919.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/02/21/dsc05919.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/21/dsc05936.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/02/21/dsc05936.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/21/thumbnails/dsc05936.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/02/21/dsc05936.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0221.html</guid><pubDate>Wed, 21 Feb 2018 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Dienstag, 6. Februar 2018</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0206.html</link><description>&lt;section id="dienstag-6-februar-2018"&gt;
&lt;h1&gt;Dienstag, 6. Februar 2018&lt;a class="headerlink" href="#dienstag-6-februar-2018" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Ich las in &lt;a class="reference internal" href="../../zzz.html#lorenz1964" id="id1"&gt;&lt;span&gt;[Lorenz1964]&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; (51-52) folgende anschauliche
Beobachtung aus dem Verhalten der &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dohle"&gt;Dohlen&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Die Rangordnungsstreitigkeiten innerhalb einer Dohlenkolonie
unterscheiden sich in einem sehr wesentlichen Punkt von denen im
Hühnerhof.  Hier haben die Ranguntersten nichts zu lachen. In
jeder künstlichen Anhäufung nichtsozialer Tiere, und zwar im
Hühnerhof wie auch unter den Kleinvögeln in einem Flugkäfig,
hacken die hoch im Rang Stehenden besonders gern und wütend auf
die Ranguntersten.  Ganz anders bei den Dohlen. In der
Dohlengemeinschaft sind die Ranghohen, vor allem der „Despot“
selbst, durchaus nicht angriffslustig gegen die, die &lt;em&gt;tief&lt;/em&gt; unter
ihnen stehen. Nur gegen die, die ihnen im Rang &lt;em&gt;unmittelbar&lt;/em&gt;
unterstehen, sind sie gereizt (…).  So greifen ranghohe Dohlen
energisch in den Streit zweier Untergeordneten ein, sobald deren
Auseinandersetzung heftigere Formen annimmt.  Da der Eingreifende
aber immer gegen den jeweils ranghöheren der kämpfenden Partner
merkbar reizbarer ist als gegen den im Rang tieferstehenden, so
handelt die ranghohe Dohle (…)  regelmäßig nach dem ritterlichen
Grundsatz: Wo es Stärkere gibt, tritt den Schwächeren zur Seite.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Das deckt sich mit der christlichen Vorstellung von Gott, der eine
„merkwürdige Vorliebe für Unterdrückte zu haben scheint“
&lt;a class="reference internal" href="../../zzz.html#albrecht2013" id="id2"&gt;&lt;span&gt;[Albrecht2013]&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; (14) und dessen Barmherzigkeit nicht Schwäche
bedeutet, sondern im Gegenteil seine Allmacht zeigt (Thomas von Aquin
via [Zulehner2018] (34))&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0206.html</guid><pubDate>Tue, 06 Feb 2018 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Papst Franziskus lüftet kräftig</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0205.html</link><description>&lt;section id="papst-franziskus-luftet-kraftig"&gt;
&lt;h1&gt;Papst Franziskus lüftet kräftig&lt;a class="headerlink" href="#papst-franziskus-luftet-kraftig" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Montag, 5. Februar 2018.  Gestern ging ich mit Ly spazieren und fragte
sie „Wie findest du folgende Aussage: Gott ist gerecht und allmächtig,
deshalb dürfen wir bei aller Barmherzigkeit nicht aus den Augen
verlieren, dass Er die Welt am Ende richten wird.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es war um die Jahrtausendwende, als mir erstmals auffiel, dass es
Christen gibt, die irgendwie etwas ganz anderes glauben als ich.  Nun
ist es ja nichts Neues, dass Christen sich in manchen Fragen uneinig
sind.  Aber das hier war irgendwie tiefer.  Ich ahnte eine große
Spaltung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Spaltung geht quer durch die &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Konfession"&gt;Konfessionen&lt;/a&gt; hindurch.  Zumindest bei
Katholiken und Protestanten gibt es die Einen wie die Anderen.  Eine
Zeitlang habe ich jene „Anderen“ als &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Evangelikalismus"&gt;evangelikal&lt;/a&gt; bezeichnet. Aber
das scheint auch nicht das richtige Merkmal zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es handelt sich um zwei grundverschiedene &lt;em&gt;Auffassungen von Kirche&lt;/em&gt;.
Ich fand, dass große Teile jener „anderen“ Auffassung falsch, veraltet
und aussichtslos sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit ich in Estland lebte, merkte ich immer wieder, dass diese
„andere“ Auffassung nicht nur in Estland sondern auch weltweit in
recht &lt;em&gt;vielen&lt;/em&gt; Köpfen und recht &lt;em&gt;tief&lt;/em&gt; sitzt.  „Okay, ich muss
bescheidener werden und lernen, auch mit solch ganz anderen Christen
zusammen in einer Gemeinde zu leben. Jeder Jeck ist anders. Wer sich
nicht ändern will, mit dem muss man leben.“ sagte ich mir.  Ich ahnte,
dass jene „andere“ Auffassung von Kirche die altbewährte und
historisch gewachsene ist und insofern zumindest berechtigt ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber ich war auch erschrocken: wenn Christsein &lt;em&gt;das&lt;/em&gt; bedeutet, bin ich
dann überhaupt Christ?  Muss ich dann nicht eher austreten aus der
Kirche?  Ich las über &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kreationismus"&gt;Kreationismus&lt;/a&gt; und Leute, die ihre
Kinder in „christliche“ Schulen schicken, wo diese lernen sollten,
dass Charles Darwin ein Irrlehrer sei.  Immer deutlicher spürte ich:
die beiden Auffassungen sind &lt;strong&gt;nicht kompatibel&lt;/strong&gt;.  Nein, ich &lt;em&gt;will&lt;/em&gt;
nicht, dass man mich für &lt;em&gt;so einen&lt;/em&gt; hält.  Wenn Christsein &lt;em&gt;das&lt;/em&gt;
bedeutet, dann will ich kein Christ sein!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich ahnte, dass die Kirche klarstellen muss, was denn nun „richtig“
ist.  Ich habe ein Dokument mit meiner Sammlung von
Unterscheidungsmerkmalen begonnen: &lt;a class="reference internal" href="../../reden/spaltung.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Die große Spaltung?&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als &lt;strong&gt;Papst Franziskus&lt;/strong&gt; ins Amt kam, da spürte ich gleich: es geht
los!  Da kommt einer, der die Fenster öffnet, um frischen Wind
reinzulassen bis in die hinterste Kellerkammer der Kirche.  Ich habe
weder Zeit noch Ausbildung, um all diese Enzykliken und Dokumente zu
Ende zu lesen und im Detail zu verstehen, aber alle Fragmente, die bis
zu mir vordrangen, zeigten mir das.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als ich erfuhr, dass sich einige wichtige Persönlichkeiten innerhalb
der katholischen Kirche gegen den Papst stellten und ihm vorwarfen,
dass er &lt;strong&gt;mit dem Bade auch das Kind&lt;/strong&gt; ausschütte, da wusste ich: das
sind jene „anderen“ Christen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich wollte dem Papst schon einen &lt;strong&gt;offenen Brief&lt;/strong&gt; zur Ermutigung
schicken, aber da stolperte ich über &lt;a class="reference external" href="https://www.pro-pope-francis.com/site/home"&gt;pro-pope-francis&lt;/a&gt; und &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Zulehner"&gt;Paul Zulehner&lt;/a&gt;, der mir quasi aus
der Seele schreibt:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Hochgeschätzter Papst Franziskus! Ihre pastoralen Initiativen und
deren theologische Begründung werden derzeit von einer Gruppe in
der Kirche scharf attackiert. Mit diesem öffentlichen Brief
bringen wir zum Ausdruck, dass wir für Ihre mutige und theologisch
wohl begründete Amtsführung dankbar sind.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wie schön!  Ich bin nicht allein!  Ich habe natürlich sofort
unterschrieben.  Und Zulehners neues Buch (&lt;a class="reference internal" href="../../zzz.html#zulehner2018" id="id1"&gt;&lt;span&gt;[Zulehner2018]&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;)
gekauft. Er spricht darin von einer „neuen Pastoralkultur“.
Wahrscheinlich ist es das, was ich mit meinen beiden Auffassungen
meine.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier noch die neueste Info.  &lt;a class="reference external" href="https://www.christiantoday.com/article/catholic-civil-war-over-communion-for-the-divorced-escalates-as-pope-francis-is-attacked-by-5-bishops/122875.htm"&gt;Catholic civil war over Communion for
the divorced escalates as Pope Francis is attacked by 5 bishops&lt;/a&gt;.
Ja, dass der frische Wind nicht allen in den Kram passt, war
vorauszusehen.  Freilich kann ich die Sorge des Papstes
nachvollziehen: je mehr Menschen jetzt abspringen, desto schwieriger
wird die Zukunft der Kirche und die Arbeit seiner Nachfolger.
Insofern finde ich es richtig, dass er tüchtig schimpft mit denen, die
seine Autorität angreifen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das alles habe ich Ly gestern übrigens &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; erklärt.  Sie meinte
nämlich, dass ich lieber die Sonntagsruhe genießen solle statt über
solch spitzfindige Themen zu grübeln.  Das habe ich dann auch getan.
Zumindest bis zum Ende unseres Spaziergangs.  Danach setzte ich mich
an den Computer und schrieb mir das alles mal von der Seele.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier einige Fotos von unserem Spaziergang.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/04/dsc05795.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/02/04/dsc05795.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/04/thumbnails/dsc05795.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/02/04/dsc05795.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/04/dsc05799.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/02/04/dsc05799.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/04/thumbnails/dsc05799.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/02/04/dsc05799.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/04/dsc05804.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/02/04/dsc05804.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/04/thumbnails/dsc05804.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/02/04/dsc05804.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/04/dsc05806.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Panorama"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/04/thumbnails/dsc05806.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:30ex" title="Panorama"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/04/dsc05809.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/02/04/dsc05809.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/04/thumbnails/dsc05809.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/02/04/dsc05809.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/04/dsc05812.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2018/02/04/dsc05812.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2018/02/04/thumbnails/dsc05812.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2018/02/04/dsc05812.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0205.html</guid><pubDate>Mon, 05 Feb 2018 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Sonntag, 7. Januar 2018</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0107.html</link><description>&lt;section id="sonntag-7-januar-2018"&gt;
&lt;h1&gt;Sonntag, 7. Januar 2018&lt;a class="headerlink" href="#sonntag-7-januar-2018" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2018/0107.html</guid><pubDate>Sun, 07 Jan 2018 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Neujahrsfest im Dorf</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/1230.html</link><description>&lt;section id="neujahrsfest-im-dorf"&gt;
&lt;h1&gt;Neujahrsfest im Dorf&lt;a class="headerlink" href="#neujahrsfest-im-dorf" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 30. Dezember 2017.  Heute war das traditionelle Neujahrsfest
bei uns im Dorf. Wir hatten auch wieder Auftritt mit der
Volkstanzgruppe.&lt;/p&gt;
&lt;ol class="arabic simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;(Frauen) &lt;a class="reference external" href="https://youtu.be/cmR0iBbrtSI"&gt;Ilus valss&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;(Paare) &lt;a class="reference external" href="https://youtu.be/VBAU7oZXeTw"&gt;Valss&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;(Frauen) &lt;a class="reference external" href="https://youtu.be/0ahdnjJTiLg"&gt;Labajalg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;(Paare) &lt;a class="reference external" href="https://youtu.be/mrV1acoedEs"&gt;Memme taadi polka&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Unsere Auftritte waren lediglich ein kurzer Auftakt zum eigentlichen
Dest, das hauptsächlich ein Ball war, bei dem eine Zwei-Mann-Band
Tanzmusik spielt.  Die Besucher haben vorher ihre Plätze reserviert
und sind nach Absprache auf Tische verteilt.  Jeder Tisch bringt
Getränke und Essen selber mit.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/1230.html</guid><pubDate>Sat, 30 Dec 2017 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Samstag, 4. November 2017</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/1104.html</link><description>&lt;section id="samstag-4-november-2017"&gt;
&lt;h1&gt;Samstag, 4. November 2017&lt;a class="headerlink" href="#samstag-4-november-2017" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Ein Freund von mir, der anonym bleiben möchte, schrieb:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Na endlich ist es durch.  Diese Woche in Genf haben die Vereingten
Staaten die neue Resolution abgesegnet.  Die jahrzehnte alte
&lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Abortion_debate"&gt;Debatte um das Recht auf Abtreibung&lt;/a&gt; gelangt in eine
Endrunde.  Fötenfanatiker wie Austin Ruse schreien Zeter und
Mordio (&lt;a class="reference external" href="https://c-fam.org/friday_fax/un-human-rights-committee-formally-excludes-unborn-child-right-life/"&gt;*&lt;/a&gt;),
aber jetzt ist es von höchster Stelle abgesegnet: „ungeborene
Kinder“ sind keine Menschen. Wenn sie stören, darf man sie
abtreiben.  Die Staaten sollen dafür sorgen, dass das nicht nur
legal sondern auch effizient geschieht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Entscheidung hat wichtige Konsequenzen zum Beispiel für
wissenschaftliche Forschung. Bisher was es oft illegal oder wegen
unsinniger rechtlicher Hindernisse unrentabel, mit Föten zu
handeln.  Die Preise für Medikamente und Produkte der
Human-Enhancement-Technologie sinken. Neue Arbeitsplätze, neue
Möglichkeiten, und nicht nur bei den pro-Choicelern übrigens.
Auch die Gegner können ab sofort ein Label „pro life“ vermarkten,
das ähnlich wie „halal“ und „GMO free“ funktioniert.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/1104.html</guid><pubDate>Sat, 04 Nov 2017 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Schneemann im Herbst</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/1030.html</link><description>&lt;section id="schneemann-im-herbst"&gt;
&lt;h1&gt;Schneemann im Herbst&lt;a class="headerlink" href="#schneemann-im-herbst" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;am Donnerstag hatten wir hier bei uns den ersten Schnee.  Über Nacht
waren 6 cm gefallen.  Iiris sorgte sogleich dafür, dass Mari und ich
ihr beim Schneemannbauen halfen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/1026/20171026_120014.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2017/1026/20171026_120014.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/1026/thumbnails/20171026_120014.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2017/1026/20171026_120014.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Dabei war es noch keine Woche her, dass wir in einer Hauruck-Aktion
374 Kg Äpfel aus unserem Garten eingesammelt und zur &lt;a class="reference external" href="http://www.jaanihanso.ee/en/"&gt;Cidre-Fabrik
nach Kaelase&lt;/a&gt; gebracht hatten.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/1020/20171020_173315.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2017/1020/20171020_173315.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/1020/thumbnails/20171020_173315.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2017/1020/20171020_173315.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Mari hatte in diesen Herbstferien viel zu lesen über &lt;strong&gt;Terrorismus in
Nigeria&lt;/strong&gt;.  Ihre Schule in Tallinn nimmt seit Jahren an einem
internationalen Projekt &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Model_United_Nations"&gt;Model United Nations&lt;/a&gt; teil, bei dem
die Schüler einen UN-Delegierten spielen. Mari hat Nigeria bekommen.
Diese Woche muss sie den Standpunkt ihres Landes vertreten, wenn eine
Resolution im Kampf gegen Cyber-Terrorismus erarbeitet wird.
Sie –und ich mit ihr– wissen jetzt zum Beispiel, was ein &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Unkonventionelle_Spreng-_und_Brandvorrichtung"&gt;IED&lt;/a&gt;
ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch &lt;strong&gt;Gerd aus Eupen&lt;/strong&gt; setzt sich dem Thema Krieg und Gewalt
auseinander.  Er tut es auf unnachahmbare Weise in seinem neuesten
Videoclip „Klingon-Mach“. Er singt in &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Klingonische_Sprache"&gt;Klingonisch&lt;/a&gt; mit
Untertiteln in Deutsch oder Englisch.  Vorsicht, es bedarf einer
gewissen Form von geistiger Größe, um auf sein Niveau hinab zu
gelangen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=vqhqhRbPEPo"&gt;https://www.youtube.com/watch?v=vqhqhRbPEPo&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Gestern Abend bin ich mit Mari nach Tallinn gekommen, und heute Mittag
werde ich ins &lt;strong&gt;Flugzeug nach Brüssel&lt;/strong&gt; steigen und –wenn alles nach
Plan läuft– mit dem letzten Zug in Eupen ankommen.  Dankbar stelle
ich fest, dass &lt;em&gt;mein&lt;/em&gt; größtes Problem mit dem Terrorismus die Tatsache
ist, dass ich mein Taschenmesser nicht mit ins Flugzeug nehmen darf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine Schwester Anne ist am Samstag aus Bordeaux angereist.  Es sieht
so aus, als ob ich in den kommenden zwei Wochen viel Zeit mit meiner
Mutter und meinen Geschwistern verbringen werde.  Wir wollen meiner
Mutter bei ihrem &lt;strong&gt;Abschied vom Haus Favrunpark 13&lt;/strong&gt; helfen, in dem
sie knapp 50 Jahre ihres Lebens verbracht hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;a class="reference internal" href="../../freunde/index.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Rundbriefe an Freunde&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, Montag, 30. Oktober 2017)&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/1030.html</guid><pubDate>Mon, 30 Oct 2017 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Sonntag, 15. Oktober 2017</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/1015.html</link><description>&lt;section id="sonntag-15-oktober-2017"&gt;
&lt;h1&gt;Sonntag, 15. Oktober 2017&lt;a class="headerlink" href="#sonntag-15-oktober-2017" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hier in Estland, einem der fortschrittlichsten Länder der Welt was
Internetverbindungen und e-government betrifft, laufen seit längerem
heftige Diskussionen über die Frage, ob man nicht mal langsam erlauben
sollte, dass Homosexuelle als Paar zusammen wohnen dürfen.  Also im
sozialen Bereich ist Estland eher noch ein Entwicklungsland.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die lutherische Kirche ist scheinbar offiziell dagegen.  Jedenfalls
bekam Annika Laats (Pastorin von Risti) vor Kurzem sogleich Zigarren
von ihrem Chef Urmas Viilma (Erzbischof der EELK), nachdem sie in
einer Talkshow als Befürworterin aufgetreten war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einem Artikel der FAZ von 2010 wird schön erklärt, dass die
Diskussion unter Lutheranern auf Weltebene in der Tat noch lange nicht
beendet ist: &lt;a class="reference external" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/kirche-und-homosexualitaet-zerreissprobe-fuer-die-lutheraner-1636278.html"&gt;Zerreißprobe für die Lutheraner&lt;/a&gt;. Ich
finde es erstaunlich, dass die eher skandinavischen Esten in dieser
Frage so weit weg von den Schweden und Dänen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich daraufhin in der innerkirchlichen Zeitschrift „Eesti Kirik“
lese, wie Annikas Kollegen Kristjan Luhamets und Tauno Toompuu
aussagen, dass „ein Geistlicher im Amt den &lt;em&gt;Standpunkt der Bibel&lt;/em&gt;
verkünden müsse und nicht seine persönliche Meinung“, dann fallen mir
die Socken aus. Hätten sie „den Standpunkt seiner Kirche“ gesagt, dann
wäre alles okay.  So aber heißt das ja „Der Standpunkt der Bibel ist
eindeutig, und wir kennen ihn“.  Wenn Geistliche sich als Polizisten
Gottes sehen, dann mache ich mir Sorgen.&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;„Vaimulik peab oma ametis esitama piibli seisukohti, mitte isiklikke
arvamusi, ütlesid vaimulikud Kristjan Luhamets ja Tauno Toompuu
ERR-i uudisteportaali otsesaates.“ (&lt;a class="reference external" href="http://www.eestikirik.ee/suud-puhtaks-jatk-vaimulike-sonul-tuleb-neil-jagada-vaid-piibli-opetust/"&gt;eestikirik.ee 06.10.17&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="http://www.delfi.ee/news/paevauudised/eesti/suud-puhtaks-debatt-jatkub-mida-ikkagi-arvab-kristlus-homoseksuaalsusest?id=79747818"&gt;http://www.delfi.ee/news/paevauudised/eesti/suud-puhtaks-debatt-jatkub-mida-ikkagi-arvab-kristlus-homoseksuaalsusest?id=79747818&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="http://www.delfi.ee/news/paevauudised/eesti/eelk-i-liige-laatsi-ja-viilma-konflikist-hada-touseb-meie-organisatsioonis-siis-kui-eriarvamused-satuvad-suure-avalikkuse-ette?id=79738302"&gt;http://www.delfi.ee/news/paevauudised/eesti/eelk-i-liige-laatsi-ja-viilma-konflikist-hada-touseb-meie-organisatsioonis-siis-kui-eriarvamused-satuvad-suure-avalikkuse-ette?id=79738302&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/1015.html</guid><pubDate>Sun, 15 Oct 2017 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Streit unter Liebenden</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/1005.html</link><description>&lt;section id="streit-unter-liebenden"&gt;
&lt;h1&gt;Streit unter Liebenden&lt;a class="headerlink" href="#streit-unter-liebenden" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 5. Oktober 2017.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Marianne Stein schreibt im &lt;a class="reference external" href="https://ev-kirche-erkner.churchdesk.com/file/476634"&gt;Regionalen evangelischen Gemeindebrief 14&lt;/a&gt; gute
Denkanstöße über den rechten Umgang mit Streit unter Liebenden:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Preis der Nähe, der Preis der Liebe ist die gelegentliche
Kränkung.  Egal ob Familie, Partnerschaft oder eben Gemeinde.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, stammt von Gott&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;und jeder, der den Vater liebt, liebt auch den, der von ihm stammt.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Wir erkennen, dass wir die Kinder Gottes lieben,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;wenn wir Gott lieben und seine Gebote erfüllen.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Denn die Liebe zu Gott besteht darin, dass wir seine Gebote halten.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Seine Gebote sind nicht schwer.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;(1. Johannesbrief 5,1‐3)&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Manchmal geht es unter Christen zu wie in einer Familie.
Christen nennen sich Brüder und Schwestern, Kinder Gottes.
Und wo die Geschwister eng verbunden sind,
da können Verletzung, Streit und alle starken Gefühle ins Kraut schießen.
Aber meine Liebe zu Gott
und meine Liebe zu den Geschwistern im Glauben
lassen sich nicht auseinander dividieren!
Gottesliebe und Nächstenliebe gehören zusammen.&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Im Streit um den richtigen Glauben,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;den richtigen Gemeinde‐Kurs,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;aus lauter Liebe zu Gott&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;lieblos zu den Geschwistern zu sein,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;andere persönlich ablehnen,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;dauernd weggucken,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;nicht mehr grüßen,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;dazu sagt Johannes:&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Das geht nicht!&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Glaube und Liebe sind nicht zu trennen!&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Und nun? Heile, heile, Gänschen, alle vertragen sich mal schön?
So leicht geht es dann doch nicht.
Sie sollten es auch nicht für Liebe halten,
über jeden Ansatz von Auseinandersetzung
die süßliche Harmonie-Soße zu gießen und das,
was nicht ins Heile‐Welt‐Bild passen will,
unter den großen frommen Teppich zu kehren.
Nein, aber vielleicht so:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;In Liebe streiten.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Einander freundlich ansehen und grüßen,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;auch bei verhärteten Fronten.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Die Sprache wiederfinden.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Sich eine ganz unvermutete,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;überraschende,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;entwaffnende&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Liebes‐Offensive trauen.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Hilfe holen.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Nicht nur pflegen, was trennt,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;sondern erinnern, was verbindet.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht reicht es ja für heute,
wenn Sie sich darauf besinnen:
Unser himmlischer Vater hat uns
durch Jesus Christus
zu einer Geschwisterschar gemacht.
Das ist Lust und Freude,
aber auch Frust und Last.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Gott,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;danke für die Menschen, mit denen ich gemeinsam unterwegs sein kann!&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Du weißt um all das Gute, das ich mir nicht allein geben kann,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;wozu ich die anderen brauche.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Ich danke Dir für alle hilfreichen Anstöße,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;auch wenn sie manchmal stören, vielleicht sogar weh tun.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Ich danke Dir für die Möglichkeiten, die Du mir gegeben hast,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;um anderen Gutes zu tun auf ihrem Weg!&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;(Leicht überarbeiteter Auszug, wobei ich
ihr Bibelzitat durch die Formulierung der mir vertrauteren
Einheitsübersetzung genommen habe.)&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/1005.html</guid><pubDate>Thu, 05 Oct 2017 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Montag, 2. Oktober 2017</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/1002.html</link><description>&lt;section id="montag-2-oktober-2017"&gt;
&lt;h1&gt;Montag, 2. Oktober 2017&lt;a class="headerlink" href="#montag-2-oktober-2017" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mir gefällt Alain Veuves Aussage&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;„Wenn Sie als Unternehmer (…) nur auf Standardsoftware setzen,
bewegen Sie sich in bekannten Trampelpfaden. Denn
Standardsoftware, wie es der Name ja schon sagt, setzt auf
Standards und Best Practices.  (…) [Nicht] alle Prozesse müssen
komplett neu erfunden werden. Diese Basisprozesse können gut und
gerne mit Standardsoftware abgedeckt werden.  Die wirkliche
Innovation in Ihrem Geschäft bringen Sie aber mit neuen Konzepten
und für diese gibt es keine Standardsoftware – weil Innovation und
neue Konzepte eben nicht Standard sind.“&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;(Auszug aus &lt;a class="reference external" href="https://www.aoe.com/de/blog/digital-economy-ohne-eigene-entwicklungsabteilung-geht-es-nicht.html"&gt;Digital Economy: Ohne eigene Entwicklungsabteilung geht
es nicht&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/1002.html</guid><pubDate>Mon, 02 Oct 2017 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Das Schuljahr hat begonnen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/1001.html</link><description>&lt;section id="das-schuljahr-hat-begonnen"&gt;
&lt;h1&gt;Das Schuljahr hat begonnen&lt;a class="headerlink" href="#das-schuljahr-hat-begonnen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 1. Oktober 2017&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;diesen Rundbrief verdankt ihr Dagmar, die vor einigen Tagen fragte,
wie es uns geht.  Kurze Antwort: Danke, gut :-) Und übrigens habe ich
mal wieder eine Reise nach Eupen gebucht: vom Mo 30.10. bis Mo
13.11.2017 werde ich zwei Wochen lang Kunden besuchen und viel
arbeiten und viel bei meiner Mutter sein, die Anfang September wieder
ins Altenheim gezogen ist, wie es scheint diesmal definitiv.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine ausführliche Antwort auf die Frage, wie es uns geht, wird es wohl
frühestens geben, wenn ich mal pensioniert bin.  Aber hier jetzt ein
etwas längerer Einblick.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem September hat der Schulalltag wieder begonnen, für Iiris in
Vigala und für Mari in Tallinn.  Ly probiert neue &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Einlegen"&gt;Einlegemethoden&lt;/a&gt;, arbeitet an einem neuen
Kunstwerk aus Ton und an Plänen für die Hiis-Scheune. Ich arbeite wie
immer an Lino, zur Zeit hauptsächlich für ein Projekt, das bis Ende
September in einem Eupener Theapiezentrum benutzbar werden soll. Im
Garten fallen derweil die Äpfel von den Bäumen und ich werfe
gelegentlich die meisten davon auf den Kompost.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Maris Klasse hatte diese Woche ihre Austauschklasse aus Lorch zu
Gast. Mari hatte sich sehr gefreut auf auf Ines, deren Gast sie im
Frühling gewesen war und die nun bei ihr zu Gast war. Vorigen Montag
fuhr ich mit Mari und einer Klassenkameradin zum Flughafen, um deren
Gäste abzuholen. Mit zwei jungen Mädchen hin und mit vieren
zurück. Ich konnte nicht umhin, an das Lied &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=VyqSA-3qOuo"&gt;Hab mein‘ Wagen
vollgeladen&lt;/a&gt; zu
denken…&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als wir am Flughafen warteten, sah ich nach fast zwei Jahren erstmals
Maris Klassenlehrerin wieder. Ly und ich haben kaum Kontakt mit Maris
Lehrern.  Anfangs hatte ich deswegen ein schlechtes Gewissen, weil wir
hier im Dorf ja jeden einzelnen Lehrer persönlich kennen. Wie soll
Schule funktionieren, wenn die Eltern keinen Kontakt zu den Lehrern
haben? Dachte ich. Aber Ly beruhigte mich: das sei normal in den
großen Stadtschulen und überhaupt in diesem Alter. Offenbar hat sie
Recht. Im Vorfeld der Austauschwoche hatte die Klassenlehrerin
vorgeschlagen, an einem Abend auch die Eltern zu einem gemeinsamen
Essen einzuladen. Als sie dann in der Klasse fragte, wessen Eltern das
gut gefunden hätten, war unsere arme Mari die einzige, die die Hand
hob.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weil ich am Dienstag an einem Informationstag teilnahm, blieb ich noch
eine Nacht lang bei Mari und Ines in Tallinn. Danach überließ ich die
beiden bis Freitag der Obhut von Maarja und Sean. Maarja und Sean sind
ein frischvermähltes Ehepaar: eine Enkeltochter von Lys Stiefmutter,
die nach einem Jahr in Australien in ihre Heimat zurück gekommen ist,
inklusive Australier, und jetzt mit diesem nach einer passenden
Wohnung sucht. Als wir von Maarjas Rückkehr hörten, hatten wir unsere
Stadtwohnung sogleich als vorübergehende Immigrantenunterkunft
angeboten.  Das war nicht ganz selbstlos, denn für uns ist es
beruhigend zu wissen, dass Mari nicht alleine in der Wohnung ist. Wir
sparen also ein wenig Fahrtkosten, solange die beiden noch keine
Wohnung haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An besagtem Informationstag nahm ich wegen Lino teil. Dort saßen 5
Softwarehersteller und 150 Buchhalter in einem Raum, mit Vertretern
des Steueramts und der drei großen Banken Estlands, und sprachen über
Themen wie das Erfassen von Kassenzetteln als Einkaufsbelegen,
E-Invoicing, Zahlungsaufträge, Kontoauszüge bis hin zu
Software-Robotern als potentielle Lösung für Datentransfer zwischen
dem Buchhalter und seinen Kunden. Estland ist in diesen Bereichen den
anderen EU-Ländern um eine Generation voraus. Also ich habe mich nicht
gelangweilt. &lt;a class="reference external" href="https://www.erk.ee/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=291:veebipohiste-majandustarkvarade-infopaeeval-osales-pea-150-inimest&amp;amp;catid=11:uudised&amp;amp;lang=et&amp;amp;Itemid=374"&gt;Bericht des Veranstalters&lt;/a&gt;
(in Estnisch) und &lt;a class="reference external" href="https://photos.google.com/share/AF1QipPrMqZI673wBsewxDPeFMT9uFbi-4pEoZXw4_TmtgQ2BnVFbIFlZkdjg1S6Zzr38g?key=UHhHWmw5Y1lPbC0tMDRXazhpaTRFRWJEcHhSVi1B"&gt;Fotos&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute war dann auch die erste Sonntagsschulstunde hier in der
Gemeinde. Eine Zehnjährige (Jandra) kommt nicht mehr, eine Dreijährige
(Lenna) ist neu dabei, ansonsten wird es bei uns auch im anstehenden
Schuljahr recht familiär zugehen.  Die kleine Gruppe flackert seit
Jahren an der Überlebensgrenze, aber die Begeisterung der Kinder
ermutigt uns immer wieder weiter zu machen, und nach jeder
Gruppenstunde spüren uns, dass es sich gelohnt hat.  Auch heute war es
nicht anders. Wie schön, dass Mari und Ines mit dabei waren: die
beiden Jugendlichen machten die familiäre Zusammensetzung perfekt: von
3 bis 49 Jahren waren alle Altersgruppen recht gleichmäßig vertreten.
Einmal sagte ich seufzend zur Pastorin „Ach, wenn wir nicht so sicher
wüssten, dass wir das wollen, dann würden wir uns die Arbeit sparen.“
Damit meinte ich natürlich nicht die schönen Momente mit den Kinden,
sondern die traurige Tatsache, dass so viele Kinder es verpassen und
es so schwer ist, die Menschen in Vigala für Jesus zu begeistern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Grüße aus Vigala und Tallinn!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc mit Ly, Mari und Iiris&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/1001.html</guid><pubDate>Sun, 01 Oct 2017 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Mittwoch, 20. September 2017</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0920.html</link><description>&lt;section id="mittwoch-20-september-2017"&gt;
&lt;h1&gt;Mittwoch, 20. September 2017&lt;a class="headerlink" href="#mittwoch-20-september-2017" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Ich fand gut, was Papst Franziskus in seiner &lt;a class="reference external" href="https://w2.vatican.va/content/francesco/de/messages/communications/documents/papa-francesco_20170124_messaggio-comunicazioni-sociali.html"&gt;Botschaft
zum 51. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel&lt;/a&gt;
schon im Januar schrieb (und was ich aber erst jetzt am Mediensonntag
las). Meine zusammenfassende Kopie:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Nachrichten können gut oder schlecht sein, wahr oder falsch. Schon
unsere Vorväter sprachen vom menschlichen Geist als einer Mühle, die
vom Wasser bewegt niemals angehalten werden kann. Der Müller aber
hat die Möglichkeit zu entscheiden, ob Korn oder &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Taumel-Lolch"&gt;Taumel-Lolch&lt;/a&gt; gemahlen wird. Der
Geist des Menschen ist immer aktiv und kann nicht aufhören, das zu
„mahlen“, was er aufnimmt, aber es ist an uns zu entscheiden,
welches Material wir dazu liefern (vgl. &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Cassianus"&gt;Johannes Cassianus&lt;/a&gt;, Brief an Abt
Leontius).&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;In einem Kommunikationssystem, wo die Logik gilt, dass eine gute
Nachricht keinen Eindruck macht, und wo es leicht geschieht, dass
die Tragödie des Leides und das Geheimnis des Bösen in spektakulärer
Weise dargestellt werden, kann man versucht sein, das Gewissen zu
betäuben und in die Hoffnungslosigkeit abzugleiten.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Wir brauchen einem offenen und kreativen Kommunikationsstil, der
niemals bereit ist, dem Bösen eine Hauptrolle zuzugestehen, sondern
versucht, die möglichen Lösungen aufzuzeigen und so die Leser zu
einer konstruktiven und verantwortungsvollen Herangehensweise
anzuregen.  Wir brauchen Berichte, die von der Logik der „guten
Nachricht“ geprägt sind.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Das menschliche Leben ist nicht bloß eine unpersönliche Chronik von
Ereignissen, sondern jeder Erzähler entscheidet sich für einen
Deutungsschlüssel, mit dem er die wichtigsten Dinge auswählt und
sammelt. Die Wirklichkeit hat in sich selbst keinen eindeutigen
Sinngehalt. Alles hängt von dem Blick ab, mit dem sie eingefangen
wird, von der „Brille“, die wir wählen, um sie zu betrachten.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Für uns Christen kann die geeignete Brille nur die der guten
Nachricht sein, ausgehend von der Guten Nachricht schlechthin: dem
„Evangelium[s] von Jesus Christus, dem Sohn Gottes“ (Mk 1,1). Mit
diesen Worten beginnt der Evangelist Markus seinen Bericht: mit der
Verkündigung der „guten Nachricht“, bei der es um Jesus geht.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Diese gute Nachricht, die Jesus selber ist, ist nicht deswegen gut,
weil es in ihr kein Leiden gibt, sondern weil auch das Leiden in
einem weiteren Horizont erlebt wird: als wesentlicher Bestandteil
seiner Liebe zum Vater und zur Menschheit.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Wer sich glaubend vom Heiligen Geist leiten lässt, wird fähig, in
jedem Ereignis das auszumachen, was zwischen Gott und der Menschheit
geschieht, und erkennt, wie Er selbst auf dem dramatischen
Schauplatz dieser Welt die Handlung einer Heilsgeschichte schreibt.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0920.html</guid><pubDate>Wed, 20 Sep 2017 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Petition gegen Abtreibung</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0906.html</link><description>&lt;section id="petition-gegen-abtreibung"&gt;
&lt;h1&gt;Petition gegen Abtreibung&lt;a class="headerlink" href="#petition-gegen-abtreibung" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 6. September 2017.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ungeborene Kinder sind vollwertige Menschen und haben ein volles Recht
auf Leben.  Dieses Recht ist vorrangig vor dem Recht der Mutter,
Unannehmlichkeiten in ihrem Leben durch eine Abtreibung zu vermeiden.
Wenn Mord bedeutet, dass man einen Menschen tötet oder töten lässt,
weil er oder sie das eigene Leben stört, dann ist Abtreibung Mord.
Ich habe eine Petition gegen Abtreibung unterschrieben und lade auch
euch ein, darüber nachzudenken: &lt;a class="reference external" href="https://c-fam.org/right-life-international/"&gt;Petition on the right to life in
international law&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0906.html</guid><pubDate>Wed, 06 Sep 2017 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Freie Informatiklösungen in Ostbelgien</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0823.html</link><description>&lt;section id="freie-informatiklosungen-in-ostbelgien"&gt;
&lt;h1&gt;Freie Informatiklösungen in Ostbelgien&lt;a class="headerlink" href="#freie-informatiklosungen-in-ostbelgien" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 23. August 2017.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sorry falls ich lästig werde, aber in &lt;a class="reference internal" href="0818.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;meinem letzten Rundbrief&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; schrieb ich, dass ich „enttäuscht“ sei, und einige Freunde
fragten besorgt nach mehr Details.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich halte es für realistisch, eine VoG zu gründen, die im Bereich
Informationstechnologie &lt;strong&gt;besseren Kundendienst und nachhaltigere
Lösungen&lt;/strong&gt; anbietet als in Ostbelgien derzeit vorhanden sind, unter
ausschließlicher Verwendung von freier Software (also konkret Linux,
LibreOffice und Mozilla statt Windows und Office).  Eine VoG ist
konsequenter als eine PGmbH, weil sonst der erwartete Profit an eine
kleine Gruppe von Eigentümern ginge statt im Projekt zu bleiben, was
der Solidarität und Grundidee freier Software widerspräche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wohlgemerkt&lt;/strong&gt;, das hat nichts mit &lt;em&gt;Lino&lt;/em&gt; zu tun außer, dass Lino
ebenfalls freie Software ist und manche Benutzer indirekt davon
profitieren würden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das sind freilich &lt;strong&gt;tolle Ideen und Visionen&lt;/strong&gt;, aber ich bin kein
Geschäftsmann und habe auch nicht vor, einer zu werden. Es gibt viel
zu tun, und ich kann fast nichts davon selber machen, lediglich
wohlgemeinte Ratschläge aus der Ferne erteilen.  Deshalb suche ich
Leute in Ostbelgien, die mit mir an dieses Projekt glauben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vor allem braucht es&lt;/strong&gt; eine Person, die der Motor
bzw. Geschäftsführer/in wird.  Diese Person muss Erfahrung im Bereich
Firmenleitung haben und die Möglichkeiten und Prinzipien freier
Software verstehen. Es geht darum, eine Website und eine „Corporate
Identity“ zu entwerfen. Auch müssen Anfragen für EU-Fördergelder
geschrieben werden. Wenn es so weit ist, muss mindestens ein/e
kompetente/r Informatiker/in und ein/e Geschäftsführer/in (laufende
Verwaltung, Buchhaltung und Personalverwaltung der VoG) eingestellt
werden. Statt eines Informatikers kann auch mit bestehenden Firmen
gearbeitet werden, wofür allerdings juristisch korrekte Verträge
ausgehandelt werden müssten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin mir dessen bewusst, dass ich viel verlange vom Lieben
Gott. Aber falls ihr jemanden seht, der als Geschäftsführer/in in
Frage kommt, dann meldet euch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;NB: wie durch Zufall bekam ich kurz darauf eine Mail in meinen
Briefkasten, die mir mal wieder bestätigt, dass freie Software von der
EU her stark gefördert wird: &lt;a class="reference external" href="https://joinup.ec.europa.eu/community/srs/news/growing-groups-administrations-show-value-sharing-reuse"&gt;Growing groups of administrations show
value of sharing &amp;amp; reuse&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0823.html</guid><pubDate>Wed, 23 Aug 2017 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Wieder daheim</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0818.html</link><description>&lt;section id="wieder-daheim"&gt;
&lt;h1&gt;Wieder daheim&lt;a class="headerlink" href="#wieder-daheim" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 18. August 2017.  Gestern abend um 22.22 Uhr sind wir wieder
gut wieder daheim angekommen.  Jetzt regnet es leider, so dass ich den
Rasen nicht mähen kann und stattdessen Rundbrief schreiben muss. Es
war mal wieder eine Reise mit vollem Programm und voll bereichernder
Erlebnisse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine Mutter war inzwischen aus ihrem Kurzurlaub im Krankenhaus zurück
und konnte uns im „Hotel Mama“ wie eh und je willkommen heißen.  Wie
eh und je ist sie noch nicht wirklich in eine erlöste kontemplative
Lebensphase eingetreten, die ihr ein wertungsfreies Betrachten anderer
Lebensweisen ermöglichen würde. Ungeachtet dessen zeigte sich täglich
an allen Ecken und Kanten, wie sehr Ly und die Kinder sie lieben und
wie sehr sie uns liebt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was die Arbeit betrifft, hatte ich einige wichtige Treffen mit Kunden
und Partnern.  In unserer immer „liberaler“ werdenden Welt gerät
„freie“ Software paradoxerweise immer mehr an den Rand.  Zumindest
scheinbar, zumindest in Ostbelgien. Nur wenige Außenseiter sehen, dass
man auch ohne die etablierten proprietären Softwaremonopole
funktionieren kann. Da gibt es noch viel zu tun an
Öffentlichkeitsarbeit. Lino ist zum Glück ein kleiner
Hoffnungsschimmer, aber es wird immer deutlicher, dass ich alleine
machtlos bin und die richtigen Mitstreiter finden muss.  Das war mir
schon vor meiner Reise klar (siehe &lt;a class="reference internal" href="0805.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Lino braucht Menschen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;) und ich hatte
eigentlich gehofft, konkrete Bewerber zu treffen. Diesbezüglich bin
ich leider eher enttäuscht, aber zum Glück nicht entmutigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wieder mal haben wir erfreulich viele Freunde getroffen und viele
andere leider verpasst. Für nächstes Mal nehme ich mir vor, meine
Reisedaten zeitiger mitzuteilen. Insgesamt mache ich mir aber keine
Illusionen: unsere Besuche in Eupen werden wohl immer recht dynamisch
und teilweise unplanbar sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Wochenende in Taizé verlief besser als geplant und war eine
Wohltat für uns alle.  Wir fuhren mit Bruno Q. in dessen Auto, und es
tat mir gut, nach langer Zeit noch mal tiefgehendere Männergespräche
führen zu können. Die meisten Männer hier in Estland öffnen sich erst,
wenn sie zu viel getrunken haben.  Wir begegneten Bruder Richard, der
mein geistiger Begleiter war in jener fatalen Woche im August 1998,
als ich Ly zum ersten Mal sah. Und wir begegneten nach zehn Jahren
Judith und Werner, die wir bei unserem letzten Besuch im August 2007
kennengelernt hatten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich selbst war ja im Vorfeld sehr skeptisch gewesen, dass ein so
kurzer Besuch sinnvoll sein kann. Nach Taizeé sollte man eigentlich
für eine ganze Woche fahren. Wir haben das eigentlich nur gemacht,
weil Ly so beharrlich darauf drängte. Und weil ich so beharrlich
glaube, dass bei Meinungsverschiedenheiten der Andere seltener Unrecht
hat als man meint. Also dieser Besuch war eine Bestätigung meiner
Faustregel „Wenn deine Frau sich sicher ist, dann höre auf sie, denn
erstens hat sie dann womöglich Recht und zweitens wäre es sowieso mehr
Arbeit, sie umzustimmen, als nachzugeben.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Rückreise nach Estland hat ein bisschen länger gedauert als
geplant, weil in Riga die Bremsen unseres Autos quietschten. Das hat
das seit einigen Jahren schon mal öfter. Baujahr 2004 und 230.000 Km
gefahren. Das kommt, wenn die Bremsklötze auch bei losgelassener
Bremse noch gegen die Bremsscheibe drücken, und das scheint eine
Schwachstelle bei Opel Meriva zu sein. Ich hatte auch Öl dabei und ein
paar Tricks, mit denen ich die Symptome schon mehrmals lindern konnte,
aber diesmal hörte es nicht mehr auf und ich fuhr in einem
„autoserviss“ an. Der tätowierte Mechaniker (Jānis heißt er) fand die
Wurzel des Übels recht schnell, der Bremskolben war verklemmt und
wollte partout nicht mehr in seine normale Position zurück.  Jānis
hatte natürlich keinen linken hinteren Bremskolben eines Opel Meriva
auf Lager. Aber er fuhr mit unserem Kolben zu einem Freund, der das
Teil wieder funktionsfähig machte.  Wie die beiden das genau
hingekriegt haben, habe ich leider nicht verstanden, dazu reichten
Jānis‘ Englisch bzw. meine in Mechanik nicht. Und sowieso reichte uns
nach zwei Stunden Ungewissheit die frohe Nachricht, dass wir mal
wieder Glück im Unglück hatten und nicht in Riga zu übernachten
brauchten.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0806/dsc04007.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2017/0806/dsc04007.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0806/thumbnails/dsc04007.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2017/0806/dsc04007.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0806/dsc04025.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2017/0806/dsc04025.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0806/thumbnails/dsc04025.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2017/0806/dsc04025.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0807/dsc04054.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2017/0807/dsc04054.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0807/thumbnails/dsc04054.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2017/0807/dsc04054.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0807/dsc04086.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2017/0807/dsc04086.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0807/thumbnails/dsc04086.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2017/0807/dsc04086.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0807/dsc04095.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2017/0807/dsc04095.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0807/thumbnails/dsc04095.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2017/0807/dsc04095.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0807/dsc04097.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2017/0807/dsc04097.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0807/thumbnails/dsc04097.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2017/0807/dsc04097.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0807/dsc04123.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2017/0807/dsc04123.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0807/thumbnails/dsc04123.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2017/0807/dsc04123.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0809/dsc04143.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2017/0809/dsc04143.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0809/thumbnails/dsc04143.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2017/0809/dsc04143.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0811/dsc04157.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2017/0811/dsc04157.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0811/thumbnails/dsc04157.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2017/0811/dsc04157.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0811/dsc04202.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2017/0811/dsc04202.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0811/thumbnails/dsc04202.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2017/0811/dsc04202.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0817/dsc04245.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2017/0817/dsc04245.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0817/thumbnails/dsc04245.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2017/0817/dsc04245.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0817/dsc04254.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2017/0817/dsc04254.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0817/thumbnails/dsc04254.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2017/0817/dsc04254.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0818.html</guid><pubDate>Fri, 18 Aug 2017 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Lino braucht Menschen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0805.html</link><description>&lt;section id="lino-braucht-menschen"&gt;
&lt;h1&gt;Lino braucht Menschen&lt;a class="headerlink" href="#lino-braucht-menschen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 5. August 2017.  Gestern schrieb ich im &lt;a class="reference internal" href="../../freunde/20170804.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Rundbrief&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, dass ich Menschen suche, die „Freude am Arbeiten
mit Datenbanken haben, sich in Lino verlieben und als Experten andere
Menschen beraten möchten“.  Ich präzisiere das mal ein bisschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lino sucht natürlich weltweit jederzeit &lt;strong&gt;Programmierer&lt;/strong&gt;.  Also wenn
du jemanden kennst, der Erfahrung in der Programmiersprache Python hat
und eine Stelle mit flexibler Arbeitszeit sucht, dann zeig ihm oder
ihr die Seite &lt;a class="reference external" href="http://www.saffre-rumma.net/jobs/coredev/"&gt;Lino Core Developer&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber davon abgesehen braucht Lino inzwischen immer dringender
&lt;strong&gt;Verkäufer&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Berater&lt;/strong&gt;. Die meinte ich mit meinem Satz im
Rundbrief. Hier die Bedingungen dazu etwas ausführlicher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Freude am Arbeiten mit Datenbanken&lt;/strong&gt; ist wichtig, weil es das ist,
worum es bei Lino letzten Endes geht. Das Ziel einer
Datenbank-Anwendung ist, dass deren Benutzer ihr Wissen möglichst
effizient in die Datenbank hinein kriegen, und dass es von dort heraus
möglichst effizient wieder abrufbar ist. Wenn du überhaupt keine
Erfahrung in diesem Bereich hast, dann wirst du bei einer Lino-Demo
nur Bahnhof verstehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sich in Lino verlieben&lt;/strong&gt; ist ebenfalls wichtig, weil Lino kein
weltweit etabliertes Produkt ist. Man muss schon die innere Schönheit
und die Philosophie dahinter erkennen.  Um rauszufinden, ob du diese
Bedingung erfüllst, muss dir jemand Lino &lt;em&gt;einfach zeigen&lt;/em&gt;.  Du spürst
dann nach einer halben Stunde entweder „Wow, ein geniales Werkzeug!“
oder „Nee, das ist nichts für mich!“.  Vielleicht kennst du jemanden,
der Lino an der Arbeit benutzt und es dir zeigen darf.  Oder frage
mich, wie wir dir eine Lino-Demo arrangieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Andere Menschen zu beraten&lt;/strong&gt; wäre dann deine Aufgabe im
Lino-Projekt.  Hier gibt es zwei Bereiche, von denen wahrscheinlich
nur einer für dich zutrifft: &lt;em&gt;vor&lt;/em&gt; dem Verkauf und &lt;em&gt;nach&lt;/em&gt; dem
Verkauf. In beiden Bereichen brauchen wir Leute.&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Vor&lt;/em&gt; dem Verkauf :
&lt;a class="reference external" href="http://www.saffre-rumma.net/jobs/ma/"&gt;Marketing Assistent&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Nach&lt;/em&gt; dem Verkauf: entweder allgemein als
&lt;a class="reference external" href="http://www.saffre-rumma.net/jobs/analyst/"&gt;Application Analyst&lt;/a&gt;
oder (wenn du die Arbeit in einem ÖSHZ kennst und Französisch sprichst)
als &lt;a class="reference external" href="http://www.saffre-rumma.net/fr/jobs/consultant_welfare/"&gt;Berater(in) für Lino Welfare&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Wenn du &lt;strong&gt;nicht in Ostbelgien&lt;/strong&gt; wohnst und &lt;strong&gt;kein Französisch&lt;/strong&gt;
kannst, aber ansonsten die Bedingungen erfüllst, dann hast du zwar
weniger Chancen auf eine &lt;em&gt;schnelle&lt;/em&gt; Stelle, aber auch dann solltest du
dich mal bei mir melden.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0805.html</guid><pubDate>Sat, 05 Aug 2017 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Zehn Tage in Eupen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20170804.html</link><description>&lt;section id="zehn-tage-in-eupen"&gt;
&lt;h1&gt;Zehn Tage in Eupen&lt;a class="headerlink" href="#zehn-tage-in-eupen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;es wird nochmal höchste Zeit für einen Rundbrief, denn ich muss euch
ja vorwarnen: ab nächster Woche kann es passieren, dass die Eupener
unter euch einem von uns auf der Straße begegnen.
Vom 7. bis 17. August sind wir nochmal wieder in Belgien.  An dem
Wochenende (11. bis 13.) machen wir sogar noch einen Abstecher nach
Taizé.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Meine Mutter&lt;/strong&gt; hat heute Geburtstag, und den feiert sie im Eupener
Krankenhaus, wo sie ein paar Tage lang „ausspannen“ darf.  Immer
wieder stellt sie sich in den letzten Monaten die Frage, wie lange sie
es zu Hause noch alleine geregelt kriegt und ob sie nicht langsam ins
Altenheim muss. Und immer wieder lautet die Antwort dann „Ich schaff
das noch“.  Auch jetzt, nach einem kurzen Panikentschluss, bestätigen
ihr die Ärzte und Pfleger, dass sie bald wieder nach Hause darf.  Ich
kriege das alles nur aus der Ferne mit, wir beide sind dankbar, dass
sie mich fast täglich anrufen kann, mich mal kurz aus Arbeit und
Alltag reißt, um mir aus ihrem Leben zu erzählen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wieso habe ich schon so lange&lt;/strong&gt; keinen Rundbrief mehr geschrieben?
Ganz einfach weil ich älter werde;-) Genauer gesagt, weil mein Leben
zur Zeit größer und schöner ist, als ich mit dem Verstand überschauen
oder mit Worten beschreiben kann. Und was man nicht klar sieht,
darüber hat man weniger Lust zu reden. Wobei ich hinzufügen muss, dass
ich früher wahrscheinlich nicht klarer sah als heute, sondern dass ich
mir lediglich der Lückenhaftigkeit meiner Weltanschauung weniger
bewusst war…&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Kinder werden groß.&lt;/strong&gt; Das hört sich freilich belanglos an bei
einem, dessen Altersgenossen teilweise schon Großeltern sind.  Mari
ist jetzt 15 und Iiris 9.  Im Juli waren sie unabhängig voneinander
auf zwei christlichen Jugendlagern (ja ja, auch das gibt es in
Estland, mehr darüber in meinem Blogeintrag &lt;a class="reference internal" href="../blog/2017/0710.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Christliche Jugendlager in Estland&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;)
und durften erleben, dass wir nicht die einzige christliche Familie in
Estland sind.  Diese Woche sind sie beide auf einem Folklorelager, das
in der Schule von Vana-Vigala stattfindet.  &lt;strong&gt;Ly und ich&lt;/strong&gt; haben
sturmfreie Bude. Das nutzen wir allerdings nicht etwa aus, um zu zweit
etwas zu unternehmen, sondern nein, jeder geht ungestört seiner
Lieblingsbeschäftigung nach: Ly entwickelt zur Zeit eine neue
Stricktechnik, und ich entwickle weiter an meinem Lebenswerk Lino.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch &lt;strong&gt;Lino wird langsam groß&lt;/strong&gt;.  Ich darf jetzt stolz erwähnen, dass
ich das Ministerium der DG als zufriedenen Kunde habe und dass –nach
fast zehn Jahren Partnersuche– sich jetzt erstmals auch andere Firmen
und Organisationen für Lino als Werkzeug zu interessieren beginnen.
Seit Februar ernährt Lino jetzt eine zweite Familie, denn ich
beschäftige ganztags einen Programmierer in Tallinn. Tonis heißt der,
und ich bin sehr zufrieden mit ihm. Ich suche übrigens Menschen, die
Freude am Arbeiten mit Datenbanken haben, sich in Lino verlieben und
als Experten andere Menschen beraten möchten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber &lt;strong&gt;nicht nur Arbeit und Familie&lt;/strong&gt; machen mein Leben größer,
sondern auch die anderen Menschen. Wer will, darf Ly und mir beim
Volkstanz am &lt;a class="reference internal" href="../blog/2017/0624.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Johannitag&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; zuschauen.  Im Juni
hatten wir gleichzeitig &lt;a class="reference internal" href="../blog/2017/0619.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;vier Ostbelgier und drei Ostberliner&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; in Vigala zu Gast.  Kurz danach kamen die Horizonte
aus der Unterstadt für zehn Tage auf Lager nach Vana-Vigala (Bericht
bisher nur &lt;a class="reference external" href="http://vigalakant.org.ee/wp/?p=481"&gt;in estnisch&lt;/a&gt;).  Am
vergangenen Wochenende war ich Gastgeber für ein Dutzend Wikipedisten,
die in Vana-Vigala ihr Sommertreffen abhielten (auch hier der Bericht
nur &lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/Vikipeedia:Suvep%C3%A4evad_2017"&gt;in estnisch&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alles weitere muss jetzt wohl warten bis ich pensioniert bin und meine
Memoiren schreibe. Jetzt machen Ly und ich übrigens eine Pause bei
unseren kreativen Beschäftigungen, denn wir sind zur Geburtstagsfeier
meiner Lieblingsdirigentin Thea Paluoja (&lt;a class="reference internal" href="../tags/index.html#rello"&gt;&lt;span class="std std-ref"&gt;Rello&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;) nach Rapla
eingeladen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Herzliche Grüße aus Estland in alle Welt und insbesondere nach
Ostbelgien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vana-Vigala, am 4. August 2017.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20170804.html</guid><pubDate>Fri, 04 Aug 2017 18:12:00 +0300</pubDate></item><item><title>Danke, Microsoft!</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0804.html</link><description>&lt;section id="danke-microsoft"&gt;
&lt;h1&gt;Danke, Microsoft!&lt;a class="headerlink" href="#danke-microsoft" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 4. August 2017. Wenn ich ehrlich bin, muss ich erzählen, wie
Microsoft Windows mir heute geholfen hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gestern abend hatte das WLAN meines Notebooks plötzlich aufgehört zu
funktionieren.  Ich googelte herum, per Kabel mit dem Internet
verbunden, und fand &lt;a class="reference external" href="https://askubuntu.com/questions/119195/cannot-disable-airplane-mode"&gt;hier&lt;/a&gt;
eine Seite, wo jemand ein ähnliches Problem hatte:&lt;/p&gt;
&lt;div class="highlight-default notranslate"&gt;&lt;div class="highlight"&gt;&lt;pre&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;$ sudo rfkill list all
2: phy0: Wireless LAN
        Soft blocked: no
        Hard blocked: yes
3: dell-wifi: Wireless LAN
        Soft blocked: no
        Hard blocked: yes
4: dell-bluetooth: Bluetooth
        Soft blocked: no
        Hard blocked: yes
&lt;/pre&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Also per Hardware abgeschaltet.  Mit dem Unterschied, dass bei mir
auch ein &lt;strong class="command"&gt;rfkill unblock wifi&lt;/strong&gt; nichts brachte.  Aber ich habe
keinen solchen Knopf an meinem Notebook.  Also scheint die WLAN-Karte
kaputt gegangen zu sein.  Jedenfalls war ich mit meinem Latein am
Ende.  Nächster Schritt: einen Experten konsultieren. Zum Glück hatten
Ly und ich sowieso vor, heute nach Rapla zu fahren…&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;… aber dann kam mir die Idee, mal das Windows zu starten, das seit
dem Kauf des Notebooks vor gut zwei Jahren ungenutzt auf meiner
Festplatte rumlag.  Auch dort sagt der Browser „No Internet
connection“. Aber Windows bietet im Gegensatz zu Ubuntu gleich
dahinter einen „trouble shooting wizard“ an. Dessen erste Frage lautet
„Haben sie den WLAN-Knopf an der Vorderseite Ihres PCs eingeschaltet?“
Nun gut, wenn auch Windows meint, dass es so einen Knopf gibt, dann
suche ich mal was gründlicher danach.  An der Vorderseite nichts. An
der Unterseite…  nichts. Und hinten? Auch nichts. Aber an der
rechten Seite!  Jawohl, tatsächlich, auch mein Notebook hat so einen
Knopf. So ein kleiner Schieber. Und der hatte sich unbemerkt
verschoben. Problem gelöst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dabei steht es im ersten Satz der oben erwähnten ersten Seite
eigentlich klar: „gnome network manager indicates that wireless is
disabled by hardware switch while it is not“. Dieses „while it is not“
hatte ich nicht ernst genug genommen. Ich brauchte einen Assistenten,
um weiter zu kommen.  Das war eine jener Situationen, wie
Robert M. Pirsig sie beschreibt in seinem Buch „Zen und die Kunst ein
Motorrad zu warten“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Na da habe ich ja dank Microsoft einen Besuch beim Computerdoktor
gespart.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0804.html</guid><pubDate>Fri, 04 Aug 2017 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Die Rückkehr des Glaubens</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0728.html</link><description>&lt;section id="die-ruckkehr-des-glaubens"&gt;
&lt;h1&gt;Die Rückkehr des Glaubens&lt;a class="headerlink" href="#die-ruckkehr-des-glaubens" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 28. Juli 2017. In einem Artikel
&lt;a class="reference external" href="http://m.spiegel.de/spiegel/print/d-18124577.html"&gt;Die Rückkehr des Glaubens&lt;/a&gt; (Spiegel) von vor fast 17 Jahren fand ich mich wieder:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Kritiker des geistlichen Extremismus beklagen, dass sich die
gemäßigten Religionsvertreter nur ungern und halbherzig von ihren
militanten Glaubensgenossen distanzieren. Der Grund: Um keinen Preis
möchten die Gottesmänner ihre interne Zerstrittenheit öffentlich zur
Schau stellen.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wobei ich noch einen anderen (positiveren) Grund sehe, weshalb die
großen Kirchen so „diplomatisch“ mit Fanatismus umgehen: Fanatiker zu
verdammen ist langfristig auch keine Lösung.  Jesus sagt „Liebt eure
Feinde“.  Es ist unchristlich zu sagen „Du bist mir zu militant, mit
dir habe ich nichts zu tun“.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0728.html</guid><pubDate>Fri, 28 Jul 2017 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Was nun, Kirche?</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0725.html</link><description>&lt;section id="was-nun-kirche"&gt;
&lt;h1&gt;Was nun, Kirche?&lt;a class="headerlink" href="#was-nun-kirche" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dienstag, 25. Juli 2017.  Der evangelikale Theologe und Prediger
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Parzany"&gt;Ulrich Parzany&lt;/a&gt; ruft
in seinem soeben erschienenen Buch „&lt;a class="reference external" href="https://www.scm-haenssler.de/was-nun-kirche.html"&gt;Was nun, Kirche?&lt;/a&gt;“ zum Kampf
auf. Wenn ich Theologe oder geistiger Führer wäre, würde ich zum
Widerstand aufrufen.  Mein offener Brief an den Autor nach der
&lt;a class="reference external" href="https://www.scm-haenssler.de/media/import/mediafiles/PDF/395792000_Leseprobe.pdf"&gt;Leseprobe&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehr geehrter Ulrich Parzany,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;in vielen Glaubensfragen sind wir uns einig, aber in einigen Punkten
muss ich Ihnen vehement widersprechen.
Sie schreiben „In den gegenwärtigen Auseinandersetzungen halten wir
folgende Konkretion für nötig“, und dann geht es los! Ich zitiere und
kommentiere die Punkte, die ich für unannehmbar halte:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;„Wir bekennen uns zur göttlichen Inspiration der Heiligen Schrift,
ihrer völligen Zuverlässigkeit und höchsten Autorität in allen
Fragen des Glaubens und der Lebensführung (&lt;a class="reference external" href="http://www.ead.de/die-allianz/basis-des-glaubens.html"&gt;Glaubensbasis der
Evangelischen Allianz&lt;/a&gt;).“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Fast jede Schrift über Glaubensfragen ist göttlich inspiriert.
Andere Religionen haben ihre eigenen Heiligen Schriften. Die Bibel
ist nicht *völlig* zuverlässig, man kann sie falsch verstehen und
dann folglich falsche Ansichten daraus entwickeln. Deshalb brauchen
Christen eine Institution Kirche als Autorität in allen Fragen des
Glaubens und der Lebensführung.  Die *höchste* Autorität ist das
Gewissen jedes Einzelnen bei der Wahl seiner Kirche.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;„Wir stehen dafür ein, dass die rettende Botschaft von Jesus
Christus allen Menschen gilt, den Juden zuerst. (Römer 1,16).  Wir
widersprechen der falschen Lehre, es gäbe auch andere Wege zum
Heil.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ja, die Frohe Botschaft, die uns in der Bibel offenbart wird, ist
der einzige Weg zum Heil und deshalb ist es wichtig, sie allen
Menschen zu verkünden, aber sie ist nicht unbedingt an die Bibel
gebunden, sondern auch in anderen Religionen erfahrbar.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;„Wir widersprechen der falschen Lehre, gleichgeschlechtliche
Beziehungen entsprächen dem Willen Gottes und dürften von den
Kirchen gesegnet werden.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Diese Formulierung ist diskriminierend gegen Menschen mit
gestörter sexueller Identität oder Orientierung.  Jesus stellte sich
stets auf die Seite der Diskriminierten und notfalls gegen das
Establishment.  Als Christen glauben wir, dass Gott alle Menschen
segnet, die ihn und ihre Mitmenschen wie sich selbst lieben.  Auch
jene, bei denen die Sexualität anders läuft als sie sollte.  Die
Kirche hat nicht das Recht, Gottes Segen zu kontrollieren sondern
die Pflicht, jedem einzelnen bei seiner Suche nach Gott behilflich
zu sein.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Lieber Herr Parzany, Ihr Buch bringt die Gespaltenheit der Christen
zum Ausdruck.  Die Christenheit ist gespalten zwischen „evangelikalen“
Christen und „den anderen“.  Die anderen –zu denen ich gehöre– haben
noch nicht einmal einen richtigen Namen. Ich würde sie „rationale“
oder „vernünftige“ Christen nennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Herr Parzany, ich lade Sie ein, Vernunft anzunehmen. Wir vernünftigen
Christen sollten uns endlich klar distanzieren von gewissen
extremistischen antichristlichen Ideen, die die Frohe Botschaft
verfälschen und auf die gelehrte, intelligente und wohlmeinende
Christen wie Sie auch heute immer noch wieder reinfallen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sorry für meinen undiplomatischen und frechen Ton.  Bedenken Sie, dass
ich in Glaubensdingen nur ein Amateur bin und vieles vielleicht zu
einfach sehe. Kann sein, dass ich mich irre.  Falls Sie meine
Denkfehler erkennen, dann lese oder höre ich gerne Ihren Rat, wie ich
wieder auf den rechten Weg finde.  &lt;em&gt;En attendant&lt;/em&gt; bete ich wie folgt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lieber Gott, wir Menschen erklären dich mit vielen Theologien und
beten dich an auf viele Arten, aber du bist einzig und dein Wort gilt
für alle Völker und alle Zeiten. Du willst, dass wir dich in allen
Sprachen loben und deine Frohe Botschaft allen Menschen verkünden.
Wir beten für Herrn Parzany und mich: führe uns zu einem fruchtbaren
Dialog. Hilf dem Herrn Parzany, seine Denkfehler zu erkennen und gib
ihm den Mut zur Umkehr in diesen Glaubensfragen. Hilf mir, meine
Denkfehler zu erkennen und umzukehren falls ich Falsches verkünde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc Saffre, Vigala (Estland), im Juli 2017&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0725.html</guid><pubDate>Tue, 25 Jul 2017 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Montag, 24. Juli 2017</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0724.html</link><description>&lt;section id="montag-24-juli-2017"&gt;
&lt;h1&gt;Montag, 24. Juli 2017&lt;a class="headerlink" href="#montag-24-juli-2017" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Ich las gerade auf &lt;a class="reference external" href="https://de.zenit.org/articles/die-grenze-zwischen-gut-und-boese-verlaeuft-im-herzen-eines-jeden-menschen/"&gt;Zenit&lt;/a&gt;
die Zusammenfassung der Katechese des Papstes zum Evangelium von
gestern (&lt;a class="reference external" href="https://www.bibleserver.com/text/EU/Matth%C3%A4us13:24-30"&gt;Mt 13,24-43&lt;/a&gt; ). Finde
ich gut. Ich habe sie mir nochmal vereinfacht für mich notiert:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Das Gute und das Böse können nicht mit bestimmten Gebieten oder
Gruppen von Menschen identifiziert werden.  In unserer Welt sind
das Gute und das Böse so sehr miteinander verwoben, dass es
unmöglich ist, sie zu trennen und das Böse ganz auszureißen.  Es
gibt nicht „die Guten“ auf der einen Seite und „die Bösen“ auf der
anderen, sondern die Grenzlinie zwischen dem Guten und dem Bösen
verläuft im Herzen eines jeden Menschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb müssen wir lernen, so gut es geht zwischen dem Bösen und
dem Guten zu unterscheiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Immer und nur auf das Böse schauen, das außerhalb von uns liegt,
bedeutet, die Sünde nicht anerkennen zu wollen, die auch in uns ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Statt einer Kirche der „Reinen“, die vor der Zeit beurteilen will,
wer im Reich Gottes ist und wer nicht, bevorzuge ich eine Kirche,
die „Sauerteig im Teig“ ist und keine Angst hat, sich die Hände
schmutzig zu machen, indem sie die Kleider ihrer Kinder wäscht.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0724.html</guid><pubDate>Mon, 24 Jul 2017 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Nochmal über Jesus und Evangelikalismus</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0712.html</link><description>&lt;section id="nochmal-uber-jesus-und-evangelikalismus"&gt;
&lt;h1&gt;Nochmal über Jesus und Evangelikalismus&lt;a class="headerlink" href="#nochmal-uber-jesus-und-evangelikalismus" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 12. Juli 2017.  Heute stolperte ich in folgenden Text
hinein: &lt;a class="reference external" href="http://y-jesus.org/german/wwrj/3-ist-jesus-gott/"&gt;Ist Jesus Gott?&lt;/a&gt;.  Nach Lektüre
einiger Artikel auf dieser Webseite sehe ich ein: Peter De Rosas
Forderung, man solle Jesus als Mythos lehren, musste scheitern, weil
es ja doch genügend historische Belege dafür gibt, dass es ihn
wirklich gegeben hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am interessantesten für mich war folgender Abschnitt:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Ravi Zacharias, ein in einer Hindukultur aufgewachsener Christ, der
die Weltreligionen studierte, bemerkte einen fundamentalen Unterschied
zwischen Jesus Christus und den Begründern anderer Weltreligionen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Bei allen diesen Religionen bildet sich eine Lehre heraus, eine
Lebensweise. Sie wenden sich nicht an Zarathustra, sondern Sie hören
ihm zu. Buddha erlöst Sie nicht, sondern seine erhabenen Wahrheiten
vermitteln Ihnen Weisheit. Mohammed transformiert sie nicht, es ist
die Schönheit des Korans, die sich Ihnen aufdrängt. Im Gegensatz dazu
hat Jesus seine Botschaft nicht nur gelehrt oder dargelegt, sondern er
war eins mit seiner Botschaft.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Blick in die Evangelien unterstreicht die Wahrheit der
Einsichten, die Zacharias gewonnen hatte: Sehr oft war die
Botschaft Jesu nur: „Kommet zu mir“, oder „Folget mir“, oder „Hört
auf mich.“ Ebenso machte Jesus klar, dass seine erste Aufgabe war,
Sünden zu vergeben, etwas, das nur Gott vorbehalten war.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Also das Herausragende am Christentum gegenüber anderen Religionen
ist, dass sie an einer zentralen &lt;em&gt;Person&lt;/em&gt; hängt und nicht an einer
&lt;em&gt;Lehre&lt;/em&gt;. &lt;em&gt;Gottes Wort&lt;/em&gt; ist &lt;em&gt;Fleisch&lt;/em&gt; geworden und hat unter uns
&lt;em&gt;gelebt&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ravi_Zacharias"&gt;Ravi Zacharias&lt;/a&gt; ist übrigens
&lt;em&gt;evangelikal&lt;/em&gt;.  Die Wikipedia sagt über &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Evangelikalismus"&gt;Evangelikalismus&lt;/a&gt;: zunächst
„Evangelikale machen eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus zur
Grundlage ihres Christentums. In dem Rahmen sind persönliche
Willensentscheidungen für eine solche Beziehung wie auch individuelle
Erweckungs- und Bekehrungserlebnisse von Bedeutung.“  Wenn das so ist,
dann ist ja alles gut.  Aber die Wikipedia fügt hinzu: „Zentral ist
ebenso die Berufung auf die (&lt;em&gt;teilweise als irrtumsfrei angesehene&lt;/em&gt;)
Autorität der Bibel.“  Das, was da in Klammern steht, ist mein
einziges Problem mit dem Evangelikalismus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass damals übernatürliche Dinge tatsächlich geschehen sein sollen,
bloß weil sie in der Bibel als solche niedergeschrieben sind, sorry,
das ist und bleibt Humbug.  Wenn die &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wundersame_Brotvermehrung"&gt;wundersame Brotvermehrung&lt;/a&gt; nicht vor
2000 sondern vor 2 Jahren stattgefunden hätte, und wenn professionelle
und aufrichtige Journalistenteams dabei gewesen wären, dann gäbe es
darüber statt der drei Dutzend Sätze in drei Evangelien jetzt
seitenlange Artikel in der „Zeit“ oder im „National Geographic“, die
ohne irgendwelche übernatürlichen Erklärungen auskämen und letzten
Endes das Gleiche sagen würden wie die Bibel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich finde es eine unter Christen leider recht verbreitete Unsitte, die
Bibel als das „Wort Gottes“ zu bezeichnen. Die Bibel ist unsere
Heilige Schrift und die Grundlage unseres Glaubens, sie ist
Offenbarung Gottes in unsere sichtbare Welt, man benutzt sie, um mit
Gott in Verbindung zu treten, sie ist ein wunderbar reicher
Schatz… aber sie ist eben nicht „das Wort Gottes“! Das Wort Gottes
lässt sich nicht in Menschenworte fassen. Das Wort ist „Fleisch“
geworden, nicht „Buch“! Ich finde deshalb, man sollte vorsichtig mit
dieser Formulierung sein.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0712.html</guid><pubDate>Wed, 12 Jul 2017 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Christliche Jugendlager in Estland</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0710.html</link><description>&lt;section id="christliche-jugendlager-in-estland"&gt;
&lt;h1&gt;Christliche Jugendlager in Estland&lt;a class="headerlink" href="#christliche-jugendlager-in-estland" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Montag, 10. Juli 2017.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich war vorige Woche fünf Tage lang mit Iiris auf einem
„Bibelleselager“ mit 60 Kindern (7-11 Jahre) und ca. 20 Leitern (16-30
Jahre).  Für Iiris war es ein zutiefst wohltuendes Erlebnis, dass wir
nicht die einzige christliche Familie in Estland sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Lager war von der &lt;a class="reference external" href="http://su-international.org/su-around-the-world/europe-region/scripture-union-estonia/"&gt;Scripture Union Estonia&lt;/a&gt;
organisiert und die Helfer hauptsächlich Baptisten und Freikirchler.
Aber sie gaben sich Mühe, nicht allzu extremistisch zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Morgens und abends war Gebet mit einer bei Baptisten obligatorischen
Lobgesang-Band und fetzigen Liedern. Bei den Liedtexten musste ich
freilich immer wieder schlucken. „Dein Leben gabst du hin, um mich zu
retten“ oder „Dein Blut, das du vergossen hast, macht mich frei“.  Oh
Gott, das war natürlich für meinen Geschmack alles recht militant und
zu paulinisch. Ich verstehe nicht, was solche Botschaften bezwecken
sollen. Wenn ich Google frage, finde ich höchst skurrile geistige
Konstrukte wie z.B. &lt;a class="reference external" href="https://www.gotquestions.org/why-Jesus-die.html"&gt;diese Seite in Englisch&lt;/a&gt;. Aber ich denke
mir, damit müssen wir leben. Weil die Frohe Botschaft größer als
Menschenverstand ist, hat jede Konfession ihre Eigenheiten, die für
Gäste seltsam erscheinen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Lager war sehr gut organisiert. Es gab gleich zwei Koordinatoren.
Sieben Bibelgruppen mit jeweils zwei Leitern. Das Ganze wurde geistig
zusammengehalten von Mari Vahermägi, die bei der Estnischen
Bibelgesellschaft arbeitet und eine gute Predigerin ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Mari nahm übrigens zeitgleich (ohne mich) an einem anderen
christlichen Lager für Jugendliche ab 15 Jahren teil, das ebenfalls
für alle Christen war, aber hauptsächlich von der lutherischen Kirche
organisiert. Auch sie hat dort die gleiche Erfahrung gemacht wie Iiris
auf dem Kinderlager. Ich bin froh, dass uns das dieses Jahr für beide
Kinder gelungen ist.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0710.html</guid><pubDate>Mon, 10 Jul 2017 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Der Reporterpastor von Bütgenbach</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0709.html</link><description>&lt;section id="der-reporterpastor-von-butgenbach"&gt;
&lt;h1&gt;Der Reporterpastor von Bütgenbach&lt;a class="headerlink" href="#der-reporterpastor-von-butgenbach" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 9. Juli 2017
Ich finde es immer wieder einfach umwerfend, mit welcher Begeisterung
und Produktivität Lothar Klinges, der Pastor des Pfarrverbands
Bütgenbach, über das Leben seiner Kirche berichtet.  Zwei Kostproben:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="http://www.buetgenbach.eu/artikel/2017/07/3986.php"&gt;Unser wöchentlicher Pfarr-Newsletter&lt;/a&gt; – Bereits
zum 872. Mal erscheint unser Newsletter&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="http://www.buetgenbach.eu/artikel/2017/06/12-karmelfest.php"&gt;67. Karmelfest im Zeichen des Lutherjahres 2017&lt;/a&gt; –
Als Katholiken reformatorisch leben und handeln&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Und er schreibt nicht nur, sondern ist überall dabei und fotografiert
auch: &lt;a class="reference external" href="https://www.flickr.com/photos/lotharklinges/collections/72157683274860711/"&gt;1.500 Fotos von den Lagern der KLJ Bütgenbach, Elsenborn und
Weywertz&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0709.html</guid><pubDate>Sun, 09 Jul 2017 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Johannitag</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0624.html</link><description>&lt;section id="johannitag"&gt;
&lt;h1&gt;Johannitag&lt;a class="headerlink" href="#johannitag" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 24. Juni 2017.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute feiert die Kirche die Geburt Johannes des Täufers. In Estland
heißt das Jaanipäev und ist hier wahrscheinlich der höchste Feiertag
überhaupt. Hat hier allerdings momentan außer des Namens nicht viel
mit christlichem Glauben zu tun, sondern wird wegen seiner
astrologischen Bedeutung als Sommersonnenwende gefeiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier könnt ihr sehen, wie wir mit der Volkstanzgruppe beim Feiern
mithelfen:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://youtu.be/r3gKj1O5-Cc"&gt;https://youtu.be/r3gKj1O5-Cc&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://youtu.be/pfZYh_v6i6E"&gt;https://youtu.be/pfZYh_v6i6E&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://youtu.be/Kr8Ul-p8mH4"&gt;https://youtu.be/Kr8Ul-p8mH4&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://youtu.be/8YbkJJE7Ajs"&gt;https://youtu.be/8YbkJJE7Ajs&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://youtu.be/-BXu9--Cdk8"&gt;https://youtu.be/-BXu9–Cdk8&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0624.html</guid><pubDate>Sat, 24 Jun 2017 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Drei Erkneraner zu Besuch in Vigala</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0619.html</link><description>&lt;section id="drei-erkneraner-zu-besuch-in-vigala"&gt;
&lt;h1&gt;Drei Erkneraner zu Besuch in Vigala&lt;a class="headerlink" href="#drei-erkneraner-zu-besuch-in-vigala" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Montag, 19. Juni 2017. Und schon ist er wieder vorbei, der diesjährige
Besuch aus Erkner in Vigala.  Monatelang schaut man darauf als
zukünftiges Ereignis, jahrelang werden viele von uns es als
vergangenes Ereignis in Erinnerung haben, aber das eigentliche
Erlebnis dauert nur ein paar Tage und ist so schnell vorbei!  Während
Thomas, Veronika und Anke wieder unterwegs nach Hause sind und bevor
ich mich wieder in den Alltag stürze, versuche ich einen Rückblick.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was für ein gelungenes Wochenende! Es sind viele wichtige und gute
Dinge passiert.  Am &lt;strong&gt;Freitagabend&lt;/strong&gt; kamen die Gäste an. Nach einem
kurzen Zusammensein bei Aili fuhr Thomas zu Heino, während die Frauen
noch mit Aili und mir durch den historischen Park von Vana-Vigala
spazierten bis zum Opferstein des Vigala Sass und über den
Familienfriedhof der von Üexkülls.  Am &lt;strong&gt;Samstag&lt;/strong&gt; sind wir zum
&lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/Vana-Vigala_ohvrihiis"&gt;Opferhiis von Vana-Vigala&lt;/a&gt; gepilgert,
haben die Buchweizen-Verarbeitungsanlage des Biohofs &lt;a class="reference external" href="http://www.torvaaugumahetalu.eu/index.php/et/"&gt;Tõrvaaugu talu&lt;/a&gt; besichtigt, das
&lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/Velise_Sillaotsa_Talumuuseum"&gt;Bauermuseum Sillaotsa&lt;/a&gt; in
Velise besucht und am &lt;a class="reference external" href="http://muusikafestival.suure-jaani.ee/ajakava/"&gt;geistlichen Sängerfest in Suure-Jaani&lt;/a&gt; teilgenommen.  Am
&lt;strong&gt;Sonntag&lt;/strong&gt; war Gottesdienst in der &lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/Vigala_kirik"&gt;Marienkirche&lt;/a&gt;, Begegnung im
Gemeindehaus, Besichtigung des &lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/T%C3%B5numaa_raba"&gt;Torfabbaus im Tõnumaa-Moor&lt;/a&gt; und zuletzt ein
Drei-Völker-Grillabend auf dem &lt;a class="reference external" href="http://www.uuskaubi.ee/"&gt;Kräuterhof&lt;/a&gt;. Am Montagmorgen sangen Aili und ich den
Reisenden zum Abschied den Aaronitischen Segen, bevor sie gegen Riga
losfuhren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Solche Besuche in der Partnergemeinde sind vollwertiger &lt;strong&gt;Tourismus&lt;/strong&gt;,
weil man fremde Länder sieht, und sie sind vollwertiger &lt;strong&gt;Urlaub&lt;/strong&gt;,
weil die Beteiligten Abwechslung und Erholung vom Alltag erfahren.
Aber sie sind eine &lt;em&gt;besondere Art&lt;/em&gt; von Tourismus, weil das Reiseziel
nicht irgendwelche Sehensürdigkeiten sind, sondern die Menschen, die
dahinter stehen.  Und eine &lt;em&gt;besondere Art&lt;/em&gt; von Urlaub, weil das
beabsichtigte Erlebnis nicht irgendwelche Attraktionen sind, sondern
zwischenmenschliche Begegnungen.  So kommt es, dass weder Anke noch
Veronika je in Tallinn gewesen sind, was ja für deutsche Touristen in
Estland eher ungewöhnlich sein dürfte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Besuch des &lt;strong&gt;Opferhiis&lt;/strong&gt; war ein theologisch freches
Unternehmen, das ich mir als Pastor vielleicht nicht zutrauen würde,
weil ich um Zigarren meines Arbeitgebers fürchten müsste.  Deshalb
hatte ich Kristiina vorsichtshalber weder um ihre Meinung noch um
Teilnahme gebeten.  Der Besuch begann in Ailis Wohnzimmer mit einem
kurzen Vortrag über neuheidnische und nationalistische Bewegungen in
Estland und meine Hoffnung der Versöhnung von Kirche und Volksglauben.
Ich las das Gespräch am Jakobsbrunnen vor (&lt;a class="reference external" href="https://www.bibleserver.com/text/EU/Johannes4"&gt;Jh 4,1-14&lt;/a&gt;).  Veronika
berichtete von einem Haus in Rudersdorf, wo eine Herberge für Pilgerer
auf dem Jakobsweg entstehen könnte.  Ich sprach erstmals meine Idee
aus, dass auf den Infotafeln zum Hiis (falls sie dann kommen) auch ein
„Gebet am Hiis“ als christliche Botschaft stehen könnte, das die
Fehler der Kirche in der Vergangenheit nicht unerwähnt ließe.  Und wir
alle haben dann unser Opferbändchen an der alten Eiche angebracht und
somit symbolisch einen Schritt der Versöhnung seitens der Kirche
getan.  Krista (von der Folkloregruppe) hatte übrigens am Abend zuvor
den gesamten Spazierweg um den Hiis herum gemäht, weil ich ihr gesagt
hatte, dass ich am Samstagmorgen dort hingehen würde. Das sehe ich als
einen Schritt der Versöhnung seitens der Volksbewegung.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0617/dsc02715.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2017/0617/dsc02715.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0617/thumbnails/dsc02715.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2017/0617/dsc02715.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0617/dsc02719.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2017/0617/dsc02719.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0617/thumbnails/dsc02719.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2017/0617/dsc02719.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Das große Event dieses Wochenendes war das geistliche &lt;strong&gt;Sängerfest&lt;/strong&gt;
in Suure-Jaani. Wir ḱamen pünktlich, um gemeinsam mit Persönlichkeiten
wie &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Urmas_Viilma"&gt;Urmas Viilma&lt;/a&gt;
(Erzbischof der EELK), &lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/Arne_Hiob"&gt;Arne Hiob&lt;/a&gt; (Johannesgemeinde
Tallinn), &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Andres_Uibo"&gt;Andres Uibo&lt;/a&gt;
(aus Vigala stammender Organist und Komponist) oder &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Eichhorn_(Diplomat)"&gt;Christoph
Eichhorn&lt;/a&gt;
(deutscher Botschafter der Bundesrepublik Deutschland) ein weiteres
Apfelbäumchen zu pflanzen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0617/dsc02740.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2017/0617/dsc02740.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0617/thumbnails/dsc02740.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2017/0617/dsc02740.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0617/dsc02729.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2017/0617/dsc02729.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0617/thumbnails/dsc02729.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2017/0617/dsc02729.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Danach horchten wir ergeben der Bach-Kantate „Ein feste Burg ist unser
Gott“ (BWV 80), beeindruckend aufgeführt durch den Kammerchor
&lt;em&gt;Collegium Musicale&lt;/em&gt; und das Kammerorchester &lt;em&gt;Concerto BachFest&lt;/em&gt; aus
Tallinn. Anke und Veronika haben Teile daraus in Erkner mitgesungen.
Anke ging später zu einigen der Aufführenden und sagte (mit meiner
Hilfe als Übersetzer) ein spontan herzliches Dankeschön für diese
schöne Musik. Danach hatten die Gäste aus Erkner die Ehre, zusammen
mit den 1200 Sängern und Sängerinnen im feierlichen Umzug zur
Sängerbühne zu gehen. Nach den feierlichen Reden (die ich leider nicht
simultan übersetzt bekam) und dem überwältigenden Auftritt des
Gesamtchors waren wir uns einig, dass dies als bleibende Erinnerung
ausreicht. Wir ersparten uns die Strapaze eines Konzerts aus drei
Stunden geistlicher Chormusik in estnischer Sprache und beschlossen
unsere Tour nach Suure-Jaani mit einem kühlen Saku vom Fass bei Artur
in der ehemaligen Wassermühle. Das entsprach nicht ganz der Etikette,
laut der wir eigentlich mindestens bis zum Auftritt der Frauenchöre
hätten ausharren müssen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0617/dsc02736.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2017/0617/dsc02736.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0617/thumbnails/dsc02736.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2017/0617/dsc02736.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Im &lt;strong&gt;Gottesdienst am Sonntag&lt;/strong&gt; bedauerte ich, dass ich mal wieder
nicht zur Simultanübersetzung fähig bin. Fürs nächste Mal hoffe ich,
dass ich wenigstens die Bibeltexte und Lieder im Vorfeld ausdrucke.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0618/dsc02745.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2017/0618/dsc02745.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0618/thumbnails/dsc02745.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2017/0618/dsc02745.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Beim Mittagessen im Gemeindehaus waren wir anfangs etwas erschrocken
und enttäuscht, dass nur so wenige Beiratsmitglieder da waren. Es ist
wirklich eine Herausforderung, den Menschen klar zu machen, wie
wichtig und fruchtbringend der Austausch über Volks- und Sprachgrenzen
hinaus ist.  Als Trost wurde die Begegnung für alle Anwesenden dann
umso schöner, denn Thomas fand den richtigen Moment zum Start einer
Vorstellungsrunde, bei der sogar einige Mitglieder des harten Kerns
sich untereinander besser kennengelernt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Besichtigung des &lt;strong&gt;Torfabbaus&lt;/strong&gt; am Sonntag war für mich eine
bereichernde Erfahrung, die man außerhalb Estlands wohl nur noch
selten antreffen wird.  Während in Deutschland und Belgien die
ablehende Haltung der Naturschützer den Tenor hat, gibt es in Estland
so viele Sumpfgebiete, dass es (fast) allen Leuten richtig erscheint,
wenn die Regierung einen Teil davon zur kommerziellen Ausbeutung frei
gibt.  Torfabbaumeister Heino brachte sehr gut den menschlichen Aspekt
rüber: hier ist ein Team von 16 Personen, die sich mit Leib und Seele
einsetzen, um die Schätze der Natur für andere nutzbar zu machen ohne
die Natur selber allzu sehr zu schädigen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0618/dsc02748.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2017/0618/dsc02748.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0618/thumbnails/dsc02748.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2017/0618/dsc02748.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0618/dsc02749.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2017/0618/dsc02749.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0618/thumbnails/dsc02749.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2017/0618/dsc02749.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0618/dsc02750.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2017/0618/dsc02750.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/0618/thumbnails/dsc02750.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2017/0618/dsc02750.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Ob Torfabbau insgesamt richtig ist, will ich hier gar nicht persönlich
entscheiden. Mir kommt die Sache trotz allem weiterhin so vor wie ein
Kind, das beim Spielen ein Goldstück findet und sich dann freut, weil
ein fremder Onkel ihm dafür eine Tafel Schokolade gibt…  Ich sähe
gern klarere Antworten auf die Fragen &lt;em&gt;Wer profitiert davon?&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Wer
zahlt welchen Preis?&lt;/em&gt;.  Auf einem Stück Hochmoor neben dem Abbau sahen
wir üppige Bestände des wilden Rosmarins (&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sumpfporst"&gt;Sumpfporst&lt;/a&gt;), der anderswo so gut
wie ausgestorben ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Idee zu einem &lt;strong&gt;Dreivölker-Grillabend&lt;/strong&gt; entstand, weil an diesem
Wochende neben den Erkneranern auch zufällig zwei meiner alten
Klassenkameraden und Freunde aus Ostbelgien mit ihren Frauen in
Estland waren. Die hatten sich schon zur Besichtigung des Torfabbaus
zu uns gesellt und blieben anschließend mit zum Grillabend. Hier kamen
nicht nur drei Nationalitäten und zwei Muttersprachen zusammen,
sondern auch „Folkloreleute“ mit „Kirchenleuten“.  Ich würde das als
eine (lokale) Sensation bezeichnen. Der gemütlich-familiäre Rahmen des
Kräuterhofs lud zu lockerem Austausch ein, mehrere neue Freundschaften
entstanden, und beim Tanz gaben sich alle die Hand.  Günter lobte das
Instrumentalensemble („Hey, die haben ihre Instrumente ja gut
gestimmt! So ein Kontrabass ist natürlich Gold wert.“ und erklärte den
Esten und Erkneranern, was eine Büttenrede ist und dass nächsten
Sonntag die heilige Messe von Heppenbach nicht in der Kirche sondern
im Bierzelt stattfindet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Danke&lt;/strong&gt; an Aili und Heino für Unterkunft der Gäste,
an Ly für ihre Hilfe bei der Planung, an Krista fürs Mähen,
an Juta, Lilian, Ly, Sirje, Ants und Heigi für Trank und Speise,
an die Kiitsharakad für Musik und Tanz,
an die Gäste aus Erkner und Ostbelgien füs Kommen und Mitmachen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Artikel ist auch auf der Webseite unserer Partnergemeinde zu
lesen: &lt;a class="reference external" href="https://ev-kirche-erkner.churchdesk.com/blog/23214"&gt;https://ev-kirche-erkner.churchdesk.com/blog/23214&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0619.html</guid><pubDate>Mon, 19 Jun 2017 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Kusta Rumma (12.03.1942 – 08.04.2017)</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0416.html</link><description>&lt;section id="kusta-rumma-12-03-1942-08-04-2017"&gt;
&lt;h1&gt;Kusta Rumma (12.03.1942 – 08.04.2017)&lt;a class="headerlink" href="#kusta-rumma-12-03-1942-08-04-2017" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;wir wünschen euch ein frohes Osterfest und ein täglich neu bestätigtes
Vertrauen in Gottes Segen für euer Leben!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für uns hier läuft Ostern dieses Jahr in einer besonderen Stimmung ab,
denn gestern haben wir Lys Vater begraben.  Er war von uns allen
geliebt, unseren Kindern ein fürsorglicher Großvater und mir ein
bewunderter Schwiegervater.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/04/15/dsc01348.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2017/04/15/dsc01348.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/04/15/thumbnails/dsc01348.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2017/04/15/dsc01348.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/04/15/dsc01373.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2017/04/15/dsc01373.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/04/15/thumbnails/dsc01373.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2017/04/15/dsc01373.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Seit &lt;strong&gt;Juni 2014&lt;/strong&gt; war ja wie berichtet sein und unser Leben stark
verändert, nachdem er einen Hirnschlag erlitten hatte, von dem er sich
nie wieder ganz erholen sollte. Diese letzten zweieinhalb Jahre seines
Lebens waren schwer, aber auch schön. Körperlich war er noch in
relativ guter Verfassung, aber gesprochen hat er nicht mehr und lebte
auch geistig eher in seiner eigenen Welt. Dennoch war es angenehm, ihn
besuchen zu gehen, weil er stets guter Laune war.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/24/img_7760.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/24/img_7760.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/24/thumbnails/img_7760.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/24/img_7760.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/15/dsc04536.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/15/dsc04536.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/15/thumbnails/dsc04536.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/15/dsc04536.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8241.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8241.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8241.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8241.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8278.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8278.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8278.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8278.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Zum Glück war seine Frau &lt;strong&gt;Asta&lt;/strong&gt; da, die sich liebevoll um ihn
kümmerte und auch sein gesetzlicher Vormund war.  Die beiden hatten
erst im September 2012 geheiratet, also nur knapp zwei Jahre in
gemeinsamer Gesundheit genießen können. Vor der Hochzeit mit Asta war
Kusta sechs Jahre lang Witwer gewesen, nachdem sein erste Frau
&lt;strong&gt;Anne&lt;/strong&gt; (Lys und Indreks Mutter) schon mit 63 Jahren im Juni 2006
gestorben war.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2005/20051213/2005_12_13-20_58_45.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2005/20051213/2005_12_13-20_58_45.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2005/20051213/thumbnails/2005_12_13-20_58_45.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2005/20051213/2005_12_13-20_58_45.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Im Dezember erlitt er offenbar einen weiteren Hirnschlag, und seitdem
ging sein Leben spürbar auf das Ende zu. Er wäre eigentlich schon weg
gewesen, wenn die Ärzte nicht kompetent ihre Pflicht getan und ihn
davon abgehalten hätten. Auch er war sich der Situation bewusst und
fürchtete sich nicht. Und am vorigen Samstag, dem 8. April hat er es
dann geschafft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ich von ihm erzählen möchte?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Na zum Beispiel würden wir ohne ihn gar nicht in Vigala wohnen. Die
Renovierung unseres Hauses hätte ich uns ohne seine Hilfe niemals
zugetraut. Er hat mindestens fünf Jahre lang um technische Planung und
Bauaufsicht gekümmert, während Ly und ich eher Kunde, Assisten und
Geldgeber waren.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2005/200507b/2005_07_16-15_06_47.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2005/200507b/2005_07_16-15_06_47.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2005/200507b/thumbnails/2005_07_16-15_06_47.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2005/200507b/2005_07_16-15_06_47.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2005/200507b/2005_07_16-15_21_57.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2005/200507b/2005_07_16-15_21_57.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2005/200507b/thumbnails/2005_07_16-15_21_57.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2005/200507b/2005_07_16-15_21_57.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2005/200507b/2005_07_15-13_16_20.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2005/200507b/2005_07_15-13_16_20.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2005/200507b/thumbnails/2005_07_15-13_16_20.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2005/200507b/2005_07_15-13_16_20.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2006/20060831_vigala/2006_08_27-08_56_51.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2006/20060831_vigala/2006_08_27-08_56_51.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2006/20060831_vigala/thumbnails/2006_08_27-08_56_51.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2006/20060831_vigala/2006_08_27-08_56_51.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2006/20060626_vigala/2006_06_02-15_02_50.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2006/20060626_vigala/2006_06_02-15_02_50.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2006/20060626_vigala/thumbnails/2006_06_02-15_02_50.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2006/20060626_vigala/2006_06_02-15_02_50.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Aber nicht nur bei der Renovierung war er wichtig. Zum Beispiel war er
Gründer und jahrelang offizieller Geschäftsführer der Rumma &amp;amp; Ko OÜ,
meines Arbeitsgebers. Überhaupt war er mein erster Ansprechpartner und
Berater für alle Dinge in der estnischen Geschäfts- und
Rechtswelt. Von Aufenthaltsgenehmigungen über Autokauf bis zu
Immobilienfragen. Daneben fuhr er uns bei Bedarf auf mitten in der
Nacht zum Flughafen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2008/1118_eupen/2008_10_31-15_33_00.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2008/1118_eupen/2008_10_31-15_33_00.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2008/1118_eupen/thumbnails/2008_10_31-15_33_00.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2008/1118_eupen/2008_10_31-15_33_00.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2010/1228_tallinn-eupen/201012-28_1134-51.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2010/1228_tallinn-eupen/201012-28_1134-51.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2010/1228_tallinn-eupen/thumbnails/201012-28_1134-51.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2010/1228_tallinn-eupen/201012-28_1134-51.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Er war ein unermüdlicher Mensch der Tat. Wenn er uns in Vigala
besuchen kam, dann ging es rund bei uns von morgens bis abends. Ich
erinnere mich noch, wie er einmal an einem Septemberabend meinte „Das
ist das Schöne am Herbst: da ist es nicht mehr so spät, wenn du ins
Bett kommst.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er war ein fürsorglicher Vater und Großvater. Seine Fürsorge war
freilich nicht immer willkommen, insbesondere bei den Erwachsenen. Ich
durfte dann den Vermittler spielen, wenn Ly mal wieder mit ihrem Vater
stritt. Also dank ihm erhielt ich kostenloses Intensivtraining in
estnischer Sprache.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht nur die estnische &lt;em&gt;Sprache&lt;/em&gt;, sondern auf die &lt;em&gt;Seele&lt;/em&gt; und Kultur
dieses Volkes habe ich dank der vielen Gespräche mit ihm in der Sauna
oder beim Essen aus einer Nähe betrachten dürfen, um die mich jeder
Soziologe beneiden würde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie die meisten Esten war auch Kusta als Atheist aufgewachsen, der
allem, was mit Glaube oder Kirche zu tun hatte, zunächst mal
argwöhnisch begegnete.  Ein guter Atheist hält Fragen nach Gott oder
einem Leben nach dem Tod für einfach abartig und das Gesprächsthema
als solches für peinlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber mit mir redete er offen darüber. Und wir waren uns zumindest
einig (immerhin war er Wissenschaftler), dass die wissenschaftlich
korrekte Antwort auf die Gottesfrage nicht „Nein“ sondern „Wir wissen
es nicht“ ist (siehe &lt;a class="reference internal" href="../../reden/christ.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Ich bin Christ…&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;). Weil er das verstanden
hatte, konnte er sich &lt;em&gt;peu à peu&lt;/em&gt; damit abfinden, dass seine Tochter
sich aktiv mit dem Glauben beschäftigte und in der Bibel las. Und ganz
zum Schluss fing er sogar an mitzusummen, wenn wir vor dem Essen
„Confitemini Domino“ sangen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kusta, ich bin dankbar, dass ich Dir in diesem Leben begegnet bin und
16 Jahre davon mit dir teilen durfte. Und ich glaube wirklich, dass
wir uns einmal wiedersehen werden im Himmel. Du warst ja nicht gerade
ein eifriger Kirchgänger, aber ich erinnere an die Geschichte von dem
Busfahrer und dem Priester, die beide gestorben waren. Dem Busfahrer
rief Jesus schon von weitem zu „Hallo, herzlich willkommen, komm
rein“, zum Priester aber sagte er „Hm, da muss ich aber mal schauen,
ob wir noch Platz haben“. Als der Priester sich wunderte, erklärte
Jesus „Schau, wenn &lt;em&gt;du&lt;/em&gt; auf der Kanzel standest, dann schliefen alle,
aber wenn der Busfahrer am Steuer saß, dann beteten alle.“  Ich will
sagen: hab keine Angst, wenn du nun vor Gottes Angesicht trittst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So habe ich übrigens auch gestern am offenen Sarg geredet. Mehrere
haben mich anschließend gelobt, aber wahrscheinlich bin ich auch
einigen auf die Zehen getreten…&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gäbe noch tausend andere Dinge zu erzählen, aber die werden jetzt
wie gewohnt vom Fluss der Zeit mitgerissen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit lieben Ostergrüßen aus Estland von&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Iiris, Mari, Ly und Luc&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vigala, am Ostersonntag, 16. April 2017. (Online-Version dieses
Rundbriefs &lt;a class="reference internal" href="#"&gt;&lt;span class="doc"&gt;hier&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0416.html</guid><pubDate>Sun, 16 Apr 2017 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Samstag, 18. März 2017</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0318.html</link><description>&lt;section id="samstag-18-marz-2017"&gt;
&lt;h1&gt;Samstag, 18. März 2017&lt;a class="headerlink" href="#samstag-18-marz-2017" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0318.html</guid><pubDate>Sat, 18 Mar 2017 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Mittwoch, 1. März 2017</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0301.html</link><description>&lt;section id="mittwoch-1-marz-2017"&gt;
&lt;h1&gt;Mittwoch, 1. März 2017&lt;a class="headerlink" href="#mittwoch-1-marz-2017" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Wenn man gefilmt wird, macht es das Üben mehr Spaß.
Deshalb könnt ihr Iiris hier auf der Geige bewundern:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://youtu.be/fNCTg5pnMhY"&gt;https://youtu.be/fNCTg5pnMhY&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0301.html</guid><pubDate>Wed, 01 Mar 2017 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Luc als Arbeitgeber</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0131.html</link><description>&lt;section id="luc-als-arbeitgeber"&gt;
&lt;h1&gt;Luc als Arbeitgeber&lt;a class="headerlink" href="#luc-als-arbeitgeber" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dienstag, 31. Januar 2017. Ich bin Arbeitgeber geworden.  Gestern habe
ich zum ersten Mal Lohn an Tanel überwiesen, und heute werde ich den
Vertrag mit Tonis unterschreiben.  Hier sieht man uns drei bei unserem
ersten Treffen in Tallinn vor zwei Wochen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/01/17/dsc00561.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2017/01/17/dsc00561.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/01/17/thumbnails/dsc00561.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2017/01/17/dsc00561.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Zweitausend Euro pro Monat wird der Spaß mich ab jetzt kosten. Ein
Jahr lang kann ich mir das leisten. Wenn unser Boot dann nicht
tragfähig geworden ist, muss ich die beiden wieder entlassen.  Ich
investiere das Firmenkapital, das sich in den letzten 15 Jahren
angesammelt hat und trage das ganze Risiko.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Musste das wirklich sein? Scheinbar ja. Lino braucht jemanden, der das
sogenannte &lt;a class="reference external" href="http://www.lino-framework.org/community/hosters.html"&gt;Hosting&lt;/a&gt; als
garantierte Dienstleistung anbietet.  Zumindest wenn wir wollen, dass
Lino auch für kleinere Kunden interessant ist, die keinen eigenen
Server haben.  Dass dieses Puzzlestück noch fehlt, wissen alle
Beteiligten seit Langem.  Ich habe meinen Kunden von Anfang an immer
gesagt, dass ich dafür nicht in Frage komme.  „Garantierte
Dienstleistungen sind nicht mein Business, das ist für schlaue Füchse
und gewiefte Geschäftsmänner, damit will ich nicht zu tun haben“ habe
ich immer gesagt. Fünf Jahre habe ich mir den Mund fusselig geredet,
um gewieften Geschäftsmännern zu erklären, was an Lino so toll ist.
Das Problem mit gewieften Geschäftsmännern ist, dass die sich erst
bewegen, wenn sie Geld riechen.  Und bei dem Thema muss ich dann immer
passen, denn um Geld habe ich mir noch nie Sorgen gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sorgen mache ich mir eher darum, was aus Lino werden soll, wenn ich
mal alt oder krank werde.  Es gibt noch so viel zu tun! Andererseits
haben wir schon so viel geschafft und sind fast am Ziel! Sieht das
denn keiner?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor zwei Wochen, und zwar erst &lt;em&gt;auf dem Weg&lt;/em&gt; zu besagtem Treffen
(nicht schon vorher) kapierte ich erstmals, dass ich mit Hilfe von
Tanel und Tonis sogar das Hosting schaffen kann.  Ich bin zwar kein
begabter Chef und will auch gar keiner werden, aber dass sich kurz
hintereinander diese beiden jungen Esten bei mir gemeldet hatten, die
für Lino arbeiten wollten, die ich dazu fähig sah und die außerdem
meine Wellenlänge sowie realistische Gehaltsvorstellungen hatten, das
war ein nicht mehr zu übersehender Wink des Schicksals.  Ich
beschloss, die Herausforderung anzunehmen. Bitte betet mit uns um den
Erfolg des Projekts!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eines sage ich euch wohl: wenn man mich diese Arbeit allein machen
lässt, dann wundert euch nicht, dass ich sie entsprechend meiner
Visionen mache: Rumma &amp;amp; Ko wird &lt;strong&gt;keine&lt;/strong&gt; Rechtsschutzversicherung
abschließen, proprietäre Software meiden &lt;strong&gt;wie die Pest&lt;/strong&gt; und sich
&lt;strong&gt;entschieden&lt;/strong&gt; für &lt;a class="reference external" href="http://luc.lino-framework.org/topics/ck.html"&gt;Offenes Gemeinwissen&lt;/a&gt; einsetzen.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0131.html</guid><pubDate>Tue, 31 Jan 2017 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Die Rettung des heiligen Baums</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0121.html</link><description>&lt;section id="die-rettung-des-heiligen-baums"&gt;
&lt;h1&gt;Die Rettung des heiligen Baums&lt;a class="headerlink" href="#die-rettung-des-heiligen-baums" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 21. Januar 2017.  Duche hatte Iiris zwei Playmobil-Kisten zu
Weihnachten geschenkt.  Mit Waldarbeitern. Und Pferden.  Mari, Iiris
und Mariel drehten nun daraus einen Film:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Rettung des heiligen Baums&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie die Waldpferde ihr Heiligtum vor den bösen Holzfällern
beschützten&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Regie: Iiris und Mari&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Kamera und Schnitt: Mari&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Wildpferde: Iiris und Mariel&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Waldarbeiter: Luc&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Hier läuft der Film:&lt;/p&gt;
&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/9XjJp9T6_tw" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Hinter den Kulissen:&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/01/21/dsc00563.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Das ist der richtige Platz für die Dreharbeiten!"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/01/21/thumbnails/dsc00563.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Das ist der richtige Platz für die Dreharbeiten!"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/01/21/dsc00572.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Der Baum und seine Bewohner ahnen nichts"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/01/21/thumbnails/dsc00572.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Der Baum und seine Bewohner ahnen nichts"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/01/21/dsc00570.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Trekker-Fred ist schon da"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/01/21/thumbnails/dsc00570.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Trekker-Fred ist schon da"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/01/21/dsc00568.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Letzte Tests"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/01/21/thumbnails/dsc00568.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Letzte Tests"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/01/21/dsc00578.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Aufladen, es geht los!"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2017/01/21/thumbnails/dsc00578.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Aufladen, es geht los!"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0121.html</guid><pubDate>Sat, 21 Jan 2017 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Montag, 2. Januar 2017</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0102.html</link><description>&lt;section id="montag-2-januar-2017"&gt;
&lt;h1&gt;Montag, 2. Januar 2017&lt;a class="headerlink" href="#montag-2-januar-2017" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Ja, das Leben geht auch hier sehr schnell. Schon ist das Jahr 2017 da,
und ich habe mich noch nicht einmal von 2016 gebührend verabschiedet!
Hier nur eine kleine Kostprobe der Dinge, die uns hier bewegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Weihnachtstag ist Iiris von Lööne gebissen worden. Lööne ist einer
von Kristiinas Hunden. Der Biss an sich ist nicht sonderlich schlimm,
schlimmer ist die Tatsache, dass Lys Geduldsfaden dadurch gerissen
ist. Sie will nicht mehr, dass Iiris weiter zur Sonntagsschule geht,
bevor die Sache nicht schriftlich und vor dem Gemeindekirchenrat
geregelt ist. Ly fordert, dass Kristiinas Hunde in den Privaträumen
bleiben. Wenn Kristiina und Ly sich nicht einigen, werden Iiris und
ich nicht mehr zur Sonntagsschule gehen. Die Sonntagsschule bestand
sowieso schon nur aus vier Kindern und zwei Eltern. Wenn Iiris und ich
abspringen, könnte das das Ende der Sonntagsschule von Vigala
bedeuten… Wir dürfen gespannt sein, wie das ausgeht!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei haben wir in Vigala es noch gut, verglichen mit vielen anderen
Christen hier in Estland. Unsere neue Präsidentin &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kersti_Kaljulaid"&gt;Kersti Kaljuraid&lt;/a&gt; erhitzt die
Gemüter, weil sie bei ihrem Amtsantritt auf den traditionellen
Gottesdienst verzichtet hat mit der Begründung, dass sie zwar die
Kirche wertschätze, selber aber kein Kirchgänger sei. Ich kann es der
Frau nicht übelnehmen. Selbst ich habe manchmal Zweifel, ob die EELK
mit ihren Prioritäten auf dem richtigen Weg ist. Wie oft sehe ich dort
mehr Moralpredigt als Verkündigung des Evangeliums, mehr Konservenkost
als Heiligen Geist. Ich sag mir dann „Spucke nicht in den Brunnen, aus
dem du trinken willst“, aber woher soll eine zur Sowjetzeit
aufgewachsene Bänkerin wissen, wie wichtig eine (aktive und gut
funktionierende) Zusammenarbeit zwischen Staat und Kirche für die
Moral eines Volkes ist?&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2017/0102.html</guid><pubDate>Mon, 02 Jan 2017 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Weihnachtsgruß</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/1225.html</link><description>&lt;section id="weihnachtsgrusz"&gt;
&lt;h1&gt;Weihnachtsgruß&lt;a class="headerlink" href="#weihnachtsgrusz" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;wir wünschen frohe Weihnachten und alles Gute im Jahr 2017.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/24/dsc00362.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Unser diesjähriges offizielles Familienfoto ;-)"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/24/thumbnails/dsc00362.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Unser diesjähriges offizielles Familienfoto ;-)"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;(So ungefähr lautete mein &lt;a class="reference internal" href="../../freunde/index.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Rundbrief an alle Freunde&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; vom 25. Dezember 2016.)&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/1225.html</guid><pubDate>Sun, 25 Dec 2016 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Weihnachtsbaum</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/1223.html</link><description>&lt;section id="weihnachtsbaum"&gt;
&lt;h1&gt;Weihnachtsbaum&lt;a class="headerlink" href="#weihnachtsbaum" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 23. Dezember 2016.  Langsam wird es Zeit, den Weihnachtsbaum
aufzustellen.  Bei uns wachsen die ja gratis im Wald rum.  Dieses Jahr
hatten wir es besonders bequem, denn der Auserwählte stand gleich
hinter unserer Garage.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/23/dsc00321.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/12/23/dsc00321.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/23/thumbnails/dsc00321.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/12/23/dsc00321.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/23/dsc00325.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/12/23/dsc00325.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/23/thumbnails/dsc00325.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/12/23/dsc00325.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/23/dsc00331.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/12/23/dsc00331.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/23/thumbnails/dsc00331.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/12/23/dsc00331.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/23/dsc00347.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/12/23/dsc00347.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/23/thumbnails/dsc00347.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/12/23/dsc00347.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/23/dsc00351.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/12/23/dsc00351.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/23/thumbnails/dsc00351.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/12/23/dsc00351.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/1223.html</guid><pubDate>Fri, 23 Dec 2016 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Luc war auf Malta</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/1211.html</link><description>&lt;section id="luc-war-auf-malta"&gt;
&lt;h1&gt;Luc war auf Malta&lt;a class="headerlink" href="#luc-war-auf-malta" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 11. Dezember 2016.  Ich war vier Tage lang mit &lt;a class="reference internal" href="../../tags/index.html#rello"&gt;&lt;span class="std std-ref"&gt;Rello&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;
auf &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Malta"&gt;Malta&lt;/a&gt;.  Genauer gesagt
auf &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gozo"&gt;Gozo&lt;/a&gt;, der zweitgrößten
Insel des Archipels.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir nahmen dort am Chorfestival von Gozo teil, das in diesem Jahr
erstmals international war, mit Gastchören aus Italien, England, einem
Ensemble aus Ungarn sowie natürlich uns. [&lt;a class="reference external" href="http://www.visitmalta.com/en/event-details/2016-12/the-gozo-international-choir-festival-9146"&gt;1&lt;/a&gt;][&lt;a class="reference external" href="http://www.euroartproduction.it/festival-dei-cori.html"&gt;2&lt;/a&gt;].&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Malta ist quasi komplett katholisch, hier gibt es für fast jeden Tag
des Jahres eine Kirche, die Dörfer konkurrieren miteinander, wer die
stolzeste hat. Die Leute sprechen untereinander &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Maltesische_Sprache"&gt;Maltesisch&lt;/a&gt; und ansonsten
Englisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eigentlich war für alle vier Tage unseres Besuchs Regen gemeldet. Bei
unserer Ankunft regnete es auch noch, und das Meer war stürmisch.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/08/dsc09859.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/12/08/dsc09859.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/08/thumbnails/dsc09859.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/12/08/dsc09859.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Aber schon am nächsten Morgen hatte der Wettergott offenbar seine
Pläne geändert, und so blieben unsere Regenmäntel unbenutzt.  Blick
vom Dach des Hotels am nächsten Morgen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/09/dsc09868.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Panorama"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/09/thumbnails/dsc09868.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:30ex" title="Panorama"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Touristische Rundfahrt auf Gozo, Teil 1. Wir klettern auf die
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cittadella_(Gozo)"&gt;Zitadelle von Victoria&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/09/dsc09938.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/12/09/dsc09938.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/09/thumbnails/dsc09938.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/12/09/dsc09938.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Danach weiter zum &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Azure_Window"&gt;Blauen Fenster&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/09/dsc09978.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/12/09/dsc09978.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/09/thumbnails/dsc09978.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/12/09/dsc09978.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/09/dsc00034.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/12/09/dsc00034.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/09/thumbnails/dsc00034.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/12/09/dsc00034.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/09/dsc00040.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/12/09/dsc00040.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/09/thumbnails/dsc00040.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/12/09/dsc00040.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/09/dsc00043.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/12/09/dsc00043.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/09/thumbnails/dsc00043.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/12/09/dsc00043.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;In der &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Basilika_ta%E2%80%99_Pinu"&gt;Basilika von ta‘ Pinu&lt;/a&gt; sangen
wir &lt;em&gt;en passant&lt;/em&gt; aus dem Stegreif zwei Lieder.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/09/dsc00058.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/12/09/dsc00058.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/09/thumbnails/dsc00058.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/12/09/dsc00058.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Abends das erste Konzert in der Petrus-und-Paulus-Basilika von Nadur,
mit anschließendem Nachkonzert auf dem Platz vor der Kirche.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/09/dsc00075.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/12/09/dsc00075.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/09/thumbnails/dsc00075.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/12/09/dsc00075.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/09/dsc00086.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/12/09/dsc00086.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/09/thumbnails/dsc00086.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/12/09/dsc00086.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/09/dsc00091.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/12/09/dsc00091.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/09/thumbnails/dsc00091.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/12/09/dsc00091.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/09/dsc00097.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/12/09/dsc00097.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/09/thumbnails/dsc00097.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/12/09/dsc00097.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;An diesem Abend habe ich es übrigens geschafft, eines unserer Stücke
zu verhunzen, indem ich am Anfang mit dem falschen Ton einsetzte.  Es
war der Psalm 104 von Cyrillus Kreek, den ihr &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=qDc8_c7WxbE"&gt;hier&lt;/a&gt; anhören könnt (ohne
Patzer aufgeführt durch den philharmonischen Kammerchor Estland).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am zweiten Tag ähnliches Programm mit anderen Orten: vormittags
touristische Besichtigung, diesmal auch mit Shopping-Tour.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/10/dsc00150.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Panorama"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/10/thumbnails/dsc00150.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:30ex" title="Panorama"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/10/dsc00163.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/12/10/dsc00163.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/10/thumbnails/dsc00163.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/12/10/dsc00163.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/10/dsc00169.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/12/10/dsc00169.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/10/thumbnails/dsc00169.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/12/10/dsc00169.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Und abends dann das große Abschlusskonzert in der Rotunda von &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Xewkija"&gt;Xewkija&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/10/dsc00200.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/12/10/dsc00200.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/10/thumbnails/dsc00200.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/12/10/dsc00200.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/10/dsc00204.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/12/10/dsc00204.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/10/thumbnails/dsc00204.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/12/10/dsc00204.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Ich habe wahrscheinlich ein paar Kilo zugenommen, denn morgens und
Mittags bekamen wir im Hotel zu essen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/10/dsc00100.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/12/10/dsc00100.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/10/thumbnails/dsc00100.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/12/10/dsc00100.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/10/dsc00104.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/12/10/dsc00104.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/10/thumbnails/dsc00104.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/12/10/dsc00104.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Ich habe erstmals mit dem Geschmack sowie den Stacheln der
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Opuntia_ficus-indica"&gt;Kaktusfeige&lt;/a&gt;
Bekanntschaft gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/10/dsc00139.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/12/10/dsc00139.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/10/thumbnails/dsc00139.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/12/10/dsc00139.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/10/dsc00145.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/12/10/dsc00145.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/12/10/thumbnails/dsc00145.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/12/10/dsc00145.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Den megalithischen Tempel &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C4%A0gantija"&gt;Ġgantija&lt;/a&gt; haben wir leider
nicht gesehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das eingangs erwähnte Ensemble aus Ungarn ist erwähnenswert, denn es
bestand aus einer einzigen Familie: Vater, Mutter und sechs Kinder.
Was wohlinformierte Menschen seit Jahren wissen, erfuhr ich erst
gestern Morgen, als der Vater mir beim Frühstück erklärte, dass sie
Ungarn verlassen werden.  „Wieso denn das?“ rief ich. „Ja weißt du
denn nicht, was bei uns los ist?“. Nein, ich wusste es nicht.  Er gab
mir einen Crash-Kurs über Ungarns Geschichte der letzten Jahre. Später
fand ich seine Aussagen bestätigt in Artikeln wie &lt;a class="reference external" href="https://kurier.at/politik/ausland/exodus-der-gebildeten-ungarn-schon-eine-halbe-million-verliess-das-land/7.775.250"&gt;Exodus der
Gebildeten&lt;/a&gt;
oder &lt;a class="reference external" href="http://www.zeit.de/2016/17/ungarn-viktor-orban-konservatismus-populismus/komplettansicht"&gt;Wo liberal ein Schimpfwort ist&lt;/a&gt;.
Erschreckend.  Ja, je dichter wir die Welt bevölkern, um so wichtiger
wird es, die etablierten Regeln neu zu überdenken. Dass ein bestimmtes
Volk auf einem bestimmten Territorium irgendwelche Vorrechte gegenüber
anderen Völkern hat, bloß weil es „schon immer hier gelebt“ hat, diese
Regel scheint mir veraltet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachtrag: einen Querschnitt der Auftritte kann man &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=wLw59vFTCUk"&gt;hier&lt;/a&gt; sehen (Rello startet
bei 3:55).&lt;/p&gt;
&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/wLw59vFTCUk" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/1211.html</guid><pubDate>Sun, 11 Dec 2016 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Reisebericht Erkner 2016</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/1113.html</link><description>&lt;section id="reisebericht-erkner-2016"&gt;
&lt;h1&gt;Reisebericht Erkner 2016&lt;a class="headerlink" href="#reisebericht-erkner-2016" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 13. November 2016.  Heute nach dem Gottesdienst hatten wir
alle Gemeindemitglieder ins Gemeindehaus eingeladen, um live unsere
Eindrücke vom Besuch in Erkner zu hören und und Fotos zu sehen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/11/13/dsc09673.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/11/13/dsc09673.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/11/13/thumbnails/dsc09673.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/11/13/dsc09673.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Siehe auch den &lt;a class="reference external" href="http://www.ev-kirche-erkner.de/blog/17597"&gt;Blogeintrag der Gemeinde Erkner&lt;/a&gt;.  Meinen persönlichen
schriftlichen Bericht will stückchenweise auf dieser Seite nachholen.
Das Folgende ist also noch in Bearbeitung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Donnerstag, 27. Oktober 2016.&lt;/strong&gt; Heute sind Sirje, Heino, Ly, Mari,
Iiris und ich um 13.55 von Tallinn nach Berlin losgeflogen, um unsere
Freunde in Erkner zu besuchen.  Die evangelische Kirchengemeinde
Vigala ist mit ihren Schwestergmeinden in Erkner (bei Berlin) und
Halstern (in den Niederlanden) seit 25 Jahren in Partnerschaft. Am
Sonntag wird das Jubiläum offiziell gefeiert, am Montag feiern wir
dortselbst noch den Reformationstag mit, an den Tagen davor und danach
sind diverse Besuche und Ausflüge geplant.  Als offizielles Geschenk
haben wir zwei Dutzend Anstecknadeln im Gepäck, die wir namentlich
allen verleihen wollen, die es verdient haben.  Mari hat ihre Kandel
dabei (genauer gesagt die von Krista), und mit Iiris haben sie den
Choral „Mu süda ärka üles“ von Cyrillus Kreek eingeübt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Berlin Tegel empfingen uns Karin und Harald.  Harald war eigentlich
nur &lt;strong&gt;der Busfahrer&lt;/strong&gt;, der uns im Kleinbus durch den Berufsverkehr vom
Flughafen bis Erkner fuhr.  Aber das reichte, um mir einen bleibenden
Eindruck zu hinterlassen. Ich darf ihn also als &lt;em&gt;beeindruckenden&lt;/em&gt; Mann
bezeichnen.  Für die Fahrt, die immerhin mehr als eine Stunde dauert,
saßen wir Männer vorne und die Frauen hinten.  Um letztere brauchte
ich mich nicht zu kümmern, die hatten es –dank Karins
Unterhaltertalent– offenbar gut, jedenfalls habe ich während der
ganzen Fahrt lediglich Bruchstücke von angeregten Gesprächen und kein
einziges Zeichen von Ungeduld gehört. Nur einmal fragte Iiris „Wann
kommen wir endlich an?“, aber da waren wir schon kurz vor der
Autobahnausfahrt.  So hatte ich also Zeit, Harald mit meinen Fragen
auf den Keks zu gehen.  Was er mit der Gemeinde zu tun habe, fragte
ich zuerst.  Offiziell nichts, denn er zahlt keine Kirchensteuer und
ist somit nicht Mitglied. Nur dass seine beiden Töchter zum
Jugendkreis gehen.  Aber alles folgende zeigte, dass er wahrscheinlich
mitgliedriger ist als manches zahlende Mitglied. Zum Beispiel hatte er
sich auf Bitte des Pastors sogar einen Tag frei genommen, um uns
abzuholen. Wieso er bei nur zwei Töchtern denn überhaupt einen
Kleinbus brauche, fragte ich.  Worauf er mir von Stevie erzählte. Bis
zu Stevies Tod vor zwei Jahren hatten sie den Bus gebraucht, wenn sie
sich mit ihm fortbewegen wollten. Stevie war Haralds
schwerstbehinderter Sohn und –wie Harald es formulierte– „wohl eines
der größten Geschenke, die Gott uns gemacht hat. Bei der Geburt
prophezeiten die Ärzte, dass er höchstens 8 Jahre leben würde, deshalb
sind wir dankbar, dass wir fast 20 Jahre lang miteinander leben
durften.“ So redet kein Atheist, bemerkte ich. Ich habe das deutliche
Gefühl, dass Leute wie Harald zum Reich Gottes gehören. Sein Name ist
vielleicht nicht in Dagmars Mitgliederlisten, wohl aber im Buche des
Lebens verzeichnet. Und Harald, wenn du mal eine Bibel zwischen die
Finger kriegst, dann lies doch die Geschichte von Sara im &lt;a class="reference external" href="http://www.bibleserver.com/text/EU/1.Mose18"&gt;Buch
Genesis, Kapitel 18&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kurz nach unserer Ankunft rief mich mein Bruder an, um mir zu sagen,
dass unser Vater gestorben ist. Wir beschließen, dass ich meinen
Rückflug storniere und stattdessen am Sonntagnachmittag mit dem Zug
von Berlin nach Aachen fahre. Bis Sonntag kümmert hilft mein Bruder
meiner Mutter bei den Formalitäten, und ab Sonntagabend werde ich dann
für ca. eine Woche in Eupen sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Freitag, 28. Oktober 2016.&lt;/strong&gt; Vormittag und Mittagessen in den
Gastfamilien: Sirje und Heino logierten bei Anke und ihrer Familie,
wir vier beim Pastor und seiner Frau.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachmittags alle zusammen Besuch der Wohnstätten Gottesschutz, danach
Suppe in Karins Einzimmerwohnung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um 19 Uhr &lt;strong&gt;Gesprächskreise&lt;/strong&gt; im Gemeindehaus. Hier packte ich ein
geistiges „Geschenk“ aus, das ich eigentlich als gescheitert klassiert
hatte.  Nämlich hatte ich im Vorfeld drei Christen von Vigala zwei
Fragen gestellt: &lt;em&gt;Welches ist die Aufgabe der Kirche?&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Was
konkret müsste die Gemeinde von Vigala tun, wenn genügend Geld und
Personal da wären?&lt;/em&gt; Eigentlich hatte ich mehr Leute interviewen und
dann eine Zusammenfassung ihrer Aussagen schreiben wollen, aber das
war mir nicht gelungen. Nun las ich mittags den Bibeltext, der abends
gelesen werden würde: „Wer mir folgen will, darf nicht an seinem Leben
hängen. Er muss sein Kreuz auf sich nehmen und mir auf meinem Weg
folgen. … Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt
gewinnt, aber sein Leben dabei verliert? (…)“ (Markus 8,34-37) Da
dachte ich: Gemeinden können nur leben, wenn ihre einzelnen Mitglieder
sich einbringen.  Ist es nicht genau das, wenn Menschen Jesus folgen
wollen?  Dieser Text hat mit meinen Fragen zu tun! So brachte ich
meine Fragen nun auch hier vor unsere Gesprächsgruppe. Und –soweit
ich das beurteilen kann– war das resultierende Gespräch sehr
inspirierend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Samstag, 29. Oktober 2016.&lt;/strong&gt; Ausflug ins &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oderbruch"&gt;Oderbruch&lt;/a&gt;: Besuch der Senffabrik in
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wriezen"&gt;Wriezen&lt;/a&gt; Blick über die
Grenze nach Polen und Gruppenfoto in &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zollbr%C3%BCcke"&gt;Zollbrücke&lt;/a&gt; und Dorfführung
durch &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Neulietzeg%C3%B6ricke"&gt;Neulietzegöricke&lt;/a&gt;, dem ältesten
Kolonistendorfes im Oderbruch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="http://www.ev-kirche-erkner.de/node/105"&gt;Fotos von diesem Ausflug&lt;/a&gt;
auf der Webseite der Kirchengemeinde Erkner.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sonntag, 30. Oktober 2016.&lt;/strong&gt; Im Gottesdienst danken wir für die
Partnerschaft. Seit 35 Jahren unterstützt die Gemeinde von Halsteren
(NL) die von Erkner, und seit 25 Jahren gehört auch Vigala (Estland)
dazu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Vigala hatten wir uns deshalb überlegt, dass wir all jenen mal
namentlich und offiziell „Danke“ sagen möchten, die sich im Laufe
dieser Jahre persönlich für diese Partnerschaft eingebracht haben.
Als Zeichen dieser Dankbarkeit überreichten wir heute jedem eine
Anstecknadel mit einem Apfelbäumchen.&lt;/p&gt;
&lt;a class="reference internal image-reference" href="../../_images/Ref500_logo_kirjaga.jpg"&gt;&lt;img alt="../../_images/Ref500_logo_kirjaga.jpg" class="align-right" src="../../_images/Ref500_logo_kirjaga.jpg" width="200" /&gt;
&lt;/a&gt;
&lt;p&gt;„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute
noch ein Apfelbäumchen pflanzen“.  Diesen Satz Martin Luthers hat die
ev. Kirche in Estland für das Reformationsjubiläum zum Leitmotiv
gewählt (&lt;a class="reference external" href="http://www.eelk.ee/et/vabaduse-teetahised/istutame-ounapuu/"&gt;Aufruf des Erzbischofs Urmas Viilma&lt;/a&gt;) und
will in diesem Jahr 500 Apfelbäume pflanzen. Einer davon steht jetzt
neben der Kita in Erkner. Was man übrigens auch in Estland
erwähnenswert hielt: &lt;a class="reference external" href="http://www.eestikirik.ee/ounapuu-istutamise-idee-on-joudnud-saksamaale/"&gt;Õunapuu istutamise idee on jõudnud Saksamaale&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="http://www.ev-kirche-erkner.de/node/104"&gt;Fotos vom Gottesdienst&lt;/a&gt;
auf der Webseite der Kirchengemeinde Erkner.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mari und Iiris hatten ebenfalls einen Beitrag: sie führten den Choral
„Mu süda ärka üles“ von &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cyrillus_Kreek"&gt;Cyrillus Kreek&lt;/a&gt; auf. Iiris war leider
am Tag zuvor krank geworden und sang deshalb nicht so kräftig mit wie
geplant.&lt;/p&gt;
&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/jjN_JPwi7C4" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/1113.html</guid><pubDate>Sun, 13 Nov 2016 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Donnerstag, 3. November 2016</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/1103.html</link><description>&lt;section id="donnerstag-3-november-2016"&gt;
&lt;h1&gt;Donnerstag, 3. November 2016&lt;a class="headerlink" href="#donnerstag-3-november-2016" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Heute war die Beerdigung meines Vaters. Siehe auch &lt;a class="reference internal" href="1031.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Mein Vater ist gestorben&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;,
&lt;a class="reference internal" href="1101.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Allerheiligen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; und &lt;a class="reference internal" href="1102.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Nicht traurig&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An dieser Stelle möchte ich &lt;strong&gt;allen Verwandten, Freunden und Bekannten
danken&lt;/strong&gt;, die sich Zeit genommen haben für den letzten Abschied von
meinem Vater. Sei es im Abschiedsraum des Josephsheims, zur Totenwache
in der Nikolauskirche oder zur Beerdigung selber. Auch die vielen
Beileidsbriefe, E-Mails und Anrufe sind für uns ein bleibender Trost.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Obwohl es unüblich ist, bat ich einen Freund, Fotos zu machen, die ich
Ly, Mari und Iiris zeigen möchte. Einige dieser Fotos seien auch hier
veröffentlicht.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/11/03/dsc09534.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/11/03/dsc09534.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/11/03/thumbnails/dsc09534.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/11/03/dsc09534.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/11/03/dsc09540.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/11/03/dsc09540.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/11/03/thumbnails/dsc09540.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/11/03/dsc09540.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/11/03/dsc09543.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/11/03/dsc09543.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/11/03/thumbnails/dsc09543.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/11/03/dsc09543.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/11/03/dsc09544.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/11/03/dsc09544.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/11/03/thumbnails/dsc09544.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/11/03/dsc09544.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Un grand merci aussi à la &lt;strong&gt;Chorale Ste-Marie&lt;/strong&gt; qui nous a aidé à
prier.  Mon père y chantait pendant de longues années.  Moi aussi je
venais leur aider à l’improviste quand j’étais à Eupen (donc maximum 2
à 3 fois par an) car elle est tellement sympa cette petite communauté,
ses messes préparées avec grand soin et sa petite chorale d’amateurs
qui chantent avec tout leur coeur.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ils chantaient entre autres &lt;strong&gt;Lumière pour l’homme aujourd’hui&lt;/strong&gt;, un
chant que j’avais entendu chez eux il y a quelques années, qui m’avait
profondément touché en ce moment et ne cessera jamais de me toucher:&lt;/p&gt;
&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/2x8UspZOTX8" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;(Texte de &lt;a class="reference external" href="https://fr.wikipedia.org/wiki/Didier_Rimaud"&gt;Didier Rimaud&lt;/a&gt;, musique de &lt;a class="reference external" href="https://fr.wikipedia.org/wiki/Jo_Akepsimas"&gt;Jo
Akepsimas&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ungefähre Übersetzung:&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Du Licht für den Menschen heute,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;das auf die Erde kommt, seitdem&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;ein Armer auf dich hofft:&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Erreiche den Blinden in mir,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;berühre meine Augen, dass sie sehen,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;mit welcher Liebe du mich verfolgst.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Wie soll ich wissen, woher der Tag kommt,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;wenn ich meine Nacht nicht erkenne?&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Du Wort Gottes in meinem Fleisch,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;das die Welt und ihre Geschichte sagt,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;damit der Mensch glauben kann:&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Bewirke Antwort in mir,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;öffne meinen Mund für diese Stimme,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;die in der Wüste ruft.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Wie soll ich wissen, welches Wort du sprichst,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;wenn ich mein Herz nicht offen halte?&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Ewiger Same in meinem Leibe,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;der du in mir lebst mehr als ich selbst&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;seit ich getauft wurde:&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Befruchte meine neuen Felder,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;sprieße im Schatten meiner Knochen,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;denn noch bin ich nur Asche.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Wie soll ich wissen, welches dein Leben ist,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;wenn ich meinen Tod nicht zulasse?&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/1103.html</guid><pubDate>Thu, 03 Nov 2016 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Nicht traurig</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/1102.html</link><description>&lt;section id="nicht-traurig"&gt;
&lt;h1&gt;Nicht traurig&lt;a class="headerlink" href="#nicht-traurig" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 2. November 2016. Gestern haben wir die Auferstehungsmesse
vorbereitet, die morgen stattfinden wird.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/11/01/dsc09519.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/11/01/dsc09519.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/11/01/thumbnails/dsc09519.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/11/01/dsc09519.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Ich habe jetzt mal meine Gedanken sortiert. Vielleicht werde ich das
eine oder andere davon in der Messe vorlesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Begrüßung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nein, im Grunde bin ich nicht traurig, dass &lt;a class="reference internal" href="1031.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;mein Vater gestorben
ist&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Auch meine Mutter und Geschwister nicht.  Auch mein Vater
wahrscheinlich nicht. Wir alle sind im Grunde froh, dass er es hinter
sich hat.  Schon seit März oder April war klar, dass er seine letzte
Reise angetreten hat und es von jetzt an nur noch bergab gehen kann.
Wir hatten also mindestens ein halbes Jahr, um stückchenweise Abschied
von ihm zu nehmen.  Sogar das Sterben hat mein Vater taktvoll und
bescheiden hingekriegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Danksagung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir sind vor allem dankbar. Während 52 Jahren haben meine Eltern uns
Kindern geholfen, unser Leben auf dieser Erde aufzubauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein Vater war ein liebenswürdiger Mensch. Es fiel niemandem schwer,
ihn gern zu haben.  Er blieb stets freundlich. Wenn du etwas tatest
oder sagtest, das ihm missfiel, dann warf er dir das nicht gleich an
den Kopf, sondern erklärte dir die Sache später, bei Gelegenheit.
Wenn es denn der Rede wert war.  Denn viele Kollisionen erweisen sich
ja als nichtig, wenn man mal in Ruhe drüber nachdenkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir können unserem Vater jetzt nicht mehr persönlich begegnen, aber
wir Kinder werden ihn bis an unser eigenes Lebensende im Herzen
tragen. Er hat uns viel Gutes vorgelebt: bewusste Bescheidenheit,
geduldiges Engagement, Ehrfurcht vor den kleinen Dingen, die
Wichtigkeit der Stille, die Liebe zur Natur, die Fähigkeit, Ruhe
bewahren zu können, Diskretion und Demut…&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gott, ich danke dir für diesen Menschen. Nimm ihn auf in den Himmel zu
den Scharen aller Heiligen, wo er dein Angesicht schauen darf in
ewigem Frieden. Amen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Fürbitten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Für die Menschen, die um unseren Vater trauern. Sei du ihnen Trost,
der sie aufrichtet und ihnen hilft, inneren Frieden zu finden.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Für alle Väter und Mütter, die den Tod eines ihrer Kind miterleben
mussten. Schenke ihnen Lebensmut in der Hoffnung auf die
Auferstehung.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Für die Menschen, die keine eigene Kinder haben. Zeige ihnen die
vielen geistigen Kinder, die ihres Engagements bedürfen.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Für die Menschen, die nach der Wahrheit suchen und sich darum
bemühen, das Wissen der Menschheit zu klassieren und für kommende
Generationen zu erhalten. Hilf ihnen, nachhaltige Methoden zu
entwickeln.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schlussgebet&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Freilich ist der Tod eines Menschen etwas, das uns aus dem Alltag
reißt. Es erinnert uns an die Endlichkeit aller menschlichen Träume
und Projekte. Im täglichen Leben vergessen wir die allzu oft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe in den letzten Jahren meine Mitmenschen gelegentlich
spaßeshalber mit direkten Anspielungen auf die Möglichkeit des Todes
erschreckt.  Zum Beispiel dass ich bei einer allzu sicher formulierten
Terminzusage hinzufüge „Wenn wir dann noch leben“.  Das war offenbar
im Rahmen meiner &lt;em&gt;midlife crisis&lt;/em&gt;.  Und dann amüsierte ich mich, wenn
der andere schon bei der bloßen &lt;em&gt;Erwähnung&lt;/em&gt; der &lt;em&gt;Möglichkeit&lt;/em&gt; eines
plötzlichen Unfalltodes erschrak.  Ich gebe zu, das ist schwarzer
Humor, und ich habe auch schon erfahren, dass solche Scherze nicht
immer angebracht sind.  Aber ich habe nicht vor, mir das wieder
abzugewöhnen und behaupte, dass solche Scherze bei mir immer absolut
wohlgemeint sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich finde, dass es eine gute Geistesübung ist, sich gelegentlich die
Möglichkeit des eigenen Todes ins Bewusstsein zu rufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Gretchenfrage dabei ist letzten Endes: Gibt es außerhalb der
wissenschaftlich sichtbaren Welt noch ein Reich Gottes, in das wir
durch den Tod hineingeboren werden?  Der Atheist glaubt Nein, der
Christ glaubt Ja.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was mich betrifft, sehe ich in der Natur so viele Beispiele von
Dingen, die „sterben“ und in einer neuen, „ihnen zuvor
unvorstellbaren“ Welt wieder auferstehen.  Ein Fötus im
Muttterleib. Oder ein Samenkorn in der Erde. Ich sehe keinen Grund,
wieso gerade die &lt;em&gt;für uns&lt;/em&gt; sichtbare Welt eine Ausnahme sein soll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt also berechtigten Grund zur Hoffnung.  Wer diese Einsicht
nicht nur im Kopf, sondern auch in seinem Herzen trägt, der ist erlöst
von der Angst vor dem eigenen Tod.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/1102.html</guid><pubDate>Wed, 02 Nov 2016 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Allerheiligen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/1101.html</link><description>&lt;section id="allerheiligen"&gt;
&lt;h1&gt;Allerheiligen&lt;a class="headerlink" href="#allerheiligen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Dienstag, 1. November 2016.  Dieses Jahr hatte ich ein besonderes
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Allerheiligen"&gt;Allerheiligenfest&lt;/a&gt;,
weil mein Vater jetzt „mit dabei“ ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den letzten Jahren hatte ich, wenn ich in Eupen war, meinen Vater
zur „französischen Messe“ der &lt;em&gt;Communauté Sainte Marie&lt;/em&gt; begleitet und
dann auch im Chor mitgesungen. Obwohl wir uns nur höchstens zweimal im
Jahr sehen, sind Chor wie Gemeinde mir dadurch immer mehr ans Herz
gewachsen. Heute erlaubte ich mir zwei Fotos.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/11/01/dsc09507.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/11/01/dsc09507.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/11/01/thumbnails/dsc09507.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/11/01/dsc09507.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/11/01/dsc09510.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/11/01/dsc09510.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/11/01/thumbnails/dsc09510.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/11/01/dsc09510.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Auszüge aus den Bibeltexten des Tages:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Danach sah ich: eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen,
Völkern und Sprachen; niemand konnte sie zählen. Sie standen in
weißen Gewändern vor dem Thron und vor dem Lamm und trugen
Palmzweige in den Händen. (Offenbarung 7,2-4.9-14)&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Wer darf hinaufziehn zum Berg des Herrn,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;wer darf stehn an seiner heiligen Stätte?&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Der reine Hände hat und ein lauteres Herz,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;der nicht betrügt und keinen Meineid schwört.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Psalm 24(23),3-4&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;[Jesus] sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das
Himmelreich.  Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet
werden. (…) (Matthäus - 5,1-12a)&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;In der Predigt erklärte der Priester uns dann, was die Reflektorweste
im Altarraum mit diesen Texten zu tun hat. Um heilig zu werden,
braucht man keine großen Taten zu vollbringen, sondern es reicht,
unser weißes Gewand der Lauterkeit überzustreifen, das die Liebe
Gottes reflektiert, so dass wir leuchten wie der Vollmond in einer
klaren Nacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachmittags ging ich mit meiner Mutter bis zum Friedhof (so weit
schafft sie es noch zu Fuß), wo sowohl ihre Eltern als auch die meines
Vaters beerdigt sind. Und nicht zu vergessen mein Bruder Patrick, der
im Janur 2003 gestorben ist.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/11/01/dsc09517.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/11/01/dsc09517.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/11/01/thumbnails/dsc09517.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/11/01/dsc09517.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/1101.html</guid><pubDate>Tue, 01 Nov 2016 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Mein Vater ist gestorben</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/1031.html</link><description>&lt;section id="mein-vater-ist-gestorben"&gt;
&lt;h1&gt;Mein Vater ist gestorben&lt;a class="headerlink" href="#mein-vater-ist-gestorben" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Montag, 31. Oktober 2016.  Mein Vater ist gestorben. Im Alter von 83
Jahren.  Er war in Frieden mit sich und der Welt und ist im wahrsten
Sinne des Wortes &lt;em&gt;entschlafen&lt;/em&gt;.  Am Mittwoch um 18.30 Uhr ist
Totenwache in der Nikolauskirche.  Die Auferstehungsfeier mit
anschließender Beerdigung ist am Donnerstag um 11 Uhr in der
Klosterkirche. Bis dahin ruht er im Abschiedsraum des Josephsheims,
der tagsüber frei zugänglich ist. Meine Mutter, meine Geschwister und
ich werden heute von 18 bis 20 Uhr dort sein, um Beileidsbesuche zu
empfangen.  Hier eine Kopie der &lt;a class="reference external" href="/data/2016/20161028170644.pdf"&gt;Anzeige im Wochenspiegel&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin diese Nacht in Eupen angekommen und werde voraussichtlich etwa
eine Woche hier bleiben.  Ly und die Kinder sind froh, dass wir im
August noch &lt;a class="reference internal" href="0828.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;alle zusammen hier waren&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; und ihn
ein letztes Mal gesehen haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit März wohnte mein Vater ja &lt;a class="reference internal" href="0323.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;wie gesagt&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; im
Josephsheim, seit Juni sogar ohne meine Mutter, die auf Anraten von
Freunden und Pflegern wieder zum Favrunpark zog.  Die letzten Monate
seines Lebens hat er nicht mehr genossen, aber fügte sich seinem
Schicksal und war ein liebenswerter alter Greis.  „Als du noch jung
warst, hast du dich selbst gegürtet und konntest gehen, wohin du
wolltest. Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände
ausstrecken und ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du
nicht willst.“ (&lt;a class="reference external" href="http://www.bibleserver.com/text/EU/Johannes21,18"&gt;Joh 21,18&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/1031.html</guid><pubDate>Mon, 31 Oct 2016 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Sonntag, 23. Oktober 2016</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/1023.html</link><description>&lt;section id="sonntag-23-oktober-2016"&gt;
&lt;h1&gt;Sonntag, 23. Oktober 2016&lt;a class="headerlink" href="#sonntag-23-oktober-2016" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Am kommenden Donnerstag werden wir alle vier mit zwei anderen
Gemeindemitgliedern für fünf Tage zu unserer Partnergemeinde nach
Erkner bei Berlin fliegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb war heute in Vigala Entsendungs-Gottesdienst mit der für diese
Jahreszeit enorm hohen Zahl von 16 Teilnehmern.  Mari und Iiris trugen
dabei ein Lied vor, das sie auch in Erkner vortragen werden:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://youtu.be/jjN_JPwi7C4"&gt;https://youtu.be/jjN_JPwi7C4&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Man hört, dass die Hiiu-Kannel (s.h. auch &lt;a class="reference internal" href="0809.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Mari singt zwei estnische Volkslieder&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;) ein
eigenwilliges Instrument ist, aber Mari ist weiterhin fasziniert und
nimmt in Tallinn sogar Unterricht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier die (nicht singbare) Übersetzung:&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Mein Herz, wache auf&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;und lobe den Schöpfer mit Gesang,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;der uns alles Gute gibt&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;und unsere Sorgen trägt.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Als ich mich schlafen legte,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;mich in Vaters Schoß versteckte,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Satan wollte mich schlucken,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;aber Vater verbot es ihm.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;„Bleib ruhig“ riegst du,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;„mein Kind, ich beschütze dich,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;er kann keinen Schaden anrichten,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;du wirst den Morgen noch sehen.“&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Dein Wort ist wahr geworden,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;ich habe den Morgen gesehen,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;kein Leid erreichte mich,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;deine Macht beschützte mich.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Deshalb danke ich dir jetzt,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;erweise dir große Ehre.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Dir als Opfer meine Seufzer&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;und heiligen Bitten.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Mein Gott, so wie in der Nacht&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;deine Hand mich beschützte,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;so trage mich auch am Tage,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;sende mir Engel zum Schutze.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Deine Gnade bleibe bei mir,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;mein Herz sei dein Tempel,&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;dein Wort möge mich nähren&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;und den Weg zum Himmel weisen.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/1023.html</guid><pubDate>Sun, 23 Oct 2016 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Conny mit Familie in Vigala</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/1009.html</link><description>&lt;section id="conny-mit-familie-in-vigala"&gt;
&lt;h1&gt;Conny mit Familie in Vigala&lt;a class="headerlink" href="#conny-mit-familie-in-vigala" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 9. Oktober 2016. Conny, Daniel und Piet haben einige Tage bei
uns verbracht. Heute mussten wir uns wieder voneinander verabschieden.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/10/05/dsc08497.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/10/05/dsc08497.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/10/05/thumbnails/dsc08497.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/10/05/dsc08497.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/10/08/dsc08511.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/10/08/dsc08511.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/10/08/thumbnails/dsc08511.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/10/08/dsc08511.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/10/09/dsc08593.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/10/09/dsc08593.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/10/09/thumbnails/dsc08593.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/10/09/dsc08593.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/1009.html</guid><pubDate>Sun, 09 Oct 2016 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Luc in Tunesien (24.09.2016)</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20160924.html</link><description>&lt;section id="luc-in-tunesien-24-09-2016"&gt;
&lt;h1&gt;Luc in Tunesien (24.09.2016)&lt;a class="headerlink" href="#luc-in-tunesien-24-09-2016" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;der &lt;strong&gt;Schulalltag&lt;/strong&gt; hat wieder begonnen.  Mari muss jetzt
sonntagabends wieder nach Tallinn fahren und kommt erst freitags
zurück. Hier ein Frühstück zu viert und ein Foto, wie wir sie zum Bus
begleiten.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/03/dsc07191.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/03/dsc07191.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/03/thumbnails/dsc07191.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/03/dsc07191.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/04/dsc07197.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/04/dsc07197.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/04/thumbnails/dsc07197.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/04/dsc07197.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Iiris geht weiter in Vigala zur Schule, dieses Jahr sind sie nur zu
zweit im zweiten Schuljahr und bilden mit den vier Kindern des ersten
Schuljahres eine Verbandklasse.  Außerdem hat sie in Märjamaa
&lt;strong&gt;Geigenunterricht&lt;/strong&gt; begonnen. Hier sieht man sie mit neuem
Schulranzen und Tagebuch, und ein Foto von der Eröffnungsfeier der
Musikschule:&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/01/dsc07114.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/01/dsc07114.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/01/thumbnails/dsc07114.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/01/dsc07114.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/01/dsc07128.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/01/dsc07128.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/01/thumbnails/dsc07128.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/01/dsc07128.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Der Alltag währte für mich nicht lange, denn am 12. September flog ich
nach &lt;strong&gt;Tunesien&lt;/strong&gt; zu meinem Assistenten Hamza.  Am 17. Juli, nach dem
Attentat in Nizza, das ja von einem Tunesier verübt wurde, hatte ich
&lt;a class="reference external" href="http://luc.lino-framework.org/blog/2016/0717.html"&gt;in meinem englischen Blog&lt;/a&gt; geschrieben,
wie froh ich bin, dass gerade Hamza mein Assistent ist, weil auch ich
sonst möglicherweise glauben würde, der Islam sei eine Kultur des
Hasses.  Insgesamt haben sich meine Erwartungen bestätigt. Hier mein
Reisebericht:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="../blog/2016/0922.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Luc in Tunesien&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; (22. September)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Während ich in Tunesien war, hatte unsere Große eine ganze Woche lang
&lt;strong&gt;freie Bude&lt;/strong&gt; gehabt, weil Ly ja bei Iiris in Vigala bleiben musste.
Auch diese Woche würde sie nur eine Nacht lang „unter elterlicher
Aufsicht“ wohnen, nämlich der meinen.  Nach meiner Rückkehr am
Dienstagnachmittag blieb ich noch bis Mittwoch um 16 Uhr in Tallinn,
um nach der Schule noch mit ihr gemeinsam zu essen, bevor ich nach
Vigala weiter fuhr. Das von mir zubereitete Essen entsprach leider
nicht ganz ihren Ansprüchen, aber immerhin haben wir zum Tischgebet
ein &lt;a class="reference external" href="http://taize.fr/spip.php?page=chant&amp;amp;song=255&amp;amp;lang=de"&gt;Bleib mit deiner Gnade bei uns&lt;/a&gt; recht schön
zweistimmig gesungen. Ja, &lt;em&gt;der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein,
sondern von jedem Wort aus Gottes Mund&lt;/em&gt;. Da fällt mir ein, dass ich
das Folgende noch gar nicht öffentlich erzählt hatte:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="../blog/2016/0809.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Mari singt zwei estnische Volkslieder&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; (9. August)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Ach ja und noch was: vom &lt;strong&gt;17. bis 23. November&lt;/strong&gt; werde ich schon
wieder in Eupen sein. Wie gewohnt habe ich hauptsächlich vor, allen
möglichen Leuten von Lino zu erzählen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es grüßen herzlich aus Vigala&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Iiris, Mari, Ly und Luc&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20160924.html</guid><pubDate>Sat, 24 Sep 2016 11:47:00 +0300</pubDate></item><item><title>Luc in Tunesien</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0922.html</link><description>&lt;section id="luc-in-tunesien"&gt;
&lt;h1&gt;Luc in Tunesien&lt;a class="headerlink" href="#luc-in-tunesien" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 22. September 2016. Ich war eine Woche in Tunesien, um
meinen Assistenten Hamza zu besuchen, mit dem ich seit einem Jahr über
Internet zusammen arbeite.  Das war unsere erste Begegnung in „echt“,
und die war jetzt einfach nötig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Davon abgesehen war es auch das erste Mal, dass ich den europäischen
Kontinent verließ, Datteln direkt von der Palme pflückte, auf einem
Dromedar ritt, ein freilebendes &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cham%C3%A4leons"&gt;Chamäeleon&lt;/a&gt; vor der Kamera
hatte oder abends in die Sahara zum Picknick fuhr…  Aber diese Dinge
habe ich Tourismusbanause eigentlich nur &lt;em&gt;en passant&lt;/em&gt; registriert (und
natürlich mein Bestes getan, um sie möglichst anschaulich
festzuhalten), denn der wahre Grund meiner Reise war die Frage: kann
das wirklich wahr sein, dass da am Rande der Sahara ein Mensch lebt,
der Lino versteht und meine Wellenlänge hat?  Die Antwort darauf hatte
ich geahnt, aber für solche Dinge reichen Worte nicht aus, man muss
sie erleben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Montag, 12. September 2016.&lt;/strong&gt; Drei Stunden Aufenthalt in Tunis, das
reicht nicht, um die Stadt zu besichtigen, aber vor dem Flughafen sehe
ich zum ersten Mal echte Palmen. Also ein Foto von Luc im Lino-T-Shirt
vor der Palme.  Und bei der Landung auf &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Djerba"&gt;Djerba&lt;/a&gt; um 15.30 Uhr ist dann schon
gleich der ganze Horizont damit bewachsen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/12/dsc07297.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/12/dsc07297.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/12/thumbnails/dsc07297.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/12/dsc07297.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/12/dsc07330.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/12/dsc07330.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/12/thumbnails/dsc07330.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/12/dsc07330.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Zwei Stunden musste ich jetzt noch vor dem Flughafen warten, weil
Hamza sich verspätet hatte.  Willkommen in Afrika, wo man es mit
Terminen nicht so genau nimmt. Ich vertreibe mir die Zeit mit Knipsen
von tunesischen Männerklos und Motorrädern.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/12/dsc07333.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/12/dsc07333.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/12/thumbnails/dsc07333.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/12/dsc07333.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/12/dsc07339.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/12/dsc07339.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/12/thumbnails/dsc07339.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/12/dsc07339.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Aber im Grunde genoss ich die Wartezeit.  Hamza hatte mein vollstes
Verständnis, denn er hatte 250 Km mit dem Auto zu fahren, um mich
abzuholen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann war er plötzlich da, und wir fuhren gleich los.  Kaum hatten wir
den Flughafen verlassen, fiel mir beim Betrachten des Sonnenuntergangs
ein: wir hatten noch gar kein Foto von uns beiden gemacht! Also
nochmal schnell anhalten am nächstbesten Fotohintergrund, der sich als
eine kleine Moschee entpuppte, deren Lautsprecher gerade zum Gebet
riefen. Der &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Imam"&gt;Imam&lt;/a&gt; nahm sich
aber freundlicherweise noch Zeit, den historischen Moment in Hamzas
und meinem Leben zu verewigen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/12/dsc07349.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/12/dsc07349.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/12/thumbnails/dsc07349.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/12/dsc07349.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/12/dsc07354.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/12/dsc07354.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/12/thumbnails/dsc07354.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/12/dsc07354.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/12/dsc07357.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/12/dsc07357.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/12/thumbnails/dsc07357.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/12/dsc07357.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/12/dsc07363.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/12/dsc07363.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/12/thumbnails/dsc07363.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/12/dsc07363.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Kurz danach war es Nacht.  Die Fähre zwischen Djerba und dem Festland
war nur eine Art Kahn für zwei Dutzend Autos mitsamt Insassen und wird
in Französisch treffend &lt;a class="reference external" href="https://fr.wikipedia.org/wiki/Bac_(bateau)"&gt;bac&lt;/a&gt; (Wanne, Kasten,
Bottich) genannt.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/12/dsc07367.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/12/dsc07367.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/12/thumbnails/dsc07367.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/12/dsc07367.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/12/dsc07369.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/12/dsc07369.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/12/thumbnails/dsc07369.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/12/dsc07369.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Danach ging es 250 Kilometer durch Berge und Wüsten, aber wir sahen
kaum etwas von der Landschaft, erstens weil es dunkel war und zweitens
weil wir so viel zu erzählen hatten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dann, gegen 21 Uhr, kamen wir also endlich in &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Douz"&gt;Douz&lt;/a&gt; an, Hamzas Heimatstadt mit etwa
30.000 Einwohnern, die auch das „Tor zur Sahara“ genannt wird.  Wie
schon gesagt war ich genau auf den ersten Tag des Opferfestes der
Moslems gelandet, und somit gab es natürlich Hammelfleisch. Hamzas
Vater hatte den Hammel am Morgen eigenhändig geschlachtet.  Hier sehen
wir Luc und Hamza beim Verspeisen der Reste des Festessens, während
die anderen Familienmitglieder zuhören, was dieser Europäer alles
erzählt. Vor dem Essen sagt man „Bi-smi-llâh“.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/12/dsc07373.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/12/dsc07373.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/12/thumbnails/dsc07373.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/12/dsc07373.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/12/dsc07382.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/12/dsc07382.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/12/thumbnails/dsc07382.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/12/dsc07382.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Zwischenbemerkung. Auf komplette Familienfotos müssen wir leider
verzichten, denn &lt;strong&gt;verheiratete Frauen&lt;/strong&gt; zu fotografieren gilt
zumindest in Douz noch als unanständig. In den größeren Städten sind
die Leute weniger traditionsbewusst, dieses junge Ehepaar ließ sich
ohne Bedenken auf meine Bitte hin ablichten. Oder Hamzas jüngste
Schwester ist noch nicht verheiratet, die durfte ich folglich
fotografieren.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/12/dsc07316.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/12/dsc07316.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/12/thumbnails/dsc07316.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/12/dsc07316.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/17/dsc08042.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/17/dsc08042.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/17/thumbnails/dsc08042.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/17/dsc08042.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Hamza hatte mich in einem kleinen &lt;strong&gt;Hotel&lt;/strong&gt; untergebracht. Und in der
ersten Nacht war ich der einzige Gast. Ab dem zweiten Frühstück bekam
ich immerhin Gesellschaft einer Lady aus Arizona, von der ich bald
mehr erzählen werde. Insgesamt war sichtbar, dass der Tourisimus in
Tunesien momentan noch sehr unter einigen „mutmaßlich islamistisch
motivierten“ Anschlägen im vergangenen Jahr leidet.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07392.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07392.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07392.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07392.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07393.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07393.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07393.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07393.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07395.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07395.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07395.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07395.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07396.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07396.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07396.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07396.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07397.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07397.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07397.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07397.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07399.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07399.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07399.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07399.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Douz ist eine Kleinstadt am Rand der Sahara, mit viel Sand und vielen
Mopeds. Die neueren Autos haben einen selbstgemachten
Hitzeschutzteppich auf dem Armaturenbrett liegen. Der von Hamzas Onkel
ist sogar mit frommen Sprüchen aus dem Koran bestickt. Anders als in
der Hauptstadt laufen die Frauen hier noch nicht unverschleiert in der
Öffentlichkeit rum und sitzen auch nicht wie ihre Männer in den Cafés.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07401.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07401.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07401.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07401.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07490.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07490.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07490.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07490.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07538.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07538.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07538.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07538.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07539.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07539.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07539.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07539.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/dsc07700.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/14/dsc07700.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/thumbnails/dsc07700.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/14/dsc07700.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/15/dsc07838.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/15/dsc07838.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/15/thumbnails/dsc07838.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/15/dsc07838.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/15/dsc07858.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/15/dsc07858.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/15/thumbnails/dsc07858.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/15/dsc07858.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/dsc08044.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/18/dsc08044.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/thumbnails/dsc08044.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/18/dsc08044.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/dsc08140.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/18/dsc08140.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/thumbnails/dsc08140.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/18/dsc08140.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/dsc08137.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/18/dsc08137.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/thumbnails/dsc08137.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/18/dsc08137.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Wenn mir eines klar war, dann dass ich mal auf einem &lt;strong&gt;Kamel&lt;/strong&gt; reiten
musste. Genauer gesagt auf einem &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dromedar"&gt;Dromedar&lt;/a&gt;.  Douz ist bekannt für sein
jährliches &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/International_Festival_of_the_Sahara"&gt;internationales Saharafest&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele Leute in Douz halten sich Dromedare. Nicht mehr wie früher, um
selber durch die Wüste zu reiten, sondern um Touristen darauf reiten
zu lassen.  Die Lady aus Arizona in meinem Hotel war eine besondere
Art von Tourist: sie ist ganz vernarrt in Kamele und hat sich voriges
Jahr, nach ihrem soundsovielten Trek durch die Wüste, ihr eigenes
Kamelbaby gekauft. Das hat sie dann freilich nicht mit nach Arizona
genommen, sondern bezahlt hier in Douz jemanden, der es für sie
pflegt, und alle paar Monate kommt sie es dann besuchen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07428.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07428.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07428.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07428.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/16/dsc07907.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/16/dsc07907.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/16/thumbnails/dsc07907.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/16/dsc07907.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/16/dsc07921.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/16/dsc07921.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/16/thumbnails/dsc07921.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/16/dsc07921.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/16/dsc07933.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/16/dsc07933.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/16/thumbnails/dsc07933.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/16/dsc07933.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Hamza hat zum Glück einen netten Freund, dessen Vater ebenfalls
Dromedare hält.  Zwei Tage mussten wir darauf warten, dass er Zeit für
meinen Sonderfall hatte, aber heute war es dann so weit: ich durfte
auch mal auf den Rücken eines Wüstenschiffs. Dabei sah ich dann auch
zum ersten Mal eine Horde von Touristen, die den gleichen Wunsch wie
ich gehabt hatten.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/dsc07793.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/14/dsc07793.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/thumbnails/dsc07793.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/14/dsc07793.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/dsc07797.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/14/dsc07797.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/thumbnails/dsc07797.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/14/dsc07797.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/dsc07806.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/14/dsc07806.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/thumbnails/dsc07806.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/14/dsc07806.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/dsc07816.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/14/dsc07816.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/thumbnails/dsc07816.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/14/dsc07816.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/dsc07824.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/14/dsc07824.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/thumbnails/dsc07824.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/14/dsc07824.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Gleich am zweiten Abend meinte Hamzas Vater „Kommt, wir machen ein
Picknick in der Wüste“. Wenn die Leute keine Lust haben, vor dem
Fernseher oder im Café zu sitzen, dann fahren sie aus der Stadt raus,
machen ein Feuerchen an und backen sich ein Brot. In Eupen würde man
es ein &lt;strong&gt;Picknick im Grünen&lt;/strong&gt; nennen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07553.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07553.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07553.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07553.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/15/dsc07850.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/15/dsc07850.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/15/thumbnails/dsc07850.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/15/dsc07850.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07557.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07557.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07557.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07557.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07571.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07571.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07571.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07571.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07579.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07579.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07579.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07579.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07583.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07583.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07583.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07583.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07585.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07585.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07585.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07585.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07588.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07588.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07588.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07588.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07591.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07591.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07591.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07591.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07596.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07596.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07596.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07596.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07605.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07605.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07605.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07605.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07614.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07614.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07614.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07614.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07626.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07626.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07626.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07626.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07627.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07627.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07627.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07627.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07640.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07640.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07640.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07640.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07658.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07658.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07658.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07658.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07663.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07663.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07663.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07663.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07675.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07675.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07675.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07675.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07686.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07686.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07686.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07686.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07690.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07690.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07690.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07690.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07650.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07650.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07650.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07650.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Douz ist umgeben von einem grünen Gürtel aus &lt;strong&gt;Dattelfeldern&lt;/strong&gt;.  Viele
Familien haben ihr eigenes Dattelfeld, auf dem sie ihren Eigenbedarf
fürs ganze Jahr ernten.  Es wird immer die gleiche Sorte angebaut,
nämlich &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deglet_Nour"&gt;Deglet Nour&lt;/a&gt;.
Manche bauen mehr an und verkaufen den Überschuss. Es gibt Firmen, die
nichts anderes tun als Datteln für den lokalen Markt gekühlt zu
lagern. Und andere Firmen, die Datteln für den Export verpacken.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07448.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07448.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07448.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07448.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07458.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07458.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07458.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07458.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07463.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07463.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07463.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07463.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07470.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07470.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07470.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07470.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07480.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07480.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07480.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07480.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07481.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07481.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07481.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07481.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/dsc07743.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/14/dsc07743.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/thumbnails/dsc07743.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/14/dsc07743.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/15/dsc07876.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/15/dsc07876.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/15/thumbnails/dsc07876.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/15/dsc07876.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/dsc08144.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/18/dsc08144.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/thumbnails/dsc08144.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/18/dsc08144.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/dsc07751.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/14/dsc07751.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/thumbnails/dsc07751.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/14/dsc07751.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Douz und die gesamte Umgebung bezieht ihr &lt;strong&gt;Trinkwasser&lt;/strong&gt;, indem sie
es aus dem Boden pumpt. Das aufbereitete Wasser wird in Wassertürmen
gespeichert. Zum Wässern der Oasen darf das Trinkwasser allerdings
nicht benutzt werden, also müssen die Bauern es sich selber
rauspumpen. Den Strom für die Pumpen kriegen manche aus dem Netz,
andere müssen sich auch den selber produzieren, wozu sie dann in
letzter Zeit immerhin keine Generatoren mehr benutzen sondern
Sonnenkollektoren.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/16/dsc07903.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Ein Wasserturm am Stadtrand von Douz"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/16/thumbnails/dsc07903.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Ein Wasserturm am Stadtrand von Douz"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/dsc07773.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Das städtische Pumpwerk"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/thumbnails/dsc07773.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Das städtische Pumpwerk"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/dsc07711.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Ein privater Sonnenkollektor zum Bewässern von Dattelpalmen"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/thumbnails/dsc07711.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Ein privater Sonnenkollektor zum Bewässern von Dattelpalmen"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/dsc07733.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Die Pumpe und der ausgediente Generator"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/thumbnails/dsc07733.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Die Pumpe und der ausgediente Generator"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/dsc07731.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/14/dsc07731.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/thumbnails/dsc07731.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/14/dsc07731.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/dsc07738.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/14/dsc07738.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/thumbnails/dsc07738.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/14/dsc07738.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/15/dsc07878.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/15/dsc07878.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/15/thumbnails/dsc07878.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/15/dsc07878.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Interessant auch eine Webseite (in Französisch) über das &lt;a class="reference external" href="http://dole-douz.pagesperso-orange.fr/captage.htm"&gt;Trinkwasser
in Douz&lt;/a&gt;, die
durch Schüler im Rahmen einer Schulpartnerschaft entstand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt in Douz mehr &lt;strong&gt;Esel&lt;/strong&gt; als Pferde.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/dsc07715.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/14/dsc07715.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/thumbnails/dsc07715.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/14/dsc07715.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/dsc07784.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/14/dsc07784.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/thumbnails/dsc07784.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/14/dsc07784.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/16/dsc07917.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/16/dsc07917.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/16/thumbnails/dsc07917.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/16/dsc07917.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/16/dsc07918.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/16/dsc07918.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/16/thumbnails/dsc07918.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/16/dsc07918.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Ein paar Kleintiere habe ich fotografisch eingefangen. Was mich am
meisten überraschte, waren die Stubenfliegen: die sahen genau so aus
wie bei uns.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/dsc07727.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/14/dsc07727.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/thumbnails/dsc07727.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/14/dsc07727.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/dsc07756.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/14/dsc07756.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/thumbnails/dsc07756.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/14/dsc07756.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/16/dsc08020.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/16/dsc08020.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/16/thumbnails/dsc08020.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/16/dsc08020.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/16/dsc08028.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/16/dsc08028.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/16/thumbnails/dsc08028.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/16/dsc08028.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/15/dsc07886.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/15/dsc07886.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/15/thumbnails/dsc07886.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/15/dsc07886.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Alle Mahlzeiten außer dem Frühstück bekam ich bei Hamza, der noch
Junggeselle ist und bei seinen Eltern wohnt. So bekam ich einiges vom
Familienleben mit&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/dsc07786.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/14/dsc07786.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/14/thumbnails/dsc07786.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/14/dsc07786.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/15/dsc07846.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/15/dsc07846.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/15/thumbnails/dsc07846.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/15/dsc07846.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/dsc08190.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/18/dsc08190.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/thumbnails/dsc08190.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/18/dsc08190.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/dsc08192.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/18/dsc08192.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/thumbnails/dsc08192.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/18/dsc08192.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/16/dsc08024.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/16/dsc08024.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/16/thumbnails/dsc08024.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/16/dsc08024.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Am dritten Tag probierten wir erstmals zu &lt;strong&gt;arbeiten&lt;/strong&gt;. Aber wir haben
nur knapp zwei Stunden geschafft bis es uns zu heiß wurde. Außerdem
wartete das Mittagessen, und danach war es noch heißer.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/15/dsc07840.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/15/dsc07840.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/15/thumbnails/dsc07840.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/15/dsc07840.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/15/dsc07841.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/15/dsc07841.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/15/thumbnails/dsc07841.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/15/dsc07841.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/16/dsc07961.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/16/dsc07961.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/16/thumbnails/dsc07961.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/16/dsc07961.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/16/dsc07962.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/16/dsc07962.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/16/thumbnails/dsc07962.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/16/dsc07962.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Am Freitagnachmittag durfte ich –vorsichtshalber mit &lt;a class="reference external" href="https://fr.wikipedia.org/wiki/Ch%C3%A8che"&gt;Chèche&lt;/a&gt; und &lt;a class="reference external" href="https://www.jumia.com.tn/tenue-traditionnelle-tunisienne/"&gt;Djebba&lt;/a&gt;
verkleidet– beim &lt;strong&gt;Gebet in der Moschee&lt;/strong&gt; teilnehmen. Von der Predigt
des Imam habe ich freilich nichts verstanden, aber die verschiedenen
Gebetshaltungen habe ich scheinbar fehlerfrei mitgemacht. Fotos gibt
es von diesem Abenteuer leider keine, dafür hier eine der Moscheen von
Douz, sowie ein moslemischer Friedhof.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/15/dsc07843.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/15/dsc07843.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/15/thumbnails/dsc07843.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/15/dsc07843.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/15/dsc07867.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/15/dsc07867.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/15/thumbnails/dsc07867.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/15/dsc07867.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Am Abend durfte ich dann Zaungast bei einer &lt;strong&gt;Hochzeit&lt;/strong&gt; sein. Bei
einer traditionellen Hochzeit wird die Braut von ihrer Schwiegermutter
per Dromedar zu Hause abgeholt und –sorgfältig vor Blicken
geschützt– in einem „Käfig“ in ihr neues Heim gebracht, begleitet von
den Hochzeitsgästen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/16/dsc07968.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/16/dsc07968.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/16/thumbnails/dsc07968.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/16/dsc07968.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/16/dsc08008.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/16/dsc08008.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/16/thumbnails/dsc08008.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/16/dsc08008.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/16/dsc08010.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/16/dsc08010.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/16/thumbnails/dsc08010.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/16/dsc08010.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Erst am letzten Tag schafften wir es, den berühmten &lt;strong&gt;Markt&lt;/strong&gt; (&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Suq"&gt;Souk&lt;/a&gt;) von Douz zu besuchen.  Ich war
der einzige Tourist an diesem Morgen, auch hier zeigte sich also die
momentane Krise.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/dsc08049.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/18/dsc08049.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/thumbnails/dsc08049.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/18/dsc08049.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/dsc08051.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/18/dsc08051.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/thumbnails/dsc08051.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/18/dsc08051.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/dsc08054.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/18/dsc08054.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/thumbnails/dsc08054.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/18/dsc08054.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/dsc08056.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/18/dsc08056.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/thumbnails/dsc08056.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/18/dsc08056.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/dsc08064.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/18/dsc08064.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/thumbnails/dsc08064.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/18/dsc08064.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/dsc08072.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/18/dsc08072.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/thumbnails/dsc08072.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/18/dsc08072.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/dsc08078.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/18/dsc08078.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/thumbnails/dsc08078.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/18/dsc08078.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/dsc08082.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/18/dsc08082.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/thumbnails/dsc08082.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/18/dsc08082.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/dsc08095.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/18/dsc08095.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/thumbnails/dsc08095.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/18/dsc08095.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/dsc08129.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/18/dsc08129.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/thumbnails/dsc08129.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/18/dsc08129.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/dsc08074.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/18/dsc08074.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/thumbnails/dsc08074.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/18/dsc08074.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Hamzas Onkel hat eine Stickereiwerkstatt.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07513.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07513.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07513.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07513.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07525.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07525.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07525.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07525.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07532.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07532.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07532.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07532.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/dsc07533.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/13/dsc07533.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/13/thumbnails/dsc07533.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/13/dsc07533.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Am letzten Tag lud er uns zum Essen ein. Ich zeigte den Kindern Fotos
aus Estland im Winter.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/dsc08147.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/18/dsc08147.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/thumbnails/dsc08147.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/18/dsc08147.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/dsc08150.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/18/dsc08150.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/thumbnails/dsc08150.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/18/dsc08150.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/dsc08153.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/18/dsc08153.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/thumbnails/dsc08153.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/18/dsc08153.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Nach dem Essen hatte er sich eine Überraschung als Abschiedsgeschenk
ausgedacht: er ließ seine Maschinen ein Lino-Logo auf zwei meiner
T-Shirts sticken.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/dsc08166.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/18/dsc08166.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/thumbnails/dsc08166.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/18/dsc08166.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/dsc08189.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/18/dsc08189.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/18/thumbnails/dsc08189.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/18/dsc08189.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Die letzte Nacht verbrachte ich –auf eigenen Wunsch– nicht im Hotel,
sondern bei Hamza zu Hause. Wir schliefen auf dem Dach, obschon Regen
gemeldet war. Und dieser Regen kam sogar. Er dauerte allerdings keine
30 Sekunden und bestand lediglich aus ein paar Tropfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um 6 Uhr morgens fuhren wir dann mit dem Bus aus Douz raus. Zunächst
durch die Wüste, dann am Meer vorbei und durch den &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sahel_(Tunesien)"&gt;Sahel&lt;/a&gt;, das größte
zusammenhängende Olivenabaugebiet des &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Maghreb"&gt;Maghreb&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/dsc08207.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/19/dsc08207.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/thumbnails/dsc08207.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/19/dsc08207.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/dsc08221.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/19/dsc08221.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/thumbnails/dsc08221.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/19/dsc08221.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/dsc08233.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/19/dsc08233.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/thumbnails/dsc08233.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/19/dsc08233.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/dsc08249.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/19/dsc08249.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/thumbnails/dsc08249.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/19/dsc08249.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Für die Strecke von Gabès bis Sousse wechseln wir das Verkehrsmittel,
wir steigen vom Bus in ein &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sammeltaxi"&gt;Louage&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/dsc08257.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/19/dsc08257.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/thumbnails/dsc08257.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/19/dsc08257.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/dsc08258.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/19/dsc08258.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/thumbnails/dsc08258.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/19/dsc08258.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;In Sousse trafen wir uns mit David, der einige Jahre mit mir die
Schulbank drückte und jetzt seit zehn Jahren in Sousse lebt. Er zeigte
uns die &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Medina_(Stadtteil)"&gt;Medina&lt;/a&gt;
und lud uns zum Essen ein. Leider musste er dann auch schon wieder zum
nächsten Treffen eilen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/dsc08305.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/19/dsc08305.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/thumbnails/dsc08305.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/19/dsc08305.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/dsc08306.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/19/dsc08306.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/thumbnails/dsc08306.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/19/dsc08306.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Hamza zeigt mir den Strand von Sousse. Und ich zeige ihm, was man in
Estland tut, wenn man an so einen Strand kommt: nämlich schwimmen
gehen.  Danach trinken wir einen Kaffee und philosophieren über Gott
und die Welt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich wunderte mich, dass der Strand so still war.  Okay, dass Hamza als
Wüstensohn nicht mit mir ins kühle Nass sprang, fand ich noch normal
(es soll in Douz zwar sogar eine Schule mit Schwimmbad geben, aber ich
bezweifle, dass viele Kinder dort schwimmen lernen). Erst später las
ich über den &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Anschlag_in_Port_El-Kantaoui_2015"&gt;Anschlag vom Juni 2015&lt;/a&gt;
und vermute, dass die Ruhe am Strand möglicherweise eine weitere
sichtbare Folge dieser Ereignisse war.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/dsc08311.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/19/dsc08311.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/thumbnails/dsc08311.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/19/dsc08311.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/dsc08314.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/19/dsc08314.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/thumbnails/dsc08314.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/19/dsc08314.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/dsc08315.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/19/dsc08315.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/thumbnails/dsc08315.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/19/dsc08315.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/dsc08339.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/19/dsc08339.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/thumbnails/dsc08339.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/19/dsc08339.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Und dann mit dem Zug von Sousse nach Tunis.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/dsc08348.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/19/dsc08348.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/thumbnails/dsc08348.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/19/dsc08348.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/dsc08352.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/19/dsc08352.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/thumbnails/dsc08352.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/19/dsc08352.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/dsc08356.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/19/dsc08356.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/thumbnails/dsc08356.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/19/dsc08356.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Kleiner Imbiss und Spaziergang durch Tunis bei Nacht, bevor Hamza mich
mit dem Taxi am Flughafen absetzt.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/dsc08359.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/19/dsc08359.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/thumbnails/dsc08359.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/19/dsc08359.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/dsc08368.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/19/dsc08368.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/thumbnails/dsc08368.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/19/dsc08368.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/dsc08371.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/19/dsc08371.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/thumbnails/dsc08371.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/19/dsc08371.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/dsc08373.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/19/dsc08373.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/19/thumbnails/dsc08373.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/19/dsc08373.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Die Rückreise verlief ganz wie geplant, mit drei Stunden Schlafpause
in Frankfurt und Landung in Tallinn um 13.25 Uhr am nächsten Tag.
Dreißig Stunden war ich unterwegs gewesen. Und danach brauchte ich
noch zwei Tage (abgesehen von unvermeidlichen Dingen wie dringenden
E-Mails, Chorprobe und Kofferauspacken), um diesen Bericht zu
schreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was bleibt davon übrig? Vor allem eine tiefe Verbundenheit zwischen
einem Christen und einem Moslem, aus der in den kommenden Jahren
hoffentlich noch viel Gutes erwachsen wird.  Und das Fazit des
Hobbytheologen in mir: die Offenbarungsreligionen sollten unverzüglich
beginnen, sich von ihren jeweiligen extremistischen Schulen klar zu
distanzieren.  Wenn Christen ihre Bibel oder Moslems ihren Koran als
einzig wahres Wort Gottes verherrlichen, dann mag das regional den
Priestern und Theologen die Arbeit vereinfachen, führt aber weltweit
unweigerlich zu Konflikten.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0922.html</guid><pubDate>Thu, 22 Sep 2016 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Duche zu Besuch in Vigala</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0911.html</link><description>&lt;section id="duche-zu-besuch-in-vigala"&gt;
&lt;h1&gt;Duche zu Besuch in Vigala&lt;a class="headerlink" href="#duche-zu-besuch-in-vigala" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 11. September 2016.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/11/dsc07240.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/11/dsc07240.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/11/thumbnails/dsc07240.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/11/dsc07240.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/11/dsc07246.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/11/dsc07246.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/11/thumbnails/dsc07246.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/11/dsc07246.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/11/dsc07255.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/11/dsc07255.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/11/thumbnails/dsc07255.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/11/dsc07255.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/11/dsc07260.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/11/dsc07260.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/11/thumbnails/dsc07260.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/11/dsc07260.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/11/dsc07262.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/11/dsc07262.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/11/thumbnails/dsc07262.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/11/dsc07262.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/11/dsc07263.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/11/dsc07263.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/11/thumbnails/dsc07263.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/11/dsc07263.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/11/dsc07265.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/11/dsc07265.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/11/thumbnails/dsc07265.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/11/dsc07265.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/11/dsc07269.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/11/dsc07269.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/11/thumbnails/dsc07269.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/11/dsc07269.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0911.html</guid><pubDate>Sun, 11 Sep 2016 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Septembernachrichten (05.09.2016)</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20160905.html</link><description>&lt;section id="septembernachrichten-05-09-2016"&gt;
&lt;h1&gt;Septembernachrichten (05.09.2016)&lt;a class="headerlink" href="#septembernachrichten-05-09-2016" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;bei uns ist ständig so viel los, ich kriege das gar nicht alles
erzählt.  Aber hier noch mal wieder wenigstens ein &lt;em&gt;paar&lt;/em&gt; Auszüge aus
unserem Leben.&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="../blog/2016/0617.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Ausflug zur Insel Aegna&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; (17.06.)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="../blog/2016/0730.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Zweieinhalb Kilometer an einem Stück geschwommen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; (30.07.)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="../blog/2016/0828.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Wir waren in Eupen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; (28.08.)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="../blog/2016/0901.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Schulanfang&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; (01.09.)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="../blog/2016/0903.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Luc fliegt zum Opferfest nach Tunesien&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; (03.09.)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="../blog/2016/0904.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Unser Dorfsee&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; (04.09.)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Es grüßen herzlich aus Vigala und Tallinn&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc, Ly, Mari und Iiris&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20160905.html</guid><pubDate>Mon, 05 Sep 2016 23:59:00 +0300</pubDate></item><item><title>Toleranz ist beleidigend</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0905.html</link><description>&lt;section id="toleranz-ist-beleidigend"&gt;
&lt;h1&gt;Toleranz ist beleidigend&lt;a class="headerlink" href="#toleranz-ist-beleidigend" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Montag, 5. September 2016.  Heute las ich folgenden Gedanken von
Goethe: „Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung
sein. Sie muss zur Anerkennung führen.  Dulden heißt beleidigen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oder da schreibt ein Prof. Dr. Markus Wriedt (auf &lt;a class="reference external" href="http://www.ekhn.de/aktuell/toleranz-ueben-ueben/toleranz-denken-das-fuer-und-wider/kirche-und-toleranz/dulden-heisst-beleidigen.html"&gt;ekhn.de&lt;/a&gt;):
„Integration fängt mit dem ernsthaften Austausch an: Fremdheit
wahrnehmen und respektvoll ausdrücken. Verständnis suchen, aber nicht
zur eigenen Identität werden lassen. Integration heißt: Fremdheit
aushalten und mit dem Gegensatz leben. Das ist alles andere als bloße
Toleranz.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist einer der tiefen Unterschiede zwischen Estland und Belgien.
Belgien definiert sich seit Jahrzehnten als pluralistische und
multikulturelle Gesellschaft. Estland dagegen strebt dieses
Entwicklungsstadium noch nicht einmal an. Das estnische Volk muss sich
zuerst mal ums eigene Überleben sorgen.  Um zu erlauben, dass andere
Völker sich auf dem eigenen Territorium wohlfühlen, bedarf es einer
minimalen Selbstsicherheit.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0905.html</guid><pubDate>Mon, 05 Sep 2016 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Unser Dorfsee</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0904.html</link><description>&lt;section id="unser-dorfsee"&gt;
&lt;h1&gt;Unser Dorfsee&lt;a class="headerlink" href="#unser-dorfsee" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 4. September 2016. Heute hatten wir einen See im Dorf. Nur
heute. Weil es vergangene Nacht ganz doll geregnet hatte, und weil das
mit dem Wegleiten des Regenwassers in unserem platten Land nicht immer
ganz einfach ist. Die Kinder hatten ihre helle Freude.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/04/dsc07198.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/04/dsc07198.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/04/thumbnails/dsc07198.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/04/dsc07198.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/04/dsc07200.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/04/dsc07200.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/04/thumbnails/dsc07200.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/04/dsc07200.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/04/dsc07216.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/04/dsc07216.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/04/thumbnails/dsc07216.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/04/dsc07216.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0904.html</guid><pubDate>Sun, 04 Sep 2016 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Luc fliegt zum Opferfest nach Tunesien</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0903.html</link><description>&lt;section id="luc-fliegt-zum-opferfest-nach-tunesien"&gt;
&lt;h1&gt;Luc fliegt zum Opferfest nach Tunesien&lt;a class="headerlink" href="#luc-fliegt-zum-opferfest-nach-tunesien" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 3. September 2016.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nächste Woche werde ich zum ersten Mal in meinem Leben den
europäischen Kontinent verlassen. Und zwar fliege ich nach Tunesien,
um meinen Assistenten Hamza zu besuchen, der mir nun schon seit einem
Jahr gegen Bezahlung hilft, &lt;a class="reference external" href="http://www.lino-framework.org/"&gt;Lino&lt;/a&gt;
immer besser zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht wirklich geplant war, dass ich mitten ins &lt;strong&gt;Opferfest&lt;/strong&gt; hinein
lande, eines der wichtigsten islamischen Feste, das vier Tage dauert.&lt;/p&gt;
&lt;a
href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Rembrandt_Harmensz._van_Rijn_035.jpg"&gt;&lt;img
align="right" hspace="5pt"
alt="Rembrandt: Der Engel verhindert die Opferung Isaaks"
src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/4f/Rembrandt_Harmensz._van_Rijn_035.jpg/220px-Rembrandt_Harmensz._van_Rijn_035.jpg"
width="220" height="319"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Beim &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Islamisches_Opferfest"&gt;Opferfest&lt;/a&gt; gedenken
Moslems des Propheten Ibrahim, der bereit war, seinen Sohn Ismael
Allah zu opfern und dadurch die göttliche Probe bestand.  Christen
kennen die Geschichte als &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Opferung_Isaaks"&gt;Opferung Isaaks&lt;/a&gt;. Anbei z.B. das
Gemälde „Der Engel verhindert die Opferung Isaaks“ von Rembrandt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Für mich&lt;/strong&gt; als rationalen Christen ist die Geschichte zunächst mal
verwirrend. Spontan hätte ich an Abrahams Stelle wie Kant gesagt:
«Dass ich meinen guten Sohn nicht töten solle, ist ganz gewiss; dass
aber du, der du mir erscheinst, Gott seist, davon bin ich nicht gewiss
und kann es auch nicht werden, wenn sie die Stimme auch vom
(sichtbaren) Himmel herabschallete.» (dass Kant das so formuliert hat,
habe ich nicht selbst gelesen, sondern weiß es dank eines Artikels in
der NZZ: &lt;a class="reference external" href="http://www.nzz.ch/articleDMYQQ-1.25689"&gt;Die Opferung des Sohnes&lt;/a&gt;).  Aber wenn ich weiter
denke, sehe ich die Kernaussage an der Geschichte: dass Gott eben
unfassbar ist. Es gibt Situationen, in denen zehn Experten inklusive
dein eigener Verstand dir bescheinigen, dass dein Projekt Unsinn ist
und du neue Wege beschreiten solltest statt deine Zeit und dein Geld
darin zu investieren, und trotzdem machst du weiter, gegen den
gesunden Menschenverstand. In religiöser Sprache sagt man dann „weil
Gott es von dir will“.  So erkenne ich in dieser Geschichte mich und
Lino wieder: da stecke ich seit 15 Jahren meine ganze Arbeitskraft in
Lino rein und habe doch bei weitem meine Schäfchen nicht im Trockenen.
Viel klüger wäre es, wenn ich eine gutbezahlte Stelle als
Datenbankarchitekt in Tallinn oder sonstwo annähme.  Aber stattdessen
mache ich unbeirrt nur Lino weiter und sage mir, dass Gott das nun mal
von mir will! Wobei diese „Stimme Gottes“ jenseits von Gefühlen und
Überzeugungen liegt, denn als Datenbankarchitekt hätte ich bestimmt
genau so viel Freude wie mit Lino, und ich bin überhaupt nicht
„überzeugt“, dass Lino mal Erfolg haben wird. Also das verstehe, wer
will…&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andere Leute hören noch ganz anderes als ich aus diesem Text. Was die
Geschichte z.B. mit &lt;strong&gt;Abtreibung&lt;/strong&gt; zu tun hat, erklärt Hannes Stein in
&lt;a class="reference external" href="http://m.welt.de/kultur/article113818492/Abraham-bewahrt-uns-vor-dem-Toeten-unserer-Kinder.html"&gt;Abraham bewahrt uns vor dem Töten unserer Kinder&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und die Moslems feiern diese Geschichte also jedes Jahr vier Tage
lang. Gar nicht dumm.  Unabhängig von soziologisch-theologischen
Erwägungen wird in islamgläubigen Familien bei diesem Fest scheinbar
tatsächlich ein Hammel &lt;strong&gt;geschlachtet&lt;/strong&gt; und im Familienkreis, an
Freunde und an Arme verteilt. Also ich, der ich für Schafsfleich
eigentlich nicht so zu haben bin, kann mich auf neue kulinarische
Erfahrungen gefasst machen…&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0903.html</guid><pubDate>Sat, 03 Sep 2016 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Schulanfang</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0901.html</link><description>&lt;section id="schulanfang"&gt;
&lt;h1&gt;Schulanfang&lt;a class="headerlink" href="#schulanfang" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 1. September 2016.  Alle Schulen Estlands haben heute
ihren Betrieb wieder aufgenommen mit feierlichen Eröffnungsakten. Und
ich war weder bei Iiris (in Vana-Vigala) noch bei Mari (in Tallinn)
dabei. Weil die Anwesenheit der Eltern im zweiten Jahr gar nicht mehr
so nötig ist. Im Fall einer 14-jährigen wäre es sogar fehl am Platze,
wenn die „Alten“ mit dabei sind. Mari hatten wir also ganz ohne
Gewissensbisse ganz allein in die Stadt fahren lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ly und Iiris freuten sich über die neue Schultasche, die sie in Eupen
gekauft hatten, und die farblich so gut zur Bluse und zum Tagebuch
passt:&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/01/dsc07114.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/01/dsc07114.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/01/thumbnails/dsc07114.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/01/dsc07114.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Nachmittags mussten wir dann doch noch zu einem Eröffnungsakt, nämlich
zur Musikschule in Märjamaa, wo Iiris in diesem Schuljahr mit
Geigenunterricht beginnt.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/01/dsc07133.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/01/dsc07133.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/01/thumbnails/dsc07133.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/01/dsc07133.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/01/dsc07138.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/01/dsc07138.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/01/thumbnails/dsc07138.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/01/dsc07138.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/01/dsc07176.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/01/dsc07176.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/01/thumbnails/dsc07176.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/01/dsc07176.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/01/dsc07181.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/09/01/dsc07181.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/09/01/thumbnails/dsc07181.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/09/01/dsc07181.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0901.html</guid><pubDate>Thu, 01 Sep 2016 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Wir waren in Eupen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0828.html</link><description>&lt;section id="wir-waren-in-eupen"&gt;
&lt;h1&gt;Wir waren in Eupen&lt;a class="headerlink" href="#wir-waren-in-eupen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 28. August 2016.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir waren mal kurz für eine Woche nach Eupen. Ganz inkognito, weil ich
es nicht geschafft hatte, in den Wochen zuvor einen Rundbrief fertig
zu kriegen. Das tut mir Leid, denn ich weiß, dass einige von euch uns
jetzt verpasst haben, weil sie es einfach nicht wussten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Folgenden nur ein paar Fotos, viele weitere Begegnungen muss ich
aus Zeitmangel undokumentiert lassen…&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Reise verlief ohne nennenswerte Probleme&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/20/dsc06636.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/20/dsc06636.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/20/thumbnails/dsc06636.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/20/dsc06636.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/20/dsc06648.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/20/dsc06648.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/20/thumbnails/dsc06648.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/20/dsc06648.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/20/dsc06673.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/20/dsc06673.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/20/thumbnails/dsc06673.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/20/dsc06673.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/20/dsc06675.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/20/dsc06675.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/20/thumbnails/dsc06675.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/20/dsc06675.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Meine Mutter wohnt inzwischen wieder im Favrunpark, während mein Vater
im Altenheim bleiben muss.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/20/dsc06699.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/20/dsc06699.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/20/thumbnails/dsc06699.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/20/dsc06699.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/20/dsc06713.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/20/dsc06713.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/20/thumbnails/dsc06713.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/20/dsc06713.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Gleich am zweiten tag gings los mit Menschenbad beim Strßenfestival
„Haaste-Töne“.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/21/dsc06743.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/21/dsc06743.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/21/thumbnails/dsc06743.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/21/dsc06743.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/21/dsc06748.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/21/dsc06748.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/21/thumbnails/dsc06748.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/21/dsc06748.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/21/dsc06759.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/21/dsc06759.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/21/thumbnails/dsc06759.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/21/dsc06759.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/21/dsc06764.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/21/dsc06764.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/21/thumbnails/dsc06764.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/21/dsc06764.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/21/dsc06775.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/21/dsc06775.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/21/thumbnails/dsc06775.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/21/dsc06775.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Am Dienstag fuhren wir mit dem Vennliner nach Heppenbach zu Maris
Patentante Erika, wo meine Frauen einige glückliche Tage verbrachten,
während ich gleich abends wieder nach Eupen fuhr, wo ich am nächsten
Morgen Kundentermin hatte.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/23/dsc06806.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/23/dsc06806.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/23/thumbnails/dsc06806.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/23/dsc06806.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/23/dsc06820.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/23/dsc06820.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/23/thumbnails/dsc06820.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/23/dsc06820.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/23/dsc06827.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/23/dsc06827.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/23/thumbnails/dsc06827.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/23/dsc06827.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/23/dsc06835.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/23/dsc06835.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/23/thumbnails/dsc06835.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/23/dsc06835.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/24/dsc06853.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/24/dsc06853.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/24/thumbnails/dsc06853.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/24/dsc06853.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/24/dsc06881.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/24/dsc06881.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/24/thumbnails/dsc06881.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/24/dsc06881.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/24/dsc06902.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/24/dsc06902.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/24/thumbnails/dsc06902.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/24/dsc06902.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/25/dsc06921.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/25/dsc06921.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/25/thumbnails/dsc06921.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/25/dsc06921.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Am Donnerstagabend Besuch bei Onkel Bruno, bei dem Iiris auch mal
zeigen durfte, was sie schon über Geigen weiß.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/26/dsc07005.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/26/dsc07005.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/26/thumbnails/dsc07005.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/26/dsc07005.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/26/dsc07009.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/26/dsc07009.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/26/thumbnails/dsc07009.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/26/dsc07009.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/26/dsc07011.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/26/dsc07011.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/26/thumbnails/dsc07011.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/26/dsc07011.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/26/dsc07016.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/26/dsc07016.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/26/thumbnails/dsc07016.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/26/dsc07016.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Während am belgischen Strand &lt;a class="reference external" href="http://www.grenzecho.net/region/eupener-land/eupen/sommer-sonne-strand-und-meer"&gt;Hochbetrieb&lt;/a&gt;
war, führten Gerd, Katja, Hannah und Paul uns am geschlossenen
Wetzlarbad vorbei zum Picknick an der Hill. Besser hätten wir es nicht
haben können.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/26/dsc07037.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/26/dsc07037.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/26/thumbnails/dsc07037.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/26/dsc07037.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/26/dsc07046.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/26/dsc07046.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/26/thumbnails/dsc07046.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/26/dsc07046.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/26/dsc07048.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/26/dsc07048.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/26/thumbnails/dsc07048.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/26/dsc07048.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/26/dsc07054.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/26/dsc07054.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/26/thumbnails/dsc07054.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/26/dsc07054.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Abends dann noch einige schöne Stunden mit Dany, Nadège, Aurélie und
Nolan.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/26/dsc07070.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/26/dsc07070.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/26/thumbnails/dsc07070.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/26/dsc07070.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/26/dsc07087.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/26/dsc07087.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/26/thumbnails/dsc07087.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/26/dsc07087.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Und dann am Samstag schon wieder Abschied.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/27/dsc07100.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/27/dsc07100.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/27/thumbnails/dsc07100.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/27/dsc07100.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/27/dsc07103.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/27/dsc07103.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/27/thumbnails/dsc07103.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/27/dsc07103.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0828.html</guid><pubDate>Sun, 28 Aug 2016 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Mari singt zwei estnische Volkslieder</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0809.html</link><description>&lt;section id="mari-singt-zwei-estnische-volkslieder"&gt;
&lt;h1&gt;Mari singt zwei estnische Volkslieder&lt;a class="headerlink" href="#mari-singt-zwei-estnische-volkslieder" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/07/dsc06474.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/08/07/dsc06474.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/08/07/thumbnails/dsc06474.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/08/07/dsc06474.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Dienstag, 9. August 2016.  Auf dem diesjährigen Folklorelager von
Vigala hatte Mari beim Abschlusskonzert zwei Lieder vorgetragen.  Ich
fiel fast vom Hocker, denn das war das erste Mal, dass ihr Stimmbruch
hörbar beendet war. Seit Jahren hatte ich auch diesen Moment gewartet.&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://youtu.be/jJhb7ApTuwM"&gt;Isa ostis sõjaratsu&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://youtu.be/ThcQ49GWalw"&gt;Noormees rannaküngal&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Sie spielt auf der &lt;strong&gt;Hiiu-Kannel&lt;/strong&gt; und wird begleitet von ihrer
Lehrerin Anni Vitsberg.  Die Hiiu-Kannel ist ein entsetzlich
krächzendes und zugleich faszinierendes Instrument, das wie eine Geige
mit Bogen gespielt wird und das man im Gegensatz zur Geige eigentlich
nie richtig gestimmt bekommt.  Zum Vergleich zwei Profi-Auftritte:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Janne Tamm spielt &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=b5ZCBzw95vI"&gt;Valss Georg Bruusi järgi&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Das Duo &lt;em&gt;Puuluup&lt;/em&gt; spielt &lt;a class="reference external" href="https://soundcloud.com/puuluup/venna-nou"&gt;Venna nõu&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0809.html</guid><pubDate>Tue, 09 Aug 2016 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Zweieinhalb Kilometer an einem Stück geschwommen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0730.html</link><description>&lt;section id="zweieinhalb-kilometer-an-einem-stuck-geschwommen"&gt;
&lt;h1&gt;Zweieinhalb Kilometer an einem Stück geschwommen&lt;a class="headerlink" href="#zweieinhalb-kilometer-an-einem-stuck-geschwommen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 30. Juli 2016.  Heute habe ich teilgenommen an der
Meeresüberschwimmung der „Kleinen Meerenge“ zwischen Muhu und
Saaremaa.  Für die zweieinhalb Kilometer habe ich eineinviertel Stunde
gebraucht (genauer gesagt &lt;a class="reference external" href="http://my4.raceresult.com/54051/results?lang=en#0_65928F"&gt;1:13:32,70&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Somit waren die meisten anderen der 129 Teilnehmer schneller als ich,
aber das stört mich überhaupt nicht, ich bin stolz, dass ich das
überhaupt geschafft habe.  Ich hatte noch nie eine so große Strecke
ohne Pause geschwommen. Für mich alten Sportbanausen war das ein
beeindruckendes Erlebnis.  Hier hat Mari mich fotografiert bei der
Ankunft in Orissaare:&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/07/30/dsc06284.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/07/30/dsc06284.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/07/30/thumbnails/dsc06284.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/07/30/dsc06284.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/07/30/dsc06288.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/07/30/dsc06288.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/07/30/thumbnails/dsc06288.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/07/30/dsc06288.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Die &lt;em&gt;Väikese Väina Avaveeujumine&lt;/em&gt; fand dieses Jahr zum 23. Mal statt
und ist mittlerweile fester Bestandteil des Sommerprogramms beider
Inseln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ende des 19. Jh.  wurde die Kleine Meerenge durch einen Damm für den
Autoverkehr überquerbar gemacht.  Dieser Damm hat allerdings, wie sich
immer deutlicher rausstellt, fatale Auswirkungen auf das Ökosystem und
müsste dringend eine Serie von Öffnungen erhalten, damit die Meerenge
wieder eine Meerenge wird.  Naturschützer unter Führung von Heiki
Hanso &lt;a class="reference external" href="https://rahvaalgatus.ee/topics/e1c1d544-0e80-4a82-a6f3-e02dc2f8565c/votes/6c023e29-08ed-4f77-b110-e682d6099bf6"&gt;sammeln zur Zeit Unterschriften&lt;/a&gt;,
dass diese Arbeiten endlich in Angriff genommen werden sollen.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0730.html</guid><pubDate>Sat, 30 Jul 2016 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Ausflug zur Insel Aegna</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0617.html</link><description>&lt;section id="ausflug-zur-insel-aegna"&gt;
&lt;h1&gt;Ausflug zur Insel Aegna&lt;a class="headerlink" href="#ausflug-zur-insel-aegna" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 17. Juni 2016.  Einen wunderschönen Tag haben wir beim
diesjährigen Sonntagsschulausflug zur Insel &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aegna"&gt;Aegna&lt;/a&gt; gehabt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier könnt ihr die Fotos sehen, und falls ihr wollt, könnt ihr &lt;a class="reference external" href="http://belglane.saffre-rumma.net/blog/2016/0617.html"&gt;hier&lt;/a&gt; meinen Bericht
in Estnisch lesen (den ich am Tag danach mit Iiris‘ Hilfe geschrieben
hatte). Und falls ihr Estnisch nicht versteht, dann könnt ihr &lt;a class="reference external" href="https://translate.google.ee/translate?sl=et&amp;amp;tl=de&amp;amp;js=y&amp;amp;prev=_t&amp;amp;hl=de&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;u=http%3A%2F%2Fbelglane.saffre-rumma.net%2Fblog%2F2016%2F0617.html&amp;amp;edit-text="&gt;hier&lt;/a&gt;
eine automatische Übersetzung dieses Berichts bewundern (besonders
genüsslich ist die Übersetzung der Geschichte von Jesus und den
Jüngern auf dem See, die in meinem Bericht vorkommt).&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04562.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04562.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04562.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04562.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04573.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04573.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04573.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04573.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04579.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04579.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04579.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04579.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04580.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04580.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04580.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04580.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04588.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04588.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04588.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04588.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04593.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04593.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04593.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04593.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04608.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04608.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04608.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04608.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04615.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04615.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04615.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04615.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04619.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04619.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04619.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04619.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04625.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04625.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04625.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04625.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04633.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04633.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04633.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04633.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04644.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04644.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04644.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04644.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04651.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04651.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04651.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04651.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04658.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04658.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04658.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04658.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04671.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04671.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04671.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04671.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04672.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04672.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04672.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04672.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04679.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04679.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04679.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04679.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04683.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04683.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04683.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04683.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04687.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04687.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04687.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04687.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04694.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04694.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04694.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04694.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04700.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04700.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04700.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04700.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04704.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04704.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04704.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04704.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04705.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04705.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04705.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04705.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04719.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04719.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04719.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04719.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04731.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04731.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04731.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04731.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04733.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04733.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04733.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04733.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04736.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04736.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04736.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04736.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04738.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04738.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04738.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04738.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04743.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04743.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04743.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04743.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04744.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04744.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04744.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04744.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04748.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04748.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04748.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04748.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04756.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04756.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04756.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04756.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04758.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04758.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04758.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04758.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04761.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04761.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04761.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04761.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/dsc04780.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/17/dsc04780.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/17/thumbnails/dsc04780.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/17/dsc04780.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0617.html</guid><pubDate>Fri, 17 Jun 2016 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Donnerstag, 16. Juni 2016</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0616.html</link><description>&lt;section id="donnerstag-16-juni-2016"&gt;
&lt;h1&gt;Donnerstag, 16. Juni 2016&lt;a class="headerlink" href="#donnerstag-16-juni-2016" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Nuutsaku&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/14/dsc04503.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/14/dsc04503.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/14/thumbnails/dsc04503.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/14/dsc04503.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/14/dsc04511.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/14/dsc04511.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/14/thumbnails/dsc04511.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/14/dsc04511.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/14/dsc04525.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/14/dsc04525.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/14/thumbnails/dsc04525.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/14/dsc04525.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/15/dsc04536.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/15/dsc04536.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/15/thumbnails/dsc04536.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/15/dsc04536.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0616.html</guid><pubDate>Thu, 16 Jun 2016 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Mittwoch, 15. Juni 2016</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0615.html</link><description>&lt;section id="mittwoch-15-juni-2016"&gt;
&lt;h1&gt;Mittwoch, 15. Juni 2016&lt;a class="headerlink" href="#mittwoch-15-juni-2016" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Ich las heute morgen, was Papst Franziskus gestern über Feindesliebe
gepredigt hat, sowie einen Artikel über ein neues Schreiben der
Glaubenskongregation über neue geistliche Bewegungen und ihre Rolle in
der Kirche.&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;„Ausgehend vom Tagesevangelium erläuterte der Papst, dass die
Gelehrten eine für die Gläubigen zu theoretische Auffassung vom
Glauben vertreten hätten, da sie sich allein auf die Regeln, nicht
aber auf das Herz des Gesetzes konzentriert hätten. Das Herzstück
sei jedoch, bekräftigte Papst Franziskus, die Liebe Gottes, die an
uns weitergegeben worden sei. Den Herrn mit aller Kraft zu lieben
und den Nächsten wie sich selbst, sei nämlich das wichtigste
Gebot. Die Gelehrten jedoch hätten sich von diesem Gebot mit ihrer
Auslegung entfernt und statt dessen Ge- und Verbote in den
Mittelpunkt des Interesses gerückt. Als dann Jesus erschienen sei,
habe er die Gebote in einem neuen Licht ausgelegt. Das Gebot nicht
zu töten, beinhalte in einer weiteren Auslegung z.B. auch, seinen
Nächsten nicht zu beleidigen.  Mit diesem Verhalten, stellte der
Papst fest, erfülle man nicht nur die Gebote, sondern heile auch
sein von der Erbsünde verletztes Herz.“ &lt;a class="reference external" href="https://de.zenit.org/articles/beten-fuer-die-feinde/"&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;„Hierarchische und charismatische Gaben seien beide gleich bedeutend
für die Kirche, könnten sich nicht widersprechen, müssten sich
vielmehr ergänzen.“  (&lt;a class="reference external" href="https://de.zenit.org/articles/iuvenescit-ecclesia-ueber-die-notwendige-harmonie-von-hierarchischen-und-charismatischen-gaben/"&gt;2&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Meine Reaktion: Wahnsinn, diese Sicht der Dinge müsste in Estland mehr
verbreitet werden. Die Frohe Botschaft erstickt in Estland im Sumpf
traditionalistischer und/oder fundamentalistischer christlicher
Lehren, die von pharisäerischen Geistlichen als Dosenkost verabreicht
werden an die wenigen verbliebenen Leute, die das noch schlucken
wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Naja, das war jetzt übertrieben formuliert. Wahrscheinlich gibt es
auch in Estland viele wirkliche Christen, von denen ich einfach nur
nichts weiß, weil ich still vor mich hinlebe in unserem Dorf. In 14
Tagen findet in Järva-Jaani das nächste christliche Jugendfestival
&lt;a class="reference external" href="http://www.jape.ee/"&gt;Järgmine Peatus&lt;/a&gt; statt, an dem ich
voraussichtlich wieder nicht teilnehmen werde.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0615.html</guid><pubDate>Wed, 15 Jun 2016 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Iiris‘ erstes Reitlager</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0610.html</link><description>&lt;section id="iiris-erstes-reitlager"&gt;
&lt;h1&gt;Iiris‘ erstes Reitlager&lt;a class="headerlink" href="#iiris-erstes-reitlager" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 10. Juni 2016.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/10/dsc04371.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/10/dsc04371.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/10/thumbnails/dsc04371.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/10/dsc04371.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/10/dsc04379.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/10/dsc04379.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/10/thumbnails/dsc04379.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/10/dsc04379.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/10/dsc04385.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/10/dsc04385.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/10/thumbnails/dsc04385.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/10/dsc04385.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/10/dsc04408.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/10/dsc04408.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/10/thumbnails/dsc04408.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/10/dsc04408.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/10/dsc04410.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/10/dsc04410.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/10/thumbnails/dsc04410.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/10/dsc04410.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/10/dsc04426.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/10/dsc04426.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/10/thumbnails/dsc04426.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/10/dsc04426.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/10/dsc04436.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/10/dsc04436.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/10/thumbnails/dsc04436.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/10/dsc04436.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0610.html</guid><pubDate>Fri, 10 Jun 2016 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Anni wird 9</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0604.html</link><description>&lt;section id="anni-wird-9"&gt;
&lt;h1&gt;Anni wird 9&lt;a class="headerlink" href="#anni-wird-9" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 4. Juni 2016&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/04/dsc04260.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/04/dsc04260.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/04/thumbnails/dsc04260.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/04/dsc04260.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/04/dsc04262.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/04/dsc04262.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/04/thumbnails/dsc04262.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/04/dsc04262.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/04/dsc04265.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/04/dsc04265.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/04/thumbnails/dsc04265.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/04/dsc04265.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/05/dsc04329.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/05/dsc04329.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/05/thumbnails/dsc04329.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/05/dsc04329.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/05/dsc04332.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/05/dsc04332.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/05/thumbnails/dsc04332.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/05/dsc04332.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/05/dsc04343.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/05/dsc04343.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/05/thumbnails/dsc04343.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/05/dsc04343.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/05/dsc04368.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/05/dsc04368.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/05/thumbnails/dsc04368.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/05/dsc04368.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0604.html</guid><pubDate>Sat, 04 Jun 2016 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Schuljahresende am Strand</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0603.html</link><description>&lt;section id="schuljahresende-am-strand"&gt;
&lt;h1&gt;Schuljahresende am Strand&lt;a class="headerlink" href="#schuljahresende-am-strand" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Freitag, 3. Juni 2016&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/03/dsc04215.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/03/dsc04215.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/03/thumbnails/dsc04215.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/03/dsc04215.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/03/dsc04223.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/03/dsc04223.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/03/thumbnails/dsc04223.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/03/dsc04223.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/03/dsc04231.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/03/dsc04231.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/03/thumbnails/dsc04231.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/03/dsc04231.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/03/dsc04246.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/03/dsc04246.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/03/thumbnails/dsc04246.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/03/dsc04246.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0603.html</guid><pubDate>Fri, 03 Jun 2016 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Geburtstagsfahrt nach Helsinki</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0601.html</link><description>&lt;section id="geburtstagsfahrt-nach-helsinki"&gt;
&lt;h1&gt;Geburtstagsfahrt nach Helsinki&lt;a class="headerlink" href="#geburtstagsfahrt-nach-helsinki" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 1. Juni 2016&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/01/dsc04000.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/01/dsc04000.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/01/thumbnails/dsc04000.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/01/dsc04000.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/01/dsc04008.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/01/dsc04008.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/01/thumbnails/dsc04008.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/01/dsc04008.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/01/dsc04044.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/01/dsc04044.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/01/thumbnails/dsc04044.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/01/dsc04044.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/01/dsc04056.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/01/dsc04056.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/01/thumbnails/dsc04056.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/01/dsc04056.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/01/dsc04066.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/01/dsc04066.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/01/thumbnails/dsc04066.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/01/dsc04066.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/01/dsc04080.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/01/dsc04080.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/01/thumbnails/dsc04080.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/01/dsc04080.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/01/dsc04129.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/01/dsc04129.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/01/thumbnails/dsc04129.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/01/dsc04129.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/01/dsc04140.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/01/dsc04140.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/01/thumbnails/dsc04140.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/01/dsc04140.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/01/dsc04145.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/01/dsc04145.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/01/thumbnails/dsc04145.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/01/dsc04145.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/01/dsc04159.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/01/dsc04159.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/01/thumbnails/dsc04159.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/01/dsc04159.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/01/dsc04178.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/01/dsc04178.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/01/thumbnails/dsc04178.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/01/dsc04178.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/01/dsc04186.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/01/dsc04186.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/01/thumbnails/dsc04186.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/01/dsc04186.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/01/dsc04195.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/01/dsc04195.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/01/thumbnails/dsc04195.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/01/dsc04195.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/01/dsc04197.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/06/01/dsc04197.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/06/01/thumbnails/dsc04197.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/06/01/dsc04197.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0601.html</guid><pubDate>Wed, 01 Jun 2016 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Luc kann’s nicht lassen (18.05.2016)</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20160518.html</link><description>&lt;section id="luc-kann-s-nicht-lassen-18-05-2016"&gt;
&lt;h1&gt;Luc kann’s nicht lassen (18.05.2016)&lt;a class="headerlink" href="#luc-kann-s-nicht-lassen-18-05-2016" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;eigentlich habe ich viel Arbeit, aber manchmal schaffe ich es nicht,
meine Ideen unformuliert zu lassen und systematisch nur das zu tun,
wofür ich bezahlt werde. Jetzt gerade habe ich doch tatsächlich schon
wieder eine Stunde lang an einem Blog-Eintrag über Oikos geschrieben!
Da kann ich euch ja auch noch schnell diese Mail hier schreiben, um
euch darauf und auf meine sonstigen grandiosen Ideen der letzten
Wochen aufmerksam zu machen:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="../blog/2016/0518.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Petition zur Rettung der Arbeit von Oikos&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="../blog/2016/0514.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Heidnisches Pfingstfest&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="../blog/2016/0505.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Pfarrer Carsten Schwarz zu Besuch in Vigala&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="../blog/2016/0425.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Im Zeitalter der Leibeigenschaft&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Und das ist natürlich nur ein kleiner Bruchteil dessen, was hier
abgeht. Wenn ich eine öffentliche Einrichtung wäre, würde man mir
Intransparenz vorwerfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es grüßt herzlich aus Vigala&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20160518.html</guid><pubDate>Wed, 18 May 2016 09:22:00 +0300</pubDate></item><item><title>Petition zur Rettung der Arbeit von Oikos</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0518.html</link><description>&lt;section id="petition-zur-rettung-der-arbeit-von-oikos"&gt;
&lt;h1&gt;Petition zur Rettung der Arbeit von Oikos&lt;a class="headerlink" href="#petition-zur-rettung-der-arbeit-von-oikos" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 18. Mai 2016.
Ende April überraschte mich eine Nachricht aus Ostbelgien:
Sozialminister Antonios Antoniadis hatte das Ende der Zusammenarbeit
mit der VoG Oikos aufgrund erwiesener Qualitätsmängel bei der
fachlichen Begleitung der betreuten Jugendlichen verkündet. Ein
gemeinnütziger Verein, der seit 20 Jahren im Sozialbereich etabliert
ist, mit einem halben Dutzend Sozialarbeitern, wird einfach „komplett
abgesäbelt“ (&lt;a class="reference external" href="http://www.grenzecho.net/region/norden/eupen/antoniadis-streicht-oikos-die-mittel-3"&gt;grenzecho.net&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Als Auslöser der Entscheidung nennt der Minister einen Bericht im
Auftrag der Aufsichtsbehörde von Mitte Dezember, der erhebliche
Qualitätsmängel offengelegt habe.“ (&lt;a class="reference external" href="http://brf.be/regional/986511/"&gt;brf.be&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Diese Entscheidung wurde getroffen, nachdem das Landesjugendamt
des Landschaftsverbandes Rheinland im Rahmen einer Kooperation mit der
Deutschsprachigen Gemeinschaft in seinem Bericht vom 16. Dezember 2015
auf erhebliche Qualitätsmängel in der fachlichen Begleitung der
untergebrachten Jugendlichen hingewiesen hat. Fachlich fundierte
Konzepte und erforderliche Standards für die pädagogische Arbeit sind
nicht vorhanden bzw. nicht methodisch hinterlegt. So fehlt
beispielsweise ein Konzept zur Elternarbeit, obwohl das Ziel die
Rückführung der Jugendlichen in die Familien ist. Das gilt auch für
grundlegende Dokumentationsformen zur Überprüfung der erreichten Ziele
mit den Jugendlichen und ihren Familien. Auch findet eine Vermischung
von „Familie“ und „Jugendhilfeangebot“ statt. Das Ergebnis ist, dass
nur wenige Jugendliche für eine Betreuung dieser Art in Frage kommen.“
(&lt;a class="reference external" href="http://www.dgregierung.be/desktopdefault.aspx/tabid-3580/7664_read-47606/"&gt;dgregierung.be&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass Oikos keine guten Beamten sind und ihre Arbeit schwer zu
dokumentieren und in bürokratische Ordner zu fassen ist, das kann ich
noch als Vorwurf nachvollziehen.  Aber das liegt doch nur an der
Komplexität und dem ganzheitlichen Charakter ihrer Arbeit. Das weiß
der Minister bestimmt auch selber.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also diese deutsche Studie ist m.E. nur ein Vorwand, nicht der wahre
Grund. Ja, Johannes Funk ist ein Einzelkämpfer, der seine Visionen hat
und alle Register zieht, um sie durchzusetzen. Ja, er arbeitet auch im
Untergrund, wo andere nicht genau erkennen können was er treibt. Und
dann gibt es immer wieder Menschen, die fundamental an ganz andere
Werte glauben (z.B. dass Ausländer draußen bleiben sollen), und denen
passt es nicht, dass da so ein tüchtiger Arbeiter so treu in die
„falsche“ Richtung arbeitet.  Die werfen ihm dann „mangelnde
Transparenz“ vor.  Und diese Menschen werden immer zahlreicher, denn
je mehr unsere Gesellschaft Gott verdrängt und von der Frohen
Botschaft nichts hören will, um so weniger Menschen können daran
glauben, dass Liebe und Vertrauen stärker als Hass und Angst sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insofern freut es mich, dass inzwischen schon 358 Leute die &lt;a class="reference external" href="https://www.openpetition.eu/be/petition/online/die-sozialeinrichtung-oikos-retten-petition-bis-zum-30-mai"&gt;Petition
zu Rettung von Oikos&lt;/a&gt;
unterschrieben haben.  Ich bin natürlich einer davon.  Die &lt;a class="reference external" href="https://www.openpetition.eu/be/petition/kommentare/die-sozialeinrichtung-oikos-retten-petition-bis-zum-30-mai"&gt;Kommentare&lt;/a&gt;
dazu sind ebenfalls veröffentlicht.  Ich schrieb: „Oikos macht Arbeit,
die kaum objektiv bewertbar ist. Dass sie nicht in „den Raster“ passt,
zeigt nur die Engstirnigkeit des Rasters.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls sich eine Lösung findet, um Oikos weiter funktionieren zu
lassen, müssen wir alle uns seriös die Frage stellen, wie sich diese
Arbeit mit ganz offenen Karten rechtfertigen lässt. In einer
Informationsgesellschaft reicht es nicht mehr, einfach nur Gutes zu
&lt;em&gt;tun&lt;/em&gt;, sondern muss auch erklären, &lt;em&gt;warum&lt;/em&gt; man es tut.  Man schaltet
ja auch keine Lampe an und stellt sie dann unter einen Eimer. Also
wenn Oikos weitermacht, müssen sie noch einen Halbtagsjob zusätzlich
einplanen, um die administrative Informationsarbeit zu bewältigen und
klarer über ihre Arbeit zu berichten. Dann wäre Antoniadis‘ Idee ein
Schuss ins Knie gewesen: er wollte Geld sparen, muss aber im Endeffekt
mehr zahlen. Das kommt davon, wenn man nicht genug Vertrauen hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachtrag&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Siehe auch &lt;a class="reference external" href="http://ostbelgiendirekt.be/oikos-petition-soll-druck-auf-die-dg-regierung-erhoehen-101316"&gt;ostbelgiendirekt.be vom 19.05.2016&lt;/a&gt;
mit interessanten Stimmen der Kritiker von Oikos.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0518.html</guid><pubDate>Wed, 18 May 2016 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Heidnisches Pfingstfest</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0514.html</link><description>&lt;section id="heidnisches-pfingstfest"&gt;
&lt;h1&gt;Heidnisches Pfingstfest&lt;a class="headerlink" href="#heidnisches-pfingstfest" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Samstag, 14. Mai 2016.
Heute waren wir mit den Kiitsharakad zum Sillaotsa talumuuseum. Wir
traten dort mit einigen Volkstänzen auf anlässlich der &lt;em&gt;suvisted&lt;/em&gt;.
Unsere kleinen Volkstänze waren nett ausgewählt und passten gut zum
familiären Rahmen des Festes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Klasse 1C aus Märjamaa trug eine Serie von Vogelgedichten vor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die beste Aufführung habe ich nicht fotografiert, das war die 8 Klasse
der Schule von Valgu (wenn ich mich recht erinnere). Die spielten ein
Theaterstück über den alten Brauch, bei dem die Jungen eine Birke
fällen und ihrer Angebeteten bringen. Die Jugendlichen spielten
geradezu herzerwärmend.  So was machst du nicht mit egal welcher
Gruppe, dazu bedarf es eines guten Gruppengeistes.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/05/14/dsc03720.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/05/14/dsc03720.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/05/14/thumbnails/dsc03720.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/05/14/dsc03720.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/05/14/dsc03721.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/05/14/dsc03721.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/05/14/thumbnails/dsc03721.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/05/14/dsc03721.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/05/14/dsc03723.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/05/14/dsc03723.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/05/14/thumbnails/dsc03723.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/05/14/dsc03723.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/05/14/dsc03736.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/05/14/dsc03736.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/05/14/thumbnails/dsc03736.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/05/14/dsc03736.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/05/14/dsc03739.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/05/14/dsc03739.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/05/14/thumbnails/dsc03739.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/05/14/dsc03739.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/05/14/dsc03741.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/05/14/dsc03741.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/05/14/thumbnails/dsc03741.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/05/14/dsc03741.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Was ich erst am Tag danach las: &lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/Suvistep%C3%BCha"&gt;Suvisted&lt;/a&gt; ist ein Fest des
sogenannten &lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/Eesti_rahvakalender"&gt;Estnischen Volkskalenders&lt;/a&gt; bzw.  die
Bezeichnung der &lt;em&gt;maausulised&lt;/em&gt; für das Pfingstfest.  Die &lt;em&gt;Maavald&lt;/em&gt;
definiert es &lt;a class="reference external" href="http://www.maavald.ee/maausk/maarahva-pyhad/liikuvad-pyhad/524-suvisted-1005-1406"&gt;auf ihrer Webseite&lt;/a&gt;
wie folgt (auszugsweise frei übersetzt):&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Der Frühling ist in vollem Gang und der Sommer beginnt. Das Korn
ist gesät, der Mist verteilt. Jetzt ist Zeit anzuhalten und um
Segen und Fruchtbarkeit für das Feld zu beten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Suvisted sind bewegliche Feiertage und fallen in den Zeitraum
zwischen 10. Mai und 14. Juni. Christen feiern gleichzeitig
Pfingsten.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Auch &lt;a class="reference external" href="http://www.folklore.ee/Berta/tahtpaev-nelipuhad.php"&gt;BERTA&lt;/a&gt;,
die Datenbank zur estnischen Folklore, nennt dutzendweise Bräuche aus
aller Herren Länder, ohne auch nur ein Wort über den Heiligen Geist zu
verlieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So knistert die Spannung zwischen Neuheiden und Christen still und
kaum beachtet vor sich hin.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0514.html</guid><pubDate>Sat, 14 May 2016 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Pfarrer Carsten Schwarz zu Besuch in Vigala</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0505.html</link><description>&lt;section id="pfarrer-carsten-schwarz-zu-besuch-in-vigala"&gt;
&lt;h1&gt;Pfarrer Carsten Schwarz zu Besuch in Vigala&lt;a class="headerlink" href="#pfarrer-carsten-schwarz-zu-besuch-in-vigala" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 5. Mai 2016. Und schon ist er wieder vorbei, der erste
Besuch des neuen Pfarrers von Erkner, Carsten Schwarz, in Vigala.
Zweieinhalb Tage „Zwangsurlaub“, für die ich alle anderen Projekte
liegen lassen musste. Zweieinhalb intensive Tage.  Aber die Mühe hat
sich gelohnt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich Carsten mit einem einzigen Wort beschreiben müsste, dann
würde ich sagen „Brückenbauer“. Denn der geistige Spagat zwischen
Erkner und Vigala ist eindeutig eine Herausforderung, und Carsten hat
sie eindeutig meisterhafter bestanden, als ich es mir hätte denken
können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine erste und vielleicht größte Überraschung war, dass er so jung
ist.  Carsten hatte im vorigen Herbst seinen 50. Geburtstag gefeiert.
Ich bin mit meinen 47 Jahren ja noch &lt;em&gt;weit&lt;/em&gt; davon entfernt.  Deshalb
rechnete ich mit einem Mann, der deutlich älter ist als ich. Aber zu
meiner Überraschung war Carsten ein Mensch, den ich &lt;em&gt;jünger&lt;/em&gt; als mich
eingeschätzt hätte, wenn ich es nicht gewusst hätte.  Zur Erklärung
habe ich später folgende These aufgestellt: Während ich meine &lt;em&gt;midlife
crisis&lt;/em&gt; schon fast hinter mir habe, haben Ly und Carsten sie noch vor
sich. Wobei ich die &lt;em&gt;midlife crisis&lt;/em&gt; definiere als das Sichabfinden
mit der Erkenntnis, dass der größte Teil deines Lebens jetzt vorbei
ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier einige Notizen zu unseren gemeinsamen Erlebnissen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Montag, 2. Mai 2016&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ankunft in Vigala gegen 18.30 Uhr. Aus einem blauen Kleinbus, der zum
Wohnmobil umfunktioniert worden war, stiegen ein Mann und ein
Hund. Carsten und Falco.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir hatten nichts Offizielles geplant, weil die Ankunftszeit ungewiss
war.  Aber Kristiina hatte sich flexibel eingerichtet, Leenu freute
sich über Falco, und außerdem waren Iiris und Jandra als Delegierte
der Sonntagsschule mit dabei.  Drei Erwachsene, zwei Kinder und zwei
Hunde machten einen Spaziergang durch Kivi-Vigala.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/05/02/dsc03557.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/05/02/dsc03557.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/05/02/thumbnails/dsc03557.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/05/02/dsc03557.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Weiterfahrt bis Vana-Vigala.  Spaziergang in den Wald. Mit Stoppuhr:
nach 15 Minuten mussten wir wieder umkehren, denn Ly hatte für uns zum
Abendessen „Strauss-Schnitzel“ mit Kartoffeln und Rotkohl gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/05/02/dsc03565.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/05/02/dsc03565.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/05/02/thumbnails/dsc03565.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/05/02/dsc03565.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Jeder Este würde sich nach 20 Stunden Autofahrt über eine Sauna
freuen, aber Gäste aus Deutschland oder Belgien wählen normalerweise
eher eine Dusche, denn an die Kultur der Sauna sie müssen sich erst
noch gewöhnen. Auch ich habe damals mindestens ein Jahr gebraucht, um
die Vorteile dieser nordischen Sitte zu entdecken. Carsten aber hatte
zehn Jahre lang mit einer kleinen Sauna im Haus gelebt und freute sich
über das Angebot. Brückenbauer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Dienstag, 3. Mai 2016&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gleich nach dem Frühstück fuhren wir uns den „Kräuterhof“ anschauen
(Uuskaubi talu von Sirje und Hillar Aiaots). Carsten kaufte gleich
einen ganzen Karton voller Tees für den Kirchturmladen in
Erkner. Sirje sagte zu, beim nächsten Besuch von Vigala nach Estland
mit dabei zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/05/03/dsc03567.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/05/03/dsc03567.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/05/03/thumbnails/dsc03567.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/05/03/dsc03567.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/05/03/dsc03569.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/05/03/dsc03569.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/05/03/thumbnails/dsc03569.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/05/03/dsc03569.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Danach Besichtigung der Berufsschule. Führung durch Maie Üürike sowie
Begegnung mit Direktor Enn Roosi.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/05/03/dsc03575.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/05/03/dsc03575.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/05/03/thumbnails/dsc03575.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/05/03/dsc03575.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Mittagessen im Übungsrestaurant der Berufsschule. Das Essen war –wie
immer– schon reichlich abgekühlt, als wir es vorgesetzt bekamen.
Immerhin ist es aus der Kantine, und die Kellner gehen es sich wie
alle anderen abholen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anschließend Spaziergang: wir schnupperten kurz in die Grundschule von
Vana-Vigala rein (das ehemalige „Schloss Fickel“ der Familie von
Üexküll), spazierten dann durch den Park vorbei an Hungermauer und
Sängerbühne über den vernachlässigten Familienfriedhof der Üexkülls
bis zum Hiistal, wo wir über die Vigala hinweg immerhin einen Blick
auf Hiistal und Hiis werfen konnten. Ein &lt;a class="reference external" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Hiis_%28sacred_site%29"&gt;Hiis&lt;/a&gt; ist
heidnischer Anbetungsort, es gibt deren über tausend in
Estland. Morgen komme ich auf das Thema zurück.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/05/03/dsc03579.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/05/03/dsc03579.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/05/03/thumbnails/dsc03579.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/05/03/dsc03579.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Um 16.30 dann Treffen und Abendessen im Gemeindehaus. Kristiina, Juta,
Heino &amp;amp; Eevi, Toivo, Aili, Liilian. Also der eigentliche Kern unserer
Gemeinde.  Hier gewann Carsten die Herzen aller Anwesenden, und für
den nächsten Morgen bekam er sogar eine Privataudienz bei
Kristiina. Hier sagte Kristiina einen wunderschönen Satz, der den
Nagel auf den Kopf trifft: „In der glaubensfeindlichen estnischen
Gesellschaft ist es schwer, den Kopf und das Selbstvertrauen hoch zu
halten.  Die Partnerschaft mit Erkner ist für uns ein wichtiges
spürbares Zeichen, dass wir nicht allein sind.“ Allein wegen dieser
Aussage hat sich Carstens Besuch gelohnt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danach kurze Pause bei uns zu Hause.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/05/03/dsc03585.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/05/03/dsc03585.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/05/03/thumbnails/dsc03585.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/05/03/dsc03585.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Später am Abend erhielt Carsten einen lebensnahen Einblick in die
estnische Volkskultur, denn wir nahmen ihn und Iiris mit zu einer
Veranstaltung unserer Volkstanzgruppe „Kiitsharakad“ anlässlich des
Welttanztags.  Das war keine wirklich öffentliche Veranstaltung,
sondern eher eine gemeinsame Probe der beiden Gruppen (Frauen und
Misch), die auf Video aufgenommen wurde, um sie später &lt;a class="reference external" href="https://drive.google.com/file/d/0BwCLFAhtzZ_nYUtKVkpKSi1qaU0/view"&gt;zu
veröffentlichen&lt;/a&gt;. So
kam es, dass Carsten und Iiris als improvisiertes Publikum herzlich
willkommen waren.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/05/03/dsc03587.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/05/03/dsc03587.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/05/03/thumbnails/dsc03587.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/05/03/dsc03587.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Ich muss dazu sagen, dass der estnische Volkstanz und die estnische
Kirche nicht optimal zusammen arbeiten.  Aili, Ly und ich sind die
einzigen getauften Christen bei den Kiitsharakad.  In Estland gibt es
mehrere kulturelle Bewegungen, die sich öffentlich vom Christentum
distanzieren.  Der Taara-Glaube entstand in Estland um das
Jahr 1925. Bei der Volksbefragung von 2011 bekannten sich 1047
Menschen zu diesem Glauben. Daneben gibt es den &lt;em&gt;Maausk&lt;/em&gt; („Landglaube“
oder „Erdglaube“), der weniger formalisiert und deshalb verbreiteter
ist. Seit 1995 gibt es das &lt;em&gt;Maavalla Koda&lt;/em&gt;, das auf seiner Website
eher unchristliche und kirchenfeindliche Ansichten verbreitet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und es ist nicht von der Hand zu weisen: unter den Volkskulturfans ist
dieser &lt;em&gt;Maausk&lt;/em&gt; beliebter als das Christentum. In Vigala weiß jedes
Kind, dass im 19. Jahrhundert die Kirche einmal den Hauptbaum des Hiis
von Vana-Vigala hat fällen lassen, weil das Volk dorthin beten ging
statt in die Kirche zu kommen.  Hier ist viel Versöhnungsarbeit zu
leisten.  Kristiina hatte sich dann auch im Vorfeld eher skeptisch
über meinen Plan geäußert, unseren Gast aus Erkner so tief in diese
kirchenfremde Welt eintauchen zu lassen. Aber mein Gefühl hatte
Recht. Die Kiitsharakad zeigten sich erfreut, dass unsere Tänze dem
Herrn Pastor gefallen haben.  Brückenbauer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mittwoch, 4. Mai 2016&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um 11 Uhr Begegnung mit Priit Kärsna, Bürgermeister von Vigala, im
Gemeindehaus.  Der lud uns dann auch zum Mittagessen in der
Grundschule Kivi-Vigala und zeigte uns das „Dörferzentrum“, ein hübsch
eingerichteter kleiner Festsaal mit Bühne für bis zu 100
Gäste. Carsten: „Hier würde ich im Winter Gottesdienst machen“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anschließend Spaziergang mit Kristiina durch Kivi-Vigala : Kirche,
Friedhof, Altersheim. Letzteres war sowohl „süß“ (familiär) als auch
„hart“, denn die Lebensbedingungen dort entsprechen eindeutig nicht
zum Beispiel denen meiner Eltern im Josephsheim.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um 15.15 Uhr Besuch bei Heino Aosaar privat. Seine Frau Eevi wartete
mit einer „kleinen“ Kollation auf. Wir langten zu wie die Heudrescher,
ich tat was ich kann um die Gespräche zu dolmetschen. Es ging unter
anderem um Torfabbau und Landschaftsverbesserung. Um 16.05 Uhr
erinnerte Carsten mich daran, dass ich um 16 Uhr die Kinder (Iiris und
einen ihrer Klassenkameraden) hätte abholen müssen. Ich sprang auf,
überließ das meiste vom Dessert den anderen und fuhr los.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um 17.00 Uhr Besichtigung der Kirche von Velise unter Führung von Jüri
Kusmin, der endlose und Geschichten zu erzählen weiß, mit deren
Übersetzung ich jetzt definitiv überfordert war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danach Abendessen und Rundgang im Bauernmuseum „Sillaotsa“.  Es gab
einen Brei aus Kartoffeln und Gersten, der in Estland als &lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/Mulgipuder"&gt;mulgipuder&lt;/a&gt; bekannt ist, also aus dem
Landkreis Viljandi kommt (dessen Bewohner scherzhaft „mulgid“ genannt
werden).  Der abschließende Rundgang durchs Freilichtmuseum ging dann
relativ schnell, weil es für die Kinder höchste Zeit geworden war, ins
Bett zu kommen. Carsten und ich waren nicht traurig darüber.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Donnerstag, 5. Mai 2016&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der letzte Tag. Heute nach dem Frühstück fährt Carsten nach Riga, wo
seine Frau auf ihn wartet, um mit ihm im Bus zurück nach Erkner zu
fahren. Sie hat Vigala bei diesem ersten Besuch verpasst. Wir hoffen
aber auf baldiges Kennenlernen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor dem Frühstück gingen Carsten und Iiris noch mit Falco spazieren.
„Wie war es?“ fragte ich Iiris anschließend. „Schön“ antwortete sie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Abschied war organisatorisch insofern besonders, dass ich schon um
8.30 Uhr Französischunterricht geben musste, und zwar zwei Stunden
lang.  So lange konnte Carsten nicht warten. Deshalb vertraute ich ihm
unser Haus an, damit er nach dem Frühstück noch letzte
Reisevorbereitungen traf. Als ich vom Französischunterricht zurück
kam, waren Carsten, Falco und der blaue Bus weg. Und auf dem
Küchentisch lag als Abschiedsbotschaft ein einziges Wort, aus
Essensresten zusammengelegt: DANKE.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0505.html</guid><pubDate>Thu, 05 May 2016 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Im Zeitalter der Leibeigenschaft</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0425.html</link><description>&lt;section id="im-zeitalter-der-leibeigenschaft"&gt;
&lt;h1&gt;Im Zeitalter der Leibeigenschaft&lt;a class="headerlink" href="#im-zeitalter-der-leibeigenschaft" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Montag, 25. April 2016.  Wer mal kräftig den Kopf durchgepustet
bekommen will, dem empfehle ich als Lektüre &lt;a class="reference external" href="https://stefanfritz.de/fluechtlinge-panama-und-digitale-identitaeten/"&gt;Flüchtlinge, Panama und
digitale Identitäten&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stefan Fritz beschreibt die momentane Situation mit einem
Musterbeispiel an liberalistischer Rhetorik: „Mit den Steuergesetzen
betreiben die souveränen Staaten aktive Umverteilung zwischen den
Bewohnern. Sie schränken damit das Recht am persönlichen Eigentum
massiv ein. Unsere soziale Marktwirtschaft beruht auf einer gerechten
Verteilung der Lasten zwischen Arm und Reich. Dabei tragen die Reichen
nicht nur absolut, sondern auch prozentual die höheren Lasten. So ist
es gesellschaftlich akzeptiert.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und er träumt den Traum von der absoluten Freiheit, findet es offenbar
nicht richtig, dass Staaten Souveränität und Macht haben und diese zu
erhalten versuchen, empfindet unsere Freiheit als „eben keine absolute
Freiheit, die wir Menschen besitzen, sondern die Freiheit, die uns der
Geburtsstaat ermöglicht. Das kann man als einen fairen Deal für den
Pakt des persönlichen Eigentums und all unsere im Grundgesetz
geregelten Rechte empfinden.  Man könnte es aber auch moderne
Leibeigenschaft nennen. Denn Leibeigenschaft wurde einst durch
folgende wesentliche Punkte charakterisiert: territoriale Bindung,
Unterwerfung der Gerichtsbarkeit und Schulden von Naturalabgaben.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass der Traum von der „absoluten“ Freiheit letztlich zu einer viel
absoluteren Leibeigenschaft führt, nämlich der Kontrolle durch
Großkonzerne, so weit reichen seine Gedankenspielereien leider nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Immerhin hält er sich im Fazit einen Fluchtweg offen mit einem Satz
wie „Die beste Option ist wohl, daran mitzuwirken, dass unser Staat
eine gute Wahl bleibt.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht will er in der Tat nur darauf hinweisen, dass digitale
Identitäten und Bitcoin eine noch grõßere Gefahr sind als
Steuerparadiese wie Panama. Da mag er Recht haben. Hoffen wir, dass er
das mit der Freiheit von vorhin gar nicht so meint wie es sich anhört.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0425.html</guid><pubDate>Mon, 25 Apr 2016 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Ob Osten, ob Westen… (24.02.2016)</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20160424.html</link><description>&lt;section id="ob-osten-ob-westen-24-02-2016"&gt;
&lt;h1&gt;Ob Osten, ob Westen… (24.02.2016)&lt;a class="headerlink" href="#ob-osten-ob-westen-24-02-2016" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;zwei Wochen lang habe ich das Leben in meiner Heimatstadt genossen,
zwei Blogeinträge zeugen davon: vor einer Woche schrieb ich
&lt;a class="reference internal" href="../blog/2016/0417.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Eupen ist ne schöne Stadt&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, und heute morgen kam &lt;a class="reference internal" href="../blog/2016/0424.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Vigala hat mich wieder&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;
hinzu.  Und dennoch sind viele Dinge unerwähnt. Zum Beispiel wie meine
Mutter eines Nachmittags an der Gileppe mit einem großen
Schokoladeneis fotografiert wurde, oder wie Anne und ich eine ganze
Woche lang ohne Telefon und Internet wohnten, und wie ich dadurch eine
neu hinzugezogene Nachbarsfamilie kennenlernte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt bin ich wieder zu Hause bei meinen Frauen, deren Leben kein
bisschen langweiliger war. Mari konnte ich erstmals nach anderthalb
Jahren wieder ohne Zahnspange betrachten, Iiris hat im
Gesangwettbewerb von Vigala den ersten Preis ihrer Altersgruppe (7-9
Jahre) gewonnen, und Ly hat ihre neue Brille bekommen, mit der ihr der
Blick in die weite Welt wieder Freude macht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zufällig las ich gestern, dass in unserer Straße drei Häuser weiter
ein &lt;a class="reference external" href="http://www.pindi.ee/kinnisvara-pakkumised/raplamaa-vigala-vald-vana-vigala-kula-uus-9/"&gt;Haus mit 11.641 m² Grund&lt;/a&gt;
für nur 13.500 € zu kaufen ist.  Ich meinte zu Ly, dass wir es doch
kaufen und renovieren lassen und dann einer jungen kinderreichen
Familie vermieten könnten. Unsere private Maßnahme gegen die
Landflucht sozusagen.  Aber die beste Ehefrau der Welt holte mich
schnell auf den Boden zurück: wir werden uns hüten, solche Träume in
die Tat umzusetzen, denn unsere Verwalterlust ist mit unseren
bestehenden Wohnungen mehr als befriedigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Herzliche Grüße aus Vigala senden&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc mit Ly, Mari und Iiris&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20160424.html</guid><pubDate>Sun, 24 Apr 2016 10:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Vigala hat mich wieder</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0424.html</link><description>&lt;section id="vigala-hat-mich-wieder"&gt;
&lt;h1&gt;Vigala hat mich wieder&lt;a class="headerlink" href="#vigala-hat-mich-wieder" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 24. April 2016.  Schon wieder ist eine Belgienreise vorbei
(siehe auch &lt;a class="reference internal" href="0417.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Eupen ist ne schöne Stadt&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;).  Die Rückreise verlief ganz nach Plan: mein
Wecker ging am Freitagmorgen um 5 Uhr, mit dem ersten Zug um 6.17 Uhr
verließ ich Eupen. In Zaventem wurden die Reisenden mit dem Bus vom
Bahnhof zum Flughafen gebracht. Um 11.05 Uhr flog ich von Brüssel nach
Frankfurt, von dort aus um 13.20 Uhr weiter nach Tallinn. In Tallinn
noch mit dem Linienbus von 17.08 Uhr zum Bushof, wo Ly und die Kinder
auf mich warteten.  Von dort aus fuhren wir mit unserem Auto weiter,
das im Hof unserer alten Stadtwohnung zwei Wochen lang gewartet
hatte. Wir fuhren nicht direkt nach Hause, sondern zunächst nach
Mustamäe, wo Mari zwei Wochen lang fast alleine gelebt hatte und noch
einiges aufzuräumen war.  Auf dem Weg nach Hause machten wir
Essenspause im chinesischen Schnellrestaurant und beschlossen dort,
dass wir auch noch schnell nach Vääna fahren und bei Kusta und Asta
vorbeispringen könnten. So kamen wir erst gegen Mitternacht zu Hause
an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was bleibt übrig?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also der ursprüngliche Zweck dieser Reise, nämlich meine Arbeit, ist
nicht zu kurz gekommen: im ÖSHZ haben wir die „Nebenbuchhaltung
Sozialhilfeausgaben“ (ein Projekt, an dem ich mehr als ein Jahr lang
gearbeitet hatte) zu einem ersten Abschluss gebracht, haben &lt;a class="reference external" href="http://luc.lino-framework.org/blog/2016/0414.html"&gt;20 Jahre
TIM im ÖSHZ&lt;/a&gt;
gefeiert und die Prüfung durch eine &lt;a class="reference external" href="http://luc.lino-framework.org/blog/2016/0419.html"&gt;Kommission aus der Wallonie&lt;/a&gt; in allen Ehren
bestanden.  In der Eiche arbeitet Alexa weiterhin begeistert mit
Monique und Roger an Lino Voga und kommt gut voran.  Momentan macht
sie es noch ehrenamtlich, aber wahrscheinlich wird sie schon bald
halbtags dort eingestellt.  Und bei Oikos ist ganz ohne mein Zutun ein
neues Projekt gewachsen: Lino Noi wird dort helfen, die Integration
zwischen Immigranten und Hiesigen zu fördern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Obschon ich ganz bewusst keine außerfamiliären privaten Termine
gemacht habe, gab es immer wieder Begegnungen mit vielen Menschen, die
mich teilhaben ließen an ihren Sorgen wie Freuden.  Tante Christel,
die mir die Geburtstage all ihrer Urenkel ohne Zögern nennen kann.
Erika, deren letztes Lehrmädchen ihre Rechte besser kannte als ihre
Pflichten.  Michael, der zweimal beinahe Schuldirektor geworden wäre.
Nicole, die für ihr Kind ein jahrhundertealtes französisches Volkslied
umdichtete und nicht „je te &lt;em&gt;plumerai&lt;/em&gt;“ singt, sondern „je te
&lt;em&gt;caresserai&lt;/em&gt;“.  Ilona, die sich daran erinnerte, wie sie als Kind
einmal bei uns im Spielkeller bei einer „Geisterbahn“ mithelfen durfte
und dann den Einschaltknopf der Geisterorgel nicht fand.  Kerstin, die
bei &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mutter_Meera"&gt;Mutter Meera&lt;/a&gt; das
Gleiche fand wie ich in Taizé. Um nur einige zu nennen.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0424.html</guid><pubDate>Sun, 24 Apr 2016 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Eupen ist ne schöne Stadt</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0417.html</link><description>&lt;section id="eupen-ist-ne-schone-stadt"&gt;
&lt;h1&gt;Eupen ist ne schöne Stadt&lt;a class="headerlink" href="#eupen-ist-ne-schone-stadt" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sonntag, 17. April 2016.  Wenn ich so auf meine erste Woche dieser
Reise zurückblicke, dann kommt mir wie zufällig das Lied „Eupen ist ne
schöne Stadt“ in den Sinn.  Ja, hier ist es schön.  Auch nach 15
Jahren fühle ich mich hier noch wohl.  Die ganze Reise kommt mir
bisher vor wie eine lange Reihe von Erlebnissen, für dich ich einfach
nur staunend dankbar sein kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als ich vorigen Freitag (8. April) pünktlich um 18.25 Uhr in Brüssel
landete, hätte ich wahrscheinlich den letzten Zug nach Eupen noch
bekommen.  Die Zugverbindung zum Flughfen ist zwar nach den
Bombenanschlägen noch nicht wieder aufgebaut, aber es gibt eine
direkte Buslinie zum Bahnhof Brüssel-Nord. Die brauchte ich aber gar
nicht auszuprobieren, denn Georg hatte mich eingeladen, bei ihm zu
übernachten.  Er holte mich auch wie selbstverständlich mit dem Auto
am Flughafen ab. Ich bekam also nicht nur Transport, Kost und Logie
geschenkt, sondern einige Stunden Anteil an seinem Leben als Lehrer in
der ausländerreichsten Gemeinde Belgiens.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Samstagmittag setzte Georg mich am Altenheim in Eupen ab und kam
noch kurz mit rein, um meine Eltern zu begrüßen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, meine Mutter, die aus Liebe zu ihrem Mann mit ihm ins Altenheim
geht, obschon sie Angst hat, dass das auch für sie den Anfang vom Ende
bedeutet. Ohne Papa würde sie es vielleicht noch einige Jahre alleine
aushalten im Favrunpark. Ich sage „vielleicht“, denn sie selber ist
sich da nicht so ganz sicher.  Und es ist nicht von der Hand zu
weisen: ein Altenheim ist keine Rehabilitationsklinik.  Die Aufgabe
eines Altenheims ist es, den Patienten zu helfen, sich ihrem Schicksal
zu fügen.  Also es wird nicht leicht für meine Mutter sein, dort
wieder „raus“ zu kommen.  Ja, wenn sie ein Kind in der Nähe hätte, das
sie dabei unterstützt und die Alltagssorgen tragen hilft!  Aber dass
Bruno und Anne als Begleiter nicht in Frage kommen, hat sie auch sich
selbst zuzuschreiben: sie hat nicht gelernt, ihre erwachsenen Kinder
geistig loszulassen, hält in vielen grundsätzlichen Fragen ihre
Überzeugung für die einzig richtige und hört nie auf, dafür zu
kämpfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kurz nach Georg und mir traf auch Anne im Altenheim ein.  Ja, meine
Schwester Anne, die sich trotz der zuweilen schwierigen Beziehung zu
unserer Mutter immer wieder entscheidet, ihre Projekte in Bordeaux
warten zu lassen, um hier in Eupen zur Verfügung zu stehen.  Auch
heute dauerte es keine fünf Minuten, bis die beiden sich in den Haaren
hatten.  Aber ich bin froh, dass sie hier ist, dass ich nicht allein
wohnen muss in unserem Elternhaus während dieser beiden Wochen.  Mit
ihrer hochentwickelten Kunst des Erzählens geht sie ihren Mitmenschen
manchmal auf die Nerven, aber wer ihr zuhört und gelegentlich hilft,
auf den Punkt zu kommen, der wird mit unbezahlbaren Geschichten
belohnt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Sonntag kam auch mein Bruder Bruno, der es mit unserer Mutter noch
schwieriger hat als Anne, und der trotzdem jederzeit bereit ist zu
helfen wo er kann. Ohne ihn würden Anne und ich einige wichtige Dinge
unkontrolliert laufen lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein Vater ist jetzt wirklich ein pflegebedürftiger Greis. Im
Gegensatz zu meiner Mutter ist er leicht zu pflegen, weil er sich
seinem Schicksal fügt.  Ein halbes Jahrhundert lang hat er gelernt,
wie man unter den Fittichen seiner starken Frau trotzdem die eigene
Persönlichkeit behält. Solange die beiden zusammen sind, musst du
schon sehr genau beobachten, um ihn überhaupt wahrzunehmen. Meistens
schläft er. Aber einmal konnte ich ihn interviewen und fragte ihn
„Papa, wenn man bedenkt, dass wir uns vielleicht zum letzten Mal
sehen: was möchtest du mir noch mit auf den Lebensweg geben?“  Er
hatte offensichtlich schon oft über diese Frage nachgedacht und
antwortete ganz ruhig und überlegt: dass ich meine Rolle als Vertreter
unserer Familienwerte in Estland ernst nehmen möge, den Kontakt zur
Kirche nicht verlieren solle. Er erkundigte sich nach &lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/Vello_Salo"&gt;Vello Salo&lt;/a&gt; und bat mich, ihm Grüße
zu überbringen. Und er bat mich auch, die geistigen Reichtümer im
Favrunpark zu bewahren.  Aber so unwichtige Dinge wie die Etage, in
der sie wohnen (in der ersten von zweien) oder dem Geheimcode
(„4321A“), den man eintippen muss, um ihren Flur zu verlassen, dazu
meint er nur kopfschüttelnd „Nein, das ist mir zu kompliziert, das
behalte ich nicht mehr“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An der &lt;a class="reference internal" href="../../reden/familie.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Liebesgeschichte meiner Eltern&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; habe ich
leider auch diesmal wieder kaum weitergearbeitet.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0417.html</guid><pubDate>Sun, 17 Apr 2016 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Osterrundbrief</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20160326.html</link><description>&lt;section id="osterrundbrief"&gt;
&lt;h1&gt;Osterrundbrief&lt;a class="headerlink" href="#osterrundbrief" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;das, was in Belgien zur Zeit passiert, ist in Estland nicht denkbar.
Also dass ein ganzes Volk auf solche Taten des Hasses trotzdem noch
mit so vielen Demonstrationen der Liebe reagiert.  Als wohlerzogener
Christ behaupte ich provokativ: das habt ihr eurem christlichen
Glauben zu verdanken (mehr solcher philosophischer Gedanken in
&lt;a class="reference internal" href="../blog/2016/0325.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Warum ich trotzdem hoffe&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;).  Insofern wünsche ich euch gerade jetzt von
Herzen ein frohes Osterfest.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;À propos &lt;em&gt;Flughafen&lt;/em&gt;: Schon lange vor den Anschlägen hatte ich die
Flugtickets für meine nächste Reise gebucht: vom 8. bis 22. April
werde ich nochmal wieder in Belgien sein. Diesmal allein und ganz für
die Arbeit.  Hoffen wir, dass meine Reise ungehindert stattfinden
kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;À propos &lt;em&gt;erzogen&lt;/em&gt;: Die beiden Hauptakteure bei meiner Erziehung
sitzen seit voriger Woche im Altenheim (siehe
&lt;a class="reference internal" href="../blog/2016/0323.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Oma und GrandPa im Josephsheim&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;). Wer Lust und Zeit hat, möge sie gerne
besuchen gehen und ihnen Grüße aus Lucs Rundbrief übermitteln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während Europa trauert, geht hier oben das Leben ungeniert weiter.  Am
Gründonnerstag haben Iirisens achten Geburtstag gefeiert:&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/03/24/dsc03219.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/03/24/dsc03219.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/03/24/thumbnails/dsc03219.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/03/24/dsc03219.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/03/24/dsc03222.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/03/24/dsc03222.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/03/24/thumbnails/dsc03222.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/03/24/dsc03222.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/03/24/dsc03225.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/03/24/dsc03225.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/03/24/thumbnails/dsc03225.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/03/24/dsc03225.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/03/24/dsc03227.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/03/24/dsc03227.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/03/24/thumbnails/dsc03227.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/03/24/dsc03227.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Auf den Fotos sieht man auch Anni aus Viljandi, die für einige Tage zu
Besuch bei uns ist.  Die offizielle Kinderfeier mit Klassenkameraden
findet noch statt (am Ostersonntag).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier im Dorf sind die Gemüter weiterhin erregt durch die geplante
Schließung unserer Schule.  Auch ich mische noch immer ein bisschen
mit.  Weniger über die Frage an sich als über die Art, wie daran
gearbeitet wird.  Am vergangenen Montag habe ich unserem Bürgermeister
sogar &lt;a class="reference external" href="http://belglane.vana-vigala.ee/blog/2016/0321.html"&gt;einen offenen Brief&lt;/a&gt; geschrieben.
Auf den folgenden Fotos sieht man Ly und mich bei einer Versammlung
unserer Volkstanzgruppe, die mehr als vier Stunden dauerte, aber
höchstens eine davon war einem bevorstehenden Schulungstag gewidmet,
ansonsten wurde über Lokalpolitik geredet:&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/03/24/dsc03230.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/03/24/dsc03230.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/03/24/thumbnails/dsc03230.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/03/24/dsc03230.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/03/24/dsc03236.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/03/24/dsc03236.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/03/24/thumbnails/dsc03236.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/03/24/dsc03236.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Und jetzt reicht es aber. Wie gesagt: viel Freude über Gottes
Botschaft wünschen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc mit Ly, Mari und Iiris&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20160326.html</guid><pubDate>Sat, 26 Mar 2016 13:15:00 +0200</pubDate></item><item><title>Warum ich trotzdem hoffe</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0325.html</link><description>&lt;section id="warum-ich-trotzdem-hoffe"&gt;
&lt;h1&gt;Warum ich trotzdem hoffe&lt;a class="headerlink" href="#warum-ich-trotzdem-hoffe" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Karfreitag, 25. März 2016.  Das, was in Belgien zur Zeit passiert, ist
in Estland nicht denkbar.  Also dass ein ganzes Volk auf solche Taten
des Hasses trotzdem noch mit so vielen Demonstrationen der Liebe
reagieren kann.  Siehe auch meine &lt;a class="reference internal" href="0324.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;gestrigen Gedanken&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als wohlerzogener Christ behaupte ich provokativ: das habt ihr dem
Christentum zu verdanken.  Ihr wisst gar nicht, wie gut ihr es habt,
dass ihr jeden Sonntag einfach so in die Kirche gehen und Lebensfreude
tanken könnt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jaja, ich weiß, dass viele unter euch das nicht so sehen.  Ich erhebe
auch keinen Anspruch auf die Richtigkeit meiner These, aber werfe mal
ein paar Gedanken auf den Tisch, die mich in unserer heutigen Welt
trotz allem hoffen lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich erinnere mal an Lieder aus der Zeit, wo Europa auch Angst hatte,
aber sich noch an den Horror des Zweiten Weltkriegs erinnerte:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Reinhard Mey: &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=e0qPsYTBCtQ&amp;amp;spfreload=1"&gt;Nein, meine Söhne geb ich nicht&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Konstantin Wecker: &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=upsVeLz5RLM"&gt;Wenn unsre Brüder kommen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Hannes Wader: &lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=sYnxLSwQSeI"&gt;Es ist an der Zeit&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=ntt3wy-L8Ok"&gt;The Green Fields Of France&lt;/a&gt;
Song by The Fureys and Davey Arthur. Written By Eric Bogle.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Gerade die Frage nach dem Umgang mit unseren Feinden ist es, bei der
die Welt in zwei Lager gespalten ist: in die Liebenden einerseits und
die Hassenden andererseits.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und ich kenne keine klarere Stellungnahme in dieser Frage als die
Geschichte vom Sohn Gottes, der seine Jünger aufforderte, sogar ihre
Feinde zu lieben, der dann von seinen eigenen Feinden unschuldig als
Opferlamm am Kreuz geschlachtet und drei Tage später wieder vom Tode
auferweckt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Die Dimension des Bösen geht über das hinaus, was wir uns vorstellen
können. Was können wir hier tun, dass dieser ungeheuren Wucht der
Sünde entgegengetreten wird? Als Erstes fallen uns polizeiliche und
politische Maßnahmen ein. Aber der Wucht des Bösen kann letztlich nur
durch die volle Wucht der Liebe entgegengetreten werden.“ (Kardinal
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_Marx"&gt;Reinhard Marx&lt;/a&gt; am
Mittwochabend im Münchner Liebfrauendom. Via &lt;a class="reference external" href="https://de.zenit.org/articles/dem-terror-die-volle-wucht-der-liebe-entgegensetzen/"&gt;Zenit&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Estland gibt es kaum Menschen, die die Ideen der Feindesliebe
nachvollziehen können.  Ein bekannter estnischer Fernsehmoderator
(&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hannes_V%C3%B5rno"&gt;Hannes Võrno&lt;/a&gt;)
war vor Kurzem in Jordanien und Israel gewesen und meinte dann auf
Facebook, dass er neidisch sei auf diese Leute, weil die wenigstens
noch echte Grenzkontrollen hätten. „An der Grenze bist du ein Fremder,
Eindringling, nichts mit Welcome to Estonia, sondern: Was willst du
hier?  Aber wenn du durch die Schranke bist, erlebst du einen ganz
anderen Empfang.  Meine Begeisterung für Waffen habe ich lange
abgelegt, aber wenn du dort auf Schritt und Tritt Menschen begegnest,
die eine Waffe tragen und für Ordnung und Sicherheit sorgen, dann
erweckt das Ehrfurcht. In diesem Land fühle ich mich sicher, weil man
an der Grenze die Bewachung ernst nimmt. Und weil die, die auf der
Straße mit Waffen herumgehen und für Ordnung sorgen, jeden Verursacher
von Schweinereien zweifellos auf der Stelle tot schießen. So müsste es
auch bei uns sein!“  (via &lt;a class="reference external" href="http://publik.delfi.ee/news/inimesed/hannes-vorno-igatseb-militaarkorda-piiri-korra-ja-turvavalvur-ei-pea-naeratama-nagu-pagari-kass-voi-kohvikuteenindaja?id=74017059"&gt;delfi.ee&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Erschreckende ist, dass Võrno für seine ans Dritte Reich
erinnernden Auffassungen quasi nur Zustimmung erhält.  Naja, die EU
ist entstanden als Antwort auf den Horror des Zweiten
Weltkriegs. Estland war damals von der Sowjetunion besetzt, die haben
das alles gar nicht mitbekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass es gerade hier im kirchenfeindlichen Estland so viele Menschen
gibt, die auf die Falle des Hasses und der Angst davor reinfallen,
zeigt mir, welch wichtige Rolle die Kirche für das Volksbewusstsein
hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber auch im alten Europa, in Kommentaren à la &lt;a class="reference external" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/bruessel-folgen-des-anschlags-fuer-die-eu-a-1083832.html"&gt;Wie der Terror Europas
Krise verschärft&lt;/a&gt;
sehe ich viel Angst um die Zukunft.  Auch das finde ich logisch.  Dass
Angst um sich greift, ist logische Schlussfolgerung des schwindenden
christlichen Glaubens. Glaube ist ja Vertrauen in Gott. Je weniger wir
davon haben, desto mehr Angst haben wir.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich gebe ja zu, dass die Kirche ihre Fehler hat, die manchmal so groß
scheinen, dass wir den Karren am liebsten im Dreck stehen lassen
wollen. Aber ich sag euch langfristig haben wir keine Wahl, wenn wir
Frieden wollen. Voll Liebe selbst denen gegenüber, die uns nicht
lieben. Das und nicht mehr meinte Gott, als er Jesus sagen ließ „Ich
bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“ (&lt;a class="reference external" href="http://www.bibleserver.com/go.php?lang=de&amp;amp;bible=EU&amp;amp;ref=Jh14,6"&gt;Jh 14,6&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und wie gesagt, das ist nur meine Meinung.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0325.html</guid><pubDate>Fri, 25 Mar 2016 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Die Terroristen von Molenbeek</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0324.html</link><description>&lt;section id="die-terroristen-von-molenbeek"&gt;
&lt;h1&gt;Die Terroristen von Molenbeek&lt;a class="headerlink" href="#die-terroristen-von-molenbeek" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Donnerstag, 24. März 2016.  Ist der Islam anfälliger für Terrorismus
als Christentum oder Atheismus?  Nach den Anschlägen in Brüssel bin
auch ich versucht zu denken: Der Islam hat mehr Arbeit als das
Christentum, um seinen Gläubigen eventuelle terroristische Gelüste
auszureden, weil der Koran diesbezüglich nicht so klar ist wie die
Bibel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schuld am Terrorismus (der letzten Jahre) ist der &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Islamischer_Staat_%28Organisation%29"&gt;Islamische Staat&lt;/a&gt;.
Und es stimmt ja, dass der IS sich unüberhörbar auf den Islam bezieht.
Aber der IS ist eine unabhängige kriminelle Organisation.  Zum
Beispiel die &lt;a class="reference external" href="http://www.freemuslims.org"&gt;Free Muslims Coalition&lt;/a&gt;,
sagt es klar: „The Free Muslims Coalition believes that there can
NEVER be a justification for terrorism“ (&lt;a class="reference external" href="http://www.freemuslims.org/issues/terrorism.php"&gt;#&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und es gibt ja auch &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Christlicher_Terrorismus"&gt;christlich motivierten Terrorismus&lt;/a&gt;
und den atheistischen &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Rechtsterrorismus"&gt;Rechtsterrorismus&lt;/a&gt;.  Diese
anderen Terrororganisationen sind nur momentan nicht so erfolgreich
(im traurigen Sinne).  Dass der IS so erfolgreich ist, liegt
hauptsächlich am Geld.  Der IS gilt als &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Islamischer_Staat_%28Organisation%29#Finanzierung"&gt;die reichste
Terrororganisation der Welt&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Die islamische Welt befindet sich mitten in einer harten internen
Auseinandersetzung über die Frage des Verständnisses und der
Interpretation des Koran in der Moderne (…) Gleichzeitig handelt es
sich um eine Krise der Autorität im Islam: Die muslimischen Gelehrten
und Theologen weltweit, die dem IS rechtlich und theologisch die
Legitimität absprechen, werden von den Jihadisten schlicht verachtet
und ignoriert. &lt;a class="reference external" href="http://diepresse.com/home/bildung/weiterbildung/4634936/Krise-der-Autoritaet-im-Islam"&gt;diepresse.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber Georg hat es &lt;a class="reference external" href="https://www.facebook.com/ardmoma/videos/1141067829239387/"&gt;heute im ARD Morgenmagazin&lt;/a&gt; sehr
schön gesagt (ich zitiere leicht angepasst): „Die Leute, die dort
leben, in Molenbeek oder Schaerbeek, wo ich unwahrscheinlich viele
Freunde und Bekannte habe und Kollegen, die teilweise Marokkaner oder
Türken sind, die sämtlicher außereuropäischer Abstammungen sind, diese
Leute haben alle, allemal damit &lt;em&gt;gar nichts zu tun&lt;/em&gt;. Aber die werden
alle damit in Verbindung gebracht, durch diese einseitige
Berichterstattung über Molenbeek, über Belgien, in der das Angstgefühl
geschürt wird.“&lt;/p&gt;
&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/puwAhGkQZy0" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Ich sag weiterhin: Die religiösen Eiferer sind das Problem, nicht die
Religionen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachtrag (2016-03-28): in der „Welt“ war heute eine gute Antwort auf
meine eingängliche Frage: „Die Terroranschläge in Brüssel verstärken
den Eindruck vieler, dass eine Aussöhnung zwischen Christentum und
Islam unmöglich scheint. Doch Forscher wollen nun das Gegenteil
beweisen.“ &lt;a class="reference external" href="http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article153734726/Das-Jesus-Geheimnis-im-Buch-der-Muslime.html"&gt;Das Jesus-Geheimnis im Buch der Muslime.&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0324.html</guid><pubDate>Thu, 24 Mar 2016 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Oma und GrandPa im Josephsheim</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0323.html</link><description>&lt;section id="oma-und-grandpa-im-josephsheim"&gt;
&lt;h1&gt;Oma und GrandPa im Josephsheim&lt;a class="headerlink" href="#oma-und-grandpa-im-josephsheim" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mittwoch, 23. März 2016.  Heute sind meine Eltern ins Altersheim
gezogen.  Zumindest für meinen Vater scheint das definitiv zu sein,
meine Mutter macht sich insgeheim noch Hoffnungen, wieder raus zu
kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Glück ist meine Schwester Anne zur Zeit nicht in Bordeaux sondern
in Aachen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Just einige Tage zuvor war ein Doppelzimmer im Josephsheim frei
geworden, und sie hatten es erneut abgesagt (wie schon beim letzten
Mal im Dezember), weil insgesamt alles noch immer gut lief. Aber dann
hatte mein Vater über Nacht scheinbar einen „Schub“ gemacht, morgens
konnte er nicht selber aufstehen und war ganz apathisch. Meine Mutter
war damit eindeutig überfordert und rief im Altersheim an, ob das
Zimmer noch frei sei, sie hätte sich umentschieden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als ich Alexa (meiner neuesten und momentan aktivsten Lino-Benutzerin)
davon erzählte, ging sie die beiden spontan besuchen und schickte dann
folgendes Foto.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/03/24/at/img_0014.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/03/24/at/img_0014.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/03/24/at/thumbnails/img_0014.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/03/24/at/img_0014.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Anne schrieb daraufhin:&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;jetzt versteh ich warum pa heut zu mir sagte:&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;anne du musst fotos machen&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;(waehrend er in unterwaesche incl pampers&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;von ma und ner pflegerin&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;die neue trainingshose&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;an probieren gezogen bekam)&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;lachend hatte ich gesagt&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;wie du gerad von zwei engeln umarmt wirst?&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0323.html</guid><pubDate>Wed, 23 Mar 2016 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Sonntag, 20. März 2016</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0320.html</link><description>&lt;section id="sonntag-20-marz-2016"&gt;
&lt;h1&gt;Sonntag, 20. März 2016&lt;a class="headerlink" href="#sonntag-20-marz-2016" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Ly hat heute zum ersten Mal in ihrem Leben &lt;a class="reference external" href="http://www.femmesdaujourdhui.be/cuisine-et-recettes/328195/la-veritable-recette-belge-de-chicons-au-gratin"&gt;Chicons au gratin&lt;/a&gt;
gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/03/20/dsc03201.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/03/20/dsc03201.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/03/20/thumbnails/dsc03201.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/03/20/dsc03201.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2016/0320.html</guid><pubDate>Sun, 20 Mar 2016 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Die zwei Schulen von Vigala (28. Februar 2016</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20160228.html</link><description>&lt;section id="die-zwei-schulen-von-vigala-28-februar-2016"&gt;
&lt;h1&gt;Die zwei Schulen von Vigala (28. Februar 2016&lt;a class="headerlink" href="#die-zwei-schulen-von-vigala-28-februar-2016" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;eine Frage insbesondere an diejenigen unter euch, die im
Unterrichtswesen und der Politik tätig sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Vigala gibt es ja zwei Grundschulen: Kivi-Vigala und Vana-Vigala.
Beide Schulen laufen von der 1. bis zur 9. Klasse. In Kivi-Vigala sind
46 Schüler, in Vana-Vigala 66. Iiris geht in eine Verbundklasse mit
sieben Kindern: vier im ersten Schuljahr und drei im dritten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da kommt natürlich immer wieder mal die Frage, ob man die beiden
Schulen nicht zusammenlegen müsste. Das Problem dabei ist: die beiden
Dörfer können sich nicht einigen, wessen Schule denn geschlossen
werden müsste, weil die Schließung einer Schule natürlich
weitreichende soziologische Folgen hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Luxus, zwei Schulen auf einem Gemeindegebiet zu haben, kostet
schätzungsweise 50.000€ pro Jahr. Das lässt sich notfalls als
Sonderbedürfnisse von dünn besiedelten Regionen
rechtfertigen. Schlimmer ist laut Unterrichtsministerium die Tatsache,
dass bei Klassen unter 10 Kindern die sozialen Fähigkeiten der Schüler
leiden, während die messbaren Lernergebnisse nicht besser werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fragen an euch: Wie geht man in Belgien bzw. Deutschland mit ganz
kleinen Dorfschulen um? Welche Grenzwerte gelten für die
Bezuschussung?  Wieviel Schulgeld zahlen Eltern pro Kind? Gibt es noch
Schulen, wo mehr als zwei Jahrgänge in einer einzigen Klasse
zusammensitzen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls dir dazu was einfällt, dann scheue dich nicht, mir Links,
Impulse, Beispiele zu schicken. Vielleicht kriege ich diese ja hier
weitervermittelt, um bei der Entscheidungsfindung zu helfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20160228.html</guid><pubDate>Sun, 28 Feb 2016 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Zwei Wochen in Eupen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20160215.html</link><description>&lt;section id="zwei-wochen-in-eupen"&gt;
&lt;h1&gt;Zwei Wochen in Eupen&lt;a class="headerlink" href="#zwei-wochen-in-eupen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;zwei schnelle Wochen in Eupen sind vorbei. Für mich zwei Wochen mit
Iiris ohne Ly und Mari, zwei Wochen bei meinen Eltern und in meiner
Heimatstadt.  Für Iiris war die Reise eine Fülle von bereichernden und
vorwiegend schönen Erlebnissen.  Für Lino (meine Arbeit) war die Reise
wichtig, mindestens drei Projekte hatten sozusagen darauf gewartet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt sitze ich zur Abwechslung noch mal wieder in Tallinn, wo ich bis
Mittwoch bei Mari wohne, während Ly sich in Vigala um Iiris kümmert.
Ich versuche mal einen kurzen Bericht, bevor ich mich daran mache,
meinen übervollen Posteingang und meine ellenlange To-Do-Liste
abzuarbeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Reise verlief ohne Probleme.  Iirisens plötzliches Fieber am Tag
vor der Abreise hätte ja dem Ganzen ja beinahe noch eine ganz andere
Richtung gegeben.  Aber schon im Flughafen, noch mit 38° Fieber, war
ihre Stimmung wieder bestens.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/01/29/dsc02391.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/01/29/dsc02391.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/01/29/thumbnails/dsc02391.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/01/29/dsc02391.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/01/29/dsc02395.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/01/29/dsc02395.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/01/29/thumbnails/dsc02395.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/01/29/dsc02395.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/01/29/dsc02408.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/01/29/dsc02408.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/01/29/thumbnails/dsc02408.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/01/29/dsc02408.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Anders als im Oktober hatte Iiris diesmal nicht erst ab der zweiten
Woche sonden schon von Anfang an täglich Heimweh.  Eigentlich hatte
das schon vor der Reise begonnen. Wir gingen das aber ganz
systematisch an, vor der Abreise half uns eine Liste mit
Für-und-Wider-Argumenten, während der Reise half eine SMS an Mama.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/01/29/dsc02380.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/01/29/dsc02380.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/01/29/thumbnails/dsc02380.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/01/29/dsc02380.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/01/29/dsc02417.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/01/29/dsc02417.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/01/29/thumbnails/dsc02417.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/01/29/dsc02417.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Meine Eltern halten noch immer die Stellung. Im Dezember hätten sie
beinahe mal aufgegeben und sich ins Altersheim absetzen lassen. Aber
Unkraut vergeht ja nicht. „Hotel Mama“ ist weiterhin geöffnet.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/02/dsc02456.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/02/02/dsc02456.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/02/thumbnails/dsc02456.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/02/02/dsc02456.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/01/31/dsc02418.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/01/31/dsc02418.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/01/31/thumbnails/dsc02418.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/01/31/dsc02418.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/02/dsc02457.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/02/02/dsc02457.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/02/thumbnails/dsc02457.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/02/02/dsc02457.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/06/dsc02557.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/02/06/dsc02557.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/06/thumbnails/dsc02557.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/02/06/dsc02557.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/06/dsc02563.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/02/06/dsc02563.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/06/thumbnails/dsc02563.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/02/06/dsc02563.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;In Eupen bewegen Iiris und ich uns entweder zu Fuß oder mit dem
Fahrrad.  Meine Eltern haben kein Auto mehr, und für die Arbeit
brauche ich keines, weil alle meine Termine mit Kunden im Umkreis von
höchstens drei Kilometern sind.  Das hat viele Vorteile, zum Beispiel
können wir zwischendurch die Blumen am Wegesrand und sonstige schöne
Dinge fotografieren, nicht zuletzt uns selbst.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/01/31/dsc02421.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/01/31/dsc02421.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/01/31/thumbnails/dsc02421.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/01/31/dsc02421.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/01/31/dsc02425.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/01/31/dsc02425.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/01/31/thumbnails/dsc02425.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/01/31/dsc02425.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/03/dsc02472.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/02/03/dsc02472.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/03/thumbnails/dsc02472.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/02/03/dsc02472.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/07/dsc02567.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/02/07/dsc02567.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/07/thumbnails/dsc02567.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/02/07/dsc02567.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Zur Schule ist Iiris nur drei Tage lang gegangen, weil am
Altweiberdonnerstag die Karnevalsferien begannen. Und ihren ersten
Tag, den Montag, hat sie verpasst, weil sie sich vor den vielen
Kindern dort fürchtete. Erst am Dienstagmorgen gelang es mir, sie zu
überreden, es doch wenigstens mal einen Tag zu probieren.  Abends
erinnerte sie sich dann kaum mehr an ihre Furcht und berichtete
strahlend, wie toll es war.  Und am Donnerstag habe ich es dann sogar
geschafft, wenigstens beim Abholen mal schnell ein Foto zu machen mit
einigen der vielen furchterregenden Kinder.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/04/dsc02484.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/02/04/dsc02484.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/04/thumbnails/dsc02484.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/02/04/dsc02484.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Den Karneval durften wir wieder bei der Gruppe „Koffer“ mitmachen.
Diesmal sind wir gleich drei Tage lang im Zug mitgegeganen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/08/dsc02654.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/02/08/dsc02654.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/08/thumbnails/dsc02654.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/02/08/dsc02654.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Mehr Fotos dazu unter
&lt;a class="reference internal" href="../blog/2016/0208.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Karneval in Eupen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;
und
&lt;a class="reference internal" href="../blog/2016/0209.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Karneval in Kettenis&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die estnischen Hausaufgaben mussten aber auch in den Karnevalsferien
gemacht werden. Eine davon war die tägliche Arbeit im „Mathe-Lager“,
einem Internet-Wettbewerb aller estnischen Grundschulen. Iirisens
Schule steht unter den 500 Teilnehmern immerhin &lt;a class="reference external" href="http://www.matetalgud.ee/hallOfFame.html"&gt;auf dem 283. Platz&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/03/dsc02467.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/02/03/dsc02467.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/03/thumbnails/dsc02467.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/02/03/dsc02467.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/09/dsc02823.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/02/09/dsc02823.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/09/thumbnails/dsc02823.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/02/09/dsc02823.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Vielen Freunden konnten wir begegnen – und vielen anderen leider
&lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/01/31/img_9088.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/01/31/img_9088.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/01/31/thumbnails/img_9088.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/01/31/img_9088.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/05/dsc02492.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/02/05/dsc02492.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/05/thumbnails/dsc02492.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/02/05/dsc02492.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/05/dsc02520.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/02/05/dsc02520.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/05/thumbnails/dsc02520.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/02/05/dsc02520.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/05/dsc02533.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/02/05/dsc02533.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/05/thumbnails/dsc02533.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/02/05/dsc02533.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/01/31/dsc02434.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/01/31/dsc02434.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/01/31/thumbnails/dsc02434.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/01/31/dsc02434.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/03/dsc02481.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/02/03/dsc02481.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/03/thumbnails/dsc02481.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/02/03/dsc02481.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Was meine Arbeit betrifft, hatten wie gesagt mindestens drei Projekte
auf diese Reise gewartet.  Hier einmal ein Gruppenbild mit Lino im
&lt;a class="reference external" href="http://luc.lino-framework.org/blog/2016/0201.html"&gt;Büro der VoG Eiche&lt;/a&gt;, und ein anderes
Mal hat Iiris mich in einem der wenigen kurzen Momente fotografiert,
wo ich ein bischen programmieren konnte.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/02/dsc02449.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/02/02/dsc02449.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/02/thumbnails/dsc02449.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/02/02/dsc02449.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/06/dsc02548.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2016/02/06/dsc02548.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2016/02/06/thumbnails/dsc02548.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2016/02/06/dsc02548.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Liebe Freunde, soweit ein definitiv unvollständiger Reisebericht.
Herzliche Grüße aus Tallinn sendet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20160215.html</guid><pubDate>Mon, 15 Feb 2016 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Luc und Iiris um Karneval in Eupen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20160105.html</link><description>&lt;section id="luc-und-iiris-um-karneval-in-eupen"&gt;
&lt;h1&gt;Luc und Iiris um Karneval in Eupen&lt;a class="headerlink" href="#luc-und-iiris-um-karneval-in-eupen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Liebe Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ich hoffe, dass ihr gut ins Neue Jahr gekommen seid.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nur kurz: vom 30.01.2016 bis zum 13.02.2016 werden Iiris und ich
wieder für knapp zwei Wochen in Eupen sein. Und wie zufällig fällt der
Karneval genau in diese Periode. Iiris freut sich schon drauf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier noch zwei Lesetipps aus meinem Blog:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="../blog/2015/1231.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;La vie en rose&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="../blog/2016/0102.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Das Eisrad von Vigala&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20160105.html</guid><pubDate>Tue, 05 Jan 2016 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Weihnachten 2015</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20151228.html</link><description>&lt;section id="weihnachten-2015"&gt;
&lt;h1&gt;Weihnachten 2015&lt;a class="headerlink" href="#weihnachten-2015" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ich hoffe, dass ihr frohe Weihnachten hattet, und bedanke mich für die
vielen Glückwünsche, und bitte um Verständnis dafür, dass mein
Sekretariat mal wieder hoffnungslos überfordert ist. Hier immerhin
zwei Blog-Einträge aus unserem Alltag.&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="../blog/2015/1227.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Weihnachten bei den Immigranten&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="../blog/2015/1220.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Rello in der Kirche von Velise&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Ach ja, ich habe mein &lt;strong&gt;Facebook-Konto gelöscht&lt;/strong&gt;.  Also was mich
betrifft nützt es nichts, dort zu schreiben. Die Gründe für meinen
Abschied versuche ich &lt;a class="reference external" href="http://luc.lino-framework.org/blog/2015/1104.html#quitting-facebook"&gt;in meinem englischen Blog&lt;/a&gt;
darzulegen. Aber zusammenfassend gesagt ging ich sowieso nur selten in
FB lesen, weil mir dieser große goldene Käfig immer unheimlich war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt habe ich viel über mich selber erzählt, aber meine Frauen
schließen sich an, und wir alle senden euch liebe Weihnachts-, Jul-
und Neujahrsgrüße aus Estland.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc mit Ly, Mari und Iiris&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20151228.html</guid><pubDate>Mon, 28 Dec 2015 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Mit diesen bösen Leuten</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20151124.html</link><description>&lt;section id="mit-diesen-bosen-leuten"&gt;
&lt;h1&gt;Mit diesen bösen Leuten&lt;a class="headerlink" href="#mit-diesen-bosen-leuten" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ich las gerade diverse Berichte über &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bassel_Khartabil"&gt;Bassel Khartabil&lt;/a&gt;, einen
palestinensisch-syrischen „Kollegen“ von mir, der wie ich öffentlich
auf die Wichtigkeit von Informationsfreiheit und freier Software
aufmerksam macht.  Bassel ist seit fast vier Jahren in Haft. Die
syrische Regierung wirft ihm „Spionage für einen feindlichen Staat“
vor.  Kurz nach der Festnahme, im Juli 2012, hatten Freunde und
Bekannte eine Unterschriftenaktion auf &lt;a class="reference external" href="http://freebassel.org/"&gt;freebassel.org&lt;/a&gt; gestartet.  Auch Amnesty International
folgte Ende 2012 mit einer &lt;a class="reference external" href="http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-264-2012-1/drohendes-militaerverfahren"&gt;dringenden Aktion&lt;/a&gt;.
Aber wer interessierte sich denn vor vier Jahren für
Menschenrechtsverletzungen in Syrien.  Das alles hat offenbar bisher
nichts genützt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt hat seine Frau gehört, dass er zum Tode verurteilt worden
sei. Und kein syrischer Beamter scheint zu wissen, wo er überhaupt
gefangen gehalten wird.  Noch ist es vielleicht nicht zu spät,
vielleicht kann hier ein Menschenleben gerettet werden.  Ich habe
jetzt wenigstens besagten Brief auf &lt;a class="reference external" href="http://freebassel.org/"&gt;freebassel.org&lt;/a&gt; und auch eine weitere Petition auf
&lt;a class="reference external" href="https://www.change.org/p/immediate-release-of-bassel-safadi-%D8%A7%D9%84%D8%A5%D9%81%D8%B1%D8%A7%D8%AC-%D8%A7%D9%84%D9%81%D9%88%D8%B1%D9%8A-%D8%B9%D9%86-%D8%A8%D8%A7%D8%B3%D9%84-%D8%A7%D9%84%D8%B5%D9%81%D8%AF%D9%8A-freebassel"&gt;change.org&lt;/a&gt;
unterschrieben. Vielleicht schaut ihr euch das auch mal an und
unterschreibt. Vielleicht schickt ihr sogar ein Fax.  Bedenklich ist
freilich, dass bei Amnesty International fast täglich ähnliche Fälle
eintreffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Geschichte von Bassel Khartabil zeigt, dass es nur &lt;strong&gt;normal&lt;/strong&gt; und
&lt;strong&gt;verständlich&lt;/strong&gt; ist, wenn so viele Menschen Syrien verlassen.  Es
geschieht unserer Wohlstandsgesellschaft ganz recht, dass wir in Form
der Flüchtlingskrise wenigstens &lt;em&gt;ein bisschen&lt;/em&gt; von dem ganzen Stress
mitbekommen, sprich auch ein bisschen gefordert werden, um all diese
Flüchtlinge einigermaßen menschlich zu behandeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fast schon zum Schmunzeln finde ich dann, dass es in &lt;strong&gt;Weywertz&lt;/strong&gt;
scheinbar Leute gibt, die ihren Pfarrer Lothar Klinges der Beihilfe
zum &lt;em&gt;Terrorismus&lt;/em&gt; bezichtigen, weil er sich dafür engagiert,
Flüchtlingen Asyl zu bieten.  Flüchtlinge sind doch keine Terroristen!
Mag sein, dass Terroristen sich &lt;em&gt;auch&lt;/em&gt; in Flüchtlingsmassen verstecken
können.  Terroristen nutzen nun mal &lt;em&gt;jede&lt;/em&gt; sich bietende Gelegenheit.
Aber du kannst doch nicht den Flüchtlingen (oder denen, die ihnen
helfen) vorwerfen, den Terrorismus zu fördern!  Im Gegenteil,
Terrorismus wächst, wo man sich um die Not seiner Mitmenschen eben
&lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; kümmert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Sonntag hatten wir in der Sonntagsschule die Geschichte von
&lt;strong&gt;Zachäus&lt;/strong&gt; durchgenommen. Wir fragten die Kinder „Wer wären wohl
&lt;em&gt;heute&lt;/em&gt; jene verhassten Typen, bei denen wir es empörend fänden, wenn
Jesus sie besuchen ginge?“ Ein paar Staatschefs wurden genannt, auch
Microsoft, und natürlich die &lt;strong&gt;Terroristen&lt;/strong&gt;.  Und dann spielten wir
mit den Kindern all diese verhassten Typen durch: einer spielte den
Bösen, der zu Jesus wollte, und wir alle versuchten, ihn daran zu
hindern.  Ja, auch ich ertappe mich bei der Ansicht, dass mit
&lt;em&gt;solchen&lt;/em&gt; Typen selbst Jesus nichts zu tun haben will.  Ich finde es
dann geradezu &lt;em&gt;erlösend&lt;/em&gt; zu lesen, dass das nicht stimmt. Dass Jesus
uns auffordert, sogar diesen Terroristen und sonstigen richtig bösen
Leuten mit &lt;em&gt;Wohlwollen&lt;/em&gt; zu begegnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hab natürlich leicht reden hier in Estland, weit weg von Paris und
Brüssel.  Aber ich sag das jetzt mal so: Terrorismus entsteht, wenn
eine genügend große Gruppe von Menschen irgendwo &lt;em&gt;sehr&lt;/em&gt; unzufrieden
ist. Mit Gewalt kommen wir dagegen nicht an. Die einzige Chance gegen
Terrorismus ist es, diese Unzufriedenheit zu identifizieren und
Lösungen zu finden, die beide Gruppen akzeptieren können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verflixt, und jetzt habe ich doch tatsächlich schon wieder stundenlang
philosophiert, statt mit meinem muslimischen Assitenten Hamza weiter
an Lino zu arbeiten!&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20151124.html</guid><pubDate>Tue, 24 Nov 2015 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Luc und Iiris in Eupen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20151102.html</link><description>&lt;section id="luc-und-iiris-in-eupen"&gt;
&lt;h1&gt;Luc und Iiris in Eupen&lt;a class="headerlink" href="#luc-und-iiris-in-eupen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Iiris und ich haben neun erlebnisreiche Tage in Ostbelgien verbracht.
Hier ein kleiner Bericht.&lt;/p&gt;
&lt;section id="fotos"&gt;
&lt;h2&gt;Fotos&lt;a class="headerlink" href="#fotos" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Reise verlief problemlos. Ly und Mari fuhren mit nach Tallinn, um
zu winken. Das Seewasseraquarium im Tallinner Flughafen ist doch immer
wieder faszinierend.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/22/dsc00917.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2015/10/22/dsc00917.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/22/thumbnails/dsc00917.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2015/10/22/dsc00917.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/22/dsc00928.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2015/10/22/dsc00928.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/22/thumbnails/dsc00928.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2015/10/22/dsc00928.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/22/dsc00931.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2015/10/22/dsc00931.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/22/thumbnails/dsc00931.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2015/10/22/dsc00931.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/22/dsc00932.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2015/10/22/dsc00932.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/22/thumbnails/dsc00932.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2015/10/22/dsc00932.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/22/dsc00935.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2015/10/22/dsc00935.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/22/thumbnails/dsc00935.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2015/10/22/dsc00935.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Die ersten beiden Tage in Eupen waren dem Ankommen gewidmet.  Iiris
und ich konnten uns davon überzeugen, dass &lt;strong&gt;meine Eltern&lt;/strong&gt; immer noch
die Alten sind.  Es geht ihnen den Umständen entsprechend gut.  Trotz
der größer werdenden Last ihres Freundes &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Parkinson-Krankheit"&gt;Parkinson&lt;/a&gt; schaffen sie es
immer noch, gemeinsam im Farunpark zu leben.  Auch Onkel Bruno und
Tante Anne sind ganz die Alten.  Wir staunten, dass schon ein ganzes
Jahr her war seit unserem letzten Besuch.  Es ist schön, dass wir uns
trotz der geografischen Distanz so nahe sein können.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/23/dsc00959.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2015/10/23/dsc00959.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/23/thumbnails/dsc00959.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2015/10/23/dsc00959.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/23/dsc00961.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2015/10/23/dsc00961.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/23/thumbnails/dsc00961.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2015/10/23/dsc00961.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/23/dsc00963.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2015/10/23/dsc00963.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/23/thumbnails/dsc00963.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2015/10/23/dsc00963.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Iiris durfte auch wieder eine Woche lang als Gastkind zur
&lt;strong&gt;Pater-Damian-Grundschule&lt;/strong&gt; gehen.  Sie ist dabei nicht frei von
Ängsten, aber fühlt sich doch im Grunde geborgen.  Wenn ich sie
brachte und abholte, waren diese Momente für mich jedesmal ein
Feuerwerk der Erinnerungen und Begegnungen mit alten Freunden und
Bekannte.  Iiris‘ Lehrerin Christiane schrieb zum Abschied ein
positives Gutachten: „Sie war wirklich eine sehr angenehme Schülerin,
sie ist schon sehr weit… Sie kann jederzeit wiederkommen.“&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/26/dsc00968.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Allein mit so vielen fremden Kindern"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/26/thumbnails/dsc00968.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Allein mit so vielen fremden Kindern"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/26/dsc00974.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Aber in der Klasse sind alle lieb"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/26/thumbnails/dsc00974.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Aber in der Klasse sind alle lieb"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Eines war für Iiris ganz anders als in den Vorjahren, denn diesmal
hatte sie eine &lt;strong&gt;Freundin&lt;/strong&gt; in Eupen: Aurélie, 8 Jahre alt. Im Sommer
2014 auf der Hochzeit von Duche und Steffi hatten sie sich zum ersten
Mal gesehen.  Aurélies Vater ist ein alter Freund von mir.  Aurélie
hatte uns in diesem Jahr gleich zweimal in Vigala besucht (im
&lt;a class="reference internal" href="../blog/2015/0102.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Januar&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; und &lt;a class="reference internal" href="../blog/2015/0725.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Juli&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;).
Die beiden passen zusammen als wären sie füreinander geschaffen.  Sie
können stundenlang in seeliger Gleichmut miteinander spielen. Am
Montag, Dienstag und Mittwoch verbrachten sie so ihren gesamten
Feierabend miteinander. Ich lernte Aurélies Mutter kennen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/26/dsc00976.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2015/10/26/dsc00976.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/26/thumbnails/dsc00976.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2015/10/26/dsc00976.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/27/dsc00982.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2015/10/27/dsc00982.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/27/thumbnails/dsc00982.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2015/10/27/dsc00982.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/30/dsc00989.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2015/10/30/dsc00989.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/30/thumbnails/dsc00989.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2015/10/30/dsc00989.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/30/dsc00991.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2015/10/30/dsc00991.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/30/thumbnails/dsc00991.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2015/10/30/dsc00991.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Und am Freitagabend fuhren wir sogar nach Trier, um Aurélies
neugeborenes Halbbrüderchen zu besuchen. Zuerst mit dem Vennliner bis
Sankt-Vith, wo Aurélies Vater uns abholte. Ich war noch nie in Trier
gewesen. Und jetzt habe ich die Porta Nigra, die Kaiserthermen und
sogar das Geburtshaus von Karl Marx gesehen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/30/dsc01000.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2015/10/30/dsc01000.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/30/thumbnails/dsc01000.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2015/10/30/dsc01000.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/31/dsc01008.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2015/10/31/dsc01008.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/31/thumbnails/dsc01008.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2015/10/31/dsc01008.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/31/dsc01014.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2015/10/31/dsc01014.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/31/thumbnails/dsc01014.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2015/10/31/dsc01014.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Am nächsten Tag fuhr Aurélies Vater uns bis Heppenbach, wo wir einige
schöne Stunden bei Günter und Erika verbrachten.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/31/dsc01017.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Die Männer auf Tour durch Heppenbach"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/31/thumbnails/dsc01017.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Die Männer auf Tour durch Heppenbach"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/31/gk_img_1174.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Ein Heißluftballon erfreut die Kinder"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/31/thumbnails/gk_img_1174.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Ein Heißluftballon erfreut die Kinder"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/31/dsc01039.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Günter und Iiris gehen einkaufen"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/31/thumbnails/dsc01039.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Günter und Iiris gehen einkaufen"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/31/dsc01037.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Kaufhaus Erika macht Feierabend"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/31/thumbnails/dsc01037.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Kaufhaus Erika macht Feierabend"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/31/dsc01032.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Gespräche im Wohnzimmer"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/31/thumbnails/dsc01032.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Gespräche im Wohnzimmer"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/31/dsc01047.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Gespräche im Wohnzimmer"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/31/thumbnails/dsc01047.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Gespräche im Wohnzimmer"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/31/dsc01051.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Drei Väter und drei Töchter"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/10/31/thumbnails/dsc01051.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Drei Väter und drei Töchter"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schade&lt;/strong&gt; natürlich, dass ich viele alte Freunde &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; besuchen
konnte. Ich habe auch diesmal ganz bewusst meinerseits keine Besuche
geplant, sondern alles dem Zufall überlassen. Damit war das Programm
schon mehr als voll. Diesmal habe ich auch deutlich weniger Fotos als
sonst gemacht.  Viele wichtige Erlebnisse versinken also ohne Bild in
den Ackerfeldern unserer jeweiligen Gedächtnisse: Schulfest am
Heidberg, Besuch bei Onkel Bruno und Tante Joëlle, Familienmesse in
Sankt Nikolaus, Tim-und-Struppi-Bücher aus der Pfarrbibliothek,
Jahreskonzert des Cäcilienchors, Besuch im Haus Ephata, Termine mit
Kunden und Geschäftspartnern, Spaziergang mit Yves, Besuch in Nispert,
Besuch bei Duche und Steffi, Georg kommt uns besuchen, Onkel Patricks
Grab, …&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="gedanken-zur-fluchtlingskrise"&gt;
&lt;h2&gt;Gedanken zur Flüchtlingskrise&lt;a class="headerlink" href="#gedanken-zur-fluchtlingskrise" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Hauptthema bei vielen meiner Gespräche war die Flüchtlingskrise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In &lt;strong&gt;Estland&lt;/strong&gt; sind Flüchtlinge noch ein ganz junges Thema.  Erst seit
Januar 2014 gibt es hier ein Flüchtlingszentrum (in &lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/Vao_%28V%C3%A4ike-Maarja%29"&gt;Vao&lt;/a&gt;, einem
kleinen Dorf 30 Km von Rakvere und 120 Km von Tallinn), in dem ein
paar Dutzend Leute wohnten.  Die Tendenz ist freilich steigend.
Anfang September lebten in Vao schon 85 Flüchtlinge, obwohl das
Zentrum eigentlich nur für 35 konzipiert ist.  Ein Brandanschlag auf
das Wohnheim brachte die Problematik dann etwas mehr in die allgemeine
Öffentlichkeit. Zum Glück wurde niemand verletzt, und zum Glück
reagierten doch viele Esten mit Empörung. Insgesamt finde ich, dass
Estland sein Bestes gibt, um solidarisch (aber nicht naiv) alle
Einwanderungswilligen erfolgreich zu integrieren.  Es gibt auch eine
gut gemachte &lt;a class="reference external" href="https://valitsus.ee/et/pagulased"&gt;offizielle Informationsseite der Regierung zum Thema&lt;/a&gt;. Soweit meine Zusammenfassung
der Lage in Estland nach Lektüre von Artikeln wie &lt;a class="reference external" href="http://www.virumaateataja.ee/3315507/pagulaskeskuse-elanik-polengukoha-juures-oli-olilaik"&gt;Pagulaskeskuse
elanik: põlengukoha juures oli õlilaik&lt;/a&gt;
(2015-09-02), &lt;a class="reference external" href="http://www.delfi.ee/news/paevauudised/valismaa/politico-vao-pagulaskeskuses-palvetati-meka-poole-vales-suunas?id=72344613"&gt;Politico: Vao pagulaskeskuses palvetati Meka poole
vales suunas&lt;/a&gt;
(2015-09-02), &lt;a class="reference external" href="http://www.delfi.ee/news/paevauudised/eesti/ammas-vao-keskuse-suutamine-on-ilmselt-vihakuritegu?id=72355007"&gt;Ammas: Vao keskuse süütamine on ilmselt vihakuritegu&lt;/a&gt;
(2015-09-03), &lt;a class="reference external" href="http://maaleht.delfi.ee/news/maaleht/uudised/vabatahtlikud-aitavad-eestisse-saabunud-pogenikel-siinsete-oludega-kohaneda?id=72458717"&gt;Vabatahtlikud aitavad Eestisse saabunud põgenikel
siinsete oludega kohaneda&lt;/a&gt;
(2015-09-18).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In &lt;strong&gt;Ostbelgien&lt;/strong&gt; ist das Thema ja etwas akuter…  Wenn ich das
Grenz-Echo lese, finde ich hauptsächlich positive Reaktionen der
Bevölkerung zum Thema.  Die &lt;strong&gt;optimistischste&lt;/strong&gt; Sicht hörte ich von
einem Freund, der eine Datenbank-Webanwendung zur Vermittlung von
Einwanderern und Hiesigen plant.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber auch in Ostbelgien ist es freilich nicht einfach.  Die
&lt;strong&gt;pessimistischste&lt;/strong&gt; Sicht hörte ich von einem Freund, dessen
Analysevermögen ich ohne Zögern bestätigen kann. Er sagt: Der Koran
und der Islam mit ihrem Aufruf zur Gewalt und Eroberung der Welt sind
eine Gefahr für die gesamte Menschheit.  Die momentane Flut von
Einwanderern macht große Bereiche der Terroristenkontrollen unwirksam.
Wenn die Öffentlichkeit wüsste, was das für eine Gefahr ist, dann gäbe
es eine Massenpanik!  Ich teile seine Meinung nicht, aber ich kann
seine Sorge nachvollziehen.  Zum Beispiel der &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schwertvers"&gt;Schwertvers&lt;/a&gt; („Und wenn nun die
heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr
sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf!“)
gibt auch mir zu denken. Erstens ist das verglichen mit der Bibel doch
sehr explizit.  Okay, auch unsere Kirche hat ja des öfteren manche
Bibelstellen falsch interpretiert und ist zum Schluss gekommen, dass
gewisse Dinge mit Gewalt durchgesetzt werden müssten.  Aber das ist
lange her, und besagte Bibelstellen musste man schon recht stark
verbiegen, um daraus einen Aufruf zur Gewalt zu lesen. Die Bibel ist
also eindeutig friedfertiger als der Koran.  Und zweitens ist der
Islam pedantischer als das Christentum in Bezug auf die Autorität
seiner Heiligen Schrift. Da kann man sich schon mal Sorgen machen, ob
nicht auch der friedfertigste Muslim im Ernstfall eher auf den Koran
als auf sein Herz hört.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In die gleiche Richtung wie mein Eupener Freund fährt der
amerikanische Biologe Edward Osborne Wilson, der im Januar ein Buch
veröffentlichte, in dem er vorschlägt, &lt;a class="reference external" href="https://www.newscientist.com/article/mg22530050.400-e-o-wilson-religious-faith-is-dragging-us-down/?full=true"&gt;alle Religionen zu eliminieren&lt;/a&gt;.
Ich las das übrigens in einem &lt;a class="reference external" href="http://www.telegram.ee/teadus-ja-tulevik/bioloog-inimkonna-arengu-huvanguks-tuleks-kaotada-religioonid"&gt;estnischen Artikel&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber &lt;strong&gt;Papst Franziskus&lt;/strong&gt; scheint solche Sorgen nicht zu teilen, oder
zumindest hat er offenbar positive Antworten darauf.  „Wir sind
Brüder“ sagte er über die anderen Religionen bei einer &lt;a class="reference external" href="http://www.zenit.org/de/articles/bei-der-generalaudienz-dankte-der-papst-fur-die-bedeutenden-fortschritte-in-den-beziehungen-zu-juden"&gt;Generalaudienz
Ende Oktober&lt;/a&gt;
und dankte für die bedeutenden Fortschritte in den Beziehungen zu
Juden und Muslimen.  Damit bekräftigte er die kirchliche Wertschätzung
anderer Religionen.  Diese Haltung der Kirche steht eigentlich seit
der Erklärung &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nostra_aetate"&gt;Nostra aetate&lt;/a&gt; des Zweiten
Vatikanischen Konzils vor 50 Jahren.  Trotzdem ist sie scheinbar noch
weitgehend unbekannt.  Zumindest unter denjenigen meiner Freunde, die
der Kirche kritisch gegenüber stehen. Immer wieder höre ich, dass fast
alle Kritik sich gegen ein &lt;em&gt;vorkonziliarisches&lt;/em&gt; Bild der Kirche
richtet.  Hinter &lt;em&gt;dieser&lt;/em&gt; Kirche könnte auch ich nicht stehen.  Der
Unterschied zwischen mir und euch ist also lediglich, dass ich es
interessant finde, auch über Glaubensfragen nachzudenken und dabei
selbst vor Liturgie und mystischer Sprache nicht zurückschrecke.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch Fragmente:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;„Wo ist in einer säkularisierten Welt der Arbeit, die keine
Bettelorden kennt und die das Almosengeben an die Sozialämter
delegiert hat, Platz für die Lilien auf dem Felde?“ fragt &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Posener"&gt;Alan
Posener&lt;/a&gt; in einem
Kommentar &lt;a class="reference external" href="http://m.welt.de/print/wams/debatte/article115266648/Seht-die-Lilien-auf-dem-Felde-Sozialbetrueger.html"&gt;Seht die Lilien auf dem Felde: Sozialbetrüger&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Annika zeigte uns ein sehenswertes Video über die Ursachen der
Flüchtlingskrise und des Krieges in Syrien: „The European Refugee
Crises and Syria explained“&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/RvOnXh3NN9w" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Schön gemacht und zum Nachdenken anregend ist ein inzwischen über
400 Seiten langer Web-Comic der schwedisch-finnischen Grafikerin
Minna Sundberg mit dem Titel &lt;a class="reference external" href="http://www.sssscomic.com/"&gt;Stand Still. Stay Silent.&lt;/a&gt; .  Laut dieser apokalyptischen
Geschichte stirbt demnächst fast die gesamte Menschheit innerhalb
weniger Monate durch eine Infektionskrankheit, und nur einige
skandinavische Länder können sich rechtzeitig abschotten.
Beunruhigend und stellenweise unrealistisch, aber eine gute geistige
Übung.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;(Als Rundbrief verschickt am 2. November 2015 um 21:17 Uhr)&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20151102.html</guid><pubDate>Mon, 02 Nov 2015 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Der Sommer ist vorbei</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20150914.html</link><description>&lt;section id="der-sommer-ist-vorbei"&gt;
&lt;h1&gt;Der Sommer ist vorbei&lt;a class="headerlink" href="#der-sommer-ist-vorbei" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;während die Welt erschüttert wird von Naturkatastrophen, Kriegen,
Flüchtlingsmassen und sonstigen Sensationen, plätschert unser Leben
ungestört vor sich hin.  Ich kann immer wieder nur dankbar staunen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Maris erste beiden &lt;strong&gt;Schulwochen&lt;/strong&gt; in Tallinn (siehe &lt;a class="reference internal" href="20150612.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Mari auf Abenteuer&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;) sind
schon Vergangenheit, und bisher gefällt ihr einfach alles dort. Hier
zwei Blog-Einträge:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="../blog/2015/0901.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Zwei Schulanfänge zugleich&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="../blog/2015/0907.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Die erste Woche in Tallinn&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Am Sonntag nach der ersten Woche wurde unsere gerade erst wieder
zusammengefundene Familie für einen weiteren halben Tag auseinander
gerissen, weil ich mit Iiris zur &lt;strong&gt;Kirche&lt;/strong&gt; ging:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="../blog/2015/0906.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Jahrestag der Mariengemeinde Vigala&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ja, über Glaube und Kirche müsste ich eigentlich mehr erzählen, aber
das gäbe ein ganzes Buch, deshalb lass ich es lieber gleich bleiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser &lt;strong&gt;Sommer&lt;/strong&gt; verlief ruhig. Das Wetter war hier in Estland dieses
Jahr nicht so sommerlich, aber Ly sorgte dafür, dass wir jede
Gelegenheit nutzten um schwimmen zu gehen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/08/16/dsc00702.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2015/08/16/dsc00702.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/08/16/thumbnails/dsc00702.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2015/08/16/dsc00702.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/08/23/dsc01067.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2015/08/23/dsc01067.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/08/23/thumbnails/dsc01067.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2015/08/23/dsc01067.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Auch unser Erdbeerbeet hat erstmals eine reiche Ernte abgegeben: 20
Kilogramm sind verspeist bzw. zu Frischmus, Marmelade mit Balsam oder
Sirup mit &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Echtes_M%C3%A4des%C3%BC%C3%9F"&gt;Mädesüß&lt;/a&gt;
verarbeitet worden.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/07/05/img_1830.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2015/07/05/img_1830.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/07/05/thumbnails/img_1830.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2015/07/05/img_1830.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/07/05/img_1825.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2015/07/05/img_1825.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2015/07/05/thumbnails/img_1825.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2015/07/05/img_1825.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Meine &lt;strong&gt;Liebe zu Estland&lt;/strong&gt; wächst indes immer noch weiter.  Neben
Singen und Volkstanz habe ich vor einem Jahr noch eine weitere Art
entdeckt, das auszudrücken: mit einem Projekt, das ich
&lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/Vikipeedia:Vikiprojekt_Vigala"&gt;Wikipedia-Workshop&lt;/a&gt; nenne
und bei dem ich meine einheimischen Nachbarn motiviere, in der
Wikipedia über unser Dorf zu schreiben. Im August hatte dieses Projekt
einen kleinen Höhepunkt:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="../blog/2015/0817.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Wikipedia-Fotoexpedition in Vigala&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Und zum Schluss noch eine Ankündigung: &lt;strong&gt;Vom 23. Oktober
bis 1. November&lt;/strong&gt; werden Iiris und ich nochmal wieder in Eupen bei Oma
und GrandPa zu Besuch sein. Iiris ist auch schon in der
Pater-Damian-Grundschule angemeldet, wo sie wieder eine Woche lang
Gastkind sein darf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit lieben Grüßen aus Vigala und Tallinn von&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc, Ly, Mari und Iiris&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20150914.html</guid><pubDate>Mon, 14 Sep 2015 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Mari auf Abenteuer</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20150612.html</link><description>&lt;section id="mari-auf-abenteuer"&gt;
&lt;h1&gt;Mari auf Abenteuer&lt;a class="headerlink" href="#mari-auf-abenteuer" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;wieder ist ein Schuljahr vorüber (hier in Estland beginnen die
Sommerferien ja schon am 1. Juni), und diesmal enden bei uns gleich
zwei Ären: für Iiris der Kindergarten und für Mari die
Dorfschule. Mari wird im September ihr siebtes Schuljahr in Tallinn
beginnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während für Iiris das Ende des Kindergartens vorhersehbar war, kam
Maris Sprung in die Stadt überraschend. Laut Schulplan hatte sie noch
drei Jahre in unserer Dorfschule vor sich. Offiziell lief alles gut,
sie brachte sechs Jahre lang immer nur „langweilige“ Zeugnisse mit
lauter Fünfen nach Hause (bis auf eine Vier in Naturkunde am Ende des
dritten Schuljahres). Aber inoffiziell wurde in den vergangenen zwei
Jahren langsam immer deutlicher zur Belastung, dass ihre
Klassenkameraden sie als Streberin abstempelten und sie abseits stehen
ließen. Selbst dazu sagten wir teilweise „C’est la vie“ und taten
unser Bestes um ihr zu helfen, auch daran zu wachsen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber eher zufällig stolperten wir im Mai über die Information, dass es
im Deutschen Gymnasium von Tallinn eine Sonderabteilung für
zweisprachige Kinder gibt, in der mehrere Hauptfächer komplett in
Deutsch gegeben werden, &lt;em&gt;und&lt;/em&gt; dass man dort ab der siebten Klasse
einsteigen sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tallinn bedeutete freilich, dass Mari nur noch an den Wochenenden nach
Hause kommen würde. Mit 13 Jahren. Und ein Internat gibt es da nicht.
Aber Mari würde in der Wohnung ihres Großvaters wohnen, die direkt
neben der Schule liegt. Mari war vom ersten Moment an begeistert von
der Idee.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allerdings waren die Aufnahmeprüfungen und Registrierung seit einem
Monat abgeschlossen. Ich rief trotzdem mal beim Direktor an. Der
bedauerte sehr, dass wir uns nicht schon früher gemeldet hatten, aber
wollte Mari trotzdem sehen. Bei diesem Gespäch wurde dann schnell
klar, dass erstens Mari in diese Schule will, und dass zweitens diese
Schule Mari haben will, weil es eben doch nicht so viele echte
zweisprachige Kinder in Estland gibt. Und wenn ein Direktor etwas
will, dann sind knapp verpasste Anmeldefristen kein Hindernis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So also begann das nächste Abenteuer in unserem Leben. Die Weichen
sind gestellt, einen Sommer lang läuft jetzt noch alles wie gewohnt,
und dann geht es los! Schade für unsere Dorfschule, deren
Gesamtschülerzahl dadurch um fast 2% sinkt. Schade auch für Iiris, die
im ersten Schuljahr gerne ihre große Schwester neben sich gewusst
hätte. Aber abgesehen davon freuen wir uns alle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;À propos Abenteuer: Mari wird auch vom 25. Juni bis zum 6. Juli zum
ersten Mal im Leben alleine nach Ostbelgien kommen: einige Tage zu Oma
und Grand-Pa nach Eupen, und dann weiter nach Heppenbach zur
Patentante Erika.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit lieben Grüßen aus Vigala von&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc, Ly, Mari und Iiris&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20150612.html</guid><pubDate>Fri, 12 Jun 2015 00:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Rückblick 2014</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/1227.html</link><description>&lt;section id="ruckblick-2014"&gt;
&lt;h1&gt;Rückblick 2014&lt;a class="headerlink" href="#ruckblick-2014" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;section id="januar"&gt;
&lt;h2&gt;Januar&lt;a class="headerlink" href="#januar" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/01/01/img_5997.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/01/01/img_5997.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/01/01/thumbnails/img_5997.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/01/01/img_5997.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/01/01/img_6000.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/01/01/img_6000.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/01/01/thumbnails/img_6000.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/01/01/img_6000.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="februar"&gt;
&lt;h2&gt;Februar&lt;a class="headerlink" href="#februar" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/02/10/img_6170.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/02/10/img_6170.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/02/10/thumbnails/img_6170.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/02/10/img_6170.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/02/10/img_6173.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/02/10/img_6173.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/02/10/thumbnails/img_6173.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/02/10/img_6173.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/02/19/img_6244.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/02/19/img_6244.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/02/19/thumbnails/img_6244.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/02/19/img_6244.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/02/21/img_6253.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/02/21/img_6253.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/02/21/thumbnails/img_6253.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/02/21/img_6253.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="marz"&gt;
&lt;h2&gt;März&lt;a class="headerlink" href="#marz" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/03/02/img_6312.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/03/02/img_6312.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/03/02/thumbnails/img_6312.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/03/02/img_6312.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/03/13/img_6366.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/03/13/img_6366.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/03/13/thumbnails/img_6366.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/03/13/img_6366.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/03/16/img_6488.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/03/16/img_6488.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/03/16/thumbnails/img_6488.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/03/16/img_6488.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/03/28/img_6526.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/03/28/img_6526.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/03/28/thumbnails/img_6526.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/03/28/img_6526.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/03/28/img_6536.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/03/28/img_6536.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/03/28/thumbnails/img_6536.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/03/28/img_6536.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/03/29/img_6547.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/03/29/img_6547.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/03/29/thumbnails/img_6547.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/03/29/img_6547.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="april"&gt;
&lt;h2&gt;April&lt;a class="headerlink" href="#april" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/04/05/img_6577.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/04/05/img_6577.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/04/05/thumbnails/img_6577.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/04/05/img_6577.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/04/05/img_6585.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/04/05/img_6585.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/04/05/thumbnails/img_6585.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/04/05/img_6585.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/04/09/img_6595.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/04/09/img_6595.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/04/09/thumbnails/img_6595.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/04/09/img_6595.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/04/10/img_6621.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/04/10/img_6621.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/04/10/thumbnails/img_6621.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/04/10/img_6621.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/04/24/img_6698.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/04/24/img_6698.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/04/24/thumbnails/img_6698.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/04/24/img_6698.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/04/27/img_6804.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/04/27/img_6804.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/04/27/thumbnails/img_6804.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/04/27/img_6804.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/04/30/img_6821.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/04/30/img_6821.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/04/30/thumbnails/img_6821.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/04/30/img_6821.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="mai"&gt;
&lt;h2&gt;Mai&lt;a class="headerlink" href="#mai" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/11/img_6925.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/11/img_6925.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/11/thumbnails/img_6925.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/11/img_6925.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/19/img_7052.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/19/img_7052.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/19/thumbnails/img_7052.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/19/img_7052.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/img_7112.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/25/img_7112.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/thumbnails/img_7112.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/25/img_7112.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="juni"&gt;
&lt;h2&gt;Juni&lt;a class="headerlink" href="#juni" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/06/19/img_7243.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/06/19/img_7243.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/06/19/thumbnails/img_7243.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/06/19/img_7243.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="juli"&gt;
&lt;h2&gt;Juli&lt;a class="headerlink" href="#juli" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/12/img_7455.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/12/img_7455.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/12/thumbnails/img_7455.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/12/img_7455.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/13/img_7476.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/13/img_7476.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/13/thumbnails/img_7476.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/13/img_7476.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/14/img_7491.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/14/img_7491.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/14/thumbnails/img_7491.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/14/img_7491.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/15/img_7498.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/15/img_7498.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/15/thumbnails/img_7498.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/15/img_7498.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/15/img_7529.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/15/img_7529.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/15/thumbnails/img_7529.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/15/img_7529.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/16/img_7545.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/16/img_7545.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/16/thumbnails/img_7545.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/16/img_7545.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/img_7556.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/17/img_7556.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/thumbnails/img_7556.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/17/img_7556.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/img_7587.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/17/img_7587.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/thumbnails/img_7587.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/17/img_7587.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/img_7590.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/17/img_7590.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/thumbnails/img_7590.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/17/img_7590.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/img_7606.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/17/img_7606.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/thumbnails/img_7606.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/17/img_7606.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7618.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7618.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7618.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7618.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7623.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7623.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7623.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7623.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7636.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7636.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7636.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7636.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7653.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7653.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7653.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7653.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/20/img_7712.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/20/img_7712.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/20/thumbnails/img_7712.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/20/img_7712.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/21/img_7715.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/21/img_7715.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/21/thumbnails/img_7715.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/21/img_7715.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/img_7744.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/22/img_7744.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/thumbnails/img_7744.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/22/img_7744.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/img_7751.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/22/img_7751.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/thumbnails/img_7751.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/22/img_7751.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/img_7755.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/22/img_7755.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/thumbnails/img_7755.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/22/img_7755.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/24/img_7757.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/24/img_7757.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/24/thumbnails/img_7757.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/24/img_7757.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/24/img_7760.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/24/img_7760.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/24/thumbnails/img_7760.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/24/img_7760.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/30/img_7906.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/30/img_7906.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/30/thumbnails/img_7906.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/30/img_7906.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="august"&gt;
&lt;h2&gt;August&lt;a class="headerlink" href="#august" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/img_7922.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/01/img_7922.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/thumbnails/img_7922.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/01/img_7922.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/img_7944.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/01/img_7944.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/thumbnails/img_7944.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/01/img_7944.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/img_7948.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/01/img_7948.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/thumbnails/img_7948.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/01/img_7948.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/img_7956.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/01/img_7956.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/thumbnails/img_7956.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/01/img_7956.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/02/img_7972.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/02/img_7972.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/02/thumbnails/img_7972.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/02/img_7972.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/02/img_7984.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/02/img_7984.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/02/thumbnails/img_7984.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/02/img_7984.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/img_8035.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/03/img_8035.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/thumbnails/img_8035.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/03/img_8035.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/img_8049.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/03/img_8049.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/thumbnails/img_8049.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/03/img_8049.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/img_8052.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/03/img_8052.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/thumbnails/img_8052.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/03/img_8052.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/img_8058.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/03/img_8058.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/thumbnails/img_8058.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/03/img_8058.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/img_8059.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/03/img_8059.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/thumbnails/img_8059.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/03/img_8059.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/img_8068.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/03/img_8068.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/thumbnails/img_8068.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/03/img_8068.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/img_8070.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/03/img_8070.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/thumbnails/img_8070.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/03/img_8070.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/img_8075.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/03/img_8075.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/thumbnails/img_8075.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/03/img_8075.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/05/img_8080.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/05/img_8080.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/05/thumbnails/img_8080.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/05/img_8080.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/05/img_8117.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/05/img_8117.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/05/thumbnails/img_8117.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/05/img_8117.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/05/img_8128.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/05/img_8128.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/05/thumbnails/img_8128.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/05/img_8128.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/05/img_8136.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/05/img_8136.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/05/thumbnails/img_8136.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/05/img_8136.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/06/img_8145.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/06/img_8145.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/06/thumbnails/img_8145.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/06/img_8145.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/07/img_8161.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/07/img_8161.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/07/thumbnails/img_8161.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/07/img_8161.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/07/img_8182.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/07/img_8182.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/07/thumbnails/img_8182.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/07/img_8182.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/07/img_8184.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/07/img_8184.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/07/thumbnails/img_8184.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/07/img_8184.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/img_8197.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/08/img_8197.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/thumbnails/img_8197.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/08/img_8197.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/img_8204.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/08/img_8204.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/thumbnails/img_8204.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/08/img_8204.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/img_8214.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/08/img_8214.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/thumbnails/img_8214.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/08/img_8214.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/img_8226.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/08/img_8226.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/thumbnails/img_8226.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/08/img_8226.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/09/img_8234.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/09/img_8234.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/09/thumbnails/img_8234.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/09/img_8234.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/09/img_8236.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/09/img_8236.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/09/thumbnails/img_8236.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/09/img_8236.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8242.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8242.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8242.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8242.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8264.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8264.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8264.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8264.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8281.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8281.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8281.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8281.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8302.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8302.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8302.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8302.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8317.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8317.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8317.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8317.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8329.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8329.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8329.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8329.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8345.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8345.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8345.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8345.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/16/img_8354.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/16/img_8354.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/16/thumbnails/img_8354.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/16/img_8354.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/18/img_8371.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/18/img_8371.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/18/thumbnails/img_8371.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/18/img_8371.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/img_8386.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/20/img_8386.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/thumbnails/img_8386.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/20/img_8386.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/21/img_8415.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/21/img_8415.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/21/thumbnails/img_8415.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/21/img_8415.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/28/img_8449.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/28/img_8449.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/28/thumbnails/img_8449.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/28/img_8449.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/28/img_8461.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/28/img_8461.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/28/thumbnails/img_8461.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/28/img_8461.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/28/img_8464.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/28/img_8464.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/28/thumbnails/img_8464.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/28/img_8464.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/28/img_8466.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/28/img_8466.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/28/thumbnails/img_8466.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/28/img_8466.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="september"&gt;
&lt;h2&gt;September&lt;a class="headerlink" href="#september" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/03/img_8470.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/03/img_8470.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/03/thumbnails/img_8470.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/03/img_8470.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/jv/2014-09/dsc_5822.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="jv/2014-09/dsc_5822.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/jv/2014-09/thumbnails/dsc_5822.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="jv/2014-09/dsc_5822.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/ha/2014-09/p9070081.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="ha/2014-09/p9070081.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/ha/2014-09/thumbnails/p9070081.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="ha/2014-09/p9070081.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/ha/2014-09/p9070097.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="ha/2014-09/p9070097.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/ha/2014-09/thumbnails/p9070097.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="ha/2014-09/p9070097.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/img_8601.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/08/img_8601.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/thumbnails/img_8601.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/08/img_8601.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/img_8610.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/08/img_8610.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/thumbnails/img_8610.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/08/img_8610.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/09/img_8630.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/09/img_8630.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/09/thumbnails/img_8630.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/09/img_8630.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/10/img_8632.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/10/img_8632.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/10/thumbnails/img_8632.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/10/img_8632.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/img_8696.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/14/img_8696.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/thumbnails/img_8696.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/14/img_8696.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/img_8707.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/14/img_8707.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/thumbnails/img_8707.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/14/img_8707.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/img_8710.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/14/img_8710.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/thumbnails/img_8710.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/14/img_8710.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/20/img_8724.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/20/img_8724.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/20/thumbnails/img_8724.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/20/img_8724.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/20/img_8728.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/20/img_8728.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/20/thumbnails/img_8728.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/20/img_8728.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8753.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8753.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8753.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8753.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8754.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8754.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8754.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8754.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8761.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8761.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8761.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8761.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8803.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8803.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8803.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8803.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/24/img_8828.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/24/img_8828.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/24/thumbnails/img_8828.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/24/img_8828.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/24/img_8833.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/24/img_8833.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/24/thumbnails/img_8833.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/24/img_8833.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/26/img_8838.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/26/img_8838.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/26/thumbnails/img_8838.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/26/img_8838.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/28/img_8849.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/28/img_8849.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/28/thumbnails/img_8849.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/28/img_8849.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/28/img_8859.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/28/img_8859.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/28/thumbnails/img_8859.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/28/img_8859.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="oktober"&gt;
&lt;h2&gt;Oktober&lt;a class="headerlink" href="#oktober" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/img_8888.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/07/img_8888.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/thumbnails/img_8888.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/07/img_8888.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/img_8925.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/07/img_8925.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/thumbnails/img_8925.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/07/img_8925.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/etc/2014/as/079.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="etc/2014/as/079.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/etc/2014/as/thumbnails/079.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="etc/2014/as/079.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/17/img_8959.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/17/img_8959.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/17/thumbnails/img_8959.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/17/img_8959.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/20/img_8966.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/20/img_8966.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/20/thumbnails/img_8966.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/20/img_8966.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/20/img_8974.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/20/img_8974.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/20/thumbnails/img_8974.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/20/img_8974.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="november"&gt;
&lt;h2&gt;November&lt;a class="headerlink" href="#november" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/01/img_9050.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/01/img_9050.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/01/thumbnails/img_9050.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/01/img_9050.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/07/img_9089.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/07/img_9089.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/07/thumbnails/img_9089.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/07/img_9089.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/etc/2014/gr/dsc_1237.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="etc/2014/gr/dsc_1237.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/etc/2014/gr/thumbnails/dsc_1237.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="etc/2014/gr/dsc_1237.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/09/img_9104.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/09/img_9104.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/09/thumbnails/img_9104.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/09/img_9104.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/09/img_9115.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/09/img_9115.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/09/thumbnails/img_9115.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/09/img_9115.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/09/img_9123.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/09/img_9123.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/09/thumbnails/img_9123.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/09/img_9123.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/img_9142.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/11/img_9142.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/thumbnails/img_9142.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/11/img_9142.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/img_9155.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/11/img_9155.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/thumbnails/img_9155.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/11/img_9155.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/img_9167.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/11/img_9167.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/thumbnails/img_9167.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/11/img_9167.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/12/img_9170.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/12/img_9170.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/12/thumbnails/img_9170.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/12/img_9170.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/13/img_9172.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/13/img_9172.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/13/thumbnails/img_9172.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/13/img_9172.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/13/img_9176.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/13/img_9176.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/13/thumbnails/img_9176.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/13/img_9176.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/13/img_9180.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/13/img_9180.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/13/thumbnails/img_9180.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/13/img_9180.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/13/img_9181.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/13/img_9181.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/13/thumbnails/img_9181.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/13/img_9181.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/15/img_9221.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/15/img_9221.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/15/thumbnails/img_9221.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/15/img_9221.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/15/img_9225.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/15/img_9225.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/15/thumbnails/img_9225.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/15/img_9225.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/15/img_9235.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/15/img_9235.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/15/thumbnails/img_9235.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/15/img_9235.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/15/img_9249.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/15/img_9249.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/15/thumbnails/img_9249.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/15/img_9249.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/16/img_9261.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/16/img_9261.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/16/thumbnails/img_9261.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/16/img_9261.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/16/img_9273.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/16/img_9273.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/16/thumbnails/img_9273.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/16/img_9273.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/18/img_9277.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/18/img_9277.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/18/thumbnails/img_9277.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/18/img_9277.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/20/img_9303.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/20/img_9303.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/20/thumbnails/img_9303.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/20/img_9303.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/21/img_9316.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/21/img_9316.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/21/thumbnails/img_9316.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/21/img_9316.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/21/img_9320.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/21/img_9320.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/21/thumbnails/img_9320.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/21/img_9320.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/22/img_9335.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/22/img_9335.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/22/thumbnails/img_9335.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/22/img_9335.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/22/img_9339.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/22/img_9339.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/22/thumbnails/img_9339.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/22/img_9339.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/29/img_9377.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/29/img_9377.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/29/thumbnails/img_9377.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/29/img_9377.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/29/img_9378.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/29/img_9378.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/29/thumbnails/img_9378.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/29/img_9378.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="dezember"&gt;
&lt;h2&gt;Dezember&lt;a class="headerlink" href="#dezember" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/12/11/img_9486.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/12/11/img_9486.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/12/11/thumbnails/img_9486.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/12/11/img_9486.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/12/17/img_9498.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/12/17/img_9498.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/12/17/thumbnails/img_9498.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/12/17/img_9498.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/12/19/img_9571.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/12/19/img_9571.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/12/19/thumbnails/img_9571.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/12/19/img_9571.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/12/19/img_9585.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/12/19/img_9585.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/12/19/thumbnails/img_9585.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/12/19/img_9585.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/12/19/img_9599.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/12/19/img_9599.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/12/19/thumbnails/img_9599.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/12/19/img_9599.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/12/21/img_9616.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/12/21/img_9616.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/12/21/thumbnails/img_9616.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/12/21/img_9616.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/12/21/img_9660.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/12/21/img_9660.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/12/21/thumbnails/img_9660.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/12/21/img_9660.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/12/24/img_9693.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/12/24/img_9693.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/12/24/thumbnails/img_9693.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/12/24/img_9693.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/12/24/img_9702.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/12/24/img_9702.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/12/24/thumbnails/img_9702.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/12/24/img_9702.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/1227.html</guid><pubDate>Sat, 27 Dec 2014 05:22:00 +0200</pubDate></item><item><title>Dienstag, 11. November 2014</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/1111.html</link><description>&lt;section id="dienstag-11-november-2014"&gt;
&lt;h1&gt;Dienstag, 11. November 2014&lt;a class="headerlink" href="#dienstag-11-november-2014" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Nachmittags gingen wir Bertrand, Aurélie und Nolan besuchen.
Das waren für Iiris gleich drei völlig neue Namen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weil Onkel Bruno uns sein Auto geliehen hat, fahren die drei KLJ-Kinder
Bertrand, Aurélie und Therese
mit uns zum Martinszug.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch bevor Erika uns fand, fand uns ihr Sohn. Den Iiris nicht
erkannte. Was mich überraschte.  Woran man mal wieder sieht, wie
schnell selbst ein Vater dazu tendiert, alle seine Kinder in den
gleichen Topf zu werfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Iiris verliebte sich sogleich in Max, den Haflingerhengst von Gemehret.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Rotenberg hatte sie dann doch irgendwann genug Pferde gesehen und
war offen für weitere Aspekte des Zuges. Wir liefen zu den
KLJ-Kindern, wo Iiris eine Zeitlang neben Aurélie und Therese ging.
Bis ich von einer Leiterin gesagt bekam „Entschuldigen Sie, könnten
Sie bitte aus der Kindergruppe raus gehen?“&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/img_9142.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/11/img_9142.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/thumbnails/img_9142.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/11/img_9142.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/img_9144.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/11/img_9144.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/thumbnails/img_9144.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/11/img_9144.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/img_9145.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/11/img_9145.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/thumbnails/img_9145.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/11/img_9145.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/img_9149.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/11/img_9149.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/thumbnails/img_9149.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/11/img_9149.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/img_9151.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/11/img_9151.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/thumbnails/img_9151.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/11/img_9151.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/img_9153.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/11/img_9153.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/thumbnails/img_9153.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/11/img_9153.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/img_9154.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/11/img_9154.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/thumbnails/img_9154.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/11/img_9154.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/img_9155.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/11/img_9155.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/thumbnails/img_9155.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/11/img_9155.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/img_9156.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/11/img_9156.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/thumbnails/img_9156.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/11/img_9156.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/img_9157.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/11/img_9157.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/thumbnails/img_9157.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/11/img_9157.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/img_9159.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/11/img_9159.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/thumbnails/img_9159.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/11/img_9159.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/img_9161.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/11/img_9161.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/thumbnails/img_9161.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/11/img_9161.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/img_9164.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/11/img_9164.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/thumbnails/img_9164.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/11/img_9164.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/img_9167.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/11/img_9167.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/thumbnails/img_9167.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/11/img_9167.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/img_9168.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/11/img_9168.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/thumbnails/img_9168.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/11/img_9168.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/1111.html</guid><pubDate>Tue, 11 Nov 2014 20:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Montag, 10. November 2014</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/1110.html</link><description>&lt;section id="montag-10-november-2014"&gt;
&lt;h1&gt;Montag, 10. November 2014&lt;a class="headerlink" href="#montag-10-november-2014" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Der erste Tag bei Oma und Grand-Pa.  Hier gibt es Butterbrote mit
Schokopaste.  Im Gegensatz zu Oma findet Iiris die Methode von
Grand-Pa super.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/10/img_9132.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/10/img_9132.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/10/thumbnails/img_9132.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/10/img_9132.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/10/img_9134.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/10/img_9134.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/10/thumbnails/img_9134.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/10/img_9134.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/10/img_9136.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/10/img_9136.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/10/thumbnails/img_9136.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/10/img_9136.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/img_9139.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/11/img_9139.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/11/thumbnails/img_9139.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/11/img_9139.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/1110.html</guid><pubDate>Mon, 10 Nov 2014 23:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Sonntag, 9. November 2014</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/1109.html</link><description>&lt;section id="sonntag-9-november-2014"&gt;
&lt;h1&gt;Sonntag, 9. November 2014&lt;a class="headerlink" href="#sonntag-9-november-2014" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Iiris und ich sitzen im Flugzeug von Tallinn nach Brüssel.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;L: Worauf freust du dich am meisten in Eupen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;I: Auf den Martinszug.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;L: Was ist das Schöne am Martinszug?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;I: Weiß ich noch nicht. Ich freue mich einfach da drauf. Weil ich
noch nie beim Martinszug gewesen bin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;L: Hast du eigentlich Angst vor dem Fliegen im Flugzeug?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;I: Nein&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Und etwas später mal:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;I: Eigentlich ist es ohne Mama auch ein wenig toll.  Weil dann darf
ich alles, was du erlaubst, und was Mama nicht erlaubt.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/09/img_9095.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/09/img_9095.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/09/thumbnails/img_9095.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/09/img_9095.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/09/img_9097.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/09/img_9097.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/09/thumbnails/img_9097.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/09/img_9097.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/09/img_9106.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/09/img_9106.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/09/thumbnails/img_9106.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/09/img_9106.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/09/img_9108.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/09/img_9108.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/09/thumbnails/img_9108.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/09/img_9108.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/09/img_9110.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/09/img_9110.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/09/thumbnails/img_9110.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/09/img_9110.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/09/img_9115.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/09/img_9115.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/09/thumbnails/img_9115.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/09/img_9115.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/09/img_9123.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/09/img_9123.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/09/thumbnails/img_9123.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/09/img_9123.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/09/img_9126.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/09/img_9126.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/09/thumbnails/img_9126.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/09/img_9126.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/1109.html</guid><pubDate>Sun, 09 Nov 2014 19:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Luc und Iiris zum Martinszug</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20141102.html</link><description>&lt;section id="luc-und-iiris-zum-martinszug"&gt;
&lt;h1&gt;Luc und Iiris zum Martinszug&lt;a class="headerlink" href="#luc-und-iiris-zum-martinszug" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;nächsten Sonntag kommen Iiris und ich für zwei Wochen nach Eupen. Eine
Laterne für den &lt;a class="reference internal" href="../blog/2014/0928.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Martinszug&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; haben wir schon,
und danach darf Iiris zehn Tage lang als Gastkind zur &lt;a class="reference external" href="http://www.pdg-bsdg.be/"&gt;PDS&lt;/a&gt; ins erste Schuljahr gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Iiris bewirkt das schon ein mulmiges Gefühl, wenn Mama für so
lange Zeit und so weit weg ist. Bei mir übrigens auch, aber aus
anderen Gründen: wird überhaupt noch Zeit für mein Arbeit übrig
bleiben, wenn Iiris mit dabei ist?  Meine Eltern sind ja nicht mehr so
jung wie vor 6 Jahren, als wir ähnliche Abenteuer für Mari
organisierten. Und ich für meinen Teil wäre in Eupen auch nur mit Lino
bzw. dessen Benutzern für einige Wochen durchaus beschäftigt.  Aber
ihr kennt ja Ly, die fürsorglich darauf achtet, dass ich mich nicht
allzu sehr vom eigentlichen Leben weg spezialisiere.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, das eigentliche Leben…&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Beispiel die &lt;strong&gt;Geschichte vom Indianer mit dem Hammer&lt;/strong&gt;.  Gestern
waren wir einige Stunden bei Lys Vater zu Besuch, der nach dem
Hirnschlag im Juni weiterhin sehr pflegebedürftig ist.  Die größte
Last dabei trifft wohl seine Frau, die sich liebevoll um ihn kümmert.
Unser Anteil besteht hauptsächlich aus gelegentlichen Besuchen. Zum
Beispiel im August &lt;a class="reference internal" href="../blog/2014/0816.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Mit Kusta zum Strand&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; (aber das ist jetzt schon
lange her, inzwischen ist bei uns &lt;a class="reference internal" href="../blog/2014/0828.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;der Herbst gekommen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;).  Gestern waren wir also nicht zum Strand, sondern
haben Gesellschaftsspiele gespielt.  Hier sieht man uns bei einem
Spiel, wo jeder reihum eine Karte zieht und den darauf abgebildeten
Begriff dann pantomimisch darstellt:&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/01/img_9065.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/01/img_9065.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/01/thumbnails/img_9065.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/01/img_9065.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;So musste Iiris einmal einen Indianer darstellen.
Ihre Show begann damit, dass sie Holz hackte.
Nachdem wir die Lösung gefunden hatten, wunderte uns
dieses Detail.&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Wir: Aber wieso hackt dein Indianer Holz?&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Iiris: Ja, die Indianer hacken Holz mit einem Hammer.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Wir: Mit einem Hammer? Du meinst wohl eine Axt?&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Iiris: Nein, das ist keine Axt. Das ist ein scharfer Stein, den sie
an einen ganz geraden Holzstab gebunden haben. In Yakari habe ich
das gesehen.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Wir: Ach so, ein Tomahawk.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Dass Iiris &lt;a class="reference external" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yakari"&gt;Yakari&lt;/a&gt; so gut
kennt, finde ich schön, weil es ja immerhin sozusagen ein Landsmann
von mir ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das war also die Geschichte vom Indianer mit dem Hammer, nur eine
kleine Facette aus unserem eigentlichen Leben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine andere Facette unseres Lebens ist das &lt;strong&gt;Tanzen&lt;/strong&gt; geworden.  Ly
und ich tanzen seit einem halben Jahr in der Volkstanzgruppe unseres
Dorfes mit.  Hier ein Blog-Eintrag mit einem Film dazu:
&lt;a class="reference internal" href="../blog/2014/0814.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Luc lernt estnischen Volkstanz&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während es für mich wohl immer ein Geheimnis bleiben wird, wie man all
diese Bewegungen erstens erlernen und zweitens auch noch genießen
kann, ist das für Mari gar keine Frage.  Sie geht seit März 2013
zweimal pro Woche in Pärnu zum Tanztraining.  Gestern morgen nahm sie
mit ihrem Partner Egert an einem Wettbewerb in Tallinn teil.  Hier
sieht man, wie Tanzlehrer Ants Lopsik den beiden letzte Anweisungen
gibt:&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/01/img_9050.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/11/01/img_9050.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/11/01/thumbnails/img_9050.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/11/01/img_9050.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Ly hat zwar gefilmt, wie die beiden tanzen, aber das darf ich nicht
veröffentlichen (weil die Musik, zu der die Kinder tanzen, durch das
Autorenrecht vor unerlaubter Verwendung geschützt ist).  Aber hier
immerhin einige Fotos von einem ähnlichen Wettbewerb im Mai:&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/img_7084.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/25/img_7084.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/thumbnails/img_7084.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/25/img_7084.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/img_7088.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/25/img_7088.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/thumbnails/img_7088.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/25/img_7088.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/img_7093.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/25/img_7093.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/thumbnails/img_7093.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/25/img_7093.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/img_7095.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/25/img_7095.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/thumbnails/img_7095.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/25/img_7095.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/img_7096.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/25/img_7096.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/thumbnails/img_7096.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/25/img_7096.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/img_7100.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/25/img_7100.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/thumbnails/img_7100.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/25/img_7100.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/img_7111.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/25/img_7111.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/thumbnails/img_7111.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/25/img_7111.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/img_7112.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/25/img_7112.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/thumbnails/img_7112.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/25/img_7112.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;So. Und jetzt müssen wir in die Sauna und danach zur Tanzprobe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seid herzlich gegrüßt von&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Luc, Ly, Mari und Iiris&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20141102.html</guid><pubDate>Mon, 03 Nov 2014 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Der kleine Schaumgummiroboter</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/1025.html</link><description>&lt;section id="der-kleine-schaumgummiroboter"&gt;
&lt;h1&gt;Der kleine Schaumgummiroboter&lt;a class="headerlink" href="#der-kleine-schaumgummiroboter" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/25/img_8998.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/25/img_8998.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/25/thumbnails/img_8998.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/25/img_8998.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/25/img_9002.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/25/img_9002.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/25/thumbnails/img_9002.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/25/img_9002.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/25/img_9013.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/25/img_9013.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/25/thumbnails/img_9013.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/25/img_9013.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/25/img_9020.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/25/img_9020.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/25/thumbnails/img_9020.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/25/img_9020.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/25/img_9024.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/25/img_9024.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/25/thumbnails/img_9024.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/25/img_9024.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/25/img_9029.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/25/img_9029.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/25/thumbnails/img_9029.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/25/img_9029.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/25/img_9030.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/25/img_9030.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/25/thumbnails/img_9030.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/25/img_9030.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/25/img_9031.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/25/img_9031.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/25/thumbnails/img_9031.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/25/img_9031.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/1025.html</guid><pubDate>Sat, 25 Oct 2014 14:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Vier Tage in Erkner</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/1014.html</link><description>&lt;section id="vier-tage-in-erkner"&gt;
&lt;h1&gt;Vier Tage in Erkner&lt;a class="headerlink" href="#vier-tage-in-erkner" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Von vergangenem Freitag bis gestern war ich zusammen mit drei anderen
Mitgliedern der Kirchengemeinde von Vigala für vier Tage bei unserer
Partnergmeine in Erkner (bei Berlin) zu Besuch, um die dortige
Pastorin in den Ruhestand zu verabscheiden. Vier Tage mit dichtem
Programm und vielen herzlichen Begegnungen. Höhepunkt war der
Abschiedsgottesdienst am Sonntag, von dem es Fotos gibt auf der
&lt;a class="reference external" href="http://www.ev-kirche-erkner.de/index.php?option=com_phocagallery&amp;amp;view=category&amp;amp;id=219:2014-10-12-verabschiedung-cordulafriedrich&amp;amp;Itemid=80"&gt;Webseite der Gemeinde&lt;/a&gt;
und sogar einen Artikel in der lokalen Tageszeitung: &lt;a class="reference external" href="http://www.moz.de/heimat/lokalredaktionen/erkner/artikel5/dg/0/1/1335719/"&gt;„Ein jegliches
hat seine Zeit“&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/10/pa100002.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/10/pa100002.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/10/thumbnails/pa100002.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/10/pa100002.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/10/pa100003.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/10/pa100003.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/10/thumbnails/pa100003.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/10/pa100003.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/10/pa100022.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/10/pa100022.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/10/thumbnails/pa100022.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/10/pa100022.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/10/pa100029.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/10/pa100029.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/10/thumbnails/pa100029.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/10/pa100029.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/10/pa100031.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/10/pa100031.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/10/thumbnails/pa100031.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/10/pa100031.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/10/pa100033.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/10/pa100033.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/10/thumbnails/pa100033.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/10/pa100033.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/11/pa110037.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/11/pa110037.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/11/thumbnails/pa110037.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/11/pa110037.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/11/pa110039.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/11/pa110039.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/11/thumbnails/pa110039.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/11/pa110039.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/11/pa110043.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/11/pa110043.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/11/thumbnails/pa110043.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/11/pa110043.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/11/pa110052.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/11/pa110052.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/11/thumbnails/pa110052.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/11/pa110052.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/11/pa110054.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/11/pa110054.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/11/thumbnails/pa110054.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/11/pa110054.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/11/pa110058.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/11/pa110058.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/11/thumbnails/pa110058.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/11/pa110058.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/11/pa110069.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/11/pa110069.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/11/thumbnails/pa110069.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/11/pa110069.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/11/pa110077.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/11/pa110077.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/11/thumbnails/pa110077.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/11/pa110077.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/11/pa110081.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/11/pa110081.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/11/thumbnails/pa110081.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/11/pa110081.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/12/pa120084.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/12/pa120084.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/12/thumbnails/pa120084.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/12/pa120084.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/12/pa120099.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/12/pa120099.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/12/thumbnails/pa120099.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/12/pa120099.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/12/pa120101.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/12/pa120101.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/12/thumbnails/pa120101.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/12/pa120101.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/12/pa120114.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/12/pa120114.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/12/thumbnails/pa120114.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/12/pa120114.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/12/pa120117.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/12/pa120117.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/12/thumbnails/pa120117.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/12/pa120117.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/12/pa120121.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/12/pa120121.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/12/thumbnails/pa120121.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/12/pa120121.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/12/pa120122.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/12/pa120122.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/12/thumbnails/pa120122.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/12/pa120122.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/12/pa120123.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/12/pa120123.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/12/thumbnails/pa120123.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/12/pa120123.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/12/pa120137.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/12/pa120137.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/12/thumbnails/pa120137.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/12/pa120137.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/12/pa120138.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/12/pa120138.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/12/thumbnails/pa120138.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/12/pa120138.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/12/pa120139.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/12/pa120139.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/12/thumbnails/pa120139.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/12/pa120139.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/12/pa120141.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/12/pa120141.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/12/thumbnails/pa120141.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/12/pa120141.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/12/pa120147.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/12/pa120147.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/12/thumbnails/pa120147.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/12/pa120147.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/12/pa120162.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/12/pa120162.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/12/thumbnails/pa120162.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/12/pa120162.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/1014.html</guid><pubDate>Tue, 14 Oct 2014 10:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Bedingungsloses Grundeinkommen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/1013.html</link><description>&lt;section id="bedingungsloses-grundeinkommen"&gt;
&lt;h1&gt;Bedingungsloses Grundeinkommen&lt;a class="headerlink" href="#bedingungsloses-grundeinkommen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Sowohl Uschi als auch Kristiina sind keine Menschen, die mit ihrer
Meinung hinterm Zaun bleiben.  Unser Gespräch über Homo-Ehen war sehr
interessant gewesen, und ich hatte das breite Meinungsspektrum
genossen. Es hatte andererseits nicht wirklich zu einem Gefühl der
Einigkeit beigetragen…  So schlug ich bei einem Spaziergang durch
Frankfurt das &lt;strong&gt;bedingungslose Grundeinkommen&lt;/strong&gt; als nächstes
Austauschthema vor.  Aber schnell war klar, dass auch hier die
Meinungen eher divergieren.  Deshalb ließ ich dieses Thema für den
Rest unseres Besuchs unberührt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier jedoch nachträglich mein Vorschlag: überlegt doch mal, ob es Sinn
macht, in Erkner eine Reihe von Austauschabenden dazu anzubieten.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Ein Gastkommentar im Spiegel vom 23.02.2012 erklärt die Idee des
bedingungslosen Grundeinkommens anschaulich: &lt;a class="reference external" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/debatte-ueber-deutschen-sozialstaat-gleiches-geld-fuer-alle-a-679461.html"&gt;Gleiches Geld für alle&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Die &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;
bestätigt, dass das Thema kontrovers ist: „Befürworter behaupten,
dass Erwerbsarbeit nicht reduziert würde, da Menschen aus eigenem
Antrieb oder für Zusatzeinkommen freiwillig arbeiten würden. Gegner
befürchten, ein bedingungsloses Grundeinkommen werde Bürger häufiger
als derzeit zur Untätigkeit verleiten, da der materielle Anreiz zur
Aufnahme einer Arbeit sinke.“&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Besagter Artikel im im Spiegel schließt mit den Worten „Natürlich
wird ein bedingungsloses Grundeinkommen nicht aus der Realität ein
Paradies und aus Egoisten Gutmenschen machen. Es wird weiterhin
Menschen geben, die auch dieses System hintergehen, missbrauchen und
zu ihren eigenen Gunsten ausnutzen. Aber darum geht es nicht. Es
geht nicht darum, wegen ärgerlicher Ausnahmen Politik für
Einzelfälle zu machen. Es geht um die Suche nach einer neuen
Sozialpolitik, die gesamtheitliche Lösungen für alle ermöglicht.“&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Sehenswert: Ein Film-Essay von Daniel Häni und Enno Schmidt (2008):&lt;/p&gt;
&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/ExRs75isitw" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Ein Blog-Eintrag mit „Denkanstößen“ als Start in
–hoffentlich fruchtbare– Gesprächsrunden:
&lt;a class="reference external" href="http://www.orkpiraten.de/blog/denkanstoesse-schmarotzer-mindestlohn-grundeinkommen"&gt;Schmarotzer, Mindestlohn &amp;amp; Grundeinkommen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/1013.html</guid><pubDate>Mon, 13 Oct 2014 01:10:00 +0300</pubDate></item><item><title>Segensworte</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/1012.html</link><description>&lt;section id="segensworte"&gt;
&lt;h1&gt;Segensworte&lt;a class="headerlink" href="#segensworte" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Morgen zu Cordulas Abschied werden wir ein Lied in Estnisch vortragen,
das in Estland recht beliebt ist und im Sommer 2015 beim &lt;a class="reference external" href="http://eelk.ee/kirikupaev/"&gt;Geistlichen
Liederfest in Tartu&lt;/a&gt; mit zum Repertoire
gehören wird.  Tõnis Teras schrieb es vor einigen Jahren.  Hier sieht
man, wie Heivi ja Valdo Nõlvak es im Juli 2010 in Kuressaare singen:&lt;/p&gt;
&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/XXR8cD90X24" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Der Text ist eine dichterisch interpretierte Fassung des
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aaronitischer_Segen"&gt;Aaronitischen Segens&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gestern Nacht im Bett, nach einer improvisierten Probe bei Veronika,
ging es mir noch im Kopf herum und ich überlegte, wie man es singbar
übersetzen könnte. So entstand die deutsche Version:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="http://luc.saffre-rumma.net/data/Segensworte.pdf"&gt;Segensworte.pdf&lt;/a&gt;
(einstimmiger Satz mit Akkorden, A4)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;N.B. in einer ersten Fassung hatte ich im 11. Takt „deine Seele sei
bei ihm“ geschrieben, aber „deine Seele suche ihn“ halte ich
inzwischen für besser. Das basiert auf Klagelieder 3,25.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/1012.html</guid><pubDate>Sun, 12 Oct 2014 03:30:00 +0300</pubDate></item><item><title>Dienstag, 7. Oktober 2014</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/1007.html</link><description>&lt;section id="dienstag-7-oktober-2014"&gt;
&lt;h1&gt;Dienstag, 7. Oktober 2014&lt;a class="headerlink" href="#dienstag-7-oktober-2014" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;section id="herbst-im-hirschpark"&gt;
&lt;h2&gt;Herbst im Hirschpark&lt;a class="headerlink" href="#herbst-im-hirschpark" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/30/img_8865.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/30/img_8865.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/30/thumbnails/img_8865.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/30/img_8865.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="iiris-am-morgen"&gt;
&lt;h2&gt;Iiris am Morgen&lt;a class="headerlink" href="#iiris-am-morgen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/img_8867.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/07/img_8867.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/thumbnails/img_8867.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/07/img_8867.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/img_8871.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/07/img_8871.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/thumbnails/img_8871.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/07/img_8871.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="tag-der-lehrer"&gt;
&lt;h2&gt;Tag der Lehrer&lt;a class="headerlink" href="#tag-der-lehrer" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/img_8873.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/07/img_8873.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/thumbnails/img_8873.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/07/img_8873.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/img_8877.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/07/img_8877.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/thumbnails/img_8877.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/07/img_8877.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/img_8878.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/07/img_8878.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/thumbnails/img_8878.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/07/img_8878.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="der-schornsteinfeger-kommt"&gt;
&lt;h2&gt;Der Schornsteinfeger kommt&lt;a class="headerlink" href="#der-schornsteinfeger-kommt" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/img_8882.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/07/img_8882.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/thumbnails/img_8882.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/07/img_8882.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/img_8884.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/07/img_8884.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/thumbnails/img_8884.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/07/img_8884.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="unser-14-hochzeitstag"&gt;
&lt;h2&gt;Unser 14. Hochzeitstag&lt;a class="headerlink" href="#unser-14-hochzeitstag" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/img_8891.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/07/img_8891.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/thumbnails/img_8891.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/07/img_8891.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Gleich zwei offizielle Bilder vom Jubelpaar.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/img_8889.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/07/img_8889.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/thumbnails/img_8889.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/07/img_8889.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/img_8894.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/07/img_8894.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/thumbnails/img_8894.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/07/img_8894.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Zum Mittagessen fuhren wir mal schnell nach Pärnu zum Chinesen.
Genauer gesagt ins Restaurant &lt;a class="reference external" href="http://www.turismiweb.ee/et/company/asian-village/1269/"&gt;Asian Village&lt;/a&gt;.
Sehr empfehlenswert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Beispiel hat man nach der Bestellung noch mindestens zehn Minuten
Zeit zum Fotoknipsen, bevor es losgeht.  Das sind wir gar nicht mehr
gewohnt.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/img_8914.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/07/img_8914.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/thumbnails/img_8914.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/07/img_8914.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/img_8899.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/07/img_8899.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/thumbnails/img_8899.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/07/img_8899.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Vorspeise&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/img_8920.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/07/img_8920.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/thumbnails/img_8920.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/07/img_8920.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Zum Schluss hier noch ein Selfie&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/img_8917.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/10/07/img_8917.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/10/07/thumbnails/img_8917.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/10/07/img_8917.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/1007.html</guid><pubDate>Tue, 07 Oct 2014 22:15:00 +0300</pubDate></item><item><title>Montag, 29. September 2014</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0929.html</link><description>&lt;section id="montag-29-september-2014"&gt;
&lt;h1&gt;Montag, 29. September 2014&lt;a class="headerlink" href="#montag-29-september-2014" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;section id="lauris-und-kadri-zu-besuch"&gt;
&lt;h2&gt;Lauris und Kadri zu Besuch&lt;a class="headerlink" href="#lauris-und-kadri-zu-besuch" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Am Samstagabend kamen uns Lauris und Kadri besuchen. Lauris ist ein
Flame, der seit Jahren in Estland lebt und im &lt;a class="reference external" href="http://www.maarjakyla.ee/"&gt;Maarja Küla&lt;/a&gt; arbeitet. Ein liebenswerter
interessanter Mensch, den ich kennengelernt habe über die Mailingliste
&lt;a class="reference external" href="https://www.facebook.com/Freecycle.Eestis"&gt;freecycletallinn&lt;/a&gt;, wo er
im September 2011 schrieb: „mul on ära anda hollandikeelsed romaanid
täiskasvanutele, erinevad autorid, enamasti on hollandi keel
originaalkeel.“&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/28/img_8850.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/28/img_8850.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/28/thumbnails/img_8850.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/28/img_8850.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/28/img_8851.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/28/img_8851.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/28/thumbnails/img_8851.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/28/img_8851.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="die-erste-sonntagsschulstunde-dieses-schuljahres"&gt;
&lt;h2&gt;Die erste Sonntagsschulstunde dieses Schuljahres&lt;a class="headerlink" href="#die-erste-sonntagsschulstunde-dieses-schuljahres" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Heute hat unsere Sonntagsschule einen bescheidenen aber schönen Start
ins neue Schuljahr gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/28/img_8852.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/28/img_8852.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/28/thumbnails/img_8852.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/28/img_8852.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/28/img_8853.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/28/img_8853.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/28/thumbnails/img_8853.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/28/img_8853.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/28/img_8858.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/28/img_8858.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/28/thumbnails/img_8858.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/28/img_8858.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/28/img_8860.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/28/img_8860.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/28/thumbnails/img_8860.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/28/img_8860.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/28/img_8861.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/28/img_8861.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/28/thumbnails/img_8861.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/28/img_8861.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0929.html</guid><pubDate>Mon, 29 Sep 2014 20:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Martinszug in Eupen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0928.html</link><description>&lt;section id="martinszug-in-eupen"&gt;
&lt;h1&gt;Martinszug in Eupen&lt;a class="headerlink" href="#martinszug-in-eupen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Das ist jetzt schon einige Jahre her (Johann studiert inzwischen),
aber Iiris kann sich dank dieses Films schon ganz gut vorstellen, was
der Martinszug in Eupen ist, den sie dieses Jahr miterleben wird.&lt;/p&gt;
&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/vnqI7U2701s" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0928.html</guid><pubDate>Sun, 28 Sep 2014 20:01:00 +0300</pubDate></item><item><title>Freie Software in estnischen Schulen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0927.html</link><description>&lt;section id="freie-software-in-estnischen-schulen"&gt;
&lt;h1&gt;Freie Software in estnischen Schulen&lt;a class="headerlink" href="#freie-software-in-estnischen-schulen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Der diesjährige &lt;a class="reference external" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Software_Freedom_Day"&gt;Free Software Day&lt;/a&gt; fand in der
Nationalibibliothek Tallinn statt in Form einer Veranstaltung zum
Thema „Freie Software in Schulen“ statt. 160 Teilnehmer. Organisiert
durchs Ministerium (in Zusammenarbeit mit &lt;a class="reference external" href="http://alvatal.ee"&gt;alvatal&lt;/a&gt;, der estnischen Vereinigung für Freie und
Quelloffene Software.  Eingeladen waren IT-Personal,
Systemadministratoren und Direktoren aller Schulen Estlands. Unter
anderem sprach auch Peter Hofmann aus München (LiMux).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hatte die Ehre, dass auch ich dort Lino präsentieren durfte; nicht
als Hauptsprecher, sondern am Rande der Veranstaltung im kleinen Saal
zusammen mit anderen „Demo-Präsentationen“ von freier Software.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das war das erste Mal überhaupt, dass ich Lino einer breiteren
Öffentlichkeit zeigte. Die Vorbereitung der entsprechende estnischen
Demo-Version von Lino sowie eines Flyers in Estnisch hatte mich die
ganze Woche lang in Beschlag genommen.  Mein Ziel dabei war,
Pilotprojekte in Estland zu finden, zum Beispiel eine Schule, die eine
Lino-Anwendung sucht und bereit ist zur Mithilfe beim Entwickeln.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/26/img_8838.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/26/img_8838.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/26/thumbnails/img_8838.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/26/img_8838.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/26/img_8846.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/26/img_8846.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/26/thumbnails/img_8846.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/26/img_8846.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/26/img_8848.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/26/img_8848.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/26/thumbnails/img_8848.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/26/img_8848.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0927.html</guid><pubDate>Sat, 27 Sep 2014 12:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Sonntag, 21. September 2014</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0921.html</link><description>&lt;section id="sonntag-21-september-2014"&gt;
&lt;h1&gt;Sonntag, 21. September 2014&lt;a class="headerlink" href="#sonntag-21-september-2014" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;section id="spulen-macht-doch-spasz"&gt;
&lt;h2&gt;Spülen macht doch Spaß&lt;a class="headerlink" href="#spulen-macht-doch-spasz" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wer sagt, dass Spülen langweilig ist?&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8753.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8753.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8753.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8753.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="auf-pilzfang-ins-hochmoor"&gt;
&lt;h2&gt;Auf Pilzfang ins Hochmoor&lt;a class="headerlink" href="#auf-pilzfang-ins-hochmoor" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Heute hat Ly es geschafft, uns alle mitkommen zu lassen in den Wald zu
ihrer Pilztour, die sie ansonsten alleine macht.
Wir sammelten unter anderem
&lt;a class="reference external" href="http://et.wikipedia.org/wiki/Porgandriisikas"&gt;Edel-Reizker&lt;/a&gt;,
&lt;a class="reference external" href="http://et.wikipedia.org/wiki/Pilvik"&gt;Täublinge&lt;/a&gt;,
sowie
&lt;a class="reference external" href="http://et.wikipedia.org/wiki/Harilik_pohl"&gt;Preiselbeeren&lt;/a&gt; und
&lt;a class="reference external" href="http://et.wikipedia.org/wiki/Harilik_j%C3%B5hvikas"&gt;Moosbeeren&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8754.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8754.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8754.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8754.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8756.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8756.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8756.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8756.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8760.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8760.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8760.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8760.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8762.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8762.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8762.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8762.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8764.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8764.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8764.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8764.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8766.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8766.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8766.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8766.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8767.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8767.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8767.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8767.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8769.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8769.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8769.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8769.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8770.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8770.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8770.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8770.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8771.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8771.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8771.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8771.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8772.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8772.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8772.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8772.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8775.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8775.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8775.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8775.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8783.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8783.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8783.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8783.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8784.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8784.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8784.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8784.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8785.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8785.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8785.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8785.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8792.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8792.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8792.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8792.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8798.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8798.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8798.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8798.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8803.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8803.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8803.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8803.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="saisonstart-in-der-volkstanzgruppe"&gt;
&lt;h2&gt;Saisonstart in der Volkstanzgruppe&lt;a class="headerlink" href="#saisonstart-in-der-volkstanzgruppe" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Nein, getanzt haben wir heute noch nicht, sondern zuerst musste mal
besprochen werden, wieviel und wann dieses Jahr überhaupt aufgetreten
und geprobt wird.  Dabei gab es freilich auch was zum Essen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8808.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8808.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8808.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8808.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8809.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8809.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8809.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8809.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8810.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8810.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8810.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8810.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8814.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8814.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8814.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8814.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8818.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8818.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8818.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8818.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8820.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8820.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8820.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8820.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/img_8821.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/21/img_8821.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/21/thumbnails/img_8821.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/21/img_8821.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0921.html</guid><pubDate>Sun, 21 Sep 2014 22:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Ein Herbsttag im Garten</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0920.html</link><description>&lt;section id="ein-herbsttag-im-garten"&gt;
&lt;h1&gt;Ein Herbsttag im Garten&lt;a class="headerlink" href="#ein-herbsttag-im-garten" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Vorige Woche klärte Manfred mich darüber auf,
dass das &lt;a class="reference external" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herbstzeitlose"&gt;Herbstzeitlosen&lt;/a&gt;
sind, die wir da im Garten haben. Und dass die ziemlich giftig sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Erdbeerpflanze hat beschlossen, sich noch eine Blüte zu leisten.
Ob &lt;em&gt;das&lt;/em&gt; noch was gibt…?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und das Beet, das ich da umgrabe, ist Teil eines neuen &lt;a class="reference external" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fruchtfolge"&gt;Fruchtfolge&lt;/a&gt;-Forschungsprojekts meiner
Frau.  Sie hatte im Frühjahr dort Roggen gesät, nicht zum Ernten
sondern lediglich damit nichts anderes dort wächst.  Jetzt im Herbst
einfach mal schnell umgraben, und nächstes Jahr kommt wieder Gemüse
drauf.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/20/img_8723.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/20/img_8723.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/20/thumbnails/img_8723.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/20/img_8723.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/20/img_8726.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/20/img_8726.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/20/thumbnails/img_8726.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/20/img_8726.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/20/img_8728.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/20/img_8728.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/20/thumbnails/img_8728.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/20/img_8728.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0920.html</guid><pubDate>Sat, 20 Sep 2014 20:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Indreks Geburtstag</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0915.html</link><description>&lt;section id="indreks-geburtstag"&gt;
&lt;h1&gt;Indreks Geburtstag&lt;a class="headerlink" href="#indreks-geburtstag" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/img_8683.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/14/img_8683.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/thumbnails/img_8683.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/14/img_8683.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/img_8684.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/14/img_8684.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/thumbnails/img_8684.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/14/img_8684.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/img_8688.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/14/img_8688.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/thumbnails/img_8688.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/14/img_8688.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/img_8691.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/14/img_8691.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/thumbnails/img_8691.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/14/img_8691.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/img_8693.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/14/img_8693.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/thumbnails/img_8693.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/14/img_8693.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/img_8694.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/14/img_8694.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/thumbnails/img_8694.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/14/img_8694.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/img_8696.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/14/img_8696.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/thumbnails/img_8696.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/14/img_8696.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/img_8698.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/14/img_8698.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/thumbnails/img_8698.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/14/img_8698.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/img_8699.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/14/img_8699.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/thumbnails/img_8699.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/14/img_8699.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/img_8703.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/14/img_8703.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/thumbnails/img_8703.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/14/img_8703.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/img_8708.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/14/img_8708.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/thumbnails/img_8708.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/14/img_8708.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/img_8710.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/14/img_8710.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/thumbnails/img_8710.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/14/img_8710.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/img_8714.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/14/img_8714.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/14/thumbnails/img_8714.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/14/img_8714.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0915.html</guid><pubDate>Mon, 15 Sep 2014 08:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Erkneraner in Vigala 2014</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0909.html</link><description>&lt;section id="erkneraner-in-vigala-2014"&gt;
&lt;h1&gt;Erkneraner in Vigala 2014&lt;a class="headerlink" href="#erkneraner-in-vigala-2014" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Am vergangenen Wochenende feierte die Kirchengemeinde von Vigala
ihren 675. Geburtstag.  Das war Anlass für vier Mitglieder unserer
Partnergmeinde in Erkner, uns noch mal besuchen zu kommen.  Erstmals
war ich es, der den Besuch organisierte.  Hier meine Fotos und
Kommentare.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Landung in Tallinn am Freitag um 21 Uhr. Wir fahren im Dunkeln
sogleich durch bis Vigala. Erst bei einer Pause in Märjamaa fällt mir
ein, dass wir doch auch mal ein Foto machen könnten:&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/05/img_8477.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/05/img_8477.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/05/thumbnails/img_8477.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/05/img_8477.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;section id="krauterhof-uuskaubi-talu"&gt;
&lt;h2&gt;Kräuterhof „Uuskaubi talu“&lt;a class="headerlink" href="#krauterhof-uuskaubi-talu" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Am Samstagmorgen zeigten uns Sirje und Hillar ihren Bio-Kräuterhof.
Das war für unsere Gäste etwas ganz Exotisches: selbstgebaute
Trockenanlage und manuelle Abfüllung in Tüten, „das wäre bei uns nicht
mehr denkbar“.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/img_8478.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/06/img_8478.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/thumbnails/img_8478.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/06/img_8478.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/img_8480.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/06/img_8480.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/thumbnails/img_8480.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/06/img_8480.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/img_8482.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/06/img_8482.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/thumbnails/img_8482.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/06/img_8482.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/img_8484.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/06/img_8484.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/thumbnails/img_8484.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/06/img_8484.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/img_8485.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/06/img_8485.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/thumbnails/img_8485.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/06/img_8485.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="segnung-zweier-gedenktafeln"&gt;
&lt;h2&gt;Segnung zweier Gedenktafeln&lt;a class="headerlink" href="#segnung-zweier-gedenktafeln" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Vom Kräuterhof ging es gleich weiter in die Kirche, wo heute zwei neue
Gedenktafeln zur Ehrung der &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Waldbr%C3%BCder"&gt;Waldbrüder&lt;/a&gt; angebracht wurden.
So viel Militär (genauer gesagt nicht Militär, sondern
&lt;a class="reference external" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kaitseliit"&gt;Verteidigungsbund&lt;/a&gt;,
bzw. die estnische &lt;a class="reference external" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalgarde"&gt;Nationalgarde&lt;/a&gt;) in der Kirche war für
unsere Gäste ein ungewohntes Bild: während in Erkner vor allem für
Abrüstung und Gewaltlosigkeit gebetet und gekämpft wird, ist die
Kirche von Vigala (auch) die wichtigste Gedenkstätte unserer Region an
die Gefallen der Befreiungskriege.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/img_8487.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/06/img_8487.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/thumbnails/img_8487.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/06/img_8487.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/img_8488.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/06/img_8488.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/thumbnails/img_8488.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/06/img_8488.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="im-hirschpark"&gt;
&lt;h2&gt;Im Hirschpark&lt;a class="headerlink" href="#im-hirschpark" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Während in Kivi-Vigala der „Geschichtstag“ mit einer Konferenz über
Waldbrüder und Stadtrechte weiter ging, fuhren wir nach Vana-Vigala
zurück und machten wir einen Spaziergang im Hirschpark.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der im Jahre 1790 durch Behrendt von Uexküll angelegte Park steht
unter Naturschutz und wird heute durch einen gemeinnützigen Verein mit
europäischen Geldmitteln gepflegt.  Maie ist eine der beiden
Gründerinnen dieses Vereins und führte uns durch den Park.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anschließend lernten wir auch die andere Gründerin kennen –Helbe
heißt sie– die uns ihr „Hostel“ (ein &lt;em&gt;bed and breakfast&lt;/em&gt; für bis zu
14 Personen) zeigte und mit &lt;a class="reference external" href="http://et.wikipedia.org/wiki/Kiluv%C3%B5ileib"&gt;kiluvõileib&lt;/a&gt; stärkte.
&lt;em&gt;kiluvõileib&lt;/em&gt; gilt als traditionelle Nationalspeise. Eigentlich müsste
man es durch „Sprottenbrote“ übersetzen, aber das gefällt den Esten
nicht, denn es handelt sich hier nicht einfach um Sprotten (&lt;em&gt;Sprattus
sprattus&lt;/em&gt;, estnisch &lt;em&gt;sprotid&lt;/em&gt;), sondern um &lt;em&gt;Ostseesprotten&lt;/em&gt; (&lt;em&gt;Sprattus
sprattus balticus&lt;/em&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/img_8491.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/06/img_8491.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/thumbnails/img_8491.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/06/img_8491.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/img_8492.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/06/img_8492.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/thumbnails/img_8492.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/06/img_8492.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/img_8493.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/06/img_8493.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/thumbnails/img_8493.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/06/img_8493.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="soldatensuppe"&gt;
&lt;h2&gt;Soldatensuppe&lt;a class="headerlink" href="#soldatensuppe" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Dass der Verteidigungsbund dem „echten“ Militär recht ähnlich ist,
davon konnten wir uns daraufhin nochmals überzeugen, als wir nach
Kivi-Vigala zum Geschichtstag zurück fuhren uns die Soldatensuppe
schmecken ließen.  Davon gibt es (hier) leider kein Foto, weil mir das
eigene leibliche Wohl in diesem Moment wichtiger war…&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wichtiger als die Suppe war allerdings eigentlich die Tatsache, dass
sich dabei einige Begegnungen mit alten und neuen Bekannten ergab.
Hier ein Gruppenbild mit Järvi, Reemet, Aili, Thomas und Heino.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/img_8494.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/06/img_8494.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/thumbnails/img_8494.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/06/img_8494.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="konzert-des-nationalmannerchors"&gt;
&lt;h2&gt;Konzert des Nationalmännerchors&lt;a class="headerlink" href="#konzert-des-nationalmannerchors" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Dass an diesem Wochenende so viele Menschen den Weg in unsere Kirche
gefunden haben, das haben wir ganz bestimmt auch dem Organisten und
Komponisten Andres Uibo zu verdanken, der trotz Umzugs nach Tallinn
seiner Heimatgemeinde treu geblieben ist.  Er nutzte seine guten
Beziehungen zu vielen Musikern, um uns gleich drei hochkarätige
Konzerte zu bescheren.  Eines davon war das des Nationalmännerchors
mit Werken von Giovanni Gabrieli über Tauno Aints und Andres Uibo bis
Veljo Tormis.  Veljo Tormis höchstpersönlich war unter den Zuhörern.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/img_8496.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/06/img_8496.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/thumbnails/img_8496.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/06/img_8496.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/img_8499.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/06/img_8499.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/thumbnails/img_8499.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/06/img_8499.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="besuch-beim-burgermeister"&gt;
&lt;h2&gt;Besuch beim Bürgermeister&lt;a class="headerlink" href="#besuch-beim-burgermeister" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Abends waren wir dann beim Bürgermeister eingeladen, wo unsere
Gespräche inhaltlich ein erfreulich hohes Niveau erreichten.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/img_8503.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/06/img_8503.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/thumbnails/img_8503.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/06/img_8503.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/img_8504.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/06/img_8504.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/thumbnails/img_8504.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/06/img_8504.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/img_8505.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/06/img_8505.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/06/thumbnails/img_8505.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/06/img_8505.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="prozession"&gt;
&lt;h2&gt;Prozession&lt;a class="headerlink" href="#prozession" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;An diesem Sonntagmorgen kam es zu einem seltenen Phänomen in einem
verschlafenen Dorf im Landkreis Rapla: mehrere Dutzend Christen
versammeln sich zu einer Prozession und ziehen Kirchenlieder singend
durch die Straßen!  Und der Erzbischof persönlich ist mit dabei!  Nur
wenige Zuschauer trauten sich aus ihrem Haus heraus, aber sicherlich
mehr als ein Augenpaar hat hinter Gardinen versteckt ein bisschen
davon mitbekommen.  Auch Kaido Soom war aus Tartu angereist und rief
durch seine Anwesenheit Freude hervor.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/07/img_8519.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/07/img_8519.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/07/thumbnails/img_8519.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/07/img_8519.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/07/img_8521.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/07/img_8521.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/07/thumbnails/img_8521.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/07/img_8521.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/07/img_8525.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/07/img_8525.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/07/thumbnails/img_8525.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/07/img_8525.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/07/img_8526.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/07/img_8526.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/07/thumbnails/img_8526.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/07/img_8526.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/07/img_8535.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/07/img_8535.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/07/thumbnails/img_8535.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/07/img_8535.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/07/img_8537.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/07/img_8537.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/07/thumbnails/img_8537.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/07/img_8537.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Vor der Prozession hatten die Erkneraner einen unangekündigten
Schnellkurs in estnischer Aussprache bekommen, was den Chor um einige
kräftige Stimmen bereicherte.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/07/img_8506.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/07/img_8506.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/07/thumbnails/img_8506.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/07/img_8506.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;In der Kirche segnete der Erzbischof den von Kristiina angefertigten
Wandteppich, der ein wahres Kunstwerk ist und schon im Vorfeld auf
nationaler Ebene Beachtung fand in einem Zeitungsartikel &lt;a class="reference external" href="http://www.eestikirik.ee/vaipa-kootud-kindakirjad-jaavad-vigala-kirikusse/"&gt;Vaipa kootud
kindakirjad jäävad Vigala kirikusse&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/07/img_8545.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/07/img_8545.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/07/thumbnails/img_8545.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/07/img_8545.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/07/img_8550.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/07/img_8550.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/07/thumbnails/img_8550.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/07/img_8550.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/07/img_8552.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/07/img_8552.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/07/thumbnails/img_8552.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/07/img_8552.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Während immerhin die Bibeltexte auch in Deutsch gelesen wurden,
mussten sich unsere Gäste ansonsten mit Geduld wappnen, weil ich es
noch nicht bis zum Simultanübersetzer geschafft habe.  Besonders
während der Predigt des Bischofs bereute ich dies.  Nach der Predigt
flüsterte ich ihnen zu „Bua, da habt ihr was verpasst!“ und sie
antworteten „Das haben wir gesehen“.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="abendessen-mit-austausch"&gt;
&lt;h2&gt;Abendessen mit Austausch&lt;a class="headerlink" href="#abendessen-mit-austausch" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Abends lud die Gemeinde ein zum Abendessen in der besten Schulkantine
Estlands, als Dank an alle aktiven Gemeindemitglieder und mit
anschließendem Diavortrag über das Gemeindeleben in Erkner.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/07/img_8553.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/07/img_8553.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/07/thumbnails/img_8553.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/07/img_8553.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/07/img_8557.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/07/img_8557.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/07/thumbnails/img_8557.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/07/img_8557.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/07/img_8558.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/07/img_8558.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/07/thumbnails/img_8558.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/07/img_8558.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/07/img_8560.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/07/img_8560.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/07/thumbnails/img_8560.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/07/img_8560.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Der Diavortrag fand reges Echo, und ich denke, dass die Botschaft
rüber gekommen ist: „Wir sind nicht allein! In Erkner machen sie die
gleiche Arbeit wie wir!“&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="besuch-der-schulen-von-vana-vigala"&gt;
&lt;h2&gt;Besuch der Schulen von Vana-Vigala&lt;a class="headerlink" href="#besuch-der-schulen-von-vana-vigala" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der dritte Tag begann mit einem Besuch in den beiden Schulen von
Vana-Vigala.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der 9. Klasse der „Grundschule“ freuten sich Lehrerin und Schüler
über eine kurze Selbstvorstellung in Englisch, die Thomas
unvorbereitet aus dem Ärmel schüttelte.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/img_8563.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/08/img_8563.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/thumbnails/img_8563.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/08/img_8563.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Eigentlich hatten wir Maie am Tag zuvor gebeten, den Besuch der
Berufsschule aufs Minimum zu reduzieren, weil unsere Gäste sich doch
so sehr auf die Ausfahrt nach Pärnu freuten.  Aber Maie hatte
geantwortet „Nichts da! Hier wird nicht gekürzt!“.  Und spätestens
nach dem bereichernden Gespräch mit Direktor Enn Roosi waren alle sich
Beteiligten einig, dass Maie Recht gehabt hatte.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/img_8564.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/08/img_8564.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/thumbnails/img_8564.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/08/img_8564.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/img_8566.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/08/img_8566.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/thumbnails/img_8566.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/08/img_8566.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/img_8568.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/08/img_8568.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/thumbnails/img_8568.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/08/img_8568.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/img_8571.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/08/img_8571.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/thumbnails/img_8571.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/08/img_8571.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/img_8576.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/08/img_8576.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/thumbnails/img_8576.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/08/img_8576.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/img_8578.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/08/img_8578.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/thumbnails/img_8578.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/08/img_8578.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/img_8580.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/08/img_8580.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/thumbnails/img_8580.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/08/img_8580.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/img_8582.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/08/img_8582.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/thumbnails/img_8582.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/08/img_8582.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/img_8583.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/08/img_8583.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/thumbnails/img_8583.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/08/img_8583.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="ausfahrt-nach-parnu"&gt;
&lt;h2&gt;Ausfahrt nach Pärnu&lt;a class="headerlink" href="#ausfahrt-nach-parnu" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;In Pärnu war dann unser erstes Ziel die Elisabeth-Kirche. Und die war
geschlossen.  Was uns kaum störte, denn worauf die Menschen aus dem
Osten Berlins sich vor allem gefreut hatten, war das Meer!  Nach
zweieinhalb Tagen mit straffem Programm hatte die Delegation sich
einige entspannte Stunden nun redlich verdient.  Aus Gründen, die mir
für immer verschlossen bleiben, empfinden Frauen einen Einkaufsbummel
als entspannend.  Thomas und ich überließen die Damen ihrem Schicksal
und gingen stattdessen spazieren.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/img_8604.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/08/img_8604.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/thumbnails/img_8604.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/08/img_8604.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/img_8607.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/08/img_8607.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/thumbnails/img_8607.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/08/img_8607.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/img_8593.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/08/img_8593.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/thumbnails/img_8593.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/08/img_8593.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/img_8597.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/08/img_8597.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/thumbnails/img_8597.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/08/img_8597.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/img_8600.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/08/img_8600.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/thumbnails/img_8600.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/08/img_8600.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/img_8601.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/08/img_8601.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/thumbnails/img_8601.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/08/img_8601.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/img_8603.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/08/img_8603.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/thumbnails/img_8603.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/08/img_8603.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="abendessen-mit-gastgebern"&gt;
&lt;h2&gt;Abendessen mit Gastgebern&lt;a class="headerlink" href="#abendessen-mit-gastgebern" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Für den letzten Abend hatte Ly alle Gastgeberfamilien zu einem
gemeinsamen Abendessen in unser Haus eingeladen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/img_8610.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/08/img_8610.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/08/thumbnails/img_8610.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/08/img_8610.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Ich verkündete meine Freude darüber, dass die Gäste erstmals in echten
Haushalten untergebracht seien.  Ich hatte viel dafür kämpfen müssen
und brachte meine Argumentation noch einmal in Erinnerung: „Freilich
hat man Angst, dass die eigene Wohnung für so einen Gast aus
Deutschland nicht gut genug ist.  Aber wir dürfen nicht das
eigentliche Ziel so eines Besuchs vergessen: persönliche Kontakte
knüpfen und einen echten Einblick in unseren Alltag gewähren.  Anders
als bei geschäftsmäßigem Tourismus dürfen wir bei so einem Austausch
auf das Wohlwollen unserer Gäste vertrauen, weil sie unsere Brüder und
Schwestern im Herrn sind.“&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="abschied"&gt;
&lt;h2&gt;Abschied&lt;a class="headerlink" href="#abschied" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Am Dienstagmorgen war dann Abschied und Fahrt zum Flughafen.
Dortselbst noch die Schreckensbotschaft, dass der Flug storniert sei,
die sich etwas später als erfreulich rausstellte, weil nun alle im
gleichen Flugzeug reisen konnten.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/09/img_8612.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/09/img_8612.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/09/thumbnails/img_8612.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/09/img_8612.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/09/img_8614.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/09/img_8614.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/09/thumbnails/img_8614.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/09/img_8614.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/09/img_8616.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/09/img_8616.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/09/thumbnails/img_8616.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/09/img_8616.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/09/img_8617.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/09/img_8617.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/09/thumbnails/img_8617.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/09/img_8617.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0909.html</guid><pubDate>Tue, 09 Sep 2014 17:05:00 +0300</pubDate></item><item><title>Reiche Pilzernte</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0903.html</link><description>&lt;section id="reiche-pilzernte"&gt;
&lt;h1&gt;Reiche Pilzernte&lt;a class="headerlink" href="#reiche-pilzernte" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Heute um 17 Uhr rief Ly mich an: „Kannst du Iiris abholen gehen? Ich
schaffe es nicht, ich habe hier im Wald eine gute Pilzstelle
gefunden.“  Etwas verärgert machte ich früher Feierabend, holte Iiris
mit dem Auto statt dem Fahrrad ab um ein wenig Zeit zu sparen und kam
dann trotzdem noch zu spät zur Chorprobe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abends sah ich dann, dass Ly nicht übertrieben hatte:&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/03/img_8470.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/03/img_8470.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/03/thumbnails/img_8470.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/03/img_8470.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/03/img_8471.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/03/img_8471.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/03/thumbnails/img_8471.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/03/img_8471.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/03/img_8474.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/09/03/img_8474.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/09/03/thumbnails/img_8474.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/09/03/img_8474.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0903.html</guid><pubDate>Wed, 03 Sep 2014 20:30:00 +0300</pubDate></item><item><title>Freitag, 29. August 2014</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0829.html</link><description>&lt;section id="freitag-29-august-2014"&gt;
&lt;h1&gt;Freitag, 29. August 2014&lt;a class="headerlink" href="#freitag-29-august-2014" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Der 675. Jahrestag unserer Gemeinde naht heran, mit hochkarätigen
Konzerten.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/29/img_8468.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/29/img_8468.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/29/thumbnails/img_8468.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/29/img_8468.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0829.html</guid><pubDate>Fri, 29 Aug 2014 09:08:00 +0300</pubDate></item><item><title>Der Herbst ist da</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0828.html</link><description>&lt;section id="der-herbst-ist-da"&gt;
&lt;h1&gt;Der Herbst ist da&lt;a class="headerlink" href="#der-herbst-ist-da" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Spätestens heute habe auch ich es bemerkt: der Herbst ist da.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ly und Mari waren gestern in Tallinn geblieben, um vor dem Schulbeginn
einzukaufen. Sie werden erst heute abend mit dem Bus nachkommen.  Also
bin ich heute alleinerziehender Vater&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute ist Iiris erstmals wieder zum Kindergarten gegangen. Nach den
fast drei Monaten Sommerpause muss man da sich jetzt erstmal wieder
dran gewöhnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihre Zöpfe kann Iiiris schon wieder besser flechten (besser als ich
konnte sie es sowieso auch schon im vorigen Schuljahr).  Den Rucksack
mit allen Reservekleidern, dem Nachthemd für die Siesta, den
Taschentüchern und was so ein Kind im Kindergarten sonst alles noch
braucht, den hatten Iiris und Ly zum Glück schon gestern vor unserer
Abfahrt nach Tallinn zurechtgemacht (denn ich hätte bestimmt die
Hälfte vergessen).&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/28/img_8445.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/28/img_8445.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/28/thumbnails/img_8445.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/28/img_8445.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Abends, als wir nach Hause fuhren, flogen viele Grüppchen von Störchen
über uns hinweg.  Sie fliegen noch nicht sofort los, sondern
versammeln sich zunächst zu größeren Gruppen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/28/img_8447.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/28/img_8447.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/28/thumbnails/img_8447.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/28/img_8447.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/28/img_8448.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/28/img_8448.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/28/thumbnails/img_8448.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/28/img_8448.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/28/img_8452.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/28/img_8452.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/28/thumbnails/img_8452.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/28/img_8452.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/28/img_8460.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/28/img_8460.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/28/thumbnails/img_8460.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/28/img_8460.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/28/img_8461.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/28/img_8461.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/28/thumbnails/img_8461.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/28/img_8461.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Weil Mama heute nicht da war, durfte Iiris sich Mirtel zum Abendessen
einladen.  Zu dritt machten wir Pizza.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/28/img_8464.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/28/img_8464.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/28/thumbnails/img_8464.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/28/img_8464.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/28/img_8466.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/28/img_8466.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/28/thumbnails/img_8466.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/28/img_8466.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0828.html</guid><pubDate>Thu, 28 Aug 2014 21:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Bianca und Martin zu Besuch</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0826.html</link><description>&lt;section id="bianca-und-martin-zu-besuch"&gt;
&lt;h1&gt;Bianca und Martin zu Besuch&lt;a class="headerlink" href="#bianca-und-martin-zu-besuch" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Bianca und Martin sind uns besuchen gekommen. Bianca saß neben mir in
dem Reisebus, mit dem ich Ende Dezember 1998 nach Mailand fuhr, kurz
bevor ich meine zukünftige Frau wiedersehen würde. Seitdem hatten wir
uns nicht mehr gesehen.  Inzwischen ist sie verheiratet und war mit
ihrem Mann für einige Tage in Tallinn.  Von da aus haben sie einen
Abstecher ins Landesinnere bis zu uns gemacht.  Da war es gestern
abend spät geworden.  Hier das &lt;em&gt;einzige&lt;/em&gt; Bild, das ich gemacht habe:&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/25/img_8432.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/25/img_8432.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/25/thumbnails/img_8432.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/25/img_8432.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Das Liederfest haben sie ja verpasst. Wir schauen uns dank Youtube und
des Estnischen Rundfunks zwei Ausschnitte gemeinsam an.  Zunächst
„Ilus on maa“ unter Leitung von Hirvo Surva:&lt;/p&gt;
&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/bm4EC01u0-4" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Bei „Ta lendab mesipuu poole“ meinte Martin: „Wie ein Ameisenhaufen“
und ich korrigierte „Die Esten selber nennen es in diesem Lied eher
einen Bienenstock“:&lt;/p&gt;
&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/Ws7JRlG1ApU" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Der Frankfurter Gospelchor singt Queen:&lt;/p&gt;
&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/ho4mB44F7Es" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Der Frankfurter Gospelchor singt bei Hugendubel:&lt;/p&gt;
&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/0OvJkMJ1e2U" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Duo Camillo sagen, was sie ändern würden, wenn sie Papst wären:&lt;/p&gt;
&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/jcI5OvXJdo4" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Duo Camillo improvisiert ein „Lied auf Wunsch“ (Fabian hält in der
Hand einen Notizzettel mit den vorher vom Publikum eingesammelten
Schlagworten):&lt;/p&gt;
&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/vopx6KDciiE" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Duo Camillos Lied „Fromme Leute“, verfilmt durch eine Gruppe von
Konfirmanten:&lt;/p&gt;
&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/NT-krAu4Dpg" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Einige der Vorführungen bei der Oberurseler Feyerey:&lt;/p&gt;
&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/Glocb-Oqqy8" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0826.html</guid><pubDate>Tue, 26 Aug 2014 05:50:00 +0300</pubDate></item><item><title>Ohne Religion fehlt es an Kindern</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0825.html</link><description>&lt;section id="ohne-religion-fehlt-es-an-kindern"&gt;
&lt;h1&gt;Ohne Religion fehlt es an Kindern&lt;a class="headerlink" href="#ohne-religion-fehlt-es-an-kindern" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Interessant fand ich folgenden Artikel auf n-tv:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Der Religionswissenschaftler Michael Blume hat sich 10 Jahre lang
mit der Frage beschäftigt, welche Auswirkungen die Religion auf
die Geburtenraten einer Gesellschaft hat. Sein Fazit: Ohne
Religion mangelt es an Kindern. Damit hat er eine Frage der
Evolutionsforschung gelöst, über die lange gerätselt wurde: Warum
ist die Religion nicht im Laufe der Evolution verschwunden -
welchen Vorteil bringt sie den Menschen? Mit n-tv.de spricht Blume
über seine Forschungen, die er kürzlich in seinem Buch „&lt;a class="reference external" href="http://www.sciebooks.de/cms/books/religion-und-demografie"&gt;Religion
und Demografie&lt;/a&gt;“
vorgestellt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Weiter hier: &lt;a class="reference external" href="http://www.n-tv.de/wissen/Ohne-Religion-fehlt-es-an-Kindern-article13469356.html"&gt;„Atheistische Populationen verebben“: Ohne Religion
fehlt es an Kindern&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Blumes Aussagen scheinen mir insgesamt richtig, obschon aus dem
Artikel nicht hervorgeht, was er bei seinen Messungen nun genau mit
„religiös“ meint.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0825.html</guid><pubDate>Mon, 25 Aug 2014 09:50:00 +0300</pubDate></item><item><title>Mittwoch, 20. August 2014</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0820.html</link><description>&lt;section id="mittwoch-20-august-2014"&gt;
&lt;h1&gt;Mittwoch, 20. August 2014&lt;a class="headerlink" href="#mittwoch-20-august-2014" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;section id="saisonabschluss-der-volkstanzgruppe"&gt;
&lt;h2&gt;Saisonabschluss der Volkstanzgruppe&lt;a class="headerlink" href="#saisonabschluss-der-volkstanzgruppe" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Vorige Woche erfuhren wir, dass die Kiitsharakad den Saisonabschluss
bei uns feiern wollen.  Welche Ehre!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Glück brauchten wir uns lediglich um die Infrastruktur und nicht
um die Inhalte (Essen und Trinken) zu kümmern.  Zur Infrastruktur
gehörten Garage aufräumen und Tische, Hocker und Besteck
organisieren. Essen und Trinken brachten die Gäste selber mit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Kippsäge diente als Anrichte.  Auch „die Technik“ (Projektor)
funktionierte auf Anhieb.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/img_8372.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/20/img_8372.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/thumbnails/img_8372.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/20/img_8372.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/img_8374.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/20/img_8374.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/thumbnails/img_8374.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/20/img_8374.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Wie angekündigt war es ein sehr regnerischer Tag.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/img_8375.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/20/img_8375.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/thumbnails/img_8375.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/20/img_8375.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Ein erster offizieller Teil bestand aus Danksagungen und Ehrungen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/img_8378.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/20/img_8378.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/thumbnails/img_8378.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/20/img_8378.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/img_8381.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/20/img_8381.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/thumbnails/img_8381.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/20/img_8381.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/img_8384.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/20/img_8384.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/thumbnails/img_8384.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/20/img_8384.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Dann wurden die ersten Grillwürstchen fertig.  Ich konnte es nicht
lassen, vorher eine Art Tischgebet zu sprechen.  Ich las ihnen die
Geschichte von Zachäus vor, die ich mir vorher extra ausgedruckt
hatte.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/img_8388.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/20/img_8388.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/thumbnails/img_8388.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/20/img_8388.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/img_8390.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/20/img_8390.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/thumbnails/img_8390.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/20/img_8390.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/img_8394.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/20/img_8394.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/thumbnails/img_8394.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/20/img_8394.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;In der Abendsonne saßen dann 20 Esten und ein Ostbelgier zusammen und
blickten auf das vergangene Jahr zurück.  Und da sollte jeder der
Reihe nach erzählen, wie er oder sie sich gefühlt hatte im vergangenen
Jahr. Esten sind ja bekannt dafür, dass sie so etwas überhaupt nicht
gerne tun. Aber glaubt es mir oder nicht, fast jeder einzelne sprach
ausführlich über seine persönlichen Eindrücke und Meinungen.  Wer
hätte das gedacht! Ich jedenfalls nicht!&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/img_8399.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/20/img_8399.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/thumbnails/img_8399.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/20/img_8399.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/img_8401.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/20/img_8401.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/thumbnails/img_8401.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/20/img_8401.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/img_8402.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/20/img_8402.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/thumbnails/img_8402.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/20/img_8402.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/img_8407.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/20/img_8407.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/thumbnails/img_8407.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/20/img_8407.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/img_8408.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/20/img_8408.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/thumbnails/img_8408.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/20/img_8408.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="volle-kirche"&gt;
&lt;h2&gt;Volle Kirche&lt;a class="headerlink" href="#volle-kirche" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Nachdem die Kiitsharakad sich verabschiedet hatten, schauten wir auf
die Uhr und stellten fest, dass es noch nicht 21 Uhr war. Also noch
Zeit, ins Auto zu steigen und das Konzert des Kammerchors „Head ööd,
Vend“ hören zu gehen.  Die Kirche war fast ganz voll.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/img_8412.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/20/img_8412.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/20/thumbnails/img_8412.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/20/img_8412.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0820.html</guid><pubDate>Wed, 20 Aug 2014 20:30:00 +0300</pubDate></item><item><title>Iiris hat einen Kiefertrainer</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0818.html</link><description>&lt;section id="iiris-hat-einen-kiefertrainer"&gt;
&lt;h1&gt;Iiris hat einen Kiefertrainer&lt;a class="headerlink" href="#iiris-hat-einen-kiefertrainer" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/18/img_8371.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/18/img_8371.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/18/thumbnails/img_8371.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/18/img_8371.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0818.html</guid><pubDate>Mon, 18 Aug 2014 15:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Mit Kusta zum Strand</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0816.html</link><description>&lt;section id="mit-kusta-zum-strand"&gt;
&lt;h1&gt;Mit Kusta zum Strand&lt;a class="headerlink" href="#mit-kusta-zum-strand" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Heute sind wir nach Vääna gefahren, um mit Kusta am Strand von
Laulasmaa spazieren zu gehen. Mari kam nicht mit, die ist auf einem
Lager ihres Tanzsportclubs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Asta blieb zu Hause, denn sie freute sich auf ein paar Stunden
Erholung von ihrer Rolle als 24-Stunden-Hauspflegerin.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8241.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8241.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8241.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8241.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8244.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8244.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8244.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8244.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8245.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8245.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8245.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8245.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8246.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8246.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8246.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8246.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8250.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8250.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8250.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8250.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8251.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8251.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8251.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8251.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8254.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8254.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8254.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8254.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8255.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8255.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8255.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8255.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8256.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8256.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8256.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8256.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8261.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8261.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8261.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8261.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Iiris freute sich noch heute morgen über die Muscheln, die sie
gesammelt hatte: „Schau doch mal, die sind einfach unglaublich schön!“&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/16/img_8349.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/16/img_8349.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/16/thumbnails/img_8349.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/16/img_8349.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Meine Strandhasen lassen die Gelegenheit natürlich nicht ungenutzt
vorbei.  Ich selbst blieb Kusta auf dem Trockenen, weil ich seit dem
Saunaabend am Montag ein bisschen erkältet bin.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8264.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8264.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8264.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8264.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8267.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8267.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8267.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8267.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8269.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8269.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8269.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8269.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8271.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8271.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8271.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8271.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Wenn wir schon in Laulasmaa sind, werfen wir natürlich einen Blick auf
das Sommerhaus, das seit Annes Tod leer steht, und wo Kusta sich quasi
allein nur um die dringendsten Unterhaltsarbeiten gekümmert hatte.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8273.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8273.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8273.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8273.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8275.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8275.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8275.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8275.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Und anschließend natürlich viele Übungen für die rechte Hand.  Ly ist
eine begabte Ergotherapeutin.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8278.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8278.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8278.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8278.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8280.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8280.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8280.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8280.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8281.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8281.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8281.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8281.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8302.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8302.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8302.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8302.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8306.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8306.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8306.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8306.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8319.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8319.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8319.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8319.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8320.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8320.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8320.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8320.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8325.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8325.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8325.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8325.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8328.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8328.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8328.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8328.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8334.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8334.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8334.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8334.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8336.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8336.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8336.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8336.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8340.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8340.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8340.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8340.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8344.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8344.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8344.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8344.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/img_8347.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/15/img_8347.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/15/thumbnails/img_8347.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/15/img_8347.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0816.html</guid><pubDate>Fri, 15 Aug 2014 23:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Das Problem der Genderisten</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0815.html</link><description>&lt;section id="das-problem-der-genderisten"&gt;
&lt;h1&gt;Das Problem der Genderisten&lt;a class="headerlink" href="#das-problem-der-genderisten" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Ich kann ja verstehen, wenn Homosexuelle dafür kämpfen, Vorurteile und
Klischees abzubauen, um endlich von Jahrtausende alten Schuldvorwürfen
freigesprochen zu werden. Aber Tõnn London zitierte in der FB-Gruppe
„Kristlastest humanistid“ den Religionsgeschichtelehrer Toomas
Jürgenstein:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Kuna ka minu poolt omaksvõetud arusaama kohaselt piibel
homoseksuaalsust hukka ei mõista, siis peaks kristlane rakendama
geidele kristlikke käitumisjuhendeid: käitu nii, nagu sa tahad, et
teised sinuga käituksid, ning armasta oma ligimest nagu
iseennast. Heteroseksuaalina tahan ma väga, et minu perekondlik
suhe oleks ka riigi tasandil reguleeritud ning tunnustatud, miks
peaks see keelatud olema teistsuguse seksuaalse orientatsiooniga
inimestele.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Da sieht man mal wieder deutlich das Problem der Genderisten. Sie
fordern, dass wir Homosexualität als etwas Normales anerkennen.  Sorry
Tõnn und Toomas, aber ich kann dem nicht zustimmen.  Homosexualität
&lt;em&gt;ist&lt;/em&gt; eine Störung. Es ist &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; normal, homosexuell zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und ich sage das gar nicht auf religiöser oder moralischer Ebene,
sondern im soziologischen Sinne.  Eine Gesellschaft charakterisiert
sich (1) durch das, was sie als „normal“ bezeichet und was nicht
und (2) dadurch, wie sie mit dem Anormalen umgeht.  Es darf nicht
darum gehen, Homosexualität normal werden zu lassen, sondern unsere
Toleranz gegenüber anormal sexuell ausgerichteten Menschen zu
entwickeln. Wenn ihr ersteres fordert, werdet ihr zweiteres noch
weniger kriegen.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0815.html</guid><pubDate>Fri, 15 Aug 2014 19:37:00 +0300</pubDate></item><item><title>Luc lernt estnischen Volkstanz</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0814.html</link><description>&lt;section id="luc-lernt-estnischen-volkstanz"&gt;
&lt;h1&gt;Luc lernt estnischen Volkstanz&lt;a class="headerlink" href="#luc-lernt-estnischen-volkstanz" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hier könnt ihr sehen, wie Ly und ich in unserer Volkstanzgruppe
mittanzen.  Das Amateurvideo entstand vorigen Sonntag beim Jahrmarkt
von Vana-Vigala:&lt;/p&gt;
&lt;div class="video_wrapper" style=""&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="true" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" src="https://www.youtube.com/embed/GnCN-wj97wA" style="border: 0; height: 345px; width: 560px"&gt;
&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;An diesem Tanz haben wir Monate lang gearbeitet. Selbst die Esten
hatten ein bisschen was zu tun, aber ich war der langsamste Lerner.
Für mich Tanzen ja was ganz Neues. Melodien oder Feldnamen einer
Datenbank kann ich mir gut merken, aber Tanzschritte… da komm mir
oft vor wie ein Blindgeborener, der plötzlich durch eine Operation das
Augenlicht wieder erhalten hat: lauter Impulse, bei denen mein Gehirn
zunächst gar nichts anzufangen weiß…  Eine echte geistige
Herausforderung, die mir gut tut.  Außerdem ist so was wichtig für den
sozialen Anschluss.  Hier in Estland ist es nicht üblich, seine
Freunde einfach so zu besuchen oder einzuladen, die Proben sind also
sozusagen auch ein Vorwand, um sich überhaupt zu treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ly und ich sind erst seit diesem Frühling in der Gruppe. Wir hatten
schon vor Iiris‘ Geburt mal kurz angefangen und wollten eigentlich
nach der Geburt „so bald wie möglich“ wieder mit einsteigen, aber
daraus sind dann 6 Jahre geworden.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0814.html</guid><pubDate>Thu, 14 Aug 2014 21:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Wieder daheim</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0809.html</link><description>&lt;section id="wieder-daheim"&gt;
&lt;h1&gt;Wieder daheim&lt;a class="headerlink" href="#wieder-daheim" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hier dann noch ein paar Fotos von unserer Rückreise.
Meine Schwester Anne begleitete uns bis zum Flughafen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Bahnhof Liège-Guillemins stand neben uns ein durch (schlechte)
Graffitis verunstalteter Wagon.  Nicht alles Nutzlose ist Kunst.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/img_8196.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/08/img_8196.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/thumbnails/img_8196.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/08/img_8196.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/img_8201.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/08/img_8201.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/thumbnails/img_8201.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/08/img_8201.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/img_8204.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/08/img_8204.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/thumbnails/img_8204.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/08/img_8204.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/img_8207.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/08/img_8207.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/thumbnails/img_8207.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/08/img_8207.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/img_8210.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/08/img_8210.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/thumbnails/img_8210.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/08/img_8210.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/img_8214.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/08/img_8214.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/thumbnails/img_8214.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/08/img_8214.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/img_8216.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/08/img_8216.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/thumbnails/img_8216.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/08/img_8216.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/img_8220.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/08/img_8220.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/thumbnails/img_8220.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/08/img_8220.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/img_8224.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/08/img_8224.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/thumbnails/img_8224.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/08/img_8224.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/img_8226.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/08/img_8226.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/thumbnails/img_8226.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/08/img_8226.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/img_8227.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/08/img_8227.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/thumbnails/img_8227.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/08/img_8227.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/img_8231.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/08/img_8231.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/08/thumbnails/img_8231.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/08/img_8231.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0809.html</guid><pubDate>Sat, 09 Aug 2014 19:25:00 +0300</pubDate></item><item><title>Besuch in Moresnet</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0808.html</link><description>&lt;section id="besuch-in-moresnet"&gt;
&lt;h1&gt;Besuch in Moresnet&lt;a class="headerlink" href="#besuch-in-moresnet" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Mein Vater geht seit einigen Monaten zweimal pro Woche zur Tagesstätte
für Senioren in der &lt;a class="reference external" href="http://www.aiomsmoresnet.be/de/german_fichiers/Seite60.htm"&gt;Residenz Regina&lt;/a&gt; in
Moresnet. Wir wollten natürlich mal sehen, wie es dort aussieht. Und
er wollte uns einen Vetter seiner Mutter vorstellen, der in Moresnet
lebt und dem ich noch nie begegnet war. So kam es zum kleinen
Familientreffen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/07/img_8161.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/07/img_8161.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/07/thumbnails/img_8161.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/07/img_8161.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Vorher zeigte ich meinen Frauen den &lt;a class="reference external" href="https://fr.wikipedia.org/wiki/Calvaire_de_Moresnet-Chapelle"&gt;Kalvarienberg&lt;/a&gt;. Sogar
Ly war beeindruckt über die Atmosphäre in diesem liebe- und kunstvoll
eingerichteten Park.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/07/img_8151.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/07/img_8151.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/07/thumbnails/img_8151.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/07/img_8151.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/07/img_8155.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/07/img_8155.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/07/thumbnails/img_8155.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/07/img_8155.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Und nachher mussten wir noch Fotos machen vom schönen Göhltal und dem
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6hltalviadukt"&gt;Viadukt von Moresnet&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/07/img_8164.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/07/img_8164.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/07/thumbnails/img_8164.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/07/img_8164.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/07/img_8170.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/07/img_8170.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/07/thumbnails/img_8170.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/07/img_8170.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/07/img_8182.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/07/img_8182.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/07/thumbnails/img_8182.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/07/img_8182.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/07/img_8184.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/07/img_8184.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/07/thumbnails/img_8184.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/07/img_8184.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0808.html</guid><pubDate>Thu, 07 Aug 2014 19:25:00 +0300</pubDate></item><item><title>Grüße aus Nispert</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20140807.html</link><description>&lt;section id="grusze-aus-nispert"&gt;
&lt;h1&gt;Grüße aus Nispert&lt;a class="headerlink" href="#grusze-aus-nispert" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;falls ihr uns in den letzten Tagen irgendwo in Eupen gesehen zu haben
glaubt, war das wahrscheinlich keine Halluzination.  Wir sind
tatsächlich in Eupen. Seit vorigem Samstag und bis morgen. Sorry, dass
ich es mal wieder nicht geschafft hatte, dies im Voraus anzukündigen.
Hier nun wenigstens einige Eindrücke.&lt;/p&gt;
&lt;section id="stachelbeerernte-kurz-vor-der-abreise"&gt;
&lt;h2&gt;Stachelbeerernte kurz vor der Abreise&lt;a class="headerlink" href="#stachelbeerernte-kurz-vor-der-abreise" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wir kommen nur eine Woche, denn der Sommer ist für uns eigentlich
keine gute Reisezeit. Wenn man in Estland lebt, dann verbringt man den
Sommer gerne daheim, weil es dort so viel zu tun und zu genießen gibt.
Hier sieht man Ly in der Küche unseres Hauses kurz vor dem
Kofferpacken beim Einmachen einer Serie Stachelbeeren.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/30/img_7906.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/30/img_7906.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/30/thumbnails/img_7906.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/30/img_7906.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="besuch-bei-kusta"&gt;
&lt;h2&gt;Besuch bei Kusta&lt;a class="headerlink" href="#besuch-bei-kusta" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Nacht vor der Abreise verbringen wir in Vääna (nahe bei Tallinn)
bei Asta und Kusta.  Der Gesundheitszustand unseres Opas, Vaters und
Schwiegervaters nach dem Hirnschlag vor 6 Wochen ist weiterhin
traurig.  Wir sind schon dankbar, dass er nicht bettlägerig ist und
bei seiner Frau wohnen kann.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/img_7909.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/01/img_7909.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/thumbnails/img_7909.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/01/img_7909.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="die-reise"&gt;
&lt;h2&gt;Die Reise&lt;a class="headerlink" href="#die-reise" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Reise an sich ging problemlos wie gewohnt. 18.15 Uhr Abflug ab
Tallinn; in Brüssel verpassen wir wie immer knapp den letzten Zug, der
direkt bis Eupen fährt, aber zum Glück kommt mein Bruder uns in
Welkenraedt abholen.  In Löwen wie immer 45 Minuten Zwischenaufhalt,
die wir diesmal nicht mit Fritten- sondern Nudelessen füllen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/img_7916.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/01/img_7916.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/thumbnails/img_7916.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/01/img_7916.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/img_7919.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/01/img_7919.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/thumbnails/img_7919.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/01/img_7919.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/img_7921.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/01/img_7921.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/thumbnails/img_7921.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/01/img_7921.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/img_7922.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/01/img_7922.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/thumbnails/img_7922.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/01/img_7922.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/img_7923.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/01/img_7923.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/thumbnails/img_7923.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/01/img_7923.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/img_7929.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/01/img_7929.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/thumbnails/img_7929.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/01/img_7929.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/img_7935.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/01/img_7935.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/thumbnails/img_7935.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/01/img_7935.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/img_7940.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/01/img_7940.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/thumbnails/img_7940.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/01/img_7940.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/img_7943.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/01/img_7943.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/thumbnails/img_7943.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/01/img_7943.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/img_7944.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/01/img_7944.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/thumbnails/img_7944.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/01/img_7944.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/img_7949.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/01/img_7949.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/thumbnails/img_7949.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/01/img_7949.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/img_7952.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/01/img_7952.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/thumbnails/img_7952.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/01/img_7952.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/img_7953.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/01/img_7953.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/thumbnails/img_7953.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/01/img_7953.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/img_7956.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/01/img_7956.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/thumbnails/img_7956.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/01/img_7956.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="ein-neues-hauptquartier"&gt;
&lt;h2&gt;Ein neues Hauptquartier&lt;a class="headerlink" href="#ein-neues-hauptquartier" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Erstmals seit ich mich erinnern kann, schlafen wir nicht bei meinen
Eltern.  Diese Idee kam nicht von mir und ich war anfangs dagegen.
Wenn wir uns als junge Chaotenfamilie bisher immer im Haus eines
80-jährigen Ehepaares einnisteten, dann hatte das natürlich auch immer
einigen Stress verursacht.  Ich hatte immer dafür gekämpft, diesen
Stress auszuhalten als Preis für das Beisammensein.  Im februar
schrieb ich „Ich würde ja trotz aller Komplikationen lieber weiterhin
im Favrunpark logieren gehen, weil unsere Kinder ansonsten nicht mehr
viel mitkriegen werden von Oma und Grand-Pa.  Aber ich bin überstimmt
worden: beide Geschwister und die Frau sind überzeugt, dass es so
besser ist.  Mögen sie Recht haben! Ich war in der Tat überrascht, wie
schnell meine Mutter am Telefon sich mit dieser Entscheidung zufrieden
gab.“  So kam das.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und Gaby und Johannes waren die ersten, die ich fragte, ob sie uns
beherbergen können und wollen. Und sie konnten und wollten. Somit ist
unser Hauptquartier diesmal in Nispert in der WG Jordan.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/img_7957.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/01/img_7957.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/01/thumbnails/img_7957.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/01/img_7957.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/05/img_8079.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/05/img_8079.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/05/thumbnails/img_8079.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/05/img_8079.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="das-fest"&gt;
&lt;h2&gt;Das Fest&lt;a class="headerlink" href="#das-fest" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der Hauptgrund, weshalb wir uns diesen Sommer dennoch aufgerafft
haben, Estland verlassen, ist die Goldhochzeit meiner Eltern.  Die war
zwar schon im April, aber erst heute haben wir sie gefeiert (wie
&lt;a class="reference internal" href="20140324.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;angekündigt&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/img_8049.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/03/img_8049.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/thumbnails/img_8049.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/03/img_8049.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/img_8052.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/03/img_8052.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/thumbnails/img_8052.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/03/img_8052.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/img_8054.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/03/img_8054.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/thumbnails/img_8054.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/03/img_8054.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/img_8056.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/03/img_8056.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/thumbnails/img_8056.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/03/img_8056.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/img_8058.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/03/img_8058.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/thumbnails/img_8058.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/03/img_8058.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/img_8059.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/03/img_8059.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/thumbnails/img_8059.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/03/img_8059.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/img_8062.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/03/img_8062.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/thumbnails/img_8062.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/03/img_8062.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/img_8066.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/03/img_8066.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/thumbnails/img_8066.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/03/img_8066.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/img_8068.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/03/img_8068.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/thumbnails/img_8068.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/03/img_8068.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/img_8070.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/03/img_8070.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/thumbnails/img_8070.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/03/img_8070.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/img_8074.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/03/img_8074.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/03/thumbnails/img_8074.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/03/img_8074.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="ein-tag-mit-klara-theresa-lena-und-jakob"&gt;
&lt;h2&gt;Ein Tag mit Klara, Theresa, Lena und Jakob&lt;a class="headerlink" href="#ein-tag-mit-klara-theresa-lena-und-jakob" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Heute waren sechs Kinder aus drei Familien zusammen. Die drei Großen
kümmerten sich um die drei Kleinen: Ausflug zum Ponyhof, Muffinbacken,
und Maria bekommt zum Geburtstag einen selbstgepflückten Blumenstrauß
und selbstgemalte Bilder.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/05/img_8080.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/05/img_8080.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/05/thumbnails/img_8080.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/05/img_8080.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/05/img_8104.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/05/img_8104.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/05/thumbnails/img_8104.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/05/img_8104.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/05/img_8115.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/05/img_8115.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/05/thumbnails/img_8115.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/05/img_8115.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/05/img_8117.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/05/img_8117.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/05/thumbnails/img_8117.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/05/img_8117.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="paul-kommt-iiris-besuchen"&gt;
&lt;h2&gt;Paul kommt Iiris besuchen&lt;a class="headerlink" href="#paul-kommt-iiris-besuchen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/05/img_8128.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/05/img_8128.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/05/thumbnails/img_8128.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/05/img_8128.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/05/img_8132.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/05/img_8132.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/05/thumbnails/img_8132.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/05/img_8132.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="spieleabend-bei-oma-und-grand-pa"&gt;
&lt;h2&gt;Spieleabend bei Oma und Grand-Pa&lt;a class="headerlink" href="#spieleabend-bei-oma-und-grand-pa" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/05/img_8134.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/05/img_8134.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/05/thumbnails/img_8134.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/05/img_8134.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/05/img_8142.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/05/img_8142.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/05/thumbnails/img_8142.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/05/img_8142.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="besuch-bei-onkel-micki"&gt;
&lt;h2&gt;Besuch bei Onkel Micki&lt;a class="headerlink" href="#besuch-bei-onkel-micki" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Bei Iiris‘ Patenonkel Micki ist ein kleiner Liam geboren worden. Den
sind wir natürlich besuchen gegangen. Und ich habe kein einziges Foto
von der nun vierköpfigen Familie gemacht. Aber als Zoé von Steffi ins
Bett gebracht wurde und Liam schon schlief, da las Onkel Micki seinem
Patenkind aus Tim und Struppi vor und ich konnte nicht wiederstehen:&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/06/img_8145.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/08/06/img_8145.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/08/06/thumbnails/img_8145.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/08/06/img_8145.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20140807.html</guid><pubDate>Thu, 07 Aug 2014 10:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Folklorelager</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0728.html</link><description>&lt;section id="folklorelager"&gt;
&lt;h1&gt;Folklorelager&lt;a class="headerlink" href="#folklorelager" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Heute hat das diesjärige &lt;a class="reference external" href="http://www.kiitsharakad.org.ee/wordpress/?page_id=46"&gt;Folklorelager von Vana-Vigala&lt;/a&gt;
begonnen. Diesmal darf auch Iiris teilnehmen.
Für Ly und mich beginnen 4 Tage sturmfreie Bude.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/28/img_7899.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/28/img_7899.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/28/thumbnails/img_7899.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/28/img_7899.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/28/img_7900.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/28/img_7900.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/28/thumbnails/img_7900.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/28/img_7900.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/28/img_7902.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/28/img_7902.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/28/thumbnails/img_7902.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/28/img_7902.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/28/img_7904.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/28/img_7904.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/28/thumbnails/img_7904.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/28/img_7904.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0728.html</guid><pubDate>Mon, 28 Jul 2014 13:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Tour de Vigala</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0727.html</link><description>&lt;section id="tour-de-vigala"&gt;
&lt;h1&gt;Tour de Vigala&lt;a class="headerlink" href="#tour-de-vigala" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Heute habe ich an einer heimatkundlichen Bus-Tour durch unsere Gegend
teilgenommen.  Organisiert vom „Dörferrundtisch“, einer VoG, die
hauptsächlich aus den Dorfältesten der 25 Dörfer von Vigala besteht.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7766.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7766.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7766.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7766.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7768.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7768.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7768.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7768.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7771.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7771.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7771.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7771.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7774.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7774.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7774.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7774.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7781.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7781.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7781.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7781.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7783.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7783.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7783.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7783.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7785.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7785.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7785.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7785.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7793.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7793.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7793.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7793.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7796.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7796.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7796.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7796.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7810.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7810.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7810.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7810.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7814.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7814.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7814.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7814.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7818.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7818.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7818.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7818.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7822.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7822.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7822.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7822.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7823.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7823.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7823.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7823.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7824.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7824.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7824.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7824.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7825.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7825.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7825.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7825.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7826.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7826.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7826.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7826.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7829.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7829.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7829.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7829.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7838.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7838.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7838.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7838.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7839.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Sirje ja Hillar juba ootavad"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7839.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Sirje ja Hillar juba ootavad"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7843.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7843.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7843.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7843.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7844.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7844.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7844.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7844.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7845.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7845.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7845.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7845.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7848.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7848.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7848.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7848.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7849.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7849.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7849.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7849.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7850.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7850.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7850.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7850.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7851.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7851.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7851.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7851.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7852.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7852.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7852.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7852.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7858.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7858.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7858.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7858.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7860.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7860.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7860.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7860.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7861.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7861.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7861.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7861.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7864.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7864.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7864.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7864.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7866.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7866.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7866.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7866.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7867.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7867.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7867.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7867.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7871.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7871.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7871.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7871.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7872.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7872.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7872.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7872.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7874.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Reemet vatab meid vastu"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7874.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Reemet vatab meid vastu"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7876.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Kohvi ja Järvi küpsetatud kooki"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7876.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Kohvi ja Järvi küpsetatud kooki"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7877.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Kinosalongis"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7877.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Kinosalongis"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7878.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Hirvepargi matkaradal"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7878.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Hirvepargi matkaradal"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7883.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Lisette saarel"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7883.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Lisette saarel"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7885.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7885.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7885.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7885.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7886.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7886.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7886.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7886.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7892.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/27/img_7892.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7892.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/27/img_7892.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7893.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Perenaine katab lauda"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7893.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Perenaine katab lauda"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7895.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Külalised vaatavad milline ilus talukoht"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7895.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Külalised vaatavad milline ilus talukoht"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7896.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Peremees räägib meestele"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7896.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Peremees räägib meestele"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/img_7897.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Kõik saavad söönuks"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/27/thumbnails/img_7897.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Kõik saavad söönuks"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0727.html</guid><pubDate>Sun, 27 Jul 2014 17:49:00 +0300</pubDate></item><item><title>Kusta wieder zu Hause</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0724.html</link><description>&lt;section id="kusta-wieder-zu-hause"&gt;
&lt;h1&gt;Kusta wieder zu Hause&lt;a class="headerlink" href="#kusta-wieder-zu-hause" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Einen Monat nach dem Schlaganfall darf Kusta heute erstmals das
Krankenhaus verlassen und wieder nach Hause zurück. Zunächst werden er
und Asta in ihrem Haus in Vääna wohnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass er wieder ganz der Alte wird, scheint utopisch, aber wir hoffen
das Beste.  Körperlich ist er schon wieder recht fit, und auch
moralisch guter Dinge.  Nur der rechte Arm hängt noch recht leblos am
Körper herum. Manchmal sagt er einzelne Worte und kurze Sätze, und er
scheint die Welt neu kennenzulernen nach einem hundertjährigen Schlaf.
Es wurde höchste Zeit, dass er aus dem Krankenhaus kam.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin ohne meine Frauen für einige Tage nach Vääna umgezogen, um
Asta „im Hintergrund“ beizustehen.  Sei es um eine Dichtung am Auto
wieder anzubringen, die Kustas steifes Bein beim Einsteigen
rausgerissen hatte, sei es um zu sagen „Nimm Kusta doch mit“, als Asta
beinahe schon alleine die Pflanzen gießen gehen wollte. Oder morgen
fahren wir zu dritt nach Tallinn, um erste administrative Schritte zu
unternehmen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/24/img_7758.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Erster gemeinsamer Einkauf"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/24/thumbnails/img_7758.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Erster gemeinsamer Einkauf"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/24/img_7759.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Jetzt sitzt Asta wieder am Steuer"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/24/thumbnails/img_7759.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Jetzt sitzt Asta wieder am Steuer"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/24/img_7760.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Anstoßen zur Feier des Tages"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/24/thumbnails/img_7760.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Anstoßen zur Feier des Tages"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/24/img_7761.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Beim Blumengießen"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/24/thumbnails/img_7761.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Beim Blumengießen"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Ly kümmert sich derweil um die Kinder. Heute Mittag sind sie mit dem
Bus nach Pärnu zum Strand gefahren. Hier meine drei Strandhasen kurz
bevor ich sie verließ:&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/24/img_7756.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="Mit dem Bus Richtung Strand"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/24/thumbnails/img_7756.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="Mit dem Bus Richtung Strand"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0724.html</guid><pubDate>Thu, 24 Jul 2014 21:07:00 +0300</pubDate></item><item><title>Ein neuer Familienzweig</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0722_mattias1.html</link><description>&lt;section id="ein-neuer-familienzweig"&gt;
&lt;h1&gt;Ein neuer Familienzweig&lt;a class="headerlink" href="#ein-neuer-familienzweig" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Heute wurde Mattias, der Sohn von Lys Bruder, ein Jahr alt. Wir haben
mitgefeiert und erstmals die Familie der Mutter des Kindes
kennengelernt. Liebe Leute, mit denen wir einige fröhliche Stunden
verbrachten.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/img_7732.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/22/img_7732.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/thumbnails/img_7732.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/22/img_7732.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/img_7733.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/22/img_7733.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/thumbnails/img_7733.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/22/img_7733.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/img_7740.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/22/img_7740.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/thumbnails/img_7740.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/22/img_7740.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/img_7741.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/22/img_7741.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/thumbnails/img_7741.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/22/img_7741.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/img_7743.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/22/img_7743.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/thumbnails/img_7743.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/22/img_7743.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/img_7744.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/22/img_7744.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/thumbnails/img_7744.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/22/img_7744.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/img_7745.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/22/img_7745.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/thumbnails/img_7745.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/22/img_7745.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/img_7748.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/22/img_7748.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/thumbnails/img_7748.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/22/img_7748.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/img_7751.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/22/img_7751.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/thumbnails/img_7751.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/22/img_7751.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0722_mattias1.html</guid><pubDate>Tue, 22 Jul 2014 19:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Besuch bei Tenno</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0722_tenno.html</link><description>&lt;section id="besuch-bei-tenno"&gt;
&lt;h1&gt;Besuch bei Tenno&lt;a class="headerlink" href="#besuch-bei-tenno" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/img_7721.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/22/img_7721.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/thumbnails/img_7721.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/22/img_7721.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/img_7723.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/22/img_7723.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/thumbnails/img_7723.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/22/img_7723.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/img_7725.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/22/img_7725.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/thumbnails/img_7725.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/22/img_7725.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/img_7726.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/22/img_7726.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/thumbnails/img_7726.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/22/img_7726.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/img_7729.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/22/img_7729.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/22/thumbnails/img_7729.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/22/img_7729.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0722_tenno.html</guid><pubDate>Tue, 22 Jul 2014 15:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Abschied von Bruno</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0721.html</link><description>&lt;section id="abschied-von-bruno"&gt;
&lt;h1&gt;Abschied von Bruno&lt;a class="headerlink" href="#abschied-von-bruno" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/20/img_7710.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/20/img_7710.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/20/thumbnails/img_7710.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/20/img_7710.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/20/img_7712.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/20/img_7712.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/20/thumbnails/img_7712.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/20/img_7712.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/21/img_7715.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/21/img_7715.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/21/thumbnails/img_7715.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/21/img_7715.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/21/img_7719.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/21/img_7719.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/21/thumbnails/img_7719.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/21/img_7719.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0721.html</guid><pubDate>Mon, 21 Jul 2014 12:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Freitag, 18. Juli 2014</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0718.html</link><description>&lt;section id="freitag-18-juli-2014"&gt;
&lt;h1&gt;Freitag, 18. Juli 2014&lt;a class="headerlink" href="#freitag-18-juli-2014" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;section id="zwei-tage-in-viljandi"&gt;
&lt;h2&gt;Zwei Tage in Viljandi&lt;a class="headerlink" href="#zwei-tage-in-viljandi" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Abendessen und Übernachtung bei Hedi und Toivo. Iiris und Anni durften
mit Priidik auf der Terrasse unter freiem Himmel schlafen.  Anni las
Iiris aus „Kõnelused tiigriga“ vor. Sie ist zwar erst 7, kann aber
schon besser lesen als mancher Viertklässler.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/img_7603.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/17/img_7603.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/thumbnails/img_7603.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/17/img_7603.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/img_7605.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/17/img_7605.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/thumbnails/img_7605.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/17/img_7605.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/img_7606.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/17/img_7606.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/thumbnails/img_7606.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/17/img_7606.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7610.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7610.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7610.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7610.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7611.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7611.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7611.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7611.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Am Freitagvormittag Besuch der Burg von Viljandi.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7616.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7616.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7616.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7616.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7618.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7618.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7618.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7618.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7619.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7619.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7619.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7619.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7620.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7620.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7620.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7620.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7621.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7621.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7621.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7621.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Beim Mittagessen entdeckten wir einen weiteren kulturellen Unterschied
zwischen Esten und Ostbelgiern. Wir hatten uns für ein Restaurant
entschieden.  Zunächst stellten wir die Tische so, dass wir im
Schatten sitzen konnten.  Während ich Bruno noch das Menü
übersetzte –wobei er vorschlug, dass er uns alle einlädt– kamen
plötzlich Ly und Toivo schon mit ihren Tellern an. Sie hatten für sich
und die Kinder schon bestellt und bezwahlt. Zweimal das Tagesgericht
(&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kiewer_Kotelett"&gt;Kiewer Kotlett&lt;/a&gt;),
und für Iiris und Anni Fritten mit Salat.  Als echter Belgier ließ
Bruno sich nicht beirren und wählte sein Essen mit reicher
kulinarischer Erfahrung: einmal Lendenfilet mit Salat. Das gabs leider
gerade nicht. Stattdessen dann die zweite Wahl:
Lamm-Schaschlik. Dessen Zubereitung dauerte natürlich etwas länger als
ein simples Kiewer Kotlett, und so kam es zu folgendem Foto mit drei
satten Esten und einem hungrigen Ostbelgier.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7623.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7623.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7623.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7623.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="mein-erster-besuch-in-soomaa"&gt;
&lt;h2&gt;Mein erster Besuch in Soomaa&lt;a class="headerlink" href="#mein-erster-besuch-in-soomaa" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Heute um 19 Uhr müssen wir in Rapla sein, um Mari abzuholen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich sag ja immer, dass ich ein schlechter Tourist bin. Zum Beispiel
war ich heute erstmals (seit ich in Estland lebe) im &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalpark_Soomaa"&gt;Nationalpark
Soomaa&lt;/a&gt;
spazieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Hedi und Toivo von unserem Vorhaben hörten, mit Bruno eine Tour
durch Soomaa zu machen, hatten sich bereit erklärt, mitzukommen und
uns zu führen.  Das war auch gut, denn ohne sie hätten wir nicht
gewusst wo wir anfangen sollen. Und dass man dort schwimmen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hedi und Toivo hatten sich für das Torfmoor von Ingatsi
entschieden. Wir parkten unsere Autos nahe des Forsthauses Karuskose
an der Raudna. Zunächst mussten wir etwa einen Kilometer durch einen
Wald, in dem man nicht stehen bleiben durfte, weil man sonst sogleich
von Mücken und Bremsen beschwärmt wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als ich die Plattform des Aussichtsturms erreichte, fragte Toivo „Mis
on „ilves“ saksa keeles?“, er hatte Bruno also offenbar gerade
erklärt, dass es hier Lüchse gibt.  Da erst sah ich, dass auf der
Plattform auch drei andere Touristen standen, die ersten außer uns
seit wir das Auto verlassen hatten. „Oh! Menschen!“ rief ich. Und wie
sich dann heraustellte, waren das sogar Deutsche, die den Witz
verstanden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Rückweg durch den Mückenwald sagte ich zu Bruno (mit einem
zwinkernden Auge und so, dass Toivo es hören konnte) „Danke
Bruno… ohne dich hätten Toivo und Hedi uns ja nie diese tolle Stelle
gezeigt.“&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7625.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7625.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7625.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7625.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7626.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7626.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7626.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7626.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7627.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7627.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7627.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7627.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7629.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7629.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7629.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7629.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7630.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7630.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7630.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7630.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7632.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7632.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7632.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7632.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7633.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7633.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7633.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7633.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7634.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7634.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7634.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7634.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7635.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7635.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7635.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7635.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7636.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7636.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7636.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7636.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7638.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7638.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7638.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7638.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7639.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7639.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7639.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7639.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7640.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7640.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7640.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7640.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7641.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7641.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7641.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7641.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7646.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7646.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7646.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7646.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7651.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7651.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7651.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7651.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7653.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7653.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7653.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7653.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7662.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7662.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7662.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7662.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7663.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7663.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7663.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7663.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7664.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7664.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7664.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7664.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7665.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7665.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7665.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7665.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7666.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7666.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7666.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7666.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7667.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7667.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7667.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7667.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7669.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7669.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7669.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7669.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7670.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7670.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7670.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7670.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7673.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7673.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7673.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7673.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7675.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7675.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7675.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7675.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="sonnenuntergang-mit-motorschirm"&gt;
&lt;h2&gt;Sonnenuntergang mit Motorschirm&lt;a class="headerlink" href="#sonnenuntergang-mit-motorschirm" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Auf dem Weg nach Hause bei Kuusiku mussten wir einmal anhalten, um
Fotos zu machen.  Sonnenuntergang mit &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Motorschirm"&gt;Motorschirm&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7679.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7679.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7679.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7679.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7680.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7680.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7680.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7680.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7681.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7681.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7681.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7681.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7685.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7685.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7685.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7685.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/img_7686.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/18/img_7686.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/18/thumbnails/img_7686.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/18/img_7686.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0718.html</guid><pubDate>Fri, 18 Jul 2014 13:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Donnerstag, 17. Juli 2014</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0717.html</link><description>&lt;section id="donnerstag-17-juli-2014"&gt;
&lt;h1&gt;Donnerstag, 17. Juli 2014&lt;a class="headerlink" href="#donnerstag-17-juli-2014" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;section id="besuch-auf-dem-hof-naatsaku"&gt;
&lt;h2&gt;Besuch auf dem Hof Naatsaku&lt;a class="headerlink" href="#besuch-auf-dem-hof-naatsaku" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Manfred hat mir immer wieder mal vom &lt;a class="reference external" href="http://www.naatsaku.de/"&gt;Hof Naatsaku&lt;/a&gt; erzählt.  Schon voriges Jahr hatten wir
sie mal besuchen wollen, aber da war im letzten Moment etwas
dazwischen gekommen. Jetzt war die Gelegenheit, und jetzt haben wir es
geschafft: wir haben Markus und Nora von Schwanenflügel kennengelernt!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein Fazit des Besuchs: Herzlichen Glückwunsch an die beiden zu so
einem schönen Lebensprojekt!&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/img_7556.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/17/img_7556.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/thumbnails/img_7556.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/17/img_7556.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/img_7557.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/17/img_7557.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/thumbnails/img_7557.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/17/img_7557.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/img_7561.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/17/img_7561.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/thumbnails/img_7561.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/17/img_7561.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/img_7562.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/17/img_7562.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/thumbnails/img_7562.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/17/img_7562.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/img_7564.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/17/img_7564.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/thumbnails/img_7564.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/17/img_7564.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/img_7566.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/17/img_7566.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/thumbnails/img_7566.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/17/img_7566.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/img_7567.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/17/img_7567.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/thumbnails/img_7567.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/17/img_7567.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/img_7569.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/17/img_7569.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/thumbnails/img_7569.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/17/img_7569.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/img_7570.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/17/img_7570.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/thumbnails/img_7570.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/17/img_7570.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/img_7572.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/17/img_7572.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/thumbnails/img_7572.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/17/img_7572.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/img_7574.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/17/img_7574.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/thumbnails/img_7574.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/17/img_7574.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="abstecher-nach-karksi"&gt;
&lt;h2&gt;Abstecher nach Karksi&lt;a class="headerlink" href="#abstecher-nach-karksi" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Nachdem wir uns von Markus und Nora verabschiedet hatten, fuhren wir
noch ein bisschen weiter südlich, um die verfallene Kirche von
Tuhalaane und die Ruinen der Burg von Karksi anzuschauen, und &lt;em&gt;last
but not least&lt;/em&gt; im Stausee von Karksi schwimmen zu gehen.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/img_7580.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/17/img_7580.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/thumbnails/img_7580.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/17/img_7580.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/img_7583.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/17/img_7583.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/thumbnails/img_7583.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/17/img_7583.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/img_7587.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/17/img_7587.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/thumbnails/img_7587.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/17/img_7587.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/img_7588.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/17/img_7588.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/thumbnails/img_7588.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/17/img_7588.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/img_7590.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/17/img_7590.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/thumbnails/img_7590.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/17/img_7590.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/img_7591.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/17/img_7591.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/thumbnails/img_7591.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/17/img_7591.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/img_7594.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/17/img_7594.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/thumbnails/img_7594.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/17/img_7594.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/img_7595.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/17/img_7595.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/thumbnails/img_7595.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/17/img_7595.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/img_7599.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/17/img_7599.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/thumbnails/img_7599.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/17/img_7599.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/img_7601.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/17/img_7601.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/17/thumbnails/img_7601.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/17/img_7601.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0717.html</guid><pubDate>Thu, 17 Jul 2014 18:45:00 +0300</pubDate></item><item><title>Drei Gäste auf einmal</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0716.html</link><description>&lt;section id="drei-gaste-auf-einmal"&gt;
&lt;h1&gt;Drei Gäste auf einmal&lt;a class="headerlink" href="#drei-gaste-auf-einmal" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Aller guten Dinge sind drei:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Bruno ist ja die ganze Woche zu Besuch&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Mari mit Athena und Eneas sind im Lande und kommen uns besuchen&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Ott kommt uns Märt und Reti vorstellen.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/16/img_7536.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/16/img_7536.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/16/thumbnails/img_7536.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/16/img_7536.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/16/img_7540.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/16/img_7540.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/16/thumbnails/img_7540.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/16/img_7540.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/16/img_7541.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/16/img_7541.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/16/thumbnails/img_7541.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/16/img_7541.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/16/img_7538.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/16/img_7538.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/16/thumbnails/img_7538.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/16/img_7538.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/16/img_7543.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/16/img_7543.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/16/thumbnails/img_7543.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/16/img_7543.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/16/img_7547.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/16/img_7547.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/16/thumbnails/img_7547.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/16/img_7547.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/16/img_7549.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/16/img_7549.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/16/thumbnails/img_7549.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/16/img_7549.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0716.html</guid><pubDate>Wed, 16 Jul 2014 23:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Dienstag, 15. Juli 2014</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0715.html</link><description>&lt;section id="dienstag-15-juli-2014"&gt;
&lt;h1&gt;Dienstag, 15. Juli 2014&lt;a class="headerlink" href="#dienstag-15-juli-2014" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;section id="drei-tage-gesangsunterricht-in-kehtna"&gt;
&lt;h2&gt;Drei Tage Gesangsunterricht in Kehtna&lt;a class="headerlink" href="#drei-tage-gesangsunterricht-in-kehtna" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Heute brachten wir Mari nach Kehtna, wo sie an einem dreitägigen
&lt;a class="reference external" href="http://plmf.ee/meistrikursused-lauljatele_est"&gt;Meisterkurs für Sänger&lt;/a&gt; teilnehmen darf und
Gesangsunterricht bei &lt;a class="reference external" href="https://et.wikipedia.org/wiki/Pille_Lill"&gt;Pille Lill&lt;/a&gt; erhält.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="im-hirschpark-mit-bruno-und-iiris"&gt;
&lt;h2&gt;Im Hirschpark mit Bruno und Iiris&lt;a class="headerlink" href="#im-hirschpark-mit-bruno-und-iiris" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Heute nachmittag gingen Bruno, Iiris und ich im Hirschpark spazieren.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/15/img_7498.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/15/img_7498.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/15/thumbnails/img_7498.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/15/img_7498.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/15/img_7503.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/15/img_7503.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/15/thumbnails/img_7503.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/15/img_7503.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/15/img_7510.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/15/img_7510.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/15/thumbnails/img_7510.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/15/img_7510.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/15/img_7511.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/15/img_7511.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/15/thumbnails/img_7511.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/15/img_7511.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/15/img_7525.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/15/img_7525.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/15/thumbnails/img_7525.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/15/img_7525.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;section id="schones-unkraut"&gt;
&lt;h2&gt;Schönes Unkraut&lt;a class="headerlink" href="#schones-unkraut" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Hier sieht man unsere &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kleinbl%C3%BCtige_K%C3%B6nigskerze"&gt;Königskerze&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/15/img_7529.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/15/img_7529.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/15/thumbnails/img_7529.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/15/img_7529.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0715.html</guid><pubDate>Tue, 15 Jul 2014 12:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Montag, 14. Juli 2014</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0714.html</link><description>&lt;section id="montag-14-juli-2014"&gt;
&lt;h1&gt;Montag, 14. Juli 2014&lt;a class="headerlink" href="#montag-14-juli-2014" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Heute haben wir Bruno Queck in Tallinn abgeholt, der uns eine Woche
besuchen kommt.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/14/img_7484.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/14/img_7484.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/14/thumbnails/img_7484.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/14/img_7484.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/14/img_7493.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/14/img_7493.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/14/thumbnails/img_7493.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/14/img_7493.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Und in einem haben wir Lys Vater besucht, der am Donnerstag ins
Krankenhaus von Keila zur Reha transferiert wurde.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/14/img_7491.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/07/14/img_7491.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/07/14/thumbnails/img_7491.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/07/14/img_7491.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0714.html</guid><pubDate>Mon, 14 Jul 2014 20:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Liederfest in Tallinn</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20140708.html</link><description>&lt;section id="liederfest-in-tallinn"&gt;
&lt;h1&gt;Liederfest in Tallinn&lt;a class="headerlink" href="#liederfest-in-tallinn" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde, dieses Wochenende war in Tallinn das nationale
Liederfest, und ich durfte auch mitsingen. Sängerfeste sind ja in
Estland einer der Pfeiler des nationalen Selbstbewusstseins:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liederfest_%28Estland%29"&gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Liederfest_%28Estland%29&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;33000 Sänger(innen) sangen mit, 22000 davon standen beim Abschlusschor
gleichzeitig auf der Bühne. 67000 Eintrittskarten waren fürs zweite
Konzert verkauft worden. Es war anstrengend und bereichernd. Mit
unserem Chor hatten wir im vergangenen Jahr quasi nichts anderes
gemacht, als die Lieder einzuüben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Technisch interessant ist ein Gruppenbild all dieser Leute, das mit 6
hochauflösenden Kameras gemacht wurde. Wenn man rumklickt, kann man
die Gesichtszüge jedes einzelnen erkennen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="http://laulupidu.postimees.ee/superpilt"&gt;http://laulupidu.postimees.ee/superpilt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gäbe ja noch viel zu erzählen, aber ich bin schon froh, dass ich
wenigstens diese Kurzmeldung geschafft habe. Vielleicht bis bald!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Grüße aus Vigala senden
Luc mit Ly, Mari und Iiris&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20140708.html</guid><pubDate>Tue, 08 Jul 2014 18:57:00 +0300</pubDate></item><item><title>Tanzwettbewerb in Pärnu</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0525.html</link><description>&lt;section id="tanzwettbewerb-in-parnu"&gt;
&lt;h1&gt;Tanzwettbewerb in Pärnu&lt;a class="headerlink" href="#tanzwettbewerb-in-parnu" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Heute war in Pärnu ein Tanzwettbewerb&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/img_7084.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/25/img_7084.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/thumbnails/img_7084.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/25/img_7084.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/img_7088.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/25/img_7088.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/thumbnails/img_7088.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/25/img_7088.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/img_7090.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/25/img_7090.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/thumbnails/img_7090.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/25/img_7090.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/img_7091.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/25/img_7091.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/thumbnails/img_7091.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/25/img_7091.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/img_7093.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/25/img_7093.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/thumbnails/img_7093.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/25/img_7093.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/img_7095.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/25/img_7095.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/thumbnails/img_7095.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/25/img_7095.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/img_7096.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/25/img_7096.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/thumbnails/img_7096.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/25/img_7096.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/img_7100.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/25/img_7100.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/thumbnails/img_7100.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/25/img_7100.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/img_7111.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/25/img_7111.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/thumbnails/img_7111.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/25/img_7111.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/img_7112.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/25/img_7112.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/25/thumbnails/img_7112.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/25/img_7112.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0525.html</guid><pubDate>Sun, 25 May 2014 14:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Samstag, 3. Mai 2014</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0503.html</link><description>&lt;section id="samstag-3-mai-2014"&gt;
&lt;h1&gt;Samstag, 3. Mai 2014&lt;a class="headerlink" href="#samstag-3-mai-2014" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Heute habe ich an einem Ereignis teilnehmen dürfen, das vielleicht
historisch ist.&lt;/p&gt;
&lt;section id="zwei-bis-dreihundert-esten-stiegen-von-windows-xp-auf-ubuntu-um"&gt;
&lt;h2&gt;Zwei- bis dreihundert Esten stiegen von Windows XP auf Ubuntu um&lt;a class="headerlink" href="#zwei-bis-dreihundert-esten-stiegen-von-windows-xp-auf-ubuntu-um" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Heute sind allein in Rapla etwa 30 Computer von Windows XP auf
Estobuntu 14.04 umgerüstet worden.  Die Besitzer dieser Rechner,
hauptsächlich private Nutzer und Renter, bauten ihre Maschinen im
Kammersaal des Kulturhauses selber auf und wurden von drei
freiwilligen Profis beraten und begleitet beim Umstieg.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/03/img_6876.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/03/img_6876.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/03/thumbnails/img_6876.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/03/img_6876.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/03/img_6877.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/03/img_6877.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/03/thumbnails/img_6877.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/03/img_6877.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/03/img_6878.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/03/img_6878.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/03/thumbnails/img_6878.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/03/img_6878.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="http://estobuntu.org"&gt;Estobunutu&lt;/a&gt; ist die in Estland am meisten
verbreitete Linux-Distribution, deren Ziel es ist, dass der estnische
Otto-Normal-Benutzer spontan damit zurecht kommt. Dazu gehören der
minimalistische Desktop &lt;a class="reference external" href="http://lxde.org/"&gt;LXDE&lt;/a&gt;, Treiber zur
Nutzung estnischer eID-Karten, eine Serie von sinnvollen
Browser-Lesezeichen, usw.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Umstieg begann mit Beratung über mögliche Risiken und
Nebenwirkungen, ging weiter über Datensicherung, Installation, und
Konfigurierung bis zur anschließenden Schulung.  Mit fiel auf, dass
die Leute überaus gut informiert waren. Die &lt;em&gt;wollten&lt;/em&gt; umsteigen. Die
&lt;em&gt;wussten&lt;/em&gt;, dass sie sich umgewöhnen müssen, dass sie vielleicht nicht
so einfach Hilfe finden werden wie mit einem Windows-Rechner, aber sie
hatten sich &lt;em&gt;entschieden&lt;/em&gt;. Nur eine Frau ist unverrichteter Dinge
wieder nach Hause gegangen, weil meine diesbezügliche Warnung ihr
Angst eingejagt hatte.  Von einigen Rechnern machte ich ein
Abschiedsfoto:&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/03/img_6874.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/03/img_6874.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/03/thumbnails/img_6874.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/03/img_6874.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/03/img_6873.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/03/img_6873.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/03/thumbnails/img_6873.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/03/img_6873.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/03/img_6880.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/03/img_6880.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/03/thumbnails/img_6880.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/03/img_6880.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Eine Ukrainerin war dabei, die von einem russischen XP auf ein
estnisches Ubuntu umstieg. Schade, dass ich kein Foto gemacht habe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beeindruckend fand ich auch die allgemeine Stimmung.  Jeder half so
viel er konnte mit. Für manche bedeutete das lediglich, dass sie
geduldig warteten, bis sich jemand um sie kümmern konnte. Andere
halfen gleich nach der Bekehrung des eigenen Rechners schon begeistert
bei der nächsten Installation mit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Iiris war an diesem Tag mit mir gekommen, und die 6 Stunden im
gleichen Raum waren für sie keine altersgerechte Aktivität.  Das war
eigentlich nicht geplant, aber ich hatte nun mal keinen Babysitter
gefunden. Überraschenderweise gab es der Veranstaltung jedoch eine
besondere Note, weil mindestens zwei junge Familien sich über die
Kinderspielecke freuten.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/03/img_6875.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/03/img_6875.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/03/thumbnails/img_6875.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/03/img_6875.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Für uns drei bedeutete der Tag, dass wir fünf Stunden lang
ununterbrochen von einem Rechner zum nächsten sprangen.  Das war
anstrengend, aber angesichts der freundlich-dankbaren Gesamtstimmung
kein Stress.  Viele freudige Ausrufe im Stil „Wow, der ist ja jetzt
viel schneller als vorher!“ und „Das funktioniert ja alles viel
besser!“ waren unser Dank. Alle gingen dankbar nach Hause und freuten
sich über das neue Leben ihres Computers, den sie tot geglaubt hatten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber das ist nicht alles. Das Ganze fand im Rahmen der jährlichen
nationalen Gemeinschaftsaktion „Teeme ära!“ statt.  Unsere
Veranstaltung in Rapla war nur eine von 9 im ganzen Land.  Deshalb
sind estlandweit heute auf diese Weise 200 bis 300 neue Linux-Benutzer
hinzugekommen.  Die offiziellen Zahlen lauten:&lt;/p&gt;
&lt;table class="docutils align-default"&gt;
&lt;thead&gt;
&lt;tr class="row-odd"&gt;&lt;th class="head"&gt;&lt;p&gt;Pärnu&lt;/p&gt;&lt;/th&gt;
&lt;th class="head"&gt;&lt;p&gt;20&lt;/p&gt;&lt;/th&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr class="row-even"&gt;&lt;th class="head"&gt;&lt;p&gt;Kuressaare&lt;/p&gt;&lt;/th&gt;
&lt;th class="head"&gt;&lt;p&gt;17&lt;/p&gt;&lt;/th&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr class="row-odd"&gt;&lt;th class="head"&gt;&lt;p&gt;Hiiumaa&lt;/p&gt;&lt;/th&gt;
&lt;th class="head"&gt;&lt;p&gt;7&lt;/p&gt;&lt;/th&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr class="row-even"&gt;&lt;th class="head"&gt;&lt;p&gt;Rakvere&lt;/p&gt;&lt;/th&gt;
&lt;th class="head"&gt;&lt;p&gt;14&lt;/p&gt;&lt;/th&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr class="row-odd"&gt;&lt;th class="head"&gt;&lt;p&gt;Viljandi&lt;/p&gt;&lt;/th&gt;
&lt;th class="head"&gt;&lt;p&gt;23&lt;/p&gt;&lt;/th&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr class="row-even"&gt;&lt;th class="head"&gt;&lt;p&gt;Tallinn&lt;/p&gt;&lt;/th&gt;
&lt;th class="head"&gt;&lt;p&gt;50&lt;/p&gt;&lt;/th&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr class="row-odd"&gt;&lt;th class="head"&gt;&lt;p&gt;Tartu&lt;/p&gt;&lt;/th&gt;
&lt;th class="head"&gt;&lt;p&gt;24&lt;/p&gt;&lt;/th&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr class="row-even"&gt;&lt;th class="head"&gt;&lt;p&gt;Võru&lt;/p&gt;&lt;/th&gt;
&lt;th class="head"&gt;&lt;p&gt;19&lt;/p&gt;&lt;/th&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr class="row-odd"&gt;&lt;th class="head"&gt;&lt;p&gt;Rapla&lt;/p&gt;&lt;/th&gt;
&lt;th class="head"&gt;&lt;p&gt;22&lt;/p&gt;&lt;/th&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/thead&gt;
&lt;tbody&gt;
&lt;tr class="row-even"&gt;&lt;td&gt;&lt;p&gt;Gesamt&lt;/p&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;&lt;p&gt;196&lt;/p&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;Wir schätzen, dass es in Rapla deutlich mehr als 22 waren.  Leider
haben wir es verpasst, darüber genauer Statistik zu führen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch zum Wort „Gemeinschaftsaktion“.  Ich habe dieses Wort als
behelfsmäßige Übersetzung für das estnische Wort „talgud“ gewählt. Ein
zufriedenstellendes Äquivalent dieser Tradition gibt es jedoch
nicht. Die Wikipedia übersetzt es als &lt;a class="reference external" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dugnad"&gt;Dugnad&lt;/a&gt;: „Dugnad ist die norwegische
Bezeichnung für eine gemeinschaftlich ausgeführte Aufgabe oder einer
freiwilligen Arbeit mit Bedeutung für die Gesellschaft oder einer
Einzelperson. Eine Dugnad wird meist im örtlichen Zusammenhang (oft im
Rahmen einer Nachbarschaftshilfe), seltener auch regional oder
national geplant und durchgeführt.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Teeme ära“ ist ein landesweiter Aktionstag in diesem Sinne, der in
Estland traditionell jährlich am ersten Samstag im Mai
stattfindet. Dabei wird üblicherweise ein Teil des öffentlichen Raums
gepflegt: Parks, Anlagen, historische Bauten, usw. werden in
gemeinschaftlicher freiwilliger Arbeit „aufgeräumt“.  Das
Gesamtprojekt hat eine eigene &lt;a class="reference external" href="http://teemeara.ee"&gt;Webseite&lt;/a&gt; und
umfasste dieses Jahr 43137 Teilnehmer in 1737 lokalen Projekten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die geniale Idee, diese Tradition auf Freie Software als Gemeingut zu
erweitern, stammt von Edmund Laugasson und wurde von der estnischen
&lt;a class="reference external" href="alvatal.ee"&gt;Vereinigung für Freie und Open-Source Software&lt;/a&gt;
aufgegriffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abends auf dem Rückweg sah ich folgende Landschaft, die mir als
Hintergrundbild geeignet schien:&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/03/img_6884.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/05/03/img_6884.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/03/thumbnails/img_6884.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/05/03/img_6884.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Alle meine Fotos vom Tag:
&lt;a class="reference external" href="http://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/03/index.html"&gt;http://sigal.saffre-rumma.net/2014/05/03/index.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0503.html</guid><pubDate>Sat, 03 May 2014 17:49:00 +0300</pubDate></item><item><title>Die Wahrheit des Glaubens</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0408.html</link><description>&lt;section id="die-wahrheit-des-glaubens"&gt;
&lt;h1&gt;Die Wahrheit des Glaubens&lt;a class="headerlink" href="#die-wahrheit-des-glaubens" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Cool! Es gibt ja wohl Leute, die viel verstanden haben! Zum Beispiel
Kardinal Reinhard Marx. Auzug aus einer Pressemitteilung vom 4. April
2014 des Erzbistums München und Freising):&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Nach der Ansicht von Kardinal Reinhard Marx muss die Kirche in der
Verkündigung des Evangeliums eine neue Haltung einnehmen: „Eine
Kirche, die alles weiß, die auf alles eine Antwort hat, ist nicht
glaubwürdig“ (…)  Die Wahrheit des Glaubens sei „nicht einfach
ein System, das wir verteidigen, sondern die Person Jesu Christi,
der wir begegnen.“ Das Evangelium könne man „nicht verkündigen,
indem man den Katechismus in die Hand nimmt, sondern indem man das
ganze Leben in die Waagschale wirft und dem Menschen Heil
zuspricht“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Marx warnte vor starrem Beharren und Festhalten an Althergebrachtem:
„Wenn wir wahrgenommen werden als eine Institution, die ihre Wahrheit
verteidigt, ist das schief. Dann ist das Häuserkampf und nicht
Evangelisierung. Es geht vielmehr um den Mut, in das Leben
hineinzugehen – aber nicht ohne Anspruch.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Quelle: &lt;a class="reference external" href="http://www.erzbistum-muenchen.de/Page006352_26683.aspx"&gt;„Eine Kirche, die auf alles eine Antwort hat, ist nicht
glaubwürdig“&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0408.html</guid><pubDate>Tue, 08 Apr 2014 12:00:00 +0300</pubDate></item><item><title>Ingermanland und Christliche Glaubenslehre</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0324.html</link><description>&lt;section id="ingermanland-und-christliche-glaubenslehre"&gt;
&lt;h1&gt;Ingermanland und Christliche Glaubenslehre&lt;a class="headerlink" href="#ingermanland-und-christliche-glaubenslehre" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Uff, der Rundbrief ist endlich raus: &lt;a class="reference internal" href="../../freunde/20140324.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Luc in Charleroi&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.  Mit
einer Woche Verspätung. Das Problem beim Rundbriefeschreiben ist, dass
das Leben weiter läuft, während man erzählt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Thema &lt;a class="reference internal" href="../../tags/index.html#vielfalt"&gt;&lt;span class="std std-ref"&gt;Vielfalt&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; (als Antwort auf Fremdenhass und wuchernde
Kulturen) lässt mich noch nicht ganz in Ruhe.  Mari war am Wochenende
mit der kleinen Kindertheatergruppe von Vana-Vigala nach Kehtna zum
Theaterfestival. Das Stück, bei dem sie mitspielte, drehte um
unterschiedliche Hochzeitsbräuche in drei finno-ugrischen
Völkern. Zwei davon waren wohlbekannt: die Finnen und die Esten. Vom
dritten Volk dagegen hatte ich noch nie gehört: die ingermanländischen
Finnen.  Hinter Lithauen, Lettland und Estland gab es ganz früher mal
noch ein viertes Land, das Ingermanland.  Die Leiterin von Maris
Theatergruppe hat ingermanländische Vorfahren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier meine Zusammenfassung der Wikipedia-Artikel über &lt;a class="reference external" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ingermanland"&gt;Ingermanland&lt;/a&gt; und &lt;a class="reference external" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sankt_Petersburg"&gt;Sankt Petersburg&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Ingermanland ist eine historische Provinz im nordwestlichen Russland
rund um das heutige Sankt Petersburg. Sie wird im Westen vom Fluss
Narva, im Südwesten vom Peipussee begrenzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1703 hatte Peter I. im sumpfigen Delta der Newa mit dem Bau der
Peter-und-Paul-Festung begonnen. Aus ihr entwickelte sich Sankt
Petersburg, die neue Hauptstadt des Zarenreiches.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die ursprüngliche Bevölkerung Ingermanlands sind die
im 10. Jahrhundert aus Karelien eingewanderten Ischoren und die Woten,
zwei finno-ugrische Völker mit eigenen Sprachen. Im 17. Jahrhundert
siedelten sich zudem Schweden und Finnen an. Die ingermanländischen
Finnen, die, anders als die orthodoxen Ischoren und Woten,
protestantisch sind, stellen eine eigenständige ethnische Gruppe dar
und bildeten in vielen Gebieten Ingermanlands bis in die 1930er-Jahre
die Mehrheit der Bevölkerung. 1917 waren es etwa 140.000. Auch die
Wepsen, ein ebenfalls finno-ugrisches Volk, haben einen Teil ihres
Siedlungsgebietes in Ingermanland. Schon bald nach der Gründung Sankt
Petersburgs hatten die Russen in diesem sumpfigen und vorher dünn
besiedelten Gebiet allerdings die überwiegende Bevölkerungsmehrheit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute stehen Kultur und Sprache der Woten und Ischoren vor dem
Aussterben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Stadtgründung von Sankt Petersburg ist Gegenstand eines um Peter
den Großen gewobenen politischen Mythos. Danach soll der weitsichtige
Zar bereits bei deren erstem Anblick eine unbewohnte und öde
Sumpflandschaft an der Newa-Mündung zum Standort seiner zukünftigen
Hauptstadt, eines „Fensters nach Europa“ für Russland, ausgewählt
haben.  Die wortmächtigste und am häufigsten zitierte Ausformulierung
dieses Mythos von der eine „Hauptstadt aus dem Nichts“ erschaffenden
Willenskraft Peters des Großen findet sich in dem Gedicht Der eherne
Reiter (1834) von Alexander Puschkin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tatsächlich ignoriert diese populäre Erzählung von den Ursprüngen
Sankt Petersburgs jedoch, dass der Bereich der unteren Newa schon
lange zuvor Teil einer Kulturlandschaft war, des Ingermanlandes. Dort
lebten seit dem 10. Jahrhundert Vertreter verschiedener
finno-ugrischer Völker größtenteils von der Landwirtschaft. Zu Beginn
des 14. Jahrhunderts stritten Schweden und Nowgorod unentschieden um
eine Kontrolle über das Gebiet. Eine schwedische Siedlung an diesem
Ort wurde angeblich im Jahr 1301 zerstört. Danach einigte man sich
darauf, die Region als Pufferzone zwischen den Einflusssphären zu
betrachten, in der keine Festungen errichtet werden durften.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ingermanland ist also eines der Salatpflänzchen, die vom Topinambour
überwuchert wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass mich diese Thematik so tief berührt, liegt übrigens im Grunde an
Lino.  Durch Lino kriege ich hautnah mit, was die belgischen ÖSHZ sich
für Arbeit machen, um nach dem christlichen Ideal „Liebe deinen
Nächsten wie dich selbst“ zu leben. Und diese Arbeit wird getan von
Leuten, die offiziell gar keine Christen sind.  Pierre und Arianne,
die über &lt;a class="reference internal" href="../../tags/index.html#glaube"&gt;&lt;span class="std std-ref"&gt;gläubige Menschen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; meinen, dass die „nicht
genug nachgedacht hätten“, handeln christlicher als die &lt;a class="reference external" href="http://www.20min.ch/ausland/news/story/24449175"&gt;Popen in
Moskau&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kleriker (d.h. Menschen, die sich beruflich um Glaube und Seelsorge
kümmern) sind immer besonders bedroht von der Versuchung zu meinen,
sie wüssten besser als die ihnen anvertrauten Schäfchen über Gott und
seinen Plan Bescheid.  Jesus verurteilt diese Haltung klar.  Die
christliche Religion ist die klerikerkritischste Religion, die ich
kenne. Das Bild vom Guten Hirten, der die neunundneunzig gesunden
Schafe unbewacht lässt, um sich um das schwächste Hundertste zu
kümmern, ist eine definitive Absage an Elitarismus und
Monokultur. Aber dieses Wissen geht selbst in den großen kirchlichen
Organisationen naturgemäß immer wieder verloren, weil Kleriker auch
nur Menschen sind. Papst Franziskus scheut sich nicht, seine
Untertanen vor „pharisäerischem Denken“ zu warnen. Bravo.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0324.html</guid><pubDate>Mon, 24 Mar 2014 23:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Luc in Charleroi</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20140324.html</link><description>&lt;section id="luc-in-charleroi"&gt;
&lt;h1&gt;Luc in Charleroi&lt;a class="headerlink" href="#luc-in-charleroi" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Hallo Freunde,
die meisten von euch erfahren es erst jetzt: ich war mal wieder eine
Woche in Belgien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und zwar, um im ÖSHZ von Châtelet (bei Charleroi) einen neuen Lino in
Betrieb zu nehmen. Die Woche war menschlich wie technisch ein schönes
Erlebnis für alle Beteiligten und insgesamt eine Bestätigung, dass
Lino das Richtige ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Inbetriebnahme ist ein wichtiger Meilenstein für Lino, denn sie
ist unser erster Schritt in die Wallonie und der dritte (von mir
betreute) Lino überhaupt. Die Vorbereitungsarbeiten laufen seit über
einem Jahr. Ob es ein Erfolg wird, hängt allerdings auch von
politischen Entscheidungen ab, auf die ich keinen direkten Einfluss
habe. Lino für ÖSHZ ist inzwischen ein ziemlich umfangreiches Projekt
geworden, dessen Wartung langfristig nicht durch eine Einzelperson
garantiert werden kann. Deshalb müssen sich Partner finden, die mir
bei dieser Arbeit helfen. In der Wallonie wartet ein potentieller
Markt von 200 ÖSHZs, die momentan größtenteils von einem einzigen
proprietären Monopolisten abhängen. Lino wagt sich da sozusagen als
kleines Segelboot aufs offene Meer hinaus, in die Konkurrenz großer
Ozeanriesen. Hat er dort eine Chance? Allein die Tatsache, dass wir
uns &lt;em&gt;trauen, das zu hoffen&lt;/em&gt;, finde ich bemerkenswert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich wohnte à la bonne franquette in einer echten wallonischen Familie.
Morgens darf man dort sein Butterbrot in den Kaffee tunken, der Vater
liest Phantasy-Romane und die Mutter kocht gerne. Wie alle Leute dort
(von denen, die Arbeit haben) fährt jeder Elternteil morgens im
eigenen Auto zur Arbeit. Die Smog-Schilder bedeuten, dass die
Höchstgeschwindigkeit eine Zeitlang runtergeschraubt wird. Das ist im
Frühling manchmal so, das ist nicht weiter schlimm. Lästiger ist, dass
die Bauarbeiten am Viadukt von Montigny so lange dauern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor und nach der Woche in Charleroi habe ich dann für jeweils zwei
Tage bei meinen Eltern in Eupen vorbeigeschaut. Die sind jetzt seit
knapp 50 Jahren verheiratet. Am 4. April ist Goldhochzeit. Also wer
sie kennt, darf sich gerne bei ihnen melden und gratulieren. Aber
gefeiert wird das erst im August, weil wir keinen früheren Termin
finden konnten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich die täglichen kleinen Konflikte meiner Eltern so hautnah
miterlebe, dann musste ich auch dieses Mal mindestens einmal rufen „Es
ist ein Wunder, dass ihr es 50 Jahre miteinander ausgehalten
habt!“. Die beiden sind wirklich ein altes Ehepaar, und es geht ihnen
ähnlich wie vielen anderen, so wie Loriot es in seinem Sketch
„Feierabend“ veranschaulicht:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.youtube.com/watch?v=AxQ7oqOTXlI"&gt;https://www.youtube.com/watch?v=AxQ7oqOTXlI&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie werden nicht jünger, aber es geht ihnen den Umständen entsprechend
gut, denn sie streiten sich noch und gehen noch zur Messe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besorgniserregender finde ich die Situation auf der Halbinsel
Krim. Als ich im Flugzeug Richtung Tallinn saß, las ich die Berichte
zweier estnischer Tageszeitungen über das „Referendum“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine estnische Reporterin, die für den „Postimees“ auf der Krim
berichtet und vor Ort Menschen interviewt, bekam von einer russischen
Frau zu hören, in Estland lebten schlechte Menschen, Verräter, die sich
abgesetzt haben. „So lange Russland euch ernährte, war alles gut. Aber
als dann die EU euch was anbot, lieft ihr sofort zu denen rüber.
Lettland und Litauen sind auch solche abtrünnigen Länder. Was hat
Russland euch denn Schlechtes getan, dass ihr Hals über Kopf weglaufen
musstet?“ fragte die Frau und zog zur Beendigung des Gesprächs die Tür
zu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich so was lese, dann erinnert mich das russische Volk an den
Topinambur in unserem Gemüsebeet. Wenn wir den frei wachsen ließen, dann
hätten wir bald nur noch Erdschollen zu essen, weil er Bohnen, Möhren
und Salate überwuchert hätte. Nichts gegen erfolgreiche Systeme und
nichts gegen die Tatsache, dass wir eigentlich eine Weltregierung
dringend nötig hätten. Aber die soll bitte nicht solche Menschen wie die
erwähnte Frau heranziehen. Bitte nicht noch mehr Macht in die Hände
eines Volks, das geistige Monokultur fördert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verständlich, dass Estland sich Sorgen macht. Eine kleine Salatkultur
neben dem Topinamburbeet! „Wir müssen uns die Frage stellen, ob die
reichlichen russischstämmigen Immobilienkäufer in Ost-Virumaa und
Tallinn für unsere Wirtschaft belebend wirken, oder ob es eine
programmierbare Zeitbombe ist, die im Fall eines Falles Russlands
Schutz erbittet“ fragt der Leitartikel des „Õhtuleht“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer hat Anrecht auf das Territorium der Krim? Ob das die Russen, die
Ukrainer oder die Krimtataren sind, weiß ich nicht, weil ich die
Geschichte der Region zu wenig kenne. Aber eines scheint mir klar:
Volksbefragungen haben da überhaupt nichts zu sagen. Bei
Territorialkonflikten gibt es nur eine Möglichkeit: die Streithähne
müssen von einer übergeordneten Instanz in ihre Grenzen verwiesen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Volksbefragung im Jahr 1920 in Ostbelgien war ja auch nur eine
Farce. Trotzdem sind wir Ostbelgier heute froh, zu Belgien zu gehören.
Im Nachhinein kann man also sagen, dass es damals gut war, so „über
die Köpfe hinweg“ und undemokratisch zu entscheiden. Ich fürchte aber,
dass es in der Krim überhaupt nicht gut ist. Der ausschlaggebende
Unterschied ist, dass damals ein großer wuchernder &lt;a class="reference internal" href="../tags/index.html#staat"&gt;&lt;span class="std std-ref"&gt;Staat&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;
(Deutschland) zurecht gestuzt wurde. Das war richtig. In der Krim
jedoch geschieht das Gegenteil: hier wird ein großer, mächtiger Staat
noch mächtiger. Das führt zu Monokultur. Das müssen wir vermeiden,
weil wir &lt;a class="reference internal" href="../tags/index.html#vielfalt"&gt;&lt;span class="std std-ref"&gt;Vielfalt&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; statt Monokultur brauchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während ich noch über solche Dinge nachdachte, landete das Flugzeug, und
draußen war wieder Winter. Den Bus nach Vigala von 13.25 Uhr verpasste
ich knapp, so dass ich bis zum Abendbus warten musste, mit dem ich dann
endlich um 20.15 Uhr zu Hause ankam. Wir alle waren froh, dass ich
wieder daheim war: Ende gut, alles gut!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Herzliche Grüße von
Luc mit Ly, Mari und Iiris&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;P.S.: folgende Seiten verweisen hierher:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="../blog/2014/0324.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Ingermanland und Christliche Glaubenslehre&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; (Mon Jun 19 20:51:53 2017)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="reference internal" href="../blog/2014/0409.html"&gt;&lt;span class="doc"&gt;Mittwoch, 9. April 2014&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; (Wed Jul 23 12:17:19 2014)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/freunde/20140324.html</guid><pubDate>Mon, 24 Mar 2014 07:41:00 +0200</pubDate></item><item><title>20140223 (Sonntag, 23. Februar 2014)</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0223.html</link><description>&lt;section id="sonntag-23-februar-2014"&gt;
&lt;h1&gt;20140223 (Sonntag, 23. Februar 2014)&lt;a class="headerlink" href="#sonntag-23-februar-2014" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;section id="lino-workshop-mit-manuel"&gt;
&lt;h2&gt;Lino-Workshop mit Manuel&lt;a class="headerlink" href="#lino-workshop-mit-manuel" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Heute habe ich Manuel wieder zum Flughafen gebracht. Vier interessante
Tage sind vorbei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manuel ist der erste, der einen Workshop „Getting started as a Lino
application developer“ absolviert hat. Und zwar bei uns in
Vigala. Drei Tage lang haben wir fleißig miteinander gearbeitet, aber
daneben hat Manuel auch bei uns gewohnt und unsere Familie
kennengelernt.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/02/21/img_6253.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/02/21/img_6253.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/02/21/thumbnails/img_6253.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/02/21/img_6253.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/02/21/img_6250.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2014/02/21/img_6250.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2014/02/21/thumbnails/img_6250.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2014/02/21/img_6250.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Die Idee zu so einen Workshop hatte ich schon, bevor ich Manuel
kannte: wie finde ich Programmierer, die Lino benutzen um damit Geld
zu verdienen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lino ist momentan wie ein großer Kuchen, den ich gebacken habe, und
der jetzt aus der Backstube rausgetragen werden muss. Und wer mir
dabei hilft, kriegt natürlich auch sein Stück davon ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht willst du sogar aktiv einsteigen? Aber auch sonst kannst du
mir vielleicht wertvolle Hilfe beim Entscheiden leisten:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Soll ich über meine eigene Firma Personal einstellen?&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Soll ich eine Stiftung oder VoG (Vereinigung ohne Gewinnabsicht)
gründen?&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Oder soll ich bestehende Softwarehäuser ansprechen, die Lino als
Framework in ihr Repertoire aufnehmen?&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Letzteres scheint am einfachsten.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0223.html</guid><pubDate>Sun, 23 Feb 2014 20:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Das schwindende Vertrauen in große Institutionen</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0213.html</link><description>&lt;section id="das-schwindende-vertrauen-in-grosze-institutionen"&gt;
&lt;h1&gt;Das schwindende Vertrauen in große Institutionen&lt;a class="headerlink" href="#das-schwindende-vertrauen-in-grosze-institutionen" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="http://aktuell.evangelisch.de/artikel/92273/bischof-droege-sieht-vertrauensverlust-grosser-institutionen-mit-sorge"&gt;Bischof Dröge sieht Vertrauensverlust großer Institutionen mit Sorge&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da hat er recht, wenn er sagt, die Gesellschaft brauche stabile
Institutionen. Und treffend formuliert ist auch der letzte Satz:
„Notwendig für die Vertrauenswürdigkeit einer solchen Institution
seien allerdings Gemeinnützigkeit, transparentes Handeln und effektive
Kontrollmechanismen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer mit dem Bischof einverstanden ist, dem füge ich hier hinzu: Keine
Institution, die gemeinnützig, transparent und effektiv kontrolliert
sein will, darf unfreie Software benutzen. Das ist theoretisch einfach
klar. Dass es in der Praxis noch nicht immer möglich ist, ist eine
andere Frage. Aber wenn das Ziel uns allen klar wäre, dann würden wir
es spielend erreichen.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2014/0213.html</guid><pubDate>Thu, 13 Feb 2014 20:18:00 +0200</pubDate></item><item><title>Verjüngungskur für unsere Apfelbäume</title><link>https://luc.saffre-rumma.net/blog/2007/0326.html</link><description>&lt;section id="verjungungskur-fur-unsere-apfelbaume"&gt;
&lt;h1&gt;Verjüngungskur für unsere Apfelbäume&lt;a class="headerlink" href="#verjungungskur-fur-unsere-apfelbaume" title="Link to this heading"&gt;¶&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;An diesem Wochenende hat Manfred unsere Apfelbäume gründlich zurecht
gestutzt. Fotos hier. Ich habe seit Freitag eine Muskelzerrung am
linken Arm. Mit dem anderen Arm habe ich dann immerhin unter Manfreds
Anleitung unsere Beerensträucher beschnitten. Ly hat die Wände der
Sauna mit Öl imprägniert, Essen gemacht, und auch ein bisschen im
Garten mitgeholfen. Und Kusta hat währenddessen die Dusche so weit
fertig gekriegt, dass Manfred sie am Sonntagabend einweihen konnte.&lt;/p&gt;
&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2007/20070325/2007_03_23-22_11_35.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2007/20070325/2007_03_23-22_11_35.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2007/20070325/thumbnails/2007_03_23-22_11_35.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2007/20070325/2007_03_23-22_11_35.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2007/20070325/2007_03_24-07_51_46.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2007/20070325/2007_03_24-07_51_46.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2007/20070325/thumbnails/2007_03_24-07_51_46.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2007/20070325/2007_03_24-07_51_46.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2007/20070325/2007_03_24-07_53_12.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2007/20070325/2007_03_24-07_53_12.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2007/20070325/thumbnails/2007_03_24-07_53_12.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2007/20070325/2007_03_24-07_53_12.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2007/20070325/2007_03_24-07_53_37.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2007/20070325/2007_03_24-07_53_37.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2007/20070325/thumbnails/2007_03_24-07_53_37.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2007/20070325/2007_03_24-07_53_37.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2007/20070325/2007_03_24-07_54_40.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2007/20070325/2007_03_24-07_54_40.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2007/20070325/thumbnails/2007_03_24-07_54_40.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2007/20070325/2007_03_24-07_54_40.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2007/20070325/2007_03_24-15_04_06.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2007/20070325/2007_03_24-15_04_06.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2007/20070325/thumbnails/2007_03_24-15_04_06.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2007/20070325/2007_03_24-15_04_06.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="https://sigal.saffre-rumma.net/2007/20070325/2007_03_25-10_34_48.jpg"  data-lightbox="image-1" data-title="2007/20070325/2007_03_25-10_34_48.jpg"/&gt;&lt;img src="https://sigal.saffre-rumma.net/2007/20070325/thumbnails/2007_03_25-10_34_48.jpg" style="padding:4px; max-width:100%; max-height:20ex" title="2007/20070325/2007_03_25-10_34_48.jpg"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/section&gt;
</description><guid isPermaLink="false">https://luc.saffre-rumma.net/blog/2007/0326.html</guid><pubDate>Mon, 26 Mar 2007 23:20:00 +0300</pubDate></item></channel></rss>