Lebensvertrauen als Grundhaltung

Donnerstag, 25. Juni 2026

Ich habe mir schon wieder ein Interview mit Bruder David Steindl-Rast angehört und es gut gefunden: Mystik für alle - ist jeder Mensch ein Mystiker!? David Steindl-Rast.

Hier meine Notizen.

Dem Leben vertrauen bedeutet:

  • dem anderen Vertrauen schenken

  • sich selbst als vertrauenswürdig erweisen

Wer nicht damit aufgewachsen ist, wer das nicht schon als Kind gelernt hat, der hat es viel schwerer.

Wir können daran arbeiten, indem wir das Gegenteil von Vertrauen vermeiden.

Das Gegenteil von Vertrauen ist Furcht:

  • Gewalttätigkeit entspringt aus der Furcht, dass jemand mir schaden will (wer nicht fliehen kann, wird aggresiv).

  • Rivalität entspringt aus der Furcht, dass jemand mir vorauskommen könnte.

  • Habsucht entspringt aus der Furcht, dass nicht genug da ist für alle.

Also Gewalttätigkeit, Rivalität und Habsucht sind unser Problem. Und da müssen wir jetzt das Gegenteil tun, nämlich vertrauen.

  • Aus der Gewalttätigkeit wird Gewaltfreiheit,

  • aus der Rivalität wird Zusammenarbeit,

  • aus der Habsucht wird Teilen (auf jeder Ebene, z.B. auch Kommunikation („Mitteilen“).

Dann wird das Leben ein Festmahl.

Je mehr wir es versuchen, um so mehr sehen wir, dass es sich bewahrheitet.